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VOS: Beschwerde gegen „kontrollierte Wahl“ zum Vorstand

 
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 17:50    Titel: VOS: Beschwerde gegen „kontrollierte Wahl“ zum Vorstand Antworten mit Zitat

VOS: Beschwerde gegen „kontrollierte Wahl“ zum Vorstand

Wahlzettel namentlich erfasst und ausgewertet


Berlin, 6.Januar 2009/cw – Am 9. Februar diesen Jahres möchte der älteste Opferverband, die Vereinigung der Opfer des Stalinismus, kurz: VOS, seinen 60. Geburtstag feiern. Die aktuelle verbandsinterne Kritik bedroht nun die aufkommende Festtags-Stimmung. Dem Bundesvorstand wurde in diesen Tagen ein Widerspruch gegen die kürzlich erfolgte Nachwahl eines Stellvertreters des Bundesvorsitzenden zugestellt, der es nach Meinung von Beobachtern in sich hat. In dem Widerspruch wird dem Bundesvorstand massiv eine undemokratische Praxis vorgeworfen, die im eklatanten Widerspruch zum totalitären Gehabe einstiger Peiniger und dem eigenen freiheitlichen Bekenntnis stände.

Wahlzettel mit Personalien und Unterschrift

So hatte der Vorstand nicht nur Wahlzettel zur (schriftlichen) Abstimmung an die Delegierten der Generalversammlung versandt, auf denen Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten mit geforderter Unterschrift schon angeführt waren, sondern auch gleich das Wahl-Ergebnis in einem Protokoll akribisch mit den Namen der WählerInnen und deren Abstimmungsverhalten festgehalten.

Im Februar 1950 hatten sich vorwiegend Russland-Heimkehrer zu der VOS zusammengeschlossen, um die düsteren Erinnerungen an stalinistische Verfolgung und Lageraufenthalte nicht zu vergessen und die in den Lagern erlebte Kameradschaft zu bewahren. In der Folge schlossen sich der „Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge“ auch Verfolgte aus der ehemaligen SbZ und späteren DDR an. Schon bald erarbeitete sich die VOS ihren Ruf als wichtiges Sammelbecken von Opfern kommunistischer Gewaltherrschaft und wurde ein ernster Gesprächspartner für Politiker, die an entsprechenden Gesetzesvorhaben zur Linderung der größten Not einstiger Verfolgter arbeiteten.

Gegen Satzung und Vereinsrecht

Doch die Zeiten der einst beschworenen Kameradschaft scheinen nicht erst heute in die Krise zu kommen. Seit Jahren muss sich der Verband internen Auseinandersetzungen stellen, die oftmals vor den Gerichten ausgefochten werden. Jetzt aber sehen Mitglieder einen Tiefpunkt erreicht. „Mit dem inakzeptablen, weil sowohl an der eigenen Satzung wie am Vereinsrecht vorbei gehenden Verfahren zur Wahl eines (einzig vom Vorstand vorbestimmten) Kandidaten zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden habe man dem demokratischen Anspruch des Verbandes einen Bärendienst geleistet“, so ein Mitglied, dass sich aus „berechtigter Angst vor Repressalien gegen Kritiker“ gegenwärtig nicht outen möchte. Ein anderes Mitglied hat sowohl gegen „diese schriftliche Wahl“ wie die ebenfalls schriftlich erfolgte Änderung der Satzung „ohne Gelegenheit der Aussprache oder inhaltlichen Diskussion“ Widerspruch eingelegt, über den nun der Bundesvorstand entscheiden muss. Auch die Abstimmung über die Satzungsänderungen wurde namentlich erfasst und ausgewertet.

Vergütung für den Vorstand

Durch die kritisierte Satzungsänderung hatte der Vorstand für sich eine Vergütung und deren vertragliche Gestaltung bestimmen lassen. Mitglieder befürchten dadurch einen möglichen Verlust der bisherigen Gemeinnützigkeit und ähnlich gelagerter Förderungen.

Auch das zuständige Registergericht in Berlin-Charlottenburg, das die Eintragungen in das Vereinsregister vornimmt, muss nun die Ordnungsmäßigkeit der kritisierten Wahl und Abstimmungen sorgfältig prüfen.

„Das ist alles andere als ein großer Blumenstrauß zu der verdienten Geburtstagsfeier“, stellt dazu ein vormaliges Vorstandsmitglied fest, das bereits im letzten Jahr unter „dem Eindruck rechtlich nicht konformer Vorgänge im Verein“ von seiner Funktion zurückgetreten war.

Kommentar: Wie soll denn eine Wahl geheim sein, wenn auf den "Wahlscheinen" Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten mit geforderter Unterschrift angeführt waren????
Dabei wird in der Satzung der VOS festgelegt, daß die Wahlen geheim durchgeführt werden müssen. Ist das Vorgehen bei dieser "Wahl" etwa kein plumper Verstoß gegen die Satzung und gegen alle demokratischen. Regeln?
Und diejenigen, die das so arrangiert haben, wissen das auch. Hätten sie sonst diese "Wahl" so durchgezogen, ohne alle Mitglieder rechtzeitig über die geplante Wahl und den Kandidaten zu informieren? Sollte damit irgendein Widerspruch aus den Reihen der uninformierten Mitglieder von vornherein ausgeschlossen werden?

Wer jetzt immer noch Vertrauen zu diesen Leuten hat, kann einem nur noch leid tun. Wenn jetzt endlich noch viel mehr Kameraden munter werden und das undemokratische Verhalten gewisser Verbandsfürsten nicht mehr hinnehmen, kann die VOS vielleicht noch gerettet werden.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.


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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 12.01.2010, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Knappe Kasse oder Frechheit:

VOS-Vize fordert von Vorgänger 12.000 Euro Schadenersatz
Beauftragte Kanzlei: Unter Verzicht auf Rechtsweg „mit der Hälfte“ einverstanden

Berlin, 11.01.2010/cw – Das der Vorgänger von seinem Nachfolger im Amt Post bekommt, ist nicht immer üblich, widerspricht aber auch nicht den Usancen. So erhielt der Vorgänger im Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der ältesten Verfolgtenorganisation VOS (Vereinigung der Opfer des Stalinismus), die im nächsten Monat auf sechzig Jahre seit der Gründung zurückblicken kann, jetzt ebenfalls Post. Die kam aber nicht von Ronald Lässig selbst, gegen dessen Wahl dem Bundesvorstand inzwischen wegen des Vorwurfes eines Verstoßes gegen das Vereinsgesetz und die Satzung der VOS ein Widerspruch vorliegt, sondern von der beauftragten Leipziger Kanzlei „Schoch & Topel“. In dem besagten Schreiben vom 8.01.2010 wird namens „unseres Mandanten“ (Ronald Lässig, Anmerkung) dem erstaunten Amtsvorgänger mitgeteilt: „Durch die Ihrerseits aufgestellten falschen Behauptungen ist unserem Mandanten ein Schaden entstanden, für den der Adressat nun einzustehen habe.

Aber „da unser Mandant ... keinerlei Interesse an einer langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzung“ hat, sei dieser „durchaus an einer gütlichen Einigung interessiert“. Sodann führt die Kanzlei im Namen Ronald Lässigs einen Vergleich an, der „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Präjudiz“ die Verpflichtung vorsehe, „an unseren Mandanten einen Pauschalbetrag in Höhe von 6.000,00 € zur Abgeltung der Schadenersatzansprüche“ zu zahlen.

Der „von dieser Forderung überraschte“ Vorsitzende der Vereinigung 17. Juni, Carl-Wolfgang Holzapfel war zunächst sprachlos und konstatierte dann: „Entweder ist Herr Lässig knapp bei Kasse oder das ganze ist eine bodenlose Frechheit. Von einer etwaigen kriminellen Energie wolle er hier gar nicht erst reden, weil auch Herr Lässig bis zu einer etwaigen gerichtlichen Klärung einen Anspruch auf die Unschuldsvermutung habe“.

Holzapfel sieht nun nicht nur auf Lässig wegen seiner offensichtlich unhaltbaren Forderungen

Probleme zukommen, sondern auch auf den Verband, der „durch das Agieren von Lässig zunehmend Schaden erleidet“. Nachdem Lässig an seiner angefochtenen Wahl selbst aktiv mitgewirkt und das Wahlprotokoll über die Vereinsrechts- und satzungswidrige Wahl mit unterschrieben habe, bleibt nach Auffassung Holzapfels dem Bundesvorstand nur die „Flucht nach Vorne und die heißt: Rücktritt“. Der Vorstand habe die warnenden Hinweise in lässiger Weise ignoriert und steht „sowohl für die gesetzwidrige Wahl wie für die Etablierung Lässigs in die Stellvertreter-Funktion voll in der Verantwortung“, sagt Holzapfel.

In einer heute verbreiteten Presserklärung betont der Amtsvorgänger Lässigs, der im Sommer vorigen Jahres „wegen unhaltbarer rechtlicher Zustände“ im Verband seinen Rücktritt erklärt hatte, er wolle „erst gar nicht aufzählen, welche Widersprüche in der beruflichen Darstellung Lässigs aufgetaucht seien, angefangen von dem abweichenden Geburtsdatum im Vereinsorgan“ bis hin zu den widersprüchlichen Angaben über eine Tätigkeit bei der Tagesschau“ (Der NDR hatte auf Anfrage lediglich eine „freie Mitarbeit“ für ein regionales Nachrichten-Programm am Nachmittag bestätigt). Es ginge hier auch nicht um die privatimen Angelegenheiten eines umtriebigen Journalisten, der „in einer schwierigen Zeit“ Fuß zu fassen suche sondern einzig und ausschließlich um die Selbst-Darstellung eines angesehenen großen Verbandes in der Öffentlichkeit, der durch derartige Winkelzüge in Verruf gerate. Zumindest solle Lässig den Anstand besitzen und sein „durch das Vereinsregister noch nicht bestätigtes Amt“ ohne Verzug niederlegen.

Siehe auch: VOS: Beschwerde gegen "kontrollierte Wahl" unter 17juni1953.de >>> Presse vom 6.01.2010

V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Berlin, Tel.:030-30607785 oder 0176-48061953 17juni1953.de

Quelle: 17juni1953.de >>> Presse vom 11.01.2010
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 23.01.2010, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

VEREINIGUNG (AK) 17. JUNI 1953 e.V.

P r e s s e

„Aufrechterhaltung der Hess-Haft unseres Zeitalters unwürdig“

Historie: Namhafte Persönlichkeiten unterschrieben für eine

humanitäre Lösung


Berlin, 22.01.2010/cw – In dem von der VOS (Vereinigung der Opfer des Stalinismus) ausgesprochenen Ausschlussverfahren gegen den Vorsitzenden der Vereinigung 17. Juni, Carl-Wolfgang Holzapfel, wird u.a. dessen Engagement für den seinerzeitigen letzten Kriegsgefangenen in Berlin-Spandau vor 35 Jahren als Begründung angeführt und verurteilt.

Die Einlassung Holzapfels, er habe sich seinerzeit „aus rein humanitären Gründen neben vielen namhaften Persönlichkeiten“ engagiert und habe sich damit „keinesfalls die Denkweisen des einstigen führenden Nationalsozialisten zu eigen gemacht“, wird „angesichts des Engagements für einen *-Verbrecher“ bezweifelt. Der so kritisierte ehemalige stv. Bundesvorsitzende fühlt sich durch derartige Aussagen bewusst „in schlimmster kommunistischer Weise“ diffamiert und wurde nun in seinem umfangreichen historischen Archiv fündig. In einer auf der Homepage der Vereinigung 17. Juni veröffentlichten Erklärung führt Holzapfel nun einige der prominenten Persönlichkeiten an, die bereits 1967 in einem unterzeichneten Aufruf erklärt hatten, „dass die Aufrechterhaltung einer politischen Haftanstalt durch vier Großmächte, nur um das langsame Sterben eines Greisen zu überwachen, unseres Zeitalters unwürdig“ sei.

Zu den 2.352 Unterzeichnern gehörten u.a.:

Bis 27.09.1967: Jean Anouilh, Schriftsteller, Paris; Selfton Delmer, Publizist, England; Josef Ertl, MdB-FDP, Bonn; André Francois-Poncet, ehem. französ. Botschafter in Deutschland, Paris; Prof. Dr. Otto Hahn, Nobelpreisträger, Göttingen; Prof. W. Heisenberg, Nobelpreisträger, München; Ernst Jünger, Schriftsteller, Wilfingen; Ernst Lemmer, Bundesminister a.D., Berlin; Landesbischof D. Dr. Hans Lilje, Hannover; Dr. Gerhard May, Bischof, Wien; Prof. Dr. H.J. von Merkatz , MdB-CDU/CSU, Bundesminister a.D.; Willy Müller, MdB-SPD, Worms; Kirchenpräsident i.R. D. Martin Niemöller, Träger des Lenin-Friedenspreises, Wiesbaden; Lord Robertson of Oakridge, House of Lords, England; Lord Russel of Liverpool, House of Lords, England; Prof. Hans Joachim Schoeps, Erlangen; Friedrich Franz von Unruh, Schriftsteller, Merzhausen; B. Prinz zu Wittgenstein, MdB-CDU-CSU, Lassphe;

Bis 1.10.1967: Dr. Paul Adenauer, Köln; Herman Ahrens, MdB-SPD, Salzgitter; Heinrich Albertz, Reg. Bürgermeister a.D. MdA-SPD, Berlin; Lale Andersen, Zürich; Prof. Dr. Walter Antoniolli, Präsident des österr. Verfassungsgerichtshofes; Dr. Adolf Arndt, MdB-SPD, Bonn; Generalintendant Ernst Bacher, Chefredakteur „Express“, Wien Prof. Otto Basil, Schriftsteller, Mitgl. der Liga für Menschenrechte, Wien; Josef Becker, MdB-CDU, Pirmasens; Prof. Mr. J.H. van Bemmeien, Strafrechtler, Lejden/Holland; Dr. Ursula Besser, MdA-CDU, Berlin; Dr. Kurt Birrenbach, MdB-CDU, Düsseldorf; Erik Blumenfeld, MdB-CDU, Bonn; Dr. Werner Bockelmann, Oberbgm. a.D. Frankfurt/M.; Pastor F. von Bodelschwingh, Bethel; William Borm, MdB-FDP, Bonn (später enttarnter IM des MfS/DDR); Minister Carl J. Burckhardt, ehem. Hoher Kommissar des Völkerbundes in Danzig, ehem. Präsident des Intern. Roten Kreuzes u.a., Vinzel/Schweiz; Prof. Dr. Fritz Burgbacher, MdB-CDU, Köln; Prof. Dr. Adolf Butenandt, München; Hugo Collet, MdB-SPD, Pirmasens; Stud.Rat. Dr. Erhard Eppler, MdB-SPD, Dornstatten; Prof. Dr. Felix Ermacora, österr. Delegierter der Menschenrechtskomm. der UNO (1960-1966), Wien; Georg Fitze, Generalmajor a.D., Fürstenfeldbruck; H. Giegold, Polit. Redakteur „Frankenpost“, Hof; Eugen Glombig, MdB-SPD, Hamburg; Hans Gmelin, Oberbgm. Tübingen; Dr. Alfons Gorbach, Bundeskanzler/Österreich a.D., Graz; Annemarie Griesinger, MdB-CDU, Markgröningen; Probst D. Dr. Heinrich Grüber, Berlin; Dr. Max Güde, MdB-CDU, Generalbundesanwalt a.D.; Erzherzog Otto von Habsburg, Pöcking; Willi Heinrich, Soz.Sekr. Ev. Arbeiterwerk, Antifasch. Arb.Gem., Karlsruhe; Karl Herold, MdB-SPD, Kulmbach; Dr. Karl Hillermeier, MdL-CSU, Staatssekretär, München; Walter Hirrlinger, MdL, Sozial- u. Arbeitsminister, Eßlingen/Neckar; Martin Hirsch, MdB-SPD, Berlin; Rolf Hochhuth, Schriftsteller, Schweiz; Dr. Louis Ferdinand von Hohenzollern, Prinz von Preußen, Bremen; Dr. med. Josef Issels, Rottach-Egern; Prof. Adolf Kindermann, Weihbischof, Königstein/Taunus; Dr. Egon Alfred Klepsch, MdB-CDU, Koblenz; Dr. Hans-Ulrich Klose, MdL, Korschenbroich/Westf.; Waldemar von Knoeringen, MdL-SPD, München; Dr. Helmut Kohl, MdL-CDU, Fraktionsvors., Mainz; Prof. Dr. Georges Langrod, ehem. Offizier der Poln. Armee, ehem. Kriegsgefangener in Deutschland (1940-45), Paris; Peter Lorenz, MdA-CDU, Berlin; Heinrich Lummer, MdA-CDU, Berlin; Prof. Dr. Golo Mann, Kilchberg b/Zürich; Winfried Martini, Publizist, Ottobrunn; Hermann Mertens, Oberlandeskirchenrat, Kiel; Prof. Dr. Paul Mikat, Minister a.D., Düsseldorf; Elly Ney, Pianistin, Tutzing; Dr. Werner Remmers, MdL-CDU, Holthausen; Klaus Riebschläger, MdA-SPD, Berlin; Prof. Hans Rothfels, Tübingen; Franz Sackmann, MdL-CSU, Staatssekretär, München; Dr. Elisabeth Schwarzhaupt, MdB-CDU, Frankfurt/M.;

Vorstehende Liste könnte entsprechend fortgesetzt bzw. ergänzt werden. Die Menschen, die sich für die Lösung des humanitären Problems eingesetzt haben, blindwütig und ohne vertiefte Geschichtskenntnisse als „den * oder ihrem Denken nahe stehend“ zu verunglimpfen, richtet sich gegen die Kritiker selbst, stellt Holzapfel fest. Sie würden damit unbeabsichtigt jenen „braunen Dumpfbacken“ zuarbeiten, die die letzten Lebensjahre des Greisen von Spandau für ihre vordergründigen Demokratie-feindlichen Hetzparolen missbrauchen.

Der ehemalige stv. Bundesvorsitzende hat sich wegen der Ausschluss-Verfügung des Bundesvorstandes inzwischen an den Beschwerdeausschuss der VOS gewandt und erwartet „zumindest in diesem Punkt“ eine deutliche Entschuldigung.

V.i.S.d.P.: Carl-Wolfgang Holzapfel, Vors. Vereinigung 17. Juni 1953 e.V., Berlin, Quelle: Privat-Archiv, Tel.: 030-30207785 oder 0176-48061953 www.17juni1953.de oder mauerdemonstrant.wordp

Kommentar: Mit dieser unsinnigen Begründung für einen Ausschluss aus der VOS, haben gewisse Leute im BV - als Kameraden kann man sie ja nicht bezeichnen - wieder einmal eindeutig bewiesen, daß sie unfähig und dumm sind und in ihrer Unwissenheit auch nicht davor zurückschrecken, andere Mitglieder krampfhaft als N a z i s zu diffamieren, weil sie offensichtlich keine triftigen Gründe für einen Auschluss vorbringen können.
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 13:00    Titel: Steht Herr Holzapfel auch in der Liste? Antworten mit Zitat

Carl-Wolfgang Holzapfel hat Folgendes geschrieben:
Vorstehende Liste könnte entsprechend fortgesetzt bzw. ergänzt werden. Die Menschen, die sich für die Lösung des humanitären Problems eingesetzt haben, blindwütig und ohne vertiefte Geschichtskenntnisse als "den * oder ihrem Denken nahe stehend" zu verunglimpfen, richtet sich gegen die Kritiker selbst, stellt Holzapfel fest.

Niemand vom Vorstand der VOS hat die Menschen, die sich für die Lösung des humanitären Problems eingesetzt haben und die in der vorstehenden Liste stehen, blindwütig und ohne vertiefte Geschichtskenntnisse als "den * oder ihrem Denken nahe stehend" verunglimpft. Der Vorstand hat sich mit seiner Äußerung nur auf Herrn Holzapfel bezogen. Der steht, so wie ich das lesen kann, nicht in der Liste.

Verfasser
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Matte
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BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hier versucht es jemand ganz auf die dumme Tour. Diese Argumentation ist ja nun wirklich kein Zeichen von Intelligenz. Aber wenn man liest, wer das geschrieben hat, wundert es nicht. Der VOS-Vorstand macht W. Holzapfel zum Vorwurf, diese Liste mit unterschrieben zu haben. Verfasser nun seinerseits bemängelt, W. Holzapfel stünde n i c h t auf der Liste. Wenn W. Holzapfel nun tatsächlich nicht unterschrieben hat, dann würde ja der VOS-Vorstand falsches Zeugnis über ihn verbreiten ! Also, was ist hier richtig?
Wenn W. Holzapfel unterschrieben hat, steht er in einer Reihe mit honorigen Persönlichkeiten. Wenn er ( laut Verfasser ) nicht unterschrieben hat könnte man die Vorwüfre seitens VOS-Vorstand als Verleumdung werten.

*****, werd Dir erstmal selbst klar, was Du überhaupt willst. Du schadest sonst womöglich noch Deinem Vorstand, und das willst Du doch auf keinen Fall, oder?
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 21:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Verfasser hat geschrieben: Niemand vom Vorstand der VOS hat die Menschen, die sich für die Lösung des humanitären Problems eingesetzt haben und die in der vorstehenden Liste stehen, blindwütig und ohne vertiefte Geschichtskenntnisse als "den * oder ihrem Denken nahe stehend" verunglimpft. Der Vorstand hat sich mit seiner Äußerung nur auf Herrn Holzapfel bezogen. Der steht, so wie ich das lesen kann, nicht in der Liste.


So ein Unsinn! Es wird doch hier nur ein Teil der 2.352 Unterzeichner veröffentlicht, hauptsächlich Prominente. Wer noch alles unterschrieben hat, geht deshalb aus dieser unvollständigen Liste gar nicht hervor. Ob unterschrieben oder nicht, niemand kann Herrn Holzapfel vorwerfen, daß er sich für die Haftentlassung des 80jährigen Heß eingesetzt hat, weil das nämlich so viele honorige Persönlichkeiten genauso getan haben.
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Verfasser
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BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 10:26    Titel: Falsche Interpretation Antworten mit Zitat

Matte hat Folgendes geschrieben:
Aber wenn man liest, wer das geschrieben hat, wundert es nicht. Der VOS-Vorstand macht W. Holzapfel zum Vorwurf, diese Liste mit unterschrieben zu haben.

Aber Herr Matte, wenn man meinen Text liest, kann man doch gar nicht (so wie Sie) feststellen, dass der VOS-Vorstand Herrn Holzapfel zum Vorwurf macht, diese Liste mit unterschrieben zu haben.

Ich habe lediglich meine Meinung geäußert, dass der VOS-Vorstand niemanden verunglimpft hat, der in der hier eingestellten Liste zu lesen ist, und dass sich seine Äußerung nur auf Herrn Holzapfel bezog. Diese Meinung habe ich, weil ich bisher nichts anderes in Erfahrung bringen konnte.

Matte hat Folgendes geschrieben:
Verfasser nun seinerseits bemängelt, W. Holzapfel stünde n i c h t auf der Liste.

Auch das konnten Sie aus meinem Text nicht entnehmen. Ich schrieb: "Der (Herr Holzapfel) steht, so wie ich das lesen kann, nicht in der Liste." Ich habe nicht bemängelt, dass er n i c h t in der Liste steht, sondern lediglich die Feststellung zum Ausdruck gebrachte, dass man seinen Namen, soweit man die veröffentlichte Liste benutzt, nicht lesen kann.

In dem Zusammenhang möchte ich mal fragen, ob es die Möglichkeit im Internet gibt, die vollständige Liste zu sehen. Ich vermute aber mal, dass Herr Holzapfel auch nicht in der vollständigen Liste steht. Wenn er in der Liste stehen würde, hätte Herr Holzapfel mit Sicherheit seinen Namen in der vorliegenden unvollständigen Liste nicht vergessen.

Interessant wäre auch die Verlautbarung des Aufrufes im Original zu lesen.

Also, Herr Matte, denken Sie sich bitte etwas Neues aus, was Sie aus meinem Beitrag herauslesen wollen. Vielleicht kommen Sie noch drauf?

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Zuletzt bearbeitet von Verfasser am 26.01.2010, 12:25, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 12:21    Titel: Es kommt wohl auf die Methode an Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Ob unterschrieben oder nicht, niemand kann Herrn Holzapfel vorwerfen, daß er sich für die Haftentlassung des 80jährigen Heß eingesetzt hat, weil das nämlich so viele honorige Persönlichkeiten genauso getan haben.

Ich könnte mir vorstellen, dass der, der jemanden vorwirft, sich für die Haftentlassung des *-Stellvertreters eingesetzt zu haben, nicht allein die Tatsache sieht, dass er sich eingesetzt hat, sondern wie er sich eingesetzt hat.

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Brandenburger
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BeitragVerfasst am: 08.02.2010, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Wahlzettel mit Personalien und Unterschrift

So hatte der Vorstand nicht nur Wahlzettel zur (schriftlichen) Abstimmung an die Delegierten der Generalversammlung versandt, auf denen Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten mit geforderter Unterschrift angeführt waren, sondern auch gleich das Wahl-Ergebnis in einem Protokoll akribisch mit den Namen der WählerInnen und deren Abstimmungsverhalten festgehalten.


So eine Sauerei!

Nicht einmal die Verbrecher in der SED haben bei den Scheinwahlen Wahlzettel vorbereitet, auf denen Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten stand. Was sind das für Leute in der VOS, die solche Sauereien aushecken?

Pfui Teufel!
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BeitragVerfasst am: 15.02.2010, 12:21    Titel: Wahlpraktiken Antworten mit Zitat

Brandenburger hat Folgendes geschrieben:
So eine Sauerei!

Nicht einmal die Verbrecher in der SED haben bei den Scheinwahlen Wahlzettel vorbereitet, auf denen Namen und Adresse des jeweiligen Wahlberechtigten stand. Was sind das für Leute in der VOS, die solche Sauereien aushecken?

Pfui Teufel!

Das würde ich als VOS-Mitglied nicht so krass sehe.

1. weiß man gar nicht, ob die Wahl von Lässig wirklich satzungswidrig war. Wie ich das sehe, war seine Wahl zum stellv. Bundesvorsitzenden ein Sonderfall, weil sein Vorgänger Holzapfel zurückgetreten war und man dringend einen neuen stellv. Bundesvorsitzenden brauchte. Normalerweise wird in der VOS immer geheim gewählt.

2. sollte man sich nicht aufregen, wenn man kein VOS-Mitglied ist. Sind Sie VOS-Mitglied?

3. hinkt ein Vergleich mit dem SED-Staat. Im SED-Staat musste man die Wahl so mitmachen, wie die SED das wollte. Man konnte aus dem SED-Staat nicht austreten und sich einen Staat mit besseren Wahlpraktiken suchen. Aus der VOS könnte man austreten, wenn einem die Wahlpraktiken nicht gefallen sollten, und sich einen anderen Verein suchen, oder selber einen gründen, wenn man wollte.

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BeitragVerfasst am: 15.02.2010, 12:52    Titel: Re: VOS: Beschwerde gegen „kontrollierte Wahl“ zum Vorstand Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
"Mit dem inakzeptablen, weil sowohl an der eigenen Satzung wie am Vereinsrecht vorbei gehenden Verfahren zur Wahl eines (einzig vom Vorstand vorbestimmten) Kandidaten zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden habe man dem demokratischen Anspruch des Verbandes einen Bärendienst geleistet", so ein Mitglied, dass sich aus "berechtigter Angst vor Repressalien gegen Kritiker" gegenwärtig nicht outen möchte. Quelle: www.17juni1953.de >>> Presse vom 11.01.2010

Was mag das für ein Mitglied sein? Wieso hat es "berechtigte Angst vor Repressalien gegen Kritiker"?

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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 11:38    Titel: Antworten mit Zitat

Verfasser hat geschrieben
Zitat:
1. weiß man gar nicht, ob die Wahl von Lässig wirklich satzungswidrig war. Wie ich das sehe, war seine Wahl zum stellv. Bundesvorsitzenden ein Sonderfall, weil sein Vorgänger Holzapfel zurückgetreten war und man dringend einen neuen stellv. Bundesvorsitzenden brauchte. Normalerweise wird in der VOS immer geheim gewählt.

2. sollte man sich nicht aufregen, wenn man kein VOS-Mitglied ist. Sind Sie VOS-Mitglied?

Wenn normalerweise in der VOS immer geheim gewählt wurde, warum denn dann diesmal nicht? Die Satzung schreibt doch geheime Wahlen vor und auch wenn ein neuer stellv. Bundesvorsitzender gebraucht wird, darf man nicht gegen die Satzung und alle demokratischen Grundsätze verstoßen. Man hätte die Briefwahl doch selbstverständlich auch so organisieren können, daß die Anonymität der Wähler garantiert und damit die Wahl geheim blieb.

Und auch wenn man kein Mitglied einer Partei, anderer Organisationen oder der VOS ist, kann man sich trotzdem jederzeit immer über negative Handlungen in solchen Organisationen aufregen und diese auch kritisieren.

Zitat:
3. hinkt ein Vergleich mit dem SED-Staat. Im SED-Staat musste man die Wahl so mitmachen, wie die SED das wollte. Man konnte aus dem SED-Staat nicht austreten und sich einen Staat mit besseren Wahlpraktiken suchen. Aus der VOS könnte man austreten, wenn einem die Wahlpraktiken nicht gefallen sollten, und sich einen anderen Verein suchen, oder selber einen gründen, wenn man wollte.

Was ist das für ein Unsinn! Nach diesem "Vorschlag" sollen also die Mitglieder keine Kritik an den Wahlpraktiken üben, sondern sie müssen den Verein verlassen. Das ist niemals der richtige Weg, man soll nicht davonlaufen, sondern sich im Interesse aller Kameraden aktiv dafür einsetzen, daß negative Handlungen unterbleiben.

Und nun noch ein letztes Wort. Ich werde schon lange von Kameraden gedrängt, Sie wegen solcher Beiträge im Forum zu sperren. Die Kameraden und ich auch, wir sind es leid, daß Sie ungerechtfertigte Handlungen, die uns alle betreffen, krampfhaft mit unsinnigen Begründungen verteidigen wollen. Schreiben Sie wieder so einen Beitrag, dann werden Sie noch einmal gesperrt. Schreiben Sie wieder vernünftige Beiträge, so wie Sie das früher getan haben.
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Zuletzt bearbeitet von ReiBin am 16.02.2010, 12:51, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 11:51    Titel: Antworten mit Zitat

" Aus der VOS könnte man austreten, wenn einem die Wahlpraktiken nicht gefallen sollten, und sich einen anderen Verein suchen, oder selber einen gründen, wenn man wollte. "


Normal ist sowas doch nicht, oder ?

Lieber Reinhard, soll Dein Forum im gleichen Chaos versinken wir das von W. Holzapfel ? Provokateuren muß man Grenzen setzen.
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BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 14:35    Titel: Antworten und Fragen Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Und auch wenn man kein Mitglied einer Partei, anderer Organisationen oder der VOS ist, kann man sich trotzdem jederzeit immer über negative Handlungen in solchen Organisationen aufregen und diese auch kritisieren.

Das simmt, was Sie sagen. Darum möchte ich, wenn Sie erlaubt, gern meine Aussage:

Verfasser hat Folgendes geschrieben:
2. sollte man sich nicht aufregen, wenn man kein VOS-Mitglied ist. Sind Sie VOS-Mitglied?

wie folgt korrigieren:

2. sollte man sich nicht so stark aufregen mit Audrücken wie "So eine Sauerei! Pfui Teufel!" wie Brandenburger, wenn man kein VOS-Mitglied ist. Ich gehe davon aus, dass Brandenburger kein VOS-Mitglied ist, weil er meine Frage nicht beantwortet hat.

Kritik zu üben wäre meiner Meinung nach in erster Linie die Aufgabe der VOS-Mitglieder. Das wollte ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen. Ich wollte nicht zum Audruck bringen, dass Nichtmitglieder kein Recht haben, Kritik zu üben. Sie haben das Recht, weil sie mit ihren Steuern den Verein z. T. bezahlen.

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Was ist das für ein Unsinn! Nach diesem "Vorschlag" sollen also die Mitglieder keine Kritik an den Wahlpraktiken üben, sondern sie müssen den Verein verlassen. Das ist niemals der richtige Weg, man soll nicht davonlaufen, sondern sich im Interesse aller Kameraden aktiv dafür einsetzen, daß negative Handlungen unterbleiben.

Meine Aussage, die Sie als Unsinn bezeichnen, bezog sich auf die unsinnige Behauptung Brandenburgers, dass die Wahlpraktiken der VOS den Wahlpraktiken des SED-Staates entsprechen. Das ist eben nicht der Fall, weil man aus der VOS austreten kann, aus dem SED-Staat aber nicht austreten konnte. Das heißt noch lange nicht, dass ich die Kameraden aufgefordert hatte, jede Kritik zu vermeiden und lieber davon zu laufen.

Wie man im obigen Beitrag lesen kann, gibt es ja sogar zwei Kameraden in der VOS, die Kritik geübt haben:

Presse 17. Juni hat Folgendes geschrieben:
"Mit dem inakzeptablen, weil sowohl an der eigenen Satzung wie am Vereinsrecht vorbei gehenden Verfahren zur Wahl eines (einzig vom Vorstand vorbestimmten) Kandidaten zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden habe man dem demokratischen Anspruch des Verbandes einen Bärendienst geleistet“, so ein Mitglied, dass sich aus "berechtigter Angst vor Repressalien gegen Kritiker" gegenwärtig nicht outen möchte. Ein anderes Mitglied hat sowohl gegen "diese schriftliche Wahl" wie die ebenfalls schriftlich erfolgte Änderung der Satzung "ohne Gelegenheit der Aussprache oder inhaltlichen Diskussion" Widerspruch eingelegt, über den nun der Bundesvorstand entscheiden muss.

Das ist doch ein positives Zeichen, dass kritisiert und nicht ausgetreten wird. Oder treten die Kameraden doch noch aus, weil sie Repressalien fürchten? Weiß man eigentlich, wie diese Kameraden heißen? Was mich eigentlich wundert, ist, warum ein Kamerad sich aus "berechtigter Angst vor Repressalien gegen Kritiker" gegenwärtig nicht outen möchte. Wieso ist die Angst berechtigt? Wie würden denn die "Repressalien" aussehen? Das verstehe ich nicht. Wer mag dieser Kamerad bloß sein, der solch eine Angst hat? Gehört er zu den Angsthasen? Das würde mich mal interessieren. Vielleicht weiß Matte etwas mehr?

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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

Verfasser hat folgendes geschrieben
Zitat:
2. sollte man sich nicht so stark aufregen mit Audrücken wie "So eine Sauerei! Pfui Teufel!" wie Brandenburger, wenn man kein VOS-Mitglied ist. Ich gehe davon aus, dass Brandenburger kein VOS-Mitglied ist, weil er meine Frage nicht beantwortet hat.


Dazu bekräftige ich nochmals. Auch wenn man kein Mitglied einer Partei, anderer Organisationen oder der VOS ist, kann man sich trotzdem jederzeit immer über negative Handlungen in solchen Organisationen so stark aufregen wie man will und diese Handlungen auch als das bezeichnen, was sie sind. Und ich habe Ihnen in diesem Forum schon einmal erklärt, daß Sie überhaupt kein Recht haben, danach zu fragen, wer Brandenburger sei und ob er Mitglied der VOS ist. Brandenburger muß Ihre Frage nicht beantworten und warum wollen Sie denn das überhaupt wissen? Wundern Sie sich nicht, wenn aus einem solchen Verhalten gewisse Rückschlüsse gezogen werden.

Alles, was Sie sonst noch schreiben, ist schon beantwortet. Fangen Sie also nicht wieder damit an, das nochmals hin-und her zu drehen. Dieses Thema ist hiermit beendet.
_________________
In der ehemaligen DDR 1961 bis 1964 Haft wegen so genannter fortgesetzter staatsgef�hrdender Propaganda und Hetze
(� 19 Abs. 1 Ziff. 2 StEG)
Wehrdienstverweigerer und von Anfang an Mitorganisator und Teilnehmer der Montagsdemos in Leipzig, mit denen die Macht des SED-Regimes gebrochen und der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands freigek�mpft wurde.
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ReiBin
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BeitragVerfasst am: 16.02.2010, 18:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Beitrag mußte gelöscht werden, weil das wieder nur eine Wiederholung der bereits ausdiskutierten Argumente war.

ReiBin
_________________
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BeitragVerfasst am: 17.02.2010, 13:11    Titel: Wundern Sie sich nicht... Antworten mit Zitat

ReiBin hat Folgendes geschrieben:
Wundern Sie sich nicht, wenn aus einem solchen Verhalten gewisse Rückschlüsse gezogen werden.

Um Gottes Willen, wie soll ich denn das verstehen?

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BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 18:47    Titel: "Vereinigung 17. Juni" Antworten mit Zitat

Im Gästebuch 17. Juni konnte man lesen:

"Vereinigung 17. Juni" (in mehreren Teilen)

http://gb17.myblog.de/gb17/art/6525231/-Vereinigung-17-Juni-aus-Die-verdrangte-Revolution-

Ich hab das vor dem Löschen kopiert. Das war gut so, weil das Buch:

Bernd Eisenfeld, Ilko-Sascha Kowalczuk, und Ehrhart Neubert hat Folgendes geschrieben:
Die verdrängte Revolution. Der Platz des 17. Juni 1953 in der deutschen Geschichte
von Bernd Eisenfeld, Ilko-Sascha Kowalczuk, und Ehrhart Neubert von Edition Temmen (Gebundene Ausgabe - Juni 2004)

zumindest bei Amazon derzeit nicht verfügbar ist.

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