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HIER SPRICHT DIE AUSSERPARLAMENTARISCHE OPPOSITION DER VOS!
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Rudolf
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 03.04.2008
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 11.03.2012, 13:16    Titel: Ist ein Kameradenschwein im Vorstand der VOS Antworten mit Zitat

DR. Frieder WEISSE ein Kameradenschwein?

Opfer Olaf SCHÜTZE:

"....G. war schon ein Jahr vor mir da (Humboldt-Uni). Er hatte jede Menge Westkontakte. Einer von ihnen war F.W.. Dieser hatte mich mal gefragt, ob ich nach Potsdam fahren könne , um ein paar Leuten eine Postkarte zu bringen. Er möchte sie nicht schicken. da stand ein Treffpunkt drauf. Da er nicht aus Berlin rausfahren kann, müßten die Leute kommen. Diese Fahrt habe ich 1967 gemacht. Das war's eigentlich auch. Zwei Jahre später wurde ich deswegen verhaftet. Der Grund war, das F.W. bei seinen Vernehmungen durch das MfS in Ost-Berlin geschwatzt hat, über alles mögliche, was er wußte, bis ins Detail. Das muß im Frühjahr 1969 gewesen sein."

"Mit den üblichen Gründen: Wir bitten Sie mal mitzukommen, Personalfestellung. Ich hatte in dem Moment an die zwei Jahre zurückkliegende Geschichte nicht gedacht... "

"F.W. hatte in der Haft immer wieder schön erzählt."
"Wir sind gegenübergestellt worden. Er blieb bei seiner Aussage, ich bei meiner. Erst nach einer Weile nimmt er seine Aussage zurück, macht aus dem "betimmt" ein "vielleicht", daß es Fluchthilfe war, gewesen sein könnte....."

"Der Prozeß fand am 1. Dezember 1969 statt, vor demStadtgericht Berlin, unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Mir wurde in der Verhandlung gesagt, es wäre ein gelungener Fluchtversuch von einer Ärztin gewesen, zu dem ich wegen Beihilfe angeklagt wurde. Das wäre strafverschärfend. Die Fahrt nach Potsdam hatte ich zugegeben, auch die "Belohnung", ein Essen mit F.W....."

Zitiert aus:
Historisch-Theologische Studien zum 19. und 20. Jahrhundert, Band 3, Dietmar Linke u.a. "Theologiestudenten der Humboldt-Universität, Zwischen Hörsaal und Anklagebank, S. 264 ff., 1994, Heidelberg


Zuletzt bearbeitet von Rudolf am 11.03.2012, 14:39, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Martin
Aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 10.05.2007
Beiträge: 46
Wohnort: Bad Düben

BeitragVerfasst am: 11.03.2012, 13:45    Titel: Re: Ist ein Kameradenschwein im Vorstand der VOS Antworten mit Zitat

Zitat:
DR. Frieder WEISSE ein Kameradenschwein?

Im Gästebuch der Vereinigung 17. Juni fand ich heute folgenden Eintrag, der die vorstehenden Darstellungen von RUDOLF offensichtlich bestätigt (Zitat):

"XYZ aus Berlin schrieb am 10.03.2012 um 17:26 Uhr folgendes ins Gästebuch:

Lieber Kamerad Holzapfel, lieber Kamerad Hoffmann,

durch die gestrige Versammlung und die von Ihnen aufgeworfenen Hinweise sind wir etwas verunsichert. Uns ist aufgefallen, dass überhaupt nichts zur Klärung beigetragen wurde. Nichtssagende Antworten machen eher stutzig, dass etwas unter den Teppich gekehrt werden soll. Das betrifft in erster Linie den Vorstand, der einen Ronald Lässig ja die ganze Zeit über gedeckt hat. Das betrifft aber auch Frieder Weiße, der mit einer Impertinenz ohnegleichen antwortete, als er mit seiner Stasiauskunftsfreudigkeit konfrontiert wurde, daß denen wohl jeder schon mal etwas hinterbracht habe. Das weisen wir entschieden zurück. Wir mussten schwer an uns halten, um da nicht zu explodieren. Aber die Stimmung im allgemeinen war von vornherein so undurchsichtig, als wenn alles abgesprochen war und berechtigte Anfragen gar nicht erst geduldet werden sollten. Von alter Kameradschaft kaum noch eine Spur. Wenn Sie etwas Konkreteres zu den angeschnittenen Punkten wissen, klären Sie uns bitte auf!
Vielen Dank für eine Stellungnahme!
XYZ

Kommentar von Carl-Wolfgang Holzapfel:

Lieber XYZ,

grundsätzlich bearbeiten wir keine anonymen Einträge. Da es sich hier aber augenscheinlich um einen Teilnehmer an der gestrigen VOS-Bezirksversammlung in Berlin handelt, wie ich den hier geschilderten internen Kenntnissen vom Ablauf entnehme, gehe ich hier auf die Anfragen ein.
In der Tat halte ich die Äußerung von Dr. Frieder Weiße ebenfalls für skandalös. Wie Sie - oder bleiben wir beim üblichen DU? - wie Du Dich erinnerst, hat er auf die Vorhaltung von Kamerad Hoffmann gesagt: "Ich glaube kaum, dass es hier im Raum jemanden gibt, der nicht das eine oder andere der Stasi erzählt hat."
Wie kommt aber ein VOS-Funktionär dazu, derartige pauschale und damit skandalöse Äußerungen von sich zu geben? Ich kann da nur Vermutungen anstellen. Eine Vermutung wäre, dass Dr. Frieder Weiße nie damit gerechnet hat, dass die von Hoffmann vorgetragenen Aussagen jemals an die Öffentlichkeit kommen. Immerhin ist das Buch: "Theologiestudenten der Humboldt-Universität - Zwischen Hörsaal und Anklagebank" bereits 1994 erschienen; der Autor ist Pfarrer Dietmar Linke.
Hier zwei Zitate: "F.W. hatte in der Haft immer wieder schön erzählt. Wir sind gegenübergestellt worden. Er blieb bei seiner Aussage, ich bei meiner." (Seite 266, letzter Absatz). Auf Seite 265 hatte der Zeitzeuge Olaf Sch. bereits berichtet: "... Diese Fahrt habe ich 1967 gemacht. Das war´s eigentlich auch. Zwei Jahre später wurde ich deswegen verhaftet. Der Grund war, daß F.W. bei seinen Vernehmungen durch das MfS in Ost-Berlin geschwatzt hat, über alles mögliche, was er wusste, bis ins Detail..."
Wenn Dr. Frieder Weiße durch seine Aussagen tatsächlich die Verhaftung dritter Personen verursacht hätte, läge hier der klassische Tatbestand einer Informationslieferung gegenüber dem MfS zu Lasten Dritter vor. Wir bearbeiten mehrere Fälle, wo mit dieser Begründung bereits erteilte Opferrenten storniert und Haftentschädigungen zurückgefordert wurden, trotz z.B. nachgewiesener Haft von über neun Jahren in Bautzen.
Darüber hinaus möchte ich Kameraden Hoffmann nicht widersprechen, wenn dieser darauf hinwies, das w i r (d.h. die ehemaligen politisch Verfolgten der SED-Diktatur) früher niemals einen solchen "Kameraden" in Führungspositionen gewählt hätten.

Der Ehrlichkeit halber muß man allerdings anfügen, daß sich die anwesende Mehrheit von 26 Kameraden für das Thema nicht zu interessieren schien. Edda Schönherz gar hatte als einzigen Kommentar nur übrig: "Wenn das alles stimmen würde, würde Frieder Weiße keine Opferrente beziehen", statt (als ehemalige Fernsehmoderatorin) mögliche kritische Nachfragen zu stellen. Ob Dr. Frieder Weiße diese Rente bezieht oder nicht, diese in den Raum gestellte Behauptung wurde ebenso wenig geklärt wie die Frage, warum es diese schwer wiegende Veröffentlichung seit 1994 gibt und Dr. Frieder Weiße weder diesen Darstellungen widersprochen hat noch (zumindest mir) ein Einsatz als Zeitzeuge bekannt ist. Sollte Dr. Frieder Weiße auf der bevorstehenden Generalversammlung der VOS im April für höhere Ämter kandidieren wollen - ich möchte die Gerüchte hier nicht kommentieren - dann hätte die GV allerdings vor einer Wahl in den Vorstand entsprechende Prüfungen vorzunehmen. Der VOS sollte nach der Auseinandersetzung um Ronald Lässig ein weiterer Skandal erspart bleiben,
meint der von Dir angesprochene
Carl-Wolfgang Holzapfel

P.S.: Ich erlaube mir, die vorstehende Mail (Gästebuch) an Klaus Hoffmann zur Kenntnis weiterzuleiten, da er als Fragesteller angesprochen wurde." (Ende Zitat).

Quelle: http://www.brainstorm-books.com/gaestebuch_von_17juni1953.html

Kommentar: Mir verschlägt es die Sprache! Wieviel müssen wir noch erleiden? Oder will die VOS auf diese Weise unsere Leiden erneuern oder gar verlängern?
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Gast





BeitragVerfasst am: 11.03.2012, 14:29    Titel: Antworten mit Zitat

Wer andere Kameraden an die Stasi denunziert, das auch noch für normal hält und andere standhafte Kameraden beleidigt, indem er behauptet: ""Ich glaube kaum, dass es hier im Raum jemanden gibt, der nicht das eine oder andere der Stasi erzählt hat.", gehört nicht in einen Opferverband.

Wenn sich die Mitglieder das gefallen lassen, sind sie an dem katastrophalen Zustand der VOS selbst schuld.
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Rudolf
Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 12.03.2012, 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ute,
ich lese Deinen ersten Beitrag zum Fall Dr. Frieder WEISSE so, daß Du Geschichten, die man als Häftling dem Stasi-Vernehmer als "Nebelkerzen" serviert hat, als tolerabel ansiehst. Ich stimme dem voll zu!
Etwas anderes ist es, wenn es sich nicht um "Nebelkerzen" gehandelt hat, und andere infolge dieser Aussagen verhaftet und verurteilt werden konnten!
Meinen Hinweis aus der wissenschaftlichen Literatur zum Fall Dr. WEISSE, ordne ich Letzterem zu!

Da kann es m. E. keine zwei Meinungen geben, denn die zitierten Passagen verdeutlichen im zeitlichen und inhaltlichen Detail, wie wahrscheinlich ohne Not, ein Student zum Opfer wurde!

Die von Kameraden hier gewählten Ausdrücke rechne ich der emotionalen Befindlichkeit von vielleicht direkt Betroffenen zu, die sich insbesondere aus der Reaktion des Dr. Frieder WEISSE auf der geschilderten Versammlung ableiten lassen.


Zuletzt bearbeitet von Rudolf am 13.03.2012, 13:55, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Ute
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BeitragVerfasst am: 12.03.2012, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Rudolf hat Folgendes geschrieben:
Hallo Ute,
ich lese Deinen ersten Beitrag zum Fall Dr. Frieda WEISSE so, daß Du Geschichten, die man als Häftling dem Stasi-Vernehmer als "Nebelkerzen" serviert hat, als tolerabel ansiehst. Ich stimme dem voll zu!

Etwas anderes ist es, wenn es sich nicht um "Nebelkerzen" gehandelt hat, und andere infolge dieser Aussagen verhaftet und verurteilt werden konnten!

Die von Kameraden hier gewählten Ausdrücke rechne ich der emotionalen Befindlichkeit von vielleicht direkt Betroffenen zu, die sich insbesondere aus der Reaktion des Dr. Frieda WEISSE auf der geschilderten Versammlung ableiten lassen.


Hallo Rudolf,

Zu 1) Genauso war es von mir gemeint und auch begründet. Es war Notwehr, um eben anderen nicht zu schaden. Hinzuzufügen ist dem noch, dass ich mit diesen Nebelkerzen exakt 2 Menschen vor der Haft bewahren und ihren beiden Kindern eine Heimunterbringung ersparen konnte. Wie wir vielleicht alle noch wissen, auch die Stasi kochte nur mit Wasser.

Zu 2) Wer Nebelkerzen in Umlauf brachte, um sich selber raus zu ziehen und damit bewusst anderen geschadet hat, ist ein menschliches Schwein! Vollste Zustimmung !!!!

Zu 3) Die hier gewählten Ausdrücke sind sicher der jeweiligen emotionalen Befindlichkeit zum Thema anzurechnen, doch warum immer bösartig und den anderen abwertend? Jeder hatte sein eigenes Schicksal und ist hier bemüht, sich einzubringen, was mitunter von einigen wenigen "Kameraden" sehr erschwert wird. Leider!
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Rudolf
Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 12.03.2012, 12:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ute,

was Du schreibst ist aller Ehren wert!

Hier nochmals:
Die "Aussagefreundlichkeit" von Frieda WEISSE steht demgegenüber wohl in einem ganz anderen Licht!
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Rudolf
Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 12.03.2012, 15:10    Titel: Die Schriftquelle Antworten mit Zitat

Da gibt es doch tasächlich telefonische Beschwerden , in denen
erstens; die Quelle und
zweitens; die Zitate
angezweifelt werden.

Dem Zweifel wird hiermit abgeholfen.....

Die Texte können mit der Tastenkombination "Strg und ++" vergrößert werden.



Seite 264-265



Seite 265-266



Herausgeber

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Gast






BeitragVerfasst am: 13.03.2012, 22:59    Titel: Antworten mit Zitat

Diffamierung: Dr. Weiße fälschte Internet-Ausdruck

Berlin, 12.03.2012/cw – Der neue und alte Berliner VOS-Bezirksgruppenvorsitzende Dr. Frieder Weiße zeigte bereits in der Vergangenheit erstaunliche Fähigkeiten. So fälschte er im letzten Jahr einen Internet-Ausdruck, mit dem er eine ehemalige Hoheneckerin in für einen VOS-Funktionär unglaublichen Weise diffamierte.

Die einstige Hoheneckerin hatte eher durch Zufall einen Eintrag bei yasni („Person suchen“) entdeckt, mit dem nach einem „Ronald Lässig Ahb Elektrotechnik Export-Import“ gesucht wurde. Die einstige politisch Verfolgte fragte daraufhin per Mail bei Ronald Lässig, seinerzeit noch Vize-Bundesvorsitzender der VOS und dessen Vorstandskollegen höflich nach, ob die „hier gesuchte Person“ mit dem VOS-Funktionär identisch sei?

Lässig antwortete umgehend, er sei der Fragestellerin als Nichtmitglied keine Auskunft schuldig und im Übrigen sehe die VOS-Satzung „keine Auskunftspflicht über vorherige berufliche Tätigkeiten“ vor. „Damit,“ so Lässig damals, „sei für ihn die Angelegenheit erledigt.“

Anders Vorstandsmitglied Dr. Frieder Weiße, der sich offensichtlich viel Mühe gab, um die Fragestellerin durch die Fälschung einer yasni-Meldung zu diffamieren. Vor einem Jahr verteidigte Dr. Weiße mit diesen Methoden noch seinen umstrittenen einstigen Vorstandskollegen, von dem er sich heute selbstredend distanziert, noch lässig mittels dieser Fälschung.


Seite 1: Eine Anfrage mit diffamierender Antwort



Seite 2: Mit demaskierender Fälschung Stasi-Obristen übertroffen?


Dr. Weiße lobte in einer Mail an die Hoheneckerin noch sein Werk, womit er offen seine Fälschung zugab: „Es hat mir nicht viel Mühe gekostet, um zu durchschauen, wie dieses üble, verleumderische Machwerk fabriziert worden ist ... Ich habe den Suchdienst www.yasni.de einmal aufgerufen und dort ein Suchfeld – . dem obigen Suchfeld – die Worte „Tatjana Sterneberg, Abtltr. Desinformation, XX, MfS“ eingegeben, und prompt kam die folgende Meldung auf meinem Bildschirm (die dann, wenn sie nur oft genug angeklickt wird, auch in den Suchmaschinen erscheint):“ (Es folgt die gefälschte yasni-Maske). Hatte er die Zersetzungsmethoden der Stasi verinnerlicht, die weiland mit eigenen Fälschungen operierte, um diese dann dem Klassenfeind in die Schuhe zu schieben?

Vorstandsmitglied mit höheren Ambitionen?

Offenbar sind diese offensiven Aktionen des VOS-Funktionärs nicht vereinzelt. Bereits 2008 wirkten Vorstandsmitglieder an einer Fälschung gegen ein unliebsames Mitglied der VOS mit. Als dies schließlich nach einer Anzeige herauskam, redeten sich die von der Staatsanwaltschaft Befragten mit „ einem Softwarefehler beim Ausdrucken des fraglichen Dokumentes“ heraus, der Versandt an Dritte sei “unkontrolliert” erfolgt. Aber auch die Weitergabe zumindest eines internen VOS-Papiers nach außen wirft Fragen auf. Der Bundesvorstand hatte kürzlich der Bundesstiftung Aufarbeitung zahlreiche Fragen u.a. zu den Finanzen beantworten müssen. Dieses Schreiben wurde von Bundesvorstandsmitglied Dr. Weiße weitergereicht (Der Empfänger ist uns bekannt). Über die Gründe oder gar höheren Ambitionen Dr. Weißes im Hinblick auf die bevorstehende Generalversammlung kann derzeit nur spekuliert werden. Tatsächlich dürfte die Weitergabe des pikanten Schreibens aber nicht die ungeteilte Zustimmung des ggw. Noch-Bundesvorstandes finden.

Dr. Frieder Weiße wird seinen Kameraden wohl nicht nur seine Aussagen vor dem MfS zu erklären haben.

V.i.S.d.P.: C.W.Holzapfel, Berlin, Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953
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Ute
Ganz besonders aktiver Kamerad


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Beiträge: 251
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 17.03.2012, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

Dem ist absolut zuzustimmen! Leider aber gibt es immer wieder, und hier glücklicherweise nur einige wenige Leute, die, aus welchen Gründen auch immer, gelegentlich provozieren/angreifen müssen. Dieses Forum ist das letzte und beste seiner Art, in dem wir uns austauschen, miteinander diskutieren können, was auch die zahlreichen, niveauvoll und zielgerichteten Aktivitäten der letzten Wochen zum Thema "Nein zu Gauck", beweisen.

Als ich schrieb, der Moderator wird's schon richten, bin ich davon ausgegangen, dass er unsinnige Beiträge (u.a. auch meine Reaktion auf einen Angriff) löscht. Er hat es getan und dafür Danke!
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Reiniger



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Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 17.03.2012, 09:26    Titel: (Auftragsgemäße ) Legendenbildung Antworten mit Zitat

(Auftragsgemäße ?) Legendenbildung aus dem Netzwerk des Dr. Frieder WEISSE!

Nach dem Motto:
„Nicht die Nachricht, sondern ihr Überbringer ist das Übel“ gibt es (auftragsgemäße?) Versuche, die Veröffentlichung der Quelle sozusagen als Nestbeschmutzung zu brandmarken und die als Kameradenverrat beim MfS zu lesenden Passagen über die Person Dr. Frieder WEISSE entschuldigend zu interpretieren!

FOLTER ist das Zauberwort!

Jeder Häftling empfand die Verhörmethoden beim MfS als Folter!

Im allgemeinen sprechen die Kameraden/innen nicht von physischer, sondern von psychologischer Folter. Von DROGEN-FOLTER durch das MfS habe ich bisher aus dem Kameradenkreis noch nie etwas gehört, aber mein Wissen über den Katalog der Foltermethoden in der „DDR“ muß nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

Exkurs:
Ich wurde z. B. in der CSSR schwer physisch mißhandelt – fast täglich verdrosch mich das Gefängnispersonal - später beim MfS in HHS bekam ich nicht mal eine Backpfeife. Drohungen, wir können auch anders, gebrüllte verbale Beschimpfungen, angsteinflößende Strafmaßandrohungen, wir haben Zeit u.a., waren Methode…..

In einem unveröffentlichten Manuskript aus dem Jahr 1998,
PHOENIX, Selbsthilfeverein von Folterbetroffnen e.V., Phychische Folter beim MfS, . und Erfahrungsbericht von Frieder WEISSE, Berlin 1998-2005 verfaßt von Frieder WEISSE, Umfang 88 Seiten
beschreibt er dezidiert Foltermethoden durch Drogen, denen er glaubt, beim MfS ausgesetzt gewesen zu sein.



Der Inhalt dieser unveröffentlichten Darstellung befaßt sich pseudowissenschaftlich ca. zu 2/3 mit der Folter einschließlich der Folter mit Drogen im Allgemeinen.
In dem geringeren Textanteil ist die von Frieder WEISSE als erlebt vermutete DROGEN-FOLTER beim MfS von ihm beschrieben.

Dieses unveröffentlichte Manuskript stammt aus dem Jahr 1998.

1994 war das hier auszugsweise eingestellte Buch Historisch-Theologische Studien zum 19. und 20. Jahrhundert, Band 3, Dietmar Linke u.a. "Theologiestudenten der Humboldt-Universität, Zwischen Hörsaal und Anklagebank, S. 264 ff., 1994, Heidelberg, erschienen, in welchem die Aussage von dem Verratsopfer O.SCHÜTZE in Verbindung mit Frieder Weisse nachzulesen ist, woraus „Rudolf“ wohl die Überschrift formulierte:
„Dr. Frieder WEISSE ein Kameradenschwein?“

Ob es sich bei dem Manusskript aus 1998, PHOENIX, Selbsthilfeverein von Folterbetroffnen e.V., Phychische Folter beim MfS, . und Erfahrungsbericht von Frieder WEISSE, Berlin 1998-2005
um den Versuch einer Rechtfertigung bzw. einer Ablenkung von Frieder WEISSE für den Verrat an O. SCHÜTZE u.a. handelt, kann ebensowenig ausgeschlossen werden, wie die Annahme, daß Frieder WEISSE, so wie von ihm beschrieben, gefoltert worden ist.

In dem Manuskript des Frieder WEISSE von 1998 finden sich klare Zeitangaben zu der beschriebenen DROGEN-FOLTER beim MfS.

Diese liegen mehr als ein Jahr später (!), als die Verratsangaben, denen zufolge z.B. O. SCHÜTZE verhaftet worden ist.

Zitate aus dem Manuskript:

In der Einleitung Seite 4
„ …. während sieben Wochen im Herbst 1970 in der Untersuchungshaftanstalt (UHA) Hohenschönhausen durch Vertreter des MfS gefoltert worden zu sein…“

„…. Nach meiner Verurteilung zu 15 Jahren Haft war ich noch ca. 1 Jahr in der UHA Hohenschönhausen inhaftiert…… hierbei kam es nach meiner Ansicht zu phychischen Mißhandlungen. Insbesondere wurden dabei Psychopharmaka oder andere Drogen, Hypnose und Geräusche auf meiner Zelle angewendet.“

Seite 23

„ ….erstmals am 3. September 1970 abends auf meiner Zelle meldete sich eine „Stimme“ die vorgab, mein Vernehmer zu sein…..“

Seite 47
„…. Für die Folter, der ich im Herbst 1970 unterworfen wurde kann ich ein genaues Datum für den Beginn und das Ende nennen.“
„Der Beginn war am 3. September 1970……“
„Das Ende kann ich mit 20. Oktober 1970 angeben…..“

Seite 75
„….Wenn ich nach meiner Haftentlassung gefragt wurde, ob ich während der Haft gefoltert worden sei, so habe ich dies mit einem klaren „NEIN“ beantwortet. Natürlich hatte ich die Erlebnisse vom September und Oktober 1970 und die anschließende Psychose als „Hölle“ in Erinnerung, aber Folter konnte das nach meiner Vorststellung nicht gewesen sein, weil einerseits die Erpressung von Aussagen dabei eine ausgesprochen mariginale Rolle hatte. Andererseits war keine der bekannten Methoden physischer Folter bei mir angewendet worden.“

Zusammenfassung:

So gruselig sich die Drogen-Foltervorwürfe von Frieder WEISSE lesen, sie können auch nicht ansatzweise als Entlastung zu den in der Veröffentlichung „Historisch-Theologische Studien zum 19. und 20. Jahrhundert“, Band 3, Dietmar Linke u.a. "Theologiestudenten der Humboldt-Universität, Zwischen Hörsaal und Anklagebank, S. 264 ff., 1994, Heidelberg nachzulesenden Verratsvorwürfen herangezogen werden!

Die Zeitfenster VERRAT und DROGEN-FOLTER passen nicht zusammen!

Die Verratsvorwürfe des Opfers O. SCHÜTZE sind aus dem Frühjahr 1969. Die Verurteilung von O. SCHÜTZE war im Dezember 1969!

Die beschriebene Folter beim MfS des Frieda WEISSE mit dem „mariginalen Anteil der Erpressung von Aussagen unter Drogen“ fand nach seinen Angaben 1970, also mehr als ein Jahr später statt!

Die von „Rudolf“ formulierte Überschrift:

„Dr. Frieder WEISSE ein Kameradenschwein?“
ist der emotional verständliche Reflex einer klaren Wiedergabe von Fakten!
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Martin
Aktiver Kamerad


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Beiträge: 46
Wohnort: Bad Düben

BeitragVerfasst am: 29.03.2012, 20:51    Titel: Trotz strafrechtlicher Ermittlungen in ZDF-Rat berufen Antworten mit Zitat

Wenn sich die Mitglieder das gefallen lassen, sind sie an dem katastrophalen Zustand der VOS selbst schuld.

Heute meldet die Ministerpräsidentenkonferenz die Berufungen in den Fernsehrat des ZDF:

http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Service/Presse/PI/PDF/2012/MPK/120329_stk_mpk_bilanz__blob=publicationFile.pdf

Wo bleibt die Prüfung?

Erneut dabei: Hugo Diederich, stellvertretender Bundesvorsitzender, Geschäftsführer, Schatzmeister und Auftragnehmer der VOS. Interessant dabei: In allen politischen Feldern werden Personen, die durch die Politik in Positionen berufen werden, gescheckt, gescheckt und nochmals gescheckt. Hier scheint das Kontrollsystem versagt zu haben, denn die Ministerpräsidenten hätten kaum eine "Persönlichkeit" berufen, gegen die strafrelevante Ermittlungen wegen offensichtlich begründter Vorwürfe nach § 266a StGB)eingeleitet worden sind ([b]SV 3100 - Tgb 34412 - E 140202).

§ 266a Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt

"(1) Wer als Arbeitgeber der Einzugsstelle Beiträge des Arbeitnehmers zur Sozialversicherung einschließlich der Arbeitsförderung, unabhängig davon, ob Arbeitsentgelt gezahlt wird, vorenthält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer als Arbeitgeber
1. der für den Einzug der Beiträge zuständigen Stelle über sozialversicherungsrechtlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht oder
2. die für den Einzug der Beiträge zuständige Stelle pflichtwidrig über sozialversicherungsrechtlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis lässt
und dadurch dieser Stelle vom Arbeitgeber zu tragende Beiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Arbeitsförderung, unabhängig davon, ob Arbeitsentgelt gezahlt wird, vorenthält. ..."


http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__266a.html

Sicherlich waren die Ministerpräsidenten noch das ZDF darüber unterrichtet, das auch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung des SED-Unrechtes der VOS eben wegen diverser Ungereimtheiten die Mittel gesperrt hat. Und letztlich: Der Auftragnehmer der VOS war seinerzeit ohne Rücksprache mit der Generalversammlung oder deren Zustimmung für den ZDF-Rat nominiert und berufen worden, weil sein Verdienst als Auftragnehmer der VOS zu gering war und man ihm die 600 Euro plus Aufwand als Gehaltsaufbesserung zuschustern wollte.

Durch den Lässig-Vorgänger Holzapfel war ja ohnehin bekannt geworden, Diederich habe einen rechtsungültigen Vertrag mit der VOS abgeschlossen, das ist nie durch die VOS überprüft worden. Der Lässig-Vorgänger war deswegen zurückgetreten.
Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum man Holzapfel als Mitglied loswerden wollte? Denn wenn der vor den Delegierten die Hintergründe seines damaligen Rücktritts erläutern würde, wäre es wohl mit der Selbstherrlichkeit einiger Vorstandsmitglieder vorbei.

Lengsfelds "Stasi-Vater"

So aber wird bereits gestreut, der neuerliche ZDF-Rat wolle die Nachfolge seines amtsmüden Kollegen Rink antreten. Dann hätte "unser Hugo", wie er liebevoll nicht nur von den Kassenprüfern tituliert wird, wirklich freie Bahn. Vorsorglich werden schon jetzt diffamierende Informationen über Vera Lengsfeld gestreut (Stasi-Vater etc.), um eine mögliche Kandidatur oder Wahl der von einigen Delegierten ins Spiel gebrachten einstigen Bürgerrechtlerin zu torpedieren und den Weg für den ZDF-Rat frei zu pflügen.

Generalversammlung offenbar noch nicht gesichert

Davor allerdings steht noch die Hürde der Generalversammlung selbst. Bisher steht noch nicht einmal fest, ob die überhaupt stattfinden kann. Dem Hotel liegt bisher nur eine Anfrage durch die VOS vor. Hintergrund:
Der Bundesvorstand weiß nicht, wie er die Veranstaltung in Friedrichroda finanzieren soll (Mittelsperrung). So müssen die Delegierten diesmal wahrscheinlich mit einer Übernachtung vorlieb nehmen. Das könnte Diederich und Co. allerdings nicht ungelegen kommen. Der dadurch ausgelöste Zeitdruck würde (wunschgemäß?) eine ausführliche Debatte um die Vorgänge seit 2009 (Rechenschaftsbericht
2009 - 2011) "verhindern".

Nicht nur der neue ZDF-Intendant wird demnächst unangenehme Fragen zu beantworten haben. Auch der VOS stehen offensichtlich noch stürmerische Zeiten bevor.
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Rudolf
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Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 01.04.2012, 13:15    Titel: PFRÜNDE der VOS-"Repräsentanten" Antworten mit Zitat

PFRÜNDE sichern sich die VOS-"REPRÄSENTANTEN",
egal wie es um ihre persönliche Reputation gestellt ist!


Wenn die Person Hugo DIETERICH sich laufender Verfahren wegen Steuerhinterziehung erwehren muß, dann dürfte es seine Berufung in den Fernsehrat auch nicht geben.
Wie wir aber aus Erfahrung den VOS-VIZE kennen, schlägt er sich mit Wissen seiner Vorstandskollegen selber vor.
Der Fernsehrat geht davon aus, daß ihm von der VOS eine in jeder Hinsicht integre Person vorgeschlagen wird.
Nach erfolgter Berufung in den Fersehrat nimmt dann Hugo DIETERICH diese Wahl als Bestätigung seiner Intigrität und protzt mit dieser erlangten Berufung vor den VOS-Mitgliedern.
Da beißt sich die Katze also in den Schwanz!

Die wenigsten VOS-Mitglieder wissen von diesem Posten im Fernsehrat der den Verfolgten (VOS) zugestanden wird und die wenigsten Mitglieder wissen von den (Finanz-)Vorwürfen, die es um die Position Hugo DIETERICH als Geschätsführer der VOS gibt!
Man spricht auch hier im Forum von den SYSTEM-DIETERICH!
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BeitragVerfasst am: 01.04.2012, 16:02    Titel: Frau X Antworten mit Zitat

Frau X

Johannes Rink kandidiert nicht mehr für das Amt des Bundesvorsitzenden. Also muss ein Ersatz her. Wenn Hugo Diederich sich selber vorschlägt, kann er das tun. Wenn kein Gegenkandidat vorgeschlagen wird, wird er höchstwahrscheinlich auch gewählt, weil es ja keine Alternative gibt. Wie ich erfahren habe, stellt sich eine Frau X zur Verfügung, die Stelle des stellv. Bundesvorsitzenden und Schatzmeisters von Hugo zu übernehmen. Man könnte ja Frau X fragen, ob sie vielleicht auch bereit wäre, als Bundesvorsitzende zu kandidieren. Weiß jemand, wie Frau X heißt? Kennt jemand ihre Adresse (E-Mail-Adresse), oder ihre Telefonnummer? Da ich Delegierter der Bezirksgruppe Rhein-Ruhr-Köln bin, würde ich sie anmailen oder anrufen und fragen, was Sie davon hält, wenn ich sie auf der Generalversammlung für das Amt des Bundesvorsitzenden vorschlage.

Verfasser K.
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Martin
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BeitragVerfasst am: 01.04.2012, 18:57    Titel: Re: Frau X Antworten mit Zitat

Weiß jemand, wie Frau X heißt?

Lieber Verfasser, weniger verfassen, mehr lesen (Scherz!). Dann hättest Du nämlich in diesem Forum schon die Antwort lesen können. Schade nur, das die signalisierte Bereitschaft der Bürgerrechtlerin bereits in gewohnter Manier zersetzt wird. Weil ihr Vater hoher Offizier der Stasi war, soll nach gewohnter braun-roter Logik die Sippenhaft greifen. Was sonst sollten diese gezielt gestreuten Informationen?

Ob die Bürgerrechtlerin sich angesichts dieser "Verfassung" des Verbandes in die Schlangengrube begeben will, darf bezweifelt werden, auch wenn sie mit Deiner Delegation und meiner schon zwei Stimmen sicher hätte. Vielleicht ist ja auch die Anwesenheit des Verfassers auf der GV ein Omen? Dann kann es um die Verfassung der VOS ja nicht schlecht bestellt sein

meint jedenfalls ein armer Bürger aus Bad Düben, das vermutlich die Bürgerrechtlerin bisher leider nur aus der Zeitung kennt.

Übrigens zurück zur Frage: Die Bürgerrechtlerin ist bestimmt gut über das Internet erreichbar.
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Alter Kamerad



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BeitragVerfasst am: 03.04.2012, 15:37    Titel: Antworten mit Zitat

Auf ca. 60 Blatt DIN A4 sind den Delegierten die Unterlagen zur VOS-Generalversammlung (GV) zugesandt worden.
Der Schwerpunkt der GV soll nach den Vorstellungen ihrer Veranstalter auf der Neufassung der VOS-Verfassung liegen.
Quantitativ entfallen demzufolge über 50 Seiten auf die einzelnen Formulierungsvorschläge aus den Bezirksgruppen. Einmal davon abgesehen, daß sich die einzelnen Formulieren übersichtlicher auf einer Matrix zusammengefaßt auf 6 Seiten hätten darstellen lassen können, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, daß mit dieser Art der Aufbereitung von Arbeitsunterlagen eine Zumüll-Absicht steckt, die von den tatsächlichen Themen und Problemen der VOS ablenken soll!

Der GV wird vorgeschlagen, in den Unterlagen formuliert, sich zuerst einmal eine Versammlungsordnung zu geben.

Diesmal ist nicht wie zur GV 2010, ein Saalschutz als flankierende Maßnahme vorgesehen.
Diesmal sollen die Delegierten auf eine Höchstzeit von 3 Minuten Redezeit pro TOP bzw. Antrag verdonnert werden.
Die Sanktionen bei Zuwiderhandlung reichen bis zum „Ausschluß auf Zeit“!

Diese zeitliche Limitierung soll lediglich zu den TOPs Nr.: 6 + 7 aufgehoben sein.

TOP 6: Rechenschaftsbericht des Bundesvorsitzenden,
des Schatzmeisters
TOP 7: Bericht des Bundesrechnungsprüfers

Die Tagesordnungspunkte
TOP 8: Diskussion zu den Rechenschaftsberichten
TOP 9: Antrag auf Entlastung des derzeitigen Bundesvorstandes,
sind samt und sonders mit den o.g. Sanktionen beschwert!

Die Delegierten Der VOS sind überwiegend nach dem „System Dieterich“ ausgewählt und daher ist zu erwarten, daß sie den „3-Minuten-Maulkorb“ genauso schlucken, wie den Saalschutz 2010!

Mit (West-)Kaffee und Kuchen werden sie bei Laune gehalten ihre Kameraden-Wiedersehensfreude soll nicht getrübt werden von Fakten, die inakzeptable Praktiken in der Geschäftsetage in Berlin belegen!
Jede Kritik an der Vorstandsarbeit wird als Nestbeschmutzung verstanden und ein Ausscheren mit Wort und Stimme aus der „Kameradenmasse“ wird wieder zur Ausgrenzung führen!
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Reiniger



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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

„Dr. Frieder WEISSE ein Kameradenschwein?“

Ein weiteres Mosaiksteinchen zu der Person Dr. Frieder Weisse

Heute las ich im 17. Juni (www.17.juni1953.de) das Interview, mit dem Vorsitzenden der Bellevue-Gruppe e.V., Wolfram Drechsel.

Die Bellevue-Gruppe wurde nach der sogen. „Friedlichen Revolution“ gegründet und demonstrierte über mehrere Jahre vor dem Sitz des Bundespräsidenten für die Rechte der einstigen politisch Verfolgten in der DDR, was dem späteren Verein auch den Namen gab.

Frage 17. Juni:
Um die Jahrtausendwende führten Sie im Verein ein neues Aufnahme-Formular ein. Durch eine eidesstattliche Versicherung sollte für den Verein ausgeschlossen werden, ehemalige Mitarbeiter der Stasi aufzunehmen…

Antwort Drechsel:
…… Einige Wochen nach der Gründung „rüsteten“ wir die Satzung auf, sozusagen als vertrauensbildende Maßnahme.
In § 4, Abs. 2 hieß es nun:
„Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet auf schriftlichen Antrag der Aufzunehmenden der Vorstand mit Mehrheitsbeschluss.“
Bald gaben auch fast alle Gründungsmitglieder – nachträglich und freiwillig – diesen Antrag ab.
……Dass er diesen Antrag selbst gar nicht ausfüllte, registrierte ich erst viel später. Die Vereinsakte befand sich in seinem Büro in der Greifswalder Straße, denn er führte ja die Geschäfte. Ich wies ihn einmal auf den Antrag hin, den er doch der guten Ordnung halber noch beifügen möge. Darauf erwiderte er sinngemäß:

"Ich kann das nicht unterschreiben".

Ich spürte, wie er gleichzeitig darunter litt, gab mich aber zufrieden mit der Kopie seiner Häftlingshilfe-Bescheinigung vom 29.5.1975. Man mag mir das nachträglich als Blauäugigkeit vorwerfen aber ich möchte mich nicht dafür rechtfertigen, dass ich einem Haftopfer Vertrauen vorgeschossen habe. Frieder Weiße lernte ich nach der Beerdigung von Jürgen Fuchs im Mai 1999 als intelligenten, weltoffenen und humorvollen Menschen kennen. Dazu gehörte er für mich mit seinen mehr als sechs Jahren Haft quasi zu den Überopfern. Und wenn man grundsätzlich Menschen eine Ehrfurcht vor ihrem Leben gewähren soll, dann wohl doch zuerst ihnen. Fragen zu Frieder W. kamen erst später in mir auf, als er trotz Zeitnot mit ungeheurem Aufwand auf unsachliche Angriffe gegen den Verein oder rein polemische Vorwürfe gegen seine Person reagierte, dann aber die Vorgänge abbrach. Dann wirkte er auf mich wie ein Getriebener, dem mein Mitgefühl galt. Wegen meiner Unterstützung für ihn wurde ich danach selbst öffentlich angegriffen – von Opfern …

Frage 17. Juni: Frieder Weiße war ja agiles Mitglied der Bellevue-Gruppe. War das für Sie als Vorsitzender nicht problematisch, den Ausschluss eines, sagen wir mal prominenten Mitgliedes, durchzusetzen?

Antwort Drechsel:
Sein Ausschluss hinterließ Spuren. Ich wurde geschnitten und fühlte mich ein weiteres Mal verfemt. Schwerer noch wog die menschliche Enttäuschung nach den Jahren größter Loyalität zu ihm…..
….. Die Ausschlussgründe ergaben sich aus seinem konkreten Handeln im Jahr 2003, das den Verein intern infrage stellte und öffentlich zu beschädigen drohte. Und so weit ging mein Altruismus dann doch nicht, um mich womöglich am Ende selbst ohne Gegenwehr der Lächerlichkeit preis zu geben.

Dr. Frieder WEISSE kandidiert auf der VOS-Generalversammlung 14./15. April 2012 für einen Vorstandsposten!

Hat er inzwischen einen „Persilschein“ von der BstU oder nicht?

Nach den hier im Forum öffentlich gemachten Fakten kann er eigentlich eine Negativbescheinigung der BstU nicht erhalten haben…..


Zuletzt bearbeitet von Reiniger am 04.04.2012, 13:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 11:35    Titel: Satzungsänderung/UOKG/Entlastung Antworten mit Zitat

Satzungsänderung

Alter Kamerad hat Folgendes geschrieben:
...Matrix zusammengefaßt auf 6 Seiten...

Als ich die 16-seitige Ausführung zum Abstimmverfahren der sieben Satzungsänderungsanträge erhielt und mich damit vertraut machen wollte, verstand ich sie absolut nicht. Ein anderer Kamerad fand, wie auch ich, viele Fehler und Ungereimtheiten und teilte dies auch dem Bundesorstand mit: "nicht fair, nicht sauber, unklar, aus zwei Gründen kritisch und undemokratisch".

Es wurde ein neues Verfahren erarbeitet, mit dem alle Probleme des alten Verfahrens beseitigt wären.

Das neue Verfahren besteht aus einer Excel-Tabelle von nur zwei DIN A4 Seiten. Die Tabelle ist so logisch und so übersichtlich aufgebaut, dass sie sich mit einem Blick selber erklärt. Wenn man die Tabelle auf den Beamer legt und einfach anfängt, würde das Ganze dann wie geschmiert von selber laufen. Denn jeder sieht ja anhand der Tabelle, worauf es ankommt, was gerade passiert und was als nächstes passieren muss.

Alter Kamerad hat Folgendes geschrieben:
Jede Kritik an der Vorstandsarbeit wird als Nestbeschmutzung verstanden und ein Ausscheren mit Wort und Stimme aus der „Kameradenmasse“ wird wieder zur Ausgrenzung führen!

Ich glaube nicht, dass Hamburg und Halle sich so einfach ausgrenzen lassen.

UOKG
VOS-Bezirksgruppe Hamburg
Zitat:
Antrag: Die Generalversammlung möge den Wiedereintritt der VOS in die UOKG beschließen. (Rutkowski)


Entlastung
VOS-Bezirksgruppe Halle
Zitat:
Die Bezirksgruppe Halle beauftragt ihre Delegierte zur Generalversammlung dort gegen eine Entlastung des bisherigen Vorstands zu stimmen. Begründung: Derzeit läuft eine Strafsache gegen Hugo Diederich (§ 266s Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt) deren Ausgang abgewartet werden muss.

Verfasser K.


Zuletzt bearbeitet von Verfasser am 04.04.2012, 12:45, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Gast XY
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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 12:13    Titel: Nachvollziehbares Unverständnis Antworten mit Zitat

Zitat:
Als ich die 16-seitige Ausführung zum Abstimmverfahren der sieben Satzungsänderungsanträge erhielt und mich damit vertraut machen wollte, verstand ich sie absolut nicht.


Verfasser Du verstehst ja des öfteren nicht den Sinn der Einstellungen, aber dass Du diesmal nichts verstanden hast, und das Du das hier kundtust, ist prima!

Überhaupt, Dein Beitrag ist lesenwert und deutet auf eine VOS-GV, die nicht als Unterhaltungsschau für unsere älteren Kameraden in die Annalen einzugehen droht.
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Gast XY
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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 12:16    Titel: Antworten mit Zitat

Am 1. April 2010 (!) habe ich in dieser Rubrik unter der Überschrift


"Butter bei die Fische" die Fragen 15, 16 + 17,


--------------------------------------------------------------------------------

"Bei den folgenden Summen und Zusammenhängen handelt es sich um keinen APRILSCHERZ!"

eingestellt!

Die Fragen aus 2010 blieben bis heute unbeantwortet und müssen um die Beträge aus 2010 mit 2.030,98 €
Beträge aus 2011 mit 6.121,35 €
ergänzt werden.
Da sind also in 5 Jahren (die Summe aus 2009 ist nicht enthalten, weil nicht bekannt) mindestens 28.874,68 € in juristischen Streitereien verbrannnt worden.
Wenn der VOS-Vorstand solche Waffengänge genehmigt haben sollte, was im Einzelfall nicht einmal geschehen ist, dann ist die Quote von verlorenen Streitigkeiten exorbitant!
Sie läßt vermuten, daß die VOS-Vorständler auf "Deibel komm raus" in unverantwortlicher Weise die Gelder der VOS als ihre persönliche "Rechtsschutzversicherung" mißbraucht haben.

Jedes Unternehmen der freien Wirtschaft würde die Akteure ihre persönlichen Händel selber bezahlen lassen und prüfen, ob vorsätzlicher Betrug vorliegt. Z.B. dann, wenn persönliche Streitigkeiten Namens der Firma ausgetragen worden sind!
Weiter würde jede Firma prüfen, WER von WEM die Genehmigung erhalten hat, im Namen der Firma solche aussichtslosen Streitigkeiten überhaupt gerichtlich anzuhängen!
Die Kontinuität dieser Streitbarkeit ist zudem auch höchst vereinssschädigend, weil immer wieder die VOS, oder einzelne Personen im Zusammenhang mit der VOS, in der Öffentlichkeit eines übergezogen bekommen haben.

Es ist keine Bagatelle, wenn die VOS-Vorständler ein Arbeitsprogramm für klamme Juristen initiieren, welches nicht sie persönlich, sondern mit den Geldern VOS zu finanzieren ist!
In 5 Jahren 28.874,68, davon in den letzten zwei Jahren 2010 + 2011, - 8.152,33 € - , da kann nicht entlastet werden!


Zuletzt bearbeitet von Gast XY am 04.04.2012, 15:00, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Rudolf
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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 13:22    Titel: Fragwürdige Kassenberichte zur GV 2012 Antworten mit Zitat

Ich habe die Arbeitsunterlagen für die Vorbereitung der GV inzwischen auch vor mir liegen!

Mir fallen in dem Konvolut von ca. 60 Seiten, besonders die zwei Kassenberichte 2010 + 2011 auf.

Nach diesen Kassenbelegen kann weder eine Entlastung gefordert noch erteilt werden!

Auf einem DIN A 4 Blatt wird die
„Überschussrechnung der VOS für 2010“ in Form einer Einnahme/Überschussauftstellung vom 1.Jan. bis 31.12.Dez. 2010 aufgelistet.

Als Gesamteinnahmen werden 109.680,37 €,
als Gesamtausgaben werden 124.715,07 €
ausgewiesen.
Ein nicht erklärter Verlust von 15.034,70 € !

Fehlen in der Spalte Einnahmen eine oder mehrere Positionen?

In der Spalte Ausgaben werden in 27 Zeilen Beträge ausgewiesen.

Von diesen 27 Positionen sind ganze 15 Zeilen den Delegierten erklärungsbedürftig!
Der niedlichste Betrag wird mit 25,00 € „Bewirtung Bundesgeschäftsstelle“ ausgewiesen.

Wenn diese Position ernst genommen werden soll, man glaubt da eher an das Vortäuschen einer „Prüfung bis ins Kleinste“, dann ist die Überprüfung von einer Gesamtsumme von 51.832.75 € in den oben numerisch mit 15 angegebenen Positionen doch wohl nachvollziehbar!

Jetzt die zweite Seite:
Auf einem DIN A 4 Blatt wird die
„Überschussrechnung der VOS für 2011“ in Form einer Einnahme/Überschussauftstellung vom 1.Jan. bis 31.12.Dez. 2011 aufgelistet.

Als Gesamteinnahmen werden 96.214.87 €,
als Gesamtausgaben werden 94.883,42 €
ausgewiesen.
- Kein Verlustvortrag,
- in der Spalte fehlen als Einnahmen eine oder mehrere
Positionen;
- eine Position weißt einen falschen Betrag aus!


In der Spalte Ausgaben werden in 24 Zeilen Beträge ausgewiesen.
Von diesen 24 Positionen sind ganze 8 Zeilen den Delegierten erklärungsbedürftig!

Der niedlichste Betrag wird mit 16,52 € „Bewirtung Bundesgeschäftsstelle“ ausgewiesen.

Wenn diese Position ernst genommen werden soll, man glaubt da eher an das Vortäuschen einer „Prüfung bis ins Kleinste“, dann ist die Überprüfung von falsch ausgewiesenen Einnahmen und einer Gesamtsumme von 43.018,09 € in den oben numerisch mit 8 angegebenen Positionen doch wohl nachvollziehbar!

Da die Ausgaben und Zuweisungen von VOS-Geldbeträgen immer mehrerer Vorstandsunterschriften bedarf, kann unabhängig von der Frage, ob so gehandelt wurde oder nicht, der gesamte Vorstand nicht entlastet werden!

Die Prüfung der nachzufragenden einzelnen Positionen kann unmöglich auf der GV vorgenommen werden.
Die Prüfung muß nach der überschlagmäßig festgestellten Mängelliste in Form einer TIEFENPRÜFUNG jeder Einzelposition vorgenommen werden!

Auf den Zusammenhang zwischen laufenden Verfahren zu H. DIETERICH und der Verweigerung seiner Entlastung ist ja schon hingewiesen worden!
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 19:27    Titel: Re: Fragwürdige Kassenberichte zur GV 2012 Antworten mit Zitat

Rudolf hat Folgendes geschrieben:
Da die Ausgaben und Zuweisungen von VOS-Geldbeträgen immer mehrerer Vorstandsunterschriften bedarf, kann unabhängig von der Frage, ob so gehandelt wurde oder nicht, der gesamte Vorstand nicht entlastet werden!

Als ungeübter Delegierter, aber mit Stimmrecht für eine große Bezirksgruppe ausgestattet, habe ich mal eine Frage:
Was bedeutet es für den Fortgang der Generalversammlung, wenn der "gesamte Vorstand nicht entlastet" wird?

Heißt das, wir Delegierten können unsere Koffer packen und wieder nach Hause fahren, weil wir die übrigen, meiner Meinung nach aber doch sehr wichtigen Punkte (rot), gar nicht mehr behandeln dürfen?

Zitat:
Tagesordnung der 29. Generalversammlung
vom 14.04. bis 15.04.2012

1. Eröffnung und Begrüßung durch den Bundesvorsitzenden
2. Wahl des Versammlungsleiters
3. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Feststellung der Stimmenzahl
4. Abstimmung über die Versammlungsordnung
5. Abstimmung über die Tagesordnung
6. Rechenschafsbericht des Bundesvorsitzenden, des Schatzmeisters
7. Bericht des Bundesrechnungsprüfers
8. Diskussion zu den Rechenschaftsberichten
9. Antrag auf Entlastung des derzeitigen Bundesvorstandes
10. Satzungsändernde Anträge (Beratung und Beschlussfassung)
11. Neuwahlen
12.Wahl eines 3- köpfigen Wahlausschusses wovon einer als Wahlleiter gewählt wird
13. Wahl Bundesvorstand in geheimer Wahl laut Satzung
14. Wahl des Bundesrechnungsprüfers und seines Stellvertreters laut Satzung
15. Wahl des Beschwerdeausschusses (bzw. Schiedsgericht), bestehend aus 3 Mitgliedern und 2 Stellvertretern in 2 getrennten Wahlgängen
16. Schlussbestimmung und Abstimmung zur Satzung § 22 - Abs. 1 „Diese Neufassung der Satzung ist von der Generalversammlung der VOS in Berlin am 15.04.2012 beschlossen worden. Sie tritt am 15.04.2012 in Kraft. Alle vorhergehenden Fassungen werden zum gleichen Zeitpunkt außer Kraft gesetzt."
17. Allgemeine Anträge (Beratung und Beschlussfassung)
18. Verschiedenes
19.Schlusswort des neuen Bundesvorsitzenden

Berlin, 28.03.2012
VOS-Bundesgeschäftsstelle
Hardenbergplatz 2, 10623 Berlin
H. Diederich

Wenn das so wäre, würde ich doch lieber für die Entlastung "unseres Hugos" stimmen, damit wir in den folgenden Punkten (rot) weiterkommen. Zum Beispiel mit dem Punkt:
11. Neuwahlen
Man wählt Hugo wieder als stellv. Bundesvorsitzenden und Schatzmeister und als Bundesvorsitzende Vera Lengsfeld, falls es wirklich stimmt, dass sie kandidiert.

Auch die Punkte:
10. Satzungsändernde Anträge (Beratung und Beschlussfassung)
17. Allgemeine Anträge (Beratung und Beschlussfassung)
würden mir am Herzen liegen.

Verfasser K.
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Ultra



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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 20:39    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wenn das so wäre, würde ich doch lieber für die Entlastung "unseres Hugos" stimmen, damit wir in den folgenden Punkten (rot) weiterkommen. Zum Beispiel mit dem Punkt:
11. Neuwahlen


Dieser Verfasser will die Delegierten dazu animieren, ohne genaue Prüfung einfach für eine Entlastung Diederichs und des Vorstands zu stimmen, damit es bei der Versammlung weitergeht. Das ist eine miese Einstellung! Im Interesse der Mitglieder muß immer korrekt gehandelt werden und nicht anders!

Der miese Vorschlag sollte deshalb gelöscht werden!
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 04.04.2012, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ultra hat Folgendes geschrieben:
Dieser Verfasser will die Delegierten dazu animieren, ohne genaue Prüfung einfach für eine Entlastung Diederichs und des Vorstands zu stimmen, damit es bei der Versammlung weitergeht. Das ist eine miese Einstellung! Im Interesse der Mitglieder muß immer korrekt gehandelt werden und nicht anders!

Ich will Hugo dazu animieren, auf die angestrebte Beförderung vom Posten des stellv. Bundesvorsitzenden und Schatzmeisters zum Bundesvorsitzenden freiwillig zu verzichten und den Platz für Vera Lengsfeld frei zu lassen. Das liegt auch im Interesse vieler Mitglieder.

Falls sich Frau Lengsfeld bereit erklären würde, für das Amt des Bundesvorsitzenden zu kandidieren, würden viele Opfer des Kommunismus, darunter auch ich, sie gegenüber Hugo Diederich natürlich bevorzugen. Sie weiß wie kein anderer, was Kommunismus bedeutet. Sie hat ihn, glaube ich, ja sogar auf der Uni studiert. Sie kennt also die (falsche) Theorie.

Sie kennt auch die Praxis, dadurch dass ihr Vater und ihr Ehemann bei der Stasi waren. Sie ist Opfer ihrer eigenen Familie geworden und könnte viel erzählen. Man könnte auch ihre Bücher lesen, z. B. Mein Weg zur Freiheit (das ich gekauft und gelesen habe). Soviel ich weiß, hat Hugo noch kein Buch über die Freiheit verfasst.

Verfasser K.


Zuletzt bearbeitet von Verfasser am 05.04.2012, 08:53, insgesamt einmal bearbeitet
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Ultra



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BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 08:53    Titel: Antworten mit Zitat

Was ist dieser Verfasser für ein lästiger Selbstdarsteller, der da glaubt, er wäre ein wichtige Persönlichkeit? Immer schreibt er ich, ich, ich, ich, ich...
In 4 Beiträgen 23mal ich.

Wie ich erfahren habe;

da ich Delegierter der Bezirksgruppe Rhein-Ruhr-Köln bin, würde ich sie anmailen oder anrufen und fragen, was Sie davon hält, wenn ich sie auf der Generalversammlung für das Amt des Bundesvorsitzenden vorschlage;

Hätte ich meine Frage, wer Frau X ist, nicht "verfasst", würde ich immer noch nicht wissen, wer sie ist;

Ich wäre von allein niemals darauf gekommen;

Ich werde Frau X sofort anmailen und sie fragen, ob das wirklich stimmt;

dass sie die Frau X ist, von der mir in einer VOS-Versammlung berichtet wurde; und was sie davon hält, wenn ich sie für das Amt des VOS-Bundesvorsitzenden vorschlage;

Ich würde ihr auch sagen, dass sie für mich die Richtige für
diesen Posten wäre;

Ich habe Frau X auf der Veranstaltung Fasten für das Leben
kennengelernt. Sie und ich haben zwar in der Fastengruppe...;

Ich war aber in der Fastenwoche jeden Tag anwesend;

Die Stasi schrieb alles auf, auch das, was ich an dem Tag gesagt habe;

Als ich die 16-seitige Ausführung zum Abstimmverfahren der sieben Satzungsänderungsanträge erhielt und mich damit vertraut machen wollte, verstand ich sie absolut nicht;

Ich glaube nicht, dass Hamburg und Halle sich so einfach ausgrenzen lassen;

Als ungeübter Delegierter, aber mit Stimmrecht für eine große Bezirksgruppe ausgestattet, habe ich mal eine Frage;

Wenn das so wäre, würde ich doch lieber für die Entlastung "unseres Hugos" stimmen;

Ich will Hugo dazu animieren...;

...darunter auch ich;

(das ich gekauft und gelesen habe);

Soviel ich weiß, hat Hugo noch kein Buch über die Freiheit verfasst.

In 4 Beiträgen 23mal ich. Und dann auch noch ein Link zu Dokumenten, die gar nicht hier her gehören, weil sie sich ausschließlich nur auf den Selbstdarsteller beziehen und nicht zu unserem Thema passen. Das hat es hier noch nie gegeben. Dieser lästige Selbstdarstellerexzess ist widerlich. Warum glaubt denn der Selbstdarsteller, er wäre eine wichtige Persönlichkeit und wir würden uns gerade für seine Person und Meinung interessieren? Wenn alle hier nur solche Selbstdarstellungen schreiben würden, wäre der Sinn des Threads verfehlt.

Der will nur von unseren wichtigen Argumenten ablenken!


Zuletzt bearbeitet von Ultra am 05.04.2012, 11:36, insgesamt 7-mal bearbeitet
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Verfasser
Ganz besonders aktiver Kamerad


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Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Ultra hat Folgendes geschrieben:
Was ist dieser Verfasser für ein lästiger Selbstdarsteller, der da glaubt, er wäre ein wichtige Persönlichkeit? Immer schreibt er ich, ich, ich, ich, ich...
In 4 Beiträgen 22x ich.

...

Wenn alle hier nur solche Selbstdarstellungen schreiben würden, wäre der Sinn des Threads verfehlt.

@ Ultra
Es wäre für das Forum sicher von Wert, wenn auch Sie sich selbst darstellen würden mit Namen und Adresse. Ansonsten wäre der Sinn des Threads verfehlt.

Noch zum Thema "ICH".

Es gibt sieben Antragsteller, die sich um die Änderung der VOS-Satzung Gedanken machten und Anträge formulierten:

BG Bonn
BG Detmold / Münster
BG Halle
BG Hamburg
LG Sachsen-Anhalt
BG Königs Wusterhausen
BG Rhein-Ruhr-Köln

ICH setzte mich in unserer BG Rhein-Ruhr-Köln dafür ein, dass folgender Punkt in die Satzung kommt:

Zitat:
Satzungänderung des §3 Mitgliedschaft, Absatz (2)
(2.3) Vorstandsmitglieder haben die BStU-Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen.
Begründung:
(2.3) Sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Bei allen anderen Antragstellern wurde der Punkt einfach vergessen. Damit habe ich mir die Schreibberechtigung für das Forum ehrlich erworben, weil dieses Forum schon immer großen Wert darauf gelegt hat, dass der Punkt erfüllt wird.

Verfasser K.


Zuletzt bearbeitet von Verfasser am 05.04.2012, 11:35, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Alter Kamerad



Anmeldedatum: 03.04.2012
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 09:19    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich will Hugo dazu animieren, auf die angestrebte Beförderung vom Posten des stellv. Bundesvorsitzenden und Schatzmeisters zum Bundesvorsitzenden freiwillig zu verzichten und den Platz für Vera Lengsfeld frei zu lassen. Das liegt auch im Interesse vieler Mitglieder.


Verfasser DU bist ja sooooo lieb!
Du bettelst quasi darum, Hugo Dieterich möge auf die Beförderung verzichten!
Na gehts noch?!
Soll Hugo Dieterich womöglich noch Schatzmeister bleiben? Geht doch wohl gar nicht!

Noch naiver finde ich Deinen Vorschlag, Vera Lengsfeld zur 1. Vorsitzenden der VOS zu wählen, ohne auf die übrigen Kandidaten (Stellvertreter) im Vorstand einzugehen!

Vera Lengsfeld hat es verdient in einen unbelasteten Kollegenkreis gewählt zu werden.
Sie hatte in Ihrem Leben schon einmal einen Verräter an ihrer Seite, das war ihr eigener IM-Ehemann!
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Martin
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Anmeldedatum: 10.05.2007
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Wohnort: Bad Düben

BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 11:41    Titel: Re: Fragwürdige Kassenberichte zur GV 2012 Antworten mit Zitat

Zitat:
Als ungeübter Delegierter, aber mit Stimmrecht für eine große Bezirksgruppe ausgestattet, habe ich mal eine Frage:
Was bedeutet es für den Fortgang der Generalversammlung, wenn der "gesamte Vorstand nicht entlastet" wird?

Heißt das, wir Delegierten können unsere Koffer packen und wieder nach Hause fahren, weil wir die übrigen, meiner Meinung nach aber doch sehr wichtigen Punkte (rot), gar nicht mehr behandeln dürfen?

Lieber Verfasser, eigentlich sollte man die Verfassung kennen, wenn man sich so einen schönen Namen aneignet.

Natürlich kann die GV bei einer Verweigerung der Entlastung fortgesetzt werden. Diese Verweigerung bedeutet ja lediglich, dem amtieren Vorstand das Vertrauen zu entziehen und ihn, was aus der Sicht der Delegierten besonders wichtig ist, für Schäden, die aus seinem Fehlverhalten entstanden sind oder (in der Folge) entstehen, in die Haftung zu nehmen.

Würden wir nach Verfasser-Vorschlag handeln und den Vorstand entlasten, um vorgeblich die Fortführung der Versammlung nicht zu gefährden, würden wir die Haftung auf den Verein abschieben. Also wir, die Delegierten, aber auch alle Vereinsmitglieder, würden für diese Schäden haften. Der Vorstand wäre dann fein raus und könnte wahrscheinlich noch Jahre später über die Dummheit der Delegierten herziehen. Den Schaden hätte der Verein und seine Mitglieder.

Das können wir doch ernstlich nicht wollen, oder, Verfasser?
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cottbuser
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Anmeldedatum: 26.05.2007
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BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 12:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ICH setzte mich in unserer BG Rhein-Ruhr-Köln dafür ein, dass folgender Punkt in die Satzung kommt:

Zitat:
Satzungänderung des §3 Mitgliedschaft, Absatz (2)
(2.3) Vorstandsmitglieder haben die BStU-Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen.
Begründung:
(2.3) Sollte eine Selbstverständlichkeit sein.


Das ist schon seit vielen Jahren unsere Forderung und muß in einem Opferverband eine Selbstverständlichkeit sein.

Auf jeden Fall muß diese Satzungsänderung aber unbedingt mit der Forderung ergänzt werden, daß niemand Mitglied sein oder werden kann, wenn er die BStU-Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht vorlegt.
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Gast XY
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Beiträge: 54

BeitragVerfasst am: 05.04.2012, 12:18    Titel: Die GV muß nicht abgebrochen werden! Antworten mit Zitat

Verfasser und Martin,

wenn der gesamte Vorstand nicht entlastet wird, was ich für die einzig richtige Vorgehensweise halte, kann natürlich die GV weitergeführt werden.
Die nichtentlasteten Vorständler könnten dann m.E. nicht erneut gewählt werden, weil das ja einer Beförderung gleichkäme und die Tatsache ihrer Nichtentlastung konterkarieren würde!

Wahlen mit neuen Kandidaten könnten selbstverständlich genauso durchgeführt werden, wie Beschlüsse gefaßt werden könnten, die die Auflagen enthalten, WIE, WANN und unter welchen Umständen der alte Vorstand oder einzelne Mitglieder des Vorstandes entlastet werden könnten bzw. in Regreß zu nehmen wären.
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 07.04.2012, 13:19    Titel: Re: Die GV muß nicht abgebrochen werden! Antworten mit Zitat

Gast XY hat Folgendes geschrieben:
Wahlen mit neuen Kandidaten könnten selbstverständlich genauso durchgeführt werden...

Wahlen mit neuen Kandidaten könnten selbstverständlich nur dann durchgeführt werden, wenn auch neue Kandidaten zur Verfügung stünden. Darum muss man zunächst erst einmal versuchen, neue Kandidaten zu finden, ehe man sich damit beschäftigt, alte Kandidaten nicht mehr zu wählen.

Verfasser K.
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 08.04.2012, 13:49    Titel: Der neue Name der VOS Antworten mit Zitat

Der neue Name der VOS
Es gibt folgende Vorschläge:

Zitat:
BG Bonn
VOS
Vereinigung der Opfer und Gegner des Stalinismus / Kommunismus e. V.


BG Detmold
VOS
Gemeinschaft ehem. politischer Häftlinge - Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.

(keine Änderung)

BG Halle
VOS
Verfolgte und Gegner des Kommunismus


BG Hamburg
VOS
Vereinigung der Opfer des Kommunismus

(Achtung: VOK - Vereinigung der Opfer des Kommunismus gibt es schon)

LG Sachsen-Anhalt
Gemeinschaft von Gegnern und Opfern des Kommunismus
Gründung vor über 60 Jahren am 09.02.1950 als Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.

(7. Vorschlag - weitere 6 siehe Anträge)

BG Königs Wusterhausen
VOS
Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. - Gemeinschaft von der SED-Diktatur Verfolgter und ihrer Angehörigen, Freunde und Unterstützer


BG Rhein-Ruhr-Köln
VOS
Vereinigung der Opfer und Gegner des Kommunismus e. V.
"Wir wählen die Freiheit"


Den Vorschlag meiner BG Rhein-Ruhr-Köln würde ich noch ergänzen durch den Zusatz "Wir wählen die Freiheit". Auf jedem Briefkopf, natürlich auch auf dem Zeitungskopf der "Freiheitglocke", sollte er zu lesen sein. Er würde auch den Namen der Zeitung zutreffend unterstreichen.

Mit diesem prägnanten Kurzsatz würde der Verein Vieles noch deutlicher machen, was er will, was man sonst nur in langen Sätzen umständlich aussagen und erklären müsste.

1. Mit einem Blick kann man erkennen, wofür unser Verein steht und nicht nur wogegen er steht. Das klingt positiver, ist einfacher ausgedrückt und darum von Vorteil.

2. Im Zusatz steckt die Gewissheit, dass Kommunismus = Unfreiheit bedeutet. Das ist wichtig, dass jemand diese Aussage deutlich macht, in unserem Fall unser Verein, weil es immer noch Menschen gibt, die das nicht wissen, was wir wissen, und für die der Kommunismus immer noch eine gewisse Anziehungskraft hat. Unser Verein hat die Funktion des Mahners, indem er die wichtige Aufgabe übernimmt, vor dem Kommunismus zu warnen.

3. Viele politisch interessierte Menschen wissen, wer den Satz: "Wir wählen die Freiheit", den ich bewusst in Anführungsstrichen schreibe, zuerst gesprochen hat, und in welchem Zusammenhang er gesprochen wurde. Konrad Adenauer, Regierungserklärung am 3. Dezember 1952:

Zitat:
"Es ist die Schicksalsfrage Deutschlands! Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit. Wir wählen die Freiheit".
http://www.youtube.com/watch?v=K6cjG058RvI

Im SPIEGEL ONLINE heißt es:
Zitat:
Konrad Adenauer ist nach Ansicht der Deutschen der Beste aus ihrer Mitte. Im Finale der umstrittenen ZDF-Show "Unsere Besten" am Freitagabend bekam der Alt-Kanzler die meisten Stimmen. Lediglich eine Frau schaffte es unter die ersten Zehn. Der Reformator Martin Luther folgte Adenauer auf dem zweiten Platz, Dritter wurde der Autor des "Kommunistischen Manifests", Karl Marx. Insgesamt hatten 1,825 Millionen Zuschauer ihre Stimme abgegeben. Auf den Plätzen vier bis zehn der "größten Deutschen" landeten die als Widerstandskämpfer gegen die N azis hingerichteten Geschwister Sophie und Hans Scholl, der Bundeskanzler der Ostpolitik, Willy Brandt, Komponist Johann Sebastian Bach, Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe, Buchdruck-Erfinder Johannes Gutenberg, der erste Reichskanzler Otto von Bismarck, sowie der Schöpfer der Relativitätstheorie, Albert Einstein.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,276108,00.html

4. Mit Konrad Adenauer im Gepäck befindet sich unser Verein in der Tradition und Kontinuität der erfolgreichen deutschen Nachkriegsgeschichte und auf dem Boden des Grundgesetzes, das nach der endlich erlangten deutschen Wiedervereinigung als Verfassung aller Deutschen gültig ist. Unser Verein erteilt allen Links- und Rechtsextremisten eine Abfuhr, die von einem "Neuen Deutschland" und einer neuen deutschen Verfassung real- oder nationalsozialistischer Prägung träumen. Das kommt auch im Text der neuen VOS-Satzung zum Ausdruck, den die Bezirksgruppen Bonn/Rhein-Ruhr-Köln vorgeschlagen haben:

Zitat:
(2.4) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch sein Verhalten oder seine Äußerungen zu erkennen gibt, dass er die freiheitliche demokratische Grundordnung des Grundgesetzes ablehnt oder bekämpft.
(2.5) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch die Mitgliedschaft oder in anderer Form extremistische oder verfassungsfeindliche Parteien oder Organisationen unterstützt, die als solche vom Verfassungsschutz eingestuft werden.

Der Satzungstext ist angelehnt an die Satzung des Vereins "Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.".

Verfasser K.
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Martin
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BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 09:13    Titel: Re: Der neue Name der VOS Antworten mit Zitat

Überflüssig wie der Kropf

Die Diskussion um einen neuen Namen, einen Zusatz oder sonst etwas ist in der gegenwärtigen Situation so überflüssig wie der Kropf. Man kann auch von Nebelkerzen sprechen. Denn eine intensive Diskussion um Überflüssiges frisst buchstäblich die Zeit für eine notwendige Diskussion um den Rechenschaftsbericht oder gar den unvollständigen schriftlichen Kassenbericht.
Über derartige Formalien diskutiert man, wenn der Verein ansonsten keine anderen Probleme hat und man sich in Ruhe einer Vervollständigung von Einzelheiten widmen kann.

Nicht lesbare und auch nicht durchschaubare Formularien

Gleiches gilt für den Versuch, im Sinne stalinistischer Vorgaben jedes Komma für einen geeigneten Ausschluss von Kritikern zu bestimmen und festzuschreiben. Bernd Piper (Detmold) hat aus seiner langjährigen Erfahrung als Vorsitzender des Beschwerdeausschusses die kürzeste und klarste Präzisierung zum Thema eingebracht. Damit trägt er der jüngsten Rechtsprechung Rechnung, ohne sich, wie Frieder Weiße, in nicht mehr lesbare und auch nicht mehr durchschaubare Formularien zu verlieren.

Entlastung muss versagt werden

Noch ein Wort zur Entlastung:
Bei den jährlichen Jahreshauptversammlungen eines Vereins sowie insbesondere dann, wenn der Vorstand zu wählen ist, steht regelmäßig nach den Geschäfts- und Kassenberichten des Vorsitzenden und des Schatzmeisters sowie dem Bericht der Kassenprüfer der Tagesordnungspunkt "Entlastung des Vorstandes" auf der Agenda. Welche rechtliche Bedeutung kommt dem zu?

Die Entlastung ist eine rechtserhebliche Erklärung des nach der Satzung zuständigen Vereinsgremiums (regelmäßig die Mitgliederversammlung) mit der Folge, dass der Verein auf Bereicherungs- und Schadensersatzansprüche gegen den Vorstand verzichtet, ebenso wie auf Kündigungsgründe, die der Mitgliederversammlung bekannt sind oder hätten bekannt sein müssen.

Der Verein bzw. dessen form- und fristgerecht geladener und in beschlussfähiger Zahl anwesender Teil bestätigt mit der Entlastung dem Vorstand, dass er die ihm nach Satzung und aufgrund von Einzelbeschlüssen übertragenen Aufgaben im Sinne des Vereins ordnungsgemäß erfüllt und (das ist wichtiger!) die ihm anvertrauten Mittel des Vereins ordnungsgemäß verwaltet hat.

Da die finanziellen Mittel, über die der Vorstand verfügt, nicht ihm gehören, aber anderseits nicht über jede einzelne Verwendung detailliert Anweisung durch die Mitgliederversammlung erteilt werden kann, wird dem Vorstand durch die Entlastung im Nachhinein bestätigt, dass alles, was er mit den Mitteln des Vereins gemacht hat, in dessen Sinn war und durch diesen, also nicht mehr durch den Vorstand und seine Mitglieder persönlich, verantwortet wird.

Wird eine Entlastung entsagt, bleibt der Vorstand gegebenenfalls persönlich haftbar für das, was er mit den ihm anvertrauten Mitteln - entgegen Satzungs- oder Beschlusslage, den Interessen des Vereins zuwider - getan hat, was gegebenenfalls dann auch ein Anhaltspunkt für eine strafrechtliche Verantwortung (Untreue) sein kann.

(Entnommen aus einer Abhandlung des Rechtsanwaltes Hans-Georg König, Münster)
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Rudolf
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BeitragVerfasst am: 11.04.2012, 13:33    Titel: Schmusisch und fragwürdig Antworten mit Zitat

Die schmusige VOS-Rechnungsprüfung!

Wie die Jahre zuvor reist der inzwischen 86 Jahre alte Kamerad-Rechnungsprüfer zum VOS-Schatzmeister.
In Berlin bereitet(e) der VOS-Schatzmeister Hugo Diederich seinem Rechnungsprüfer gleich das private Quartier in seiner Wohnung und bewirtet(e) seinen Gast (nett).

WAS soll der VOS-Rechnungsprüfer denn eigentlich prüfen?

Theoretisch die gesamte VOS-Buchführung, wie sie in Zahlenwerten lückenlos, zeitlich und thematisch/sachlich vorgenommen und belegt ist!
Das System, nach dem diese Abläufe dokumentiert werden (müssen), nennt sich „Doppelte Buchführung“. Mit der „Doppelten Buchführung“ soll z.B. auch der Vergleich des Eigenkapitals des aktuellen Jahres mit dem des Vorjahres in einer jeweiligen Bilanz ermöglicht werden.

1. Unserem 86-jährigigen Kameraden-Rechnungsprüfer sind die Quellen der VOS-Einnahmen nicht überschaubar, also kann er sie bei bestem Willen nicht prüfen, wenn er sie nicht komplett vorgelegt bekommt!
In der Rubrik -EINNAHMEN- fehlen bei überschlägiger Betrachtung einige Positionen!

2. Unserem 86-jährigen Kameraden-Rechnungsprüfer ist wohl auch sicherlich nicht mehr erinnerlich gewesen, daß „unser Hugo“ auf der letzten GV im Jahr 2010 dafür um Verständnis gebeten hat, die Einnahme-Überschußrechnung vom 1. Jan. 2009 – 31.12.2010 wegen Arbeitsüberlastung nicht vorlegen zu können.

Folgerichtig hätte also jetzt zur GV 2012 die Einnahme-Überschußrechnung von 2009 zusammen mit der von 2010 + 2011, vorgelegt werden müssen!
Dem Kameraden-Rechnungsprüfer lag 2009 wohl nicht vor ?
Den Delegierten ist sie auch nicht zur jetzigen GV 2012 vorgelegt worden!

Diese Tatsache ist schwerwiegend!,


Eine ordentlichen Rechnungsprüfung für die GV 2012 schließt sich damit aus!

Wenn also die Einnahmenpositionen nicht kontrolliert werden können, weil sie nicht vollständig sind, wie sieht es mit den Ausgabe-Positionen aus?

1. Das Augenfälligste ist eingangs jeder Prüfung:
Handelt es sich bei dem Konvolut von Belegen ausschließlich um Originale, oder befinden sich Kopien unter den Belegen?
Bei Kopie-Vorlage könnten die Originalbelege auch an anderer Stelle abgerechnet sein!
Wir vertrauen da dem Sachverstand unseres VOS Rechnungsprüfers!

2. Jede Ausgabe erfordert 2 Unterschriften!
Ist das geprüft?

3. Am Beispiel der Position - ANWALT/NOTARKOSTEN - wird deutlich:

Es ist keine Prüfung, allein den Zahlungsfluß anzuschauen!
Geprüft werden muß, ob für solche Vorgänge immer auch die entsprechenden Beschlüsse des Vorstandes vorgelegen haben!

Ist eine solche Prüfung tatsächlich erfolgt?

4. Bei der Position – PERSONALKOSTEN - wollen und können wir hier nicht auf die laufenden Strafverfahren eingehen, denen sich „unser Hugo“ derzeit stellen muß.
Die VOS hat eine Praxis nachträglich sanktioniert, demzufolge sich Hugo Diederich jeden Monat mit VOS-Geld „bezahlt“ hat.
Mit der EinMannFirma „Hugo Diederich“ ist ein Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen worden.

Seit Jahren überweist sich Hugo Dieterich den mit seiner EinMannFirma vertraglich vereinbarten pauschalen Betrag für die Geschäftsbesorgung. Die Sozialabgaben etc. muß die beauftragte Firma „Hugo Dieterich“ selbst zahlen, auch die Ausfälle bei Krankheit oder Urlaub.
Der Schatzmeister und Auftragnehmer überweist sich jeden Monat den Pauschalbetrag so, als wäre er (Hugo Dieterich) nie durch Krankheit ausgefallen oder nie in Urlaub gefahren…..

Es ergäbe sich ein nettes Sümmchen an Forderungen gegen den rührigen Schatzmeister. Hugo Diederich ist nämlich kein Angestellter der VOS, sondern ein kleiner Unternehmer, der für seine Extras mit seiner Firma aufzukommen hat.

Ein weiteres Beispiel, das zur Frage berechtigt:

Woher sollte der 86-jährige Kamerad Rechnungsprüfer den Einblick haben, wenn er ihn von seinem Schatzmeister nicht bekommt, wie auch
die Delegierten nicht aufgeklärt werden?

In einem Beschluß des Register-/Vereinsgerichts wurde die Nichtigkeit der Wahl des VOS-Vize R. LÄSSIG festgestellt. Es mußte neu gewählt werden!
Trotzdem wurde die an R. LÄSSIG gezahlte monatliche VOS-Aufwandsentschädigung für Vorstandsmitglieder etc. vermutlich niemals zurückgefordert. Jedenfalls gibt es dafür bis heute weder einen Nachweis in der Rechnungslegung noch eine Erklärung im ausstehenden Rechenschaftsbericht für 2009 und 2010.

Es gäbe mindestens zu etwa 25 weiteren Überschriftspositionen weitere Prüfvermerke, aber das soll nicht hier vorgetragen werden, sondern wäre allenfalls in einer komplexen TIEFENPRÜFUNG zu erarbeiten.

Der schmusige Vorgang zwischen unseren 86-jährigen Kameraden Rechnungsprüfer und „unserem Hugo“ fand sein (nettes) Ende, als der Rechnungsprüfer noch die Belege für den Leistungsempfang für Unterkunft und Verpflegung in Hause Dieterich unterzeichnen mußte.
Ordnung muß sein, auch kleine Beträge machen Mist!

P.S.: Hier und auf der GV soll nicht der 86jährige Kamerad-Rechnungsprüfer für seine, im Ergebnis unbefriedigenden, Bemühungen einer Rechnungsprüfung verantwortlich gemacht werden. Er handelte vermutlich im blinden Vertrauen auf die Vollständigkeit und Korrektheit der ihm vorgelegten Vorgänge……

Als Prüfgegenstand bleiben die Unterlagen 2009, 2010 und 2011!

Als Prüfauftrag bleibt natürlich auch der Restvorstand, ob diese Vorgänge von ihm wissentlich geduldet, inkauf genommen oder gar gebilligt wurden….

Entlastung?
Fehlanzeige!
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Verfasser
Ganz besonders aktiver Kamerad


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BeitragVerfasst am: 16.04.2012, 07:21    Titel: Antworten mit Zitat

Martin hat Folgendes geschrieben:
Überflüssig wie der Kropf

Die Diskussion um einen neuen Namen, einen Zusatz oder sonst etwas ist in der gegenwärtigen Situation so überflüssig wie der Kropf. Man kann auch von Nebelkerzen sprechen. Denn eine intensive Diskussion um Überflüssiges frisst buchstäblich die Zeit für eine notwendige Diskussion um den Rechenschaftsbericht oder gar den unvollständigen schriftlichen Kassenbericht.
Über derartige Formalien diskutiert man, wenn der Verein ansonsten keine anderen Probleme hat und man sich in Ruhe einer Vervollständigung von Einzelheiten widmen kann.

Nicht lesbare und auch nicht durchschaubare Formularien

Gleiches gilt für den Versuch, im Sinne stalinistischer Vorgaben jedes Komma für einen geeigneten Ausschluss von Kritikern zu bestimmen und festzuschreiben. Bernd Piper (Detmold) hat aus seiner langjährigen Erfahrung als Vorsitzender des Beschwerdeausschusses die kürzeste und klarste Präzisierung zum Thema eingebracht. Damit trägt er der jüngsten Rechtsprechung Rechnung, ohne sich, wie Frieder Weiße, in nicht mehr lesbare und auch nicht mehr durchschaubare Formularien zu verlieren.


Auf der VOS-Generalversammlung am 14./15. April 2012 wurde der alte Name der

VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.
Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge

geändert in

VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V.
Gemeinschaft von Verfolgten und Gegner des Kommunismus


Mit dem neuen Namen sind auch die neuen Aufgaben des Vereins definiert. Das ist wichtig und gut so. Es geht dem Verein also nicht nur um die ehemaligen politischen Häftlinge, die unter Stalin, Ulbricht oder Honecker inhaftiert waren und gelitten haben, sondern um alle Verfolgten (z. B. auch Bürgerrechtler), aber auch um Gegner, die einfach nur erkannt haben, wenn sie es selbst auch nicht erlebt haben, dass die Wege zum Kommunismus falsch sind und immer mit Unterdrückung, Blut und Leichen gepflastert sind.



Satzungsänderung § 3 Mitgliedschaft, Absatz (2)

Alter Text:

(2) Ehemalige Mitarbeiter/innen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Mitglieder der Partei Die Linke und anderer links- oder rechtsradikaler Parteien und Vereinigungen dürfen nicht Mitglieder der VOS sein.

Neuer Text:

(2.1) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer wegen eines Vergehens bzw. Verbrechens bestraft worden ist.

(2.2) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer das Repressionssystem der DDR aktiv durch Mitarbeit beim MfS oder in der SED unterstützt hat.

(2.3) Vorstandsmitglieder haben die BStU – Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen.

(2.4) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch sein Verhalten oder seine Äußerun­gen zu erkennen gibt, dass er die freiheitliche demokratische Grundordnung des Grundgesetzes ablehnt oder bekämpft.

(2.5) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch die Mitgliedschaft oder in anderer Form extremistische oder verfassungsfeindliche Parteien oder Organisationen unterstützt, die als solche vom Verfassungsschutz eingestuft werden.

Mit der neuen Satzung §3 Mitgliedschaft, Absatz (2), ist dem Verein eine scharfe Waffe an die Hand gegeben, sich den Gegnern des Grundgesetzes innerhalb ihrer Reihen zu entledigen. Er kann, wenn er will, sich also nun getrost wieder um Aufnahme in die UOKG bewerben, ohne befürchten zu müssen, wegen Rechtslastigkeit abgelehnt zu werden, bzw. rauszufliegen, wenn er Mitglied ist, was ja schon passiert war.

Verfasser K.


Zuletzt bearbeitet von Verfasser am 18.04.2012, 08:27, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Mitglied
Gast





BeitragVerfasst am: 16.04.2012, 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

Typisch Verfasser! Die wichtigsten Ergebnisse der GV, also wie der neue Vorstand gewählt und wer gewählt wurde und wie der Rechenschaftsbericht vorgelegt und die Entlastung erfolgte, das verschleiert er hinter mehr oder weniger nicht so wichtigen Meldungen. Gut das wenigstens einige Mitglieder über die wichtigsten Ergebnisse schon Bescheid wissen.

Aber man kann davon ausgehen, daß alles was bei dieser GV besprochen und beschlossen wurde, genau so undemokratisch ablief, wie bei allen GV´s in den Jahren vorher. Und über all die schlimmen Vorwürfe, die gegen den Vorstand oder einzelnen Personen vorliegen, durfte offensichtlich nicht gesprochen werden und wichtige Fragen dazu waren - wie immer - von vornherein ausgeschlossen.

Es geht also weiter so mit all den Dreck und unerträglichen, negativen Handlungen, die in der VOS schon unbestraft begangen wurden und auch weiterhin begangen werden.

Da nützt auch nicht der hochtrabende Name, "VOS – Vereinigung der Opfer des Stalinismus e. V. Gemeinschaft der Verfolgten und Gegner des Kommunismus" wenn die VOS die Aufgaben einer solchen Vereinigung schon lange nicht erfüllt und sogar von Leuten geführt (ausgenutzt) wird, die sich laufend gegen die Satzung vergehen und denen sogar kriminelle Machenschaften zum Schaden der Mitglieder vorgeworfen werden.

Pfui!

Wer immer noch Mitgliedsbeiträge bezahlt, bevor nicht endlich in der Vereinigung gründlich aufgeräumt wird und Machenschaften verhindert werden, ist verraten und verkauft und kann einen nur noch leid tun
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H. G.
Gast





BeitragVerfasst am: 16.04.2012, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Satzungsänderung § 3 Mitgliedschaft, Absatz (2)

Neuer Text:

(2.1) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer wegen eines Vergehens bzw. Verbrechens bestraft worden ist.

Anmerkung: Bei der Staatsanwaltschaft Berlin ist doch noch eine Klage gegen Hugo Diederich anhängig


(2.2) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer das Repressionssystem der DDR aktiv durch Mitarbeit beim MfS oder in der SED unterstützt hat.

(2.3) Vorstandsmitglieder haben die BStU – Unbedenklichkeitsbescheinigung vorzulegen.

Wieso denn nur die Vorstandsmitglieder? Es gibt in der VOS doch auch noch Funktionäre, die geprüft werden müssen. Wie zum Beispiel Frieder Weisse, der Vorsitzender der Schiedskommission ist. Nach den eindeutigen Vorwürfen kann der gar keine Unbedenklichkeitsbescheinigung der BStU erhalten und vorlegen, also kann er sein neues Amt auch nicht ausüben.

Aber dieser Absatz (2.3) ist sowieso nur eine Verarsche, denn solange die Mitglieder die BStU – Unbedenklichkeitsbescheinigungen nicht einsehen können, passiert doch überhaupt nichts. Die müssen mindestens auf der Webseite der VOS veröffentlicht werden, so wie Bernd Stichler und Hugo Diederich vor Jahren ihre Bescheinigungen dort veröffentlicht haben und das macht wirklich keine Mühe



(2.4) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch sein Verhalten oder seine Äußerun­gen zu erkennen gibt, dass er die freiheitliche demokratische Grundordnung des Grundgesetzes ablehnt oder bekämpft.

Damit schafften sich die zwielichtigen Herren in den Vorständen die Möglichkeit, unliebsame Mitglieder auszuschließen, selbst wenn diese nur eine gerechtfertigte Kritik an gewissen Zuständen in der BRD äußern.


Es hat sich nach dieser GV wieder nichts geändert und die VOS ist genau noch so versaut wie immer. Die Mitglieder verdienen das nicht anders, weil sie sich alles gefallen lassen.
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.04.2012, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
(2.4) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch sein Verhalten oder seine Äußerun­gen zu erkennen gibt, dass er die freiheitliche demokratische Grundordnung des Grundgesetzes ablehnt oder bekämpft.


Dann müssen mindestens 80% der Mitglieder ausgeschlossen werden, weil diese Mitglieder den lächerlichen Kinderglauben des Verfassers und der anderen Heuchler von einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht teilen und ihre Ablehnung schon oft genug mit entsprechenden Äußerungen zum Ausdruck brachten. Der Verfasser und seine Genossen sollen endlich damit aufhören, nur ihre Meinung für richtig zu halten und anderen ihre Meinung aufzuzwingen.

Es ist schließlich keine freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wenn man seine Meinung gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes nicht äußern darf.

Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.

Demzufolge verstößt (2.4) der Satzung der VOS gegen Artikel 5 des Grundgesetzes.
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Gustav Rust
Sehr aktiver Kamerad


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Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 17.04.2012, 21:56    Titel: Danke, "Gast" Antworten mit Zitat

"Gast",
nochmals Dank. Nicht, weil Du ***** "Feuer" gibst, sondern Dank auch an alle anderen, die sich hier rein sachlich äußern. Gerade weiter oben, was die Unterwanderung aller vaterländischen Verbände anbelangt, hier die VOS. Herr Ralf ***** (für fremde Leser: "Verfasser") darf, nach dieser schwammigen Formulierung der (neuen) Ausschließungsgründe, erneut meinen Ausschluß einreichen...

Ein anderer, für mich absolut wichtiger Aspekt der Vergangenheitsbewältigung durch die VOS: Bekanntlich war Hugo Diederich durch die ständigen Anrufe (meist) älterer Kameraden ziemlich belastet, als es um die materielle Wiedergutmachung ging. So erledigte er den vielen Schriftkram am Wochenende im Deutschlandhaus... Jetzt kommt "mein" Aspekt zur VOS: Als ich wieder einmal rein zufällig bis zum Anhalter Bhf. fuhr und eine kurze Rauch- und Kaffeepause einlegen wollte, weil zu Hause niemand auf mich wartet (außer Tagebuch-Tipperei, Essen etc.), standen die Kameraden Hartmut Richter (Fluchthelfer), Mario Röllig (§ 213, "RF") und "unser" sattsam bekannte Ronald Lässig, SPD, im Zimmer der LG (Berlin-)Brandenburg und zerrisen alte VOS-Akten. Nicht, daß hier der Verdacht aufkommt, darunter wären aktuelle Rechnungen gewesen... H. Diederich beteiligte sich nur sporadisch an der Arbeit. Alles kam (noch rett-und lesbar) in besonders gekennzeichnete gelbe, stabile Müllsäcke. Ich wartete und "fischte" einige Säcke aus dem Container, bis mein (damaliger) Hänger nichts mehr fassen konnte und stellte die Dokumente zur Zeitgeschichte sicher... Mir blutet noch heute das Herz, ob dieser Vernichtungsaktion! Es sind samt und sonders Akten aus den 50er-60er Jahren, keine Broschüren. Schreiben kann man bekanntlich alles Mögliche und Unmögliche, erzählen sowieso... Brachten Sie, Herr *****, diesen Skandal in Friedrichroda zur Sprache? Sie wußten nichts davon? Dann allerdings dürfen Sie nun neue Ausschließungsanträge einreichen - auch (wieder) gegen mich, weil ich schon einige Zeit keinen Beitrag mehr entrichte. Sie dürfen auch gern das politisch dem Zeitgeist "verpflichtete" Fernsehen benachrichtigen, besser: erst Anzeige erstatten, mir die Polizei auf den Hals hetzen, und die Beamten samt Fernsehen hierherjagen. Die meisten Funktionäre kennen mich zumindest vom Hörensagen... Den Sachverhalt beeide ich vor jedem Gericht!
Sie dürfen auch gern Grüße an den Herrn aus dem Vogtland bestellen.

Für den Fall, daß Kamerad Reinhard ReiBin wieder löscht, bei Readers eingeben: "www.readers - gustav rust" oder so ungefähr. Das März-Tagebuch setze ich rein. Mein heutiger Eintrag kommt sicherheitshalber ins Tagebuch. Wer opfert seine kostbare Zeit gern umsonst?...

Mit freundlichen/kameradschaftlichen Grüßen,
Gustav Rust
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.04.2012, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Aus der VOS-PRESSEMITTEILUNG vom 16.4.2012
_____________________________________

Zitat:
Mit überwältigender Mehrheit wurde als neuer Bundesvorsitzender der langjährige Stellvertreter und Schatzmeister Hugo DIEDERICH gewählt. Der aus dem Eichsfeld stammende Thüringer ist 58 Jahre alt und wohnt in Berlin. Zu seinen Stellvertretern wurden May-Brit KRÜGER (45) aus Rostock und Frank-Michael NEMETZ (67) aus Leipzig gewählt, der gleichzeitig als Schatzmeister fungiert. Die drei Vorstandsmitglieder waren in der DDR inhaftiert und wurden nach 1989 rehabilitiert. Unbedenklichkeitsbescheinigungen der BSTU liegen vor.


Wo sind die Beweise, dass die drei Vorstandsmitglieder in der DDR politisch inhaftiert waren, nach 1989 rehabilitiert wurden und dass die Unbedenklichkeitsbescheinigungen der BSTU vorliegen ???
Hat schon einer von den Kameraden die entsprechenden Dokumente gesehen??? Solange diese nicht vorliegen, muss man diese Behauptungen aus gewissen negativen Erfahrungen zu recht bezweifeln. Latotzky und KoKo-Lässig behaupteten auch, sie hätten eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der BSTU, wollten diese aber nicht zeigen. Wann und wo kann man die entsprechenden Beweise der drei Vorstandsmitglieder denn sehen??? Denn zumindestens gehört es sich einfach, dass sich die Mitglieder selbst davon überzeugen können, ob die 3 Vorstandsmitglieder tatsächlich in der DDR politisch inhaftiert waren und warum.
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K.
Gast





BeitragVerfasst am: 18.04.2012, 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat Satzungsänderung § 3 Mitgliedschaft, Absatz (2.4)

(2.4) Mitglied des Vereins kann nicht sein, wer durch sein Verhalten oder seine Äußerun­gen zu erkennen gibt, dass er die freiheitliche demokratische Grundordnung des Grundgesetzes ablehnt oder bekämpft.

"Dann müssen mindestens 80% der Mitglieder ausgeschlossen werden, weil diese Mitglieder den lächerlichen Kinderglauben des Verfassers und der anderen Heuchler von einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung nicht teilen und ihre Ablehnung schon oft genug mit entsprechenden Äußerungen zum Ausdruck brachten."

Das ist richtig! Ich bin schon lange Mitglied der VOS und habe mich bei Versammlungen und Seminaren in dieser langen Zeit mit vielen Kameraden angefreundet mit denen ich immer im ständigen Kontakt stehe. Unter denen ist kein einziger Kamerad, der für diese so genannte freiheitlichen demokratischen Grundordnung eintritt oder sie lobt, sondern alle äußern sich kritisch und lehnen sie auf Grund ihrer Erfahrungen mehr oder weniger ab.

Dieser vollidiotische Absatz (2.4) wurde entweder von total weltfremden Trotteln konstruiert oder von Leuten, die nur heucheln und gar nicht die Absicht haben, diesen Unsinn durchzusetzen. Denn woher wollen die denn neue Mitglieder hernehmen, wenn sie gemäß Absatzes (2.4) fast alle alten Mitglieder entlassen müssten?

MkG
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