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Protest wegen der Stasi-Belastung der Landtagsabgeordneten T

 
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 06.07.2007, 12:38    Titel: Protest wegen der Stasi-Belastung der Landtagsabgeordneten T Antworten mit Zitat


06.07.2007

Protest wegen der Stasi-Belastung der Landtagsabgeordneten Tiedge
SED-Opfer lassen Arbeit im Stiftungsrat weiter ruhen

Von Wolfgang Schulz


Gudrun Tiedge

Magdeburg. Die Opferverbände, der Verein für Zeitgeschichte Halle und das Bürgerkomitee Sachsen-Anhalt lassen ihre Mitarbeit im Stiftungsrat der Gedenkstättenstiftung des Landes weiter ruhen. Das sagte gestern Wolfgang Stiehl von der Vereinigung der Opfer des Stalinismus der Volksstimme. " Wir wollen damit unseren energischen Protest gegen die Mitgliedschaft von Gudrun Tiedge im Stiftungsrat wegen ihrer DDR-Vergangenheit erneut zum Ausdruck bringen. "

Die Landtagsabgeordnete der Linken war im Frühjahr mit sieben anderen Abgeordneten in das Stiftungs-Kontrollgremium gewählt worden. Die Opferverbände sprachen daraufhin von einer " ungeheuerlichen Fehlbesetzung ". Tiedge hatte als 18-J ährige für die Stasi Berichte über Mitschüler geschrieben und später als Staatsanwältin an der Verurteilung von Republikflüchtlingen mitgewirkt. Als das 1998 herauskam, wurde sie als Vorsitzende des Landtagsausschusses für Recht und Verfassung abgewählt.

Gestern nun hatten die Opferverbände, der Verein aus Halle und das Bürgerkomitee Tiedge und den Fraktionschef der Linken, Wulf Gallert, zu einem Gespräch eingeladen, um Tiedge zu einem Rückzug aus dem Stiftungsrat zu bewegen. " Leider zeigten sich beide trotz unserer tiefen moralischen Bedenken uneinsichtig ", sagte Stiehl. Tiedge habe bekräftigt, dass sie Schlussfolgerungen aus ihrer Vergangenheit gezogen hätte. Außerdem fühle sie sich relativ unbelastet, berichtete Stiehl aus dem Gespräch. Für die SED-Opfer sei ihre Vergangenheit aber eine Provokation und nicht geeignet, im Stiftungsrat das von der DDR verübte Unrecht aufzuarbeiten. " 250 000 Menschen wurden rehabilitiert, weil sie in der DDR zu unrecht verurteilt worden waren. Aber keiner will es gewesen sein, der sie verurteilt hat ", empörte sich Stiehl. Deshalb bliebe es bei der Verweigerung der Zusammenarbeit.

Die Opferverbände wollten nun, so Stiehl, an die Fraktionen von CDU, SPD und FDP herantreten, damit der Landtag die Entsendung von Tiedge in den Stiftungsrat der Gedenkstättenstiftung zurücknimmt.

Die Nominierung von Gudrun Tiedge für den Stiftungsrat sei keineswegs als Provokation gedacht gewesen, sagte Wulf Gallert der Volksstimme. " Frau Tiedge hat ein ausdrücklich kritisches Verhältnis zu ihrer Vergangenheit ", so Gallert weiter. Auch so jemand sollte in diesem Gremium mitarbeiten, um den Erfahrungshintergrund vieler DDR-B ürger zu repräsentieren. Außerdem sei ihr Vater als Kommunist im KZ ermordet worden. Auch das sei ein Grund für die Nominierung gewesen, an der die Linke festhalte.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.
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