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Wie werden heute noch Menschen im nahen Umfeld schikaniert?

 
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Bergsteiger



Anmeldedatum: 07.10.2011
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 07.10.2011, 21:22    Titel: Wie werden heute noch Menschen im nahen Umfeld schikaniert? Antworten mit Zitat

Es gibt ja sogenannte "Zersetzungen".

Falls das heute auch noch in Gebieten der ehemaligen DDR geschieht, woran erkennt man schnell die Gefahr und wie wehrt man, die oft subtil Ablaufenden Maßnahmen (z.B. Kontrolle von Anwohnern in Mieteinheiten oder Rufmord/Hetze im Umfeld) zuverlässig ab?
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Franzose
Ganz besonders aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 08.07.2007
Beiträge: 219

BeitragVerfasst am: 19.10.2011, 02:57    Titel: Nein nein Bergsteiger Antworten mit Zitat

Nein nein Bergsteiger, die Zersetzungen fanden schon seit 1993 statt und halten bis heute an. Laut eines Frankfurter Polizisten gibt es ganz klare Anweisungen, wie mit Stasiopfern umzugehen ist. Und zwar nicht nur in den "neuen Laendern" [ich hasse den Ausdruck]. Wenn Du meinst, dass sei Schwachsinn, dann beantworte mir folgende Fragen.

1.) Hat jemals ein Stasiopfer einen Auslaenderprozess gewonnen, sprich, wenn es z.B. in der Nachbarschaft mit Auslaenderbanden, Roma oder anderen "Mitbuergern" Aerger gab? Meine Freunde und ich haben danach gesucht und nichts gefunden.
2.) Hat jemals ein Stasiopfer einen Waffenschein aufgrund "gefaehrdetem Personenkreis" bekommen? Stasiopfer sind schon aufgrund des rechtsbeugerischen Freispruches ALLER Taeter, Mitglied dieses Personenkreises.
3.) Haben Stasiopfer jemals einen dauerhaften Grosskaliber-Waffenklub aufbauen koennen? Antwort ja, nur kurz, weil alle staatlichen Stellen GANZ GEIL darauf erpicht waren, dies zu beenden.
4.) Wurde ein ECHTES Stasiopfer jemals Mitglied der Bundesregierung? Ich meine nicht die Marionetten, sondern Kameraden von uns wie Gustav Rust. Nein, das geht auch nicht, denn irgendwann kaemen sie in eine Ebene, in der jene Personen in Staatsgeheimnisse eingeweiht werden. Stellte Euch vor, da sieht man dann die geheimen Abmachungen mit der Stasi, die zur Wende fuehrten.
_________________
1981 erstmalig kurz von Stasi verhaftet nach einem Tag entlassen;
1987 Teilnahme Kirche von unten, Flugblaetter spaeter verteilt, rausgeworfen 1988 verhaftet wegen Pa99, verurteilt wegen Pa.213;
Entwicklungskonstrukteur, Engineer, Erfinder (Patentamt) und 2 US-Copyrights;
Lebt nicht mehr in Europa aus pol. Gruenden; will "Aufarbeitung" Vorbild Frankreich nach 2.WK, darum "Franzose"
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Helmut Leih



Anmeldedatum: 10.05.2013
Beiträge: 1
Wohnort: Bergisch-Gladbach

BeitragVerfasst am: 10.05.2013, 19:46    Titel: Re: Nein nein Bergsteiger Antworten mit Zitat

Franzose hat Folgendes geschrieben:
Nein nein Bergsteiger, die Zersetzungen fanden schon seit 1993 statt und halten bis heute an. Laut eines Frankfurter Polizisten gibt es ganz klare Anweisungen, wie mit Stasiopfern umzugehen ist. Und zwar nicht nur in den "neuen Laendern" [ich hasse den Ausdruck]. Wenn Du meinst, dass sei Schwachsinn, dann beantworte mir folgende Fragen.

1.) Hat jemals ein Stasiopfer einen Auslaenderprozess gewonnen, sprich, wenn es z.B. in der Nachbarschaft mit Auslaenderbanden, Roma oder anderen "Mitbuergern" Aerger gab? Meine Freunde und ich haben danach gesucht und nichts gefunden.
2.) Hat jemals ein Stasiopfer einen Waffenschein aufgrund "gefaehrdetem Personenkreis" bekommen? Stasiopfer sind schon aufgrund des rechtsbeugerischen Freispruches ALLER Taeter, Mitglied dieses Personenkreises.
3.) Haben Stasiopfer jemals einen dauerhaften Grosskaliber-Waffenklub aufbauen koennen? Antwort ja, nur kurz, weil alle staatlichen Stellen GANZ GEIL darauf erpicht waren, dies zu beenden.
4.) Wurde ein ECHTES Stasiopfer jemals Mitglied der Bundesregierung? Ich meine nicht die Marionetten, sondern Kameraden von uns wie Gustav Rust. Nein, das geht auch nicht, denn irgendwann kaemen sie in eine Ebene, in der jene Personen in Staatsgeheimnisse eingeweiht werden. Stellte Euch vor, da sieht man dann die geheimen Abmachungen mit der Stasi, die zur Wende fuehrten.


Das kann ich nicht glauben,dass würde ja bedeuten die Stasi alles im Griff hat! und die Bundesregierung ist am schlafen. Wenn das stimmt müßten
all die das glauben eine neue Partei gründen, und in Deutschland die Demokratie wiederherstellen.Also alle wach werden und an die Arbeit gehen.
_________________
Mitglied bei Bündnis 21/rrp-nrw.de Vorstand
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Klara123
Aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 28.03.2015
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 23.10.2016, 14:23    Titel: Zersetzung Antworten mit Zitat

Hallo,

beziehe mich hier jetzt mal nur auf die ursprüngliche Frage.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es Zersetzung heute noch gibt. Ich habe vor einigen Jahren den Mielke-Befehl zur Zersetzung am Verhalten einer langjährigen Nachbarin meiner Eltern erst so richtig begriffen. Wirklich wehren kann man sich in den Stasi-Hochburgen wahrscheinlich auch heute noch kaum. Die wissen schon, wie stark sie immer noch sind und daß sie ihre Leute an entscheidenden Stellen sitzen haben. Dieser Verein ist auch heute noch so stark, daß er seinen Opfern sonst was in die Schuhe schieben kann. Die Westdeutschen, die in den Osten gegangen sind, haben sie anscheinend auch gut im Griff. Man sollte soweit möglich immer Zeugen mitnehmen. Was da etwas hilft, ist die Nähe zur Kirche. Aber auch da sitzt Horch und Guck sicher mit drin. Auch in den Selbsthilfegruppen, die man ja zu DDR-Zeiten gar nicht zugelassen hat. Es wäre naiv anzunehmen, daß man dieses Know-how und die vielen darin ausgebildeten Leute nicht mehr benutzt.

Ich habe den Eindruck, daß man die alten DDR-Seilschaften nicht zerschlagen hat, weil man das nicht wollte. Offiziell sind die ja inzwischen in allen Parteien und aufgrund ihres Netzwerkes auch in der Wirtschaft sehr erfolgreich. Den Westen interessiert das nicht bzw. will sich zumindest kein Westdeutscher mit ihnen anlegen. Wenn es darauf ankommt, sind viele Westdeutsche auf Seiten der Täter. Manchmal frage ich mich sogar ganz boshaft, ob der Westen das alles nicht sogar bewußt so weiter laufen läßt. Die Stasi kontrolliert immer noch den Rest der Ostdeutschen und die westlichen Geheimdienste müssen nur noch die Stasi kontrollieren. Das spart Ressourcen. Und überall dort, wo die alten Seilschaften auf kriminelle Art und Weise den Besitz ihrer Opfer an sich bringen, könnte es im Westen Kreise geben, die sich sagen, daß es so ja irgendwann einfacher ist, diesen Besitz dann den Stasi-Kreisen abzunehmen und nicht den Opfern. Genau genommen weiß man aber auch nicht, ob diese Stasi-Kreise nicht in gewisser Weise übernommen wurden. Die Opfer sehen dann Leute vor sich, die sich schon zu DDR-Zeiten die Hände schmutzig gemacht haben. Dahinter könnten aber inzwischen auch kriminelle Kreise stehen, die aus dem Westen zurück gekommen sind. Ich würde dann aber von Doppelmitgliedschaften ausgehen, d.h. daß Putin immer noch bestens informiert wird. Manchmal frage ich mich sogar, ob der Westen Stasiopfer nicht eigentlich als Lockvögel wider Willen einsetzt, weil man in unserem Umfeld dann sehr gut gegen diese Kreise aus dem Osten ermitteln kann. Und das funktioniert am besten, wenn man uns nicht hilft. Man hilft lieber irgendwelchen Neonazis, die schon beim ersten Anblick als Brechmittel einzustufen sind.

Ich bin im beruflichen Bereich aber auch im Westen mit Stasi-Methoden konfrontiert. Ich muß mich z.B. fragen, ob meine Mails mitgelesen werden. Aber nicht etwa von Sicherheitskreisen, sondern von Kollegen, die sich vor allem für Mails von und an Vorgesetzte interessieren. Ich habe mich auch bei Westdeutschen schon oft gefragt, ob die sich mit der Stasi eingelassen haben. Meine Erfahrungen mit Westdeutschen, deren Familien irgendwann nach 1945 aus der DDR in den Westen gegangen sind, waren da auch nicht gut. Genau wie im Osten könnte da auch im Westen die nächste Generation wieder mit rein gerutscht sein. Wie man sich da schon denken kann, wird dann aber gerne die Stasi-Keule gegen mich geschwungen. Wenn man mir fachlich schon nichts kann, dann kann man doch immer noch verlangen, daß Ostdeutsche generell als Stasi-Spitzel diffamiert werden können. Und sollte man irgendwann erwischt werden z.B. beim lesen fremder Mails, könnte man sich ja immer noch mit einer angeblichen Anti-Stasi-Gesinnung heraus reden. Die „Stasi“ (wie heißt der KGB heute?) könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn sie ihren Spitzeln sagen würde, daß die sich auf meine Kosten profilieren sollen.

Vielleicht müßte man den Begriff der organisierten Kriminalität neu definieren. Aber wenn man es wollte, könnte man heute schon dagegen vorgehen. Aber man will halt nicht. Insofern ist Deine Frage irrelevant. Es hat Zersetzung in der Vergangenheit gegeben, es gibt auch heute noch Zersetzung und es wird auch in Zukunft Zersetzung geben, solange man nicht bewußt dagegen vorgeht. Das Know-how ist nun einmal in der Welt und die Strafen sind zu gering.
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