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Kameraden tauschen Meinungen aus.

 
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P. Trawiel
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 06.09.2007
Beiträge: 1761

BeitragVerfasst am: 30.01.2012, 15:09    Titel: Kameraden tauschen Meinungen aus. Antworten mit Zitat

Kameraden tauschen Meinungen aus.

Unterschiedliche Sichtweise zu der Grußseite für Jubilare, Wir gedenken Kaisers Geburtstag vom 30.01.2012 http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=1291

Frau Ute schreibt in Ihrem Artikel am 30.01.2012

Zitat:
Auch wenn es zur deutschen Geschichte gehört: Nein danke! Ein derart antiquierter Patriotismus ist mir fremd. http://www.sed.stasiopferinfo.com/phpBB2/viewtopic.php?t=1291


Gut, dass wir unsere Meinungen laut sagen können, ich habe dazu andere Ansichten.

Heute leben wir unter einer Demokratie, die uns vorerst die Stasi vom Leib hält!

Ist heute Patriotismus antiquiert, weil er dem Zeitgeist widerspricht?

Die Monarchie war kein totalitäres System wie Sie Schreiben, und was kam nach Wilhelm? Wie viel Tote brachte das N azi-Regime? das SED/Stasiregime? Was brachten deutsche Regierungen seit der SPD Ära Schröder mit sich als erste bundesdeutsche Regierung, die an einen Kriegseinsatz beteilig war. Es endet heute noch nicht mit Afghanistan, oder der roten Bedrohung für Deutschland. Deutschland ist immer noch nach dem Völkerrecht, rechtmäßig Deutsches Reich.
Bevor ich nochmals unter einer roten Diktatur leben müsste, würde ich aber lieber unter einer veränderten deutschen Monarchie leben wollen, diese nicht einst vom deutschen Volk abgeschafft wurde, sondern vom Diktat der Besatzer.
Sie wissen Frau Ute, der Gewinner schreibt die Geschichte über einen verlorenen Krieg, dazu sich viele gläubige versammeln, bis auf die, die die Geschichte kennen, wir können uns glücklich schätzen, denn wir erfahren heute den Zeitgeist der Beliebigkeit.

Das Deutsche Kaiserreich - Deutsche Monarchie http://www.squidoo.com/deutscheskaiserreich


P.T.


Zuletzt bearbeitet von P. Trawiel am 30.01.2012, 18:52, insgesamt einmal bearbeitet
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Ute
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 23.02.2010
Beiträge: 251
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 30.01.2012, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Bedauere Herr Trawiel, dass wir uns im Missverständnis befinden. Nicht Ihre netten Wünsche an den Jubilar haben mich reagieren lassen. Es war schlicht und einfach die Kaiserhymne!

Mit Ihren geschilderten Ansichten u.a. zum Patriotismus mögen Sie für sich recht haben, doch jeder sieht es auf seine Weise und nicht jeder ist dabei geschichtsunkundig. Wenn ich Ihnen die Biografie meiner Familie, die an Toten aus 1. und 2. Weltkrieg (weil zu gutgläubig an Kaiser und später den "Führer") überreich "gesegnet" war, schildern würde, was ich aber selbstverständlich hier nicht tue, weil es den Rahmen sprengen würde, könnten Sie meine ablehnende Haltung zu solchen Glorien evtl. besser verstehen.

Noch zu ergänzen: Eine Obrigkeitsgläubigkeit wurde mir glücklicherweise nie anerzogen, was mich auch daraus resultierend viel später u.a. in den Knast brachte.
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insider4712



Anmeldedatum: 27.01.2012
Beiträge: 4
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 30.01.2012, 20:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn wir die Geschichte nicht beachten und aufarbeiten, werden wir auch die Zukunft nicht verstehen oder Frau Ute was sagen Sie zu den Kriegen in
Afghanistan etc. woran sich Deutschland tatkräftig beteiligt oder wo heute wieder Menschen hingemordet werden ? Verteidigen wir nicht wieder unsere
"sogenannte Freiheit" am Hindukusch. Sie haben nichts verstanden Ute rein
gar nichts !
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Ute
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 23.02.2010
Beiträge: 251
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 30.01.2012, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

insider4712 hat Folgendes geschrieben:
Wenn wir die Geschichte nicht beachten und aufarbeiten, werden wir auch die Zukunft nicht verstehen oder Frau Ute was sagen Sie zu den Kriegen in
Afghanistan etc. woran sich Deutschland tatkräftig beteiligt oder wo heute wieder Menschen hingemordet werden ? Verteidigen wir nicht wieder unsere
"sogenannte Freiheit" am Hindukusch. Sie haben nichts verstanden Ute rein
gar nichts !


Selbstverständlich muss die Geschichte beachtet und aufgearbeitet werden, um Gegenwart und Zukunft zu begreifen, keine Frage. Das setze ich als klar voraus. Darf ich die Kaiserhymne an den Jubilar vielleicht als Satire oder Zynismus in zeitgemäßem Sinn auffassen? Ist es das, was ich nicht verstanden habe?

Auf Ihre Frage, was ich zu den Kriegen in .......... sage, folgendes: Aufgrund meiner Familiengeschichte, die ich versucht habe, zu beschreiben und eigenem Erleben als Kriegsgeborene, darf ich mich mit Fug und Recht Pazifistin nennen, obwohl mir dieser Begriff immer zu hochtrabend erscheint für einen Menschen, der jegliche Kriege, egal, wo und von wem sie geführt werden, sowie jegliche Form der Gewalt TOTAL ablehnt und diesbezüglich mit Grausen in die deutsche Zukunft blickt. Wir müssen uns hier nicht die einzelnen Schlachtfelder, in die sich das mitunter tumbe Deutschland hat verstricken lassen, gegenseitig aufzählen, die kennen wir und wer noch einen Funken Ehre besitzt, lehnt sie ab und bringt das aus Überzeugung überall zur Sprache!

Bevor Sie mir aber den Verstand absprachen, wäre es sehr nett und sehr hilfreich von Ihnen gewesen, mich auf die tatsächlich gemeinte Spur zu lenken. Und, sollte ich wiederum nichts verstanden haben, bitte um freundliche Aufklärung ................................. Danke im voraus!

PS: Noch ein Gedanke: Für mich sagt diese Kaiserhymne real zeitbezogen aus, Deutschland ist wieder "wer", Deutschland marschiert willfährig überall mit, ohne wahre Lehren aus der Vergangenheit gezogen zu haben. Wäre diese Hymne nicht schon gebracht worden, würde ich sie jetzt rein stellen wollen. Insofern vielleicht 1:1 ?
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P. Trawiel
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 06.09.2007
Beiträge: 1761

BeitragVerfasst am: 31.01.2012, 07:45    Titel: Kameraden tauschen Meinungen aus Antworten mit Zitat

Kameraden tauschen Meinungen aus.

Die Prägung durch das Elternhaus jedes einzelnen und die Erfahrungen im Leben die jeder von uns in der Vergangenheit machen musste, ist für jeden der Kameraden sehr verschieden, aber es ist schön, dass wir heute darüber sprechen können ohne von den Schergen der SED, ihrer Stasi abgeholt zu werden.

Die Vielfalt der Meinungen ist ein gutes Zeichen, dass unsere Demokratie noch lebt, diese zu erhalten und einzufordern, gilt besonders von den politischen Opfern des kommunistischen Verbrechens als Zeitzeugen einer Diktatur.

P.T.
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