www.stasiopferinfo.com Foren-Übersicht www.stasiopferinfo.com
Forum der politisch Verfolgten
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

WIE DIE UOKG GEGEN DEN WILLEN DER OPFER HANDELT

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    www.stasiopferinfo.com Foren-Übersicht -> VORSCHLÄGE, FRAGEN UND KRITIK
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
ReiBin
Site Admin


Anmeldedatum: 02.02.2007
Beiträge: 3053

BeitragVerfasst am: 13.05.2008, 19:06    Titel: WIE DIE UOKG GEGEN DEN WILLEN DER OPFER HANDELT Antworten mit Zitat

Folgender Beitrag wurde in der vergangenen Zeit schon zweimal von unbekannten Hackern aus unserem Forum gelöscht. Weil es noch nie vorgekommen ist, daß andere Beiträge gehackt wurden, kann man sich deshalb denken, wer an der Löschung gerade dieses Beitrags interessiert ist. Den Beitrag konnte ich mit viel Mühe rekonstruieren und habe ihn an anderer Stelle jetzt vorsorglich gesichert. Es ist also vergebliche Mühe, diesen wieder zu hacken, denn ich kann ihn immer wieder mit der Sicherung ersetzen.

Wenn jemand berechtigte Kritik nicht vertragen kann, soll man nicht diese Kritik bekämpfen sondern man muß sich so verhalten, daß Kritik nicht notwendig wird.
__________________________________________________________________________

WIE DIE UOKG GEGEN DEN WILLEN DER OPFER HANDELT

Die überwiegende Mehrheit der politisch Verfolgten des SED-Regimes, lehnen das von dem SED/PDS-Genossen Flierl ersonnene so genannte Gedenkkonzept Berliner Mauer ab, weil es nur ein Vorwand für die Beseitigung der Mauerkreuze für die an der innerdeutschen Grenze von den SED-Mördern Ermordeten war. Stattdessen sollen außerdem mit dem so genannten Mauerkonzept jeder Hinweis auf die SED-Mörder und die Ermordeten

GÄNZLICH AUSGEBLENDET WERDEN.

Bei der Vorstellung dieses verlogenen Konzepts fragten Kritiker

WO BLEIBEN DIE (SED/PDS) TÄTER?"

"Mauer-Gedenken: Politische Verantwortung (derSED/PDS) «ausgeblendet»" "Allerdings, so kritisierte Henke, ist das Konzept «insgesamt ein wenig sehr SED-frei geraten»."

"Doch, so heißt es im Kommentar des Leiters des Forschungsverbundes SED-Staat, Manfred Wilke: «Gänzlich ausgeblendet sind die politisch Verantwortlichen der SED und ihre Gründe, die zum Bau der Mauer führten.» Die SED-Führung war es immerhin, die den Grenztruppen den Schießbefehl gegeben hatte." "Aus Sicht der Kritiker fällt indessen besonders die Abwesenheit der (SED/PDS) Täter an den Plänen des Senats auf."

"Schwerer wog aber wohl die Kritik am Begriff «politische Architektur». Der war vor der Anhörung von Experten dem Vernehmen nach als «überzogene Ästhetisierung» der Mauer zurückgewiesen und neben der Abwesenheit der SED im Konzept als ein weiterer Hinweis auf die Absicht gewertet worden, die Erinnerung an «Mauerreste-Archäologie» festzumachen, anstatt neben den Orten und den Opfern auch die Täter zu benennen." Genau das will PDS-Flierl, nur eine «Mauerreste-Archäologie», überall hingekleckert und nicht im Zentrum Berlins, damit es die Touristen nur ja nicht so einfach finden. Und vor allem soll dabei jeder Hinweis auf die SED-Mörder und die Ermordeten

GÄNZLICH AUSGEBLENDET WERDEN.

Kritik der Opferverbände, die in Vertretung der Opfer zu allererst gegen das verlogene Konzept protestieren mußten, gab es aber offensichtlich nicht. Sondern nur folgende, zustimmende Meldungen

Die Überlegungen der UOKG zum Gedenkkonzept der Berliner Mauer

Man beachte hier besonders die Zustimmung zur Konzeption der Senatskulturverwaltung, weil diese angeblich richtig ist, wenn sie "dezentral" angelegt ist. Mit anderen Worten soll die Mahnung an die Ermordeten nicht wie bisher am Checkpoint Charlie angelegt werden, sondern "dezentral" irgendwo weit draußen versteckt werden, damit sie die Menschen aus aller Welt nur ja nicht finden.

Das „Deutschlandradio“ meldet, daß bei der Vorstellung des so genanntes Gedenkkonzept Berliner Mauer für die Union der Opferverbände ihr Vorsitzender Harald Strunz dem Konzept im Großen und Ganzen zugestimmt habe. Die betreffende Stelle im Text lautet: „Für die Union der Opferverbände stimmte ihr Vorsitzender Harald Strunz dem Konzept im Großen und Ganzen zu und verlangte eine rasche Umsetzung. Harald Strunz: Allerdings ist die gesamte politische Öffentlichkeit zur Wachsamkeit aufgerufen, damit nicht auch dieser entscheidende Ansatz in einer fatalen Luftnummer endet.“

Link zu der der gesamten, eindeutigen Meldung
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/367873/


Auf der Webseite des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, steht unter „Pressemeldungen des Landes“ "Flierl: „Wie mit Vertretern der Opferverbände vereinbart, soll es im Rahmen der Neugestaltung der Gedenkstätte an der Bernauer Straße, dem offiziellen Erinnerungsort der Bundesrepublik Deutschland an die deutsche-deutsche Teilung in Berlin, zukünftig auch ein individuelles Gedenken an die konkreten Schicksale und Lebenswege der Opfer geben. Am Checkpoint Charlie soll nach dieser Konzeption langfristig ein Museum des Kalten Krieges entstehen das diesen Ort als Schauplatz der Block-Konfrontation der Supermächte dokumentiert. In Zusammenarbeit mit internationalen Museen, vor allem in den Vereinigten Staaten wird hier ein attraktiver und informativer Ort entstehen, der das Haus am Checkpoint Charlie ebenso wissenschaftlich präzise wie kommunikativ ergänzt. Das neue Museumskonzept erarbeiten derzeit das Deutsche Historische Museum, das Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, das Museum Karlshorst und das Alliiertenmuseum. Es ist Teil des Neubauvorhabens auf dem Gelände des Blockes 200 an der Friedrichstraße"

Link zu dieser Pressemeldung
http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2005/07/04/27611/index.html


In der linken TAZ behauptet Flierl in einem Interview sogar auf die Frage: „Sie haben stets betont, die Opferverbände mit einzubeziehen. Der Vorstoß für ein Museum des Kalten Krieges war dann aber doch eher ein Alleingang.“ Flierl: Das Museum war Teil meines Mauerkonzeptes, welches wiederum den Vertretern aller Opferverbände vorgestellt wurde. Zur Idee des Museums hat sich keiner von ihnen negativ geäußert. Abgesehen davon, gibt es auch keine ausschließliche Konzentration der Opferverbände auf diesen Ort. Er ist nicht mehr Ort der Opferverbände als andere. Es gibt auch hier keine Monopolisierung.

Link zu diesem Interview
http://www.taz.de/pt/2005/07/15/a0235.nf/textdruck


Die politisch Verfolgten sind über diese Meldungen zu Recht empört. Wenn nämlich die UOKG als Vertreter aller Opferverbände zustimmten, daß nach Flierl´s Mauerkonzept auf dem Gelände auf dem die Mauerkreuze Menschen aus aller Welt an die Verbrechen der SED erinnerten, irgendwann ein Museum errichtet werden soll, haben Sie damit logischerweise auch der Räumung der Mauerkreuze zugestimmt. Damit wurde der Willen der Mehrheit der Opfer mißachtet und verraten.

Außerdem handelte die UOKG ohne Absprache und ohne Zustimmung der anderen Opferverbände.

Der folgende Artikel aus der Freiheitsglocke (älteres Datum) wurde uns zugeschickt, denn er ist ein Beweis für die Angaben in diesem Beitrag.



Es ist ein Skandal, daß man im Namen der Opferverbände einer wichtigen Sache zustimmt, ohne daß die Verbände überhaupt informiert werden.

Allerdings ist auch nicht bekannt, ob die Opfervertreter von VOS BSV oder andere Verbände gegen das Gedenkkonzept Stellung genommen oder protestiert haben. Von denen hat sich offensichtlich keiner zur Vorstellung eingefunden und auf dem Podium Platz genommen.

Nur ein Opfer im Publikum, der weise Herr Zahn, mischte sich im Interesse der Opfer der DDR-Diktatur ein und bemängelte über das Saalmikrophon das unpolitische Mauer-Gedenkstättenkonzept, welches die Täterschaft der unmenschlichen SED-Mauerbauer ausklammert und nur eine Art "Chinesische Mauer" architektonisch für den Tourismus konservieren will. Natürlich wurde Herr Zahn mit seinem glänzenden Beitrag aus dem Publikum mit keinem Wort vom UOKG-Vertreter auf dem Podium unterstützt!" Andere Personen, die offensichtlich nicht zu den Opfern gehörten, kritisierten ebenfalls das verlogene Konzept des Flierl wurden aber ebenfalls nicht von dem UOKG-Vertreter unterstützt.
.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.


Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 17.08.2009, 17:25, insgesamt 7-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
ReiBin
Site Admin


Anmeldedatum: 02.02.2007
Beiträge: 3053

BeitragVerfasst am: 14.05.2008, 10:20    Titel: Antworten mit Zitat

Sollten vielleicht noch andere Personen nach Möglichkeiten suchen, unser Forum zu sabotieren oder - wie schon einmal - zu löschen, kann ich denen versichern, das ist vergebliche Mühe. Schon einmal hat Alex Latotzky die Löschung unseres vorhergehenden Forums umsonst betrieben.

Jeden Tag wird hier ein Backup gemacht und damit kann man alles mühelos wiederherstellen. Wem es nicht gefällt, wenn hier über gewisse Mängel in den Opferverbänden diskutiert wird und die Mitglieder und andere Stasiopfer Informationen erhalten, die ihnen von den Verbandsfürsten verheimlicht werden, die aber jeder wissen muß und auch wissen darf, dem sei gesagt:

Wenn jemand berechtigte Kritik nicht vertragen kann, soll man nicht diese Kritik bekämpfen sondern man muß sich so verhalten, daß Kritik nicht notwendig wird.
.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    www.stasiopferinfo.com Foren-Übersicht -> VORSCHLÄGE, FRAGEN UND KRITIK Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subRebel style by ktauber
Deutsche Übersetzung von phpBB.de