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Wieso wurde Lässig neuer stellv. Bundesvorsitzender der VOS

 
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 20.10.2009, 08:23    Titel: Wieso wurde Lässig neuer stellv. Bundesvorsitzender der VOS Antworten mit Zitat

Der vorhergehende Thread mußte bis auf weiteres in ein nichtöffentliche Rubrik verschoben werden, weil der SPD Genosse Lässig, der mehrere Jahre Vorstand einer SPD-Gliederung war, zum Landes- und Bundesparteitagsdelegierten der Sozialdemokraten und auch zum SPD-Direktkandidaten für die Landtagswahl 2004 in Sachsen gewählt wurde, juristisch gegen den Eingangsbeitrag in diesem Thread vorgeht.

In dem Schreiben seiner Rechtsanwälte wird aber z.B. nicht dementiert, daß der VOS, „nicht bekannt.“ ist, ob Lässig einst selbst Opfer des SED-DDR-Regimes war und außerdem, daß der SPD-Genosse Wowereit „ein guter persönlicher und politischer Freund.“ des SPD-Genossen Lässigs ist.

Z.B. ist auch die Behauptungen, die Wahl des Herrn Lässig zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der VOS sei den Mitgliedern eher durch Zufall denn durch Information bekannt geworden, nicht falsch. Richtig ist nämlich, daß viele Mitglieder über die Durchführung der Wahl und den Kandidaten bisher nicht informiert waren und daß diese Wahl des SPD-Genossen Lässig den Mitgliedern bis jetzt immer noch nicht auf der dürftigen Webseite der VOS bekannt gegeben wird.

Viele Kameraden sind nicht damit einverstanden, wenn Personen in die Vorstände von Opferorganisationen gelangen, die nicht selbst Opfer des DDR-Regimes waren und außerdem einer SPD angehören, die eiskalt unseren Leidensweg in der SBZ/DDR mißachtet und sich mit unseren Peinigern in der SED/PDS/Die Linke verbündet. Und der SPD-Genosse, der schon seit Jahren zusammen mit der SED/PDS/Die Linke regiert und sich immer besonders lauthals für eine bundesweite Koalition mit der SED/PDS/Die Linke einsetzt, ist Wowereit.

"Noch Blut am Ärmel"

"…aber Biermann hat ihr (der SPD) die Koalition mit der PDS nie verziehen. Als sie 2001 zum ersten Mal mit ihr zusammenging, bezeichnete er sie als "bankrotte sozialdemokratische Apparatschiks", die sich "in einem perversen Machtspiel mit totalitären Verwesern ins Koalitionsbett legen, also mit SED- und MfS-Kadern, die das kaum getrocknete Blut ihrer Opfer noch am Ärmel haben".

http://www.sueddeutsche.de/kultur/901/408676/text/

Der verschobene Thread wird noch bearbeitet und dann wieder eingestellt.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.


Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 23.01.2012, 23:15, insgesamt 5-mal bearbeitet
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Bruni
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BeitragVerfasst am: 20.10.2009, 18:00    Titel: Was für ein Juristischer Kindergarten ! Antworten mit Zitat

Ich stelle hier für mich fest, dass ich diesen juristischen Kindergarten nicht nachvollziehen kann und schalte mich für die Zukunft aus diesen Foren raus. Es macht kein Sinn, sich mit solchen Schlammschlachten zu beschäftigen. Neidvolle Krieger sollten in die Versenkung gehen, ein Opferverband braucht Menschen, die sich für Ihr Klientel auch wirklich einsetzen, anstatt sich mit ihren Energien in schlechten Eigenschaften zu wälzen. Mich graust vor solchen Schlammschlachten. Brrrrrrrr..... Einst dachte ich, man könnte mit Opferverbänden zusammenarbeiten bzw. zuarbeiten, aber das ist wohl ein Irrtum. Wen soll man denn noch vertrauen? Nee, da vertraue ich nur auf Andre und meiner selbst und fahren unseren Kurs als SOR-Team alleine weiter.


Das SOR-Team gibt hiermit bekannt, dass in den nächsten Tagen unsere Webseite www.stasiopfer-rente.de aktualisiert und vom Inhalt her erweitert wird. Sofern unsere Initiativen an die neue Bundesregierung in Sachen, Verbesserungen zu allen SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (1.-3. UnBerG) im Sinne von Forderungen/Nachfrage nach dem Muster von Ulricke Guckes ",vgl. unser Schreiben: "20 Jahre Bilanz" bzw. weitere wichtige dringende Schreiben an die Bundesregierung fertiggestellt sind, werden sie in unseren Ticker vorweg bekanntgegeben und unter Hilfsangebot jeweils veröffentlicht. Für Interessierte bitten wir hier um ständige Aufmerksamkeit. Sollte jemand eine Frage zu bestimmten Themen ( nur für SED-UnberG) haben, sind wir über unsere Webseite/Kontakt immer erreichbar.

MfG Bruni
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Matte
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BeitragVerfasst am: 22.10.2009, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

"....Als früherer Funktionär der als rechtsextremistisch eingestuften Republikaner .... "

So steht es wörtlich in der anwaltlichen Unterlassungsforderung eines Herrn Lässig ( Kamerad kann man dazu nicht sagen ) gegen unseren Kameraden Wolfgang Holzapfel. Was mit dieser Formulierung, die absolut n i c h t s mit dem eigentlichen Streitgegenstand zu tun hat, beabsichtigt wird , dürfte jedem klar sein. Da maßt sich ein SPD-Genosse , der zu unserer Leidenszeit noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gerannnt ist an, einen verdienten Kameraden zu bedrohen. Dabei muß man sich doch heute mehr und mehr fragen, ob die SPD noch zum demokratischen Spektrum zählt, ob die Parteizugehörigkeit eines Herrn Lässig überhaupt mit dem Anliegen der SED-Opfer harmoniert.

Lieber Woflgang, laß Dich nicht einschüchtern, erst recht nicht von Genossen !
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Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 08:35    Titel: Ronald Lässig Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Und der SPD-Genosse, der schon seit Jahren zusammen mit der SED/PDS/Die Linke regiert und sich immer lauthals für eine bundesweite Koalition mit der SED/PDS/Die Linke einsetzt, ist Wowereit.

Der Fairnis halber sollte man nicht unerwähnt lassen:

Der SPD-Genosse, der in einem offenen Brief der VOS die SPD, also seine eigene Parte, also auch seinen Parteifreund Wowereit aufforderte, keine Koalitionensverhandlungen mit der Linken zu führen, und dies mit großer Genauigkeit in einem Interview begründet hat, ist Ronald Lässig:

Zitat:
"Historisch verantwortungslos"
VOS-Pressesprecher Ronald Lässig über die Linke, ihre Stasi-IMs und Rot-Rot-Grün

In einem offenen Brief hat die Vereinigung der ehemaligen politischen Häftlinge - Opfer des Stalinismus e.V. (VOS) SPD und Grüne aufgefordert, keine Koalitionsverhandlungen mit der Linken zu führen. Die stz sprach mit dem Pressesprecher der VOS, Ronald Lässig, über die ehemaligen Stasi-IMs in der Linken und warum sich für den Opferverband eine Regierung mit den "Tätern von einst" verbietet.
stz-online.de

Der Fairnis halber sollte man auch nicht unerwähnt lassen:

Ronald Lässig ist 1971 geboren, also noch recht jung. Als die SED-Diktatur zusammenbrach, war er erst 18 Jahre alt, d. h. er hat die Diktatur nur als Kind erlebt. Vielleicht gibt es in seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis SED-Opfer, die ihn animiert haben, in der VOS mitzuarbeiten? Wir haben in der VOS immer gesagt, dass unsere Kinder in die VOS eintreten sollten, um unsere Arbeit fortzuführen und für uns zu sprechen. In der VOS-Satzung heißt es:

Zitat:
§ 2 Zweck und Ziele
(1) Die VOS ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig und bezweckt den Zusammenschluss der ehemaligen politischen Häftlinge kommunistischer Diktaturen und ihrer Hinterbliebenen, der Personen, die im kommunistischen Machtbereich aus politischen Gründen verfolgt wurden, der natürlichen und juristischen Personen, die die Bestrebungen der VOS fördern wollen, wobei juristische Personen kein Stimmrecht haben.
vos-ev.de

Gut gesprochen hat Ronald Lässig für uns, das wird niemand bestreiten können:

Zitat:
20 JAHRE NACH DEM ENDE DES SED-REGIMES
Dorf-Bürgermeister stellt Denkmal für Wilhelm Pieck auf!

Bedenken hat der Bürgermeister nicht: "Warum sollte man an einen solchen Staatsmann nicht erinnern? Ein Graf Stauffenberg, der sich erst im letzten Kriegsjahr gegen * gewendet hat, wird doch auch verehrt." Die linke Landtagsabgeordnete Michaele Sojka (46) aus Altenburg jubelte bereits: „In der heutigen Zeit ist ein Gedenkstein für Wilhelm Pieck eine mutige Aktion."

Ronald Lässig (38), der Sprecher der Vereinigung der Opfer des Stalinismus, sieht das freilich ganz anders: "Wir sind grundsätzlich dagegen, wenn Protagonisten des Staatsterrors mit Denkmälern geehrt werden. Es ist außerdem gefährlich, da junge Menschen gar nicht mehr einordnen können, wer Wilhelm Pieck war."
bild.de

Zitat:
SED-Opfer benennen Karl-Marx-Allee um
Offener Brief an Merkel und Wowereit

BERLIN. Mit einer spektakulären Protestaktion haben ehemalige Verfolgte des DDR-Regimes am Freitag die Berliner Karl-Marx-Allee symbolisch in "Straße der friedlichen Revolution" umbenannt. Vertreter der "Vereinigung der Opfer des Stalinismus" (VOS) überklebten das Straßenschild der Allee am Strausberger Platz anläßlich des 20. Jahrestages der entscheidenden Leipziger Montagsdemonstration vom 9. Oktober 1989 mit dem neuen Namenszug.

"Ursprünglich wollten wir alle Schilder der Karl-Marx-Alle bis zum Frankfurter Tor überkleben", sagte VOS-Pressesprecher Ronald Lässig der JF. Jedoch habe die Polizei angekündigt, die Aktion notfalls unter Gewalteinsatz zu unterbinden, da es sich dabei um Sachbeschädigung handele. (ro)
jungefreiheit.de

Ich finde den Namen "Straße der friedlichen Revolution" bestens geeignet für eine Umbenennung der "Karl-Marx-Alle", weil es eben nicht so ist, wie ein VOS-Mitglied kürzlich behauptete, dass es den Revolutionären um eine neue sozialistische DDR ging. Es ging den Revolutionären um einen Systemwechsel, um Freiheit und Demokratie. Als Vorbild sah man das System der Bundesrepublik Deutschland. Was lag näher, als dass man auf den Straßen nicht nur "Wir das Volk", sondern später auch "Wir sind ein Volk" rief?

Einige verbohrte Kulturschaffende versuchten zwar in einem Aufruf, "Für unser Land", den Sozialismus in der DDR zu retten. Der Aufruf fand aber kein Echo im Volk, weil es richtig erkannt hatte, dass Sozialismus ein Irrweg ist, der unweigerlich in Unfreiheit und Verarmung führt.

Der gewaltlose Widerstand, den ich in der DDR durch Verbreitung der Schriften von Martin Luther King in Kirchenkreisen immer propagiert hatte, hatte ein bis an die Zähne bewaffnetes Unterdrückungssystem gekippt und dafür Freiheit und Demokratie an seine Stelle gesetzt.

Ein Straßenname zur Erinnerung an diese Tatsache ist notwendig. Auf gar keinen Fall sollte der Straßenname "Karl-Marx-Allee" bestehen bleiben. Er muss verschwinden wie "Karl-Marx-Stadt" für Chemnitz schon verschwunden ist.

Die marxsche Theorie vom Kommunismus, die so genannte "wissenschaftliche Weltanschauung" wurde in der Praxis erprobt und hat sich als falsch erwiesen. Manche meinen, die DDR und die anderen so genannten "sozialistischen" Länder wären nur ein missglücktes "Experiment" gewesen, das wiederholt werden müsste. Ich meine: Ein "Experiment"? Wie entsetzlich, hoffentlich einmalig und nie wieder, es hat viel zu lange gedauert. Der Kommunismus hat bei seinem "Experiment" planmäßig so genannte "Klassenfeinde" vernichtet. Das waren unschuldige junge Menschen, die an der Grenze erschossen wurden. Das waren die zum Tode verurteilten und inhaftierten Andersdenkenden. Sie wurden physisch und psychisch vernichtet. Der einzige Unterschied zum Nationalsozialismus ist, dass man sie nicht vergast hat, sondern, als man merkte, dass man mit ihnen Geld verdienen kann, an den so genannten "Klassenfeind" verkauft hat, nachdem man sie zur Abschreckung für Nachahmer lange genug in den Zuchthäusern gequält hatte.

Brigitte Oleschinski schätzte auf der Basis der seit 1990 zugänglichen Zentralen Entlassungskartei von Strafgefangenen der ehemaligen Verwaltung Strafvollzug der DDR die Gesamtzahl der politischen Häftlinge 1949-1989 auf ca. 200.000 Personen.

Stéphane Courtois, Professor für Politik an der Universität Nanterre bei Paris, gab 1997 das "Schwarzbuch des Kommunismus" mit heraus, in dem er die Kommunismus-Opfer auf weltweit fast 100 Millionen Tote beziffert. Sie wurden, wenn sie nicht hingerichtet wurden, in den Gulags durch Zwangsarbeit und Hunger vernichtet. Soviel hat mit den KZ´s und allen Kriegen eingerechnet der Nationalsozialismus noch nicht mal "geschafft". Der Nationalsozialismus kennt den Rassenwahn, der Kommunismus den Klassenwahn.

Das marxsche "Experiment" am lebenden Menschen ist ein für alle mal gescheitert. Es gibt keinen Grund, Karl Marx mit einem Straßennamen zu ehren. Ich finde es gut, wenn Mitglieder der VOS, wie Ronald Lässig, sich dafür einsetzen, dass der Name ersetzt wird.

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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

Eine kurze Antwort auf den Beitrag des Verfassers. Wer nicht damit einverstanden ist, daß seine Partei SPD sich mit den Tätern in der SED/PDS/Die Linke verbündet, der muß selbstverständlich aus dieser Partei austreten so wie viele ander SPD-Genossen auch. Schließlich ist die Verbrüderung der SPD mit der SED/PDS/Die Linke hinreichend und mehr als lange genug bekannt, weil die SPD hat schon bald nach der Widervereinigung in mehreren Bundesländern Regierungskoalitionen mit der SED/PDS/Die Linke beschlossen hat und damit diese Partei erstarken ließ. Aber der SPD-Genosse Lässig war trotzdem mehrere Jahre Vorstand einer SPD-Gliederung und wurde zum Landes- und Bundesparteitagsdelegierten der Sozialdemokraten und auch zum SPD-Direktkandidaten für die Landtagswahl 2004 in Sachsen gewählt.

Auf die Sprüche des SPD-Genossen Lässig, ob mündlich oder schriftlich abgegeben, gebe ich gar nichts. Haben wir Opfer nicht schon lange genug viele heuchlerische Sprüche von Parteibonzen gehört, die uns trotzdem von Anfang an verraten und in den Dreck treten, die Täter aber hochleben lassen.

Übrigens stellte ich Ihnen im Gästebuch des 17. Juni eine Frage.

Zitat: "In der Satzung der VOS wird gemäß § 13 (1) festgelegt, der Bundesvorstand wird in geheimer Wahl gewählt. Weil Sie Mitglied sind und über Vorgänge in der VOS so gut Bescheid wissen, können Sie uns doch bitte erklären, wie Zitat: "die zwischenzeitlich erfolgte Wahl durch die Delegierten der Generalversammlung" erfolgte. "Diese hätten einem schriftlichen Verfahren der Abstimmung zuvor zugestimmt."
Viele Kameraden und ich, wir können uns nämlich beim besten Willen einfach nicht erklären, wie ohne daß die Delegierten zur Wahl zusammenkommen, mit einem schriftlichen Verfahren eine geheime Wahl durchgeführt werden kann."

Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, ist das der eindeutige Beweis, daß auch Sie als Mitglied der VOS nicht darüber informiert sind.

Nach meiner Meinung und den demokratischer Spielregeln, mußten die Mitglieder nämlich mindestens schon vor einer geplanten Wahl darüber informiert werden und auch wer der Kandidat ist. Warum geschah das nicht? Bis heute werden die Mitglieder noch nicht einmal auf der dürftigen Webseite der VOS über die Wahl eines stellv. Bundesvorsitzenden informiert.
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In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.


Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 17.11.2009, 11:59, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 10:55    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, ist das der Beweis, daß auch Sie als Mitglied der VOS nicht darüber informiert sind.

Hallo Herr ReiBin,

Ihr Schluss ist richtig. Die Bezirksgruppe Köln ist eingeschlafen. Wer hätte da wen informieren sollen? Niemand in der Bezirksgruppe Köln wollte eine Funktion übernehmen. Auch ich nicht. Nun kann ich mich doch nicht darüber aufregen, dass ich nicht informiert worden bin, wo ich doch gar nicht interessiert war, informiert zu werden. Wenn ich interessiert gewesen wäre, hätte ich die Bezirksgruppe Köln am Leben erhalten müssen, indem ich z. B. eine Funktion übernommen hätte. Dann wäre ich auch informiert worden. Meinen Beitrag schicke ich nach Berlin. Ich bekomme dafür die Freiheitsglocke und damit hat es sich. Damit bin ich zufrieden. Ich darf gar nicht meckern, wenn ich nicht mitarbeite. Und die, die überhaupt nicht in der VOS sind, haben gar kein Recht zum Meckern und haben auch kein Recht, die Wahl des Lässigs heftig zu kritisieren. Die Kritisierer hätten doch in die VOS eintreten können und versuchen können, mit ihrer Stimme die Wahl zu verhindern. Jetzt frag ich mich wirklich, wer die VOS-Mitglieder sind, die die Wahl Lässigs "heftig kritisiert" haben. Sind es die Karteileichen, die überhaupt nicht mitarbeiten und sich dann aufregen, wenn der falsche Kandidat gewählt wird? Sie können mir ja mal per PN mitteilen, wer die sind.

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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr Verfasser

wenn Sie nicht an Informationen interessiert sind, was gerade Ihnen ganz bestimmt niemand abnehmen wird, brauchen noch lange nicht alle anderen Mitglieder auch nicht informiert zu werden. Nach demokratischen Spielregeln haben schließlich alle Mitglieder das Recht, umfassend über alle Vorgänge in der VOS informiert zu werden. Und zwar nicht erst im Nachhinein und auch nicht nur über die Bezirksgruppe Köln, sondern durch für alle zugänglichen Informationsquellen, wie z. B. die Vereinszeitung oder mindestens auf der Webseite der VOS.

Und die Opfer, die nicht in der VOS sind, haben sehr wohl ein Recht zur Kritik, denn schließlich sollen uns die Opferverbände vertreten und müssen gut funktionieren. Dazu kann eine Kritik auf jeden Fall beitragen. Es kann doch auch jeder Bürger Parteien oder andere Organisationen kritisieren, ohne daß er dort Mitglied ist.

Es muß auch niemand von den SED-Opfern in ein Opferverband eintreten, wenn er diesen Verband nach jahrelangen Erfahrungen für unfähig hält, die Interessen der SED-Opfert tatkräftig zu vertreten und es außerdem schon viele negative, verbandsschädigende Handlungen und z. B. noch nicht einmal eine Stasi-Überprüfung gab.

Ich habe Ihnen schon einmal erklärt, Sie müssen die Namen von irgendwelchen Mitgliedern gar nicht erfahren, denn schließlich sind Sie keine wichtige Persönlichkeit, vor der man Rechenschaft ablegen muß.
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Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 25.10.2009, 23:10, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 14:33    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Wenn Sie nicht an Informationen interessiert sind, was gerade Ihnen ganz bestimmt niemand abnehmen wird, …

Wenn ich mehr Information haben wollte, müsste ich innerhalb der VOS aktiver werden, da ich das nicht will und aus gesundheitlichen Gründen auch nicht kann, bin zwangsläufig an weniger Information interessiert.

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
…brauchen noch lange nicht alle anderen Mitglieder auch nicht informiert zu werden. Nach demokratischen Spielregeln haben schließlich alle Mitglieder das Recht, umfassend über alle Vorgänge in der VOS informiert zu werden.

Das Recht eines VOS-Mitgliedes, von der VOS informiert zu werden, kann nur das VOS-Mitglied selbst einfordern, indem es aktiv in der VOS mitarbeitet. Ein VOS-Nichtmitglied kann Weniger einfordern, weil es nicht aktiv mitarbeitet.

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Und zwar nicht erst im Nachhinein und auch nicht nur über die Bezirksgruppe Köln, sondern durch für alle zugänglichen Informationsquellen, wie z. B. die Vereinszeitung oder mindestens auf der Webseite der VOS.

Auch hier gilt das oben Gesagte. Eine Information in der Vereinszeitung oder mindestens auf der Webseite der VOS für ALLE, wäre sehr wünschenwert (wegen der Werbung weiterer Vereinsmitglieder). Fordern können dies aber nur die VOS-Mitglieder selbst.

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Und die Opfer, die nicht in der VOS sind, haben sehr wohl ein Recht zur Kritik, denn schließlich sollen uns die Opferverbände vertreten und müssen gut funktionieren. Dazu kann eine Kritik auf jeden Fall beitragen. Es kann doch auch jeder Bürger Parteien oder andere Organisationen kritisieren, ohne daß er dort Mitglied ist.

Das Recht zur Kritik an ALLES zu üben hat jeder und heißt weiter nichts, als das verfassungsmäßige Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Ob die Kritik aber etwas bewirkt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wie ich schon sagte, ein VOS-Nichtmitglied wird kaum Einfluß nehmen können auf die Wahl oder Nichtwahl eines bestimmten Kandidaten. Es hat eben für ihn keinen Zweck, hinterher zu meckern, wenn er nicht selber gewählt hat. Er müßte schon ihn die VOS eintreten, um etwas zu bewirken.

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Es muß auch niemand von den SED-Opfern in ein Opferverband eintreten, wenn er diesen Verband nach jahrelangen Erfahrungen für unfähig hält, die Interessen der SED-Opfert tatkräftig zu vertreten und es außerdem schon viele negative, verbandsschädigende Handlungen und z. B. noch nicht einmal eine Stasi-Überprüfung gab.

Wegen der geschilderten Zustände müsste er eigentlich erst recht in den Opferverband eintreten, um ihn zu verbessern. Er könnte sich z. B auch der Webseite der VOS annehmen und ein vernünftiges Forum, wie das hier vorliegende, dort betreiben. Natürlich kostet das Kraft und Gesundheit, die nicht jeder zur Verfügung hat.

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Ich habe Ihnen schon einmal erklärt, Sie müssen die Namen von irgendwelchen Mitgliedern gar nicht erfahren, denn schließlich sind Sie keine wichtige Persönlichkeit, vor der man Rechenschaft ablegen muß.

Also Müssen muss ICH das wirklich nicht. Bei Herrn Holzapfel wäre das schon etwas anders. Ich glaube, wenn er einer Klage nach § 186 Üble Nachrede aus dem Weg gehen möchte, müsste er die Namen der VOS-Mitglieder benennen, die die Wahl Lässigs heftig kritisiert und sich beschwert haben, nicht von der anstehenden Wahl informiert worden zu sein.

Ich wiederhole noch einmal das, was ich im Gästebuch von Herrn Holzapfel schrieb:

Das gehört ins Gästebuch von Herrn Holzapfel und wenn Sie das dort schon geschrieben haben, müssen Sie das hier nicht wiederholen.
ReiBin
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 16:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hören Sie jetzt endlich mit Ihren ständigen Wiederholungen auf . Ich habe nicht behauptet, daß ich als Nichtmitglied ein Recht auf Informationen der VOS habe, aber die Mitglieder, die hier im Forum lesen, die haben das. Für die treten wir hier auch ein, denn es ist überhaupt nicht einzusehen, daß ihnen Informationen vorenthalten werden. Die Opferverbände sind doch schließlich keine Geheimbünde.

Fangen Sie nicht noch einmal damit an, ich müßte in Opferverbände eintreten um etwas zu bewirken, denn das ist nach meiner Meinung ein hoffnungsloses Unterfangen. Denn so wie diese Verbände in die Bedeutungslosikeit versunken sind, ist alles zu spät. Uns bleibt nur die Hoffnung, mit berechtigter Kritik vielleicht doch irgendeinmal eine Verbesserung der Arbeit der Opferverbände anzustoßen.
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Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 25.10.2009, 20:33, insgesamt einmal bearbeitet
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Andre
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Herr K. (Verfasser),

was schreiben Sie da bloß für einen Unsinn? Nach Ihrer Darstellung befindet sich jedes einzelne VOS-Mitglied, welches aus gesundheitlichen Gründen nicht aktiver bzw. aktiv am Vereinsleben teilnehmen kann im sogenannten Informationsnotstand, zumindest was das Vereinsleben anbelangt.

Wenn ein Verein „nur gesunde Mitglieder“, im Rahmen der „Selbstinformation“ informiert, was Sache ist im Verein, hat sich der Verein, im eigentlichen Sinne von Verein, in mindestens zwei Gruppen gespalten. Ob dann Mitgliedsbeiträge wie von der „Einen Gruppe“, auch von der „Anderen Gruppe“ gerechtfertigt sind, bezweifele ich.

Dass der Verein allerdings Bundesvorstände (hier einen stellvertretenden Bundesvorsitzenden) per Briefwahl wählen lässt, ist nicht mal das Übel. Ich finde, der Fisch stinkt ganz anderswo!

Verfolgen Sie die Führungsgremien des Vereins bis ins unterste Glied per Satzung zurück!

Die gewählten Delegierten der Bezirksgruppen wählen letztendlich auf der Generalversammlung den Bundesvorstand. Zuvor wurden die Delegierten der Bezirksgruppen auf den jeweiligen Mitgliederversammlungen der Bezirksgruppen gewählt. Logisch?

Alle Bezirksgruppen eines Bundeslandes, bilden die Landesgruppe, die sich wiederum einen Landesvorstand auf einer Delegiertenversammlung der gebildeten Landesgruppe wählt.

Auf die Delegierten der Bezirksgruppen lastet nach meiner Einschätzung der weit größere Batzen Verantwortung. Wählen Sie schlussendlich den Bundesvorstand.

Sind die hierfür gewählten „Delegierten“ mit einer „Generalausstattung“ versehen, alle zukünftigen (auch unvorhergesehenen) Entscheidungen nach Gutdünken zu beeinträchtigen, so ist für mich diese Art der Willensbildung höchst fragwürdig anzusehen.

Hingegen glaube ich eher, dass die gewählten „Delegierten“ eine Art „Generalinformations- und Aufklärungspflicht“ gegenüber ihrer Bezirksgruppe (d.h. gegenüber den Mitgliedern) hat!

Dieser Pflicht hätte es nach meiner Meinung auch zugestanden, die Mitglieder über eine beabsichtigte Neuwahl des stellvertretenden Bundesvorsitzenden zu informieren UND eventuelle Anderslautende Vorschläge „mehrheitlich“ in den Ring zu werfen! Umsomehr, da wegen der „geplanten Briefwahl“ ein Zuruf bzw. ein anderer Kandidatenvorschlag, aus dem Stehgreif von vornherein gar nicht möglich war.

Diese Wahl ist eigentlich eine von oben verordnete Wahl. Das gelaufene Verfahren drückt dies für mich aus.

Nach § 13 (4) der Satzung des Vereins, (der Bundesvorstand kann für vorzeitig ausgeschiedene Vorstandsmitglieder Ersatzwahlen im Wege der Briefwahl durchführen. Für die Gültigkeit der Wahl gelten die Bestimmungen von Absatz 1 entsprechend.) handelt es sich ja lediglich um eine KANN-BESTIMMUNG.

Der Nachsatz von § 13 (4) „Für die Gültigkeit der Wahl gelten die Bestimmungen von Absatz 1 entsprechend“, beschreibt wohl zulänglicher einen schlechten Witz als Gültigkeitskriterien?

Warum nur die „Briefwahl“ möglich schien und alle Abwägungen hinsichtlich einer Generalversammlung für die Wahl eines „stellvertretenden Bundesvorsitzenden“ getroffen wurden, die jede Chance für eine ordentliche Generalversammlung zu Nichte machten, wird sicherlich in zahlreichen schriftlichen Abwägungsprozessen des Vereins nachzulesen sein…

Was hier lief, ist unter dem Blickwinkel „Demokratie“ eines Opferverbandes zu höchst unwürdig! Immerhin versammeln sich unter dem Dach des Vereins, aufrechte Kämpfer für Demokratie!

Es tut mir leid Herr K. (Verfasser), Sie müssen eine Kehrtwende um 180 Grad durchführen!
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 19:42    Titel: Antworten mit Zitat

Andre hat Folgendes geschrieben:
Hallo Herr K. (Verfasser), was schreiben Sie da bloß für einen Unsinn? Nach Ihrer Darstellung befindet sich jedes einzelne VOS-Mitglied, welches aus gesundheitlichen Gründen nicht aktiver bzw. aktiv am Vereinsleben teilnehmen kann im sogenannten Informationsnotstand, zumindest was das Vereinsleben anbelangt.

Hallo Andre, meine Darstellung ist kein Unsinn, sondern Realität.

Zitat:
Wenn ein Verein "nur gesunde Mitglieder", im Rahmen der "Selbstinformation" informiert, was Sache ist im Verein, hat sich der Verein, im eigentlichen Sinne von Verein, in mindestens zwei Gruppen gespalten. Ob dann Mitgliedsbeiträge wie von der "Einen Gruppe", auch von der "Anderen Gruppe" gerechtfertigt sind, bezweifele ich.

Es nützt nichts, wenn Sie etwas bezweifeln. Sie sind nicht Mitglied. Hat sich denn schon ein Mitglied namentlich gemeldet, das etwas bezweifelt? Wo sind die VOS-Mitglieder mit ihrer "heftigen Kritik"? Ich sehe keine.

Zitat:
Dass der Verein allerdings Bundesvorstände (hier einen stellvertretenden Bundesvorsitzenden) per Briefwahl wählen lässt, ist nicht mal das Übel. Ich finde, der Fisch stinkt ganz anderswo!

Na wo denn?

Zitat:
Es tut mir leid Herr K. (Verfasser), Sie müssen eine Kehrtwende um 180 Grad durchführen!

Es tut mir leid, lieber Andre, ich muss gar nichts durchführen. Sie müssen in den Laden eintreten und Ihre guten Ideen durchführen.

Verfasser K.
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Andre
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BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 21:11    Titel: Antworten mit Zitat

Mein lieber Herr Verfasser, wie sehr Sie plötzlich die sonst so „hochgehaltene Satzung“ mit Füßen treten ist schon ziemlich absonderlich? Ihre vorherige Haltung, „Groß-Demokrat“ zu sein, fällt plötzlich auch in sich zusammen. Was macht Sie so unberechenbar?

Kann denn Realität nicht auch Unsinn sein? Ihre Darstellung beweist das schon.

Der Verein lobt in der Satzung Informationen auf seiner Internetpräsenz aus, diese und sicherlich viele andere Aktivitäten werden ganz bestimmt auch von öffentlichen Zuschüssen ermöglicht. Man nennt diese begehrten Zuschüsse auch –unliebsam- „Steuergelder“!

Dass die Internetpräsenz trotz alledem, nur recht kargen Wissensdurst gerecht wird, bestätigen die seit Monaten unbearbeiteten Webseiten. Informationen werden hier schon sehr lange nicht mehr eingestellt. Die Satzungsabsicht tendiert hier gegen Null!

Mein lieber Herr Verfasser, überwiegend Nichtwähler waren es, die die Wahlbeteiligung der Volkskammerwahlen des Frühjahres 1989 in der DDR als falsch bezweifelten !

Das macht wohl nichts? Sie haben ja nicht gewählt? Hat sich denn ein Wähler gemeldet und die Wahlbeteiligung bezweifelt? Wo sind denn die vielen Wähler mit ihrer „heftigen Kritik“? Ich sah 1989 keine.

Lieber Herr Verfasser, auch Ihre „diese“ Sicht führt geradewegs in eine Diktatur…

Verfolgen Sie die Führungsgremien des Vereins bis ins unterste Glied per Satzung zurück! Hier finden Sie den versteckten Fisch.

Was muten Sie mir zu? In den Verein einzutreten? Vergessen Sie bitte nicht lt. Satzung § 3 (2) !

Ich bin immerhin ein SED-Opfer! Muß ich mir solch einen Verein, wie er sich jetzt darstellt tatsächlich antun?

Für meinen Einwand, eine 180 gradige Kehrtwende zu unternehmen, erhalten Sie einen 2. Versuch.
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BeitragVerfasst am: 26.10.2009, 10:29    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Andre hat geschrieben: Der Verein lobt in der Satzung Informationen auf seiner Internetpräsenz aus, diese und sicherlich viele andere Aktivitäten werden ganz bestimmt auch von öffentlichen Zuschüssen ermöglicht. Man nennt diese begehrten Zuschüsse auch –unliebsam- „Steuergelder“!

Dass die Internetpräsenz trotz alledem, nur recht kargen Wissensdurst gerecht wird, bestätigen die seit Monaten unbearbeiteten Webseiten. Informationen werden hier schon sehr lange nicht mehr eingestellt. Die Satzungsabsicht tendiert hier gegen Null!


Das trifft die Realität ganz genau. Es ist eigentlich ein Skandal, wenn eine Vereinigung der Opfer des Stalinismus, die viele Mitglieder zu informieren hat und muß, seine Internetpräsenz einfach nicht dazu nutzt, die Mitglieder unter Mitteilungen wenigstens über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu informieren. Kameraden, die über Internet diese Informationen einsehen können, würden diese dann an andere Kameraden weitergeben.

Wer eine Webseite betreibt, weiß wie schnell eine Mitteilung ohne große Mühe in eine Webseite eingestellt werden kann. Aber die Verantwortlichen in der VOS denken einfach nicht daran, diese Möglichkeit für die Information der Mitglieder zu nutzen. Wenn das keine Faulheit ist, die man den Verantwortlichen auch nicht durchgehen lassen darf, kann also hinter diesem Verhalten nur die Absicht stecken, den Mitglieder - wie schon so oft - gewisse Informationen vorzuenthalten.
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Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.
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BeitragVerfasst am: 26.10.2009, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Andre hat Folgendes geschrieben:
Mein lieber Herr Verfasser, wie sehr Sie plötzlich die sonst so "hochgehaltene Satzung" mit Füßen treten ist schon ziemlich absonderlich? Ihre vorherige Haltung, "Groß-Demokrat" zu sein, fällt plötzlich auch in sich zusammen. Was macht Sie so unberechenbar?

Mein lieber Andre, wenn ich auf mein Wahlrecht und mein Recht auf Information freiwillig verzichte, verletze ich kein Gesetz, trete also die sonst so "hochgehaltene Satzung" auch nicht mit Füßen, sondern nehme als "Groß-Demokrat" mein demokratisches Recht in Anspruch, mich für eine Wahlenthaltung zu entscheiden. Dass die Wahlpflicht, wie sie in der DDR bestand, abgeschafft ist, ist eine Errungenschaft der Demokratie.

Zitat:
Kann denn Realität nicht auch Unsinn sein? Ihre Darstellung beweist das schon.

Realität kann man gut oder schlecht finden. Sie kann aber nie Unsinn sein. Das hieße ja, Gott hat sich bei der Erschaffung der Welt geirrt, die reale Welt, so wie sie wirklich ist, wäre Unsinn? Diese Meinung wäre in meinen Augen Unsinn.

Zitat:
Der Verein lobt in der Satzung Informationen auf seiner Internetpräsenz aus, diese und sicherlich viele andere Aktivitäten werden ganz bestimmt auch von öffentlichen Zuschüssen ermöglicht. Man nennt diese begehrten Zuschüsse auch –unliebsam- "Steuergelder"!

Daran sollte man den Verein erinnern.

Zitat:
Dass die Internetpräsenz trotz alledem, nur recht kargen Wissensdurst gerecht wird, bestätigen die seit Monaten unbearbeiteten Webseiten. Informationen werden hier schon sehr lange nicht mehr eingestellt. Die Satzungsabsicht tendiert hier gegen Null!

Die Kritik ist berechtigt.

Zitat:
Mein lieber Herr Verfasser, überwiegend Nichtwähler waren es, die die Wahlbeteiligung der Volkskammerwahlen des Frühjahres 1989 in der DDR als falsch bezweifelten !

Ich bin nicht der Meinung, dass die VOS die Wähl gefälscht hat, wie die DDR es 1989, und vermutlich auch davor, getan hatte. Durchdenken Sie bitte noch einmal das Prinzip von Wahlen in einer Demokratie. Sie ist nicht vergleichbar mit der in der DDR.

Zitat:
Das macht wohl nichts? Sie haben ja nicht gewählt? Hat sich denn ein Wähler gemeldet und die Wahlbeteiligung bezweifelt? Wo sind denn die vielen Wähler mit ihrer „heftigen Kritik“? Ich sah 1989 keine.

Lieber Herr Verfasser, auch Ihre „diese“ Sicht führt geradewegs in eine Diktatur…

Lieber Andre, das ist eine irrige Meinung, die zwar allgemein verbreitet ist, aber nicht stimmt. Wenn in den USA ein Präsident mit knapp über 50 % bei einer Wahlbeteiligung von 50 % gewählt wurde, wurde er von 25% der Wahlberechtigten gewählt. Trotzdem kann man nicht behaupten, dass der Präsident undemokratisch an die Macht gekommen ist.

Zitat:
Verfolgen Sie die Führungsgremien des Vereins bis ins unterste Glied per Satzung zurück! Hier finden Sie den versteckten Fisch.

Sie meinen doch nicht etwa mich?

Zitat:
Was muten Sie mir zu? In den Verein einzutreten? Vergessen Sie bitte nicht lt. Satzung § 3 (2) !

Ich bin immerhin ein SED-Opfer! Muß ich mir solch einen Verein, wie er sich jetzt darstellt tatsächlich antun?

Wenn Sie im Verein sind, könnten Sie als SED-Opfer dafür sorgen, dass der Passus gestrichen und der Verein entsprechend aufgeräumt wird.

Zitat:
Für meinen Einwand, eine 180 gradige Kehrtwende zu unternehmen, erhalten Sie einen 2. Versuch.

Nein nicht ich erhalte einen 2. Versuch. Sie sind erneut aufgefordert, etwas zu unternehmen.

Verfasser
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Andre
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BeitragVerfasst am: 26.10.2009, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Herr Verfasser, ich weiß tatsächlich nicht ob Sie möchten das ich Sie ernst nehmen soll oder Sie mir plötzlich absichtlich ein verblüffendes Verwirrspiel liefern? Geht es Ihnen gut? Was ist passiert? Sie waren doch sonst schwerpunktmäßig nicht schlecht im Futter.

Wenn Sie auf Ihr Wahlrecht und das Recht auf Information freiwillig verzichten, nehmen Sie doch deswegen nicht Ihr demokratisches Recht in Anspruch, sich für eine Wahlenthaltung zu entscheiden!? Deswegen nicht! Wo bleibt hier Platz für Logik? Ganz abgesehen davon, ist Ihre Entscheidung, zumindest bis jetzt, eine höchst einsame Entscheidung. Auf weiter Flur steht nichts Annäherndes.

Realität ist die Wirklichkeit. Sie sprachen ja nicht davon, eine vom Himmel gefallene „Realität“ zu meinen! Die Wirklichkeit (Realität) vermittelt mir mittels Straßenschild eine Straßensperrung weil die Straße in Takt ist. Eine unsinnige Wirklichkeit (Realität) ist dann das Schild! Dass dieser Unsinn nebenher auch noch nicht gut ist, versteht sich von selbst – stimmt`s…

(Es handelt sich um eine reine Straßenabsperrung mit der tatsächlichen Begründung der Unversehrtheit der Straße. Kein Straßenfest als Begründung. Keine Straßenreinigung. Vom Himmel fällt auch nichts.)


- Zitat:

Es nützt nichts, wenn Sie etwas bezweifeln. Sie sind nicht Mitglied. Hat sich denn schon ein Mitglied namentlich gemeldet, das etwas bezweifelt? Wo sind die VOS-Mitglieder mit ihrer "heftigen Kritik"? Ich sehe keine.
-Ende


- Nach Ihrer Logik gilt auch:

Mein lieber Herr Verfasser, überwiegend Nichtwähler waren es, die die Wahlbeteiligung der Volkskammerwahlen des Frühjahres 1989 in der DDR als falsch bezweifelten !

Das macht wohl nichts? Sie haben ja nicht gewählt? Hat sich denn ein Wähler gemeldet und die Wahlbeteiligung bezweifelt? Wo sind denn die vielen Wähler mit ihrer „heftigen Kritik“? Ich sah 1989 keine.
Lieber Herr Verfasser, auch Ihre „diese“ Sicht führt geradewegs in eine Diktatur…
- Ende


Internetpräsenz, Informationsdefizit – geschenkt.

Äh… Wie können Sie „versteckter Fisch“ sein? Sie verzichten doch freiwillig darauf.

Um Sie aber nicht ausgiebiger dem Stirnrunzeln auszusetzen, ziehe ich die Brücken hoch. Nun ja, man sollte nicht jeder Landwirtschaft eine Plattform einräumen – in diesem Sinne gebe ich bekannt, mein Schreibpapier ist aufgebraucht.
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BeitragVerfasst am: 27.10.2009, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Andre hat Folgendes geschrieben:
Wenn Sie auf Ihr Wahlrecht und das Recht auf Information freiwillig verzichten, nehmen Sie doch deswegen nicht Ihr demokratisches Recht in Anspruch, sich für eine Wahlenthaltung zu entscheiden!? Deswegen nicht! Wo bleibt hier Platz für Logik?

Ich nehme mein demokratisches Recht in Anspruch, nicht wählen zu müssen, weil mir die Demokratie das Recht gibt. In einem diktatorischen System gibt es das Recht nicht. Der Hintergrund dieser Aussage ist, dass der Kandidat in einer Demokratie mit z. B. 25 % Stimmen der Wahlberechtigten als demokratisch gewählt gilt, siehe USA. In einem diktatorischen System würde das nicht funktionieren. Man brauchte annähernd 100 % Stimmen, siehe DDR. Mit 25 % hätte die DDR-Regierung ihre Ligitimation verloren. Sie hätte nicht regieren dürfen. In den USA darf der Präsident mit 25 % regieren

Zitat:
Ganz abgesehen davon, ist Ihre Entscheidung, zumindest bis jetzt, eine höchst einsame Entscheidung. Auf weiter Flur steht nichts Annäherndes.

Ich glaube, es gibt noch mehr Betroffene, die nichts von der Wahl erfahren haben, weil sie nicht aktiv in der VOS mitarbeiteten und die auch nicht die Wahl heftig kritisieren.

Zitat:
Realität ist die Wirklichkeit. Sie sprachen ja nicht davon, eine vom Himmel gefallene "Realität" zu meinen! Die Wirklichkeit (Realität) vermittelt mir mittels Straßenschild eine Straßensperrung weil die Straße in Takt ist. Eine unsinnige Wirklichkeit (Realität) ist dann das Schild! Dass dieser Unsinn nebenher auch noch nicht gut ist, versteht sich von selbst – stimmt`s…

Dass da ein falsches Schild ausgestellt wurde, ist nicht gut für den Straßenverkehr. Die Beamten vom Straßenverkehrsamt haben sich geirrt und diesen Unsinn fabriziert.

Zitat:
(Es handelt sich um eine reine Straßenabsperrung mit der tatsächlichen Begründung der Unversehrtheit der Straße. Kein Straßenfest als Begründung. Keine Straßenreinigung. Vom Himmel fällt auch nichts.)

Es ist nicht vom Himmel gefallen, trotzdem ist es passiert. Die Realität, dass sich Menschen (die Beamten vom Straßenverkehrsamt) irren können, ist schlecht, aber kein Unsinn, sondern menschlich. Der Mensch denkt und Gott lenkt. Gottes Welt ist kein Unsinn, zumindest für Christen.

Zitat:
Nach Ihrer Logik gilt auch: ...

Nach meiner Logik gilt auch, dass man die Wahlsysteme DDR und Bundesrepublik Deutschland nicht vergleichen kann.

Zitat:
Äh… Wie können Sie "versteckter Fisch" sein? Sie verzichten doch freiwillig darauf.

Ich habe Sie leider nicht verstanden. Wo stinkt der Fisch Ihrer Meinung nach?

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BeitragVerfasst am: 27.10.2009, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Verfasser hat geschrieben: Ich glaube, es gibt noch mehr Betroffene, die nichts von der Wahl erfahren haben, weil sie nicht aktiv in der VOS mitarbeiteten und die auch nicht die Wahl heftig kritisieren.


Nicht nur die Kameraden die in der VOS nicht aktiv mitarbeiten haben von der Wahl nicht erfahren, sondern viele Mitglieder der VOS. Sie können doch als Mitglied meine Frage auch nicht beantworten, wie eine gemäß Satzung § 13 (1) erforderliche geheime Wahl ohne daß die Delegierten zur Wahl zusammengekommen sind, mit einem schriftlichen Verfahren durchgeführt wurde.

Nach den demokratischen Spielregeln mußten die Mitglieder schon vor der Wahl ausreichend informiert werden, daß es eine Wahl geben wird und wer ein Kandidat ist. Das wurde nicht getan, weder auf der Webseite der VOS, noch mit irgendeiner anderen Informationsmöglichkeit. Da drängt sich doch der Verdacht auf, man wollte die Mitglieder vorsätzlich deswegen nicht informieren, damit es für die Mitglieder keine Möglichkeit gab, vorher Kritik an dem Wahlverfahren zu üben oder Widerstand gegen den Kandidaten einzulegen.

Und weil das unter Mißachtung aller demokratischen Spielregeln so durchgezogen wurde, ist die heftige Kritik vieler Mitglieder vollkommen berechtigt.
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BeitragVerfasst am: 27.10.2009, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Nicht nur die Kameraden die in der VOS nicht aktiv mitarbeiten haben von der Wahl nicht erfahren, sondern viele Mitglieder der VOS.

Sind Sie da sicher? Ich bin mir nicht sicher, weil ich nicht aktiv in der VOS mitgearbeitet habe, konnte ich mir keinen Eindruck verschaffen, ob das wirklich stimmt, was Sie sagen.

Zitat:
Sie können doch als Mitglied meine Frage auch nicht beantworten, wie eine gemäß Satzung § 13 (1) erforderliche geheime Wahl ohne daß die Delegierten zur Wahl zusammengekommen sind, mit einem schriftlichen Verfahren durchgeführt wurde.

Ich kann als Mitglied die Frage nicht beantworten, weil ich mich zu wenig um die Frage gekümmert habe.

Zitat:
Nach den demokratischen Spielregeln mußten die Mitglieder schon vor der Wahl ausreichend informiert werden, daß es eine Wahl geben wird und wer ein Kandidat ist. Das wurde nicht getan, weder auf der Webseite der VOS, noch mit irgendeiner anderen Informationsmöglichkeit.

Woher wissen Sie das, dass keine andere Informationsmöglichkeit gegeben war?

Zitat:
Da drängt sich doch der Verdacht auf, man wollte die Mitglieder vorsätzlich deswegen nicht informieren, damit es für die Mitglieder keine Möglichkeit gab, vorher Kritik an dem Wahlverfahren zu üben oder Widerstand gegen den Kandidaten einzulegen.

Drängt sich außer Ihnen noch anderen VOS-Mitglieder der Verdacht auf? Warum melden die sich nicht zu Wort?

Zitat:
Und weil das unter Mißachtung aller demokratischen Spielregeln so durchgezogen wurde, ist die heftige Kritik vieler Mitglieder vollkommen berechtigt.

Ja wo sind denn nur die vielen VOS-Mitglieder mit ihrer "heftigen Kritik"? Ich sehe keine.

Verfasser
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BeitragVerfasst am: 27.10.2009, 22:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Verfasser hat geschrieben: Ich kann als Mitglied die Frage nicht beantworten, weil ich mich zu wenig um die Frage gekümmert habe.


Genau das ist es, daß Sie keine Ahnung haben, was in der VOS vor sich geht. Und weil Sie offensichtlich auch keine Verbindung zu Kameraden haben, können Sie auch nichts erfahren.
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BeitragVerfasst am: 28.10.2009, 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Genau das ist es, daß Sie keine Ahnung haben, was in der VOS vor sich geht. Und weil Sie offensichtlich auch keine Verbindung zu Kameraden haben, können Sie auch nichts erfahren.

Gegenfrage: Haben Sie mehr Ahnung, was in der VOS vor sich geht? Haben Sie mehr Verbindung zu den Kameraden? Konnten Sie mehr erfahren?

Verfasser
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BeitragVerfasst am: 28.10.2009, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Verfasser hat geschrieben: Gegenfrage: Haben Sie mehr Ahnung, was in der VOS vor sich geht? Haben Sie mehr Verbindung zu den Kameraden? Konnten Sie mehr erfahren?

Nach dem Grad der Kenntnisse über gewisse Vorgänge in der VOS, ganz gewiss ja.

Aber nun zurück zum Thema, dieser Thread heißt "Ronald Lässig neuer stellv. Bundesvorsitzender der VOS" Es geht hier ausßschließlich darum, ob Lässig, der überhaupt nicht Opfer des SED-Regimes ist, sondern sogar mehrere Jahre Vorstand einer SPD-Gliederung war und zum Landes- und Bundesparteitagsdelegierten der Sozialdemokraten und auch zum SPD-Direktkandidaten für die Landtagswahl 2004 in Sachsen gewählt wurde, in den Vorstand eines Opferverbandes gehört. Ein SPD-Genosse Lässig, der kaum das er im Amt ist, juristisch gegen andere Mitglieder vorgeht und dabei auch noch die Faschismuskeule schwingt, wird auch im Vorstand nicht dafür eintreten, daß Konflikte kameradschaftlich und vereinsintern gelöst werden. Es geht hier weiterhin nur um die Fragen, ob die Wahl gemäß Satzung § 13 (1) der VOS geheim durchgeführt wurde, ob die Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten informiert wurden und ob sie ihre Meinung und Vorschläge dazu einbringen konnten.
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Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 29.10.2009, 12:36, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 28.10.2009, 21:07    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Es geht hier weiterhin nur um die Frage, ob die Wahl gemäß Satzung § 13 (1) der VOS geheim durchgeführt wurde, ob die Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten informiert wurden und ob sie ihre Meinung und Vorschläge dazu einbringen konnten.

Die Frage hat die Kanzlei Schoch und Topel beantwortet:

Zitat:
Ihnen dürfte bekannt sein, dass unwahre und verfälschende Tatsachenaussagen grundsätzlich nicht vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sind. Hierbei handelt es sich insbesondere um folgende Tatsachenbehauptungen:

1. Ihre Behauptung, die Wahl unseres Mandanten zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der VOS sei den Mitgliedern eher durch Zufall denn durch Information bekannt geworden, ist falsch. Richtig ist, dass alle Delegierten satzungsgemäß über die Durchführung der Wahl und den Kandidaten informiert waren und zudem unser Mandant mit breiter Mehrheit gewählt haben. Laut Satzung funktioniert die Demokratie in der VOS bekanntlich nach dem Delegiertenprinzip.
Presse in http://www.17juni1953.de/

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BeitragVerfasst am: 28.10.2009, 23:04    Titel: Antworten mit Zitat

Die Frage hat die Kanzlei Schoch und Topel überhaupt nicht beantwortet. Da steht nämlich nur Zitat:

"Richtig ist, dass alle Delegierten satzungsgemäß über die Durchführung der Wahl und den Kandidaten informiert waren und.... "

Dass alle Mitglieder satzungsgemäß über die Durchführung der Wahl und den Kandidaten informiert waren, davon steht da kein Wort.

Also ist die Frage, ob die Wahl gemäß Satzung § 13 (1) der VOS geheim durchgeführt wurde, ob die Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten informiert wurden und ob sie ihre Meinung und Vorschläge dazu einbringen konnten, damit überhaupt nicht beantwortet.
.
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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 08:34    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Die Frage hat die Kanzlei Schoch und Topel überhaupt nicht beantwortet. Da steht nämlich nur Zitat:

"Richtig ist, dass alle Delegierten satzungsgemäß über die Durchführung der Wahl und den Kandidaten informiert waren und.... "

Dass alle Mitglieder satzungsgemäß über die Durchführung der Wahl und den Kandidaten informiert waren, davon steht da kein Wort.

Also ist die Frage, ob die Wahl gemäß Satzung § 13 (1) der VOS geheim durchgeführt wurde, ob die Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten informiert wurden und ob sie ihre Meinung und Vorschläge dazu einbringen konnten, damit überhaupt nicht beantwortet.

Die Kanzlei Schoch und Topel hat die Frage doch mit dem Satz beantwortet:

Kanzlei hat Folgendes geschrieben:
Laut Satzung funktioniert die Demokratie in der VOS bekanntlich nach dem Delegiertenprinzip.

Es wäre eine aus der Luft gegriffene Behauptung, die Delegierten hätten kein Mandat von den VOS-Mitgliedern erhalten.

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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 10:49    Titel: Antworten mit Zitat

Kanzlei hat Folgendes geschrieben:
Laut Satzung funktioniert die Demokratie in der VOS bekanntlich nach dem Delegiertenprinzip.

Das ist doch wieder einer Ihrer Witze! Woher will denn die Kanzlei das wissen? Und wenn irgendetwas in einer Satzung steht, ist das noch lange keine Beweis, daß es auch eingehalten wird.

Hat denn das Delegiertenprinzip bei dieser Wahl funktioniert? Die Delegierten können nach demokratischen Verständnis bei einer Wahl nicht selbstherrlich nur nach ihrer eigene Meinung handeln. Sondern sie müssen die Vertreter der jeweiligen Mitglieder sein, diese schon vor der Wahl zu ihrer Meinung befragen und dürfen auch nur diese mehrheitliche Meinung bei der Wahl vertreten.

Wurde das denn so durchgeführt? Dann müßen ja viele Mitglieder schon vor der Wahl informiert gewesen sein, daß eine solche stattfindet. Das ist aber nicht der Fall! Also wurden diese Mitglieder vor der Wahl weder informiert oder befragt. Auf Rücksprache bedauerte der Bundesvorsitzende Rink die ausgelöste „Konfusion“ durch eine mangelnde Unterrichtung der Öffentlichkeit. Er werde dies auf der nächsten Vorstandssitzung „zur Sprache“ bringen.

Ein eindeutiger Beweis für das mangelnde Demokratieverständnis und die fehlende Informationspflicht im Vorstand, ist die ungeheuerliche Tatsache, daß die Mitglieder auf der dürftigen Webseite der VOS bis heute immer noch nicht über die Durchführung der Wahl und das Ergebnis informiert werden.

Das ist nicht zu fassen!


Wer dieses undemokratische Vorgehen auch noch verteidigt, der will offensichtlich nicht, daß durch eine berechtigte Kritik endlich eine Verbesserung der Arbeit der Vorstände erreicht werden kann.
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Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 29.10.2009, 13:30, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 12:32    Titel: Antworten mit Zitat

Weiterer Müll wird jetzt gelöscht!

Es geht hier weiterhin nur um die Fragen, ob die Wahl gemäß Satzung § 13 (1) der VOS geheim durchgeführt wurde, ob die Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten informiert wurden und ob sie ihre Meinung und Vorschläge dazu einbringen konnten.

Diese Fragen können nur mit konkreten Beweisen beantwortet werden
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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 13:41    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Es geht hier weiterhin nur um die Fragen, ob die Wahl gemäß Satzung § 13 (1) der VOS geheim durchgeführt wurde, ob die Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten informiert wurden und ob sie ihre Meinung und Vorschläge dazu einbringen konnten.

Diese Fragen können nur mit konkreten Beweisen beantwortet werden

Es geht hier eigentlich nur um die Frage, ob die öffentlich geäußerte Behauptung, die Wahl des Mandanten Lässig zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden der VOS sei den Mitgliedern eher durch Zufall denn durch Information bekannt geworden, d. h., die Delegierten hätten kein Mandat von den VOS-Mitgliedern erhalten, richtig oder falsch ist.

Diese Frage kann nur mit konkreten Beweisen, z. B. durch Zeugenaussagen von VOS-Mitgliedern, beantwortet werden.

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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 15:00    Titel: Antworten mit Zitat

Das beantworte ich hiermit letztmalig. Viele Mitglieder wurden weder vor der Wahl informiert, daß eine solche stattfinden wird und auch nicht wer der Kandidat ist. Wenn Sie das bezweifeln, beweisen Sie konkret, wo die Mitglieder solche Informationen erhalten haben oder Sie lassen es sein.

Ein eindeutiger Beweis für das mangelnde Demokratieverständnis und die fehlende Informationspflicht im Vorstand, ist doch schon allein die ungeheuerliche Tatsache, daß die Mitglieder auf der dürftigen Webseite der VOS bis heute immer noch nicht über die Durchführung der Wahl und das Ergebnis informiert werden. Man hätte doch auf der Internetpräsenz einer VOS die Mitglieder schon vorher über die anstehende Wahl informieren müssen. Sie wissen doch selbst, daß man eine solche Information schnell und ohne große Mühe einstellen kann. Deshalb kann die Frage nur lauten, wird das aus Faulheit oder Absicht nicht gemacht? Wie auch immer, beide Gründe verstoßen zutiefst gegen die demokratischen Spielregeln und das können Sie nicht wiederlegen.
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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 17:38    Titel: Antworten mit Zitat

Herr Verfasser,

Ihren letzten Beitrag habe ich gelöscht, weil er wieder nichts Konkretes enthielt und dieses Thema soll nicht noch mehr zugemüllt werden.

Es gibt allerdings eine Feststellung, der Sie beharrlich ausweichen, obwohl gerade mit dieser bewiesen wird, daß man die Mitglieder gar nicht über die Wahl und das Ergebnis informieren wollte. Weder vor der Wahl oder danach.

Ich wiederhole das hier noch einmal für Sie:

Ein eindeutiger Beweis für das mangelnde Demokratieverständnis und die fehlende Informationspflicht im Vorstand, ist doch schon allein die ungeheuerliche Tatsache, daß die Mitglieder auf der dürftigen Webseite der VOS bis heute immer noch nicht über die Durchführung der Wahl und das Ergebnis informiert werden. Man hätte doch auf der Internetpräsenz einer VOS die Mitglieder schon vorher über die anstehende Wahl informieren müssen. Sie wissen doch selbst, daß man eine solche Information schnell und ohne große Mühe einstellen kann. Deshalb kann die Frage nur lauten, wurde das aus Faulheit oder Absicht nicht gemacht? Wie auch immer, beide Gründe verstoßen zutiefst gegen die demokratischen Spielregeln und das können Sie nicht wiederlegen.

Oder finden Sie auch hier wieder irgendeine Ausrede?
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BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Oder finden Sie auch hier wieder irgendeine Ausrede?

Ich habe Ihnen eine PN geschrieben.
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BeitragVerfasst am: 12.11.2009, 19:48    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ein eindeutiger Beweis für das mangelnde Demokratieverständnis und die fehlende Informationspflicht im Vorstand, ist doch schon allein die ungeheuerliche Tatsache, daß die Mitglieder auf der dürftigen Webseite der VOS bis heute immer noch nicht über die Durchführung der Wahl und das Ergebnis informiert werden. Man hätte doch auf der Internetpräsenz einer VOS die Mitglieder schon vorher über die anstehende Wahl und den Kanditaten informieren müssen. Sie wissen doch selbst, daß man eine solche Information schnell und ohne große Mühe einstellen kann. Deshalb kann die Frage nur lauten, wurde das aus Faulheit oder Absicht nicht gemacht? Wie auch immer, beide Gründe verstoßen zutiefst gegen die demokratischen Spielregeln und das können Sie nicht wiederlegen.


Das trifft die Realität ganz genau. Es ist eigentlich ein Skandal, wenn eine Vereinigung der Opfer des Stalinismus, die viele Mitglieder zu informieren hat und muß, ihre Internetpräsenz einfach nicht dazu nutzt, die Mitglieder unter Mitteilungen wenigstens über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen zu informieren. Kameraden, die über Internet diese Informationen einsehen können, könnten diese dann an andere Kameraden weitergeben.

Kameraden sind der Meinung, die Mitglieder wurden aber gerade deswegen über die bevorstehende Wahl und den Kandidaten nicht ausreichend informiert, weil man von vornherein jeden Widerspruch der Mitglieder gegen den Kandidaten ausschließen wollte. Es gibt doch ansonsten überhaupt keinen Grund, den Mitgliedern solche Informationen vorzuenthalten. Wenn sich in den Reihen der VOS niemand finden läßt, der die Webseite mit aktuellen Informationen vervollständigt, dann muß man das eben einen Webmaster gegen Bezahlung übertragen. So teuer kann das für die Einstellung solcher Informationen nicht sein und solche Beträge kann die VOS auch aufbringen. Es ist doch nicht wenig, was die VOS für Zuschüsse erhält. Z.B. 2008 42 000,00 € von der Stiftung für Beratungen. Mir kann niemand weismachen, dieser Betrag wäre für Beratungen verbraucht worden, da ist doch bestimmt etwas übrig geblieben, das noch für andere wichtigen Zwecke verwendet werden kann. Z.B. für die Internetpräsenz der VOS. Vielleicht bekommt die VOS sogar für Ihre Internetpräsenz Fördergelder.

Und da kommen ja auch noch andere Zuschüsse, wo etwas dafür übrig bleiben könnte.
Gemäß 15. Tätigkeitsbericht des Landesbeauftragten der BStU, Seite 50 und 51, erhielt die VOS nur von der Landesregierung
Sachsen-Anhalt
folgende Beträge










Wurde das eigentlich den Mitgliedern bekannt gegeben?
.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.


Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 18.11.2009, 23:47, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 17.11.2009, 13:19    Titel: Antworten mit Zitat

Sorgt Herr Lässig denn nun für Stasi-Überprüfungen in der VOS?

Man kann man sich leider nicht darauf verlassen, daß es in den Opferorganisationen keine Stasi-Spitzel oder sogar ehemalige Mitarbeiter der Stasi gibt. Es ist Kameraden und mir schon lange unbegreiflich, daß es gerade dort, wo sich die geschundenen Opfer der Stasi versammeln, keine Stasi-Überprüfungen gibt. Mir ist jedenfalls absolut nichts über solche Überprüfungen bekannt. Oder haben wir da was übersehen? Und da bin ich sehr gespannt, wie ein stellv. Bundesvorsitzender Lässig dazu steht. Denn eigentlich müßte gerade er sich dafür einsetzen, weil er sich doch schon lange immer über Stasi-Strolche in anderen Institutionen empört und deren Entfernung verlangt.

Z. B. hier
Zitat:

Nach dem Bekanntwerden der Stasi-Tätigkeit von Magdeburgs IHK-Präsident Hieckmann hat die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) Konsequenzen angemahnt.

Ronald Lässig, Pressesprecher der VOS, erklärt:

„Stasi-Spitzel gehören nicht in Vertrauenspositionen des öffentlichen Dienstes. Wir fordern deshalb, dass der für den Aufbau Ost zuständige Bundesminister Tiefensee Maßnahmen ergreift, damit Herr Hieckmann nicht mehr als Berater der Bundesregierung für den Aufbau Ost tätig werden kann.“

und hier:

VOS fordert Aufklärung
--------------------------------------------------------------------------------
Betreff: PM: STASI-KADER IM BUNDESKRIMINALAMT - VOS
fordert Aufklärung von der Bundesregierung
Pressemitteilung 08.07.2009

+++Die Medien sind freundlichst um Verbreitung gebeten +++

STASI-KADER IM BUNDESKRIMINALAMT
VOS fordert Aufklärung von der Bundesregierung

Als einen Skandal erster Güte hat die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) die am Mittwoch bekannt gewordene Tatsache bezeichnet, wonach das Bundeskriminalamt nach der Wende 48 hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter übernommen hat. 23 davon sind nach Angaben des BKA noch immer bei der Bundesbehörde tätig,
zwei sogar in Führungspositionen.

Ronald Lässig, Pressesprecher der VOS, erklärt:

Es ist ein Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer, dass ausgerechnet die Täter von einst in sensible Bereiche übernommen wurden. Nach den Stasi-Fällen im LKA Brandenburg und im BKA drängt sich der Verdacht auf, dass der öffentliche Dienst von Stasi-Kadern durchsetzt ist. Wir fordern von der Bundesregierung Aufklärung darüber, wo und wie viele Stasi-Kader im bundesdeutschen Staatsdienst beschäftigt werden.

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) wurde 1950 in Berlin gegründet und vereint bundesweit Tausende Opfer der DDR-Diktatur und deren Sympathisanten.

Ansprechpartner: Ronald Lässig, mobil: 0171-8017631
________________________________________________

Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer, dass ausgerechnet die Täter von einst in sensiblen Bereichen, das sind auch die Opferverbände, unkontrolliert Mitglieder sein können. Außerdem hat Herr Lässig offensichtlich nichts dagegen, daß seine SPD-Genossen in der Koalition mit der SED/PDS/Die Linke in Brandenburg jede Menge Stasi-Strolche in der Regierung und in anderen Institutionen dulden.

Da kann man nur gespannt sein, ob sich ein persönlicher und politischer Freund von seinem SPD-Genossen Wowereit, in dessen Verantwortungsbereich Linksextreme wahre Triumphe feiern, auch für die Bekämpfung der Stasi in der VOS und Brandenburg einsetzt.

"Renaissance des linken Terrors"
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,638552,00.html


Und zum Schluß noch einmal die seit Jahren immer wieder gestellte Forderung:

Wann führen die Opferverbände Stasi-Überprüfungen durch?
http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewforum.php?f=44


PS.: Zum immer wieder gebrauchten Totschlagargument " Das geht dir alles gar nichts an, du bist doch keine Mitglied" Es geht allen Kameraden sehr wohl etwas an, was in den Opferverbänden geschieht, denn schließlich sollen sie uns vertreten. Und daß man kein Mitglied sein kann, liegt nur daran, daß es negative Handlungen in den Verbänden gibt und vor allem keine Stasi-Überprüfungen stattfinden. Außerdem kann jeder Bürger alle Parteien und Organisationen jederzeit kritisieren, ohne dort Mitglied zu sein.
_________________
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BeitragVerfasst am: 02.12.2009, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Mail an den stellv. Bundesvorsitzender und Pressesprecher der VOS, Roland Lässig, r.laessig@vos-ev.de

Setzt sich Herr Lässig als stellv. Bundesvorsitzender denn nun für Stasi-Überprüfungen in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus ein?


Man kann man sich leider nicht darauf verlassen, daß es in den Opferorganisationen keine Stasi-Spitzel oder sogar ehemalige Mitarbeiter der Stasi gibt. Es ist Kameraden und mir schon lange unbegreiflich, daß es gerade dort, wo sich die geschundenen Opfer der Stasi versammeln, keine Stasi-Überprüfungen gibt. Mir ist jedenfalls absolut nichts über solche Überprüfungen bekannt. Oder haben wir da was übersehen? Und da bin ich sehr gespannt, wie ein stellv. Bundesvorsitzender Lässig dazu steht. Denn eigentlich müßte gerade er sich dafür einsetzen, weil er sich doch schon lange immer über Stasi-Strolche in anderen Institutionen empört und deren Entfernung verlangt.

Z. B. hier
Zitat:

Nach dem Bekanntwerden der Stasi-Tätigkeit von Magdeburgs IHK-Präsident Hieckmann hat die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) Konsequenzen angemahnt.

Ronald Lässig, Pressesprecher der VOS, erklärt:

„Stasi-Spitzel gehören nicht in Vertrauenspositionen des öffentlichen Dienstes. Wir fordern deshalb, dass der für den Aufbau Ost zuständige Bundesminister Tiefensee Maßnahmen ergreift, damit Herr Hieckmann nicht mehr als Berater der Bundesregierung für den Aufbau Ost tätig werden kann.“

und hier:

VOS fordert Aufklärung
--------------------------------------------------------------------------------
Betreff: PM: STASI-KADER IM BUNDESKRIMINALAMT - VOS
fordert Aufklärung von der Bundesregierung
Pressemitteilung 08.07.2009

+++Die Medien sind freundlichst um Verbreitung gebeten +++

STASI-KADER IM BUNDESKRIMINALAMT
VOS fordert Aufklärung von der Bundesregierung

Als einen Skandal erster Güte hat die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) die am Mittwoch bekannt gewordene Tatsache bezeichnet, wonach das Bundeskriminalamt nach der Wende 48 hauptamtliche Stasi-Mitarbeiter übernommen hat. 23 davon sind nach Angaben des BKA noch immer bei der Bundesbehörde tätig,
zwei sogar in Führungspositionen.

Ronald Lässig, Pressesprecher der VOS, erklärt:

Es ist ein Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer, dass ausgerechnet die Täter von einst in sensible Bereiche übernommen wurden. Nach den Stasi-Fällen im LKA Brandenburg und im BKA drängt sich der Verdacht auf, dass der öffentliche Dienst von Stasi-Kadern durchsetzt ist. Wir fordern von der Bundesregierung Aufklärung darüber, wo und wie viele Stasi-Kader im bundesdeutschen Staatsdienst beschäftigt werden.

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) wurde 1950 in Berlin gegründet und vereint bundesweit Tausende Opfer der DDR-Diktatur und deren Sympathisanten.

Ansprechpartner: Ronald Lässig, mobil: 0171-8017631
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Es ist aber auch ein Schlag ins Gesicht der Stasi-Opfer, dass ausgerechnet die Täter von einst in sensiblen Bereichen, das sind auch die Opferverbände, unkontrolliert Mitglieder sein können. Gerade dort, wo sich die geschundenen SED-Opfer versammeln wollen, gibt es nicht überall Stasi-Überprüfungen. Deshalb noch einmal die schon seit Jahren gestellte Frage

Wann führen die Opferverbände Stasi-Überprüfungen durch?
http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=134


Sehr viel schlimmer als in den zitierten Fällen ist aber, daß sich die SPD-Genossen in Brandenburg eiskalt über die Verbrechen der SED/PDS/Die Linke und dem Leidensweg der Opfer hinwegsetzen und mit dieser Partei und sogar mit deren ekelerregenden Stasi-Sumpf regieren. Und gibt es irgendwelche Informationen, daß der SPD-Genosse Lässig, der mehrere Jahre Vorstand einer SPD-Gliederung war, zum Landes- und Bundesparteitagsdelegierten der Sozialdemokraten und auch zum SPD-Direktkandidaten für die Landtagswahl 2004 in Sachsen gewählt wurde, sich auch darüber empört? Oder sollte ich da etwas übersehen haben?

PS.: Zum immer wieder gebrauchten Totschlagargument " Das geht dir alles gar nichts an, du bist doch keine Mitglied" Es geht allen Kameraden sehr wohl etwas an, was in den Opferverbänden geschieht, denn schließlich sollen sie uns vertreten. Und daß man kein Mitglied sein kann, liegt nur daran, daß es negative Handlungen in den Verbänden gibt und vor allem keine Stasi-Überprüfungen stattfinden. Außerdem kann jeder Bürger alle Parteien und Organisationen jederzeit kritisieren, ohne dort Mitglied zu sein.

Reinhard ReiBin

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In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
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BeitragVerfasst am: 12.01.2010, 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

VOS: Beschwerde gegen „kontrollierte Wahl“ zum Vorstand

Wahlzettel namentlich erfasst und ausgewertet


Berlin, 6.Januar 2009/cw – Am 9. Februar diesen Jahres möchte der älteste Opferverband, die Vereinigung der Opfer des Stalinismus, kurz: VOS, seinen 60. Geburtstag feiern. Die aktuelle verbandsinterne Kritik bedroht nun die aufkommende Festtags-Stimmung. Dem Bundesvorstand wurde in diesen Tagen ein Widerspruch gegen die kürzlich erfolgte Nachwahl eines Stellvertreters des Bundesvorsitzenden zugestellt, der es nach Meinung von Beobachtern in sich hat. In dem Widerspruch wird dem Bundesvorstand massiv eine undemokratische Praxis vorgeworfen, die im eklatanten Widerspruch zum totalitären Gehabe einstiger Peiniger und dem eigenen freiheitlichen Bekenntnis stände.

Wahlzettel mit Personalien und Unterschrift

So hatte der Vorstand nicht nur Wahlzettel zur (schriftlichen) Abstimmung an die Delegierten der Generalversammlung versandt, auf denen Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten mit geforderter Unterschrift angeführt waren, sondern auch gleich das Wahl-Ergebnis in einem Protokoll akribisch mit den Namen der WählerInnen und deren Abstimmungsverhalten festgehalten.

Im Februar 1950 hatten sich vorwiegend Russland-Heimkehrer zu der VOS zusammengeschlossen, um die düsteren Erinnerungen an stalinistische Verfolgung und Lageraufenthalte nicht zu vergessen und die in den Lagern erlebte Kameradschaft zu bewahren. In der Folge schlossen sich der „Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge“ auch Verfolgte aus der ehemaligen SbZ und späteren DDR an. Schon bald erarbeitete sich die VOS ihren Ruf als wichtiges Sammelbecken von Opfern kommunistischer Gewaltherrschaft und wurde ein ernster Gesprächspartner für Politiker, die an entsprechenden Gesetzesvorhaben zur Linderung der größten Not einstiger Verfolgter arbeiteten.

Gegen Satzung und Vereinsrecht

Doch die Zeiten der einst beschworenen Kameradschaft scheinen nicht erst heute in die Krise zu kommen. Seit Jahren muss sich der Verband internen Auseinandersetzungen stellen, die oftmals vor den Gerichten ausgefochten werden. Jetzt aber sehen Mitglieder einen Tiefpunkt erreicht. „Mit dem inakzeptablen, weil sowohl an der eigenen Satzung wie am Vereinsrecht vorbei gehenden Verfahren zur Wahl eines (einzig vom Vorstand vorbestimmten) Kandidaten zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden habe man dem demokratischen Anspruch des Verbandes einen Bärendienst geleistet“, so ein Mitglied, dass sich aus „berechtigter Angst vor Repressalien gegen Kritiker“ gegenwärtig nicht outen möchte. Ein anderes Mitglied hat sowohl gegen „diese schriftliche Wahl“ wie die ebenfalls schriftlich erfolgte Änderung der Satzung „ohne Gelegenheit der Aussprache oder inhaltlichen Diskussion“ Widerspruch eingelegt, über den nun der Bundesvorstand entscheiden muss. Auch die Abstimmung über die Satzungsänderungen wurde namentlich erfasst und ausgewertet.

Vergütung für den Vorstand

Durch die kritisierte Satzungsänderung hatte der Vorstand für sich eine Vergütung und deren vertragliche Gestaltung bestimmen lassen. Mitglieder befürchten dadurch einen möglichen Verlust der bisherigen Gemeinnützigkeit und ähnlich gelagerter Förderungen.

Auch das zuständige Registergericht in Berlin-Charlottenburg, das die Eintragungen in das Vereinsregister vornimmt, muss nun die Ordnungsmäßigkeit der kritisierten Wahl und Abstimmungen sorgfältig prüfen.

„Das ist alles andere als ein großer Blumenstrauß zu der verdienten Geburtstagsfeier“, stellt dazu ein vormaliges Vorstandsmitglied fest, das bereits im letzten Jahr unter „dem Eindruck rechtlich nicht konformer Vorgänge im Verein“ von seiner Funktion zurückgetreten war.

V.i.S.d.P.: C.-W. Holzapfel, Berlin, cw.holzapfel@googlemail.com , Tel.: 030 30207785 mauerdemonstrant.wordpress.com

Quelle: http://www.17juni1953.de/ unter "Presse"

Kommentar: Wie soll denn eine Wahl geheim sein, wenn auf den "Wahlscheinen" Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten mit geforderter Unterschrift angeführt waren????
Dabei wird in der Satzung der VOS festgelegt, daß die Wahlen geheim durchgeführt werden müssen. Das Vorgehen bei dieser "Wahl" ist ein plumper Verstoß gegen die Satzung und gegen alle demokratischen. Regeln.
Und diejenigen, die das so arrangiert haben, wissen das auch. Hätten sie sonst diese "Wahl" so durchgezogen, ohne alle Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten zu informieren? Sollte damit irgendein Widerspruch aus den Reihen der uninformierten Mitglieder von vornherein ausgeschlossen werden?

Wer jetzt immer noch Vertrauen zu diesen Leuten hat, kann einem nur noch leid tun. Wenn jetzt endlich noch viel mehr Kameraden munter werden und das undemokratische Verhalten gewisser Verbandsfürsten nicht mehr hinnehmen, kann die VOS vielleicht noch gerettet werden.

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