www.stasiopferinfo.com Foren-Übersicht www.stasiopferinfo.com
Forum der politisch Verfolgten
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Vergleiche

 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    www.stasiopferinfo.com Foren-Übersicht -> Erinnern wir uns
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Reporter
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 07.02.2007
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 27.06.2007, 11:35    Titel: Vergleiche Antworten mit Zitat

Vergleiche

Vor Vergleichen sollte sich der Mensch hüten. Sie enthalten tückische Fallen. Trotzdem werden sie täglich verwendet. Oft mit erkennbaren und vermeidbaren Fehlern. Es ist eben nicht möglich, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Ich tue es trotzdem, wobei mir bewusst ist, dass einige Leser, erneut mit einen Aufschrei der Entrüstung antworten werden. Mein Kommentar für die Schreihälse: Getroffene Hunde bellen.

Gemeinsamkeiten der DDR mit dem III Reich. Eine Auflistung von Tatsachen und unwiderlegbaren Beweisen.

Jugendorganisationen, Beide Organisationen lehrten den Hass auf ihre vermeintlichen Gegner und bildeten die Kaderschmiede des Staates. Beide Organisationen trugen Uniformen und leisteten einen Treueschwur.
DDR III Reich
Junge Pioniere, FDJ Hitlerjugend

Parteien: Beide Parteien beanspruchten für sich die alleinige Macht. Sie wurden diktatorisch geleitet und duldeten keine anderen Machtzentren.
SED ****
Politbüro unter der Leitung * und sein Führungszirkel
Des 1. Sekretär des ZK der SED

Gewerkschaften,
FDGB Reichsarbeitsfront
Beide Staaten schufen sich eine Einheitsgewerkschaft, die voll unter der Kontrolle der Partei stand und keinerlei freiheitlicher Rechte hatte. Das Streikrecht, ein Grundrecht jeder freiheitlichen Gewerkschaft war ausgehebelt und stand unter strenger Strafandrohung. Deren Führungskader gehörten zur Machtspitze der Partei.

Urlaubsplanung: Beide Staaten hatten eine staatlich gelenkte Urlaubs und Erholungsorganisation ihrer Pseudogewerkschaften.
Urlauberschiffe KdF
Urlaubsplatzvergabe des FDGB Vergabe stand unter der Aufsicht der RAF
( Reichsarbeitsfront)

Erziehung - Wehrerziehung:
GST Wehrertüchtigung innerhalb der HJ
Staatlich gelenkter ideologischer Schulunterricht
Beide Staaten betrachteten die frühzeitige Wehrerziehung als wichtiges Bindeglied Staat - Herr- Wehrmacht. Hierzu dienten staatlich verordnete Lehrpläne, die den gesamten Zeitraum des Heranwachsen eines Kindes umfassten. Hier sollte die Jugend zu treuen Anhängern der jeweiligen Heilslehre der Partei geschult werden. Beide Organisationen wurden militärisch geleitet. Vorschulalter - Kinderkrippe - Kindergarten - Schule - Berufsausbildung.

Presse:
Neues Deutschland Völkischer Beobachter
Hermann, Politbüro der SED *, Reichspropagandaministerium
Beide Staaten hatten eine unfreie Presse. In beiden Staaten wurde die Presse von der jeweiligen Partei kontrolliert und deren Mitarbeiter ausgebildet. In beiden Staaten gab es ein dominierendes Parteiblatt und deren untergeordnete Zeitungen. Beide Staaten kontrollierten die Presse über ein eigen geschaffenes Kontrollorgan. In beiden Staaten wurde der Rundfunk und das Fernsehen staatlich gelenkt und kontrolliert. Im dritten Reich war das Abhören ausländischer Sender unter Strafe verboten. In der DDR versuchte die SED das Hören und Sehen von kapitalistischen Sendern zu verbieten. Beide Staaten verboten ihren Bürgern das Lesen und den Besitz von verbotener ausländischer Literatur. Die wenige Ausnahmen bedurften einer staatlichen Genehmigung. Auch die DDR setzte den Besitz dieser Literatur unter Strafe. Beweis: In politischen Strafprozessen galt der Besitz dieser Ware als straferschwerend.

Militär:
NVA Wehrmacht
DDR - Tötungen an der Grenze Wehrmacht - Verbrechen im Krieg
Die Uniformen glichen sich bis auf die Abzeichen und Orden sehr stark.
Beide Staaten hatten ein, weit über ihre ökonomisches Vermögen, hochgerüstetes Militär. Ihre Militärführung unterstand direkt der Parteiführung.
Der Eid wurde nicht auf den Staat gesprochen, sondern auf die Führung der Partei. Alle militärischen Führungskader wurden direkt von der Parteiführung bestimmt. Ihre militärische Planung war aggressiv und nach Außen gerichtet. Beweis: Genaue Aufmarschpläne für die Besetzung Westberlins und der BRD hatte die Armeeführung der DDR erstellt. Die Aggressivität der Wehrmacht ist geschichtlich belegt.
In beiden Heeren kontrollierten Politoffiziere die politischen Vorgaben. In beiden Armeen gab es Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wobei die Straftaten der Armeeangehörigen der DDR, auf Grund der Friedenszeit nicht das Ausmaß der Wehrmacht erreichte. Beide Armeen kennzeichnete eine brutale und unmenschliche Militärgerichtsbarkeit.

Grenze:
Absolute Abschottung des Staats Eingeschränkte Reisefreiheit
Brutales Grenzregime mit Grenzsicherung im internationalen Maßstab
der Tötung von Grenzflüchtlingen

Wirtschaft:
Volkseigene Planwirtschaft Staatlich gelenkte Privatwirtschaft
Beide Staaten bevorzugten eine strenge Reglementierung ihrer Wirtschaft. Beide Staate setzten Arbeitssklaven, zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Vorgaben, verstärkt ein. Im III. Reich kamen KZ Häftlinge zum Einsatz, wobei die Vernichtung der Menschen gewollt und geplant war. In der DDR mussten abertausende Häftlinge Schwerarbeit in den vielen Straflagern und Zuchthäusern leisten. Dabei wurde eine dauerhafte Schädigung der Gesundheit der Strafgefangenen billigend in Kauf genommen. Beide Staaten inhaftierten ihre politischen Gegner und hatten Straflager für politische Gefangene. Die Todesstrafe gegen politische Feinde wurde in beiden Staaten vollstreckt. Nur die starke internationale Kontrolle verhinderte in der DDR eine weitere Verschärfung der Strafmaßnahmen gegen ihre vermeintlichen Staatsfeinde. Die Uniformen der Gefangenenwächter glichen sich stark. Die Uniformfarbe war schwarz ( SS) - schwarzblau (DDR) Die Straflager glichen sich stark. So war das Straflager „Schwarze Pumpe" bei Spremberg, in seiner baulichen Vorgabe, eine Kopie des Konzentrationslagers Dachau und Buchenwald.

Polizei und Geheimdienst:
MfS RSHA
Die * schalteten die Preußische Polizei sehr schnell auf den Kurs der ****. Im Krieg erhielt Himmler die volle Befehlsgewalt über seine SS und die Polizei. Somit unterstand die Polizeigewalt der ****. Der Geheimdienst, das RSHA hatte etwa 7000 Angehörige. Seine Erfolge und Verhaftungen konnten nur durch die tatkräftige Mithilfe der Bevölkerung verwirklicht werden.
Mit der Gründung der Deutschen Volkspolizei unterstellte die DDR Führung die gesamte Polizei der strikten Kontrolle der SED. Somit wurde die VP zum absoluten Erfüllungsgehilfen der Machtansprüche der Partei. Sehr schnell errichtete die SED einen mächtigen Geheimdienst in der DDR. Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR ( MfS) wurde somit Staat im Staate mit fast unbeschränkten Machtbefugnissen. Als Vorläufer fungierte das Ministerium des Inneren, Hauptverwaltung „ Schutz der Volkswirtschaft u. Kommissariate. Am 08.02.1950 kam es zur Gründung des MfS. Bei seiner Auflösung im Frühjahr 1990 verfügte das MfS über 98 000 hauptamtliche Mitarbeiter und über hunderttausend Spitzel in der Bevölkerung, (IM) genannt. Beide Geheimdienste unterhielten eigene Gefängnisse. In beiden Staaten wurden die Grundrechte der Menschen missachtet und mit Füssen getreten. In beiden Staaten kam die Folter zum Einsatz
Allerdings war das RSHA in Friedenszeiten nicht im Ausland an der Durchführung von Terrorakten, Entführungen und Morden beteiligt. Genau diese Verbrechen müssen dem MfS angerechnet werden.

Todesstrafe: Beide Staaten setzten die Todesstrafe gegen ihre politischen Gegner ein.

Parteien:
SED ****
1. Sekretär des ZK Führer
Bezirksparteisekretäre Goldfasane der Partei
Beide Staaten führten in ihren Parteinamen das Wort „Sozialistisch"
Beide Parteien wurden diktatorisch geführt. In beiden Parteien war die Ideologie gegen die Menschen gerichtet. In beiden Staaten besetzten die Führungskräfte der Partei alle wichtigen Ämter des Staates.

Aufmärsche und Parteitage:
Parteitage in Berlin Reichsparteitag in Nürnberg
Beide Parteien lebten von den pompösen Aufmärschen ihrer Anhänger. Die Vorführung des Militärs gehörte zu den staatstragenden Ereignissen in beiden Staaten. Beide Armeen bevorzugten den immer wiederkehrenden Aufmarsch an Staatsfeiertagen.

Elitedenken innerhalb der Partei:
Elite der Arbeiterklasse Herrenmenschen
MfS: Schutz und Schwert der Partei SS: Elitetruppe des Führers
Beide Organisationen setzen mit brutaler Gewalt die Vorgaben der Parteiführung durch.
Beide hielten die absolute Vernichtung ihrer Gegner für rechtens und verherrlichen selbst nach ihrer Niederlage ihr Handeln.

Justiz:
Benjamin Freisler
Straflager Zuchthäuser KZ; Zuchthäuser
Die Justiz unterstand direkt der Partei Die Justiz war gleichgeschaltet
In beiden Staaten wurde die Justiz direkt von der Partei beeinflusst und gelenkt. Sie waren immer Erfüllungsgehilfen der jeweiligen Partei. Das Strafmaß wurde in politischen Prozessen von der Parteispitze vorgegeben und durchgesetzt. .

Zukunftsglauben:
Ewiger Sozialismus Tausendjähriges Reich
Beide Diktaturen glaubten und verkündeten ein immerwährendes Reich.

Staatsende:
Staatsbankrott Ende durch verlorenen Krieg

Widerstand:
17. Juni und Wende 1989 Weiße Rose, 20. Juli
Ende durch Bankrott Ende durch verlorenen Krieg
In beiden Staaten mussten viele Menschen ihr leben lassen für das Ziel einer Beseitigung der Diktatur.


Fazit: Es ist eine Tatsache, die DDR als einen Staat mit einer rotfaschistischen Führung zu bezeichnen. Die SED hat fast das gesamte System der Unterdrückung von den früheren **** übernommen. Sie stellte sich somit auf die gleiche Stufe der Unmenschlichkeit und es Verbrechertums. Festzuhalten ist die Tatsache, dass es in der DDR niemals zu einem geplanten Völkermord kam. Die Unterdrückung des politisch Gegners geschah genauso perfide, genau so perfekt und ohne jeden Skrupel. Das MfS nutzte seine ungesetzliche Machtfülle zur dauernden Einschüchterung großer Teile der Bevölkerung, zur Vernichtung der vermeintlichen Gegner der SED und zur absoluten Machterhaltung der SED. Wobei die Macht der SED immer nur auf die Bajonette der UDSSR beruhten. Im Gegensatz zur ****, hatte die SED niemals in ihrer kurzen Geschichte eine tatsächliche Mehrheit im Volk. Sie war von Beginn an eine reine Kaderpartei der Kommunisten unter der Fuchtel der Bolschewiken in Moskau.

MfG
H. Eckert
_________________
War in der DDR politischer Gefangener
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    www.stasiopferinfo.com Foren-Übersicht -> Erinnern wir uns Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
subRebel style by ktauber
Deutsche Übersetzung von phpBB.de