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Stasi nun auch im Stiftungsrat der Gedenkst�tten Sachsen-A
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P. Trawiel
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Beiträge: 1761

BeitragVerfasst am: 24.08.2008, 16:48    Titel: �Stasi im Landesparlament von Sachsen-Anhalt� Antworten mit Zitat

Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird aufgefordert im Fall Gudrun Tiedge t�tig zu werden!

----- Original Message -----
From: Peter Trawiel
To: info@cdufraktion.de ; jens_kolze@web.de ; kontakt@lt.sachsen-anhalt.de ; steinecke@cdu.magdeburg.de ; thmadl@web.de ; Landtag@lt.lsa-net.de ; fraktion@politik-plus.de ; fraktion@spd.lt.sachsen-anhalt.de ; fraktion@fdp-fraktion-lsa.de
Sent: Thursday, August 07, 2008 10:52 AM
Subject: Landtag Sachsen-Anhalt - CDU Landtagsfraktion SA

Peter Trawiel XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX
Arbeitsgemeinschaft �Aufarbeitung SED-Unrecht-


Landtag Sachsen-Anhalt

CDU-Landtagsfraktion
Landtagsabgeordneter Jens Kolze
Innenpolitischer Sprecher CDU-Fraktion


Der Fall Gudrun Tiedge, IM Rosemarie
- Beschluss vom 19. Oktober 2006 (Drs. 5/8/292 B) DS 5/945 neu


Sehr geehrter Landtagsabgeordneter Kolze
Sehr geehrte Landtagsabgeordnete

Das CDU-Landtagsb�ro teilt mir zu oben genannter Thematik mit, dass Sie Herr Kolze zust�ndig f�r Inneres in der CDU-Fraktion sind und Auskunft zu meinen Anliegen geben k�nnen.

Ich bitte Sie auf Grund der mangelhaften Informationspolitik des Landtages zu oben genannter Thematik, im Kl�rungsprozess zu oben genannten Drucksachen, den Fall der Landtagsabgeordneten der SED-PDS nun Die Linke Gudrun Tiedge um diverse Ausk�nfte.

Im zust�ndigen Referat 44 Ihres Innenministeriums liegt auch nur die Aufhebung oben genannten Gesetzes vor. Eine Neufassung oder Erg�nzung ist nicht bekannt.


Der Fall Gudrun Tiedge, �Stasi im Stiftungsrat Sachsen-Anhalt�, zu deren T�tigkeit der Anhaltinische Landtag wohl eher von au�en durch andere Parteien, Medien, Verb�nde, etc. gedr�ngt wurde, hat Ihre Fraktion mit der SPD-Fraktion durch Einbringung eines Gesetzentwurfs zur Aufl�sung des Stiftungsrates folgenderma�en abge�ndert, das nach au�en auch nur bekannt ist.

Gesetz zur �nderung des Gedenkst�ttenstiftungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt.
Das Gesetz �ber die Errichtung der �Stiftung Gedenkst�tten Sachsen-Anhalt� vom 22. M�rz 2006 (GVBl. LSA S. 137), wird wie folgt ge�ndert:
1. � 7 Abs. 2 wird aufgehoben.
2. Mit der Aufhebung des vorstehenden Paragrafen sind die vom Landtag mit Beschluss vom 19. Oktober 2006 (Drs. 5/8/292 B) gew�hlten Mitglieder des Stiftungsrates abberufen.


Meine Fragen deshalb wiederholt.
Ist weiteres zur �nderung des Gedenkst�ttenstiftungsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt durch den Landtag geschehen, oder was ist beabsichtigt, bzw. wie und wann will man die nun aufgetretene Gesetzesl�cke schlie�en?


Weiter habe ich den Landtag SA mehrfach im Fall Gudrun Tiedge ersucht t�tig zu werden, keine meiner Aufforderungen wurden beantwortet, das �ber die Transparenz der Fraktionen im anhaltinischen Landtag im Umgang mit den SED-Nachfolgern Auskunft erteilt.

Unter anderem zeigte ich am 01.03.2008 einige T�tigkeitsfelder der Gudrun Tiedge auf, wo eine Alt-Kommunistin Zugriff auf demokratische Entscheidungen im Landtag hat, das nicht zu akzeptieren ist. Dieses Schreiben blieb bis heute ohne Antwort.

In Erg�nzung meines Schreibens forderte ich den Landtag am 03.03.2008 auf.
.
Zitat:
Der Landtag von Sachsen-Anhalt wird aufgefordert im Fall Gudrun Tiedge t�tig zu werden!

----- Original Message ----- From: Peter Trawiel To: kontakt@lt.sachsen-anhalt.de ; steinecke@cdu.magdeburg.de ; thmadl@web.de ; Landtag@lt.lsa-net.de ; jens_kolze@web.de ; fraktion@politik-plus.de ; fraktion@spd.lt.sachsen-anhalt.de ; fraktion@fdp-fraktion-lsa.de ; geschaeftsstelle-stadtrat@halle.de Sent: Monday, March 03, 2008 7:53 AM Subject: Dem Landtagspr�sidenten Steinecke von Sachsen-Anhalt und Fraktionen im Landtag Sehr geehrter Herr Landtagspr�sident Steinecke Sehr geehrte Damen und Herren Landtagsabgeordnete Den Fraktionen im Landtag Die ehemalige Stasimitarbeiterin und Staatsanw�ltin der SED-Strafjustiz Gudrun Tiedge wird weiter unter anderem in den aufgezeigten �mtern des Landes Sachsen-Anhalt Zugriff durch ihre Positionen gegen politische Opfer des SED-Regimes aus�ben wie das unter anderem durch ihre Beihilfe linker Strukturen der Stadt Halle, im Fall Trawiel war. Ich ersuche Sie, den Landtag dazu um eine kurzfristige Stellungnahme, werden Sie Anklage beim Landesverfassungsgericht zur Mandatsaberkennung von Tiedge stellen? Ich erwarte in den n�chsten 14 Tagen von Ihnen eine zufriedenstellende Antwort. Sollten Sie meine wiederholten Ersuchen weiter ignorieren, rufe ich mit weiteren politischen Opfern des SED-Regimes die mit Tiedge konfrontiert wurden die bundesdeutschen Landtage auf, dem Anhaltinischen Landtag im Umgang mit ehemaligen Stasimitarbeitern behilflich zu sein.


Eine Reaktionen erfolgte auch hier nicht, durch Arroganz und Ignoranz zeichnete zu dieser Aufforderung der Landtag Sachsen-Anhalt sich auch hier aus.

Ich wiederhole heute meine Aufforderung an den Landtag Sachsen-Anhalt, werden Sie Anklage beim Landesverfassungsgericht zur Mandatsaberkennung von Gudrun Tiedge stellen?

Oder bleibt der stasibelastete Alt-Kader der SED, Gudrun Tiedge mit all ihren �mtern im anhaltinischen Landtag.


Der B�rger hat der Politik in Ihrem Lande durch eine Wahlverweigerung mit 63,5 % ein Zeichen gesetzt, ein Landesparlament sollte das zur Kenntnis nehmen.

Hintergrund meiner Recherchen ist eine Zusammenfassung einer Serie im Forum der politisch Verfolgten die am 06.09.2007 begann, mit dem Titel: �Stasi nun auch im Stiftungsrat der Gedenkst�tten Sachsen-Anhalt� deren Autor ich bin. Eine Dokumentation diese durch diverse Internetseiten �ber die Bundesrepublik bis in die USA gelesen wird, dazu nicht wenige Mail mich auffordern die Serie zu aktualisieren. http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=774

Als Zeitzeuge des kommunistischen Verbrechens der SED, zeige ich mit authen-tischem Material den Fortbestand der SED-Strukturen in der BRD auf, diese bereits Anfang der 90er Jahre in Sachsen-Anhalt gesichert wurden, sowie pers�nliche Erfahrungen zur Gegenwart im Umgang mit dem SED-Unrecht in diesem Lande. Eine Serie die eine Eigendynamik entwickelte, dass dieser Link zur Serie in unserem Forum weit mehr als Zehntausend mal angeklickt wurde und ein vielfaches davon weiter verbreitet wurden ist.

Die Serie informiert �ber ein Landesparlament in den neuen L�nder im Umgang mit der Hinterlassenschaft eines Terrorregimes, seiner Nomenklatura und seinen Opfern, sowie die Transparents der Landtagsfraktionen gegen�ber dem B�rger in diesem Bundeslande.

Begann meine Serie zu der Landtagsabgeordneten Gudrun Tiedge, mit dem ein-leitenden Satz, �Gef�lligkeiten des M�dchens IM Rosemarie, gegen�ber den Oberb�rgermeisterinnen der Stadt Halle�! um auf das Netzwerk der ehemaligen SED und linken Strukturen in Ihrem Land zu einer Petition zum SED-Unrecht, dem Totschweigen der Folgen der SED-Hinterlassenschaft zu verweisen, best�tigte sich im Verlauf der Serie mein erster Satz im Artikel f�r das Land Sachsen-Anhalt.
�Unrechtsbewusstsein zu der verbrecherischen Vergangenheit der SED, hat eine Partei als PDS umbenannt, nun die Linke, vom Landtag Sachsen-Anhalt an bis in Kommunen des Landes sicher nicht. Nicht wenige der neuen Demo-kraten waren Steigb�gelhalter, so dass diese Partei heute in Sachsen-Anhalt wieder die Richtung der Politik vorgibt. Die Nomenklatur der SED, ihr Gefolge bestimmt erneut �ber die politischen Opfer ihrer vierzigj�hrigen Diktatur, das nicht nur eine Petition im Jahr 2002 Az. 4-I / 071 belegt. Eine Petition �ber das SED-Unrecht und seine Folgen f�r Menschen die Opfer dieser Diktatur wurden, diese an den Landtag Sachsen-Anhalt gestellt wurde�.

Die politischen Opfer des SED-Terrorregimes haben in den n�chsten Monaten, der Bundestagswahl 2009 eine breite B�hne die Arbeit Ihrer Partei, zur Stasi, den SED-Nachfolgern, den linken Strukturen in Ihrem Lande zu thematisieren.

Ich bitte Sie daher f�r meine Zusammenfassung, �Stasi im Landesparlament von Sachsen-Anhalt� diese etwa am 25. August in Folgen erscheint um eine zeitgleiche Beantwortung meiner Fragen.


Mit freundlichen Gr��en
Peter Trawiel
Zeitzeuge des kommunistischen Verbrechens


Zuletzt bearbeitet von P. Trawiel am 10.10.2016, 13:06, insgesamt einmal bearbeitet
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P. Trawiel
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BeitragVerfasst am: 25.08.2008, 21:23    Titel: „Stasi im Landesparlament von Sachsen-Anhalt“ Antworten mit Zitat

Die CDU im Landtag von Sachsen-Anhalt antwortet!


Hier die Antwort des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Innenausschuss, dazu ergänzt werden muss, dass die CDU im Landtag keine Mehrheit hat.





Damit bleiben Fragen von Zeitzeugen, Widerständler gegen das SED-Regimes durch den Landtag von Sachsen-Anhalt nicht beantwortet, die nun der Wähler beantworten wird.

Gudrun Tiedge ist Teil der politischen Landschaft des Landes Sachsen-Anhalt, zu dem nicht wenige politisch verantwortliche Demokraten in diesem Land erneut ihre Unfähigkeit, die Demokratie und den Rechtsstaat zu sichern unter Beweis stellen!!!
http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/index.php?id=78&tx_exozetgovernment_deputy[id]=134&tx_exozetgovernment_comission[id]=1&tx_exozetgovernment_comission[page]=91&cHash=049af23316


Eine Gesamtsicht dieser Forumseite „Stasi nun auch im Stiftungsrat der Gedenkstätten Sachsen-Anhalt“, verweist auf die hausgemachten politischen Verhältnisse dieses Landes durch seinen Landtag, dass die SED, ihre Stasi im Landtag und im Land Sachsen-Anhalt zur Normalität gehört.

Altkommunisten, ihr Gefolge, linke Erfüllungsgehilfen aus den Altländern prägen bereits Anfang der 90er Jahre eine verhängnisvolle politische und wirtschaftliche Entwicklung für dieses Land und die Lebensqualität vieler ihrer Bürger. Das hat mit beigetragen zur heutigen bundespolitischen Entwicklung, dass die SED-Strukturen in die Bundesrepublik eindringen konnten, das Zahlen, Fakten nicht nur von Historikern belegen.

Ein ganz wesentliches Ergebnis dieser verhängnisvollen anhaltinischen linken politischen Entwicklung ist die Demokratieverdrossenheit ihrer Bürger, dass diese mit 63,5 % Wahlentzug in diesem Land, den Parteien quittieren.

Eine Politik die unter anderem auch durch das Schweigen des Landtages zum SED-Unrecht, das Schönreden der DDR-Vergangenheit, das skandalöse Verhältnis zur SED und ihrer Stasi, das den Bürgern vermittelt wird, hat mit dazu beigetragen dass es dem Gefolge der SED ermöglicht wurde, dass die SED, in die Linke umbenannte Partei wegen der hohen Wahlverweigerung der Bürger, stärkste politische Kraft im Land wurde.

Siehe im Forum „Die Linke eine Bedrohung unserer Freiheit“: http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=785&start=100
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P. Trawiel
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BeitragVerfasst am: 28.08.2008, 05:44    Titel: „Stasi im Landesparlament von Sachsen-Anhalt“ Antworten mit Zitat

Fehlt dem Landtag Sachsen-Anhalt eine neue Partei um SED-Unrecht aufzuarbeiten und sich von ihrem Stasi-belasteten Landtagsabgeordneten zu befreien?

Hier der Landtag Brandenburg:
http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w4/drs/ab_5200/5297.pdf


Hier der Landtag Sachsen:
http://www.youtube.com/v/NL5mBS2CXL8

P. T.
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 19.03.2009, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Sachsen-Anhalt – Aus dem Land der Nichtwähler!

Die alte Nomenklatura der SED-Stasi-Partei mit ihrem Gefolge ging fast nahtlos in den Bundesdeutschen Staat über!

Steigbügelhalter war die anhaltinische SPD!

DER SPIEGEL berichtete bereits in seiner Ausgabe 28/1998 vom 06.07.1998

SACHSEN-ANHALT



Stasi-Mädchen "Rosemarie"

Die Vorsitzende des Rechtsausschusses im Magdeburger Landtag, Gudrun Tiedge (PDS), hat nicht nur als Inoffizielle Mitarbeiterin (IM) der Stasi gearbeitet, sondern diese Tatsache gegenüber dem sachsen-anhaltinischen Justizministerium bei einer Befragung 1991 verschwiegen. Um nach der Wende als ehemalige DDR-Staatsanwältin in den Staatsdienst übernommen zu werden, beantwortete sie die Frage nach einer ehemaligen Stasi-Mitarbeit mit "Nein". Erst die zusätzliche Überprüfung ihrer Stasi-Akten durch das Ministerium führte schließlich im Juli 1991 zur Entlassung als Beamtin.


Die heutige Rechtsanwältin hatte unter dem Decknamen "Rosemarie Lehmann" der Stasi mehrere Jahre lang handgeschriebene Berichte über Vorgänge auf der Erweiterten Oberschule in Grevesmühlen geliefert. Dabei ging es vor allem um politische Einstellungen von Klassenkameraden und Lehrern. Die Zusammenarbeit endete laut Stasi-Akte offiziell erst 1977, aber wahrscheinlich schon Jahre vorher.

Mitte dieses Monats will der Magdeburger Landtag einen Sonderausschuß bilden, um Tiedges Vergangenheit zu durchleuchten. Danach will die SPD-Fraktion entscheiden, ob sie sich einem Abwahlantrag der CDU gegen Tiedge anschließen will.

Quelle
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.
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P. Trawiel
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BeitragVerfasst am: 08.12.2010, 23:23    Titel: Sachsen-Anhalt - Aus dem Land der Nichtwähler Antworten mit Zitat


Sachsen-Anhalt - Aus dem Land der Nichtwähler



Es passt zur politischen Struktur des Landes Sachsen-Anhalt!


Ex-Stasi-Beauftragter offenbar nie auf Stasi-Zusammenarbeit überprüft

Auffällige Lücken in Rudens Personalakte



Von Winfried Borchert
Die einstige Berufung des im Juni entlassenen Stasi-Landesbeauftragten Gerhard Ruden (CDU) im Jahr 2005 ist offenbar durch schwere Versäumnisse im Justizministerium begünstigt worden. So hatte das Ministerium Ruden vorschriftswidrig nicht einmal auf frühere Stasi-Zusammenarbeit hin überprüft.
Magdeburg. Im März war bekannt geworden, dass Ruden im Jahr 1968 als Student seinen Schulfreund Heiko von der Heyde in einem Stasi-Verhör schwer belastet hatte. Von der Heyde war 1968 wegen staatskritischer Reden beim Bier in Magdeburg vom DDR-Geheimdienst verhaftet worden. Ruden, zum Verhör geladen, plauderte gegenüber der Stasi, der Schulfreund habe nach Westdeutschland flüchten wollen. 1969 wurde von der Heyde zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Von der Volksstimme im März 2010 mit dem Vernehmungsprotokoll konfrontiert, räumte Ruden ein, der Freund habe wegen seiner Aussage wohl "ein halbes Jahr zusätzlich" bekommen.

Wie konnte so einer Stasi-Landesbeauftragter werden, fragten sich viele, nachdem Ruden wegen des Falles und seiner Rechtfertigungsversuche ("Wenn einer verhaftet wird, hat er selbst schuld daran") im Juni entlassen worden war. Jetzt zeigte sich:bei einem Beamten nicht geben dürfte", sagte ein Insider der Volksstimme. Sachsen-Anhalts Justizministerium als vorgesetzte Behörde hatte Ruden vor seiner Wahl durch den Landtag nicht überprüft. "Die im Ministerium geführte Personalakte von Herrn Ruden weist ungewöhnliche Lücken auf, die es Es fehle die vorgeschriebene Erklärung von Ruden, nicht für die Stasi gearbeitet zu haben. Ebenso gebe es keine Auskunft der Birthler-Behörde über eine etwaige Zusammenarbeit Rudens mit der Stasi. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre die Birthler-Behörde bei einer Anfrage auf das belastende Vernehmungsprotokoll gestoßen. Der Landtag hätte Ruden in diesem Fall wohl kaum gewählt", sagte der Kenner.
Der Volksstimme vorliegende Unterlagen bestätigen die Information. Daraus wird zudem deutlich, dass weitere Unterlagen fehlen, die für Beamte Standard sind: der Hinweis auf die Verschwiegenheitspflicht nach den beamtenrechtlichen Vorschriften, ein Nachweis über den geleisteten Diensteid sowie Angaben über Rudens wirtschaftliche Verhältnisse, Ämter und Funktionen vor der Wende, ebenso die Anerkennung von Vordienstzeiten.

An diesen Lücken hatte bei Rudens Wahl vor fünfeinhalb Jahren, Justizminister war damals Curt Becker (CDU), im Justizministerium offenbar niemand Anstoß genommen. Auch nachdem Becker im April 2006 von Angela Kolb (SPD) abgelöst worden war, änderte sich daran nichts.
Erst als die Staatskanzlei sich 2010 mit der Akte beschäftigte, traten die Versäumnisse zutage. Ein leitender Beamter der Staatskanzlei wies im April das Justizministerium schriftlich darauf hin, bei der Neubesetzung der Stelle alle notwendigen Papiere "rechtzeitig einzuholen".

Gestern lehnte die Staatskanzlei auf Nachfrage eine Stellungnahme ab und verwies auf das Justizministerium. Dessen Sprecher Thomas Wünsch bestritt zunächst, dass es Versäumnisse gebe. Auf die Frage nach notwendigen Nachweisen Rudens sagte er: "Man geht davon aus, dass alles so stattgefunden hat. Außerdem ist Herr Ruden mehrfach als CDU-Landtagsabgeordneter (er saß von 2002 bis 2005 im Parlament) überprüft worden", sagte Wünsch. Detailliert könne man das aber nicht belegen, weil "im Moment niemand im Hause an die Akten herankommt. Das gesamte Personalreferat befindet sich auf einer Führungskräfteklausur." Für Montag kündigte er eine ausführliche Stellungnahme an.
Während Ruden gegen den Rauswurf klagt, fehlen auch bei seinem gewählten Nachfolger Ulrich Stockmann (SPD) wichtige Unterlagen. Wünsch bestätigte: "Von der Birthler-Behörde haben wir noch keine Auskunft auf unsere Anfrage zu Herrn Stockmann." Wann die Anfrage gestellt wurde, lasse sich nicht sagen.Meinung

Kommentar: Peinlich
Quelle: http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1884071&sid=b85nd124k67acspfsrekj56oe4

Der Kommentar von Peter Trawiel
Nein das ist nicht nur peinlich für Sachsen-Anhalt, gehörte Ruden möglicherweise zur politischen Struktur dieses Bundeslandes, die dem Etablieren der SED-Nachfolger nicht gefährlich werden konnte?. Die Ernüchterung über eine mögliche erlangte Freiheit wurde von den anhaltinisch herrschenden Parteien bereits nach der sogenannten Wende den Sachsen-Anhaltern durch den Sturz der ersten Ministerpräsidenten Münch und Gies (CDU) bereits präsentiert. Nach der kurzen Amtszeit der Blockflöte Bergner (CDU) folge die Ära Höppner als Steigbügelhalter der sich nun neu etablierten SED/PDS heute als „Die Linke“. Man verschaffte vom Land her den SED-Nachfolgern die Möglichkeit sich in den Kommunen neu aufzustellen. Die Anhaltiner quittierten unter anderem diese Politik vom Land, in dem diese die DVU ins Parlament wählten, als diese Gruppierung zersetzt wurde, die Politik im Land, den Kommunen, für die Menschen unerträglich wurde, verweigern sich inschwischen über 60 % der Wähler den Wahlen. Diese niedrige Wahlbeteiligung, die durch den Glaubwürdigkeitsverlust der Parteien beim Bürger gegenüber hervorgerufen wird, machte die SED-Nachfolger zur stärksten politischen Kraft in Sachsen-Anhalt, so dass bei der Landtagswahl 2011 auch dieses Bundesland mit hoher Wahrscheinlichkeit rot-rot regiert werden wird. In nicht wenigen Kommunen regieren die Bürgermeister,innen nur noch durch Duldung der SED-Nachfolger, dazu die Stadt Halle an der Spitze steht. Stasi, ihre IMs sind in diesem Bundesland seit jeher vom Land, in den Kommunen kein anstößliches Thema. So spielte auch Ruden in der Petition eines SED-Opfers an den Landtag gerichtet, bereits von den Grünen kommend, nun als CDU-Landtagsabgeordneter eine undurchsichtige Rolle, so dass eine IM Rosemarie - Gudrun Tiedge, SED/PDS, als ehemalige Staatsanwältin der SED-Schandjustiz eine Petition eines ihrer Opfer aus DDR-Zeit bearbeiten konnte und kein DDR-Unrecht erkennen konnte. Woher auch. Erst Richter beim Verwaltungsgericht Halle korrigierten Fehlentscheidungen einer linken polit-Clique in der Leitungsspitze der Stadt Halle. Ruden schwieg nicht nur zu diesem Skandal eines Landtages, er hatte als Petitionsmitglied mit weiteren alten Seilschaften teil beim Totschweigen des Sachverhaltes der Petition.

Siehe: Offener Brief, Gefälligkeiten des Mädchens IM Rosemarie, gegenüber den Oberbürgermeisterinnen der Stadt Halle http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=774&start=0


Personalfragen sind Sachfragen.
Das Buch von Uwe Müller und Gritt Hartmann, „Vorwärts und Vergessen!: Kader, Spitzel und Komplizen: Das gefährliche Erbe der SED-Diktatur“, erteilt Auskunft zu Stasi-Mitarbeitern, die alte Nomenklatur des SED-Staates im öffentlichen Dienst Sachsen-Anhalt. Die politische Entwicklung ist damit seit 89/90 in diesem Bundesland besser nachzuvollziehen.
Verlag: Rowohlt, Berlin

P.T.
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P. Trawiel
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BeitragVerfasst am: 04.02.2011, 06:08    Titel: Stasi im Land Sachsen-Anhalt Antworten mit Zitat

Gehört die Nomenklatur der SED, ihre Stasi zur politischen Normalität in Sachsen–Anhalt?


Gudrun Tiedge, einstige Mitarbeiterin der Staatssicherheit und Staatsanwältin der SED-Schandjustiz stellt sich vor!

Vita
Ich bin seit 1998 im Landtag von Sachsen-Anhalt und seit dieser Zeit für die Rechtspolitik und seit 2006 zusätzlich auch für die Innenpolitik zuständig. Zwei Politikfelder, die sehr arbeitsintensiv aber auch sehr interessant sind. Und ich bin Arbeitskreisleiterin des Arbeitskreises Bürgerrechte und Inneres.

Ich bin inzwischen 57 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne.
Für mich ist es sehr wichtig, dass ich mich auch auf der Kommunalen Ebene engagiere und darum bin ich im Ortschaftsrat, Stadtrat und Kreistag. Nur so kann man die unmittelbare Wirkung von Landesgesetzen miterleben.
An der Ostseeküste aufgewachsen, fühle ich mich zwischenzeitlich in der Börde zu Hause.
Wahlaussage
Im Mittelpunkt meiner Arbeit im Landtag soll auch in der nächsten Legislaturperiode die Innenpolitik und der Kampf gegen den Rechtsextremismus stehen. Dazu werde ich ein Konzept einbringen, dass darstellt, welchen sicherheitspolitischen Ansatz DIE LINKE vertritt. Ein Ansatz, der für inneren Frieden, für gesellschaftlichen Ausgleich und soziale Gerechtigkeit sorgt und nicht für einen Abbau von Freiheits , - und Bürgerrechten.
Ich stehe für eine Sicherheitspolitik, die Demokratie und Zivilgesellschaft stärken will und die den Schutz und die Unverletzlichkeit der Rechtsordnung und des Einzelnen einschließt.
gudrun-tiedge@waehlt-dielinke.de

Quelle: http://www.dielinke-sachsen-anhalt.de/wahl_2011/aktuell/direkt_und_listenkandidateninnen/direktkandidatinnen/gudrun_tiedge_wahlkreis_20/

Was Gudrun Tiedge, IM Rosemarie in ihrer Vita verschweigt!

Siehe das Wirken der Gudrun Tiedge im Landtag von Sachsen-Anhalt: Gefälligkeiten des Mädchens IM Rosemarie, gegenüber den Oberbürgermeisterinnen der Stadt Halle und mehr! http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=774

P.T.
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P. Trawiel
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BeitragVerfasst am: 22.02.2011, 08:31    Titel: Stasi im Land Sachsen-Anhalt Antworten mit Zitat

Stasiland Sachsen-Anhalt?


Die Nomenklatur der SED, ihre Stasi gehören zur politischen Normalität in Sachsen–Anhalt!

Siehe http://www.abgeordnetenwatch.de/gudrun_tiedge-189-41398--f283886.html#q283886

P.T.
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P. Trawiel
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BeitragVerfasst am: 02.09.2012, 06:49    Titel: Stasi im Land Sachsen-Anhalt Antworten mit Zitat

Stasi, Diktaturdiener, alte rote Seilschaften gehören zur Normalität im Osten

Der Versuch der Gudrun Tiedge, IM Rosemarie scheiterte nur vorerst, ihrer Opfer habhaft zu werden

Ex-Stasi soll über DDR-Aufarbeitung wachen

Die frühere Mitarbeiterin der Staatssicherheit Gudrun Tiedge wird in Sachsen-Anhalt im Beirat der Gedenkstättenstiftung sitzen, die die Sicht auf die SED-Diktatur mitbestimmt. Opferverbände sind entsetzt - aber Tiedge sieht keinen Grund für einen Rückzug.

Von Uwe Müller
Liegt womöglich ein Missverständnis vor? War bei der Abstimmung nur Arglosigkeit im Spiel? Heidi Bohley schüttelt den Kopf. "Die Grenzen der Zumutbarkeit sind in Bewegung geraten", sagt die Büroleiterin des Hallenser Vereins für Zeitgeschichte(n). "Bei uns in Sachsen-Anhalt hat sich etwas verschoben."

In dem ostdeutschen Bundesland soll künftig ausgerechnet eine Ex-SED-Genossin, die dem DDR-Regime zunächst als Stasi-Spitzel und dann als Staatsanwältin gedient hatte, über die richtige Form des Gedenkens an deutsche Diktaturgeschichte wachen. Den Segen dazu hat das Magdeburger Parlament erteilt: Es entsandte die Landtagsabgeordnete Gudrun Tiedge als Vertreterin der Linksfraktion in den Stiftungsrat der sachsen-anhaltischen Gedenkstättenstiftung. Ohne jede Diskussion und ohne Gegenstimme.

Prompt regte sich außerhalb des Landtags Protest, der jedoch zunächst wirkungslos blieb. Jetzt aber eskaliert der Streit um die Berufung von Tiedge, die schon im Oktober von den Abgeordneten abgesegnet worden war. Mit sofortiger Wirkung haben Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen ihre Mitarbeit in der Stiftung eingestellt. Begründung: Glaubwürdigkeit und politische Reputation der erst im März 2006 gegründeten Einrichtung seien in Frage gestellt. Unter ihrem Dach sind überregional bedeutende Gedenkstätten wie das KZ Lichtenburg, das von * und Stasi genutzte Hallesche Zuchthaus "Roter Ochse" oder das Zonengrenz-Museum Deutsche Teilung in Marienborn vereint.
Weiter lesen http://www.morgenpost.de/politik/article550008/Ex-Stasi-soll-ueber-DDR-Aufarbeitung-wachen.html

Anzumerken ist
Hier lag kein Missverständnis vor, es gehört besonders in Kommunen, den Ländern im Osten zur Normalität in denen rot-rot regiert wird , dass Stasi, Diktaturdiener, alte rote Seilschaften über uns politischen Opfer der zweiten deutschen Diktatur richten! Man muss sich nur gegen diese rote, politisch moralisch verwahrloste Mischboge zur Wehr setzen wie unter anderem in diesem Thread. Belegt dieser doch auch mit, die Nichtaufarbeitung der DDR-Diktatur, das Weiterwirken der Diktaturdiener. Siehe den Anfang des Thread. Gefälligkeiten des Mädchens IM Rosemarie, gegenüber den Oberbürgermeisterinnen der Stadt Halle! Wie man sich gegenseitig bei der Sicherung seiner Posten hilft und die Aufarbeitung des SED-Verbrechen unterdrückt. http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=774
Finanziell sind beide SPD-Oberbürgermeisterinnen mit Hilfe alter roter Seilschaften über die letzen zwanzig Jahre seit der sogenannten Wende gekommen und genießen heute gut versorgt ihren Ruhestand, weil sie Anpasser an die Beliebigkeit sind und das SED-Verbrechen, ihre Opfer unterdrückten. Zivilcourage zahlt sich unter diesen linken politischen Verhältnissen in Deutschland nicht aus, das sollten wir aus unseren Erfahrungen einer Diktatur und seinen Folgen, jungen Menschen auch auf ihren Weg mitgeben.


P.T.
_________________
Anerkannter ehemaliger politischer Häftling der SBZ/DDR, Folteropfer, Wehrdienstverweigerer, jahrzehntelanges Zersetzungsopfer der SED/Stasi
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Detlef Wengel
Gast





BeitragVerfasst am: 02.09.2012, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Kamerad Trawiel - auch ich bin geborener Sachsen-Anhalter und war 21 Monate in politischer Haft. Nach meiner Ausreise im Januar89 war ich nicht mehr auf dem Gebiet der ehem. DDR! Ich bin überrrascht von Deiner Sachlichkeit, Zivilcourage und Deinem Engagement. Hier in den alten Bundesländern erfährt man ja recht wenig. Ich bin mir sicher, dass ich als Betroffener in Deinem Fall anders reagieren würde, auch das ist ein Grund, warum ich nicht zurück gehe. Ich möchte Dir meinen Respekt ausdrücken.
Mit freundlichen Grüssen - Detlef Wengel
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Detlef Wengel
Gast





BeitragVerfasst am: 02.09.2012, 21:12    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag: es waren 31 Monate, von April 74 bis November 76
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P. Trawiel
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Anmeldedatum: 06.09.2007
Beiträge: 1761

BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 05:39    Titel: Vertriebene Sachsen-Anhalter Antworten mit Zitat

Die SED war nur kurz abgetaucht, anders als die **** die Verboten wurde, benannte diese Partei sich nur um.

Immer mehr Opfer des SED/Stasiregimes gehen zu der Verklärung einer Diktatur, dem skandalösen Umgang durch Behörden an die Öffentlichkeit!

Danke Kamerad Detlef Wengel, dass Ihnen meine Beiträge gefallen, bleiben Sie im Westen wenn Sie nicht der roten Mischboge im Osten ausgesetzt werden wollen, ich bin leider wegen verfolgungsbedingter gesundheitlichen Schäden nicht mehr in der Lage diesen Weg zu gehen. Ich möchte Ihnen zu meinen Beweggründen mit einer Anmerkung zu der Klage des Kameraden Lahrmann, „Klage gegen die Bundesstiftung Aufarbeitung“ antworten.
http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?p=8920#top

Man muss Respekt vor all dem Mut den der Kamerad Lahrmann hat bezeugen, ein Streit zu führen den er gegen diese Strukturen nicht gewinnen kann, aber es ist notwendig, die verlogene Moral der Politisch verantwortlichen für das Desaster in das man uns politische Opfer eines erfahrenen Verbrechens gestürzt hat, sich zu Widersetzen und öffentlich, die neuen alten Täter anzuprangern. Es sind keine neuen Menschen 89/90 vom Himmel gefallen, es sind bis auf wenige Ausnahmen die gleichen, die das DDR-Regime Diener waren und Mitschuld an unserer Verfolgung tragen, nur das nicht wenige linke Wessis dazu kamen. Wie es immer mehr werdende Kameraden machen, Recht einzufordern, ist das auch meine Lebensaufgabe für die Zeit, die mir Gott nach einem zerstörten Leben durch SED/Stasi-Banden noch schenkt. In diesem Sinne Kameraden wehrt Euch gegen die Fortsetzung des SED-Unrechts, nun nur mit anderen Gesetzen, wo wir auf Ämter Spiesrudenlaufen und uns Beleidigen lassen müssen durch diese Mischboge, sonst werden wir die ersten Opfer bei einer neuen Diktatur sein, wie einst, als schon die Internierungslager für uns gebaut waren, die Namenslisten verfasst und die LKWs 1989 bereitstanden.

P.T.
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Anerkannter ehemaliger politischer Häftling der SBZ/DDR, Folteropfer, Wehrdienstverweigerer, jahrzehntelanges Zersetzungsopfer der SED/Stasi
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Detlef Wengel
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 07:02    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Kamerad Trawiel, auch hier in den neuen Bundesländern bleiben die Diskriminierungen nicht aus. Auch ich kann auf Grund gesundheitlicher Schäden durch die politische Haft nicht mehr arbeiten. Vom Versorgungsamt München wurde bei mir ein GdS von 4o festgestellt, wobei ich - wegen Nichtanerkennung eines weiteren Schadens noch im Widerspruch stehe. Durch die nlange Arbeitsunfähigkeit fiel ich auf ALG II. Bei meiner Vorsprache im Jobcenter stiess ich auf einen Sachbearbeiter, ca.45 Jahre alt und nach dem Dialekt aus den neuen Bundesländern. Nach Schilderung meiner Lage bekam ich von ihm zur Antwort : ""Sie sind doch ein Verräter, Sie sind abgehauen, wir haben bis zum Schluss gekämpft!" Beschwerden darüber verliefen im Sand, da es keine Zeugen gab! Nun frage ich mich, WOFÜR hat dieser Sachbearbeiter gekämpft?
Ein Schelm, der falsches denkt!
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August-13
Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 09:48    Titel: Bayern, das Eldorado für Stasi-Pack Antworten mit Zitat

Hallo Herr Wengel, wenn sie im Westen solche Aussagen hören wie von Ihnen geschildert:
"Sie sind doch ein Verräter, Sie sind abgehauen, wir haben bis zum Schluss gekämpft!"
dann müssen sie davon ausgehen, dass der Kollege vom Arbeitsamt früher bei der Stasi war.
Viele Stasis sind in den Westen gegangen, weil es dort keine Stasi-Überprüfungen gibt.
Meist gibt sich dieses Pack, das ist zumindest meine Erfahrung, als Bürgerrechtler aus.
Also wenn nach 3 Sätzen kommt, ich war in der Bürgerrechtsbewegung, ich stand auf der Internierungsliste, dann spricht die Stasi.
Und es ist auch zu bedenken, dass viele sogenannte Bürgerrechtler schon zu DDR-Zeit als bezahlte U-Bote arbeiteten.
Die Stasi führte und leitete die Bürgerrechtsbewegung, nicht um ihnen gutes zu tun, sondern um den eigenen Leuten den Übergang ins "vereinte Deutschland"
möglichst lukrativ zu gestalten.
Noch nie ging es SED und Stasi so gut wie heute!!!
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Detlef Wengel
Gast





BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 10:12    Titel: Bayern -El Dorado.... Antworten mit Zitat

Lieber Kamerad August 13 -
wessen Geistes Kind dieser Sachbearbeiter war (ich habe es zumindest geschafft, dass er jetzt in einer anderen Abteilung sein Unwesen treibt) brauchen wir ja nicht auszudiskutieren. Mit solchen Aussagen disqualifiziert dieser Mensch sich selbst. Wenn ich ehrlich bin, ist mir damals "das Messer in der Tasche aufgegangen" und es hat ziemlich gejuckt in den Fäusten. Aber ich habe mich zusammen gerissen, es hätte nichts gebracht. Wie sagt man? Wer Dreck anfasst, besudelt sich.
Zum Glück war das die einzigste negative Erfahrung, die ich machen musste. Meine damalige Arbeitsvermittlerin stammte auch aus der ehem. DDR, sie war dass ganze Gegenteil. Wenn ich meine Verlängerungen zur AU-Bescheinigung brachte, sagte sie immer nur : "werden Sie erstmal in Ruhe gesund, dann sehen wir weiter". Leider hatte sie nur einen befristeten Arbeitsvertrag und ist nun nicht mehr da.
Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass nach meinen Erfahrungen solche Elemente hier Seltenheitswert haben. Zum Glück, sonst würde ich wieder ins Ausland gehen. Ich bin froh, nicht in den neuen Bundesländern zu leben, denn das, was ich dem Forum entnommen habe, muss es ja Zustände geben, die sich nicht mit dem Grundgesetz vereinbaren lassen.
Deshalb bin ich der Auffassung, dass jeder Betroffene sich auf meine Beiträge beziehen sollte und diese (ich meine Bearbeitungsfristen usw) den dortigen Ämtern zur Kenntnis bringen sollte! Es muss jetzt langsam was geschehen!!!!
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August-13
Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 13.09.2012, 21:43    Titel: Bonze, Bonze über alles Antworten mit Zitat

Gerade die bayrische CSU feiert inzwischen ganz unverhohlen das Stasi-Pack.
So lobte bei einem Vortrag ein Prof. aus München, den Strauß und das Stasi-Schwein Schalk-Goldkotzky, als zwei wahre deutsche Patrioten. 1983 hatten sie den 5 Milliarden Kredit für die DDR ausgehandelt. Die Zeit war noch nicht reif und so konnte man auf eine günstige Gelegenheit warten?
Der Dank der bayrischen CSU gilt den Stasis und SED-Parteigenossen.
Sie wurden ungeprüft verbeamtet, sie erhalten in Bayern fetten Posten und werden mit Aufträgen versorgt. Die Amigos und Stasis sind wahre Blutsbrüder geworden.
Inzwischen haben auch ein paar Wessis begriffen, dass die mafiosen Strukturen der SED und Stasiseilschaften ganz Deutschland zersetzen.
Aber die Meisten frohlocken, in der Diktatur ist die Macht am Schönsten.
Der Verfassungsschutz aus Köln teilte mir nach nur 6 Monaten Bearbeitungszeit mit, dass die Stasi nicht beobachtet wird, weil es dafür keinen Auftrag aus der Politik gibt.
Solange wir die Verräter nicht benennen, so lange werden wir auch nichts erreichen, außer diese jämmerlichen und demütigenden Almosen!!!

Dirk.Lahrmann@t-online.de
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