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EINE SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG DIE GEWALTIG STINKT !

 
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Grimmiger



Anmeldedatum: 08.12.2007
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 00:44    Titel: EINE SELBSTBEWEIHRÄUCHERUNG DIE GEWALTIG STINKT ! Antworten mit Zitat

Auf der ersten Seite der neuen "Freiheitsglocke" steht doch tatsächlich in schleimiger Selbstbeweihräucherung: "Im Jahr 2007 hat die VOS für die SED-Opfer viel erreicht"

Was da angeblich erreicht wurde, wird auf mehr als 20 Seiten der neuen Ausgabe und auch anderswo nicht erwähnt. Den Mitgliedern sollen damit nur Aktivitäten vorgespiegelt werden, ohne daß solche auch konkret vorgewiesen werden. Welche Erfolge gab es denn wirklich?

Ach so, ein großer Erfolg wäre angeblich die Opferrente, die die VOS schon seit 1953 forderte. Wann und wie und mit welchen Maßnahmen die VOS die Rente mit der notwendigen Intensität forderte, bleibt allerdings das Geheimnis der Vorstände. Oder meinen die etwa die 2 Demos die in Berlin stattfanden, als alles schon viel zu spät war, weil es in Jahrzehnten vorher solche Aktionen für die Opferrente niemals gegeben hat. Im übrigen nimmt auch die UOKG für sich in Anspruch, die Opferrente erkämpft zu haben. Können die das irgendwie begründen?

In Wahrheit sind die Opferverbände wegen ihren fehlenden oder mangelnden Aktivitäten mitverantwortlich für die viel zu späte und demütigende Opferrente. Können die den Mitgliedern, die im Vertrauen und in der Hoffnung, die Vorstände würden sich für die Opferrente einsetzen jahrelang ihre Mitgliedsbeiträge bezahlten, konkret erklären, was sie denn eigentlich in all den vielen Jahren für die Rente getan haben?

Und war es denn überhaupt der Wille gewisser Opferfunktionäre, sich tatkräftig und entschlossen für die Opferrente einzusetzen? Da gab es doch schon vor Jahren gewisse entlarvende Äußerungen von Vorstandsmitgliedern, wie zum Beispiel: "Die Opferente ist nicht unser erstes Ziel, denn wenn wir die durchsetzen, dann laufen uns 50 % der Mitglieder davon"

War es den Verbandsfürsten deshalb also viel wichtiger, die Verbände und ihre Posten und Pöstchen zu erhalten, als die Opferrente für die in Armut lebenden Opfer durchzusetzen??? Posten und Pöstchen, um die sie jahrelang hemmungslos mit widerlichen Grabenkämpfen stritten statt ihre eigentlichen Aufgaben zu erfüllen? Und sie hetzten und sudelten dabei hemmungslos in aller Öffentlichkeit ohne jede Rücksicht auf das Ansehen der Opferverbände und damit auch auf das Ansehen aller SED-Opfer im Internet und sogar bis hin zu Gerichtsverhandlungen. Diese Exzesse waren verheerend und nach alledem ist es kein Wunder, wenn die Politiker diesen "Opfervertretern" nicht die nötige Achtung und den erforderlichen Respekt entgegenbringen.

Warum gab es denn überhaupt diese widerlichen Grabenkämpfe um Posten und Pöstchen? Warum werden neue "Verbände" gegründet, die im Prinzip auch nicht für die Interessen der SED-Opfer kämpfen wollen sondern nur persönlichen Zwecken dienen sollen? Geht es dabei nur um gewisse Vorteile?

Recht seltsam ist es schon, wenn sich z.B. Personen in die Vorstände von Opferorganisationen drängen, andere sich bis hin zu Gerichtsverhandlungen jahrelang widerliche Grabenkämpfe um Positionen liefern oder nach einer Abwahl sofort neue "Opferorganisationen" gründen, wenn sie doch angeblich durch diese angestrebten Posten nur Nachteile erleiden und dann auch noch mit einer ach so schwerer Arbeit belastet werden. Noch viel seltsamer ist bei alledem; einige dieser Leute wurden überhaupt nicht politisch verfolgt oder waren sogar mehr oder weniger treue Mitläufer des SED-Staates! Um was für Vorteile geht es denn da in Wirklichkeit?

Wohlgemerkt, niemand würde etwas dagegen haben, wenn wirklich nützliche Aktivitäten und kämpferischer Einsatz für die SED-Opfer mit entsprechenden Vorteilen honoriert werden. Aber wenn jemand zum Beispiel für ein Jahr mehrere 1000 € Fahrtkosten abkassiert oder noch andere Vorteile in Anspruch nehmen will, dann muß man das auch konkret begründen können und vor allem auch unbedingt positive Ergebnisse vorweisen! Und das muß dann selbstverständlich genauestens überprüft werden!

Sehr verdächtig ist zum Beispiel, daß nach eigenen Angaben der VOS eine vormalige Geschäftsführerin der VOS als ausführendes Organ mitverantwortlich dafür war, daß diesem Verband eine finanzielle Verbindlichkeit in Höhe von 66.000 DM entstanden war? Wie konnte das geschehen und war nur die Geschäftsführerin allein für diesen Skandal verantwortlich? Das ist doch ein ungeheuerlicher Skandal, wenn solche hohen Beträge einfach so verschwinden und daß die Mitglieder über Details solcher Veruntreuungen dann nicht einmal genauestens informiert werden. Wer da noch Vertrauen hat, kann einen nur leid tun.

So kann das jedenfalls zum Nachteil aller Opfer nicht weiter gehen! Und deshalb müssen die Opfer mit ständiger Kritik und strenger Kontrolle Druck auf die Verbandsfürsten ausüben, damit diese unbedingt wirklichen Einsatz zeigen und auch unbedingt jederzeit nachweisen müssen, daß sie die Interessen der SED-Opfer in allen Punkten ständig konsequent vertreten.

Versäumen wir nicht länger Zeit, fangen wir sofort mit unserer berechtigten Kritik an und kontrollieren ab jetzt außerdem ganz genau, ob die "Opfervertreter" immer ihre Pflichten im Sinne einer konsequenten Opfervertretung erfüllen.
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Udo



Anmeldedatum: 21.01.2008
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 31.01.2008, 21:27    Titel: Antworten mit Zitat

"So kann das jedenfalls zum Nachteil aller Opfer nicht weiter gehen! Und deshalb müssen die Opfer mit ständiger Kritik und strenger Kontrolle Druck auf die Verbandsfürsten ausüben, damit diese unbedingt wirklichen Einsatz zeigen und auch unbedingt jederzeit nachweisen müssen, daß sie die Interessen der SED-Opfer in allen Punkten ständig konsequent vertreten.

Versäumen wir nicht länger Zeit, fangen wir sofort mit unserer berechtigten Kritik an und kontrollieren ab jetzt außerdem ganz genau, ob die "Opfervertreter" immer ihre Pflichten im Sinne einer konsequenten Opfervertretung erfüllen."


Gibt es denn bei diesen Opferverbänden wirklich keine Rechenschaftsberichte der Vorstände, legen die keine Rechenschaft über ihre Arbeit ab? Das macht doch jeder Gartenverein oder andere ordendlich geführten Vereine.
Schlimm genug, wenn sich das die Mitglieder gefallen lassen.
Werden denn die Mitglieder nicht über korrekte Abrechnung der Finanzen informiert und genau offengelegt, welche Beträge und für was an Vorstandsmitglieder oder andere Mitglieder geflossen sind?
Wenn 66000 DM einfach so verschwinden konnten, ist das ein Beweis für eine erschreckend Korruption, die auf jeden Fall die Vorstände zu verantworten haben. Deshalb müssen die besonders streng kontrolliert werden.
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