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Die Krake MfS

 
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BeitragVerfasst am: 04.03.2007, 14:29    Titel: Die Krake MfS Antworten mit Zitat

Die Krake MfS – oder das Leben des Anderen aus der Sicht eines Krakenopfers.
Der Krake (Octopus vulgaris) ist einer der höchstentwickelten Kopffüßer. Acht Fangarme sind besetzt von vielen Saugnäpfen. Damit kann sich die Krake am Untergrund des Meeres festhalten. Mit ihnen ergreift er seine Beute und führt sie zum Mund. Dort zerkleinert er sie mit dem kräftigen Hornschnabel. Gepanzerte Beutetiere, etwa Krebse, löst der Krake auf, indem er mit dem Schnabel ein Loch in den Panzer beißt und anschließend Verdauungssaft darüber leert. Das weiche Innere der Beute saugt er auf. Ihr schleimiger Körper kann durch winzige Spalten und Ritze gleiten. Das gleicht dem Wirken des MfS.
Keine Beschreibung dieses Monsters in der DDR ist treffender.
Als riesige Krake herrschte das MfS im Untergrund des DDR Terrorstaates. Ihre langen Fang-und Saugarme, (sprich: Bezirks- Kreis- Betriebsstellen des MfS), waren über das ganze Land ausgebreitet. Die vielen Saugnäpfe an diesen Armen, ( sprich: Stasimitarbeiter und IMs), zogen ihr Futter, ( sprich: Informationen), unentwegt an. Sie führten dieses Futter zum Maul der Krake, sprich: Stasizentrale Normannenstraße Berlin). Dort wurde diese Nahrung mit giftiger Zersetzungsflüssigkeit vermengt und verdaut.
Die Kraken können nur im Meer überleben. Genau wie einst das MfS. Auch diese Krake überlebte nur im Meer der Furcht, des Terrors, der Gewalt und der Einschüchterung. Als das Meer austrocknete, sprich: Bankrott der SED und damit der DDR, war ihr Leben verwirkt.
Trocken gelegt, ohne umgebende Macht dieses Meeres wurde die Krake MfS sehr schnell nur ein Häuflein stinkender verwesender Masse. Einigen der furchtbaren Fangarme trockneten damals kurzfristig aus. Sie verwesten nicht, sondern überlebten als starre furchtsame Masse im Untergrund.
Inzwischen floss viel Wasser in das Becken des Vergessens. Erneut erwachten die Reste dieser Kake zu neuem Leben. Seit einigen Jahren versprühen sie ihr altes Verdauungsgift in der Presse, in immer neuen Büchern der Rechtfertigung, der Lügen und Beschönigungen.
So war es nicht verwunderlich, dass sich ein junger deutscher Filmemacher aufmachte, das Leben dieser Krake, am Beispiel eines kleinen Saugnapfes, sprich: MfS Hauptmanns „ Gerd Wiesler“ zu verfilmen. Es entstand eine neue Lügengeschichte. Ein Märchen aus dem Giftkopf dieser Krake.
Es folgte ein nie endend wollender Beifall des belogenen Publikums. Jeder kleine Saugnapflehrling der schreibenden Zunft lobte plötzlich dieses Machwerk.
Die furchtbare Karke wurde durch diesen, einzigen lieben Saugnapf schon fast zu einem Kuscheltier.
Keine Krake in der Natur, also im Meer kann einen Krakenarm, auch nur einen Saugnapf dazu benutzen, ihr Beute zu verschonen und gar zu beschützen!
Kein MfS Mitarbeiter (Saugnapf) hat je seine Beute, sprich DDR Bürger, beschützt, geliebt
(siehe hier Text am Ende des Beitrages) und ihm vor dem gefressen werden verschont!
Auch hier gleicht das MfS immer genauer einer Krake.
Vor wenigen Tagen erhielt dieses deutsche Machwerk den Oskar! Selten ist es einem Künstler gelungen, ein fressgieriges Monster, in eine Kreatur mit menschlichen Zügen zu verwandeln. Zuletzt gelang dieses einem amerikanischen Regisseur, mit seinem Film eines zahmen Orkas.
Wie derzeitige Pressemeldungen melden, soll demnächst die Verfilmung einer MfS Liebesstory erfolgen. Angeblich eine wahre Geschichte. Hier verliebte sich ein MfS Vernehmer in sein damaliges Opfer. Das Opfer erhielt 3 Jahre Stasiknast und wurde von der BRD freigekauft. Der Täter wurde zum Major befördert. Nach dem Sterben der Krake trafen sich Opfer und Täter wieder und beschlossen ihr Leben gemeinsam zu gestalten. So leben beide „Regina Kaiser und des verhörenden Offiziers Uwe Karlstedt“ glücklich und zufrieden. Und wenn sie nicht gestorben sind… so endet gewöhnlich die Märchen.
Es steht mir nicht zu, diese Liebesgeschichte weiter zu kommentieren, nur soviel sei gesagt, es soll Schafe geben, welche ihre Schlachter lieben können….
Auch dieser Film wird, das möchte ich hier mit Bestimmtheit sagen dürfen, die Krake MfS in einem neuen Licht der Güte und Liebe zeigen. Ein weiterer Meilenstein der Verklärung dieser furchtbaren Krake, welche sich Schild und Schwert der Partei nannte. In deren Wirkungsbereich finden wir noch 17 Jahre nach dem Ableben des Monsters unzählige leere Hülsen ihrer Opfer. Wir sehen täglich die Nachwirkungen der Fresssucht dieser Krake. Begegnen die überlebenden Opfer, wie sie von den derzeitigen Politikern verhöhnt und verspottet werden. Wie sonst soll ein früherer Widerstandskämpfer in der DDR diese geplante Ehrenrente nennen, als Höhn und Spottrente.
06.03.07
H. Eckert
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BeitragVerfasst am: 04.03.2007, 17:55    Titel: Die Krake Antworten mit Zitat

1989 war das MfS kopflos, aber nur für kurze Zeit. Es gibt weiterhin nach 17 Jahren konspirative Treffen des MfS mit ihren IM.Ich muß das MfS loben,denn Sie haben sich um Ihre IM gekümmert. Das heist sie wurden finanziel.gut versorgt . MFG Gast
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