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Aktuelles Von der UOKG

 
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Sigmaster
Aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 03.05.2008, 17:59    Titel: Aktuelles Von der UOKG Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei erhalten Sie wieder einige Presseartikel der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup

Union der Opferverbände Kommunistischer
Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-54, Fax -40


UOKG-Spendenkonto
Nr. 734 27 28, BLZ 100 700 24
Deutsche Bank
Stichwort: Wochenrückblick

Stiftung Berliner Mauer noch im Sommer

Das Dokumentationszentrum an der Bernauer Straße und die

Gedenkstätte Notaufnahmelager Marienfelde sollen zusammen-

gefasst und ins Gedenkstättenkonzept des Bundes integriert

werden. Bisher werden die beiden Einrichtungen vom Land

institutionell, vom Bund aber nur als befristetes Projekt gefördert.

Die Stiftung soll ihre Existenz dauerhaft sichern

http://www.welt.de/welt_print/article1951404/Stiftung_Berliner_Mauer_noch_im_Sommer.html









Historie in Häppchen - Mauerguide Berlin

Wenn Walter Ulbricht das geahnt hätte: Der Mauerguide, ein GPS-

gesteuerter Reiseführer im Handyformat, führt Berlin-Touristen

47 Jahre nach dem Bau der Mauer multimedial zu den Schauplätzen

deutsch-deutscher Geschichte. SPIEGEL ONLINE ging mit dem Gerät

auf Entdeckungstour

http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,550864,00.html



Der Mauer auf der Spur

Ein kleiner Taschencomputer hilft bei der Suche nach den Resten

des "antifaschistischen Schutzwalls" – der Mauer in Berlin

http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/deutschland/berlin-der-mauer-auf-der-spur_aid_296750.html









Ein schwieriges Präsent für Leipzig

US-Künstlerin will Stadt ein Relief zur Erinnerung an den Herbst 89 schenken

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1209706268657&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370









Schulprojekt: "DDR-Geschichte kommt zu kurz"

Schüler des Vachaer Gymnasiums besuchten ehemalige MfS-

Untersuchungshaftanstalt in Erfurt

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,787578



Sprache mit zerstörerischer Kraft

Schüler lasen aus Stasi- und Gerichtsakten über eine missglückte

Flucht und deren Folgen

http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/badsalzungen/fwstzslzlokal/art2446,803669



Werkzeuge des Spitzeldienstes

Perleberger DDR-Museum kann nun auch seltene Abhör- und

Fototechnik der Stasi präsentieren

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11192055/61469/Perleberger_DDR_Museum_kann_nun_auch_seltene_Abhoer.html









Keine Kampfgruppe, keine Arbeit

Am Meininger Verwaltungsgericht werden Klagen von Menschen bearbeitet, die sich
vom SED-Regime beruflich beeinträchtigt fühlten. Jetzt bekam ein Mann Recht, der
1980 aus seinem Beruf gedrängt worden war.

MEININGEN. Im Falle eines heute 72-jährigen Mannes geht das Gericht sogar von zehn
Jahren aus, in denen er Repressalien ausgesetzt war - von März 1980 bis Oktober 1990.
Der gelernte Hobler, der 1975 im Traktorenwerk Gotha und ab 1976 in der Lehrwerk-
statt des VEB Schraubenwerkes Tambach-Dietharz arbeitete, unterschrieb 1980 einen
Aufhebungsvertrag. Angeblich aus gesundheitlichen Gründen wurde seine Tätigkeit
beendet. Doch er konnte vor dem Verwaltungsgericht glaubhaft nachweisen, dass er zu
diesem Vertrag gezwungen worden war, weil er als "politischer Nichtstuer" galt. Er habe
sich geweigert, in die betrieblichen Kampfgruppen einzutreten und er ging auch nur
selten zur Wahl. Deshalb sei er im Betrieb schikaniert worden, berichtete der Mann.
Mehrfach sei er sogar aufgefordert worden, einen Ausreiseantrag zu stellen. Nach dem
Aufhebungsvertrag habe er sich vergeblich bei mehreren Arbeitsstellen beworben,
überall wurde er abgewiesen.

In der gesamten Kaderakte fänden sich, so die Richter, Hinweise auf angebliche Eigen-
brötelei und Verstocktkeit sowie fehlende gesellschaftliche Arbeit. Da das politische
Engagement in der DDR einen hohen Stellenwert genoss, geht das Gericht davon aus,
dass gerade von denjenigen, die wie der 72-Jährige in einer Lehrwerkstatt tätig waren,
Vorbildwirkung erwartet wurde. Eine Kündigung aus gesundheitlichen Gründen, davon
ist das Gericht überzeugt, sei zu DDR-Zeiten nicht üblich gewesen. Die zehn Jahre
Arbeitslosigkeit in der DDR seien geradezu ein Beleg dafür, dass dies politische
Hintergründe haben müsste.

Das Gericht ist deshalb der Auffassung, dass der Mann beruflich zu rehabilitieren ist.
Er habe Anspruch auf die Leistungen nach dem Gesetz über den Ausgleich beruflicher
Benachteiligungen für Opfer politischer Verfolgungen. Das gelte, wenn der Betroffene
von 1945 bis 1990 seinen erlernten Beruf oder einen sozial gleichwertigen durch rechts-
staatswidrige Maßnahmen zumindest zeitweilig nicht ausüben konnte. Die berufliche
Rehabilitierung von in der DDR erlittenen Unrechts will damit einen materiellen
Ausgleich schaffen für den politisch motivierten Eingriff in den Beruf, der zu einem
finanziellen oder sozialen Abstieg der Opfer führte.

Meinhild RÖMER, Thüringer Allgemeine

Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?kennung=on11taTHUThuNational39562&zulieferer=ta&kategorie=THU&rubrik=Thueringen&region=National&auftritt=TA&dbserver=1









Spion saß in DDR-Haft - Keine Versorgungsrente

Günther Schulz saß vier Jahre im damaligen DDR-Gefängnis in

Bautzen hinter Gittern. Seitdem versucht er, eine Versorgungsrente

zu bekommen. Am Montag wurde sein Fall erneut vor Gericht

verhandelt. Seine Klage beim Sozialgericht jedoch abgewiesen

http://www.westfaelische-nachrichten.de/lokales/muenster/nachrichten/Spion_bekommt_kein_Geld.html









Thüringen: Mehr Anträge auf strafrechtliche Rehabilitierung

Immer mehr Menschen in Thüringen wollen in den Genuss der

neuen Rente für DDR-Opfer kommen

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/thueringen/art2935,787676









"Murks statt Marx" - Meckerbriefe an Honecker und Co.

Millionen DDR-Bürger bombardierten die SED mit Eingaben.

Ein Historiker hat jetzt eine Auswahl zusammengetragen.

Eine amüsante Zeitreise - aus heutiger Sicht

http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/02/876209.html









Zahl der IM größer als bisher bekannt

Nach aufwändigen Recherchen stellt ein Forscher seine Studie zur

Stasi-Mitarbeit vor und bringt Beängstigendes ans Licht: Fast 200.000

Menschen waren 1989 im Dienste der staatlichen Behörde aktiv

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Stasi;art122,2520127









"Terroristentochter" und "Stasi IM"

Sollten Klarnamen veröffentlicht oder den Betroffenen ein Pseudonym

zugestanden werden? Die Form entscheidet Debatten

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/4/171501/









Roter Ochse Halle zeigt Stasi-Ausstellung weiterhin

Gedenkstätte lässt sich von Drohungen einstiger MfS-Mitarbeiter

nicht einschüchtern

http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Geschichtliches-Roter-Ochse-Halle-zeigt-StasiAusstellung-weiterhin/13394









Maybrit Illner - Journalistin, Fernsehmoderatorin und Autorin

Von 1984 bis 1988 Studium der Journalistik an der Karl-Marx-

Universität in Leipzig, dem sogenannten Roten Kloster

http://www.welt.de/vermischtes/article1953232/MAYBRIT_ILLNER.html



"Ich war gern ein DDR-Bürger"

Der Schauspieler Herbert Köfer legte seine Biografie vor

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/6/0,3672,7228454,00.html









Solingen: Linkspartei wehrt Linksruck ab

Die Abwehrschlacht hält an. Nachdem der Solinger Kreisverband der

Linkspartei in der vergangenen Woche ein deutliches Zeichen gesetzt

und eine Zusammenarbeit mit der Deutschen Kommunistischen Partei

(DKP) ausgeschlossen hat, legt Linken-Chef Gerd Schlupp jetzt noch

einmal nach

http://www.solinger-tageblatt.de/index.php?redid=230091









"Europa war plötzlich das unsere"

Petr Uhl sprach kürzlich in Berlin über den Aufbruch von 68 in

Osteuropa und die Missverständnisse über den Prager Frühling

im Westen. Im Interview schildert er, warum 68 nicht nur 1968

stattfand

http://www.taz.de/1/archiv/dossiers/dossier-revolte-und-liebe-die-68er/artikel/1/europa-war-ploetzlich-das-unsere/?src=SZ&cHash=7c95a35320



Die vertrocknete Blume

Stefan Wolle hat als Erster erforscht, was 1968 so alles in der

DDR passierte

http://www.zeit.de/2008/19/P-Wolle-NL









Brandenburg:

Land erhält Geld aus DDR-Parteienvermögen

Die Landesregierung werde das Geld für kulturelle, soziale und

wirtschaftliche Belange einsetzen

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news7371985.html

und http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11193554/62249/DDR_Parteivermoegen_wird_verteilt_Land_erhaelt_Millionenbetrag_FINANZEN.html









Potsdam

Gipfeltreffen zweier Oberbürgermeister von vor und nach 1990

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat es geschafft, Brunhilde Hanke und

Jann Jakobs für ihre Reihe "Potsdamer Profile" auf ein Podium zu holen

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11193113/60709/Entspanntes_Gipfeltreffen_zweier_Potsdamer_Oberbuergermeister_Hanke_trifft_Jakobs.html









Sowjetisches Speziallager Fünfeichen:

"Symbol gegen Intoleranz, Rassenhass und Gewalt"

60 Jahre nach der Schließung des Lagers wurde eine

Gedenkglocke eingeweiht

http://www1.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/glocke14.html

und http://www.mvregio.de/nachrichten_region/115757.html









junge Welt:

NPD-Provokation in Berliner Bezirksparlamenten

Berliner Neonazis beantragen Stolpersteine »für Opfer

der Sowjetbesatzung«

http://www.jungewelt.de/2008/04-26/028.php

und http://www.neues-deutschland.de/artikel/127772.html









Sachsenhausen

Zivilgesellschaft beim Kampf gegen Rechts in der Pflicht

Zum 75. Jahrestag der Zerschlagung freier Gewerkschaften

durch die Nationalsozialisten hat der Deutsche Gewerkschafts-

bund (DGB) im einstigen Konzentrationslager Sachsenhausen

bei Berlin der Opfer gedacht

http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_6_1583.php

und http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11197870/2242247/DGB_Gedenkfeier_in_Sachsenhausen_erinnert_an_verfolgte_Gewerkschafter.html









Linke in Lichtenberg rettet Stasi-nahen Verein

Die Abstimmung über einen Antrag von SPD und CDU an das

Bezirksamt, der "Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und

Menschenwürde" (GBM) keine Räume mehr zu überlassen und

jegliche Zusammenarbeit einzustellen, endete mit einem Patt

http://www.welt.de/welt_print/article1939754/Linke_in_Lichtenberg_rettet_Stasi-nahen_Verein.html









Madgeburger Geschichtsklitterung

Ehemaliges KZ Lichtenburg soll zur »Gedenkstätte für

die Opfer von Gewaltherrschaft« umgewidmet werden

http://www.jungewelt.de/2008/04-30/040.php









Beleuchtungsanlage am Sowjetischen Ehrenmal erneuert

Die Staatssekretärin Hella Dunger-Löper (SPD) nannte das Denkmal

«als Symbol der Kapitulation der deutschen Wehrmacht ein bedeu-

tendes Stück Berliner Geschichte». Die neuen Lichtquellen wurden

den Angaben zufolge mit dem Geld einer Ölfirma finanziert

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/vermischtes/beitrag_jsp/key=news7383862.html

und http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=17591428









Neues Deutschland:

Die Achtundsechziger und der alte und neue Faschismus

Der Faschismusprofessor Wolfgang Wippermann von der FU Berlin hat

manch hitzige Kontroverse ausgelöst und war der einzige namhafte

deutsche Historiker, der Goldhagens Thesen über »Hitlers willige

Vollstrecker«, die Schuld der »gewöhnlichen Deutschen«, verteidigte

http://www.neues-deutschland.de/artikel/127784.html









»Geschichte schreiben, nicht Geschichten erzählen«

Gespräch mit Werner Großmann. Über den Umgang mit der DDR-

Auslandsaufklärung, die anhaltende Kalte-Kriegs-Hetze und das

Ausblenden von Zeitzeugen. Und darüber, wie die sich wehren

http://www.jungewelt.de/2008/05-03/001.php









Karl Eduard von Schnitzler wäre 90 geworden

Was wenige wissen: Der berühmteste kommunistische Fernseh-

kommentator der DDR hielt im Zweiten Weltkrieg Radioansprachen

für die britische BBC und war nach dem Krieg Intendant des NWDR

http://www.jungewelt.de/2008/04-28/016.php









Mahler vollkommen uneinsichtig

Horst Mahler, ehemals bürgerlicher Anwalt, dann APO-Verteidiger,

dann RAF-Mitglied, dann KPD-Mitglied, dann FDP-Anhänger, heute

*, wurde am Montag vom Amtsgericht Erding (bei München) zu

einer Haftstrafe von 10 Monaten verurteilt. Da es für Mahler "keine

günstige Sozialprognose" gebe, wurde diese nicht zur Bewährung

ausgesetzt. Mahler, der vom Prozess ausgeschlossen war, hat

Berufung angekündigt

http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=29042008ArtikelPolitikPfeifer1

und http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2008/04/28/international/ex_raf_mitglied_hat_holocaust_geleugnet









Wiesenthal-Zentrum:

Hunderte *-Verbrecher noch auf der Flucht

*-Jäger Efraim Zuroff gibt Deutschland schlechteste Note

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/04/30/wiesenthal-zentrum/stellt_20neue-*-verbrecher-liste-vor,geo=4418040.html

und http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/1242291/index.do



Verfahren gegen Naziverbrecher verdreifacht

http://www.israelnetz.com/themen/nachrichten/artikel-nachrichten/artikel/studie-ermittlungsverfahren-gegen-naziverbrecher-verdreifacht/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=22&cHash=a224a8ee00









Botschafter der Bronx in Berlin

Deutschland hat Isaiah Holston überrascht. "Ich dachte immer,

das sei ein Dritte-Welt-Land, * und so", sagt der 14-Jährige.

"Aber es ist ja alles ganz modern hier, fast moderner als bei uns."

http://www.stern.de/politik/panorama/:Motherfucker-Skandal-Botschafter-Bronx-Berlin/618473.html?vs=1









Propaganda:

Der Film, der seinen Zweck verfehlte

Er suchte eine Antwort auf die Inszenierung des "Teufels":

Im Auftrag der US-Regierung arbeitete Hollywood-Regisseur

Frank Capra in den vierziger Jahren an einem "Gegengift"

zur *-Propaganda. Die Wirkung seiner Filme auf die GIs in

Deutschland verpuffte - dafür hält sie in den USA bis heute an

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1822/der_film_der_seinen_zweck_verfehlte.html









Hillary Clinton droht Iran mit Auslöschung

"Wir wären in der Lage, sie (die Iraner) komplett auszulöschen."

http://www.welt.de/politik/article1927911/Hillary_Clinton_droht_Iran_mit_Auslschung.html

und http://www.berlinkontor.de/23.04.2008/clinton-und-obama-drohen-teheran.html



Iran beschwert sich bei den Vereinten Nationen

http://www.focus.de/politik/ausland/uswahl/un-iran-beklagt-sich-an-hoechster-stelle-ueber-clinton_aid_298676.html









RUSSLAND



Stalins gefürchtete Spionageabwehr

Die Geschichte der Smersch

http://de.rian.ru/./20080425/105941135.html





ÖSTERREICH



"Die Sendung 'Bundesland heute' hat DDR-Charakter"

Mit diesem verordneten Optimismus, wie das "Neue Deutschland".

Immer die Perspektive der Landesregierung. Bei jeder Apfelernte

muss ein Landesrat zu Wort kommen

http://derstandard.at/?url=/?id=3320347





USA



«Schauprozesse» in Guantánamo?

Die Bush-Regierung will in Guantánamo «Schauprozesse» gegen Top-

Terroristen durchführen. Dies behauptet der ehemalige Chefankläger

des Lagers. Er hat die Seite gewechselt und sagt für die Verteidigung

aus

http://www.20min.ch/news/ausland/story/26916687

und http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBUC91866720080429





CHINA



"Diktaturen fürchten die Öffentlichkeit"

Offener Brief ehemaliger DDR-Bürgerrechtler

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Fragen-des-Tages-China-Dalai-Lama;art693,2520285



Warum die Chinesen fast platzen vor Stolz

Vor Olympia richten sich die Augen der Welt schon jetzt auf China.

Auf WELT ONLINE gibt ein chinesischer Intellektueller Einblick in die

Gemütslage seiner Landsleute. Er erklärt, warum Chinesen ihr Land

lieben, warum sich niemand für Pressefreiheit interessiert und warum

niemand den Dalai Lama wählen würde

http://www.welt.de/politik/article1948868/Warum_die_Chinesen_fast_platzen_vor_Stolz.html









TV-TIP





Di, 06.05.08, 20:15 Uhr, rbb

Geheimnisvolle Orte: Wandlitz

"Wandlitz", das ist bis heute das Synonym für die so genannte Wald-

siedlung des SED-Politbüros im Norden von Berlin. Tatsächlich gehört

das Gelände jedoch nicht zu Berlin, sondern schon seit jeher zur Stadt

Bernau. In der Waldsiedlung befand sich bis zur Wende eine etwa

zwei Quadratkilometer große, abgeschirmte Siedlung, in der ranghohe

SED-Funktionäre wohnten. Wie lebten die "hohen Tiere" wirklich hinter

ihren selbst gewählten hohen Mauern? War es eine Art "revolutionäre

Kommune", eine dekadente Schickeria oder eher ein bieder-miefiger

Kleinbürgerverein?









EINLADUNGEN / VERANSTALTUNGSHINWEISE





EINLADUNG



Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,

Antifaschisten in "antifaschistischer" Gewalt

Vortrag und Diskussion mit dem Historiker Günter Fippel

Moderation: Siegfried Reiprich, stellv. Direktor

08. Mai 2008, 18 Uhr



Um Anmeldung wird gebeten, telefonisch unter 030-986082-401,

per Fax: 030-986082-464, E-Mail: pressestelle@stiftung-hsh.de.


Zuletzt bearbeitet von Sigmaster am 13.11.2009, 17:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Sigmaster
Aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 30.05.2008, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei wieder einige Artikel aus dem Internet der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.


Mit freundlichen Grüßen


Theodor Mittrup

Union der Opferverbände Kommunistischer
Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-54, Fax -40


UOKG-Spendenkonto
Nr. 734 27 28, BLZ 100 700 24
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Stichwort: Wochenrückblick


Online-Schreibtherapie für Kriegs-Traumatisierte

60 Jahre liegt der Zweite Weltkrieg zurück. Täglich präsent sind

heute noch die schweren psychischen und seelischen Belastungen

für die Kriegsgeneration. Nach jahrzehntelangem Schweigen und

Verdrängen kehren die detaillierten Erinnerungen an das Erlittene

meist erst im Alter zurück, massiv und quälend - wenn das Berufs-

leben abgeschlossen ist.

http://www.lizzy-online.de/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=12686&mode=thread&order=0&thold=0
und http://www.lebenstagebuch.de/



Kriegstrauma - Wie Menschen mit dem Zweiten Weltkrieg leben

http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID2505384,00.html



Entschädigung für ostdeutsche Kriegsspätheimkehrer

Vaatz/Baumann: Entschädigung für ostdeutsche Kriegsspätheim-

kehrer tritt bereits zum 1. Juli 2008 in Kraft

http://www.presseportal.de/pm/7846/1200598/cdu_csu_bundestagsfraktion
und http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/17289740/Bundestag+fuer+schnellere+Entsch&aumluedigung+ehemaliger


Ukrainischer Präsident:

Good-bye, Lenin!

Es sei an der Zeit, die Namen der Täter öffentlich zu nennen und

zu verdammen, die den Sowjetterror gegen die Zivilbevölkerung

zu verantworten hätten

http://www.welt.de/welt_print/article2013439/Goodbye_Lenin.html



Schwerin: Kein "Good-bye" für Lenin

Nachdem die Informationstafel am Sockel der Lenin-Plastik nach einer

Beschädigung derzeit repariert wird, ist die Diskussion um die Plastik

wieder entfacht. Doch Lenin steht offenbar sicher auf dem Sockel
http://www.svz.de/lokales/schwerin/artikeldetails/article/217/kein-good-bye-fuer-lenin.html

und http://www.mvregio.de/134897.html



Lenin im Westen

Dass das westlichste Lenin-Denkmal in Deutschland ausgerechnet

in Schwerin steht und dort ausgerechnet in der Hamburger Allee,

ist manchem Schweriner peinlich, aber nicht allen

http://www.faz.net/s/Rub5925252BCC9C45B880812B358AC3FFA4/Doc~E1CFFD4A6F98944DD9CEEE7A37680B50B~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed









Küstrin: Aus für Sowjet-Denkmal

Der deutsch-polnische Grenzübergang Küstrin-Kietz wird sein

Wahrzeichen verlieren

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11216734/62249/Der_deutsch_polnische_Grenzuebergang_Kuestrin_Kietz_wird_sein.html



Potsdam: 43 Denkmäler aus DDR-Zeit unter Schutz

Im Land Brandenburg hat nur das seit 1950 als sozialistische Muster-

kommune aus dem Boden gestampfte Eisenhüttenstadt an der Oder

mehr solcher Denkmäler

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11216735/60709/Derzeit_sind_in_Potsdam_Denkmaeler_aus_DDR_Zeit.html









Bützow: "Kein Heldendenkmal, sondern stete Mahnung"

Ein Mahnmal für politische Häftlinge in Bützower Gefängnissen von

1945 bis 1989 soll es ab Oktober am Krummen Haus geben. Mädchen

und Jungen der neuen Grundschule beteiligen sich an den Arbeiten

http://www.svz.de/lokales/guestrow/artikeldetails/article/214/kein-heldendenkmal-sondern-stete-mahnung.html









Leipzig: Bronzerelief soll an die DDR-Revolution erinnern

Ein aus massiver Bronze gegossenes Geschenk will Miley Tucker-Frost

der Stadt Leipzig machen. Die US-Künstlerin arbeitet an einem Relief

zur Erinnerung an den Herbst 1989, das zum zwanzigsten Jahrestag

der friedlichen Revolution im Oktober 2009 vor dem Stasi-Museum

«Runde Ecke» aufgestellt werden soll. Ihr Wunsch sei es, die Emo-

tionen und die Geschichte der friedlichen Revolution auszudrücken

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=13034









Vor 40 Jahren wurde in Leipzig die Paulinerkirche gesprengt

Den Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg war die Leipziger Pauliner-

kirche entgangen. Das SED-Regime überstand der Bau dagegen nicht:

Am 30. Mai vor 40 Jahren weinten die Menschen als Walter Ulbricht

das Gotteshaus sprengen ließ. Nun entsteht ein Neubau, über den sich

längst nicht alle freuen

http://www.welt.de/kultur/article2047377/Die_Paulinerkirche_und_Leipzigs_tiefe_Wunde.html
und http://de.news.yahoo.com/ddp/20080529/tsc-vor-40-jahren-wurde-in-leipzig-die-p-fc81333.html









Gusseisernes Gedenken

Seit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten ist auf dem

Gebiet der Museumspädagogik viel Vernünftiges geschehen.

Bei der Denkmalpolitik aber gab es Rückschritte

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/491/176955/









"Ich wusste, was ich tat"

Mit dem Begriff "Opfer" hat Hartmut Richter ein Problem. "Ich sehe

mich eher als Widerständler", erklärt der 60-Jährige, der bei der

Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) in Berlin Betroffene

berät

http://oga.mzv.net/lokales/story.php?id=44172&combi=OGAMANLAND









Keine berufliche Rehabilitierung nach Verlassen der DDR

Für Zeiträume nach Verlassen der DDR besteht auch bei späterer

Rückkehr in das Beitrittsgebiet kein Anspruch auf berufliche

Rehabilitierung. Dies hat das Verwaltungsgericht Berlin im Fall eines

prominenten Regimegegners und Bürgerrechtlers entschieden

http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=260292&docClass=NEWS&site=Beck%20Aktuell&from=HP.10









Opferrente für Stasi-Spitzel?

In der großen Koalition gibt es Bestrebungen, das Gesetz zur DDR-

Opferrente nach nur einem Jahr zu reformieren

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1836290









Nooke fordert mehr Sendezeit für Opfer des Stasi-Regimes

Der ehemalige Bürgerrechtler und heutige Menschenrechtsbeauf-

tragte der Bundesregierung, Günter Nooke, hat von den deutschen

Rundfunkanstalten mehr Sendezeit für die Opfer des SED-Regimes

gefordert

http://www.welt.de/welt_print/article2040861/Nooke_fordert_mehr_Sendezeit_fuer_Opfer_des_Stasi-Regimes.html









Wem obliegt die politische Marginalisierung der Linkspartei?

Von Bettina Röhl, Journalistin und Publizistin

http://debatte.welt.de/weblogs/238/.+macht+und+politik+mainstream+report+von+bettina+roehl/73984/wem+obliegt+die+politische+marginalisierung+der+linkspartei?req=RSS









Bundestag

"Er kam, sprach - und ging"

Linke-Fraktionschef Gregor Gysi hat an der Parlamentdebatte über

seine angebliche Spitzel-Vergangenheit teilgenommen - ohne daran

teilzunehmen

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/763/177226/
und http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?sid=9fcadccbb4ae6b389580df0766d923eb&em_cnt=1341596



Die bewegendste Rede hielt Stephan Hilsberg

"Es ist unerträglich, wie Gregor Gysi uns versucht zu belügen."

http://www.stern.de/politik/deutschland/:Stasi-Vorw%FCrfe-Wenn-Herr-Gysi/621937.html?nv=ct_cb









"Stasi-Leute haben im Parlament nichts verloren"

Interview mit Hubertus Knabe

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/835/177298/



Gysi droht Journalisten

Sein Verzicht auf eine Berufungsverfahren war in den Medien als

Schuldeingeständnis gewertet worden. Doch Gregor Gysi will die

Vorwürfe, er sei inoffizieller Mitarbeiter der Stasi gewesen, nicht

auf sich sitzen lassen

http://www.tagesspiegel.de/politik/div/Gysi-Stasi-Linkspartei;art771,2537833



Der Anti-Aufklärer

Gregor Gysi kann oder will bis heute nicht erklären, wie sein Name

in die Stasi-Akten kam. Doch mauert er weiter, wird ihm keiner mehr

vertrauen

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/302/176767/



Geliebtes Zwielicht - Warum Gysi trotzdem Erfolg hat

War Linksfraktionschef Gregor Gysi Stasi-IM? Er bestreitet dies -

und eigentlich ist es auch egal: Seinem guten Image wird der

Skandal ohnehin nicht schaden

http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/geliebtes-zwielicht/?src=SE&cHash=96937cc514



Dieser furchtbare Traum vom Sozialismus

Gregor Gysi hat kein Mitgefühl mit den Opfern der DDR

http://www.welt.de/welt_print/article2048904/Dieser_furchtbare_Traum_vom_Sozialismus.html
http://debatte.welt.de/kommentare/74239/dieser+furchtbare+traum+vom+sozialismus?req=RSS



Jeder 10. Linken-Abgeordnete unter Stasiverdacht

http://www.welt.de/politik/article2047339/Jeder_10._Linken-Abgeordnete_unter_Stasiverdacht.html









Erfurt: "Zumutung für Stasi-Opfer"

Gregor Gysi sollte sich ins Goldene Buch Erfurts eintragen

und keiner will es gewesen sein

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenstz/art2478,797150









Enttarnung von Stasi-Spitzeln in Westbehörden?

Die Regierung lehnt neue Versuche ab, um vermutete Fälle

von Stasi-Spionage in Bundesbehörden aufzuklären

http://de.news.yahoo.com/ots/20080529/tde-lvz-regierung-lehnt-neue-versuche-zu-56bb076.html









Zwickau:

Klarname vom "IM Schubert" in Ausstellung wieder zu sehen

Der Klarname des früheren Stasi- Spitzels "IM Schubert" ist seit

Montag wieder in der umstrittenen Ausstellung "Christliches Handeln

in der DDR" zu sehen. Die schwarzen Tafeln zum Abdecken seien

weggenommen worden, sagte Kurator Edmund Käbisch

http://www.lvz-online.de/aktuell/content/63483.html









Iris Berbens Freund war bei der Stasi

Als Volkspolizist soll er unter dem Decknamen "IM Wilfried" Kollegen

bespitzelt haben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, wusste Berben

schon länger, dass es eine Stasi-Akte über ihren Freund gibt

http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Leute-Iris-Berbens-Freund-Stasi/603334.html?nv=rss_all









Telekom-Spione kamen von der Stasi!

Ehemalige Mitarbeiter der Stasi sollen der Deutschen Telekom

geholfen haben, Journalisten zu bespitzeln

http://www.bild.de/BILD/news/wirtschaft/2008/05/30/telekom-spionierte/bankdaten-aus.html
und http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Spitzel-Aff%E4re-Ex-Stasi-Leute-Telekom/621984.html?nv=rss_wirtschaft









Hofnarren der Diktatur?

Ein Schulprojekt in der Stasi-Unterlagenbehörde beschäftigt

sich mit HipHop in der DDR

http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Geschichte-Hofnarren-der-Diktatur/13881









Im falschen Rennen

Schwans Kandidatur war ein Coup, der für die SPD zur Last wird

http://www.freitag.de/2008/22/08220101.php









Entwicklungshilfe

Oranienburg lädt afrikanische Studenten zum Praktikum ein

Beatrice, die ein Masterstudium für Friedensforschung absolviert, wird

in der Gedenkstätte Sachsenhausen Workcamps betreuen, die Arbeit

der Stiftung kennen lernen. "Ich werde mein Wissen mit anderen

jungen Afrikanern teilen", verspricht sie

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11216043/61129/Die_Stadt_hat_Beatrice_und_Tendai_zum_Praktikum.html



Sammlung des Unfassbaren

Neues Museum in Sachsenhausen

http://www.n-tv.de/Neues_Museum_in_Sachsenhausen_Sammlung_des_Unfassbaren/280520082610/959483.html









Vor 50 Jahren: Ende der Lebensmittelmarke in der DDR

Die Titelseiten der DDR-Tageszeitungen waren Ende Mai vor 50

Jahren nur von einem Thema beherrscht. 13 Jahre nach Ende des

Zweiten Weltkrieges wurden auch in der früheren sowjetischen

Besatzungszone die Lebensmittelkarten abgeschafft

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1211871788436&openMenu=987490165154&calledPageId=987490165154&listid=994342720546
und http://www.n-tv.de/970253.html









junge Welt

Mit Zeitzünder

Die heute vor 40 Jahren verabschiedeten Notstandsgesetze gleichen

einer Bombe. Sie kann bei Bedarf gegen aufkommende revolutionäre

Bestrebungen der Arbeiterbewegung scharf gemacht werden

http://www.jungewelt.de/2008/05-30/020.php



Freihandel am Ende: Revolte gegen die britische Politik beginnt!

http://www.solidaritaet.com/neuesol/2008/22/index.php









Club der toten Spione

Ob im Kaiserreich, der *-Zeit oder im Kalten Krieg: In Berlin

begann die Karriere so mancher Agentenlegende. Und für viele

endete sie auch hier - auf dem Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde.

Wohl nirgendwo sonst findet man so viele Geheimdienst-Helden so

dicht beieinander

http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/1959/club_der_toten_spione.html









Zentralrat der * kritisiert Preisvergabe an Sewering

Der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden hat die

Ehrung für den früheren Ärztefunktionär Hans-Joachim Sewering (92)

trotz dessen *-Vergangenheit verteidigt

http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3298385
und http://www.focus.de/panorama/diverses/bdi-ehrung-zentralrat-der-*-kritisiert-preisvergabe-an-sewering_aid_304495.html









Ex-Sprecher wirft Bush Irreführung bei Irakkrieg vor

Die Irak-Invasion wertet McClellan als "ernsthaften strategischen

Pfusch". Anders als von Bush behauptet sei der Krieg keinesfalls

unumgänglich gewesen. "Ich weiß, dass Kriege nur geführt werden

sollten, wenn sie notwendig sind, und der Irak-Krieg war nicht

notwendig."

http://de.news.yahoo.com/afp/20080528/tts-usa-praesident-irak-medien-zf-c1b2fc3.html









Russische Banden führen ein grausames Regiment

Der strenge Kodex dieses Unterwelt-Syndikats stammt ursprünglich

aus den sowjetischen Arbeitslagern der Stalin-Zeit

http://www.focus.de/panorama/welt/unterwelt-russische-banden-fuehren-ein-grausames-regiment_aid_303833.html









RUSSLAND



Kriegstraumata: Die lauten Salven am "Tag des Sieges"

Die Erinnerung an den ungeheuerlichen Preis dieses Sieges nämlich,

das Massenleiden mit 27 Millionen Toten, wurde in das Unterbewusst-

sein verdrängt. Nie wurde reflektiert, warum der Preis so hoch war

und was Ursache und wer Initiatoren des Krieges waren

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/382938/index.do?_vl_backlink=/home/index.do



Stalins Datscha wird ein Kempinski-Hotel

Sotschi ist seit jeher das beliebteste Reiseziel der Russen. An die

russische Riviera fährt jeder, der es sich leisten kann. Kein Wunder,

dass auch Josef Stalin am Schwarzen Meer ein Ferienhaus hatte.

Sein Kreml unter Palmen soll jetzt umgebaut werden - zu einem

Luxushotel. Noch ist die Datscha des Diktators ein Museum

http://www.welt.de/finanzen/article2042054/Stalins_Datscha_wird_ein_Kempinski-Hotel.html



Russische Kommunisten rufen zum "Indy"-Boykott auf

Mit diesen Protesten hatte Steven Spielberg wohl nicht gerechnet:

Der neue "Indy"-Film verfälsche die Geschichte und verunglimpfe

die kommunistische Ideologie, kritisierten mehrere Mitglieder der

russischen kommunistischen Partei im Internet

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,555217,00.html





POLEN



Walesa und seine Feinde

Zwei Präsidenten giften sich an: Lech Walesa, der legendäre Führer

der antikommunistischen Gewerkschaft "Solidarno" zur Zeit der

Diktatur und ab 1990 das erste frei gewählte Staatsoberhaupt des

demokratischen Polen, habe sich nach dem Systemwechsel an die

Spitze von "postkommunistischen" Eliten gestellt - sagt der national-

konservative Präsident Lech Kaczynski. "Kaczynski ist in seiner

Feigheit nicht imstande, überhaupt an der Spitze irgendwelcher

Eliten zu stehen", antwortet Walesa

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EC579B3A840364035B4A11FAFE6A5BBF6~ATpl~Ecommon~Scontent.html





ÖSTERREICH



Honsik-Prozess verzögert sich um mehrere Monate

*-Leugner brachte handschriftlichen Einspruch gegen

Anklageschrift ein - 20 Jahre Haft drohen

http://derstandard.at/?url=/?id=3339815









TV-TIPS





Sa, 07.06.08, 14:00 Uhr, ARTE

Entführt - Menschenraub im Kalten Krieg

Erich Kieckhöfel, Karl Wilhelm Fricke, Niki Glyz und Gerd Sommerlatte

Vier Menschen, vier Schicksale





So, 08.06.08, 17:45 Uhr, HR

Unsere 50er Jahre - Wie wir wurden was wir sind

Wirtschaftswunder und Fünfjahresplan, Bill Haley und der Lipsischritt,

rebellierende Halbstarke und die FDJ: Das sind die abrufbaren Bilder

im Kopf, wenn man an die 50er Jahre im Westen und im Osten

Deutschlands denkt. Mitten in dieser Zeit des Neuanfangs, des Auf-

und Umbruchs, haben sich dramatische und anrührende Schicksale

abgespielt. Diese sehr persönlichen Biografien stehen im Mittelpunkt

der Dokumentar-Serie







EINLADUNGEN / VERANSTALTUNGSHINWEISE





Berlin



"Mit 17 nach Sibirien"



Im Frühjahr 1945 drang Stalins Rote Armee bis an die Oder vor.

Die Rote Armee befreite Menschen aus Konzentrationslagern
und rettete so vielen Opfern des Nationalsozialismus das Leben.

Gleichzeitig begann für Millionen Menschen in den ostdeutschen
Provinzen die Vertreibung und die leidvolle Flucht Richtung Westen.

Bis heute nahezu unbekannt ist, dass es zeitgleich auch Deportationen

deutscher Zivilisten in die Sowjetunion gab - viele von ihnen junge

Mädchen. Sie wurden Zwangsarbeiter in sowjetischen Lagern.



Der Dokumentarfilm "Mit 17 nach Sibirien" von Daniela Hendel erzählt

das Schicksal dieser jungen Mädchen. Er soll uns an diesem Abend

einen Einstieg in das Thema Zivildeportationen geben, das wir mit der

Autorin diskutieren wollen.



Gemeindehaus Karow, Alt-Karow 55, 13125 Berlin

Donnerstag, 5. Juni, 19:30 Uhr





-------------------------------------------------------------------





Pforzheim, 3. Juni 2008, 19 Uhr



Alle Gut versorgt? »Sozialstaat« DDR

Eine Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung,

der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der

Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php





-------------------------------------------------------------------





Berlin



Einladung zu Veranstaltungen am 2. Juni und 5. Juni 2008

Dokumentationszentrum in der Gedenkstätte Berliner Mauer

Bernauer Straße 111, 13355 Berlin



Buchpremiere



Maria Nooke:

Für Umweltverantwortung und Demokratisierung

Die Forster Oppositionsgruppe in der Auseinandersetzung

mit Staat und Kirche

Montag, 2. Juni 2008, 19.00 Uhr




--------------------------------------------------------------------------------



Lesung von Utz Rachowski

"Der letzte Tag der Kindheit"

und anderen Erzählungen

Donnerstag, 5. Juni 2008, 19.30 Uhr





-------------------------------------------------------------------





Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen:

Aktuelle Veranstaltungshinweise und Informationen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true









BUCHBESPRECHUNGEN:





Sun Shuyun:

Maos Langer Marsch. Mythos und Wahrheit.

Propyläen Verlag, Berlin 2008; 384 S., 22,90 €

http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/21/PolitischesBuch/20530253.html






Schon gehört? Der neue WEB.DE MultiMessenger kann`s mit allen:
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Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 04.07.2008, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei wieder einige Artikel aus dem Internet der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Bitte beachten Sie im Anhang auch die "Prager Deklaration"
der internationalen Konferenz "Das Gewissen Europas und
Kommunismus".

UOKG-INFO geht ab heute in die Sommerpause. In der Zeit
vom 11. bis einschließlich 25. Juli muss der Wochenrückblick
daher leider entfallen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommer- und Urlaubszeit
und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Theodor Mittrup

Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-54, Fax -40


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick
Opferentschädigung nach zweierlei Maß?

"Eine vergleichende Untersuchung der gesetzlichen Grundlagen

der Entschädigung für das Unrecht in der *-Diktatur und der

SED-Diktatur" ist ein neues Grundlagenwerk überschrieben, das

die Juristin Ulrike Guckes mit Unterstützung der Bundesstiftung

Aufarbeitung im Berliner Wissenschafts-Verlag vorgelegt hat

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/die_stiftung/pressemitteilungen08/pressemitteilung_240608.php









Schwerin

Auseinandersetzung mit den Folgen totalitärer Herrschaft

Die unter dem Thema "Aufarbeitung von Diktaturvergangenheit im

internationalen Vergleich" stehende Konferenz soll der öffentlichen

Debatte neue Impulse verleihen. Fünf Experten wollen den Umgang

mit Gewaltherrschaft sowohl aus regionaler und deutscher Perspektive,

als auch die Erfahrungen in Osteuropa und Lateinamerika .

http://www.schwerin-news.de/fachtagung-zur-ddr-diktatur-in-schwerin-eroeffnet-2/4062

und http://www.mvregio.de/nachrichten_region/143008.html









Gedenkstätte Point Alpha

Zeitzeugen: Mehr Aufklärung über DDR-Diktatur

Das SED-Regime sperrte 250.000 Menschen als politische Gefangene

ein, tötete 1000 Menschen beim Versuch, die DDR zu verlassen, und

zerstörte Familien

http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/huenfeld/dezentral/huenfeld/art14184,629797



Der harmlosere der beiden Unrechtsstaaten?

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenstz/art2478,812025









Kempten

Vom Überlebenskampf in der ehemaligen DDR

Ein pfiffig aufbereitetes Schulbuch ist für einen Unterricht unerlässlich.

Informationen direkt von der Basis zu bekommen, ist für Schüler

freilich ein besonderes Gut. So lud die Realschule an der Salzstraße

zum Themenkomplex „Leben in der DDR“ mit Klaus J. Schüßler aus

Haldenwang einen Mann ein, der erzählen konnte wie es war bei

Erich Honecker und Co.

http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/kempten/Kempten-lok-lok1-ddrvortragf;art2760,358237









Mecklenburg-Vorpommern

Landtag wählt neue Stasi-Beauftragte

Der Landtag wählte Marita Pagels-Heineking zur Landesbeauftragten

für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Im August tritt die

Neubrandenburgerin die Nachfolge von Jörn Mothes an

http://www.nnn.de/mecklenburg-u-vorpommern/artikeldetail/article/528/landtag-waehlt-neue-stasi-beauftragte.html



Linkspartei führt Gespräch Marita Pagels-Heineking

"Die Kenntnisse von Frau Pagels-Heineking aus dem jahrelangen

Umgang mit Akten der Staatssicherheit können von Vorteil sein

bei der Ausgestaltung der künftigen Aufgaben der Behörde,

insbesondere auch wenn es darum geht, eine Gleichstellung der

DDR mit der *-Diktatur zu verhindern", sagte der Vorsitzende

der Linksfraktion, Prof. Dr. Wolfgang Methling

http://www.mvregio.de/show/143186.html









Halle/Saale: Gedenken am Gräberfeld

Stalinismus-Opferverbände kritisieren Stadt;

Ärger wegen Veranstaltung am 17. Juni

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1213961228640









Das Heimkehrerentschädigungsgesetz trat in Kraft

Hierzu erklärt der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte

der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten,

Dr. Christoph Bergner: "Ich freue mich, heute persönlich die ersten

Bescheide über eine Entschädigung zu überreichen. Der Termin des

Inkrafttretens wurde vorgezogen, damit die Berechtigten nicht länger

warten müssen. Die 'Heimkehrerentschädigung Ost' ist eine Geste der

Wiedergutmachung - eine Anerkennung des Leidens der Betroffenen."

http://www.mvregio.de/mvr/143184.html
und http://www.super-illu.de/framework/microsite/news/news_popup_13407.html/746617









SPD-Vorstand für Öffnung zur Linkspartei

SPD-Vorstandsmitglied Hermann Scheer hat seine Partei dazu

aufgefordert, die pauschale Abgrenzungspolitik gegenüber der

Partei "Die Linke" aufzugeben

http://www.stern.de/presse/vorab/:SPD-Linkspartei-Hermann-Scheer-Sozialdemokraten-Abgrenzung/625795.html
und http://www.focus.de/politik/diverses/kein-nein-zur-linken-spd-vorstand-fuer-oeffnung-zur-linkspartei_aid_315353.html



SPD bei Umfrage schwach, die Linke gewinnt dazu

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/0344e19acf0a56e0f.php

und http://www.nachrichten.at/politik/aussenpolitik/705564?PHPSESSID=e0d7898d168f5c46f64d455ba4db9d6e









Gysi verliert Rechtsstreit gegen das ZDF

Linkspartei-Fraktionschef Gregor Gysi hat erneut einen Rechtsstreit

gegen das ZDF verloren. Das Landgericht Hamburg kommt zu dem

Schluss, es gebe "hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür",

dass Gysi als Anwalt in der DDR "wissentlich und willentlich an die

Stasi berichtet" habe

http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/315/183741/
und http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E79BBA9A7CBA44194B9F2CC9E0F726DC9~ATpl~Ekom~SKom~Ak~E155035.html



Plötzlich ist Gysi verwundbar

http://www.welt.de/politik/article2174679/Stasi-Vorwurf__Ploetzlich_ist_Gysi_verwundbar.html









Das große Stasi-Puzzle

Im fränkischen Zirndorf werden aus Säcken voller Papierschnipsel

Akten des Geheimdienstes der DDR. Sie entlarvten unter anderem

Thüringens ehemaligen Landesbischof Ingo Braecklein als IM

http://www.abendblatt.de/daten/2008/07/01/901105.html









Berlin: Hausverbot für Stasi-Club GBM

Treptow-Köpenick kündigt die bezirkseigenen Räume

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/224748.html



junge Welt: GBM wehrt sich

http://www.jungewelt.de/2008/07-03/055.php









Ehemaliges Stasi-Gefängnis in Erfurt:

Kombination aus Gedenkstätte und Low-Budget-Hotel

Es kommt augenscheinlich Bewegung in den Prozess um die Gestal-

tung und künftige Nutzung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.staedtenews.volltext.php?kennung=on1taLOKStaErfurt39629&zulieferer=ta&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Erfurt&auftritt=TA&dbserver=1









Thüringen

Streit um Stasi-Bunker Frauenwald

Thüringens Stasi-Beauftragte Hildigund Neubert nimmt den Stasi-

Bunker Frauenwald ins Visier. Das Ausstellungskonzept in der

DDR-Liegenschaft sei "mehr als fragwürdig", befindet die Erfurter

Spitzenbeamtin. Doch die Betreiber des Bunkers schießen scharf

zurück. "Frau Neubert liegt total daneben."

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.staedtenews.volltext.php?kennung=on1taLOKStaIlmenau39629&zulieferer=ta&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Ilmenau&auftritt=TA&dbserver=1
und http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,833796









28 Jahre für einen Handball-Sieg

Wolfgang Böhme wurde Ende der 70er geächtet;

nun wird er bei Empor Rostock Ehrenmitglied

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1213961229057
und http://www.schwerin-news.de/sportliche-lebenswege-in-m-v-vor-1990/4059









Plauen/Elsterberg

Busentführung von 1982 bis heute ein Rätsel

Am 22. November 1982 wurde ein Linienbus des VEB Kraftverkehr auf

seiner Route von Karl-Marx-Stadt nach Bad Elster entführt. Der Täter

drohte, den Bus samt Insassen in die Luft zu sprengen, falls ihm nicht

ungehinderte Ausfahrt am Grenzübergang Hirschberg gestattet würde.

Bei Elsterberg wurde der Bus gestoppt, der Entführer überwältigt

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/PLAUEN/1319475.html









Ein Missionar des dritten Weges

Vor 30 Jahren ist der DDR-Regimekritiker Rudolf Bahro wegen

"nachrichtendienstlicher Tätigkeit" zu acht Jahren Haft verurteilt

worden. Sein Buch "Die Alternative" hatte die SED-Führung im

Mark erschüttert. Ein Besuch bei seiner Witwe

http://www.lr-online.de/nachrichten/LR-Themen;art1065,2087579









Berlin

Fotoausstellung zum Prager Frühling eröffnet

Als "ungewöhnliche Bilder", die auf ein "außergewöhnliches Ereignis

für Europa" aufmerksam machen, bezeichnete Bundestagspräsident

Norbert Lammert am Mittwoch die Fotos der Ausstellung "Gesichter

des Prager Frühlings" im Deutschen Bundestag

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/20953356_prager_fruehling/
und http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/26/KulturMedien/20948142.html









Wer tanzte mit dem Teufel?

Warum sucht die Kunst die Nähe zur Macht? Warum biedern sich

Schriftsteller Diktatoren an? Und warum wird, wer einst doppelt

spielte - Kundschafter der Stasi und Freund der Opposition - heute

nicht einfach Konditor?

http://www.cicero.de/97.php?ress_id=4&item=302









Mecklenburg-Vorpommern: Demokratie auf Achse

Vom 5. bis 11. Juli 2008 besucht der Bus der Landeszentrale für

politische Bildung und des Landesbeauftragten für die Stasi-

Unterlagen unter dem Motto "Demokratie auf Achse" mit vielfältigen

Bildungs-, Informations- und Beratungsangeboten den 8. MV-Tag in

Ribnitz-Damgarten und die Region Stralsund-Rügen

http://www.mvregio.de/nachrichten_region/143128.html









Studie: Immer weniger Bürger vertrauen der Demokratie

"Ich fürchte, rund ein Drittel der Menschen hat sich schon von der

Demokratie verabschiedet", sagte Frank Karl von der SPD-nahen

Friedrich-Ebert-Stiftung

http://de.news.yahoo.com/afp/20080628/tts-d-demokratie-studie-soziales-c1b2fc3.html



Deutsche kennen ihre Minister nicht

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/104181/index.php









Berlin:

Eröffnung der neuen US-Botschaft am Pariser Platz

Nach dem Umzug der US-Botschaft an den Pariser Platz haben

Polizisten damit begonnen, die Sicherheitspoller am alten Standort

der Vertretung abzuräumen. Die Neustädtische Kirchstraße soll

sobald wie möglich wieder für den Verkehr freigegeben werden

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1214582717741.shtml
und http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2008/7/2/news-59622633/detail.html



Geschichte der US-Botschaften in Berlin

http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.staedtenews.volltext.php?kennung=on1taLOKStaErfurt39629&zulieferer=ta&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Erfurt&auftritt=TA&dbserver=1
und http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/dossiers/eroeffnung_der_usbotschaft/104187/index.php









LITAUEN



Den Alltag eines KGB-Gefängnis' nacherleben

Vier Meter unter der Erde können Urlauber zum "Insassen" werden.

Drei Stunden gegen das Vergessen: In einem alten Bunker in Litauen

spielen Besucher den Alltag im KGB-Gefängnis nach. Mit Schäferhund

und Sowjetflagge. Nicht jeder Besucher hält die drei Stunden Psycho-

terror durch

http://www.welt.de/reise/article2082070/Den__Alltag_eines_KGB-Gefaengnis_nacherleben.html



Russland: Litauen "Gefahr für die Sicherheit in Europa"

In einer Protestnote hat das russische Parlament das EU-Mitglied

Litauen als "Gefahr für die Sicherheit in Europa" bezeichnet.

Mit seinem Angebot an die USA, als Alternative zu Polen die

umstrittene Raketenabwehranlage in Litauen zu bauen, setze das

Land die Stabilität in Europa aufs Spiel

http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F294715.html
und http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/moskau_sagt_nochmals_nein_zum_raketenabwehrsystem_1.774663.html



junge Welt

Nazigegner verfolgt

Begleitet von entsprechenden Hetztiraden in den Medien, ermitteln

die litauischen Justizbehörden derzeit gegen * Widerstands-

kämpfer, die den faschistischen Okkupanten Paroli geboten haben

http://www.jungewelt.de/2008/07-02/006.php





POLEN



Polen Ex-Präsident Walesa wehrt sich gegen Spitzelvorwürfe

"Geht alle zum Teufel. Das ist mein letztes Interview." So äußerte sich

der polnische Ex-Präsident Lech Walesa in einem Gespräch mit Radio

Trojka. Walesa hat es offensichtlich satt, ständig Fragen über seine

Vergangenheit und eine angebliche Zusammenarbeit mit dem

kommunistischen Geheimdienst beantworten zu müssen http://www.news.at/index.html?/articles/0826/15/210686.shtml





FINNLAND



Zähneklappern vor der Stasi-Liste

Gericht: Frühere Spitzel des DDR-Geheimdienstes sollen enttarnt werden

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/395639/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do





ÖSTERREICH



Prager Frühling:

Österreich hat akute Brisanz falsch eingeschätzt

Forscher: Überraschendste Erkenntnis ist, dass Sowjetführung

fast bis zuletzt eine politische Lösung wollte

http://derstandard.at/?url=/?id=3401029





NIEDERLANDE



Kinder von Kamp Vught kehren zurück

Von November 1944 bis Mai 1945 waren in dem ehemaligen

deutschen «Konzentrationslager Herzogenbusch» rund 6000

Bewohner der Region von der britischen Armee interniert

http://www.az-web.de/lokales/geilenkichen-detail-az/568433?_link=&skip=&_g=Kinder-von-Kamp--Vught-kehren-zurueck
oder http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=568433&_wo=Lokales:Geilenkirchen&_link=&skip=&_g=Kinder-von-Kamp--Vught-kehren-zurueck





USA



Ein grauer Punkt in der Finsternis der *

Nach 50 Jahren soll der ehemalige SS-Oberschütze Anton Geiser,

Wachmann im KZ Sachsenhausen, aus den USA abgeschoben werden

http://oga.mzv.net/lokales/story.php?id=46606









TV-TIPS





Sa, 05.07.08, 14:00 Uhr, Phoenix

Schicksal Fünfeichen - Das sowjetische Speziallager Nr. 9

Als der ehemalige Hitlerjunge Horst Köbbert 1945 von einem unbekannten Mann

zum Verhör gebracht wurde, ahnte der damals 17-Jährige noch nicht, dass er danach

fast drei Jahre seines Lebens hinter Stacheldraht verbringen würde. Die sowjetische

Besatzungsmacht ging mit aller Härte gegen vermeintliche politische Gegner vor.

Ehemalige ****-Mitglieder, HJ-Führer, Gerichtsangestellte und Jugendliche die

unter "Werwolf"-Verdacht standen, wurden ohne Untersuchung festgenommen und

ohne Urteil inhaftiert. Unmittelbar nach dem Krieg entstanden die so genannten

"Speziallager" - oft aus Kriegsgefangenenlagern oder gar Konzentrationslagern.

Tausende Häftlinge wurden jahrelang unter extremen Bedingungen festgehalten und

viele starben. Die Gefangenen in "Fünfeichen" waren meist Jugendliche, sie wurden

völlig von der Außenwelt isoliert und durften weder Briefe schreiben noch empfangen.

Von 15.000 Inhaftierten starb jeder dritte im Speziallager Nr. 9 des NKWD. Der

ständige Hunger, die Auszehrung, die Krankheiten, die Seuchen und das Ungeziefer

forderten täglich Opfer. Als unter der deutschen Bevölkerung zunehmend Gerüchte

über die Speziallager kursierten, sah sich die sowjetische Führung gezwungen, die

katastrophalen Bedingungen im Lager "Fünfeichen" etwas zu verbessern. Im Januar

1949 wurde das Lager aufgelöst. Den Entlassenen wurde unter Androhung höchster

Strafen ein lebenslanges Schweigegelübde auferlegt. In der Dokumentation von

Rainer Burmeister brechen einige von ihnen ihr Schweigen.





So, 06.07.08, 11:45 Uhr, Phoenix

Meine Geschichte: Häftling der Stasi

Folge 1: Tatjana Sterneberg





Fr, 11.07.08, 10:45 Uhr, Phoenix

Geh voran, Pionier - Die DDR und ihr Kinder

Die Pionierzeit hat viele Menschen in der DDR geprägt. Einerseits

sollten die "Jungen Pioniere" mit Fahnenappellen und Massen-

aufmärschen die Kinder fest an den sozialistischen Staat, dessen

Ideologie und die SED binden, andererseits boten sie auch vielfältige

und oft kostenlose Freizeitangebote. Im Film berichten ehemalige

Pioniere und Nicht-Pioniere über ihre Erinnerungen zwischen

begeistertem Mitmachen, angepasst oder ausgeschlossen sein.









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Berlin



Montag, 7. Juli 2008, 18:00 Uhr



Der politische Weg der Ukraine -

Von der Roten zur Orangen Revolution

Gemeinsame Veranstaltung des OEZB-Verlages

mit dem Pustet-Verlag (Regensburg).



Referentin:

Dr. Katrin Boeckh (Historikerin, Universität München)

Ort: Berliner Rathaus (Eingang über Jüdenstrasse)

Beginn: 18.00 Uhr





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Berlin



Montag, 7. Juli 2008, 19:30 Uhr



Prof. Dr. Alexander von Plato

Die Vereinigung Deutschlands – ein weltpolitisches Machtspiel



Wintergarten, Breite Straße 3, 13187 Berlin-Pankow

Veranstalter:

Robert-Havemann-Gesellschaft und

Kunst & Literatur Forum Amalienpark





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Dienstag, 8. Juli 2008, 19 Uhr

Buchvorstellung der Autoren Hagen Koch und Peter Joachim Lapp:

"Die Garde des Erich Mielke"

Über das Berliner Wachregiment "Feliks Dzierzynski" gab
es bisher kaum realistische Informationen. In Auswertung
von MfS-Dokumenten der BStU durch den ehemaligen
DDR-Häftling und langjährigen politischen Redakteur des
Deutschlandfunks P. J. Lapp sowie durch Hinzufügen von
Erfahrungen und Erlebnissen des früheren Berufsoffiziers
dieses militärisch-operativen Arms des MfS H. Koch entstand
erstmals ein Sachbuch über das Wachregiment, das zu
DDR-Zeiten mit einem Schleier von Geheimnissen umgeben
wurde. Es war das Bestreben der Autoren, kein Werk für
oder gegen die Truppe zu schreiben, sondern ein Buch über
das Regiment mit zuletzt mehr als 11.000 Angehörigen.
Herausgekommen ist dabei eine politische Divisionsgeschichte
dieses MfS-Verbandes, die mit mehr als 100 internen Fotos
und Dokumenten versehen ist, von denen einige in der
Veranstaltung gezeigt werden.

Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des

Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193




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Berlin



Dienstag, 8.Juli 2008, 18:30 Uhr



EINLADUNG

zur Filmvorführung mit anschließender Diskussion



WEDER HIER NOCH DORT

Dokumentarfilm über die Ankunft deutscher Flüchtlingskinder

nach ihrer Entwurzelung

Von der Filmemacherin Prof. Margit Eschenbach, Zürich

Ehemalige deutsche Flüchtlingskinder erzählen, was der Verlust

der Heimat für sie bedeutet - damals und heute.

Über den Film wird anschließend diskutiert auch unter dem Aspekt

der bis heute aktuellen Fragen von Trauer, Trauma und Integration

von Flüchtlingen. Auf dem Podium moderiert Bosiljka Schedlich,

von südostKultur e.V. und der Stiftung ÜberBRÜCKEN,

Claudia Henne als Gast vom RBB, Berlin und die Filmemacherin

Professor Margit Eschenbach , Zürich

Einritt frei



Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung,

Tiergartenstr. 35, Nähe Potsdamer Platz

(Busse 100, 200,106,187 Haltest. Nord.

Botschaften/Konrad-Adenauer-Stiftung)



Mit freundlichen Grüßen

Sibylle Dreher

Präsidentin

Frauenverband im BdV e.V.

Tel. 766 782 03

Bischofsgrüner Weg 88

12247 Berlin

www.frauenverband-bdv.de

www.vertriebene-frauen.de





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Berlin



Mittwoch, 9. Juli 2008, 19 Uhr



In Prag ist Pariser Kommune

Protestaktionen in der DDR gegen die

Niederschlagung des Prager Frühlings



1968 war nicht nur das Jahr der Studentenproteste. Die Menschen

im Osten schauten eher nach Prag als nach Paris. Die Enttäuschung

über die brutale Beendigung des Traums vom Sozialismus mit

menschlichem Antlitz prägte viele Biografien jener Generation und

wurde damit zu einer der Wurzeln der Friedlichen Revolution 21 Jahre

später.



Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstr. 18, Berlin-Mitte



Die Veranstaltung führt die Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in

Kooperation mit der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und

der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund durch.

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/downloads/pdf/2008/va090708.pdf?PHPSESSID=6f504f0a541c1bd1e61f27ab4e99ed53





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Berlin



"Was jeder muss…" - NVA und Grenztruppen im DDR-Film

Babelsberg 1988, 19 min

Filmaufführung und Gespräch mit dem Regisseur Andreas Dresen

Moderation: Claus Löser, Filmwissenschaftler



Mittwoch, den 9. Juli 2008, 19.30 Uhr

Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 111, 13355 Berlin





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Veranstaltungshinweise und Informationen der



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHBESPRECHUNGEN:





Die Stasi und das Kaffeekännchen

Fünf in der DDR verurteilte und inhaftierte West-Agenten

äußern sich voller Verständnis für ihre einstigen Gegenspieler.

Sie schildern in bemerkenswert salopper Weise ihre Lebens-

geschichte, die Anwerbung und die Unterweisung in konspirative

Techniken, ihre Festnahme, die anschließenden Stasi-Verhöre

sowie ihre als fair empfundenen Prozesse und Haftbedingungen

http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C12410780B68403A11F948B/Doc~E95FC8144507D49D99FF9A32853A4F2B9~ATpl~Ecommon~Scontent.html





Honeckers Hofberichterstatter

Klaus Taubert war in der DDR ein erfolgreicher Journalist, bei der

Nachrichtenagentur ADN stieg er bis zum stellvertretenden Chef

auf. In seinem Buch "Generation Fußnote" beschreibt er den

alltäglichen Opportunismus, der eine journalistische Karriere

ermöglichte, und den Alltag systemkonformer Redakteure

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/809864/





Josef Stalins Griff nach dem Westen

Die Frage beschäftigt Historiker seit Jahrzehnten: Kam * mit dem

Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 seinem Gegenspieler Stalin

nur zuvor? Wollte also der eine Diktator den anderen übertölpeln?

Bogdan Musial - ein gebürtiger Pole, der 1985 in der Bundesrepublik

Asyl erhielt und seit 1992 deutscher Staatsbürger ist - vertritt in

seinem Buch "Kampfplatz Deutschland" eine neue Begründung dieser

These

http://www.morgenweb.de/freizeit/buecher/20080704_srv0000002751640.html








Der WEB.DE SmartSurfer hilft bis zu 70% Ihrer Onlinekosten zu sparen!
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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 08.08.2008, 22:03    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei wieder einige Artikel aus dem Internet der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup

Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-54, Fax -40


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick

136 Menschen an der Berliner Mauer getötet

Am 13. August jährt sich der Bau der Mauer zum 47. Mal. Eine Studie

hat nun ergeben, dass mindestens 136 Menschen durch das Grenz-

regime getötet wurden

http://www.tagesspiegel.de/berlin/DDR-Mauer;art270,2588194
und http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1218088135542









7.726 SED-Opferrenten in Sachsen bewilligt

Gut elf Monate nach Einführung der SED-Opferrente sind in Sachsen

7726 Anträge bewilligt worden. In 560 Fällen habe es eine Ablehnung

gegeben

http://www.lr-online.de/regionen/sachsen/art1047,2126103
und http://www.lvz-online.de/aktuell/content/69875.html



Fast 4000 Brandenburger bekommen SED-Opferrente

http://www.abendblatt.de/appl/newsticker2/index.php?channel=pol&module=dpa&id=18490808



Einsatz hat sich gelohnt!

Karin Niehte erhält rückwirkend bewilligte SED-Opferpension

ihres verstorbenen Ehemannes

http://www.mvregio.de/show/148749.html









"Es gibt keine autorisierte Geschichte"

Im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen ging Kulturstaatsminister

Bernd Neumann auf den Entwurf des neuen Gedenkstättenkonzepts,

die Aufarbeitung der *-Diktatur und der SED-Herrschaft und den

Umgang mit *-Raubkunst ein

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Interview/2008/08/2008-08-07-neumann-juedische-allgemeine-zeitung.html









Berlin: Ex-Stasi-Gefängnis als Besuchermagnet

Das ehemalige Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen entwickelt

sich mehr und mehr zu einem Besuchermagneten. «In diesem Jahr

werden es wohl 230.000 werden», sagte der stellvertretende Direktor

der Gedenkstätte, Siegfried Reiprich, in einem AP-Gespräch

http://www.pr-inside.com/de/ex-stasi-gefaengnis-in-berlin-als-besuchermagnet-r741054.htm
und http://www.pr-inside.com/de/wir-wussten-nicht-wo-wir-waren-r740960.htm









Besuch im Stasi-Gefängnis soll Pflicht werden

Wer einmal die Zellen eines Stasi-Knastes gesehen hat, dem

fällt es schwer, die DDR zu verharmlosen. Der Ansicht ist

zumindest die Leiterin der Gedenkstätte Bautzen. Sie fordert,

den Besuch für Schüler zur Pflicht zu machen. Bautzen werde

von Schülern nicht mit der Stasi, sondern mit einem Einkaufs-

zentrum in Verbindung gebracht

http://www.welt.de/politik/arti2292109/Besuch_im_Stasi-Gefaengnis_soll_Pflicht_werden.html

und http://de.news.yahoo.com/ddp/20080806/tsc-pflichtbesuch-im-stasi-gefaengnis-ge-fc81333.html









DDR: Nicht nur eine Diktatur

Jeder Ostdeutsche, der über 40 ist, wuchs in der DDR auf. Sie ist

Teil seiner Identität, im Guten wie im Schlechten. Das muss man

bedenken. Wer so tut, als habe die DDR nur aus Scheinwahlen,

fehlender Reisefreiheit, gleichgeschalteter Presse, Mauer, Bevor-

mundung und Repression bestanden, verletzt diese Menschen

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1217332750592









Der Schutz der Diktatur durch die Lebenswelt

Der Leiter des Forschungsverbunds SED-Staat an der FU Berlin äußert

sich zur Debatte über seine Studie zum DDR-Bild von Schülern: "Auf

die Ergebnisse unserer Studie zum DDR-Bild von Schülern reagieren

viele Ostdeutsche mit Zuschriften an Zeitungen und an uns. Sie haben

die Studie selbst nicht gelesen, unterstellen aber, wir würden die

DDR auf Diktatur und Stasi verkürzen und ostdeutschen Schülern

vorwerfen, sie hätten ein 'falsches Bild' von der DDR."

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11274255/492531/Der_Leiter_des_Forschungsverbunds_SED_Staat_an_der.html









Vera Lengsfeld:

Gregor Gysis Desinformationen im ZDF-Sommerinterview

Von einem öffentlich-rechtlichen Sender muss man verlangen,

dass er seine Zuschauer wahrheitsgemäß informiert und keine

Geschichtslegenden verbreitet. Das ZDF ermöglichte in seinem

jüngsten Sommerinterview Gregor Gysi jedoch Desinformationen

http://debatte.welt.de/kommentare/83629/gregor+gysis+desinformationen+im+zdfsommerinterview?req=RSS



ZDF will Streit um Gysi notfalls in Karlsruhe entscheiden lassen

http://www.welt.de/welt_print/arti2282951/ZDF_will_Streit_um_Gysi_notfalls_in_Karlsruhe_entscheiden_lassen.html



Interview mit Gregor Gysi

»Gesine Schwan ist längst nicht so links, als dass man sie

unbedingt wählen müsste«

http://www.super-illu.de/aktuell/Gregor_Gysi_782278.html









Berlin: "Stasi-Kneipe" empört Stasi-Opfer

Opferverbände protestieren gegen Kneipe mit Stasi-Motto

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,7276197,00.html
und http://diepresse.com/home/panorama/skurriles/404201/index.do?_vl_backlink=/home/index.do



Inzwischen fallen über die Kneipe mit dem vielsagenden Beinamen

"Der konspirative Treff" nun auch ausländische Reporterteams in

Scharen her

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Stasi-Kneipe-Lichtenberg;art125,2586723
und http://www.earthtimes.org/articles/show/224101,stasi-themed-pub-causes-anger-in-berlin--feature.html









Sachsen-Anhalt: Wo die CDU die Linkspartei sogar lobt

Während in Hessen eine vorsichtige Annäherung zwischen Sozial-

demokraten und der Partei Die Linke beobachtet werden kann, ist

man in Magdeburg schon einen Schritt weiter. Hier beginnt Sachsen-

Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) mit warmen

Worten den Tanz mit der Linkspartei.

http://www.welt.de/politik/arti2290025/Wo_die_CDU_die_Linke_sogar_lobt.html
und http://www.welt.de/welt_print/arti2290892/Der_Erfolg_der_Kuemmererpartei.html









Die Linke spürt den "Wind der Geschichte" in ihren Segeln

Wie sagt Die Linke immer wieder: Das Scheitern einer sozialistischen

Gesellschaft enthebt nicht der Verpflichtung, einen neuen Anlauf zu

machen. Vielen Bürgern scheint das zu gefallen

http://www.morgenweb.de/nachrichten/dritte_seite/20080807_srv0000002838520.html









Gelenkte Freizeit in der Ära Honecker

Wie frei war das Leben außerhalb der Arbeitswelt im Osten

Deutschlands wirklich? Diese Frage versucht eine am 4. August

im Deutsch-Deutschen Museum Mödlareuth eröffnete Sonder-

ausstellung

http://www.otz.de/otz/otz.schleiz.volltext.php?kennung=on4otzLOKStaSchleiz39664&zulieferer=otz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Schleiz&auftritt=OTZ&dbserver=1









"Tatort"-Kommissar ermittelt Bücher

Comeback für Karl Marx und Peter Hacks

Noch liegen die Werke von Karl Marx, Peter Hacks und Leo Tolstoi

in Bananenkisten. Wenn sich der Traum des ehemaligen "Tatort"-

Kommissars Bruno Ehrlicher alias Peter Sodann erfüllt, stehen sie

eines Tages zusammen mit allen anderen zwischen 1945 und 1990

in den jetzigen, in den neuen Bundesländern erschienenen Büchern

in einer Bibliothek - jeweils ein Exemplar pro Titel

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,570638,00.html



Peter Sodann - Jetzt kennt er seinen Stasi-Verräter

http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2008/08/08/peter-sodann/jetzt-kennt-er-seinen-stasi-verraeter.html
und http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1217833450021









Rätselhafter Einbruch in Erfurter Stasi-Knast

Dort, wo vor der Wende alle schnellstmöglich wieder raus wollten,

wollte gestern jemand rein. In den Stasi-Knast wurde eingebrochen.

In einem Stil, der nicht nur den Mitgliedern des Freiheit e.V. -

Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße Rätsel aufgibt, sondern

auch die Beamten der Kripo mit dem Kopf schütteln lässt. Fest-

gestellt wurde, dass eine Lampe im Aufenthaltsraum aus der

Deckenverkleidung gerissen wurde, das Schloss zum Raum aber

absolut unversehrt ist.

http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?zulieferer=tlz&kennung=on4tlzLOKStaErfurt39666&rubrik=Stadt&region=Erfurt&kategorie=LOK









Chemnitz

Historiker nehmen DDR-Uranbergbau unter die Lupe

Wirtschaftsministerium regt umfassende Wismut-Studie an

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1339272.html









"NRW-Städte brauchen Soli dringender als Ex-DDR"

Der Vorsitzende der Zukunftskommission der NRW-Landesregierung,

Ralf Dahrendorf, hat gefordert, arme NRW-Kommunen mit Geld aus

dem Solidaritätszuschlag für die Ex-DDR zu fördern

http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/NRW-Staedte-brauchen-Soli-dringender-als-Ex-DDR/10324
und http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=18762313









«Es läuft der Kulturfilm»

Berlins ältestes Kino feiert sein Hundert-Jahr-Jubiläum

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/es_laeuft_der_kulturfilm_1.799463.html









Die 68er-Revolte hat eine Wächtergeneration hinterlassen

Peter Furth, ehemals Professor an der FU, Doktorvater Rudi Dutschkes

und geistiger Impulsgeber von 68, hat frühere Ideen verraten, um

sich selbst halbwegs treu bleiben zu können. Für ehemalige Weg-

gefährten ist er deshalb ein Abtrünniger und Verräter. Doch er selbst

sagt: Wer einmal Aufklärer ist, bleibt Aufklärer

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EFF55794CB90A4A8D8648FBFF1284655E~ATpl~Ecommon~Scontent.html









KGB-Gefängnis Potsdam: Ausstellung verzögert sich

Exposition "Von Potsdam nach Workuta" als Interimslösung aus

Kostengründen abgelehnt

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/29.07.2008/4189929.pnn#art









Historische Luftbilder

Sie wurden 1943 im Auftrag von Rüstungsminister Speer aufgenom-

men, verschwanden bei Kriegsende auf einem Speicher, wurden

Jahrzehnte später wiederentdeckt: Spektakuläre Luftbilder deutscher

Altstädte sollten beim Wiederaufbau helfen. Sie zeigen ein Land, das

es so nicht mehr gibt

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/1991/juwelen_vor_dem_feuersturm.html









Anne Applebaum: Die vergessenen Millionen

Vor achtzig Jahren errichtete die Sowjetunion in Solowetzky den

ersten Gulag. Millionen Menschen wurden in Lager deportiert,

wo sie elend starben. Fast jede russische Familie ist betroffen.

Dennoch will heute in Russland niemand etwas davon wissen.

http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=1369



Im Jahr 1983 soll es nach US-Angaben noch immer 1.100 Arbeitslager

mit rund vier Millionen Zwangsarbeitern gegeben haben

http://derstandard.at/?url=/?id=1216918485150









RUSSLAND



Tod Alexander Solschenizyns: Russland reagiert gespalten

Russland trauert um Alexander Solschenizyn. In Beileidsbekundungen

würdigten Präsident Dmitri Medwedjew, Premier Wladimir Putin,

Politiker, Vertreter von Parteien und gesellschaftlichen Organisationen

eine große Persönlichkeit des russischen Geisteslebens. Die Nachrufe

offenbarten zugleich die Zerrissenheit der russischen Gesellschaft bei

der Beurteilung der Vergangenheit

http://www.morgenpost.de/printarchiv/seite3/article759259/Russland_reagiert_gespalten.html
und http://www.welt.de/kultur/arti2283606/KP-Chef_nennt_Solschenizyns_Werk_tendenzioes.html



"Es ist ein Dilemma, dass es trotz seiner Bücher keine echte

Aufarbeitung der Geschichte gibt; der Staat verhindert, dass

die Schuldigen benannt werden"

http://www.idowa.de/koetztinger-zeitung/container/container/con/1657445.html



Solschenizyn litt unter der Gleichsetzung von "Russland" und dem

"Kommunismus". Er musste einsehen, dass es seine "Kräfte überstieg,

dem Westen begreiflich zu machen, daß zwischen Rußland und dem

Kommunismus ein ähnliches Verhältnis bestand wie zwischen einem

Erkrankten und seiner Krankheit".

http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12183



In der DDR wurde er hastig gelesen, heimlich diskutiert

http://www.welt.de/welt_print/arti2287025/In_der_DDR_wurde_er_hastig_gelesen_heimlich_diskutiert.html





CHINA



Internet-Zensur in China - Eklat um Vesper-Äußerung

Die umstrittenen Äußerungen von DOSB-Generaldirektor Michael

Vesper zur chinesischen Internet-Zensur während der Olympischen

Spiele sind für die Bundesregierung vom Tisch. Sie begrüßte gestern

eine Klarstellung des deutschen Olympia-Funktionärs

http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article800607/Vesper_nimmt_Vergleich_bei_Zensur_zurueck.html
und http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2008-08-06T132557Z_01_HAG648314_RTRDEOC_0_OLYMPIA-DEUTSCHLAND-VESPER-ZF.xml&archived=False









TV-TIPS





Sa, 09.08.08, 20:15 Uhr, Phoenix

Trotzki: Aufstieg und Fall eines Revolutionärs





Mo, 11.08.08, 20:15 Uhr, 3-sat

KGB in Deutschland - Attentäter und Agenten

Ein Land mit zwei Staaten und zwei Ideologien, durchschnitten

von der Berliner Mauer: Das geteilte Deutschland war das ideale

Schlachtfeld für Geheimdienste wie den KGB. Fast 50 Jahre lang

waren auf beiden Seiten der Mauer Heerscharen von Spionen

damit beschäftigt, gegeneinander Krieg zu führen. Die zweiteilige

Dokumentation zeigt die verschiedensten KGB-Operationen im

geteilten Deutschland





Di, 12.08.08, 09:55 Uhr, Arte

Das Massaker von Katyn

Stalins monströses Staatsverbrechen (DK 2006)

http://www.cinefacts.de/tv/details.php?id=krkbe2000000000001416999





Di, 12.08.08, 10:55 Uhr, Arte

Allein gegen die Stasi

oder Das teuerste Flugblatt der Welt

http://www.welt.de/politik/arti2262103/Die_Geschichte_des_teuersten_Flugblatts_der_Welt.html
und http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=95006&lan=de&rubrik=9&paket_id=2481





Mi, 13.08.08, 21:15 Uhr, mdr

Es roch nach Krieg - Sachsen und der Prager Frühling

Frühling 1968. Russische Panzer in den sächsischen Grenz-

gemeinden, erregte Diskussionen überall und Hunderttausende

Ostdeutsche reisten als Touristen in der CSSR, wo es statt des

grauen sozialistischen Alltags Demokratie und Begeisterung für

den Reformer Alexander Dubcek gab





Mi, 13.08.08, 22:25 Uhr, 3-sat

Tage des Sturms (Politdrama)

Das Schicksal einer Familie während des Arbeiteraufstands in der DDR





Sa, 16.08. um 13:15 Uhr

Damals in der DDR - Utopie hinter Mauern

Jugendweihe. Der Initiationsritus für die zu schaffende neue

Gesellschaft. SED-Chef Walter Ulbricht predigt die zehn Gebote

des Sozialismus, die Religion hat ausgedient, neue Rituale für

den Neuen Menschen werden geschaffen. Und die sozialistische

Welt greift nach den Sternen. Moskau schickt den Sputnik um

die Erde, Juri Gagarin folgt als erster Mensch in den Weltraum.

Der Sozialismus wird siegen - so der Glaube vieler Menschen,

als mit dem Mauerbau auch das Ausbluten der Gesellschaft

beendet wird





So, 17.08.08, 18:15 Uhr, ARTE

Ines Geipel - Vom Sprinten zum Schreiben

Ines Geipel war Rekordsprinterin, gehörte zur DDR-Nationalmann-

schaft. 1984 holte sie mit ihrer Frauenstaffel einen Weltrekord, der

bis heute gilt: 100 Meter in 42,20 Sekunden. Der Haken an den

damaligen Rekorden der DDR-Athleten: Immer wenn sie liefen oder

sprangen, waren sie vollgepumpt mit leistungssteigernden blauen

Pillen - zwangsgedopt von Staats wegen









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an

den Bau der Mauer durch Deutschland

vor 47 Jahren am 13. August 1961:



13. August, 10.30 Uhr, Bernauer Straße
Gedenkandacht in der Kapelle der Versöhnung
Ansprache von Prof. Dr. Norbert Lammert,
Präsident des Deutschen Bundestages

11.00 Uhr, Bernauer Straße
Kranzniederlegung am Denkmal

12.00 Uhr, Kochstraße
Kranzniederlegung an der Peter-Fechter-Gedenkstele

18.00 Uhr, Abgeordnetenhaus von Berlin
"Es war einmal" – Ausstellungseröffnung mit Bildern
von Johannes Heisig





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Dienstag, 19. August 2008, 19 Uhr

Dr. Dr. Jan Berwid-Buquoy, Augenzeuge und

Präsident des TIFIB hält seinen Vortrag:

Die Niederschlagung des "Prager Frühlings" 1968

Im Januar 1968 löste der Reformer Dubèek, den
Stalinisten Novotny an der Spitze der KPÈ ab. Damit
begann für kurze Zeit das einmalige Experiment im
Ostblock, den Sozialismus mit Demokratie und Freiheit
zu verschmelzen. In der Folge wurde die Zensur
aufgehoben, die Grenzen zum Westen öffneten sich und
der Aufbau eines "Sozialismus mit menschlichem
Antlitz" begann zum Schrecken der Ostblock-Stalinisten
rasant voranzuschreiten. Die Besetzung der Tschecho-
slowakei durch die Armeen des "Warschauer Paktes" am
21.08. 1968 bedeutete jedoch das jähe Ende des "Prager
Frühlings" und der damit verbundenen Hoffnungen.
Berwid-Buquoy berichtet als Augenzeuge über die
dramatischen Ereignisse.

Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des

Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193





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Robert Havemann - ein Leben wider die deutschen Diktaturen

Eine Wanderausstellung in Berlin-Hohenschönhausen informiert über

den berühmten DDR-Regimekritiker



Bis 2. November 2008 täglich von 9 bis 18 Uhr

Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Der Eintritt ist frei



Weitere Informationen: Christiane String, Tel.: 030-98 60 82-404,

E-Mail: c.string@stiftung-hsh.de



http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2181101430.php





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Veranstaltungshinweise und Informationen



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHBESPRECHUNG:





Klaus Schroeder und Monika Deutz-Schroeder:

"Soziales Paradies oder Stasi-Staat?"

Rezensiert von Hubertus Knabe

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/825603/






Schon gehört? Bei WEB.DE gibt' s viele kostenlose Spiele:
http://games.entertainment.web.de/de/entertainment/games/free/index.html
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 22.08.2008, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

im Folgenden erhalten Sie zunächst den Link zu einem
Stellenangebot der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.
Die Bewerbungsfrist läuft leider schon am 23. August ab.
Um die Frist zu wahren wird Interessenten empfohlen, eine
Kurzbewerbung zu senden und ausführlichere Unterlagen
dann zügig nachzureichen.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup
Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick

Stellenanzeigen



Die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sucht

Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen für die Erstellung einer

Dauerausstellung.

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/chancen/id=3016&count=73&recno=7&type=stellen&sort=datum&order=down

Fax: 030 986082-464

Email: infodocument.write(String.fromCharCode(60 + 4))@stiftung-hsh.de



Die in Gründung befindliche Stiftung Berliner Mauer - Gedenkstätte

Berliner Mauer und Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

sucht vorbehaltlich der Beschlussfassung zur Stiftungsgründung

durch das Abgeordnetenhaus von Berlin zum Herbst 2008 eine/einen

Direktor/in - Angestellte/r in Anlehnung an Vgr.. I a BAT -

http://zeit.academics.de/jobs/direktor_in_27013.html;jsessionid=fdc-shrw4s65s42
und http://www.kunsthistoriker.org/stellenangebote..html?id=194









Beck besucht Gedenkstätte für Stasi-Opfer in Halle

Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat gestern bei seiner Sommerreise

durch Deutschland die Gedenkstätte "Roter Ochse" in Halle besucht.

Beck äußerte sich betroffen über das "Maß an Unmenschlichkeit",

das in dem ehemaligen Stasi-Gefängnis deutlich werde

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/?&em_cnt=1140493



CSU: Beck verhöhnt Opfer der Stasi

Wegen der SPD-Avancen in Richtung Linkspartei nannte die CSU eine

Kranzniederlegung an der Stasi-Gedenkstätte "Roter Ochse" in Halle

"heuchlerisch"

http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-21102389&Ressort=pol&Ausgabe=a&RessLang=&BNR=0
und http://www.focus.de/politik/deutschland/stasi-streit-csu-chef-huber-beleidigt-beck_aid_326088.html
und http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,572852,00.html



Haderthauer sieht in SPD «nützlichen Idioten»

http://www.rhein-main.net/sixcms/list.php?page=fnp2_news_article&sv[gsid]=rmn01.c.5085869.de
und http://de.news.yahoo.com/ddp/20080819/tsc-csu-setzt-linkspartei-mit-sed-gleich-fc81333.html



Thierse hält der CDU die Aufnahme von DDR-Blockparteien vor

Zwischen SPD und CSU eskaliert der Streit um die historische

Bewertung der Linken und der Stasi

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=18450









"Das böse Echo der SED-Diktatur"

Mit scharfen Attacken gegen die Linken und die Rathausspitze hat die

neue CDU-Kreisvorsitzende Katherina Reiche am Dienstagabend die

Kommunalwahlkampagne der Union "Potsdam kann mehr" eröffnet

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11288834/60709/Neue_CDU_Kreisvorsitzende_nennt_die_Linken_eine_Greuelmischung.html









"Mit der Linken - das geht schief"

Der Mannheimer DDR-Forscher Hermann Weber (SPD) warnt seine

Partei davor, in Hessen mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten.

Morgen wird Weber 80 Jahre alt

http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20080822_srv0000002851283.html
und http://idw-online.de/pages/de/news274753









Leserbriefe

Zorn über Harmonie von SPD und Linken

Einerseits gedenken wir der Toten an der Mauer - andererseits

scheinen wir vergessen oder verdrängt zu haben, wer uns diese

Toten eingebrockt hat

http://www.morgenpost.de/printarchiv/leserforum/article838124/Wartezeiten_beim_Notruf_sind_nicht_zu_akzeptieren.html









Leander Haußmanns Panik vor dem Knast

Sein Leben in der DDR lässt ihn nicht los: In einem Interview spricht

Regisseur Leander Haußmann über seinen wiederkehrenden Alptraum,

unschuldig ins Gefängnis zu müssen - und schimpft auf Gysi und

Konsorten

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,573481,00.html
und http://www.net-tribune.de/article/210808-138.php









Mitglieder der Linken bejubeln DDR

In einer Erklärung, unterzeichnet unter anderem vom Chef des

Ältestenrates der Linken, Hans Modrow, Ex-SED-Chef Egon Krenz

und Ex-Stasi-General Wolfgang Schwanitz wird ein Gedenken für

die "Opfer der Kolonisierung Ostdeutschlands" gefordert

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,572473,00.html



Linkspartei nimmt DDR-Nostalgiker vom Netz

Voller Selbstbewusstsein haben frühere SED-Funktionäre und DKP-

Kader auf der Homepage der Linkspartei die ostdeutsche Diktatur

idealisiert. Auf einen entsprechenden SPIEGEL-Bericht hat die

Parteizentrale jetzt reagiert - die Publikation ist im Netz nicht mehr

zu lesen

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,572774,00.html









Berlin-Treptow

Schöffenwahl: Linke bremst SPD aus

Alle fünf Jahre werden neue Schöffen gewählt, die Berlins Berufs-

richter unterstützen. Doch in Treptow lehnt die Linke den SPD-

Abgeordneten und Verfassungsexperten Tom Schreiber ab, weil

er gegen einen DDR-Verein gearbeitet hat

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Linke-SPD-Treptow;art124,2597248
und http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article854249/Linkspartei_gefaehrdet_Schoeffenwahl.html









Mehr DDR-Geschichte im Schulunterricht gefordert

"Verklärung und Verharmlosung des Sozialismus" hat CDU-

Generalsekretär Ronald Pofalla der Linkspartei vorgeworfen.

Weiter forderte er eine intensive Auseinandersetzung mit

der DDR-Geschichte in den Schulen

http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/605009/Pofalla-wirft-Linken-Verharmlosung-des-Sozialismus-vor.html
und http://de.news.yahoo.com/ddp/20080821/tsc-pofalla-schueler-sollen-oefters-stas-fc81333.html



Mehr Respekt für die Leistung der Ostdeutschen

http://www..sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1916132









DDR-Wissen: "Bestens informiert!"

Die Jugend von heute hat keine Ahnung von der DDR oder nur

Fehlinformationen. Die Schuld daran tragen selbstverständlich

die Lehrer. Stand in der Zeitung. Da wurde ich neugierig: Was

wissen meine Zehntklässler über die DDR und die BRD (in einem

ehemaligen Westbezirk)?

http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten/unterricht/007718.php









Universität Siegen kooperiert mit Rosa-Luxemburg-Stiftung

Zur Koordinierung eines Promotionskollegs, das die Stiftung an der

Universität einrichtet, hat die Hochschule einen Wissenschaftlichen

Mitarbeiter gesucht. Dieser muss freilich die richtige Weltanschauung

haben: Bewerber sollten sich "den Zielen der Stiftung verbunden

fühlen"

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,572477,00.html









Neue Stasi-Fälle bei "Berliner Zeitung"

Die "Berliner Zeitung" kommt nicht zur Ruhe: Bei der renommierten

Hauptstadtzeitung räumten zwei weitere Redakteure eine frühere

Stasi-Tätigkeit ein. Nun soll kommende Woche ein Ehrenrat über die

Zukunft der beiden Mitarbeiter entscheiden

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,573515,00.html
und http://www.tagesspiegel.de/berlin/Berliner-Zeitung-Stasi-Faelle;art270,2598124









Gregor Gysi trifft Söhne von Bahro und Havemann

Bei dem Treffen in Berlin würdigten Andrej Bahro und Florian

Havemann Gysis Engagement für ihre Väter als Rechtsanwalt

in den 70er-Jahren. Er habe die Ziele seiner beiden damaligen

Mandanten durchgesetzt. Im Falle eines Verfahrens gegen Gysi

boten sie sich als Zeugen dafür an

http://www.welt.de/politik/arti2335402/Gregor_Gysi_trifft_Soehne_von_Bahro_und_Havemann.html



Gysi: "Ich habe meine Mandanten niemals verraten"

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/aktuelle_nachrichten/?sid=h3be8ti1rbdl80vpnod8qhs6b7&em_cnt=1137401
und http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1217833458323









Magdeburg

Ministerpräsident Böhmer überreicht Bundesverdienstorden

Johannes Rink wurde für seine Verdienste bei der Aufarbeitung der

SED-Diktatur geehrt

http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/5711442.html
und http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/?sid=dbm0u17601s9asarpc775isqd2&em_cnt=1144488









"Der Willkür Tür und Tor geöffnet"

Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Grasemann

über die politische Justiz in der DDR

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenstz/art2478,837343









Potsdam

Nationale Gedenkstätte in KGB-Gefängnis öffnet im Herbst

Die vorgesehene Ausstellung, die laut Leinemann voraussichtlich

von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erarbeitet werden

soll, wird dem vorläufigen Konzept zufolge die Geschichte des Ortes,

die Haftbedingungen, aber auch das Leben nach der Entlassung

thematisieren

http://www.lr-online..de/regionen/brandenburg/art25,2107449









Die Beschäftigung mit Kultur führte zum "Prager Frühling"

Zentrale Voraussetzung für den "Prager Frühling" von 1968 war die

Liberalisierung im kulturellen Bereich. Begleitet wurde diese Öffnung

von der Wochenzeitschrift "Litérarní noviny" und ihrem Chefredakteur

Antonin Liehm

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3583405,00.html



Einmarsch in Prag "niederschmetternd" für Ostdeutsche

Der Versuch der Reformer unter Alexander Dubcek, in der Tschecho-

slowakei einen demokratischen Sozialismus aufzubauen, wurde auch

in der DDR mit großer Spannung verfolgt

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3577401,00.html





"Jeder Panzer eine Faust, die in Bonner Pläne saust"

Frauenstein/Erzgebirge: Bedrohlich näher rückendes Kettengerassel

weckte Kurt Fischer in der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968.

Unter dem Fester seines Hauses in Frauenstein brüllten kurz darauf

die Panzermotoren

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E04DD6585753A42738B503BD61BABBCC7~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed



Die DDR wurde bei der CSSR-Invasion vor 40 Jahren in letzter Minute

zurückgepfiffen, doch das blieb geheim

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/meinung_und_debatte/meinung_und_debatte/?sid=1d7mm3o1r6o4jgt2djb6mv75p5&em_cnt=1140499
und http://www.mdr.de/mdr-figaro/hoerspiel/5705754.html



Geplante Konterrevolution

Prag 1968: Die westliche Strategie »Wandel durch Annäherung«

war der Versuch, den Sozialismus von innen zu zersetzen

http://www.jungewelt.de/2008/08-19/044.php









Hannah-Arendt-Preis für russischen Schriftsteller

Der russische Soziologe und Schriftsteller Victor Zaslavsky erhält

den Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken 2008 für sein Buch

«Das Massaker von Katyn»

http://derstandard.at/?url=/?id=1219060323791
und http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2008%2F08%2F22%2Fa0009&cHash=46713b073f









Erinnerung an umstrittenen Kommunisten-Führer

Mit einer Kranzniederlegung ist am Montagabend im ehemaligen

Konzentrationslager Buchenwald an den ermordeten KPD-Führer

Ernst Thälmann erinnert worden

http://www.mdr.de/nachrichten/5703114.html









Erfundene Helden des Weltkriegs

Europäische Historiker entzaubern Mythen und offizielle Deutungen

des Zweiten Weltkrieges

http://www.tagesspiegel.de/magazin/wissen/Zweiter-Weltkrieg;art304,2597678









KZ Lichtenburg

Reise zu den Erinnerungen

Ehemaliger Gefangener kehrt zurück - Suche nach Thermosflasche

mit Aufzeichnungen

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1217833454637&openMenu=1013016724285&calledPageId=1013016724285&listid=1018881578312









Anschlag auf das Homo-Denkmal in Berlin

Nach dem Anschlag auf das Homo-Denkmal in Berlin äußerten sich

Politiker und Organisationen bestürzt. Günter Dworek vom Lesben-

und Schwulenverband bezeichnete die Demolierung als eine Schande

http://prideone.serveftp.org/index.php?option=com_content&task=view&id=2097&Itemid=1
und http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Mahnmal-Tiergarten;art126,2596078









Gedanken zur Entwöhnung von Olympia

Olympia heute stellt einen Wettbewerb autoritärer Disziplinierungs-

systeme mit lobbygruppengesteuerten Geschäftsinteressen auf

privatwirtschaftlicher Basis dar

http://debatte.welt.de/kommentare/85103/gedanken+zur+entwoehnung+von+olympia?req=RSS









Agenda

., Lügen und Video

Im Kampf gegen organisierte Kriminalität und Wirtschaftsspionage

rüsten deutsche Konzerne massiv auf. Sie spannen Ex-Geheimdienst-

ler und Profi-Ermittler ein - und scheren sich nicht immer um Recht

und Gesetz. Angriff ist die beste Verteidigung, lautet die Devise

http://www.boerse-online.de/tools/ftd/399910.html









Polnische Frischzellenkur für das Land der Geförderten

Wird Stettin zum wirtschaftlichen Motor für Mecklenburg-Vorpommern

und Brandenburg?

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/polnische_frischzellenkur_fuer_das_land_der_gefoerderten_1.810742.html









RUSSLAND



Russland und Georgien

Richtige Fragen und die zwei Seiten der Wahrheit

Ein Beitrag des Berliner Schriftstellers Lutz Rathenow

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/meinung_und_debatte/meinung_und_debatte/?sid=h704pcf14hk7ku63p4mtrep037&em_cnt=1143254





TSCHECHIEN



"Wir landeten auf der Müllhalde der Geschichte"

Bleiben oder gehen? Rund 100.000 Tschechoslowaken flohen nach

dem blutigen Endes des "Prager Frühlings" in den Westen. Viele

ließen alles stehen und liegen, andere emigrierten erst, als sich die

"Normalisierung" wie Blei über das Land gelegt hatte

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2545/_wir_landeten_auf_der_muellhalde_der_geschichte.html



Das ganze Volk im Widerstand

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/das_ende_einer_wundersamen_vorstellung_1..811629.html
und http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EC491E76E05DD4CA4800906E435B02CD3~ATpl~Ecommon~Scontent.html



Tschechen streiten über Internet-Pranger

Just zum 40. Jahrestag der Niederschlagung des Prager Frühlings

ist in Tschechien ein Streit über den Umgang mit der sozialistischen

Vergangenheit des Landes entbrannt. Eine staatliche Behörde stellt

seit kurzem die Namen von mutmaßlichen früheren Geheimdienst-

mitarbeitern und Informanten der Staatssicherheit unverschlüsselt

ins Internet

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1580855_Tschechen-streiten-ueber-Internet-Pranger..html





POLEN



"Archipel Gulag" lesen in Warschau

Von Adam Krzeminski, Redakteur der polnischen Tageszeitung "Polityka"

http://debatte.welt.de/kommentare/84790/archipel+gulag+lesen+in+warschau?req=RSS





IRAK



Verfolgt vom Horror des Erlebten

Mehr als ein Drittel aller Iraker leiden psychisch an den Folgen der

extremen Gewalt - Entführungen, brutale Morde und amerikanische

Luftangriffe. Hilfe für sie gibt es so gut wie keine

http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/verfolgt-vom-horror-des-erlebten/





CHINA



Ein Lob der Kommunistischen Partei

Deutsche Welle rechtfertigt sich für chinafreundliche Sätze

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0820/media/0034/index.html



Südkorea - ein Vorbild für China?

Die Olympischen Sommerspiele von 1988 in Seoul sind als

Meilenstein in die Geschichte der Selbstbefreiung und Selbstfindung

Südkoreas eingegangen. Könnte für China Ähnliches geschehen?

http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/suedkorea__ein_vorbild_fuer_china_1.810744.html





USA



Mauern der Schande

Die USA wollen ihre über 3000 Kilometer lange Grenze zu Mexiko

mit einem Grenzzaun gegen illegale Einwanderer absichern. Schon

der ehemalige mexikanische Präsident Vicente Fox sprach in diesem

Zusammenhang von einem "Bauwerk der Schande"

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3535018,00.html









TV-TIPS





Mo, 25.08.08, 12:30 Uhr, Phönix

Die Friedrichstraße

Schnurgerade, drei Kilometer lang - wie ein schmaler Canyon

durchschneidet die Straße das Häusermeer. Kein anderer Ort

spiegelt die wechselvolle Geschichte Berlins so wider wie die

Friedrichstraße





Sa, 30.08.08, 13:15 Uhr, Phönix

Damals in der DDR - Partei ohne Volk

Die SED. Sie durchdringt alle Bereiche der Gesellschaft. Schon

die ganz Kleinen sind als Pioniere organisiert, sollen zu allseitig

gebildeten sozialistischen Persönlichkeiten heranreifen. Dann

geht es in die FDJ, die Jugendorganisation der Partei. Wer was

werden will im Staate DDR, wird SED-Mitglied - mehr als zwei

Millionen tragen das Parteiabzeichen, im Volksmund "Bonbon"

genannt. Doch Ende der 80er läuft das Volk der Partei davon









VERANSTALTUNGSHINWEIS





Dienstag, 2. September 2008, 19 Uhr

Stefan Trobisch-Lütge, Psychologe und Psychotherapeut,
stellt zum 10. Gründungsjubiläum der Berliner Beratungsstelle
"Gegenwind" für politisch Traumatisierte der DDR-Diktatur
sein Buch

Das späte Gift.
Folgen politischer Traumatisierung und ihre Behandlung

vor. In seinem Werk geht es um eine dezidierte Beschreibung
und . vor allem der Langzeitfolgen politischer Trauma-
tisierung durch Verfolgung, Bespitzelung, Haft und Psycho-
terror in der zweiten deutschen Diktatur. Es beschreibt mit
vielen Fallbeispielen, wie diese unverarbeiteten Deformationen
die Beziehungen u.a. zu Angehörigen belasten, in welcher
gesellschaftlichen Realität die Betroffenen noch heute leben,
aber auch, welche Chancen sie haben, aus ihren Problemen
wieder herauszukommen.

Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des

Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193





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Veranstaltungshinweise und Informationen



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node..html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHBESPRECHUNG:





Erlebnisse eines Russlanddeutschen

Rares Zeitdokument über das Leben im Sowjetsystem

http://www.idowa.de/vilsbiburger-zeitung/container/container/con/1680662.html
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 05.09.2008, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei erhalten Sie wieder einige Presseartikel aus der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Wegen einer Urlaubswoche erscheint der nächste
Wochenrückblick wieder am 19 September 2008.


Mit freundlichen Grüßen


Theodor Mittrup




Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: mittrup@uokg.de


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick

Platzeck distanziert sich von Linkspartei

«Ihr habt dieses Land vor die Wand gefahren 1989», sagte er an die

Linkspartei gerichtet. «Und deshalb solltet ihr sehr nachdenklich sein,

wenn ihr sagt, ihr seid jetzt auch mal dran. Ihr seid es nicht, mit

Sicherheit nicht!»

http://de.news.yahoo.com/ap/20080831/tbs-platzeck-distanziert-sich-von-linksp-8fd8c3a.html



Umfrage: Linke im Saarland erstmals vor der SPD

So etwas gab es im Westen noch nie: Die Linkspartei im Saarland

liegt mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine laut einer

Umfrage vor der SPD

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11300034/492531/Lafontaine_veraergert_Sozialdemokraten_mit_Bemerkungen_zur_Geschichte_Umfrage.html



Lafontaine empfiehlt SPD Vergangenheitsbewältigung

Linken-Chef macht Sozialdemokraten für die Gründung der SED

mitverantwortlich. Platzeck: Das ist Geschichtsklitterung

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,2606375



Wie Lafontaine sich selbst umdeutet

Der Chef der Linkspartei ändert seine Ansichten mitunter nach

politischer Wetterlage. Ein Beispiel sind seine verharmlosenden

Äußerungen zur Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED:

Der Lafontaine von 1996 würde dem von 2008 heftig widersprechen

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576200,00.html



Empörung in der SPD: Lafontaine "verhöhnt" Opfer

«Lafontaine betätigt sich als Geschichtsfälscher», kritisierte

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,7303077,00.html
und http://www.lr-online.de/regionen/brandenburg/art25,2159452



Thüringen

Der kleinere Ministerpräsident

In Thüringen ist die SPD zu einem rot-roten Bündnis nach der

Landtagswahl im kommenden Jahr auch dann bereit, wenn sie

zwar nicht stärker als die Linkspartei wird, aber zumindest den

Ministerpräsidenten stellen darf

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EE4D9D8D599BB4D1C87834E9D12543B89~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed









Die drohende Kraft

Verfassungsschützer und Politikwissenschaftler attestieren Lafontaine

und Gysis Partei teilweise offen extremistische Strukturen beziehungs-

weise einen „smarten Extremismus“

http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Die-drohende-Kraft/12602









Union und die Linke: Im Osten nichts Neues

CSU-Chef Huber spricht von Kreuzzug und setzt Linke-Wähler

mit denen von rechtsextremen Parteien gleich. Dabei kooperieren

seine Gesinnungsfreunde im Osten gerne mit der Linken

http://www.sueddeutsche.de/politik/840/308782/text/



Wahlkampfimpressionen: Plakate kleben mit der Linken

http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/212963/name/Wahlkampfimpressionen:+Plakate+kleben+mit+der+Linken/Dossier/1/Dossierid/207002/Dossiername/Landtagswahl+in+Bayern+2008/kapitel/209805/b2/Wahlen+%26+Parteien/n1/Themen/n2/WahlenParteien



Linke fordert von Huber Entschuldigung bei den Wählern

Die bayerische Linke-Landeschefin Eva Bulling-Schröter verlangt von

CSU-Chef Erwin Huber eine Entschuldigung für die Gleichsetzung von

Anhängern der Linkspartei mit Wählern der rechtsextremen NPD und

DVU

http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=19396837









Rot-Rot bringt Mauerstiftung im Kulturausschuss durch

Der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses hat der Gründung

einer Landesstiftung "Berliner Mauer" zugestimmt. Voraussichtlich

am 9. November soll sie ihre Arbeit aufnehmen. Doch der Beschluss

fiel nur mit den Stimmen von SPD und Linkspartei, alle anderen

enthielten sich nach einer hitzigen Debatte

http://www.morgenpost.de/berlin/article869771/Rot_Rot_bringt_Mauerstiftung_im_Kulturausschuss_durch.html



Mauergedenkstätte - Verhöhnung per Gesetz

SPD und Linkspartei in Berlin wollen Mauertote und Menschen, die

freiwillig in die DDR übersiedelten, beim Gedenken auf eine Stufe

stellen

http://www.focus.de/politik/deutschland/mauergedenkstaette-verhoehnung-per-gesetz_aid_331050.html









DDR-Opferverbände fordern:

Keine "Ehrenpension" für Ulbrichts und Honeckers Minister

Zum 47.Jahrestag des Mauerbaus haben sich die Verfolgten-Verbände

der DDR-SED-Diktatur an den Bundesrat gewandt. In gleichlautenden

Schreiben an die Ministerpräsidenten der sechzehn Bundesländer

fordern sie, den vom Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf zum

sog. "Ministergesetz" abzulehnen

http://www.derrechtsstaat.de/?p=804



Die Stasiopfer-Gedenkstätte in Berlin- Hohenschönhausen hat

den Bundesrat aufgefordert, dem Gesetz über eine Ehrenpension

für ehemalige DDR-Minister nicht zuzustimmen. Der Beschluss

der großen Koalition, den Ministern der letzten DDR- Regierung

eine Zusatzrente von 650 Euro pro Monat zu gewähren, sei nicht

nachzuvollziehen, sagte Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe

http://www.ln-online.de/artikel/2456729/
oder http://www.mvregio.de/show/151405.html









Thüringen

Mehr Anträge auf SED-Opferrente

Rehabilitationskammern haben gut zu tun

http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?kennung=on3otzPOLPolNational39688&zulieferer=otz&kategorie=POL&rubrik=Politik&region=National&auftritt=OTZ&dbserver=1









Gedenkfeier am Kyritzer Bodenreformdenkmal

Etwa zwei Dutzend Menschen vorwiegend fortgeschrittenen Alters

versammelten sich gestern zu einer Gedenkfeier am Kyritzer Boden-

reformdenkmal vor dem Kulturhaus. Anlass war der „63. Jahrestag

der Verkündung der sogenannten ,Demokratischen Boden- und

Industriereform’“, wie es in einer Pressemitteilung der Aktions-

gemeinschaft Recht und Eigentum (ARE) hieß

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11299903/61299/Aktionsgemeinschaft_Recht_und_Eigentum_nutzte_Jahrestag_der_Bodenreform.html









Rehabilitierungsgesetz: Interview mit Stefan von Raumer

Im Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz von 1992 heißt es aus-

drücklich, daß auch solche Strafmaßnahmen zu rehabilitieren sind,

die keine gerichtlichen Strafmaßnahmen waren. Anerkennt heute ein

Gericht im Rahmen eines Strafrehaverfahrens den kommunistischen

Zugriff im Rahmen der "Boden- und Industriereform" als Strafmaß-

nahme, hat dies die Rehabilitierung des Betroffenen und die Rückgabe

seines Vermögens zur Folge. Umstritten ist diese Frage derzeit auch

in einem wichtigen Verfahren vor dem Dresdner Landgericht, in dem

es um die strafrechtliche Rehabilitierung des Radebeuler Pharma-

fabrikanten Madaus geht, dessen Sohn Dr. Udo Madaus u. a. die

Rehabilitierung der Verhaftung und politischen Verfolgung seines

Vaters beantragt hat.

http://www.derrechtsstaat.de/?p=143









Berlin

Dauerausstellung über Vertreibung am Anhalter Bahnhof

Ein vom Bundeskabinett genehmigter Gesetzesentwurf sieht vor,

die "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" in Trägerschaft

des Deutschen Historischen Museums zu errichten

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Stiftung-Vertreibung-Mitte;art124,2606848
und http://www.sueddeutsche.de/politik/922/308864/text/









Peter Sodann:

Bei Beurteilung der DDR-Vergangenheit den Literaten vertrauen

Der ehemalige Tatort-Kommissar und Theater-Intendant Peter

Sodann hat dafür plädiert, bei der Beurteilung der DDR-Vergangenheit

weniger den Historikern und mehr den Schriftstellern zu vertrauen.

«Historiker richten sich sehr oft nach dem, was die Regierung sagt»

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080903/tsc-sodann-vertraut-bei-beurteilung-der-fc81333.html









Schwerin

Kindheit in der DDR

Mit Beginn des neuen Semesters an der Volkshochschule "Ehm Welk"

startet auch eine spezielle Filmreihe im Forumkino. Sie trägt den Titel

"Kindheit und Jugend in der sowjetischen Besatzungszone und in der

DDR in den Jahren 1945 bis 1960".

http://www.svz.de/lokales/schwerin/artikeldetails/article/217/kindheit-in-der-ddr.html









Neues Deutschland

Trotzdem ein freier Geist

Aus dem Gulag nach Potsdam: Walter Ruges Leben in Fotografien

http://www.neues-deutschland.de/artikel/134883.trotzdem-ein-freier-geist.html









Köhlers Geschichtswettbewerb sucht den deutschen Helden

Viele Helden seien unerkannt geblieben, etwa jene Menschen, die

während der *-Herrschaft * vor dem Tod bewahrt hätten,

oder Oppositionelle, die in der DDR trotz persönlicher Nachteile

unerschrocken für die Freiheit eingetreten seien

http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/02/930474.html
und http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2680/der_bundespraesident_laesst_bitten.html









SED-Diktatur: Die Schulen sind gefordert

Kulturstaatsminister Neumann: Wir sind erst am Anfang der Aufarbeitung

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,842295









Bernd Neumann besuchte ehemaligen Jugendwerkhof Torgau

Dort ließ sich der Staatsminister über die drakonische Umerziehung

sogenannter schwer erziehbarer Jugendlicher im Alter von 14 bis 18

Jahren zu einer „sozialistischen Persönlichkeit“ informieren

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2008/09/2008-09-03-kulturreise-stm-neumann.html



Eine institutionelle Förderung der Erinnerungs- und Begegnungsstätte

(EBS) im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau werde es

im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes auf absehbare

Zeit nicht geben

http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=37101









Ministerpräsident Wolfgang Böhmer gegen DDR-Nostalgie

Er sei strikt dagegen, «die DDR mit Begriffen wie 'Vollbeschäftigung'

oder 'Sozialstaat' in den Himmel zu loben», sagte Böhmer der Zeit-

schrift «Super Illu»

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080902/tsc-boehmer-gegen-ddr-nostalgie-fc81333.html









Ostalgie wird über Generationen weitergegeben

.: Verharmlosung der SED-Diktatur droht

noch Jahrzehnte zu überdauern

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1220503954266
und http://www.lvz-online.de/aktuell/content/72261.html









Hier zapft der IM noch selbst

In Berlin sorgt eine Stasi-Kneipe für Wirbel - Ein Treffpunkt

von Ewiggestrigen ist sie aber nicht

http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1219676812681&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=









Mielkes Knarre unter dem Hammer

Die Pistole und 30 andere Waffen der SED-Bonzen sollen

über eine Million Euro bringen

http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/09/02/versteigerung-waffen-von-ex-stasi-minister/erich-mielke-unter-dem-hammer.html









"Aufarbeitung dauert so lange, wie die DDR gedauert hat"

Historiker, Politiker, Kirchenleute und Publizisten diskutierten

vorgestern Abend in der Französischen Friedrichstadtkirche auf dem

Berliner Gendarmenmarkt über den Stand der Auseinandersetzung

mit den kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Europa.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte unter

dem Thema "Vergangenheit erinnern, Zukunft gestalten" zu ihrer

5. Zeitgeschichtlichen Sommernacht eingeladen

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/meinung_und_debatte/meinung_und_debatte/?sid=fs1rg9grle6m94famkllunn577&em_cnt=1156333









Thüringen

Linke will Landesbeauftragte Neubert nicht wählen

Neubert, die auch CDU-Mitglied ist, will ihre Arbeit weiter führen.

Es sei bereits viel geschafft worden, sagte sie. Für eine Wiederwahl

sei ihr eine "breite parlamentarische Basis im demokratischen

Spektrum" wichtig

http://www.mdr.de/thueringen/5733856.html



CDU kritisiert Linke für Absage an Neubert-Wiederwahl

http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/19333489/CDU+kritisiert+Linke+f%FCr+Absage+an+Neubert+Wiederwahl









Strausberg: Lenin im Museumsgarten umgebettet

Rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Heimatmuseums (und zum

91. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution) haben

Mitarbeiter des Kommunalservice Strausberg dem steinernen Lenin-

Denkmal im Museumsgarten ein Kiesbett gestaltet und es umgebettet

http://www.inforiot.de/news.php?topic=news&article_id=15959









Stasi-Debatte geht in neue Runde

Die Ausstellung "Christliches Handeln in der DDR" kehrt nach

Reichenbach zurück. Sie wird am Donnerstag im Rathaus-Foyer

eröffnet. Es folgt ein Gesprächsforum, an dem Stasi-Opfer, DDR-

Bürgerrechtler und Behördenvertreter teilnehmen werden

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/REICHENBACH/1355104.html
und http://www.derrechtsstaat.de/?p=851









"Mir ist die rote Diktatur so gräulich wie die braune"

Der Bielefelder Historiker Hans-Ulrich Wehler rundet seine deutsche

Gesellschaftsgeschichte mit einem Band über die BRD und DDR ab

http://www.nw-news.de/nw/news/kultur/?cnt=2547665
und http://www.welt.de/welt_print/article2372705/Pflichtlektuere-fuer-alle-Deutschen.html









Chrome-Browser: Google ins Netz gegangen

Der Staatssicherheitsdienst wäre sicher neidisch, wenn er das noch

hätte miterleben dürfen. Denn so viel, wie der Suchmaschinen-

betreiber Google über seine Benutzer weiß, hätte man bei der Stasi

sicher gern über die DDR-Bürger in Erfahrung gebracht

http://www.haz.de/newsroom/medien/art663,675376









Die NDP und die Medien

Der "Torgauer Zeitung" wird mangelnde Distanz zu den

Rechtsextremisten wird vorgeworfen

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E5AF65E002D4F4F9C9977F252862C1DF2~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell









Folter in Guantánamo: Oberstes US-Gericht angerufen

Vier britische Ex-Gefangene des US-Gefangenenlagers Guantánamo

auf Kuba haben sich beim Obersten Gerichtshof der USA wegen Folter

und unmenschlicher Behandlung beschwert

http://afp.google.com/article/ALeqM5idEaaKfmYrgSswfnenclRw-qUidA









LITAUEN



Litauens Justiz macht Jagd auf Partisanen

Vorgeworfen wird den hochbetagten ehemaligen Kämpfern gegen die

Faschisten und ihre regionalen Unterstützer, Verbrechen begangen

haben. Dabei geht es um die Ereignisse in dem polnisch-litauischen

Dorf Koniuchy. Partisanen hatten am 29. Januar 1944 die dortige

deutsche Garnison angegriffen. Bei den Kämpfen sind auch 38

Dorfbewohner getötet worden. Für Litauens Justiz war der Angriff

daher Terrorismus

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/staatsanwaltschaft-auf-abwegen/
und http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Litauen/*.html



Offener Brief wegen Ermittlungen gegen ehemalige *

Partisanen in Litauen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/134588.litauens-justiz-macht-jagd-auf-partisanen.html
und http://www.evrimbaba.de/article/373.Offener%20Brief%20wegen%20Ermittlungen%20gegen%20ehemalige%20j%C3%BCdische%20Partisanen%20in%20Litauen.html





BULGARIEN



Der Regenschirmmord und seine Hintermänner

Vor 30 Jahren wurde ein bulgarischer Dissident im Auftrag von

Geheimdiensten ermordet. Nun werden die Akten über den so

genannten Regenschirmmord veröffentlicht - auf Initiative eines

Journalisten

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3619161,00.html





POLEN



Tod von Polens Exil-Premier wird untersucht

65 Jahre nach dem mysteriösen Tod des polnischen Exil-Regierungs-

chefs Wladyslaw Sikorski bei einem Flugzeugunglück hat die Justiz

nun eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die Umstände des

Flugzeugabsturzes vor Gibraltar im Juli 1943 würden auf einen

"kriminellen Akt" hindeuten, erklärte das polnische Institut für

das Nationale Gedächtnis

http://www.krone.at/index.php?http%3A//wcm.krone.at/krone/S28/object_id__113205/hxcms/
und http://de.news.yahoo.com/ap/20080903/tpl-polen-startet-untersuchung-zu-ungekl-cfb2994.html



Polens Präsident besorgt über deutsch-polnischen Beziehungen

Er habe keinerlei "Zugeständnisse Deutschlands an Polen" wahr-

genommen, sagte Kaczynski in einer Rede vor Botschaftern in

Warschau

http://de.news.yahoo.com/afp/20080905/tts-d-polen-eu-c1b2fc3.html





SPANIEN



Franco-Opfer: Richter will Schicksal klären

Nicht nur Militärarchive sollen geöffnet werden, auch die Bischofs-

konferenz, Rathäuser und Universitäten sollen Zugang zu ihren

Unterlagen gewähren und Auskunft über das Schicksal der Opfer

geben

http://www.welt.de/welt_print/article2387582/Franco-Opfer-Richter-will-Schicksal-klaeren.html





CHINA



Deutsche Welle zwingt zur China-Kritik

Die stellvertretende Leiterin der chinesischen Redaktion der

Deutschen Welle, Zhang Danhong, hat sich zu wenig kritisch

zu China geäußert. Deswegen hat ihr der eigene Sender das

Mikrofon abgedreht

http://german.china.org.cn/international/2008-08/28/content_16350594.htm
und http://www.ksta.de/html/artikel/1218660433783.shtml



"Deutsche Welle suspendiert Zhang Danhong von der Arbeit,

der Geist der * taucht wieder auf"

http://www.blog.china-guide.de/druckansicht/entry080901-045832.htm

und http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/schwellenkunde_1.814970.html









TV-TIPS





Samstag, 6. September 2008, 20:15 Uhr, Phoenix

Top Secret - Helden und Verräter

Ob die Ermordung von J. F. Kennedy oder der tödliche Unfall von

Lady Di - die Gerüchte von Verschwörung und Beteiligung der

Geheimdienste verstummen nie





Samstag, 6. September 2008, 22:10 Uhr, n-tv

Aufstand in Ungarn

Es brodelt im Ostblock. Drei Jahre nach Stalins Tod kritisiert sein

Nachfolger Chrutschow den Diktator und seine brutalen Herrschafts-

methoden hart. In den sowjetischen Satellitenstaaten weckt das

leise Hoffnungen auf eine Liberalisierung. Am 23. Oktober 1956

gehen in Budapest Studenten auf die Straße





Samstag, 13. September 2008, 07:30 Uhr, SWR

Das Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen

Kaum ein Ort in der DDR war so geheim wie das Gefängnis des

Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin Hohenschönhausen.

Auf keinem Stadtplan war es verzeichnet. Die Untersuchungshäftlinge,

die dort einsaßen, wussten nicht, wo sie sich befanden; oft wussten

sie nicht einmal, in welcher Stadt sie waren





Mittwoch, 24. September 2008, 21:15-21:45 Uhr, mdr

Leben ohne Jugend

Deportierte Frauen und ihre Hoffnungen



Buchtipp:

Frauen und Vertreibung

Zeitzeuginnen berichten

http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-902475-58-9









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zu der Filmvorführung "Hinter Stacheldraht
geboren" mit anschließender Lesung aus dem Buch von Alex Latotzky
"Kindheit hinter Stacheldraht" am Dienstag, den 9. September 2008 um
11.00 in die CDU-Fraktion des Landtages Brandenburg einladen.

Der Film thematisiert die Schicksale von Babys und Kleinkindern, die
ihre Kindheit unter dem DDR-Regime hinter Gefängnismauern verbracht
haben. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit Alex Latotzky, selbst
ein ehemaliges Kind des Frauenzuchthauses Hoheneck, ins Gespräch zu
kommen und Fragen zu stellen.

Bitte melden Sie sich bei bestehendem Interesse bis zum Montag, den 8.
September 2008 in der Pressestelle der CDU-Landtagsfraktion unter der
Tel: 0331 966-1450 oder per Mail die
pressestelle@lt-cdu-fraktion.brandenburg.de

Sollten Sie am 9. September nicht teilnehmen können, besteht die
Möglichkeit, die Ausstellung in den Fluren der CDU-Landtagsfraktion
bis Mitte Oktober zu besichtigen.

Mit freundlichen Grüßen


Ihre Pressestelle
der CDU-Landtagsfraktion

CDU-Fraktion
im Landtag Brandenburg
Am Havelblick 8
14473 Potsdam
Tel: 0331 966-1450
Fax: 0331 966-1407





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Berlin, 10 September 2008, 19 Uhr



Tage im Oktober

Berlin, Leipzig und die Friedliche Revolution in der DDR



Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund,

10117 Berlin-Mitte, Luisenstraße 18

http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=5444





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Berlin, 11. September 2008, 18.30 Uhr



Exil im eigenen Land?

oder: der 2. Schock bei der Ankunft in West und Ost

Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung

Kooperationsveranstaltung mit dem Frauenverband

im Bund der Vertriebenen

http://www.kas.de/proj/home/events/83/1/-/-/veranstaltung_id-32027/



Anmeldung unter: kas-berlin@kas.de





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Torgau, 13. September 2008, 15.30 Uhr



Öffentliche Tanzaufführung

"Schocktherapie" in der Kulturbastion

6. Treffen ehemaliger Insassen des Jugendwerkhofs



Tägliche Drangsalierungen, körperliche Anstrengungen bis

hin zur totalen Erschöpfung, gruppendynamische Tendenzen,

Einsamkeit, Verzweiflung, Ohnmacht, aber auch Hoffnung -

all dies hat Choreografin Golde Grunske im Rahmen ihrer

Diplomarbeit künstlerisch umgesetzt

http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=36977





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Berlin, 19. bis 20. September 2008



"In der Lobby brennt noch Licht…"

Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien

Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

http://www.dergloeckel.eu/kalender/objekte/Lobbykonferenz.pdf
und http://www.netzwerkrecherche.de/docs/NR-Lobbytagung-080919-Programm.pdf





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Ausstellung über * in Ostdeutschland

Eine Ausstellung über * im Ostdeutschland der Nachkriegszeit

ist seit Mittwoch im Potsdamer Landtag zu sehen

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/kultur/beitrag_jsp/key=news7911496.html





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Wanderausstellung "Zug in die Freiheit"

„Die Botschaftsflüchtlinge auf Ihrer Fahrt von Prag nach Hof“ ist

der Titel der neuen Wanderausstellung, die in der Gedenkstätte

Point Alpha (Haus auf der Grenze) eröffnet wurde

http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1154475





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Minden: 3500 Besucher sahen bisher DDR-Ausstellung

Seit 18 Jahren ist die Deutsche Demokratische Republik Geschichte.

Im Mindener Preußen-Museum gibt es noch die Gelegenheit für

eine Zeitreise, allerdings nur noch bis Sonntag

http://mt-online.de/mt/lokales/kultur/?sid=479b93d6b70a0a5cc2104b2af7c8c2c0&cnt=2557572





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Filmmuseum zeigt Ausstellung «Damals in der DDR»

Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen präsentiert seit

Donnertag eine Ausstellung über das Leben in der DDR.

Unter dem Titel «Damals in der DDR. 20 Geschichten

aus 40 Jahren» seien Zeitzeugen dokumentiert, deren

Geschichte exemplarisch für das Leben vor der Wende

stehe

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=41357





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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHVORSTELLUNGEN:





Bautzen

Das Nadelöhr - Der Weg in die Freiheit führt durch die Hölle

Der Autor Klaus-Dieter Rönsch erzählt als Zeitzeuge die abenteuer-

liche Geschichte einer unwägbaren, über viele Jahre andauernden

Odyssee einer vierköpfigen jungen Familie um die Durchsetzung

der ständigen Ausreise aus dem SED- Regime

http://www.openpr.de/news/238248/Das-Nadeloehr-Der-Weg-in-die-Freiheit-fuehrt-durch-die-Hoelle.html





»50 Thesen zur Vertreibung«

Interview mit Prof. Dr. Alfred de Zayas über sein neustes Buch

http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv08/getdata.asp?FILE=3220080809paz51.htm&S1=deutschlandtreffen&S2=&S3=


Psssst! Schon vom neuen WEB.DE MultiMessenger gehört?
Der kann`s mit allen: http://www.produkte.web.de/messenger/?did=3123
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 05.09.2008, 13:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei erhalten Sie wieder einige Presseartikel aus der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Wegen einer Urlaubswoche erscheint der nächste
Wochenrückblick wieder am 19 September 2008.


Mit freundlichen Grüßen


Theodor Mittrup




Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: mittrup@uokg.de


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick

Platzeck distanziert sich von Linkspartei

«Ihr habt dieses Land vor die Wand gefahren 1989», sagte er an die

Linkspartei gerichtet. «Und deshalb solltet ihr sehr nachdenklich sein,

wenn ihr sagt, ihr seid jetzt auch mal dran. Ihr seid es nicht, mit

Sicherheit nicht!»

http://de.news.yahoo.com/ap/20080831/tbs-platzeck-distanziert-sich-von-linksp-8fd8c3a.html



Umfrage: Linke im Saarland erstmals vor der SPD

So etwas gab es im Westen noch nie: Die Linkspartei im Saarland

liegt mit ihrem Spitzenkandidaten Oskar Lafontaine laut einer

Umfrage vor der SPD

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11300034/492531/Lafontaine_veraergert_Sozialdemokraten_mit_Bemerkungen_zur_Geschichte_Umfrage.html



Lafontaine empfiehlt SPD Vergangenheitsbewältigung

Linken-Chef macht Sozialdemokraten für die Gründung der SED

mitverantwortlich. Platzeck: Das ist Geschichtsklitterung

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,2606375



Wie Lafontaine sich selbst umdeutet

Der Chef der Linkspartei ändert seine Ansichten mitunter nach

politischer Wetterlage. Ein Beispiel sind seine verharmlosenden

Äußerungen zur Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED:

Der Lafontaine von 1996 würde dem von 2008 heftig widersprechen

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576200,00.html



Empörung in der SPD: Lafontaine "verhöhnt" Opfer

«Lafontaine betätigt sich als Geschichtsfälscher», kritisierte

SPD-Generalsekretär Hubertus Heil

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,7303077,00.html
und http://www.lr-online.de/regionen/brandenburg/art25,2159452



Thüringen

Der kleinere Ministerpräsident

In Thüringen ist die SPD zu einem rot-roten Bündnis nach der

Landtagswahl im kommenden Jahr auch dann bereit, wenn sie

zwar nicht stärker als die Linkspartei wird, aber zumindest den

Ministerpräsidenten stellen darf

http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~EE4D9D8D599BB4D1C87834E9D12543B89~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed









Die drohende Kraft

Verfassungsschützer und Politikwissenschaftler attestieren Lafontaine

und Gysis Partei teilweise offen extremistische Strukturen beziehungs-

weise einen „smarten Extremismus“

http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Die-drohende-Kraft/12602









Union und die Linke: Im Osten nichts Neues

CSU-Chef Huber spricht von Kreuzzug und setzt Linke-Wähler

mit denen von rechtsextremen Parteien gleich. Dabei kooperieren

seine Gesinnungsfreunde im Osten gerne mit der Linken

http://www.sueddeutsche.de/politik/840/308782/text/



Wahlkampfimpressionen: Plakate kleben mit der Linken

http://www.polixea-portal.de/index.php/Main/Artikel/id/212963/name/Wahlkampfimpressionen:+Plakate+kleben+mit+der+Linken/Dossier/1/Dossierid/207002/Dossiername/Landtagswahl+in+Bayern+2008/kapitel/209805/b2/Wahlen+%26+Parteien/n1/Themen/n2/WahlenParteien



Linke fordert von Huber Entschuldigung bei den Wählern

Die bayerische Linke-Landeschefin Eva Bulling-Schröter verlangt von

CSU-Chef Erwin Huber eine Entschuldigung für die Gleichsetzung von

Anhängern der Linkspartei mit Wählern der rechtsextremen NPD und

DVU

http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=19396837









Rot-Rot bringt Mauerstiftung im Kulturausschuss durch

Der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses hat der Gründung

einer Landesstiftung "Berliner Mauer" zugestimmt. Voraussichtlich

am 9. November soll sie ihre Arbeit aufnehmen. Doch der Beschluss

fiel nur mit den Stimmen von SPD und Linkspartei, alle anderen

enthielten sich nach einer hitzigen Debatte

http://www.morgenpost.de/berlin/article869771/Rot_Rot_bringt_Mauerstiftung_im_Kulturausschuss_durch.html



Mauergedenkstätte - Verhöhnung per Gesetz

SPD und Linkspartei in Berlin wollen Mauertote und Menschen, die

freiwillig in die DDR übersiedelten, beim Gedenken auf eine Stufe

stellen

http://www.focus.de/politik/deutschland/mauergedenkstaette-verhoehnung-per-gesetz_aid_331050.html









DDR-Opferverbände fordern:

Keine "Ehrenpension" für Ulbrichts und Honeckers Minister

Zum 47.Jahrestag des Mauerbaus haben sich die Verfolgten-Verbände

der DDR-SED-Diktatur an den Bundesrat gewandt. In gleichlautenden

Schreiben an die Ministerpräsidenten der sechzehn Bundesländer

fordern sie, den vom Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf zum

sog. "Ministergesetz" abzulehnen

http://www.derrechtsstaat.de/?p=804



Die Stasiopfer-Gedenkstätte in Berlin- Hohenschönhausen hat

den Bundesrat aufgefordert, dem Gesetz über eine Ehrenpension

für ehemalige DDR-Minister nicht zuzustimmen. Der Beschluss

der großen Koalition, den Ministern der letzten DDR- Regierung

eine Zusatzrente von 650 Euro pro Monat zu gewähren, sei nicht

nachzuvollziehen, sagte Gedenkstättenleiter Hubertus Knabe

http://www.ln-online.de/artikel/2456729/
oder http://www.mvregio.de/show/151405.html









Thüringen

Mehr Anträge auf SED-Opferrente

Rehabilitationskammern haben gut zu tun

http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?kennung=on3otzPOLPolNational39688&zulieferer=otz&kategorie=POL&rubrik=Politik&region=National&auftritt=OTZ&dbserver=1









Gedenkfeier am Kyritzer Bodenreformdenkmal

Etwa zwei Dutzend Menschen vorwiegend fortgeschrittenen Alters

versammelten sich gestern zu einer Gedenkfeier am Kyritzer Boden-

reformdenkmal vor dem Kulturhaus. Anlass war der „63. Jahrestag

der Verkündung der sogenannten ,Demokratischen Boden- und

Industriereform’“, wie es in einer Pressemitteilung der Aktions-

gemeinschaft Recht und Eigentum (ARE) hieß

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11299903/61299/Aktionsgemeinschaft_Recht_und_Eigentum_nutzte_Jahrestag_der_Bodenreform.html









Rehabilitierungsgesetz: Interview mit Stefan von Raumer

Im Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz von 1992 heißt es aus-

drücklich, daß auch solche Strafmaßnahmen zu rehabilitieren sind,

die keine gerichtlichen Strafmaßnahmen waren. Anerkennt heute ein

Gericht im Rahmen eines Strafrehaverfahrens den kommunistischen

Zugriff im Rahmen der "Boden- und Industriereform" als Strafmaß-

nahme, hat dies die Rehabilitierung des Betroffenen und die Rückgabe

seines Vermögens zur Folge. Umstritten ist diese Frage derzeit auch

in einem wichtigen Verfahren vor dem Dresdner Landgericht, in dem

es um die strafrechtliche Rehabilitierung des Radebeuler Pharma-

fabrikanten Madaus geht, dessen Sohn Dr. Udo Madaus u. a. die

Rehabilitierung der Verhaftung und politischen Verfolgung seines

Vaters beantragt hat.

http://www.derrechtsstaat.de/?p=143









Berlin

Dauerausstellung über Vertreibung am Anhalter Bahnhof

Ein vom Bundeskabinett genehmigter Gesetzesentwurf sieht vor,

die "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" in Trägerschaft

des Deutschen Historischen Museums zu errichten

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Stiftung-Vertreibung-Mitte;art124,2606848
und http://www.sueddeutsche.de/politik/922/308864/text/









Peter Sodann:

Bei Beurteilung der DDR-Vergangenheit den Literaten vertrauen

Der ehemalige Tatort-Kommissar und Theater-Intendant Peter

Sodann hat dafür plädiert, bei der Beurteilung der DDR-Vergangenheit

weniger den Historikern und mehr den Schriftstellern zu vertrauen.

«Historiker richten sich sehr oft nach dem, was die Regierung sagt»

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080903/tsc-sodann-vertraut-bei-beurteilung-der-fc81333.html









Schwerin

Kindheit in der DDR

Mit Beginn des neuen Semesters an der Volkshochschule "Ehm Welk"

startet auch eine spezielle Filmreihe im Forumkino. Sie trägt den Titel

"Kindheit und Jugend in der sowjetischen Besatzungszone und in der

DDR in den Jahren 1945 bis 1960".

http://www.svz.de/lokales/schwerin/artikeldetails/article/217/kindheit-in-der-ddr.html









Neues Deutschland

Trotzdem ein freier Geist

Aus dem Gulag nach Potsdam: Walter Ruges Leben in Fotografien

http://www.neues-deutschland.de/artikel/134883.trotzdem-ein-freier-geist.html









Köhlers Geschichtswettbewerb sucht den deutschen Helden

Viele Helden seien unerkannt geblieben, etwa jene Menschen, die

während der *-Herrschaft * vor dem Tod bewahrt hätten,

oder Oppositionelle, die in der DDR trotz persönlicher Nachteile

unerschrocken für die Freiheit eingetreten seien

http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/02/930474.html
und http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2680/der_bundespraesident_laesst_bitten.html









SED-Diktatur: Die Schulen sind gefordert

Kulturstaatsminister Neumann: Wir sind erst am Anfang der Aufarbeitung

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenstz/art2448,842295









Bernd Neumann besuchte ehemaligen Jugendwerkhof Torgau

Dort ließ sich der Staatsminister über die drakonische Umerziehung

sogenannter schwer erziehbarer Jugendlicher im Alter von 14 bis 18

Jahren zu einer „sozialistischen Persönlichkeit“ informieren

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2008/09/2008-09-03-kulturreise-stm-neumann.html



Eine institutionelle Förderung der Erinnerungs- und Begegnungsstätte

(EBS) im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau werde es

im Rahmen der Gedenkstättenkonzeption des Bundes auf absehbare

Zeit nicht geben

http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=37101









Ministerpräsident Wolfgang Böhmer gegen DDR-Nostalgie

Er sei strikt dagegen, «die DDR mit Begriffen wie 'Vollbeschäftigung'

oder 'Sozialstaat' in den Himmel zu loben», sagte Böhmer der Zeit-

schrift «Super Illu»

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080902/tsc-boehmer-gegen-ddr-nostalgie-fc81333.html









Ostalgie wird über Generationen weitergegeben

.: Verharmlosung der SED-Diktatur droht

noch Jahrzehnte zu überdauern

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1220503954266
und http://www.lvz-online.de/aktuell/content/72261.html









Hier zapft der IM noch selbst

In Berlin sorgt eine Stasi-Kneipe für Wirbel - Ein Treffpunkt

von Ewiggestrigen ist sie aber nicht

http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1219676812681&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=









Mielkes Knarre unter dem Hammer

Die Pistole und 30 andere Waffen der SED-Bonzen sollen

über eine Million Euro bringen

http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/09/02/versteigerung-waffen-von-ex-stasi-minister/erich-mielke-unter-dem-hammer.html









"Aufarbeitung dauert so lange, wie die DDR gedauert hat"

Historiker, Politiker, Kirchenleute und Publizisten diskutierten

vorgestern Abend in der Französischen Friedrichstadtkirche auf dem

Berliner Gendarmenmarkt über den Stand der Auseinandersetzung

mit den kommunistischen Diktaturen in Deutschland und Europa.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hatte unter

dem Thema "Vergangenheit erinnern, Zukunft gestalten" zu ihrer

5. Zeitgeschichtlichen Sommernacht eingeladen

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/meinung_und_debatte/meinung_und_debatte/?sid=fs1rg9grle6m94famkllunn577&em_cnt=1156333









Thüringen

Linke will Landesbeauftragte Neubert nicht wählen

Neubert, die auch CDU-Mitglied ist, will ihre Arbeit weiter führen.

Es sei bereits viel geschafft worden, sagte sie. Für eine Wiederwahl

sei ihr eine "breite parlamentarische Basis im demokratischen

Spektrum" wichtig

http://www.mdr.de/thueringen/5733856.html



CDU kritisiert Linke für Absage an Neubert-Wiederwahl

http://www.ad-hoc-news.de/Politik-News/de/19333489/CDU+kritisiert+Linke+f%FCr+Absage+an+Neubert+Wiederwahl









Strausberg: Lenin im Museumsgarten umgebettet

Rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Heimatmuseums (und zum

91. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution) haben

Mitarbeiter des Kommunalservice Strausberg dem steinernen Lenin-

Denkmal im Museumsgarten ein Kiesbett gestaltet und es umgebettet

http://www.inforiot.de/news.php?topic=news&article_id=15959









Stasi-Debatte geht in neue Runde

Die Ausstellung "Christliches Handeln in der DDR" kehrt nach

Reichenbach zurück. Sie wird am Donnerstag im Rathaus-Foyer

eröffnet. Es folgt ein Gesprächsforum, an dem Stasi-Opfer, DDR-

Bürgerrechtler und Behördenvertreter teilnehmen werden

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/REICHENBACH/1355104.html
und http://www.derrechtsstaat.de/?p=851









"Mir ist die rote Diktatur so gräulich wie die braune"

Der Bielefelder Historiker Hans-Ulrich Wehler rundet seine deutsche

Gesellschaftsgeschichte mit einem Band über die BRD und DDR ab

http://www.nw-news.de/nw/news/kultur/?cnt=2547665
und http://www.welt.de/welt_print/article2372705/Pflichtlektuere-fuer-alle-Deutschen.html









Chrome-Browser: Google ins Netz gegangen

Der Staatssicherheitsdienst wäre sicher neidisch, wenn er das noch

hätte miterleben dürfen. Denn so viel, wie der Suchmaschinen-

betreiber Google über seine Benutzer weiß, hätte man bei der Stasi

sicher gern über die DDR-Bürger in Erfahrung gebracht

http://www.haz.de/newsroom/medien/art663,675376









Die NDP und die Medien

Der "Torgauer Zeitung" wird mangelnde Distanz zu den

Rechtsextremisten wird vorgeworfen

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E5AF65E002D4F4F9C9977F252862C1DF2~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell









Folter in Guantánamo: Oberstes US-Gericht angerufen

Vier britische Ex-Gefangene des US-Gefangenenlagers Guantánamo

auf Kuba haben sich beim Obersten Gerichtshof der USA wegen Folter

und unmenschlicher Behandlung beschwert

http://afp.google.com/article/ALeqM5idEaaKfmYrgSswfnenclRw-qUidA









LITAUEN



Litauens Justiz macht Jagd auf Partisanen

Vorgeworfen wird den hochbetagten ehemaligen Kämpfern gegen die

Faschisten und ihre regionalen Unterstützer, Verbrechen begangen

haben. Dabei geht es um die Ereignisse in dem polnisch-litauischen

Dorf Koniuchy. Partisanen hatten am 29. Januar 1944 die dortige

deutsche Garnison angegriffen. Bei den Kämpfen sind auch 38

Dorfbewohner getötet worden. Für Litauens Justiz war der Angriff

daher Terrorismus

http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/staatsanwaltschaft-auf-abwegen/
und http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Litauen/*.html



Offener Brief wegen Ermittlungen gegen ehemalige *

Partisanen in Litauen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/134588.litauens-justiz-macht-jagd-auf-partisanen.html
und http://www.evrimbaba.de/article/373.Offener%20Brief%20wegen%20Ermittlungen%20gegen%20ehemalige%20j%C3%BCdische%20Partisanen%20in%20Litauen.html





BULGARIEN



Der Regenschirmmord und seine Hintermänner

Vor 30 Jahren wurde ein bulgarischer Dissident im Auftrag von

Geheimdiensten ermordet. Nun werden die Akten über den so

genannten Regenschirmmord veröffentlicht - auf Initiative eines

Journalisten

http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,3619161,00.html





POLEN



Tod von Polens Exil-Premier wird untersucht

65 Jahre nach dem mysteriösen Tod des polnischen Exil-Regierungs-

chefs Wladyslaw Sikorski bei einem Flugzeugunglück hat die Justiz

nun eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die Umstände des

Flugzeugabsturzes vor Gibraltar im Juli 1943 würden auf einen

"kriminellen Akt" hindeuten, erklärte das polnische Institut für

das Nationale Gedächtnis

http://www.krone.at/index.php?http%3A//wcm.krone.at/krone/S28/object_id__113205/hxcms/
und http://de.news.yahoo.com/ap/20080903/tpl-polen-startet-untersuchung-zu-ungekl-cfb2994.html



Polens Präsident besorgt über deutsch-polnischen Beziehungen

Er habe keinerlei "Zugeständnisse Deutschlands an Polen" wahr-

genommen, sagte Kaczynski in einer Rede vor Botschaftern in

Warschau

http://de.news.yahoo.com/afp/20080905/tts-d-polen-eu-c1b2fc3.html





SPANIEN



Franco-Opfer: Richter will Schicksal klären

Nicht nur Militärarchive sollen geöffnet werden, auch die Bischofs-

konferenz, Rathäuser und Universitäten sollen Zugang zu ihren

Unterlagen gewähren und Auskunft über das Schicksal der Opfer

geben

http://www.welt.de/welt_print/article2387582/Franco-Opfer-Richter-will-Schicksal-klaeren.html





CHINA



Deutsche Welle zwingt zur China-Kritik

Die stellvertretende Leiterin der chinesischen Redaktion der

Deutschen Welle, Zhang Danhong, hat sich zu wenig kritisch

zu China geäußert. Deswegen hat ihr der eigene Sender das

Mikrofon abgedreht

http://german.china.org.cn/international/2008-08/28/content_16350594.htm
und http://www.ksta.de/html/artikel/1218660433783.shtml



"Deutsche Welle suspendiert Zhang Danhong von der Arbeit,

der Geist der * taucht wieder auf"

http://www.blog.china-guide.de/druckansicht/entry080901-045832.htm

und http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/schwellenkunde_1.814970.html









TV-TIPS





Samstag, 6. September 2008, 20:15 Uhr, Phoenix

Top Secret - Helden und Verräter

Ob die Ermordung von J. F. Kennedy oder der tödliche Unfall von

Lady Di - die Gerüchte von Verschwörung und Beteiligung der

Geheimdienste verstummen nie





Samstag, 6. September 2008, 22:10 Uhr, n-tv

Aufstand in Ungarn

Es brodelt im Ostblock. Drei Jahre nach Stalins Tod kritisiert sein

Nachfolger Chrutschow den Diktator und seine brutalen Herrschafts-

methoden hart. In den sowjetischen Satellitenstaaten weckt das

leise Hoffnungen auf eine Liberalisierung. Am 23. Oktober 1956

gehen in Budapest Studenten auf die Straße





Samstag, 13. September 2008, 07:30 Uhr, SWR

Das Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen

Kaum ein Ort in der DDR war so geheim wie das Gefängnis des

Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin Hohenschönhausen.

Auf keinem Stadtplan war es verzeichnet. Die Untersuchungshäftlinge,

die dort einsaßen, wussten nicht, wo sie sich befanden; oft wussten

sie nicht einmal, in welcher Stadt sie waren





Mittwoch, 24. September 2008, 21:15-21:45 Uhr, mdr

Leben ohne Jugend

Deportierte Frauen und ihre Hoffnungen



Buchtipp:

Frauen und Vertreibung

Zeitzeuginnen berichten

http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-902475-58-9









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zu der Filmvorführung "Hinter Stacheldraht
geboren" mit anschließender Lesung aus dem Buch von Alex Latotzky
"Kindheit hinter Stacheldraht" am Dienstag, den 9. September 2008 um
11.00 in die CDU-Fraktion des Landtages Brandenburg einladen.

Der Film thematisiert die Schicksale von Babys und Kleinkindern, die
ihre Kindheit unter dem DDR-Regime hinter Gefängnismauern verbracht
haben. Anschließend besteht die Möglichkeit, mit Alex Latotzky, selbst
ein ehemaliges Kind des Frauenzuchthauses Hoheneck, ins Gespräch zu
kommen und Fragen zu stellen.

Bitte melden Sie sich bei bestehendem Interesse bis zum Montag, den 8.
September 2008 in der Pressestelle der CDU-Landtagsfraktion unter der
Tel: 0331 966-1450 oder per Mail die
pressestelle@lt-cdu-fraktion.brandenburg.de

Sollten Sie am 9. September nicht teilnehmen können, besteht die
Möglichkeit, die Ausstellung in den Fluren der CDU-Landtagsfraktion
bis Mitte Oktober zu besichtigen.

Mit freundlichen Grüßen


Ihre Pressestelle
der CDU-Landtagsfraktion

CDU-Fraktion
im Landtag Brandenburg
Am Havelblick 8
14473 Potsdam
Tel: 0331 966-1450
Fax: 0331 966-1407





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Berlin, 10 September 2008, 19 Uhr



Tage im Oktober

Berlin, Leipzig und die Friedliche Revolution in der DDR



Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund,

10117 Berlin-Mitte, Luisenstraße 18

http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=5444





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Berlin, 11. September 2008, 18.30 Uhr



Exil im eigenen Land?

oder: der 2. Schock bei der Ankunft in West und Ost

Forum der Konrad-Adenauer-Stiftung

Kooperationsveranstaltung mit dem Frauenverband

im Bund der Vertriebenen

http://www.kas.de/proj/home/events/83/1/-/-/veranstaltung_id-32027/



Anmeldung unter: kas-berlin@kas.de





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Torgau, 13. September 2008, 15.30 Uhr



Öffentliche Tanzaufführung

"Schocktherapie" in der Kulturbastion

6. Treffen ehemaliger Insassen des Jugendwerkhofs



Tägliche Drangsalierungen, körperliche Anstrengungen bis

hin zur totalen Erschöpfung, gruppendynamische Tendenzen,

Einsamkeit, Verzweiflung, Ohnmacht, aber auch Hoffnung -

all dies hat Choreografin Golde Grunske im Rahmen ihrer

Diplomarbeit künstlerisch umgesetzt

http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=36977





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Berlin, 19. bis 20. September 2008



"In der Lobby brennt noch Licht…"

Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien

Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

http://www.dergloeckel.eu/kalender/objekte/Lobbykonferenz.pdf
und http://www.netzwerkrecherche.de/docs/NR-Lobbytagung-080919-Programm.pdf





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Ausstellung über * in Ostdeutschland

Eine Ausstellung über * im Ostdeutschland der Nachkriegszeit

ist seit Mittwoch im Potsdamer Landtag zu sehen

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/kultur/beitrag_jsp/key=news7911496.html





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Wanderausstellung "Zug in die Freiheit"

„Die Botschaftsflüchtlinge auf Ihrer Fahrt von Prag nach Hof“ ist

der Titel der neuen Wanderausstellung, die in der Gedenkstätte

Point Alpha (Haus auf der Grenze) eröffnet wurde

http://www.osthessen-news.de/beitrag_A.php?id=1154475





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Minden: 3500 Besucher sahen bisher DDR-Ausstellung

Seit 18 Jahren ist die Deutsche Demokratische Republik Geschichte.

Im Mindener Preußen-Museum gibt es noch die Gelegenheit für

eine Zeitreise, allerdings nur noch bis Sonntag

http://mt-online.de/mt/lokales/kultur/?sid=479b93d6b70a0a5cc2104b2af7c8c2c0&cnt=2557572





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Filmmuseum zeigt Ausstellung «Damals in der DDR»

Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen präsentiert seit

Donnertag eine Ausstellung über das Leben in der DDR.

Unter dem Titel «Damals in der DDR. 20 Geschichten

aus 40 Jahren» seien Zeitzeugen dokumentiert, deren

Geschichte exemplarisch für das Leben vor der Wende

stehe

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=41357





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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHVORSTELLUNGEN:





Bautzen

Das Nadelöhr - Der Weg in die Freiheit führt durch die Hölle

Der Autor Klaus-Dieter Rönsch erzählt als Zeitzeuge die abenteuer-

liche Geschichte einer unwägbaren, über viele Jahre andauernden

Odyssee einer vierköpfigen jungen Familie um die Durchsetzung

der ständigen Ausreise aus dem SED- Regime

http://www.openpr.de/news/238248/Das-Nadeloehr-Der-Weg-in-die-Freiheit-fuehrt-durch-die-Hoelle.html





»50 Thesen zur Vertreibung«

Interview mit Prof. Dr. Alfred de Zayas über sein neustes Buch

http://www.webarchiv-server.de/pin/archiv08/getdata.asp?FILE=3220080809paz51.htm&S1=deutschlandtreffen&S2=&S3=


Psssst! Schon vom neuen WEB.DE MultiMessenger gehört?
Der kann`s mit allen: http://www.produkte.web.de/messenger/?did=3123
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Sigmaster
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 20.09.2008, 18:25    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

anbei erhalten Sie wieder einige Presseartikel aus der
vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Für den 11. und 12. Oktober möchte ich Sie herzlich
einladen zum UOKG-Kongress "1968 - ein Jahr der
Weichenstellung. Freiheitsbestrebungen im Osten,
Dogmatismus im Westen?"

Genauere Informationen und das ausführliche
Programm erhalten Sie im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup

Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: mittrup@uokg.de


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick

Landesregierung will Opferrente für Zwangsausgesiedelte

Thüringens Landesregierung will sich für eine Opferrente für in der

DDR Zwangsumgesiedelte einsetzen. Die Pensionen sollten allen

Opfern des SED-Regimes gewährt werden und nicht nur denjenigen,

die sich in wirtschaftlich schwieriger Lage befinden, erklärte der

Staatssekretär des Sozialministeriums, Falk Oesterheld anlässlich des

19. Kongresses des Bundes der in der DDR Zwangsausgesiedelten am

Samstag in Bad Langensalza. Thüringen unterstütze die Bestrebungen

auf Bundesebene, eine Arbeitsgruppe mit der Untersuchung der

offenen Fragen der SED-Unrechtsbereinigung zu beauftragen

Quelle: http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/thueringen/art2935,847322
http://www.thueringen.de/de/tmsfg/aktuell/presse/35036/uindex.html

Gericht lehnt Härtefallregelung bei DDR-Opferpension ab

Hätte sie eine Woche länger unter der Inhaftierung im Stasi-Gefängnis

gelitten, bekäme die Klägerin nun eine Opferrente. Doch wer nicht

mindestens sechs Monate eingesperrt war, hat diesen Anspruch nach

Ansicht Koblenzer Richter nicht

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1221717433110&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1093730588413
und http://www.morgenpost.de/berlin/article889323/Opferrente_gibt_es_erst_ab_sechs_Monaten_Stasihaft.html
und http://rsw.beck.de/rsw/shop/default.asp?docid=266757&docClass=NEWS&site=Beck%20Aktuell&from=HP.10









Schweriner Ministerin will SED-Opferrente für Kriminelle stoppen

Die Justizministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Uta-Maria Kuder,

will verhindern, dass Kriminelle in den Genuss von SED-Opferrente

kommen

http://www.net-tribune.de/article/160908-155.php
oder http://www.ln-online.de/artikel/2463889/



Ministerin Kuder diskreditiert SED-Opferrente

Zu der Ankündigung der Justizministerin von Mecklenburg-Vorpom-

mern, Uta- Maria Kuder (52, CDU), eine Bundesratsinitiative zur

Änderung der SED- Opferrente vorzulegen, erklärt der Schweriner

Bundestagsabgeordnete und zuständige Berichterstatter der SPD-

Bundestagsfraktion in der AG Aufbau Ost Hans- Joachim Hacker

http://www.mvregio.de/152653.html



"MV zahlt Opferrente an Räuber und Sextäter"

250 Euro im Monat erhalten anerkannte SED-Opfer seit einem Jahr.

Anspruch haben auch Kriminelle. Das will Justizministerin Uta-Maria

Kuder ändern

http://www.ostsee-zeitung.de/titel/mantel_titel_33333935333637.phtml?SID=212be6aad43879c3ef3abc9a7f4c6fb0



Stasi-Beauftragte kritisiert Kuders Äußerungen zur SED-Opferrente

http://www.nnn.de/mecklenburg-u-vorpommern/artikeldetail/article/528/opfer-diffamiert.html
oder http://www.ln-online.de/artikel/2464533/









Ex-Vorsitzender des Bautzen-Komitees gestorben

Der 85-Jährige Günter Mühle war selbst war vier Jahre Gefangener

im Bautzener Zuchthaus

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/1365668.html









CDU will DDR-Geschichte zum Unterrichtsthema machen

Die Geschichte der deutschen Teilung und der SED-Diktatur sollen

nach dem Willen der CDU zentraler Inhalt des Schulunterrichts in

ganz Deutschland werden

http://www.net-tribune.de/article/150908-627.php

und

http://de.news.yahoo.com/ap/20080915/tde-cdu-will-ddr-geschichte-zum-unterric-32ddaa5.html



DDR-Unrecht soll stärker ins Bewusstsein

Rund 20 Jahre nach dem Mauerfall will die CDU Menschenrechts-

verletzungen und das wirtschaftliche Scheitern des DDR-Sozialis-

mus wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken

http://www.fuerther-nachrichten.de/artikel.asp?art=882796&kat=3&man=5



"Eulen nach Athen tragen"

Die CDU-Forderung nach mehr DDR-Geschichte im Unterricht

stößt bei Jürgen Wannke, Geschichtslehrer am Domgymnasium

Merseburg und Chef des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt,

auf Verwunderung und Ablehnung

http://www.mdr.de/mdr-info/5761041.html



Projekt gegen DDR-Unwissen

Magdeburg: Trotz großer Wissenslücken über die DDR findet ein

Bildungsprojekt zur Ost-Geschichte in Sachsen-Anhalt nur wenig

Anklang. "Das Wissen der Schüler ist nahezu gleich Null", sagte

der Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Gerhard Ruden. Mit

Lothar Tautz vom Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie"

hat er seit März 14 Schulprojekte im Land organisiert. Laut Ruden

hatten jedoch von 100 angefragten Schulen nur 25 Interesse

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1217332750421&openMenu=1013016724415&calledPageId=0&listid=1093730588441



Klaus Schroeder über die Verharmlosung der SED-Diktatur

Forscher: DDR-Bild der Schüler wird von Familiengesprächen geprägt

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/847728/



Leserbriefe: http://www.welt.de/welt_print/article2450312/Baut-doch-eine-neue-Mauer.html



"Mir dreht sich der Magen um"

Mehr als Stacheldraht und Staatsbankrott: Der SPD-Politiker und

Bürgerrechtler Stephan Hilsberg fordert eine stärkere Aufarbeitung

der DDR-Diktatur. Mit SPIEGEL ONLINE spricht er über die

Verharmlosung der SED, Fehler westdeutscher Politiker - und einen

historischen Besuch von Willy Brandt

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,578472,00.html



Leserbrief: "DDR-Geschichte nochmals aufarbeiten?"

http://www.ostsee-zeitung.de/leserbriefe.phtml?Param=LB-Artikel&ID=00000043635&aID=00000000000&Code=









Koalitionsstreit um DDR-Geschichte

Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder,

Wolfgang Tiefensee (SPD), wirft der CDU eine unehrliche

Auseinandersetzung mit der Geschichte vor. Er sagte der

"Süddeutschen Zeitung", die Proteste der Bevölkerung gegen

das DDR-Regime hätten sich 1989 nicht nur gegen die SED

gerichtet, sondern gegen die gesamte politische Führung,

also auch die Blockparteien und damit die Ost-CDU

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/09/15/2614826.xml?from=rss
oder http://www.zoomer.de/news/news-zoom/politics/tiefensee-kritisiert-cdu-papier/koalitionsstreit-um-ddr-geschichte
Video: http://www.mdr.de/mdr-info/5760342.html



CDU attackiert Tiefensee in DDR-Debatte

Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung sagt der DDR-CDU eine

zu starke Nähe zum Regime nach. Die Union will das nicht auf sich

sitzen lassen. Ihr Ost-Experte Vaatz wählt deutliche Worte

http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1154397.html



Schlacht auf dem historischen Minenfeld

Parteien streiten um deutsch-deutsche Versäumnisse

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,578312,00.html









CDU wendet sich gegen DDR-Nostalgie

Partei wendet sich generell gegen eine Zusammenarbeit mit

der Linkspartei

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1221458098607

Video: http://www.mdr.de/mdr-aktuell/5770129.html



"Lafontaines Enteignungsplan führt hin zur DDR"

Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine stößt mit seinen Plänen zur

Verstaatlichung großer Familienunternehmen bundesweit auf

Empörung

http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/09/17/roland-koch/minister-praesident-ueber-oskar-lafontaine.html
oder http://www.welt.de/politik/article2457527/Lafontaines-Enteignungsplan-fuehrt-hin-zur-DDR.html



Links, wo der Schmerz sitzt

Wie schlimm war die DDR wirklich? Die CDU weiß es ganz

genau - behauptet sie zumindest. Oder ist die die Kritik am

Unrechtsstaat nur ein Angriff auf die Linke?

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/CDU-DDR-Linke;art141,2614070



Wie die CDU Geschichte schreibt

Merkels Partei wendet sich mit einem Grundsatzpapier gegen

die grassierende Ostalgie und die Linkspartei als SED-Erbin.

Und betreibt dabei selbst Geschichtsklitterung

http://www.zeit.de/online/2008/38/cdu-osten-grundsatzpapier?from=rss



Es fehlt an Selbstkritik

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1221208686658&openMenu=1013083806188&calledPageId=1013083806188&listid=1018881578522



Rote Socken wärmen nicht

Die CDU will im Wahljahr die DDR aufarbeiten. Ein lobenswerter

Ansatz – doch das Unternehmen könnte nach hinten losgehen

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/DDR-Die-Linke-CDU;art141,2616123









Gysi vergleicht CSU offenbar mit SED-Regime

Wenn Herrschende entscheiden würden, "wen sie bespitzeln und so",

dann käme ihm das bekannt vor, sagte Gysi laut "WamS" vor rund

300 Menschen in der vergangenen Woche im bayerischen Peißenberg.

"Das sind alles so Strukturen, ich sage Ihnen, ich kenne das aus der

DDR zur Genüge - wenn auch in anderer Form."

http://de.news.yahoo.com/afp/20080913/tde-d-ddr-parteien-linke-csu-a4484c6.html









Linkspartei fürchtet SPD-Attacken im Bundestagswahlkampf

60 Jahre DDR-Gründung, 20 Jahre Mauerfall: Das "historische

Supergedenkjahr" 2009 sorgt schon jetzt für Unmut bei der Links-

partei: Im Bundestagswahlkampf rechnen die Linken wegen der

SED-Vergangenheit ihrer Partei vor allem mit heftigen Angriffen

aus dem Lager der SPD

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,578136,00.html



Der Superlativ des Bösen

Helmut Schmidt hat gesagt: "Adolf * war ein charismatischer

Redner. Oskar Lafontaine ist es auch."

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Titelseite;art692,2615334









Herzog warnt vor Weimarer Verhältnissen

Der frühere Bundespräsident Roman Herzog warnt vor wachsendem

Radikalismus in Deutschland

http://de.news.yahoo.com/ddp/20080918/tde-herzog-warnt-vor-weimarer-verhaelnis-a1b5811.html









Linke beschäftigen sich mit der «Demokratisierung der Demokratie»

Als Gudrun Tiedge auf der Klausur der Linken in Wörlitz ihre Rede

beendete, herrschte im Saal für Sekunden eine gespenstische Stille.

Soeben hatte die justizpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion

erklärt, welchen Beitrag sie im kommenden Jahr anlässlich der 20-

jährigen Wiederkehr des Mauerfalls plane: Eine Podiumsdiskussion

unter dem Motto "60 Jahre DDR - war die DDR ein Unrechtsstaat?"

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1221208689840



Vera Lengsfeld: "Nicht einmal 20 Jahre nach dem Mauerfall hat die

SED eine echte Chance, an die Macht zurückzukehren."

http://www.welt.de/welt_print/article2461422/SED-Wein-in-neuen-Schlaeuchen.html









Alle wollen SED-Diktatur aufarbeiten

Bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sind 390 Förder-

anträge für Projekte im Jahr 2009 beantragt worden. Die um mehr

als 50 Prozent gestiegene Zahl der Anträge gehe auf die Vorberei-

tungen zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2009

zurück, sagte Stiftungs-Geschäftsführerin Anna Kaminsky

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1221729362848
oder http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1221729362848&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018620714849









Vor dreißig Jahren

Die Stasi und eine Selbstverbrennung eines Pfarrers

Explosionsartig verwandelt sich der ganze Altarraum in ein

Flammenmeer. Irgendwie gelingt es Pfarrer Rolf Günther noch,

ein großes Transparent mit der Aufschrift "Wacht endlich auf!"

zu entrollen. Dann verbrennt Pfarrer Günther vor den Augen

der Gottesdienstbesucher

http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~EB7BE90C328C149CAA78236E8ECEF21C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell









"Es konnte einfach keiner entkommen"

Rund 570 000 Stasi-Mitarbeiter beschatteten einst die Bürger der

ehemaligen DDR. Diese und andere erschütternde Fakten erfuhren

zehn Schülerinnen und Schüler der Gustav-Heinemann-Schule bei

einer viertägigen Fahrt im August nach Leipzig

http://www.main-spitze.de/region/objekt.php3?artikel_id=3426238









Lutz Rathenow las in Rangsdorf vor Gymnasiasten

Der DDR-Dissident las am Dienstag vor Elftklässlern des Fontane-

Gymnasiums in der Rangsdorfer Bibliothek. Möglich wurde die Lesung

dank der finanziellen Unterstützung des Friedrich-Bödecker-Kreises

und des Berliner Zentrums für Kinder- und Jugendliteratur Lesart

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11310939/61939/Lutz_Rathenow_las_in_Rangsdorf_vor_Gymnasiasten_Zwei.html









Abiturrede und Flugblatt mit Brisanz

Die Geschichte des Alexander Kobylinski, der heute 44 Jahre alt ist,

hatten Schüler des Elisabeth-Gymnasiums Heiligenstadt und des

Christlichen Gymnasiums Jena - alle 25 belegen Geschichte als

Leistungskurs - in den vergangenen drei Tagen durchstöbert.

Anhand von dessen Stasi-Akte

http://www.tlz.de/tlz/tlz.heiligenstadt.volltext.php?kennung=on3tlzLOKStaHeiligenstadt39707&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Heiligenstadt&auftritt=TLZ&dbserver=1









6. Treffen ehemaliger Insassen des

Geschlossenen Jugendwerkhofs Torgau

Eng war es am Samstag im Veranstaltungssaal und auf den Gängen

der Erinnerungs- und Begegnungsstätte (EBS) im ehemaligen

Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau. Es waren mehr als 80 Teil-

nehmer aus ganz Deutschland zum diesjährigen Treffen ehemaliger

Insassen gekommen

http://www.torgauerzeitung.com/NewsDetails.asp?ID=37276









Berlin

Abgeordnetenhaus beschließt Gründung von Mauerstiftung

Die ursprünglich beschlossene Aufgabendefinition der Stiftung war

von den Oppositionsfraktionen kritisiert worden, da sie die

'Übersiedlungen in die DDR' aus der BRD als Teil der Auswirkungen

der deutschen Teilung umfasste. Dieser Passus wurde entfernt

http://www.ad-hoc-news.de/drucken--/de/Wirtschaft-Boerse/Marktberichte/19491235
und http://www.welt.de/welt_print/article2431988/Abgeordnetenhaus-beschliesst-mehrheitlich-Mauer-Stiftung.html



Bund und Berlin streiten um Gesetz für Mauer-Stiftung

http://www.welt.de/welt_print/article2431953/Bund-und-Berlin-streiten-um-Gesetz-fuer-Mauer-Stiftung.html
und http://www.morgenpost.de/printarchiv/bezirke/article878771/Weiter_Streit_um_die_Mauer_Stiftung.html









Birthler-Behörde bremst eigenen Historiker aus

Der Geheimdienst-Spezialist Helmut Müller-Enbergs sollte eigentlich

am Montag eine Gastprofessur an der dänischen Universität Odense

antreten. Doch sein Arbeitgeber, die Birthler-Behörde, hat etwas

dagegen. Nicht der erste Ärger: Als Müller-Enbergs westliche Stasi-

Agenten enttarnte, wurde seine Forschungsgruppe einfach aufgelöst

http://www.morgenpost.de/berlin/article880398/Birthler_Behoerde_bremst_eigenen_Historiker_aus.html









Stasi-Fall im sächsischen Journalistenverband

Leipzig. Der Ende Juli zurückgetretene Chef des Leipziger Vereins

Pro Flughafen, Lothar Müller, bekleidet auch sieben Wochen nach

Bekanntwerden der Stasi-Affäre ein Ehrenamt im Deutschen

Journalistenverband (DJV)

http://www.lvz-online.de/aktuell/content/73219.html
und http://www.ad-hoc-news.de/Ex-Stasi-Mitarbeiter-im-s%C3%A4chsischen-Journalistenverband--/de/Regional/19520490









Gründer der Berliner Stasi-Kneipe war selbst Spitzel

Eine geschmacklose Provokation und eine Beleidigung der Opfer -

als zwei Gastronomen in Berlin vor einem Monat eine Kneipe mit

Stasi-Motto eröffneten, fanden viele das gar nicht lustig. Nun bekennt

ein Wirt: Er war selbst IM bei der Stasi

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,577026,00.html
und http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1934352









Ein tragisches Kapitel Geschichte

Es war nicht mehr als ein Dummer-Jungen-Streich, der mehreren

Mitgliedern der Jungen Gemeinde Berlin-Schmöckwitz kurz nach

dem Mauerbau 1961 teilweise langjährige Haftstrafen einbrachte

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11309323/62129/Ein_tragisches_Kapitel_Geschichte_sorgte_fuer_Andrang_in.html









Gifhorn: Geschäfte statt Gedenken

Stasi-Opfer kritisieren verkaufsoffenen Tag der deutschen Einheit

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2160/artid/9141619









Untersuhl im Ostalgiefieber

Beifall und Gelächter erntete Erichs Schutztruppe unter der Losung

"Deutschland im (N)Ostalgie-Fieber". Vom Wagen der Honeckers

schmetterten fröhliche Pionier- und FDJ-Lieder

http://www.tlz.de/tlz/tlz.eisenach.volltext.php?kennung=on4tlzLOKStaEisenach39705&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Eisenach&auftritt=TLZ&dbserver=1









Erster Blick in die Grusel-Klinik der Stasi

Jetzt ist das gefürchtete DDR-Haftkrankenhaus in Hohenschönhausen

eine Gedenkstätte

http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/09/13/stasi-klinik/ddr-haftkrankenhaus-hohenschoenhausen.html
und http://www.tagesspiegel.de/berlin/Hohenschoenhausen-Stasi;art270,2613477









Sachsenhausen und Mühlberg

Gedenken an Opfer des Stalinismus

Innenminister Schönbohm erinnerte bei einem Gedenken für die Opfer

des sowjetischen Speziallagers bei Mühlberg (Elbe-Elster) daran, dass

dem stalinistischen Unrechtsregime in den Jahren von 1926 bis 1953

insgesamt mehr als 25 Millionen Menschen zum Opfer fielen

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11302993/62249/Gedenken_an_Opfer_des_Stalinismus_CDU_Minister_fordern.html
und http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_1068_2768.php









"Denn nicht Hass darf unser Denken beeinflussen ..."

Da nur noch wenige Zeitzeugen leben, will Jana Passehl mit einem

Foto-Essay über die Mahn- und Gedenkstätten Sachsenhausen sowie

Ravensbrück und Neuengamme einen Beitrag gegen das Vergessen

der Opfer leisten

http://www.mvregio.de/nachrichten_region/152701.html









Jugendbegegnungsstätte Sachsenhausen etabliert sich langsam

Die vor rund zwei Jahren eröffnete Internationale Jugendbegegnungs-

stätte Sachsenhausen in unmittelbarer Nähe der KZ-Gedenkstätte

etabliert sich langsam, ist aber längst nicht voll ausgelastet

http://www.tagesspiegel.de/berlin/art17599,2613755



Dem Vergessen entrissen

Fünf Schüler und eine Lehrerin des Oberstufenzentrums für

ihr Engagement ausgezeichnet

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11304849/61129/Fuenf_Schueler_und_eine_Lehrerin_des_Oberstufenzentrums_fuer.html









Potsdam: Gedenkstätte erhält Ausstellungs-Förderung

Ehemaliges KGB-Gefängnis ab Herbst wieder zu besichtigen

700 000 Euro für neue Exposition, zu sehen ab 2009

http://www.pnn.de/potsdam/index.asp?gotos=http://archiv.tagesspiegel.de/toolbox-pnn.php?ran=on&url=http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/16.09.2008/4286793.pnn
oder http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/pageviewer.asp?TextID=16571









Tagebuch eines Pastors aus stalinistischem Lager

Erschütternde Einblicke in den Alltag im stalinistischen Internierungs-

lager Fünfeichen bei Neubrandenburg gibt ein jetzt herausgegebenes

Häftlingstagebuch

http://www.lvz-online.de/boulevard/drbu.html?p=/content/18915922.html
oder http://www.fr-online.de/in_und_ausland/magazin/1593271_Tagebuch-eines-Pastors-aus-stalinistischem-Lager.html









"Größte Massenvergewaltigung der Weltgeschichte"

Die bekannte ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin und Regisseurin

Freya Klier zeigte im Suhler Haus Philharmonie ihre Dokumentation

"Verschleppt ans Ende der Welt"

http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenstz/art2478,845947









Jena

Planung des Projektes "Opferdenkmal"

Die Arbeitsgruppe "Denkmal" widmet sich nach der Sommerpause

wieder der Planung des Projektes "Opferdenkmal". Dabei sollen die

Opfer der kommunistischen Diktatur in der DDR gewürdigt werden

http://www.jenatv.de/nachrichten.php?mn=detail&nwsid=1221050519









Korrekturen an einem DDR-Denkmal

Vor 50 Jahren wurde "Nationale Mahn- und Gedenkstätte

Buchenwald" eröffnet

http://www.lr-online.de/nachrichten/LR-Themen;art1065,2170409









Die Gewalt der RAF faszinierte viele

Die Rote-Armee-Fraktion (RAF) ist die bekannteste Terrororganisation

der deutschen Nachkriegsgeschichte, die mit 28 Jahren auch am

längsten bestanden hat. Aber sie blieb nicht die einzige. Zahlreiche

kleinere Terrorgruppen gingen mit ähnlicher Brutalität gegen

Abweichler, Verräter und unbescholtene Bürger vor

http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article887690/Die_Gewalt_von_Baader_und_Meinhoff_faszinierte_viele.html



Täter fanden Unterschlupf in der DDR

http://www.ostsee-zeitung.de/ar/mantel_bli_33333936303135.phtml?SID=c64e1d8066560a70ddd52270437d13f1



Die meisten Terror-Anschläge sind bis heute nicht aufgeklärt

http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article887496/Die_meisten_Terror_Anschlaege_sind_bis_heute_nicht_aufgeklaert.html









Legendentöter

Bernd Eichinger war 2004 Produzent des »Untergang«. In dem Film

wird * als »Opfer des Stalinismus«, das er ja ist, gezeigt – er hat

inzwischen einen Gedenkstein in Berlin

http://www.jungewelt.de/2008/09-17/086.php



War die DDR pleite?

Nicht die DDR, sondern die BRD lebte und lebt über ihre Verhältnisse.

Die Legende von der »Pleite der DDR« ist eine Verleumdung

http://www.jungewelt.de/2008/09-15/028.php









Che Guevara - Eine Ikone wird entzaubert

Faszinierendes Doppelporträt des Revolutionärs Che Guevara und

seiner Weggefährtin Tamara Bunke

http://www.zeit.de/2008/38/P-Koenen?from=rss









Gegen * im Parlament

Die Linke, SPD, Grüne und FDP starten jetzt eine Kampagne gegen

alte und neue *

http://oga.mzv.net/lokales/story.php?id=51450



Kniff hilft gegen NPD-U-Boote

In Nordsachsens Kreistag verhindern Demokraten, dass Rechte

durch Fremdstimmen in Ausschüsse einziehen

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/kniff-hilft-gegen-npd-u-boote/









Tödliche Konkurrenz - Stirbt das Fernsehen?

Das einstige Leitmedium verliert Zuschauer. Vor allem Jüngere und

höher Gebildete wandern ins Internet ab. Das wird die Gesellschaft

tiefgreifend verändern

http://www.merkur.de/2008_35_Toedliche_Konkurr.29826.0.html?&no_cache=1









Russland - Väterchen Frust

Wir Deutschen glaubten, das Riesenreich zu kennen dank

Dostojewski, Tolstoi und Tschechow. Die Nähe zum Tod

und zum Krieg haben sie gern übersehen

http://www.merkur.de/2008_37_Vaeterchen_Frust.30091.0.html?&no_cache=1









Ein Leben zwischen zwei Welten

Mehr als zwei Millionen Russlanddeutsche kamen seit 1990 in die

Bundesrepublik. Und ringen ständig um ihre Identität

http://www.lr-online.de/nachrichten/LR-Themen;art1065,2173141









RUSSLAND





Stalins Mine, böses Spiel

Während die Börse täglich tiefer stürzt, verkündet Rambo-Nationalist

Michail Leontjew triumphierend, alle Welt hasse das Vaterland, und

der neoimperiale Guru Alexander Dugin bläst zu neuen militärischen

Vorstößen ins Herzland von Georgien

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E1FC955B89BF24A7BB5F2DDB4B2F88E97~ATpl~Ecommon~Scontent.html





Polen und seine Verbindungen zu Russland

Das russisch-polnische Verhältnis hat eine sehr bewegte Geschichte.

Zur Zeit scheinen sich die Polen vom großen Bruder Russland zu

emanzipieren und sich auf die Bindungen zum Westen, gerade zu

Deutschland, zu besinnen

http://debatte.welt.de/kommentare/90664/polen+und+seine+verbindungen+zu+russland





Die USA und das vermeintliche Ende der Einflusssphäre

Anfang August, nachdem Russland in Georgien eingefallen war, weil

Georgien Südossetien einzunehmen trachtete, erklärte George W.

Bush, "Einflusssphären", das sei keine politische Kategorie mehr

http://www.sueddeutsche.de/kultur/675/310603/text/
oder http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/447700





UKRAINE



"Nato-Mitgliedschaft wäre gefährlich"

Der ukrainische Boxer Vitali Klitschko warnt vor einer Nato-Mitglied-

schaft für sein Land. Zu viele Menschen seien mit Propagandabildern

der "bösen" Nato aufgewachsen. Er selbst habe in seiner Kindheit ein

riesiges Propagandaplakat von Nato-Soldaten vor seinem Fenster

hängen gehabt. "Er hatte eine schreckliche Fratze, seine Hände waren

voll Blut ... Beim Anblick des Plakates bekam ich jedes Mal einen

Schrecken ... Unter dem Plakat stand geschrieben: 'Der Nato-Soldat

will unsere Freiheit'."

http://www.zeit.de/online/2008/36/klitschko-nato-ukraine-vorab





ESTLAND



Tallinn zwischen gestern und morgen

Die estnische Metropole hat den Sowjetmuff abgeschüttelt.

Sie besinnt sich ihrer Vergangenheit als Hansestadt Reval

und strahlt nun auch in urbanem Glanz

http://www.welt.de/wams_print/article2441957/Tallinn-zwischen-gestern-und-morgen.html





GRIECHENLAND



Siemens-Skandal: Vom Stasi-Spitzel zum Milliardär

Im Skandal um die schwarzen Kassen bei Siemens hat die

Staatsanwaltschaft München eine neue Spur. Sie führt zum

griechischen Unternehmer Sokrates Kokkalis. In Deutschland

ist er ein alter Bekannter: Durch dubiose Geschäfte mit der

DDR kam er zu Reichtum

http://www.capital.de/unternehmen/100014676.html





ÖSTERREICH



Stalin-Opfer: "Natürlicher Tod" war Genickschuss

Auf dem Moskauer Friedhof wurde ein Gedenkstein für österreichische

Stalin-Opfer enthüllt

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/412986/index.do?direct=412972&_vl_backlink=/home/politik/index.do&selChannel=103





SCHWEIZ



documenta: Mäc-Geiz, Stasi und Parteienstreit

Schweizer Künstler blickt augenzwinkernd auf die deutsche Gesellschaft

http://www.wiesbadener-kurier.de/feuilleton/objekt.php3?artikel_id=3436789









TV-TIPS





Fr, 19.09.08, 18:30 Uhr, Phönix

Krieg in den Wolken - Luftspionage über der DDR

Luftspionage ist in den 50er Jahren das wichtigste Mittel, so viel

wie möglich über den technischen Stand des Gegners zu erfahren.

Die Großmächte rüsten auf, ideologisch und militärisch. Der Himmel

über der DDR ist im Kalten Krieg heiß umkämpft, erst Mitte der 60er

Jahre gehen mit fortschreitender Satellitentechnik die Luftraum-

verletzungen zurück





So, 21.09.08, 17:30 Uhr, ARD

Der Held meiner Mutter

Auf der Suche nach dem gefallenen Vater





So, 21.09.08, 23:45 Uhr, ZDF

Die DDR - Der große Wissenstest

Die Geschichte der DDR - für viele junge Deutsche ist sie fast so fern

wie das Mittelalter. Eine Untersuchung der Freien Universität Berlin

hat eklatante Wissenslücken zur DDR-Geschichte besonders bei

Jugendlichen festgestellt. Politiker und Pädagogen reagieren alarmiert,

fordern eine Änderung der Lehrpläne an den Schulen. Droht die zweite

deutsche Diktatur aus dem öffentlichen Bewusstsein zu verschwinden?





Mi, 24./25.09.08, ca. 2:10 Uhr, mdr

Leben ohne Jugend

Deportierte Frauen und ihre Hoffnungen

Nur in Sachsen-Anhalt ist die Sendung am Mittwochabend

von 21:15 bis 21:45 Uhr auf mdr zu sehen



Buchtipp:

Frauen und Vertreibung

Zeitzeuginnen berichten

http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=978-3-902475-58-9





Sa, 27.09.08, 09:15 Uhr, ZDF Doku-.

Zeit ohne Eltern

Der Dokumentarfilm erzählt die Familiengeschichte von Jana Birner

und Franziska Kriebisch, die in der DDR aufgewachsen sind. Sie teilen

die traumatische Erfahrung, von ihren Eltern von einem Tag auf den

anderen getrennt worden zu sein, als diese von der Stasi verhaftet

wurden





Mo, 29.09.08, 00:05 Uhr, ZDF

Tunnel in die Freiheit

Sie wollten in die Freiheit - um jeden Preis. Mit dem Bau der Berliner

Mauer war für die Menschen im Osten das letzte Tor in den Westen

versperrt. Auf Flüchtlinge wurde geschossen. Doch woran die DDR-

Regierung zunächst nicht dachte, waren die Versuche mutiger

Berliner, sich unterirdisch den Weg in die Freiheit zu bahnen und

in waghalsigen Tunnelfluchten ihr Leben zu riskieren





Kinostart:

"Friedliche Zeiten" - Nicht alle waren Revoluzzer

1968 haben alle Westdeutschen der freien Liebe gefrönt, wenn sie

sich nicht von ihrem Matratzenlager erhoben, um im Straßenkampf

gegen das „Schweinesystem“ zu kämpfen. Das ist der Eindruck, den

die zahlreichen Beiträge über die 68er hinterlassen haben. Dabei war

die Mehrheit der Bevölkerung an Wohlstandssteigerung wesentlich

mehr interessiert als am Umsturz des Kapitalismus. Aber die besseren

Bilder lieferten nun einmal Demonstranten und Kommunarden

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11311572/63369/Friedliche_Zeiten_wirft_einen_angenehm_unspektakulaeren_Blick_auf.html
und http://www.rp-online.de/public/article/kultur/film/616311/Familiendrama-im-DDR-Design.html



Interview mit der Regisseurin: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/848/310776/text/









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Deutscher Bundestag

Mittwoch, 24. September 2008, 15.30 bis ca. 18.00 Uhr

Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien



Gedenkstättenkonzeption und Budget für auswärtige Kulturpolitik

Die Fortschreibung der Gedenkstättenkonzeption der Bundesregierung

und der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr stehen in der

nächsten Sitzung auf der Tagesordnung des Ausschusses für Kultur

und Medien. Die Fraktionen haben entschieden, die Vorlagen in einer

öffentlichen Sitzung zu verhandeln und damit interessierten

Besucherinnen und Besuchern sowie den Medien Gelegenheit zu

geben, an einer normalen Arbeitssitzung des Gremiums teilzunehmen

http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2008/22284212_kw39_kultur_medien/





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Berlin, 24. September 2008 (Mittwoch ) 19:00 Uhr

Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Luisenstraße 18



Veranstaltungsreihe

"Am Vorabend der Friedlichen Revolution. Berlin 1988"



Nach der Luxemburg-Liebknecht-Demo vom Januar 1988 gelang es

der Staatssicherheit zum letzten Mal, in Teilen der DDR-Opposition

Verunsicherung und Resignation zu erzeugen. Doch schon Mitte

1988 begann eine Neuorientierung. Zwar war es noch ein langer

Weg bis zur Friedlichen Revolution im Herbst 1989, aber schon Mitte

1988 zeichnete sich die Herausbildung jener unterschiedlicher Grup-

pierungen ab, die einen wesentlichen Einfluss auf den Verlauf der

Friedlichen Revolution haben sollten.



Vier damalige Akteure diskutieren über die Perspektiven und

Strategien, aber auch über die Defizite und Irrtümer der Opposition

ein Jahr vor der Friedlichen Revolution.



Gäste: Martin Gutzeit, Rudi Pahnke, Ulrike Poppe, Hans-Joachim Tschische



Moderation: Dieter Rulff (Radio Glasnost)



Eintritt Frei. Anmeldung nicht erforderlich.



Uwe Richter
Öffentlichkeitsarbeit
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Schliemannstraße 23
10437 Berlin
Tel. 030-405 745 82





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Berlin



Mittwoch 1. - Donnerstag 2. Oktober 2008
18.00 - 20.00 Uhr, 9.00 - 19.00 Uhr



1. Hohenschönhausen-Forum



Nach dem Ende des Kommunismus - Die Weitergabe

von Diktaturerfahrungen an die junge Generation



Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

und Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.kas.de/proj/home/events/83/1/year-2008/month-10/veranstaltung_id-31934/index.html
oder http://www.kas.de/proj/home/events/83/1/-/-/veranstaltung_id-31934/





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Münster, 2. Oktober (Donnerstag), 18 Uhr



Festakt im Rathaus zum Tag der Deutschen Einheit

Als Redner wurde der ehemalige Bürgerrechtler und letzte

Außenminister der DDR Markus Meckel MdB gewonnen

http://www.presse-service.de/data.cfm/static/707542.html





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Berliner Rathaus, 11. und 12. Oktober 2008



Kongress der UOKG:



"1968 - ein Jahr der Weichenstellung.

Freiheitsbestrebungen im Osten, Dogmatismus im Westen?"



Das ausführliche Programm finden Sie im Anhang.





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Ausstellung im Bildungszentrum Schloss Wendgräben



"VEB Nachwuchs" - Jugend in der DDR



bis Donnerstag, 30. Oktober 2008

http://www.kas.de/proj/home/events/100/1/-/-/veranstaltung_id-32137/index.html





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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHVORSTELLUNGEN:



"Die Staatsoper war mit Spitzeln durchsetzt"

Von der Kasse bis zur Intendanz: Der Historiker Ralf Stabel hat ein

Buch über die Unterwanderung der DDR-Tanzszene durch die Stasi

geschrieben

http://www.tagesspiegel.de/kultur/Stasi-Staatsoper-DDR;art772,2615318



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Zeit der Bürger

Sentiment und paramilitärische Härte: Uwe Tellkamps Epochenroman

"Der Turm" über die letzten Jahre der DDR

http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Der-Turm-Uwe-Tellkamp;art138,2615971



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»Die Industriespionage der DDR«

"Die wissenschaftlich-technische Aufklärung der HVA"

http://www.neues-deutschland.de/termine/5943.html
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Sigmaster
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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 10.10.2008, 22:28    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

die Abgeordnete der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus,
Evrim Baba, hat die UOKG im ehemaligen FDJ-Blatt "Junge Welt"
anlässlich des UOKG-Kongresses im Roten Rathaus "1968 - ein Jahr
der Weichenstellung. Freiheitsbestrebungen im Osten, Dogmatismus
im Westen?" scharf angegriffen. Lesen Sie dazu gleich zu Beginn den
Artikel "Die haben hier nichts zu suchen".

Da die Gegenseite - ehemalige Täter und deren Sympathisanten -
offensichtlich mobil macht, bitten wir eindringlich darum, Solidarität
mit der UOKG zu zeigen und zahlreich am Kongress teilzunehmen!
Aufgrund des besagten Hetzartikels in der "Jungen Welt" ist leider
nicht auszuschließen, dass unbelehrbare Störer und Provokateure
zum Kongress erscheinen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rainer Wagner und Theodor Mittrup

Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: mittrup@uokg.de


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick


»Die haben hier nichts zu suchen«

Rechte »Union der Opferverbände« will im Berliner Rathaus Kongreß

veranstalten. Gespräch mit Evrim Baba, Mitglied der Linksfraktion im

Berliner Abgeordnetenhaus

http://www.jungewelt.de/2008/10-10/020.php
oder http://www.evrimbaba.de/article/380.%C2%BBDie%20haben%20hier%20nichts%20zu%20suchen%C2%AB.html



Einladung zum UOKG-Kongress http://www.uokg.de/Archiv/uokg-Kongress_1968_11-10-2008v.pdf











Schicksale der Opfer von Willkür

In den Berufsbildenden Schulen ist eine Ausstellung über die

Verfolgung Andersdenkender zu sehen. "Mauern, Gitter, Stacheldraht"

betitelt die Union der Opferverbände kommunistischer Gewalt-

herrschaft die Wanderausstellung über das SED-Regime in der DDR

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2164/artid/9253484









Stasi-Vorwürfe gegen Hessens Linken-Fraktionschef Ooyen

Schwerer Vorwurf gegen Linken-Politiker: Ein Stasi-Historiker hat

den hessischen Parlamentarier Willi van Ooyen als ehemaligen DDR-

"Einflussagent" bezeichnet

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7389098,00.html



Honeckers Geheim-Waffe im Westen

Er ist Schlüsselfigur der geplanten Links-Koalition von Ypsilanti in

Hessen. Jetzt enttarnt Historiker Hubertus Knabe die dunkle Seite

von Willi van Ooyen

http://www.bz-berlin.de/BZ/news/2008/10/10/honeckers-geheimwaffe-im-westen/honeckers-geheimwaffe-im-westen.html
und http://de.news.yahoo.com/ap/20081009/tde-neue-stasi-vorwrfe-gegen-linken-frak-32ddaa5.html



Honeckers Millionen für ein Trojanisches Pferd im Westen

http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE41CF8EC898B14B05D8D6/Doc~EE7B47E06D23B4560AE026702E27AE5D0~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell



CDU: Ooyen muss sich äußern

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E7DA128F8297049969A1309CE94BEF517~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed
und http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Politik/artikel.php?id=35569



Hessische Linkspartei: Van Ooyen bestreitet Stasi-Vorwürfe

Dem Chef der Linken im Landtag Hessens, Willi van Ooyen, wird

vorgeworfen, mit der Stasi kollaboriert zu haben. Van Ooyen

bestreitet jedoch, von Geldströmen der SED an die Deutsche

Friedensunion, der van Ooyen vorstand, gewusst zu haben

http://www.focus.de/politik/deutschland/sed-gelder-fuer-die-dfu-van-ooyen-bestreitet-stasi-vorwuerfe_aid_339473.html
und http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1611087
und http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=34954&key=standard_document_35460420



CDU und FDP wollen Ergebnisse der Stasi-Überprüfung sehen

Forderung an SPD, Grüne und Linke in Hessen

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~EDEA8C6429EBF44C0B389AFBD795B10D1~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed
und http://www.morgenweb.de/nachrichten/politik/20081009_srv0000003249075.html



Koch und Bouffier von Stasi bespitzelt

Hessische Landtagsabgeordnete von CDU und FDP legen

Auskunftsergebnisse der Birthler-Behörde vor

http://www.main-spitze.de/rhein-main/objekt.php3?artikel_id=3466951
und http://www.fr-online.de/top_news/1610345_Auch-Koch-war-im-Visier-der-Stasi.html









Lübecker Linkspartei-Chef feiert Stalins Geburtstag

Nur ein "Klamauk unter Freunden"? Ragnar Lüttke, Chef der Lübecker

Linken, ließ sich fröhlich mit Stalin-Torte vor einem Stalin-Porträt

fotografieren

http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/luebecker-linkspartei-chef-feierte-stalins-geburtstag.html
und http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=47265



Linken-Chef feierte Stalin – jetzt soll er zurücktreten

http://www.ln-online.de/artikel/2475140/
und http://www.ln-online.de/artikel/2475028/



Noch mehr Ärger für Linken-Chef Ragnar Lüttke: Er hat einen Verein

gegründet, dessen Namen im Zusammenhang mit Massenmörder

Pol Pot steht

http://www.ln-online.de/regional/2476111



Karikatur: http://www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari081008_Linkspartei_Luebeck_Stalin_Feier.html



Der smarte Extremismus der Linken

Der Chemnitzer Politologe Eckhard Jesse . das Profil der Partei

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11322586/492531/..html









Hier tagt das Zentral-Komitee der letzten Stasi-Krieger

Graue Anzüge, stramme Genossen-Sprache, Unterdrückung kritischer

Stimmen: Willkommen bei der Tagung des Zentral-Komitees der

letzten Stasi-Krieger. Auf Einladung der Lichtenberger Linken trafen

sich gestern zwei frühere Stasi-Offiziere mit Gleichgesinnten und

sprachen über die Geheimdienste in beiden deutschen Staaten

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/236674.html



Die Geschichtsfälscher

Gastkommentar von Hubertus Knabe

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/472071/artid/9236926









Neubert als Beauftragte für Stasi-Unterlagen bestätigt

Der Thüringer Landtag hat am Donnerstag mit knapper Mehrheit

die Beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Hildigung Neubert, für eine

zweite Amtszeit gewählt

http://www.mdr.de/thueringen/5827808.html
und http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite3thueringenfw/art2402,883733



Linke und SPD verweigern Stasi-Beauftragter Unterstützung

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=50750



Hubertus Knabe: Neubert beste Landesbeauftragte Deutschlands
http://www.aschaffenburg24.de/default.aspx?ID=4818&showNews=287476
oder http://www.dernewsticker.de/news.php?id=50958









1:1 im Rechtsstreit zwischen Gysi und dem ZDF

Im Streit zwischen Gregor Gysi um die Rechtmäßigkeit der Aussagen

der Stasi-Unterlagen-Beauftragten Marianne Birthler im "heute-

journal" am 22. Mai, steht es 1:1. Eine Gegendarstellung muss das

ZDF nicht senden

http://dwdl.de/article/story_17968,00.html



Der streitlustige Anwalt und der ewige Stasi-Vorwurf: Gregor Gysis

Auseinandersetzung mit dem ZDF könnte erstmals bis vor den BGH

gehen

http://www.sueddeutsche.de/kultur/364/313271/text/









9. Oktober soll Feiertag in Leipzig werden

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Aber nicht arbeitsfrei

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1215495901840&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370



Nacht der Kerzen auf dem Nikolaikirchhof Leipzig

Hunderte Menschen kamen auf den Platz neben der Leipziger Nikolai-

kirche, um an den Jahrestag der ersten Demonstration mit Massen-

beteiligung in der Wendezeit zu erinnern

http://www.mdr.de/nachrichten/5826540.html
und http://leipzig-seiten.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4472&Itemid=44
und http://www.lvz-online.de/aktuell/content/75420.html



Außenminister gegen Verharmlosung des DDR-Unrechts

http://www.idea.de/index.php?id=355&tx_ttnews[tt_news]=68864&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=d57e368835



Steinmeier hält in diesem Jahr die traditionelle Rede zur Demokratie

http://www.die-topnews.de/leipzig-erinnert-mit-nacht-der-kerzen-an-friedliche-revolution-von-1989-321937



Montagsdemo - Leipzig und der denkwürdige 9. Oktober

Reanimiert, abgestaubt und aufpoliert: Leipzig erklärt die Ostalgie

zum Stil-Merkmal. Dabei lässt sich hier am besten den Wurzeln der

friedlichen Revolution von 1989 nachspüren. Hier ist man definitiv im

Osten. Man hört es – und genau das macht Leipzig auch so charmant

http://www.welt.de/reise/article2547746/Leipzig-und-der-denkwuerdige-9-Oktober.html









Wie die CDU ihre DDR-Schwester tilgt

Die CDU will sich stärker dem Osten zuwenden. Doch in einem Antrag

für den kommenden Bundesparteitag wird die Geschichte der DDR-

CDU völlig ausgeblendet. Das ärgert nun auch führende ostdeutsche

Mitglieder

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,583100,00.html
und http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/eine-partei-ohne-vergangenheit/



CDU will ihre Verstrickung in SED-Herrschaft aufarbeiten

Pofalla kündigt Initiative für nächsten Parteitag an

http://www.waz-online.de/newsroom/politik/zentral/politik/art1013,702244
oder http://www.aol.de/News-Politik/CDU-will-ihre-Verstrickung-SED-Herrschaft-aufarbeiten-929191440-0.html



Wegen mieser Umfragewerte besonders in den neuen Ländern will die

CDU dort in die Offensive gehen

http://www.tagesspiegel.de/politik/;art771,2631678



Pofalla: Keine Zusammenarbeit mit NPD und Linken

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1960353









Verliebt in Hohenschönhausen

Mario Röllig, 40, ist eines der letzten Opfer der Stasi. Vor gut

20 Jahren scheiterte sein Versuch, aus der DDR zu fliehen.

Drei Monate und drei Tage saß er als "Häftling 328" im Stasiknast

Hohenschönhausen, weil er einen Mann aus dem Westen liebte

http://www.morgenpost.de/printarchiv/biz/article902951/Verliebt_in_Hohenschoenhausen.html









Ein sehr deutsches Leben

Es war das wohl dreisteste Schurkenstück des Kalten Krieges: Bei

helllichtem Tag überwältigten am 8. Juli 1952 gekaufte Kriminelle in

Lichterfelde den erklärten Antikommunisten Walter Linse, schossen

ihm ins Bein, stießen ihn in ihr als Taxi getarntes Auto und lieferten

ihr Opfer nach einer wilden Verfolgungsjagd befehlsgemäß bei ihren

Auftraggebern ab, der DDR-Staatssicherheit. Seit mehr als einem Jahr

streiten Historiker, wie Linse zu bewerten sei. Am Dienstag stellte der

Berliner Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen eine neue Studie

vor

http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article950736/Ein_sehr_deutsches_Leben.html
oder http://www.welt.de/welt_print/article2545472/Ein-deutsches-Leben.html



Berichtigung: http://www.welt.de/welt_print/article2555626/Kultur.html









DDR-Simulation: "Wann wirst du endlich Pionier?"

Honeckerbild, FDJ-Fahne, eine Pädagogin im Original-Kunstfaser-

Kostüm - in Leipzig lässt ein Schulmuseum den DDR-Unterricht

wieder aufleben. Ostalgischer Klamauk ist das keineswegs. Wenn die

Lehrerin Schüler rüffelt, trifft sie den Gängelton der Diktatur exakt

http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,581623,00.html









Potsdam

Tag der offenen Tür in der Lindenstraße 54

Mit so viel Andrang habe sie nicht gerechnet, sagt Catrin Eich.

Knapp 50 Besucher sind gleich am Morgen zur ersten Führung

durch die Gedenkstätte Lindenstraße 54 gekommen. Seit 2002

führt Eich als Museumspädagogin Besuchergruppen zum Tag

der offen Tür durch den Komplex

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11324766/60709/Am_Tag_der_offenen_Tuer_wurde_es_eng.html









Nach 57 Jahren Schweigen: Ein DDR-Opfer erinnert sich

Das Urteil des Landgerichts Zwickau 1951 gegen 19 Werdauer

Oberschüler war hart: Sie hatten gegen die Volkskammerwahl

1950 protestiert, wurden wegen "Boykotthetze gegen demokratische

Einrichtungen" zu insgesamt 130 Jahren Zuchthaus verurteilt.

Einer von ihnen: Gerhard Schneider aus Werdau, damals 19. Nun

erinnert eine Tafel am Landgericht an ihren Mut und an die Härte

des Staates

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1959755









Bielefeld: Landschaftsverband hilft Stasi-Opfern

520.000 Euro für Verfolgte des DDR-Regimes

http://mt-online.de/mt/lokales/regionales/?sid=f57ef84ab29b844a73e226c4e6cfdb3d&cnt=2615378









Sachsenhausen: Schreiben statt zu verstummen

Vom 30. Oktober bis zum 01. November 2008 haben Jugendliche

zwischen 16 und 26 Jahren die Möglichkeit, sich dem Thema

"Schreiben im Angesicht der nationalsozialistischen Verbrechen"

zu nähern

http://www.openpr.de/news/248299/Schreiben-statt-zu-verstummen.html









Hötensleben

Straßenschilder erinnern an das "Geschenk der Einheit"

Bald werden an fast allen Straßen, die die frühere innerdeutsche

Grenze queren, Schilder an die Teilung erinnern. Die erste

Gedenktafel wurde am Donnerstag in Hötensleben enthüllt -

von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2161/artid/9227124









Vor 60 Jahren

Umwandlung der SED in eine "Partei neuen Typus"

Die Durchsetzung des (Marxismus-)Leninismus-Stalinismus innerhalb

der 1946 auf Druck und Zwang der russischen Besatzungsmacht und

KPD-Führung gegründeten SED war mit dem Kampf gegen Oppositio-

nelle in den "eigenen Reihen", insbesondere gegen die früheren SPD-

Mitglieder, verbunden

http://www.schwerin-news.de/vor-60-jahren-umwandlung-der-sed-in-eine-partei-neuen-typus/5673









Die Herrschaft im Alltag

Kindergarten, Schießbefehl, Bier für 50 Pfennig - die DDR war die

Summe ihrer Eigenheiten und ihr kleinster gemeinsamer Nenner:

die zur Wahrheit erklärte Lüge, man sei auf dem richtigen Weg

http://www.welt.de/welt_print/article2545410/Die-Herrschaft-im-Alltag.html









Mehr Demokratie und ein bisschen DDR

Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft: Trotz schlechter Erfahrungen

hält die Mehrheit in Ostdeutschland der Bundesrepublik weiterhin

die Stange

http://www.neues-deutschland.de/artikel/136708.mehr-demokratie-und-ein-bisschen-ddr.html









DDR-Führung wurde von Gott gestürzt

Die Führung der DDR stand auf tönernen Füßen und wurde letztlich

von Gott gestürzt. Das sagte der ehemalige Evangelist im CVJM

Sachsen und frühere Landessekretär für Evangelisation, Erwachsenen-

bildung und junge Familien im CVJM Bayern, Rainer Dick (Nürnberg),

am 4. Oktober in den christlichen Gästehäusern Hohe Rhön

http://www.idea.de/index.php?id=917&tx_ttnews[tt_news]=68742&tx_ttnews[backPid]=18&cHash=4c29fc278c









War die DDR nur eine Fußnote der Geschichte?

Der Deutsche Historikertag in Dresden debattiert über

die angemessene Erinnerung an die DDR

http://www.welt.de/welt_print/article2527675/War-die-DDR-nur-eine-Fussnote-der-Geschichte.html









Goldene Zukunft für Honecker und Trabant

Sie lagen so was von daneben: Westliche Politiker und Kommunis-

musforscher prognostizierten der SED-Parteiendiktatur noch in den

achtziger Jahren eine stabile Zukunft. Zum 59. Beinahe-Geburtstag

der DDR blickt Jens Hüttmann auf die bizarren Fehleinschätzungen

der "Experten" zurück

http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2887/goldene_zukunft_fuer_die_zone.html









Kindheitserinnerung: Alltag in der DDR

Zehn Jahre lebte ich in der DDR. Dann kam die Wende. Auf einmal

wurde alles anders, das Leben änderte sich grundlegend. Wie es

sich anfühlt, eine völlig neue Welt zu entdecken

http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/04/946916.html









Ponto-Witwe gibt Bundesverdienstkreuz zurück

Die Witwe des 1977 von einem RAF-Kommando getöteten Bankiers

Jürgen Ponto hat dem Bundespräsidenten das ihr verliehene Bundes-

verdienstkreuz zurückgeschickt. Das sagte Ponto-Tochter Corinna

WELT ONLINE. Ihre Mutter Ignes Ponto protestiert damit gegen den

RAF-Film "Der Baader-Meinhof-Komplex"

http://www.welt.de/politik/article2541637/Ponto-Witwe-gibt-Bundesverdienstkreuz-zurueck.html#reqNL









«Es lebe der Führer des Weltfriedenslagers Josef Stalin!»

Der Autor dieses Beitrags ist vor kurzem auf das Protokoll eines

Kongresses des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes im Jahr

1950 gestossen. Personenkult und Personenkultbetreiber hatten

damals Hochkonjunktur. Die Lektüre dieses Dokuments erlaubt

einen beklemmenden Blick zurück in eine fremde Welt. Personen-

kult ist allerdings nicht ausgestorben, er hat nur andere Formen

angenommen

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/es_lebe_der_fuehrer_des_weltfriedenslagers_josef_stalin_1.1048787.html









RUSSLAND



Die Lehren aus dem Münchner Abkommen

Versuche, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges zu revidieren und

neue Schuldige zu finden, machen in einigen osteuropäischen Staaten

die Runde. Dabei versuchen die so genannten Revisionisten auch die

UdSSR auf die Liste der Aggressoren zu setzen und beginnen die Vor-

geschichte des Kriegs mit der Unterzeichnung des Nichtangriffspakts

zwischen Nazideutschland und dem Sowjetreich Stalins. Die damalige

kommunistische Führung wird beschuldigt, dem Dritten Reich durch

die Unterzeichnung des Pakts Handlungsfreiheit gewährt zu haben

http://de.rian.ru/./20081001/117370876.html



Russland ohne Schuld und Sühne

Wer wissen will, wie sich Russland fühlt, was es sein möchte und

wohin es strebt, der sollte in das neueste Geschichtsbuch für die

Schüler der höheren Klassen schauen, das nach den Sommerferien

überall im Riesenreich verteilt wurde

http://www.welt.de/welt_print/article2527828/Russland-ohne-Schuld-und-Suehne.html



Putinismus forever

Russland hat einen neuen Präsidenten. Doch das System seines

Vorgängers lebt fort - und ist sogar zu einem Exportschlager

geworden. Von Anne Applebaum

http://www.cicero.de/97.php?item=2471



Putins persönlicher "Walk of Fame"

Eine Stadtführung durch Sankt Petersburg folgt seinem Lebensweg

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,7384983,00.html





GEORGIEN



Wie der Tyrann Josef Stalin in Georgien weiterlebt

Vom Stalin-Imitator bis zum Stalin-Museum: Viele Georgier werfen

Russland vor, sich wie zu alten sowjetischen Zeiten aufzuführen.

Das ändert wenig an der Verehrung des Diktators im Land.

Der grausamste aller sowjetischen Tyrannen ist schließlich der

berühmteste Sohn Georgiens

http://www.welt.de/politik/article2529794/Wie-der-Tyrann-Josef-Stalin-in-Georgien-weiterlebt.html



Stalin als Georgiens Sündenbock des Südossetien-Konflikts

Georgiens Spitzenpolitiker scheinen langsam den Schuldigen für die

neuesten Konflikte in dem kaukasischen Staat gefunden zu haben.

Das ist Josef Stalin. Konkret: Seine Statue in der Stadt Gori

http://de.rian.ru/./20081007/117530168.html





SPANIEN



Rund eine Million Franco-Opfer sollen rehabilitiert werden

Überlebende und Hinterbliebene können entsprechendes Dokument

beantragen

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1223193260778
und http://www.20min.ch/news/ausland/story/17919266





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Von: Gerald Praschl <gerald>
Betreff: Zeitzeugen gesucht. Was haben Sie im Herbst 1989 erlebt?
An: "Theodor Mittrup" <mittrup>
Datum: Mittwoch, 8. Oktober 2008, 17:26

Die große SUPERillu-Aktion zum Mauerfall-Jubiläum im Jahr 2009


In der neuen SUPERillu:
Zeitzeugen gesucht. Auftakt zu der großen Aktion Mein Herbst 89 von SUPERillu
und der Deutschen Gesellschaft e.V., gefördert von der Stiftung Aufarbeitung.
Schirmherr Wolfgang Tiefensee, erzählt, was er 1989 erlebte.

Infos auch unter: http://www.meinherbst89.de/

Außerdem im neuen Heft:

Ehrung in Prag: Warum sich Vaclav Havel für die deutsche Einheit einsetzte
http://www.super-illu.de/aktuell/Vaclav_Havel_841050.html

Finanzkrise: Haben die Amerikaner unser Geld verbrannt? Experten antworten

Beste Grüße

Gerald Praschl
-Chefreporter-
SUPERillu
Zimmerstraße 28
10969 Berlin
Fon: +49(30)23876-471
Fax: +49(30)23876-516
Mob: +49(163)1756178
gerald.praschl@burda.com
www.superillu.de
www.praschl.net

Rechtsform: SUPERillu Verlag GmbH & Co. KG
Sitz: Berlin, AG Charlottenburg HRA 24543
Persönlich haftende Gesellschafterin: SUPERillu Verlag Verwaltungs-GmbH
AG Charlottenburg HRB 37297
Geschäftsführer: Jochen Wolff

MACHEN SIE MIT Berichten Sie über ihren Herbst ’89
Was haben Sie erlebt?
Es geht los! Die ersten Zeitzeugnisse sind schon online, unter www.mein-herbst-89.de.
Es sind emotionale, sehr persönliche Berichte.

Wie der von SUPERillu-Leserin Maria Schmutzer aus Klingenthal: „Am 27. Oktober 1989 war wieder
eine große Demonstration bei uns. Vor der Kreisleitung der SED blieb der Zug stehen und alle hielten
ihre Kerzen hoch. Als wir an der Kirche ankamen, war sie schon gerammelt voll. Es gab wieder sehr
gute Reden, zum Beispiel über den immer noch möglichen Machtmissbrauch oder gegen den Wehr-
kundeunterricht in den Schulen. Martinas ehemalige Deutschlehrerin freute sich, dass die Menschen
bei uns endlich wieder zu denken und zu sprechen lernten …“

SUPERillu-Leser Peter Scheffler erinnert sich, wie er als Bahnbegleiter bei der Reichsbahn Zeuge
wurde, als Anfang Oktober 1989 die Züge mit den Prager Botschaftsflüchtlingen durch den Bahnhof
von Bad Brambach rollten: „In dem Zug, wo sich die Ausreisewilligen befanden, war auch eine Freundin
meiner Frau, welche aus dem Zug herausschrie: »Piti, steig mit ein!«. Man muss dazu sagen, dass sich
zu diesem Zeitpunkt mehrere Personen von der Staatssicherheit auf dem Bahnhof befanden und für
mich, damals Uniformträger, die Lage sehr ernst geworden war. Ich grüßte die Frau, und der Zug fuhr
mit viel Getöse ab. Später wurde ich dann durch die Stasileute genau befragt. Aber es ging für mich
noch glimpflich ab. Aus diesen beiden Zügen flogen Personalausweise und Bargeld auf die Bahngleise.
Es war für mich ein ziemlich prickelndes Erlebnis. Man kam schon ganz schön ins Zweifeln.“

Wahlprotest, Ungarnflucht, Montagsdemos, Mauerfall, Runder Tisch, Sturm auf die Stasi. Was haben
Sie ganz persönlich erlebt? In Ihrer Heimatstadt, Ihrer Region? Ob als Montagsdemonstrant, »stiller
Beobachter« oder einst Regimetreuer: Wir freuen uns über alle Zeitzeugen, die mitmachen. Erzählen
Sie Ihre Geschichte! Und zeigen Sie uns Ihre Fotos von damals! Schreiben Sie an: Aktion »Mein
Herbst ’89«, Postfach 610447, 10928 Berlin. Per E-Mail: aktion@mein-herbst-89.de. Oder nutzen
Sie das Kontaktformular unter www.mein-herbst-89.de.





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Arbeitslager Berndshof bei Ückermünde

Das letzte noch bestehende Arbeitslager der DDR soll vernichtet

werden, wer kann helfen? Das Lager war bis Oktober 2008 noch

in Betrieb. Eines von vielen Strafvollzugskomandos, auch genannt

STVK, wo viele von der SED Verfolgte unter körperlich schwerer

Arbeit gesundheitliche Schäden davon trugen und heute Invaliden

sind. Die Zahl der Strafgefangenen, die zur Arbeitserziehung

verpflichtet wurden stieg kontinuierlich an von ca. 500 Häftlingen

(1961) bis zum Höhepunkt im Jahre 1974 mit fast 12.000 Personen



Infos bei Rainer Buchwald: r.buchwald@berlin.de









TV-TIPS





Mo, 13.10.08, 20:05 Uhr, n-tv

SPIEGEL-TV Zeitreise

Stunde 0: Als sich in der Nacht zum 1. Juli 1990 die ersten Währungs-

Schlangesteher ihr Westgeld abholten, gab es keine Ladenschluss-

zeiten Die Konten der DDR-Sparer waren voll, West-Ware gab es

nur gegen Devisen. Die harte D-Mark sollte ihr Leben verschönern -

So dachten viele damals in jener geschichtsträchtigen euphorischen

Nacht





Di, 14.10.08, 20:15 Uhr, ZDF

Eine Nacht im November

Kein Ereignis nach dem Ende des 2. Weltkriegs hat so tiefe Spuren

im kollektiven Gedächtnis der Deutschen hinterlassen wie der Fall der

Berliner Mauer im November 1989. Den "strahlendsten Moment in

Europas dunkelstem Jahrhundert" hat man jene Nacht genannt, die

tatsächlich den Beginn einer ganz neuen Epoche der Weltgeschichte

symbolisiert. Fast zwanzig Jahre danach lässt Gero von Boehm in der

ZDF-Dokumentation "Eine Nacht im November" die schicksalhaften

Augenblicke der Entscheidung, der Euphorie und der vorausgehenden

Auflösung eines Regimes noch einmal aufleben





Di, 14.10.08, 22:05 Uhr, mdr

Grenzenlose Liebe - Und plötzlich war die Mauer da

Sie waren jung, verliebt und wollten einfach nur zusammen sein.

Doch ihren Träumen und einer gemeinsamen Zukunft stand ein

unüber­windbares, unbarmherziges Hindernis im Weg - der Eiserne

Vorhang. Das Schicksal deutsch-deutscher Paare, die durch den

13. August 1961 jäh auseinandergerissen wurden oder sich später

über die Mauer hinweg ineinander verliebten





Do, 16.10.08, 12:30 Uhr, rbb

Kirchen und Religionsfreiheit

Bürgerrechte in der DDR





Fernseh-Nachlese: "Kopf runter, Gesicht zur Wand, Häftling!"

Katja Schell (Anja Kling) weiß nicht, wohin sie verschleppt wurde.

Nicht, wie spät oder welcher Tag es ist. Wann sie dem Haftrichter

vorgeführt wird oder was mit ihrem Sohn Sven (Lino Sliskovic)

passiert ist. In dieser Umgebung hat sie keinen Namen, keine

Intimsphäre, nicht einmal die Freiheit, ihre Liegeposition auf der

Pritsche zu wählen. Ihre Ansprache sind gebellte Befehle: „Kopf

runter, Gesicht zur Wand, Häftling!“ Ihr Vernehmungsleiter ist der

Erste und wird im berüchtigten Stasi-Untersuchungsgefängnis Berlin-

Hohenschönhausen der Einzige sein, der sie in ganzen Sätzen anredet

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EC900D82546E549BF85D7417F611099C6~ATpl~Ecommon~Scontent.html









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Berlin, Dienstag, 14. Oktober 2008, 19 Uhr

Gedenkveranstaltung zum 1. Todestag des amerikanischen Gulag-Häftlings
Sir John H. Noble

Mit dem Dokumentarfilm „Der internationale Gulag“ und einem anschließenden
Gespräch zwischen dem Filmemacher Heiner Sylvester und der Witwe Katharina
Förster-Noble gedenken wir dieser prominenten Persönlichkeit.

1923 in Detroit geboren, kommt Noble 1938 nach Dresden, um mit seinem Vater
ein Kamerawerk aufzubauen. 1945 werden beide von den Sowjets inhaftiert.
John wird nach Workuta verbannt. Das Kamerawerk - inzwischen von Weltruf -
wird enteignet. 1955 kommt John frei und geht in die USA zurück. Sein dort
verlegtes Buch "Ich war Sklave in Russland" wird 1,3 Millionen mal verkauft.
Er sah seine Mission in der Aufklärung der Folgen von Diktatur und Menschen-
verachtung und hielt bis zu 1000 Vorträge im Jahr. Aufgrund seiner selbstlosen,
lebensgefährlichen Rettungsaktion kurz vor seiner Entlassung aus dem Straflager
wird er 1979 in den Ritterstand erhoben.
Weitere Informationen unter: www.john-noble.de



Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des

Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193





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Hamburg, bis 17. Oktober, Mo-Do 9-17, Fr 9-16 Uhr



Die Stasi, die Spitzel und ihre Opfer

Ausstellung der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des

Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU)

http://www.abendblatt.de/daten/2008/10/02/946291.html





--------------------------------------------





Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHVORSTELLUNGEN:





Über die Schieflage der Nation

Das Sachbuch "Wie geht’s, Deutschland? Populisten. Profiteure.

Patrioten. Eine Bilanz der Einheit" von Michael Jürgs ist im

September 2008 im C. Bertelsmann Verlag erschienen

http://www.berlinerliteraturkritik.de/index.cfm?id=19682
und http://www.openpr.de/news/249533/Schleswig-Holstein-Flensburg-Michael-Juergs-liest-am-27-Oktober-2008-in-Flensburg.html





Aufstieg und Untergang

"Was war die DDR? - Die Geschichte eines anderen Deutschlands"

von Rolf Hosfeld

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/lesart/855279/





"Atombombe auf Berlin oder München war möglich"

Seine zweibändige *-Biografie war ein Weltbestseller. Seit

Samstag ist das neue Buch des britischen Historikers Professor

Ian Kershaw (65) in den Buchhandlungen

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/10/05/*-biograf/professor-ian-kershaw.html
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 23.11.2008, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

nachfolgend erhalten Sie wieder einige Internet-Presseartikel
der vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup

Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: mittrup@uokg.de


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick


"Neubeginn und Parteien-Einheit"

Post gedenkt SED-Zwangsvereinigung mit Medaille;

Pieck und Grotewohl gelangen auf dem 'Postweg' zu später Ehre...

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EA53CC7FE2BD34C1D93202E7B1F03D508~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell
und http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EA53CC7FE2BD34C1D93202E7B1F03D508~ATpl~Ecommon~SMed.html



Verhöhnt in reinem Silber

Die Deutsche Post zieht eine Gedenkmedaille zurück.

Sie verklärt die SED-Vergangenheit

http://www.welt.de/welt_print/article2758507/Verhoehnt-in-reinem-Silber.html
und http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11367447/63529/Motiv-mit-Wilhelm-Pieck-und-Otto-Grotewohl-nach.html



Pieck/Grotewohl-Kurs explodiert

Tiefensee will Medaille mit SED-Gründern einschmelzen lassen

http://www.neues-deutschland.de/artikel/139336.pieck-grotewohl-kurs-explodiert.html



Man weiß gar nicht, was schlimmer wäre: Wenn verbliebene SED-

Anhänger bei der Post diesen Coup geschickt eingefädelt haben

sollten - oder wenn es pure Gedankenlosigkeit war

http://www.welt.de/politik/article2756462/Post-zieht-SED-Sammlermuenze-aus-dem-Verkehr.html



Erklärung des kultur- und medienpolitischen Sprechers der CDU/CSU-

Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen anlässlich der gestoppten

Herausgabe einer Gedenkmedaille zur Zwangsvereinigung der SPD

und KPD

http://www.presseportal.de/pm/7846/1305804/cdu_csu_bundestagsfraktion









Einheitsdenkmal wird viel teurer als geplant

Während für das Denkmal zur Erinnerung an die friedliche Revolution

vom Herbst 1989 anfangs 5 Millionen Euro veranschlagt waren, werde

jetzt mit 15 Millionen gerechnet, berichtet das Nachrichtenmagazin

"Der Spiegel"

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,590675,00.html
und http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article979168/Einheitsdenkmal_wird_viel_teurer_als_geplant.html



Haushaltsausschuss für Leipzig als zweiten Einheitsdenkmal-Standort

http://de.news.yahoo.com/16/20081120/tde-lvz-haushaltsausschuss-fuer-leipzig-56bb076.html









Gedenkstätte Berliner Mauer wird erweitert

Die Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer kommt voran.

Am Donnerstag haben die Arbeiten für den Neubau des Informations-

pavillons im Bezirk Mitte begonnen. Der Bau an der Bernauer Straße

soll zu dem geplanten Open-Air-Gedenk-Ensemble Berliner Mauer

gehören und zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 2009

eröffnet werden. Er soll der zentrale Wegweiser zu allen Elementen

der Gedenkstätte sein

http://www.dernewsticker.de/news.php?id=63102
und http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2271817730.php









Aufarbeitung des SED-Unrechts verstärken

Rede von Staatsminister Bernd Neumann in der Debatte "Fort-

schreibung der Gedenkstättenkonzeption" im Deutschen Bundestag

http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Rede/2008/11/2008-11-13-rede-neumann-bundestag-gedenkstaetten.html



Udo Wengst, stellvertretender Leiter des Instituts für Zeitgeschichte

in München: "Aus dem Gedenkstättentopf haben SED-Gedenkstätten

weniger bekommen. Das lag auch daran, dass die Anträge von SED-

Gedenkstätten qualitativ oft einfach zu schlecht waren."

http://www.bundestag.de/dasparlament/2008/47/Thema/22779697.html









Chef der neuen Mauer-Stiftung für sachliche DDR-Aufarbeitung

Der Leiter der neuen Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, hat

sich für eine sachliche und faktenorientierte Aufarbeitung der

Geschichte der Berliner Mauer ausgesprochen. Als Wissenschaftler

gehe es ihm darum, anhand von Forschungsergebnissen zu

dokumentieren, was das SED-System ausgemacht habe

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1119/berlin/0009/index.html
und http://www.aschaffenburg24.de/default.aspx?ID=4818&showNews=307025









Bautzen - Sachsenhausen - Hoheneck

Margot Jann wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

Margot Jann ist im Teltower Rathaus mit dem Bundesverdienst-

kreuz geehrt worden. Mit der Auszeichnung werden vor allem

ihre Verdienste im Kampf gegen das Vergessen gewürdigt

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11364460/60889/Margot-Jann-aus-Teltow-wurde-mit-dem-Bundesverdienstkreuz.html









Vertrieben wie «Ungeziefer»

Ohne Vorwarnung stehen die Stasi-Männer am Morgen auf dem

Hof der Familie van Mark. Es ist der 7. Juni 1952. Die DDR-

Staatssicherheit teilt der Familie kühl mit, dass sie ihr Anwesen

in Vockfey, 70 Kilometer südlich von Lübeck am Ost-Ufer der

Elbe, innerhalb von 48 Stunden verlassen muss. Nichterfüllung

des landwirtschaftlichen Abgabesolls lautet die fadenscheinige

Begründung für die Zwangsaussiedlung

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1227249509927
und http://www.abendblatt.de/daten/2008/11/18/974349.html









Buseck

»Die DDR war beileibe keine Kuscheldiktatur!«

150 Schüler der zehnten Jahrgangsstufe lauschten am Dienstag in

der Aula der Gesamtschule Busecker Tal zweieinhalb Stunden lang

Jutta Fleck (ehemals Gallus), die zu den Opfer des DDR-Regimes

zählt. Vorausgegangen war ein Referat von Birgit Schulz von der

Hessischen Landeszentrale für politische Bildung über die schwierige

deutsch-deutsche Geschichte. Anschließend sahen die jungen

Menschen die Dokumentation »Die Frau vom Checkpoint Charlie«

und konnten sich danach das gleichnamige Buch von der Zeitzeugin

Fleck signieren lassen

http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Buseck/Die-DDR-war-beileibe-keine-Kuscheldiktatur!-_arid,73347_regid,1_puid,1_pageid,35.html









Murmelnd grüßen die Pioniere

Ein ungewöhnliches Projekt will Jugendlichen vermitteln, wie es

in der DDR war

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1225104639995&openMenu=1013016724285&calledPageId=1013016724285&listid=0









Rheinland-Pfalz

DDR-Geschichte soll im Unterricht größere Rolle spielen

Die Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte soll künftig

im Unterricht an Schulen in Rheinland-Pfalz eine größere Rolle

spielen. Bildungsministerin Doris Ahnen (SPD) sagte im Mainzer

Landtag: «Es ist an der Zeit, den Lehrplan zu überarbeiten.»

Dazu werde eine fachdidaktische Kommission eingerichtet

http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Rheinland/artikel.php?id=39034
und http://rhein-zeitung.de/on/08/11/15/rlp/t/rzo500587.html









Spremberg

Infotafeln erzählen Geschichte der Botschaftsflüchtlinge

Von den Botschaftsflüchtlingen und ihrer Fahrt von Prag nach Hof

erzählt eine Ausstellung, die im Foyer des Spremberger Rathauses

zu sehen ist

http://www.lr-online.de/regionen/Spremberg;art1050,2264350









Von der Unfreiheit freier Entscheidungen in der DDR

Der totale Machtanspruch der SED in der Jugend- und Erziehungs-

politik gehört zu den dunklen Kapiteln der DDR-Geschichte

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1995534









Vorlesung in DDR-Jacke: "Symbolische Provokation"

Roland Hefendehl, Strafrechtsprofessor an der Uni Freiburg,

ist für seine didaktischen Vorlesungen bekannt. Zu dieser

Didaktik gehört auch, dass er vor zwei Wochen mit blauer

DDR-Trainingsjacke erschien. Die Empörung des Rings

Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), eine der CDU

nahe stehende Studentenorganisation, ließ nicht lange auf sich

warten: "disziplinarrechtliche Schritte wegen des inakzeptablen

Verhaltens", lautete die Forderung. Der RCDS habe sich durch

seine Aktion selbst diskreditiert, sagt Hefendehl im Interview

http://fudder.de/artikel/2008/11/17/vorlesung-in-ddr-jacke-symbolische-provokation/
und http://fudder.de/artikel/2008/11/18/ddr-jacke-keine-konsequenzen-fuer-hefendehl/









Magdeburg

Ideologisches im Ratssaal: Lagerkampf um Luxemburg

Die Linke will mit einer Ausstellung im Rathaus an Rosa Luxemburg

erinnert wissen, wenn sich im Jahr 2009 der Tag ihrer Ermordung zum

90. Mal jährt. Teile der CDU schäumten. Eine Ratsmehrheit sagte Ja

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/magdeburg/?sid=1c8uu63o5g1fnktiufkqha3056&em_cnt=1222107









SPD und Linke: Irgendwie, irgendwo, irgendwann

Lafontaine mögen sie nicht, und ehemalige SED-Genossen sind ihnen

suspekt - doch irgendwann möchte sie auf Bundesebene doch mit der

Linken koalieren. Wie wäre es mit in zehn Jahren?

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/SPD-Linke;art122,2663110



Sachsen-SPD weiter uneins: Wie mit den Linken umgehen?

http://www.lvz-online.de/aktuell/content/79305.html









Hessen-SPD: Metzger schmeißt hin

"Besonders die persönlichen Anfeindungen, Beleidigungen und

Diffamierungen haben mich tief getroffen, wie z.B. der Vorwurf

der Bestechlichkeit und Titulierungen wie 'Verräter', 'Heckenschütze'

und 'Schande für die Demokratie'. Diese Art des Umganges mit

Andersdenkenden ist einer demokratischen Partei mit einer so langen

Tradition, wie die SPD sie hat, unwürdig. Ich habe keine Hoffnungen,

dass sich dies in der Zukunft ändern wird, weil zu befürchten ist,

dass ich auch weiterhin das Symbol für die innere Zerrissenheit der

SPD darstellen werde."

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E334E4DBA1E964FC7B6CEA0FFD4D1924B~ATpl~Ecommon~Scontent.html
und http://www.welt.de/welt_print/article2728254/Anfeindungen-Beleidigungen-und-Diffamierungen.html









Mecklenburg-Vorpommern

Links-Politiker schummelt mit Titeln

Der Linkspolitiker und Landtagsabgeordente Torsten Koplin hat

in einem Porträt für die Landtagsnachrichten, eine monatliche

Publikation des Parlaments, den Eindruck erweckt, ein

abgeschlossenes Studium als Staatswissenschaftler zu haben

http://www.nnn.de/mecklenburg-vorpommern/artikeldetail/article/111/links-politiker-schummelt-mit-titeln.html
und http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=b2bd508224f67fafa5ceb84e9c050f03&Param=DB-Beitrag&ID=1045726









Ex-Stasi-Mitarbeiter lässt Wikipedia.de schließen

Linken-Bundestagsabgeordneter Lutz Heilmann erwirkt einstweilige Verfügung

http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1226825590454&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018620714880
und http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,590747,00.html



Politiker auf Wikipedia - Wahlkampf oder Wahrheit

Geschönt, gelöscht - oder abgeschaltet: Ein offenbar manipulierter

Wikipedia-Eintrag alarmiert die Parteien und wirft die Frage auf,

wie man mit dem Mitmach-Lexikon umgehen soll

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,590996,00.html



Warum Heilmanns Wikipedia-Kritik berechtigt ist

http://www.welt.de/webwelt/article2743585/Warum-Heilmanns-Wikipedia-Kritik-berechtigt-ist.html









Ärzte im Dienst der Stasi

"Man blickt hier in einen Abgrund tiefster Morallosigkeit!"

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/?sid=521778









Die diskreten Treffpunkte der Stasi

"Hast du morgen Zeit?" fragt der Mann vor der Wohnungstür und hält

eine halbe Skatkarte mit dem Kreuz-Buben in die Höhe. "Ja, immer",

antwortet der angebliche Bewohner der Zwei-Raum-Wohnung am

Frankfurter Juri-Gagarin-Ring, zückt die andere Hälfte der Spielkarte

und lässt den Gast eintreten

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article978630/Die_diskreten_Treffpunkte_der_Stasi.html









Gedenkstätte Point Alpha

Deckname Judas war absolut tabu

Helmut Müller-Enbergs und Hildigund Neubert sprachen über die Stasi

http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/badsalzungen/fwstzslzlokal/art2446,900548









Lanke bei Berlin

Ehemalige FDJ-Hochschule wird vermarktet

Am 18.11.2008 startete der Liegenschaftsfonds Berlin die erste Stufe

zur Vermarktung der ehemaligen FDJ-Jugendhochschule in Lanke bei

Berlin (Ortsteil Bogensee). Bis zum 16.01.2009 haben potenzielle

Investoren Gelegenheit, sich am Interessenbekundungsverfahren für

das 460 Hektar große Waldgrundstück zu beteiligen. Die zweite Stufe

des Verfahrens - das Bieterverfahren - ist für das 2. Quartal 2009

geplant

http://www.gewerbeimmobilien24.de/gi24-news/nachrichten/vermarktung-fuer-ehemalige-fdj-hochschule-am-bogensee-hat-begonnen/









Auf einem Scheiterhaufen verbrannt

Wie Micky Maus zum Staats-Feind wurde

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/242344.html









Die Sputnik-Bruchlandung

Vor 20 Jahren verbietet die SED die sowjetische Zeitschrift

in der DDR – eine Kampfansage an Gorbatschow

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11363460/63369/Vor-Jahren-verbietet-die-SED-die-sowjetische-Zeitschrift.html









Sachsen ist nationaler Pisa-Champion

"80 Prozent unserer Lehrer sind noch in der DDR ausgebildet worden"

http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/%5Cwir-sachsen-gehen-einen-eigenen-weg%5C/









Satire

Staatsbürgschaft für Schalke und Linkspartei?

Opel war erst der Anfang. Immer mehr deutsche Traditions-

unternehmen rufen nach der Hilfe des Staates

http://www.welt.de/satire/article2742492/Staatsbuergschaft-fuer-Schalke-und-Linkspartei.html









Kommunismus und Kommerz

Bettina Röhl stellte ihr Buch über ihre Mutter Ulrike Meinhof

in Potsdam vor

http://www.pnn.de/Pubs/kultur/pageviewer.asp?TextID=16748









Kommunismus als Religion

Mit Revoluzzern und Russen im Berliner Hörsaal

http://www.morgenpost.de/printarchiv/politik/article977781/Mit_Revoluzzern_und_Russen_im_Hoersaal.html









mdr

Ernst Thälmann - Vom Mythos zum tragischen Helden

Sein Märtyrertod im Konzentrationslager Buchenwald 1944 ließ

ihn zur Symbolfigur für den kommunistischen Widerstand und

zum Mythos der DDR-Ideologie werden

http://www.mdr.de/barbarossa/archiv/5924405.html









Ponto-Witwe klagt gegen Baader-Meinhof-Komplex

Die Witwe des von der RAF ermordeten Dresdner-Bank-Chefs Jürgen

Ponto geht gerichtlich gegen den Film "Der Baader-Meinhof-Komplex"

wegen Verfälschungen vor. Morgenpost Online sprach mit der

Publizistin Bettina Röhl über den Fall Ponto, die Kunstfreiheit und

die Problematik des staatlich geförderten RAF-Films

http://www.morgenpost.de/politik/article970148/Ponto_Witwe_klagt_gegen_Baader_Meinhof_Komplex.html



Baader-Meinhof: the truth behind the twisted myth

Three decades after their bloody heyday, a film about the Baader-

Meinhof gang has been accused of glamorising a brutal chapter in

Germany's postwar history

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/world/europe/article5133354.ece









"Trinkt Burschen, trinkt und macht uns den Haider"

Mit einem zweistündigen Marsch durch die Marburger Innenstadt

äußerten rund 200 Demonstranten am Samstag ihren Unmut zum

"Marburger Diskurs"

http://www.op-marburg.de/newsroom/lokal/dezentral/lokal/art655,733658









Im Gespräch: Katharina Thalbach

Wir im Osten hatten mehr . und mehr zu lachen

Katharina Thalbach kennt die DDR und die Bundesrepublik, stand

dort und hier auf der Bühne wie vor der Kamera. Und ärgert sich

über schlechte Witze, arrogante Kapitalisten und gesamtdeutschen

Kleinmut

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E3F7E33F5BD3C4396B4F85C61F9B9962C~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed









Eigenes Urteil bilden

Im südhessischen Kronberg diskutieren Schüler in einer Arbeitsgruppe

»verdeckte Kriegsführung«

http://www.jungewelt.de/2008/11-18/009.php









Frankfurt/Oder

Bilderbibel wird wieder vollständig

Damit hatte noch vor wenigen Wochen niemand gerechnet:

Die prächtigen, gut 600 Jahre alten Mosaikfenster der Marienkirche

von Frankfurt (Oder) können vervollständigt werden. Am Montag

kehrten die sechs noch fehlenden Felder des insgesamt 117 Teile

umfassenden Glasmosaiks aus Russland in die deutsch-polnische

Grenzstadt zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die

kompletten, als Bilderbibel bekannten Fenster als so genannte

Beutekunst in die Sowjetunion verschleppt worden

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11363583/62249/Die-fehlenden-sechs-Scheiben-der-Bilderbibel-kehren-nach.html
und http://www.welt.de/welt_print/article2741178/Rueckkehr-der-letzten-Bilder.html

Bloomberg http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601100&sid=aKKNZ_ND36tk&refer=germany









Ein Wahrzeichen verschwindet

Das sowjetische Ehrenmal am Grenzübergang Küstrin-Kietz

wird abgerissen

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11362553/62249/%C2%A0Das-sowjetische-Ehrenmal-am-Grenzuebergang-Kuestrin-Kietz-wird.html









Forschungsprojekt zu ermordeten Euthanasie-Opfern

Die * sollen rund 5000 Berliner in einer Tötungsanstalt in

Brandenburg ermordet haben. Bis heute sind die Opfer nicht

identifiziert. Ein Forschungsprojekt will die Identitäten nun

aufdecken

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Euthanasie-Oranienburg;art128,2665019



«Mit dem Projekt wollen wir den Familien der Ermordeten

zuverlässige Informationen über das Schicksal ihrer

Angehörigen geben und zum Gedenken an die Opfer der

nationalsozialistischen Euthanasie-Morde beitragen», sagte

der Projektleiter und Direktor der Stiftung Brandenburgische

Gedenkstätten, Günter Morsch

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&id=19590708









Förderverein Gedenkstätte Sachsenhausen feiert Jubiläum

Der Förderverein der Gedenkstätte Sachsenhausen beging sein

zehnjähriges Bestehen. Wie die Stiftung Brandenburgische Gedenk-

stätten mitteilte, besuchten die Vereinsmitglieder nach einer

Mitgliederversammlung ein Konzert mit Werken verfolgter jüdischer

Komponisten in der Gedenkstätte und kamen anschließend zu

einem Empfang zusammen

http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Politik/artikel.php?id=39095









Ein Feldherr wie ich

Die Französische Revolution, ihr Kampf gegen Gott und seine Gebote,

und ihre skrupellose Nützlichkeitsmoral ist der Zivilisationsbruch der

abendländischen Geschichte

http://www.kreuz.net/article.8172.html









PC-Kriegsspiel "Men of War"

"Men of War" beinhaltet mehrere umfangreiche Feldzüge.

Auf deutscher, russischer und alliierter Seite erlebt der

Spieler spannende Kämpfe an wichtigen Schauplätzen

und Frontabschnitten des Zweiten Weltkrieges

http://www.gamezone.de/news_detail.asp?nid=68394



Wir erstürmen mal wieder Berlin

http://www.gamona.de/games/call-of-duty-world-at-war,test-xbox-360:article,1362673.html









Trost am Kriegsgrab im fernen Kaukasus

Der Volkstrauertag erinnert an die wichtige Arbeit, Soldatenfriedhöfe

in aller Welt zu erhalten - Beispiel Apscheronsk in Russland

http://www.die-tagespost.de/2008/index.php?option=com_content&task=view&id=100044055&Itemid=1









Deutschland darf Italien verklagen

Einigkeit nach Merkel-Besuch: Rom will sich im Konflikt um die

Entschädigung von *-Opfern dem Urteil des Internationalen

Gerichtshofs fügen

http://www.sueddeutsche.de/politik/494/338341/text/
http://www.dolomiten.it/nachrichten/artikel.asp?ArtID=128082&p=4&KatID=f









RUSSLAND



Anonyma - die unverstandene Rolle des Stalinismus

Die Rote Armee von 1945 war nicht die, die im Bürgerkrieg die

sozialistische Revolution erfolgreich verteidigt hatte. Die Sieger

über * waren nicht nur durch die Gräuel der faschistischen

Verbrechen gegangen, sondern Jahre vorher durch die Hölle der

stalinistischen Säuberungen

http://www.wsws.org/de/2008/nov2008/anon-n19.shtml



"Stalin ist auferstanden"

Er grüßt am Eingang zum Roten Platz. Lenin steht neben ihm,

unweit seiner monumentalen Grabesstätte. Die Wahrheit, die

"Prawda", hält er in der hochgereckten Hand. Das Interesse ist

groß, vor allem Besucher aus den asiatischen Provinzen lassen

sich von Stalin umarmen. Die roten Diktatoren werden immer

noch im Volk verehrt, das von Russlands weltumspannender

Macht träumt

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/472071/artid/9442676



Unbekannte sprengen Lenin-Denkmal

Das Lenindenkmal auf einem Platz in einem Industriegebiet der

Stadt Rjasan wurde nach Behördenangaben vollständig zerstört

http://www.aktuell.ru/russland/news/unbekannte_sprengen_lenin-denkmal_in_der_stadt_rjasan_22911.html



Jagdausflüge der Rassisten

Dass sie vom Virus westlicher Politkorrektheit nicht infiziert sind,

erfüllt viele Russen mit trotzigem Stolz. Amerikas gewählten

Präsidenten Obama apostrophieren auch Angehörige der Elite

freimütig als "Neger"

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E2D199C8006DB49B296BAFAD0FC5FFCE4~ATpl~Ecommon~Scontent.html





LETTLAND



Heikle Denkmalpflege im Baltikum

In Lettland ist jeder Dritte russischer Herkunft und im Sozialismus

angesiedelt worden. Damals gab die russische Sprache im Alltag

den Ton an. Seit Lettlands Unabhängigkeit haben die Russen jedoch

alle Privilegien verloren und Lettisch wurde zur Staatssprache

erhoben. Seitdem sind die Beziehungen zwischen Riga und Moskau

gespannt - und selbst um eine Bronzefigur wird erbittert gestritten

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/876331/





UKRAINE



Zwist zwischen Kiew und Moskau um Stalins Mordpolitik

Kremlchef Dmitri Medwedew lehnte nun im Gegensatz zu Gästen

aus 40 Ländern die Einladung von Präsident Viktor Juschtschenko ab,

zu den bis Samstag dauernden Gedenkfeiern nach Kiew zu reisen.

Er wirft Juschtschenko Geschichtsfälschung vor mit dem Ziel,

zwischen Russen und Ukrainern Hass zu säen

http://www.stol.it/nachrichten/artikel.asp?KatID=f&p=5&ArtID=128306
und http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3857&Alias=wzo&cob=383422



Russland kann sich nicht damit abfinden, dass die Ukraine die

Hungersnot als Völkermord an den Ukrainern definiert

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1118/feuilleton/0040/index.html



Staatspräsident Viktor Juschtschenko im Gespräch

Die Erinnerungspolitik des Landes sei "obszön", sagen Kritiker.

Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko weist das zurück:

"Ich wollte der Opfer immer gemeinsam mit den Russen gedenken."

http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E255731DF8CC34DDDBF96FA9A28DA8D53~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell



Blick zurück auf die Jahre des Hungers in der Ukraine

In Kiew paradieren die Luxusautos und finden die Filme über

den «Holodomor» nur spärliches Interesse

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/blick_zurueck_auf_die_jahre_des_hungers_in_der_ukraine_1.1273642.html





ALBANIEN



Parlament beschließt umstrittene Wahlrechtsreform

Das neue Wahlrecht sieht vor, dass die beiden größten Parteien

die Wahlkommissionen kontrollieren. Zehn Abgeordnete von

kleinen Parteien befinden sich aus Protest dagegen im Parlament

in Tirana im Hungerstreik

http://derstandard.at/?url=/?id=1226397112046





KOREA



Südkoreaner schicken Flugblätter nach Norden

Ungeachtet der Drohungen aus Nordkorea haben südkoreanische

Aktivisten mit Ballons zehntausende kritische Flugblätter über die

Grenze in das stalinistisch regierte Land geschickt

http://www.zisch.ch/navigation/top_main_nav/nachrichten/international/detail.htm?client_request_className=SdaNewsItem&client_request_contentOID=300172
und http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite-sda/?newsid=52456



Seoul will Verbreitung anti-nordkoreanischer Flugblätter stoppen

http://www.sueddeutsche.de/politik/352/352184/text/
und http://derstandard.at/?url=/?id=1227102628502





CHINA



Chinas Einzelkinder - Generation Vogelnest

Die Ein-Kind-Politik Chinas hat die Generation der nach 1980

Geborenen geprägt

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EB866D9E14FC847E1900FC87239900BF2~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell





USA



Obama und die Hilfen der Geschichte

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern findet der neu gewählte

US-Präsident seine Vorbilder nicht in heroischer Vergangenheit.

George W.Bush erklärte gleich nach der Inauguration im Januar

2001: "Ich liebe Churchill" und stellte eine Bronze-Büste des Vorbilds

im Oval Room auf, die "jede meiner Bewegungen beobachtet"

http://www.welt.de/welt_print/article2741177/Obama-und-die-Hilfen-der-Geschichte.html



Seit Obamas Sieg mehren sich rassistische Vorfälle

http://www.welt.de/politik/article2759094/Seit-Obamas-Sieg-mehren-sich-rassistische-Vorfaelle.html



Geheimdienste sagen USA Machtverlust voraus

«Das internationale System wie es nach dem Zweiten Weltkrieg

konstruiert wurde, wird 2025 beinahe nicht wiederzuerkennen sein»

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/432066/index.do
und http://www.jungewelt.de/2008/10-01/035.php



Die USA - Hauptsünder der Finanzkrise ohne Reue

Die USA sind Nehmer der Finanzwerte geworden – nicht mehr Geber,

Spender und Retter. Zugleich sind sie Weltmacht, und wollen es bleiben

http://www.debatte.welt.de/kommentare/99522/die+usa+hauptsuender+der+finanzkrise+ohne+reue



"Er hat die USA gerettet"

Die republikanische US-Publizistin Ann Coulter spricht über

Politiker-Legende Raymond McCarthy, der heute 100 geworden

wäre - und warum sie die Liberalen verachtet, die Sarah Palin

hassen

http://www.sueddeutsche.de/kultur/771/331629/text/
oder http://www.sueddeutsche.de/451385/472/2632337/Von-Gott-gesandt.html









TV-TIPS





Mi, 26.11.08, 14:45 Uhr, 3-sat

Goodbye DDR - Kati und der schöne Schein

Sie war das "Schmuckstück" der DDR: Eisläuferin Katarina Witt.

Ihren Erfolg heftete sich die marode DDR an die Fahne. Mit Leistungen

im Sport wurden manche Schattenseiten des Regimes überstrahlt.

Doch Athleten, die nicht auf Linie waren, erhielten Startverbot





Mi, 26.11.08, 15:30 Uhr, 3-sat

Goodbye DDR - Erich und die Mauer

40 Jahre lang prägte Erich Honecker die Geschichte der DDR. Nach

einer steilen Karriere wurde er 1961 "Sekretär für Sicherheitsfragen"

im Politbüro und damit zweitmächtigster Mann im Staat. Es war

Honecker, der 1961 den Mauerbau organisierte. 20 Jahre später war

die DDR ohne Kredite nicht mehr lebensfähig





Fr, 28.11.08, 11:15 Uhr, ARD Eins-Festival

Geschichten vom Jasagen - Heiraten in der DDR

Jugend voran, hieß es immer, und die Jugend erfüllte und übererfüllte

auch beim Heiraten und Kinderkriegen den Plan. Geheiratet wurde in

der DDR sehr jung, viel und oft. Der sanfte Druck der Mangel-

wirtschaft ließ viele Paare zu sehr pragmatischen Einsichten kommen:

Erstmal heiraten, dann bekommt man auch irgendwann eine

Wohnung, die man mit Hilfe des zinslosen Ehekredits einrichten kann.

Dann fehlen nur noch die Kinder, um mit der Kindergeld-Prämie den

Kredit abzulösen





Neu im Kino:

Novemberkind - Reise in die deutsch-deutsche Vergangenheit

Christian Schwochows Debütfilm mit Anna Maria Mühe in einer

Doppelrolle ist eine Spurensuche durch die Republik und die deutsch-

deutsche Geschichte. Eine junge Frau sucht ihre Mutter, von der sie

als Kind in der DDR zurückgelassen wurde

http://www.br-online.de/kultur/film/kino-neustarts-novemberkind-ID1227020872315.xml
und http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1225104639199









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Berlin - Dienstag, 25. November 2008, 19 Uhr

Mauer durchs Herz
Sigrid Paul liest aus ihrem autobiografischen Werk

Im Januar 1961 wurde in Ost-Berlin ihr Sohn Thorsten geboren, der
schwer erkrankt auf Medikamente aus dem Westteil der Stadt angewiesen
war. Als wenig später die Mauer gebaut wurde, war das Kind plötzlich
davon abgeschnitten. Nach einer dadurch verursachten lebensbedrohlichen
Rückfallerkrankung wurde Thorsten in eine West-Berliner Klinik über-
wiesen. Die Eltern bekamen jedoch keine regelmäßige Besuchserlaubnis.
Mit gefälschten Pässen versuchten sie daraufhin, aus der DDR zu fliehen.
Die Aktion misslang, blieb aber folgenlos. Im Februar 1963 wurde Sigrid Paul
dennoch verhaftet, nachdem drei Studenten, die durch einen Tunnel an der
Brunnenstraße flüchten wollten, bei ihr übernachtet hatten. Nach monatelanger
U-Haft verurteilte ein DDR-Gericht sie wegen Beihilfe zur Republikflucht
zu vier Jahren Zuchthaus.





Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des

Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193





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Berlin - Dienstag, 25. November 2008, 9 Uhr bis ca. 21 Uhr

und Mittwoch, 26. November 2008, 9 Uhr bis ca. 18 Uhr



Opposition und SED in der Friedlichen Revolution

Tagung des Berliner Landesbeauftragten für die Unterlagen des

Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen

Republik in Kooperation mit der Kommission für Geschichte des

Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V. und mit der

Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes

der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik



Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.berlin.de/lstu/





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Magdeburg



"Das hat’s bei uns nicht gegeben!"

Die Wanderausstellung "Antisemitismus in der DDR" wird ab

kommendem Dienstag in der Stadtbibliothek am Breiten Weg

Station machen. Die Amadeu Antonio Stiftung Berlin hat die

Exposition gemeinsam mit ostdeutschen Schülerinnen und

Schülern erstellt. Als besonderer Gast wird der Publizist und

Bürgerrechtler Konrad Weiß erwartet

http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/lokalausgaben/magdeburg/?sid=amoso3iginog4248r4kjscf957&em_cnt=1226855





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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



- Deutsche Zeitgeschichte - Veranstaltungskalender

http://deutsche-zeitgeschichte.de/veranstaltungen.php



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHVORSTELLUNGEN:





Geoffrey Roberts:

"Stalins Kriege. Vom Zweiten Weltkrieg zum Kalten Krieg"

In der Tat war für Stalin der Grund, den Kalten Krieg zu führen, nicht

nur darin zu suchen, dass er die sowjetischen Interessen verteidigte,

sondern auch darin, den Kriegstreibern im Westen eine politische und

ideologische Niederlage zu bereiten."

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/877073/





Karl Schlögel: Terror und Traum. Moskau 1937.

Terror und Traum bedingten sich gegenseitig. Die Sowjetunion war

zwei Jahrzehnte nach der Revolution und dem folgenden Bürgerkrieg

ein entwicklungssüchtiges Land. Stalin wollte Moskau zu einer

Hafenstadt machen, zugänglich von der Ostsee, dem Weißen, dem

Kaspischen und dem Schwarzen Meer

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/spezial/kritiken/buecher/114840/index.php





Unverzichtbare Erfüllungsgehilfen

Jetzt liegt eine akribische Untersuchung über das Ministerium für

Staatssicherheit (MfS) vor, die kaum mehr Fragen offen lässt. Sie

stammt aus der Abteilung Bildung und Forschung der Bundes-

beauftragten für die Stasi-Unterlagen und befasst sich mit der wohl

heikelsten Personengruppe, die in Diensten "der Firma" stand - den

Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)



Helmut Müller-Enbergs: Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für

Staatssicherheit. Teil 3: Statistiken

http://www.faz.net/s/RubA330E54C3C12410780B68403A11F948B/Doc~EB6080D48FEE64C78AC79B987F64807A5~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed





ARD und Stasi: Beschränkte Einsicht

Kürzlich wurde eine Studie über die Verbindung zwischen Staats-

sicherheit und öffentlich-rechtlichem Rundfunk präsentiert. Nächste

Woche stellen die Intendanten die ausführliche Version vor – ohne

Namen der Spitzel. Geheimniskrämerei?



Stefan Wolle, Jochen Staadt, Tobias Vogt: Operation Fernsehen

http://www.merkur.de/2008_47_Beschraenkte_Eins.31266.0.html?&no_cache=1









ZITATE





Anke Engelke: "So macht man den Menschen zum Vollidioten"

"Das ist die schöne, neue Welt. Man schaut, wann geht der Zuschauer

zum Einkaufen, wann kommt er vom Einkaufen, wann will er lieber

chillen, wann isst er vielleicht vorm Fernseher - und man plant die

entsprechenden Sendungen und Werbespots für diese Zeit ein. Der

Mensch soll alles vorm Fernseher machen. Das habe ich noch nie

unterstützt und finde es auch total blöd. So macht man den Menschen

zum Vollidioten."

http://de.tv.yahoo.com/09102008/20/anke-engelke-fernsehen-vollidioten.html
oder https://www.now-lzo.com/update/aktuell/update_all.php?show=27840&sub=sta





Die Lust der Verführung - Gehirnforschung im Marketing

Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Vorteile

des neuronalen Marketings nutzen. Mit Hilfe von modernsten

Hirnscannern konnte nachgewiesen werden...

http://www.firmenpresse.de/pressinfo62210.html



Über 3000 Werbebotschaften prasseln täglich auf Verbraucher ein

http://www.abendblatt.de/daten/2006/11/15/639502.html
und http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=4599
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Thorsten



Anmeldedatum: 13.05.2007
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: 06.12.2008, 11:00    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,


nachfolgend erhalten Sie wieder einige Internet-Presseartikel
der vergangenen Woche sowie Veranstaltungshinweise.

Wegen einer Urlaubswoche muss der Wochenrückblick am
Freitag den 12. Dezember leider entfallen.


Mit freundlichen Grüßen


Theodor Mittrup
Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: mittrup@uokg.de


UOKG-Spendenkonto
Konto-Nr. 734 27 28,
Deutsche Bank,BLZ 100 700 24
Stichwort: Wochenrückblick

Anstelle Kaiser Wilhelms I. - Das Einheitsdenkmal kommt

Der Bundestag hat grünes Licht zum Architektenwettbewerb für

ein Freiheits- und Einheitsdenkmal auf dem Berliner Schlossplatz

gegeben. Außerdem beschloss das Parlament mit den Stimmen

von Union, SPD und FDP, dass auch Leipzig "als Stadt der

Friedensgebete und Montagsdemonstrationen" eine "angemessene

Würdigung" erhalten soll

http://www.n-tv.de/1063971.html
und http://www.naumburger-tageblatt.de/ntb/ContentServer?pagename=ntb/page&atype=ksArtikel&aid=1228459763195&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1039001453154
und http://www.tagesspiegel.de/berlin/Schlossplatz-Einheitsdenkmal;art270,2677442


Bundestag billigt Vertriebenen-Ausstellung in Berlin

Nach jahrelanger Diskussion hat der Bundestag den Weg für

die umstrittene Vertriebenen-Ausstellung in Berlin freigemacht

http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_3850445,00.html



Bund der Vertriebenen begrüßt Ausstellung

http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/bund-vertriebenen-begruesst-ausstellung-23836.html









"Die Opfer waren oft ganz unpolitisch"

Das Projekt eines Jenaer Denkmals für die ostdeutschen Regime-

Verfolgten kommt unabwendbar auf den Weg. Schließlich ist ein

Finanzunterbau gesichert, seit der Stadtrat im Juli aus Jenas

vorjährigen Steuermehreinnahmen 100 000 Euro in das Projekt

gelenkt hatte. Nach streitgeladener Beerdigung der Pläne, sich

ein solches Denkmal vom US-Amerikaner Karl Heinz Johannsmeier

sponsern zu lassen, bleibt der "Inhalt" des künftigen Denkmals

gleichwohl ein schwer erschließbares Terrain

http://www.tlz.de/tlz/tlz.drucken.artikel.php?http://www.tlz.de/tlz/tlz.nachbarstaedte.volltext.php?kennung=on1tlzLOKStaJena39784&zulieferer=tlz&kategorie=LOK&rubrik=Stadt&region=Jena&auftritt=TLZ&dbserver=1&auftritt=TLZ&kennung=on1tlzLOKStaJena39784&zulieferer=tlz&ueb=
und http://www.jenatv.de/nachrichten.php?mn=detail&nwsid=1228403045









Weichen für Gedenkstätte im Ex-KGB-Gefängnis gestellt

Die entscheidenden Weichen für die künftige Gedenkstätte im

einstigen Potsdamer KGB-Gefängnis werden an diesem Freitag

gestellt. Dann werden die Verträge zur Errichtung der neuen

"Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam"

unterzeichnet, wie das Kulturministerium mitteilte. Die nicht

rechtsfähige Stiftung wird von der Stiftung Brandenburgische

Gedenkstätten treuhändlerisch verwaltet

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11376127/60709/Vertraege-zur-Errichtung-der-neuen-Stiftung-in-der.html



Sachsenhausen: "Internierungslager für *"

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article990221/Dunkle_Geschichte.html



Ein Ruck geht durch Oranienburg

http://www.morgenpost.de/berlin/stadtteilserie/rund-um-berlin/article990119/Ein_Ruck_geht_durch_Oranienburg.html
oder http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article990219/Ein_Ruck_geht_durch_die_Stadt.html









Theaterproduktion in Bautzner Stasi-Knast

Das Deutsch-Sorbische Volkstheater Bautzen und die Gedenkstätte

Bautzen starten einen Schreibwettbewerb für junge Autoren zum

Thema Freiheit. «Ob 1969, 1989 oder 2009, ob hier, in China oder

Afrika - jeder hat doch seine eigene Freiheit und verschiedene Blick-

winkel und Erfahrungen», sagte Theaterintendant Lutz Hillmann am

Dienstag. Grund für den Wettbewerb ist eine Theaterkoproduktion

in der Gedenkstätte Bautzen II, dem ehemaligen Stasi-Gefängnis.

Für den 9. Mai ist dort die Uraufführung von «Antigone muss nach

Bautzen - Ein theatralisches Trainingscamp für Freiheitsdrang» geplant

http://de.news.yahoo.com/17/20081202/tbs-theaterproduktion-in-bautzner-stasi-fdcb238.html









Deutsche Geschichte "früher unterrichten"

Die sozialdemokratischen Bildungsminister wollen, dass an deutschen

Schulen künftig wesentlich früher als bisher die Grundprinzipien der

Demokratie und die Gefahren von Diktaturen vermittelt werden.

http://www.sueddeutsche.de/851385/046/2660073/Deutsche-Geschichte-frueher-unterrichten.html



Kultusministerkonferenz will Demokratieerziehung stärken

http://bildungsklick.de/pm/64913/ergebnisse-der-324-plenarsitzung-der-kultusministerkonferenz-am-4-dezember-2008-in-bonn/









Eppelmann über die Lehrstunde Revolution

Rainer Eppelmann, Revolutionär der ersten Stunde, CDU-Politiker

und derzeit Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der

SED-Diktatur, veranschaulichte seinen rund 160 Zuhörern in der

Akademie Klausenhof deutlich und authentisch, warum er nichts

von dem harmlosen Begriff "Wende" halte: "Sie sagen ja auch

nicht 'französische Wende'"

http://www.rp-online.de/public/article/wesel/646200/Eppelmann-ueber-die-Lehrstunde-Revolution.html









Leipziger Museum zeigt Stasi-Objekte im Internet

Das Leipziger Stasi-Museum "Runde Ecke" zeigt einen Teil seiner

Exponate ab Donnerstag auch im Internet. Interessierte können

sich auf der Website des Museums ausführlich über fast 2000 Stasi-

Objekte

http://www.sachsen-zeit.de/index.php?p=300&nid=164&gid=9164
und http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2014422









Hude: Geschichte bleibt plakativ in Erinnerung

Mauerfall und Wiedervereinigung sind Themen für den

Schüleraustausch

http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_kreis_oldenburg_hude_artikel.php?id=1860724









Reichenbach: Knabe sorgt für ein volles Haus

"Die Täter sind unter uns" beim Literarischen Freitag

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/REICHENBACH/1409157.html









Ex-Funktionsträger verklären DDR im Internet

Knapp zwei Jahrzehnte nach dem Mauerfall lebt ein kleiner Teil der

DDR im Internet weiter. Ex-Beschäftigte von Stasi und Grenztruppen

schreiben dort die Geschichte zu ihren Gunsten um

http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/wwwgeschichtsklitterungde/









Urteil: Keine höhere Rente für Stasi-Mitarbeiter

Die Witwe eines Stasi-Majors wollte die Kürzung ihrer Renten-

ansprüche nicht hinnehmen und zog dagegen vor Gericht.

Die Richter am Berliner Sozialgericht zeigen dafür wenig Verständnis.

Sie argumentieren, die MfS-Mitarbeiter seien ohnehin zu Unrecht

privilegiert gewesen

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stasi-Renten;art270,2676190
und http://www.welt.de/politik/article2823566/Keine-hoehere-Rente-fuer-Ex-Stasi-Mitarbeiter.html



Derzeit wollen nach Angaben des Klägeranwalts allein in Berlin 40

ehemalige Stasi-Mitarbeiter vor Gericht höhere Renten erstreiten, bundesweit seien rund 150 entsprechende Klagen anhängig

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news8298066.html
und http://www.mvregio.de/show/177543.html









Lübeck

Zwei Stunden Streit um Lüttkes Stalin-Party

In der Sitzung der Lübecker Bürgerschaft beantragte die CDU-Fraktion

eine "Resolution gegen Linksextremismus", die eine Aufforderung an

die Fraktionsvorsitzende der Linken Antje Jansen und das Mitglied

der Bürgerschaft Ragnar Lüttke enthielt, von ihren Vorsitzen in den

Ausschüssen der Lübecker Bürgerschaft zurückzutreten

http://www.ln-online.de/regional/2503914
und http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=48708



Linke OH spricht Vorsitzendem aus Lübeck das Misstrauen aus

Einstimmig (bei einer Enthaltung) hat der Kreisverband dem Lübecker

Kreisvorsitzenden Ragnar Lüttke das Misstrauen ausgesprochen und

ihn aufgefordert, eine Eidesstattliche Versicherung abzugeben, dass

er ausschließlich an der einen öffentlich bekannt gewordenen Feier

"zu Ehren von Diktatoren und Massenmördern, wie zum Beispiel

Stalin, Pol Pot oder anderen" teilgenommen habe

http://www.ln-online.de/regional/2504907









Potsdam

Stasi-Überprüfung der neuen Stadtverordneten

Mehrheit für Bündnisgrünen-Antrag / Partei "Die Andere" forderte

Ausweitung auf alle Geheimdienste und sorgte für hitzige Debatte

http://www.pnn.de/Pubs/potsdam/pageviewer.asp?TextID=16819









Schwerin: Keine Stasi-Überprüfungen im Landtag

Seit der Landtagswahl im Jahr 2006 haben die Abgeordneten auf

die freiwillige Überprüfung einer möglichen Stasi- Vergangenheit

verzichtet

http://www.mvregio.de/show/175402.html
und http://www.mvregio.de/show/175404.html



Grüne: Linke darf sich der Stasi-Überprüfung nicht verweigern

http://www.mvregio.de/nachrichten_region/181837.html









Linkspartei - Alle böse außer Oskar

"Menschenrechte und Sozialismus" hieß die Konferenz, auf der sich

Linksparteichef Lafontaine einmal mehr zum Weltankläger aufschwang

http://www.zeit.de/online/2008/50/sozialismus-und-menschenrechte









Hessische Linkspartei

Ein bisschen Demokratie, ein paar Handgreiflichkeiten

"Bitte macht keinen Kampf um die Listenplätze", ruft der Vorsitzende

der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, seinen hessischen

Genossen am Ende seiner Rede zum Auftakt des Landtagswahlkampfs

zu. "Ein bisschen Demokratie ist okay" ...

http://www.faz.net/s/Rub5785324EF29440359B02AF69CB1BB8CC/Doc~E72C59AB620964263A4FF57272EEFEFA0~ATpl~Ecommon~Scontent.html









Brandenburg: Linke stellt die Weichen für Rot-Rot

Die Linke in Brandenburg bereitet sich auf eine mögliche Regierungs-

beteiligung nach den Landtagswahlen im Herbst 2009 vor. Auf dem

Parteitag und der Vertreterversammlung am 13./14. Dezember in

Blossin will die Oppositionspartei nach Morgenpost-Informationen

einen Leitantrag verabschieden, in dem der Anspruch hervorgehoben

werden, mitzuregieren

http://www.morgenpost.de/printarchiv/brandenburg/article990945/Linke_stellt_die_Weichen_fuer_Rot_Rot.html
oder http://www.welt.de/welt_print/article2819039/Linke-stellt-die-Weichen-fuer-Rot-Rot.html









Warum der Fall Tillich nicht zu lösen ist

Die CDU entdeckt ihre Vergangenheit, Sachsens Ministerpräsident

Tillich gibt Einblick in sein Leben. Doch sein Handeln als DDR-

Funktionär entzieht sich einer objektiven Bewertung

http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1224400.html



Stanislaw Tillich »Ich gehe damit ganz offen um«

Was Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) über seine

Vergangenheit und den Umgang der Deutschen miteinander sagt

http://www.super-illu.de/aktuell/_high_Stanislaw_Tillich_Ich_gehe_damit_ganz_offen_um__909290.html









CDU bekennt sich zu DDR-Vergangenheit

Die CDU hat sich zu ihrer Vergangenheit als Blockpartei in der DDR

bekannt. Die Delegierten des CDU-Parteitags in Stuttgart stimmten

am Dienstag einstimmig für einen Antrag, der eine Mitwirkung der

CDU im System der SED-Diktatur einräumt

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1228206128784.shtml
und http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1224457.html



Der Vorsitzende der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,

Rainer Eppelmann, lobt die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit

der CDU

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/884192/
und http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1228193465488&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=0



Nicht nur die CDU hat eine DDR-Vergangenheit

http://www.lr-online.de/nachrichten/LR-Themen-Fall-Tillich-DDR-Vergangenheit-Blockfloetendebatte;art1065,2295417



"Es ist längst nicht alles gesagt"

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1640087_Es-ist-laengst-nicht-alles-gesagt.html



Die Ost-CDU als Hort der bürgerlichen Wohlgesinnten? Alles Lüge!

Wer in der DDR Christ an der Gemeindebasis war, blieb auf Distanz

zur Block-CDU. Erinnerungen eines taz-Mitarbeiters

http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/nachrichten-aus-der-nische/



"Von diesen Halunken wollen wir uns nicht vorführen lassen."

http://www.welt.de/welt_print/article2818901/Schmierfink-aus-dem-Westen.html



Lafontaine wirft CDU Heuchelei vor

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe als Mitglied der SED-

Jugendorganisation FDJ "zur Kampfreserve" der Partei gehört.

http://www.focus.de/politik/deutschland/ddr-vergangenheit-lafontaine-wirft-cdu-heuchelei-vor_aid_353115.html



Die Wahrheit über die DDR-Blockparteien

Wer die DDR-Vergangenheit richtig aufarbeiten will, muss den

Unterschied zwischen der SED und den anderen DDR-Parteien

kennen. Blockparteien wie die CDU dienten vor allem einem

Zweck: Sie sollten den totalitären Herrschaftsanspruch der SED

kaschieren

http://www.welt.de/politik/article2812500/Die-Wahrheit-ueber-die-DDR-Blockparteien.html



Wer DDR-Geschichte aufarbeiten will, sollte alle Massenorganisationen sichten

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11377652/492531/Wer-DDR-Geschichte-aufarbeiten-will-sollte-alle-Massenorganisationen.html









FDP sieht sich bei DDR-Parteiaufarbeitung nicht in der Pflicht

Niebel weist auf Aufarbeitung durch Friedrich-Naumann-Stiftung hin

http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Politik/artikel.php?id=40716









Der Wendefrust sitzt tief

DDR-Bürgerrechtler Jens Reich: "Bündnis von Kohl mit der Ost-

Bevölkerung unterdrückte Erneuerung"

http://www.welt.de/welt_print/article2825003/Der-Wendefrust-sitzt-tief.html









Aus DDR-Biografien kann der Westen lernen

Wege ins Offene: Angela Merkel ist eine idealtypische ostdeutsche

Aufsteigerin, doch sie spricht nicht gern davon. Ostdeutschland

fühlt sich gern vom Westen unverstanden, dabei versteht es sich

oft selbst nicht

http://www.tagesspiegel.de/kultur/Ostalgie;art772,2673295









Stasiverdacht gegen ARD-Korrespondent entkräftet

Der Stasiverdacht gegen den Rom-Korrespondeten des Bayerischen

Rundfunks und ehemaligen Nachrichtenchef von ARD-aktuell,

Bernhard Wabnitz, ist entkräftet worden. Die "Welt" hatte die

Vorwürfe gegen Wabnitz Anfang November aufgebracht

http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EA078D1AC2AC543D898F68878B3A8BA92~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed
und http://www.morgenpost.de/printarchiv/kultur/article991682/Gutachten_ARD_Journalist_Wabnitz_war_kein_Stasi_Agent.html









30 Jahre Friedensgebet in Erfurt

Die Friedensgebete in Leipzig gelten als Ausgangspunkt der

politischen Wende in Deutschland, ihre Tradition entstand

jedoch etwa 150 Kilometer weiter - in Erfurt

http://www.n-tv.de/1063254.html









Publizist Klaus Rainer Röhl wird 80

Das linke Politmagazin «konkret» ist sein Lebenswerk. Die spätere

RAF-Terroristin Ulrike Meinhof war seine Ehefrau. Seine politische

Gesinnung hat der einst linke Rebell, der auch der verbotenen

kommunistischen Partei KPD angehörte, nach und nach über Bord

geworfen. Heute ist der konservative Autor FDP-Mitglied, schreibt

für die «Preußische Allgemeine Zeitung», zählt frühere Gegner zu

seinen Freunden

http://www.borkenerzeitung.de/aktuelles/kultur/kultur/845414_Publizist_Klaus_Rainer_Roehl_wird_80.html
oder http://www.monstersandcritics.de/artikel/200848/article_114676.php/Publizist-Klaus-Rainer-R%C3%B6hl-wird-80



Der Wirrkopf

http://www.sueddeutsche.de/kultur/46/449771/text/
und http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Klaus-Rainer-Roehl;art15532,2673805









Norwegische Schüler schmuggelten Waffen

Eine Klassenfahrt zum Thema "Frieden" zeigte wenig Wirkung bei

norwegischen Schülern. Die Studienreise zum Konzentrationslager

*Wort ist gesperrt* nutzten einige 15-Jährige und ein Begleiter, um sich mit

Wurfsternen, Schlagringen, Klappmessern und einer Kalaschnikow

einzudecken

http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,379384,00.html









Güstrower Stahlwerk: Spielball zwischen den Mächten

Das frühere Güstrower Stahlwerk war nach 1945 Zankapfel im

Kalten Krieg. Bereits am 21. April 1945 waren sowjetische

Spezialisten in Deutschland unterwegs, um die von den Männern

um Wernher von Braun zurückgelassenen Dokumente und die

von den Amerikanern nicht entdeckte Raketentechnik zu sichern

und Produktionsstätten zu erkunden

http://www.svz.de/lokales/guestrow/artikeldetails/article/214/spielball-zwischen-den-maechten.html









Fotografie: Bevor die Freunde abzogen

Eine Ausstellung des Deutsch-Russischen Museums in Berlin

dokumentiert den Alltag russischer Soldaten in Deutschland

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11378286/63369/Eine-Ausstellung-in-Berlin-dokumentiert-den-Alltag-russischer.html



Die letzten Tage der Roten Armee

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/ratgeber/243877.html









Dinkelsbühl

Trauer im Zeichen doppelter Erschütterung

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Volkstrauertag sprach Hans

Bergel zum Thema "Die Opfer des Kommunismus im Osten Europas"

http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verband/8367-hans-bergel-trauer-im-zeichen.html









Holodomor? Nie gehört!

Ist es denkbar, dass im 20. Jahrhundert in einem Teil Europas

Millionen von Menschen ermordet und in den Tod getrieben wurden,

und kaum jemand weiss etwas darüber? Beschämt müssen wir,

müssen gerade die Medien eingestehen: So war es, und so ist es.

Der Hungermord Stalins an vier bis sieben Millionen Ukrainern vor 75

Jahren war damals kein Thema in der Weltpresse. Er wurde nicht nur

von Sympathisanten des Kommunismus, sondern auch von Zeitungen

wie der «New York Times» verharmlost

http://www.tagblatt.ch/aktuell/international/international/Holodomor-Nie-gehoert-;art620,1216910
und http://www.tagblatt.ch/aktuell/international/international/Stalin-liess-Millionen-verhungern;art620,1216920









Bonn: Köhler eröffnet Ausstellung zu Nationalsymbolen

Nationalstolz sei für ein Land dasselbe wie Selbstachtung für den Einzelnen

http://www.zeit.de/news/artikel/2008/12/04/2676719.xml
und http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=530771









Bremen

Russischer Soziologe Zaslavsky erhält Hannah-Arendt-Preis

In seinem jüngsten Werk . er das Massaker von Katyn: 1940

ermordete der russische Geheimdienst dort mehr als 25.000 polnische

Offiziere und Intellektuelle

http://www.taz.de/regional/nord/bremen/artikel/?dig=2008%2F12%2F05%2Fa0005&cHash=d9278bb6fd









Do swidanja, eine Drohung

Oleg Liskin war 2005 der erste Russe, der politisches Asyl in Berlin

bekam. Ruhe war danach aber nicht. Moskau erklärte ihn zum

Kriminellen - und fordert jetzt erneut seine Auslieferung

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite-Oleg-Liskin-Russland-Wladimir-Putin-Politisches-Asyl-Berliner-Kammergericht;art705,2676971









RUSSLAND



Konferenz in Moskau kratzt am "Mythos Stalin"

Am liebsten würden Moskaus junge Historiker den Stalin-Terror so

aufarbeiten, wie die Deutschen mit Hitlers Völkermord umgegangen

sind. Doch der Sowjetdiktator ist beim Großteil der Russen weiter

populär

http://science.orf.at/science/news/153602
und http://www.n-tv.de/1063722.html



Ungebrochene Verehrung

http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.php?cid=29-22382459&Ressort=pol&Ausgabe=a&RessLang=&BNR=0



Ausstellung über 90-jährige Geschichte des Abwehrdienstes

Zu Beginn seiner Entstehung hatte der einheimische Abwehrdienst

unter anderem zur Aufgabe, die zahlreichen ausländischen

Interventen zu bekämpfen, "die auf unseres Territorium gekommen

waren, um den sozialistischen Staat zu zerschlagen"

http://de.rian.ru/culture/20081204/118693498.html



Wladimir Putin gibt sich im Fernsehen wieder sehr präsidial

Die Sendung endete mit der Frage: "Was lieben Sie am meisten?"

Putin: "Russland."

http://www.welt.de/welt_print/article2830652/Wladimir-Putin-gibt-sich-im-Fernsehen-wieder-sehr-praesidial.html





UKRAINE



Ukraine weist Russlands Vorwürfe wegen *-Helfer zurück

Im Streit um das Denkmal für die Ukrainer, die während des zweiten

Weltkrieges gegen sowjetische Truppen gekämpft haben, weist die

Regierung in Kiew Russlands Vorwürfe zurück

http://de.rian.ru/postsowjetischen/20081129/118609170.html





SLOWAKEI



Sicherheitschef soll kommunistischer Agent gewesen sein

Ausgerechnet der heutige Chef des Nationalen Sicherheitsamtes

der Slowakei (NBU) soll nach einem Zeitungsbericht wissentlich

als Agent für den kommunistischen Geheimdienst der einstigen

Tschechoslowakei gearbeitet haben

http://derstandard.at/?url=/?id=1227287536928





TSCHETSCHENIEN



Im Visier des Präsidenten

Sulim Jamadajew ist in die Illegalität abgetaucht. Der Tschetschene,

der den Titel "Held Russlands" trägt und bis zum Sommer das

tschetschenische Sonderbataillon "Wostok" kommandierte, sitzt

an einem sicheren Ort - vermutlich in Moskau. Und er hofft, seinen

Killern zu entkommen

http://www.welt.de/welt_print/article2782901/Im-Visier-des-Praesidenten.html





JUGOSLAWIEN



Erinnerung an die Brüderlichkeit

142 Delegierte aus Titos Partisanenarmee schufen am 29. und am 30.

November 1943 die gesetzlichen Grundlagen für einen jugoslawischen

Staat der Nachkriegszeit. Als Gesandte des Antifaschistischen Rats der

Volksbefreiung Jugoslawiens, kurz: AVNOJ, waren sie unter zum Teil

schwierigsten Umständen aus allen Gegenden des 1941 von * und

Mussolini zerstückelten Staats in die bereits befreite Zone um Jajce

gelangt

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/erinnerung_an_die_bruederlichkeit_1.1352406.html





SCHWEIZ



Späte Ehrung Karl Lennart Oeschs in Finnland

General Karl Lennart Oesch wird von seinem finnischen Biografen

als «Retter Finnlands» bezeichnet, weil er im Juni 1944 in einer fast

hoffnungslosen Situation den sowjetischen Grossangriff im Osten

Finnlands abwehrte. Die gescheiterte Offensive bei Tali-Ihantala

veranlasste Stalin dann, den Feldzug gegen Finnland zugunsten der

Offensive gegen *-Deutschland abzublasen. Oeschs Tragik war,

dass der Ruhm für diese grosse Tat dem Feldmarschall Mannerheim

zufiel, der trotz Fehlern als grosser Heerführer Finnlands verehrt

wurde. Demgegenüber musste Oesch nach dem Waffenstillstand als

Kriegsverbrecher ins Gefängnis

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/spaete_ehrung_karl_lennart_oeschs_in_finnland_1.1358266.html





NIEDERLANDE



Aufregung um Heesters-Interview: «* ein netter Kerl»?

Frau des Schauspielers: Mein Mann wurde mit den Fragen «hereingelegt»

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1228286222162
und http://www.stern.de/panorama/:Interview-Heesters-*-Fragen/647893.html





USA



'The Privileged Life and Radical Presidency of F. D. Roosevelt

In 1937, the story goes, an eminent psychiatrist died. He went to

heaven and appeared at the pearly gates. "We've been waiting for

you," said Saint Peter. "We're worried about God. He seems to be

suffering from delusions of grandeur. He thinks He's Franklin D.

Roosevelt."

http://www.post-gazette.com/pg/08335/931109-148.stm?cmpid=news.xml









TV-TIPS





Sa, 06.12.08, 21:10 Uhr, Phoenix

The War - Furchtbare Entscheidungen

Während die Alliierten nach dem Zurückdrängen durch die

Ardennenoffensive Zentimeter für Zentimeter zurück erobern,

schreitet die Rote Armee auf Berlin zu. Im Pazifik gehen US-

Streitkräfte an Land der kleinen Vulkaninsel Iwojima und

fechten einen erneuten blutigen Kampf gegen die Japaner,

während die Luftstreitkräfte japanische und deutsche Städte

in ein Flammenmeer verwandeln

Auch Sa, 13.12.08, 14:55 Uhr, Phoenix





Mo, 08.12.08, 09:05 Uhr, 3-sat

Stalin als Vorbild

Wiederholt sich die russische Geschichte?





Sa, 13.12.08, 21:10 Uhr, Phoenix

The War - Eine Welt ohne Krieg

Die Schlacht um Okinawa ist grausam und zieht sich über Wochen

hin. Als Okinawa Anfang Juni schließlich unter amerikanischer

Kontrolle ist, haben 92.000 japanische Soldaten und 100.000

Zivilisten den Tod gefunden









VERANSTALTUNGSHINWEISE





Berlin - Dienstag, 9. Dezember 2008, 19 Uhr

Die DDR-Bürgerrechtlerin und langjährige Bundestagsabgeordnete
der CDU Vera Lengsfeld spricht zum Thema ihres gleichnamigen
Buches:

" N e u s t a r t "

Ist ein Neustart in der Politik möglich, oder ist die Politik am Ende? Die
Entscheidungen der Politik werden immer undurchsichtiger und teurer. Ob
„Klimapolitik“, Steuergeld für so genannte „Nichtregierungsorganisationen“
oder Entwicklungshilfe für China oder Russland: die Liste politischer
Fehlentscheidungen ist lang, die Wähler wenden sich ab. Bald wird das
Nichtwählerlager die absolute Mehrheit erreichen. Die Zerfallsprozesse in
der SPD sind bereits unübersehbar, in der CDU mindestens in Berlin
offensichtlich. Gibt es zum herkömmlichen Parteiensystem eine Alternative?
Die Autorin ist überzeugt, dass die Parteien nicht mehr die Kraft zu nötigen
Veränderungen haben. Sie müssen Druck von der Gesellschaft bekommen.
Diskutieren Sie mit Vera Lengsfeld, wie dieser Druck aussehen könnte.



Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren

der Opfer des Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193





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Berlin - Dienstag, 09.12.2008, 19.00 Uhr

Schattenmänner - Stasi-Spitzel hautnah und "Weit fort"

Der Roman der Malerin Cornelia Schleime

Ort: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18, 10117 Berlin-Mitte

Veranstalter:
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.
Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen





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Berlin - Mittwoch, 10. Dezember 2008, 19.00 Uhr



Ruhe vor dem Sturm? Berlin 1988

Der Abend bietet eine politische Bilanz des Jahres 1988 in West- und Ost-Berlin,
aber auch einen Ausblick auf die Friedliche Revolution. Im Osten der Stadt trat
die Opposition immer offener auf, und erste Risse im Gebäude der SED-Diktatur
wurden sichtbar. Im Westen regierte erstmals eine rot-grüne Koalition, und die
Besetzung des Lenné-Dreiecks brachte das Grenzregime an der Mauer durcheinander.
Der wirtschaftliche Niedergang im Osten schritt voran, und das Insel-Idyll im Westen
erwies sich als brüchig. Protestformen des Westens tauchten plötzlich im Osten auf,
was wiederum den Westen irritierte. Diesem und weiteren Phänomenen soll im Rahmen
der Veranstaltung nachgegangen werden.

mit:
Walter Momper (SPD, 1988 Regierender Bürgermeister),
Wolfgang Rüddenklau (1988 Umweltbibliothek),
Reinhard Weißhuhn (1988 Bürgerrechtler),
Wolfgang Wieland, MdB (1988 Fraktion der Alternativen Liste im Abgeordnetenhaus)

Moderation:
Dr. Jens Schöne (Stellvertretender Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen)

Ort: Berliner Stadtbibliothek, Berlin-Mitte, Breite Straße 30-36, Berlin-Saal


Veranstaltung des LStU Berlin
in Kooperation mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin





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Berlin



AKTE - R –

Ein deutsch-deutscher Krimi von Mirko Böttcher

Kooperation Kulturring Berlin e.V. und THEATER STRAHL

Gefördert von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Mi + Do, 10. + 11. Dezember, jeweils 10.00 und 19.00 Uhr

Fr, 12. Dezember, 10.00 Uhr

Tickets: 030 - 9860824 13



Weitere Vorstellungen und Infos

http://www.theater-strahl.de/stuecke/akte_r.html





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Berlin - 11. Dezember 2008, 19:00 Uhr



Soziales Paradies oder Stasi-Staat?

Selten hat eine soziologische Studie so viel Staub aufgewirbelt wie die

Untersuchung von Monika Deutz-Schröder und Klaus Schröder über das

DDR-Bild von Schülern aus vier Bundesländern. Das mangelnde Sach-

wissen wie auch die Verklärung der Vergangenheit sind erschreckend.

Haben die Lehrer, die Eltern oder die Medien versagt – oder alle zusammen?

Die Studie und deren Forderungen sind nicht unumstritten: Der Berliner

Bildungssenator will mit einer Konkurrenzstudie die Ergebnisse überprüfen,

und die Fachwelt spaltet sich in Befürworter der Studie und erbitterte

Gegner. Der Autor der Studie, Klaus Schröder, erläutert seine Forschungs-

ergebnisse und diskutiert mit Martin Sabrow, einem der bekanntesten

deutschen Zeithistoriker.



Es diskutieren:

Prof. Dr. Klaus Schröder

Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat und Autor der Studie

Prof. Dr. Martin Sabrow

Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung

Moderation:

Dr. Stefan Wolle

Wissenschaftlicher Leiter des DDR Museums



Um Anmeldung wird gebeten unter

post@ddr-museum.de oder

Tel. (030) 847 123 73-0



DDR Museum

Karl-Liebknecht-Straße. 1

10178 Berlin

http://www.e-politik.de/blog/04122008/Soziales-Paradies-oder-Stasi-Staat.html





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Berlin - Freitag, 12. Dezember 2008, 20.00 Uhr



"Jubiläen. Von Jubeldaten und Tabuterminen"

Präsentation des aktuellen Heftes 4/2008
der Aufarbeitungszeitschrift "Horch und Guck"

Film-Einführung: Petr Koura (Tschechien, Filmhistoriker)

Film-Vorführung „Lerchen am Faden“ (CSSR 1969, Deutsche Fassung, 93 Minuten,
u. a. mit Rudolf Hrusinsky und Václav Neckáø als Pavel Astrolog).

Ermutigt durch den „Prager Frühling“ verfassten Autor Bohumil Hrabal und Regisseur
Jiøí Menzl das Drehbuch dieser Parabel über das Leben in einer kommunistischen
Diktatur. Gedreht wurde „Skrivánci na niti“ (Lerchen am Faden) nach dem Einmarsch
der Truppen des Warschauer Pakts. Kaum fertig gestellt, landete der Film 1969 im
Tresor. Die Uraufführung erfolgte erst 1990 bei der Berlinale und brachte ihm einen
„Goldenen Bären“ ein.

Gefördert durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Strasse 32, Berlin-Prenzlauer Berg
www.kino-krokodil.de

Einladung:
http://www.horch-und-guck.info/hug/fileadmin/user_upload/downloads/pdf/Lerchen_am_Faden_-_12-12-2008.pdf

Das Inhaltsverzeichnis des neuen Heftes:
http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2008/heft-62/inh/

Bestellen können Sie per email oder im Internet:
http://www.horch-und-guck.info/hug/metanavigation/bestellung/


-- HORCH UND GUCK
Zeitschrift zur kritischen Aufarbeitung der SED-Diktatur
Winsstr. 60, 10405 Berlin
Tel: 030/51301942 (Johannes Beleites)
Tel: 030/88552170 (Peter Grimm)
E-Mail: info@horch-und-guck.info
Internet: www.horch-und-guck.info





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Dienstag, 16. Dezember 2008, 19 Uhr

Zum Jahresausklang laden wir Sie ein zu einem poetisch-musikalischen Abend
mit dem bekannten Berliner Liedermacher und ehem. DDR-Dissidenten

Stephan Krawczyk

Danach Beisammensein mit Punsch und Gebäck.



Förderverein

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des

Stalinismus e.V.

Nikolaikirchplatz 5-7

10178 Berlin

Tel.: 2834327 / Fax: 28097193





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Erfurt - Mittwoch, 17.12.2008, 12 Uhr

Das Thüringer Sozialministerium legt am 17.12.2008 den Forschungsbericht
des Jenaer Zentrums für empirische Sozial- und Kulturforschung zur sozialen
Lage der Opfer des SED-Regimes in Thüringen vor. Die Veranstaltung beginnt
um 12 Uhr und endet um 17:30 Uhr. Sie findet statt im Plenarsaal des Thüringer
Landtags in der Jürgen-Fuchs-Straße 1 in Erfurt.

Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk"
Am Rähmen 3
07743 Jena
Tel.: 03641 228605
Fax: 03641 229743
URL: http://www.thueraz.de
mailto: archiv@thueraz.de





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Sehr geehrte Damen und Herren,



wir freuen uns, Ihnen beiliegend den Link zur Einladung, der Programmbeschreibung

und zum Anmeldebogen der zweiten Geschichtsmesse: 20 Jahre Friedliche Revolution

und Deutsche Einheit zusenden zu können, die vom 29.-31. Januar 2009 in Suhl

(Thüringen) stattfinden wird:

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/downloads/pdf/2009/Einladung_Geschichtsmesse_2009.pdf?PHPSESSID=52ecb11f73f72ece2d1bb357a5201061



Reaktionen auf die erste Geschichtsmesse finden Sie unter:

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/downloads/pdf/2008/va140308_Presse.pdf?PHPSESSID=52ecb11f73f72ece2d1bb357a5201061



Über Ihre Teilnahme würden wir uns sehr freuen! Für Fragen und Anregungen stehen

Ihnen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Projektbüros wie immer gern zur

Verfügung.



Mit besten Wünschen für Ihre Arbeit und freundlichen Grüßen,



Ihre Bundesstiftung Aufarbeitung





Dr. Jens Hüttmann

Projektbüro "20 Jahre Friedliche Revolution"

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Fon +49 (30) 31 98 95 - 209

Fax +49 (30) 31 98 95 - 210 o. 224

www.stiftung-aufarbeitung.de





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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



- Deutsche Zeitgeschichte - Veranstaltungskalender

http://deutsche-zeitgeschichte.de/veranstaltungen.php



- Bundesstiftung Aufarbeitung

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/veranstaltung2008.php



- Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

http://www.bstu.bund.de/cln_030/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true



- Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

http://www.stiftung-hsh.de/index.php









BUCHBESPRECHUNGEN:





Blick in Stalins Hölle

Martin Amis' Roman «Haus der Begegnungen» ist ein Rechen-

schaftsbericht, der nicht weniger im Visier hat als ein ganzes Leben.

Im September 2004 bucht der betagte Ich-Erzähler auf einem

Touristendampfer die Gulag-Tour. Ein seltsamer Reisender, ein

räsonierend übellauniger Alter, inzwischen sechsundachtzigjährig.

Aber die Tour ist für ihn mehr als ein fröstelndes Erinnern, es ist die

grauenhafte Konfrontation mit dem Gewesenen, das für den ehemals

Inhaftierten nie aufgehört hat, schmerzende Realität zu sein

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/blick_in_stalins_hoelle_1.1352399.html









ZITATE





Denn erstens

ist es anders

und zweitens

als man denkt



Verfasser unbekannt





Die in der vergangenen Woche hier aufgeführte Napoléon-Aussage

("Es gibt kein gutmütigeres, ...") wurde diesem offenbar (böswillig)

in den Mund gelegt, und zwar von Josef Görres, Herausgeber des

Rheinischen Merkur, den Napoléon als "fünfte feindliche Großmacht"

bezeichnete. Im Mai 1814 veröffentlichte Görres das vermeintliche

Zitat innerhalb der literarischen Fälschung "Napoleons Proklamation

an die Völker vor seinem Abzug auf die Insel Elba".

http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_G%C3%B6rres



Auf über 5.000 Internet-Seiten (und sicher auch noch anderswo)

wird Napoléon trotzdem mit besagter Aussage falsch zitiert...



Dank für den Hinweis an Peter Hild



TM
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 20:36    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,


nachdem in der vergangenen Woche verschiedene Politiker mit
Kritik an der Birthler-Behörde und Forderungen nach einem Ende
der Stasi-Akten-Aufarbeitung an die Öffentlichkeit gegangen sind,
hat sich die UOKG in einem offenen Brief für den Erhalt und für
die Arbeit der Birthler-Behörde eingesetzt. Bitte lesen Sie dazu
das beigefügte PDF-Dokument in der Anlage.

Im Folgenden erhalten Sie wieder einige Ausgewählte Internet-
Artikel aus der vergangenen Woche. Wegen meiner Teilnahme
an der Geschichtsmesse "20 Jahre Friedliche Revolution und
Deutsche Einheit" der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur vom 29. bis 31. Januar in Suhl erscheinen die
nächsten E-Mail-Informationen erst wieder am 6. Februar.


Mit freundlichen Grüßen


Theodor Mittrup

Union der Opferverbände
Kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel. 030 557793-51/-54,
Fax: 030 557793-40
Email: uokg2@yahoo.de

INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN

Birthler protestiert gegen das Vorgehen gegen Memorial

In ungewöhnlich scharfer Form haben die Bundesbeauftragte für

die Unterlagen der DDR-Staatssicherheit, Marianne Birthler, und

ihre Stasiarchiv-Kollegen aus Polen, Ungarn, Tschechien und der

Slowakei in einem offenen Brief an den russischen Präsidenten

Dimitri Medwedew gegen das Vorgehen staatlicher Behörden gegen

die russische Menschenrechtsorganisation Memorial in St. Petersburg

protestiert

bstu.bund.de



Memorial soll für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden

tagesspiegel.de



British scholar rails at police seizure of anti-Stalin archive

guardian.co.uk





Fast 1.500 Anträge auf Zuwendung von SED-Opfern abgelehnt

Bis zum Ende Juni des Vorjahres sind 1.472 Anträge von SED-Opfern,

eine "besondere Zuwendung" zu erhalten, abgelehnt worden, weil die

Betroffenen nicht mindestens sechs Monate in Haft waren

bundestag.de



Magdeburg: Oberlandesgericht verweigert Witwe Opferrente

Heinz Hobitz starb während sein Antrag noch bearbeitet wurde

volksstimme.de





Informationstage zu Stasi-Unterlagen in Lübeck

Fachkundige Mitarbeiter der BstU geben im Rahmen des Beratungs-

angebots am Mittwoch, 28. Januar 2009, von 14 bis 18 Uhr und am

Donnerstag, 29. Januar, von 10 bis 18 Uhr Antworten auf Fragen zur

Akteneinsicht und zur weiteren Nutzung der Stasi-Unterlagen

pinwand.ln-online.de









AUFARBEITUNG UND GEDENKEN





Brandenburg: Konzept Erinnerungskultur steht zur Diskussion

"Geschichte vor Ort" titelt das Konzept zur Erinnerungskultur von

1933 bis 1990 im Land Brandenburg. Das Ministerium für Wissen-

schaft, Forschung und Kultur stellt den Entwurf nun öffentlich zur

Debatte. Mit dem Konzept soll die Diskussion um klare moralische,

gesellschaftlich verhandelte Leitlinien für eine demokratische

Erinnerungskultur gefördert werden. "Zum ersten Mal wird in

unserem Land eine solch umfangreiche Zusammenstellung zur

Erinnerungskultur vorgestellt“, betonte Kulturministerin Professor

Dr. Johanna Wanka

niederlausitz-aktuell.de



Bitte lesen Sie dazu auch den Brief des Vorstandsmitglieds

der Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950 e.V.

Hanns Osterloh an das MfWFK Potsdam





Jena: Opfer-Denkmal beschlossen

Jena erhält ein Denkmal, das der Opfer der politischen Regimes

zwischen 1945 bis 1989 gedenken soll. Der Stadtrat gab Grünes

Licht für den künstlerischen Wettbewerb

jenatv.de und tlz.de





Marburg: Die strafrechtliche Aufarbeitung der SED-Diktatur

12. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Die demokratische

Revolution von 1989 – Geschichte, Politik, Recht"

02.02.2009,18:00 Uhr

uni-marburg.de und snob-webkommune.de





Widerstand und Opposition in der DDR

Um eine verstärkte Auseinandersetzung mit der jüngsten deutschen

Geschichte anzuregen, hat die Friedrich-Naumann-Stiftung für die

Freiheit das Thema Geschichte von Opposition und Widerstand in der

DDR zu einer Veranstaltung gemacht: "Vom individuellen Widerstand

zur friedlichen Revolution – Die Ereignisse des Jahres 1976 als Zäsur

und Vorboten des Endes der DDR"

freiheit.org





Das Schweigen der Anderen

Vom verleugneten Erbe der DDR-Bürgerrechtler

Welt Online





Joachim Gauck: Die Stasi war ein Angst-Thema

Vor 19 Jahren war die Stasi-Zentrale in Berlin gestürmt worden.

MDR Info sprach aus diesem Anlass mit dem ehemaligen Leiter

der Stasi-Unterlagenbehörde

mdr.de





9. Oktober soll städtischer Gedenktag in Leipzig werden

In diesem Jahr werden in der Messestadt die Feierlichkeiten zum

20. Jahrestages der Friedlichen Revolution stattfinden. Anlässlich

dieses Jubiläums soll der 9. Oktober in Leipzig als städtischer

Gedenktag eingeführt werden

leipzig-seiten.de und lvz-online.de









ZEITZEUGEN BERICHTEN





Bochum

Zeitzeugen erklären Schülern die DDR-Geschichte

Projekt der Ruhr-Universität Bochum zur Aufarbeitung einer Diktatur

Informationsdienst Wissenschaft, uni-protokolle.de, derwesten.de





Bad Zwischenahn

"Wer den Kopf benutzte war Staatsfeind"

Reinhard Schwartz berichtet als Stasi-Opfer über "Schicksal Anders-

denkender in der DDR"

Nordwest Zeitung





Point Alpha

Schüler forschten über DDR

"Wir haben Geschichte in Theorie und Praxis erlebt", erzählte eine

Schülerin bei der Präsentation einer zweijährigen Projektarbeit im

Haus auf der Grenze auf Point Alpha

Fuldaer Zeitung





Potsdam

Udo Scheer rückt Klischees zurecht

"Es war nicht alles schlecht in der DDR" oder "Die Idee des

Sozialismus ist an sich gut, sie wurde nur schlecht ausgeführt",

diese Auffassungen sind immer wieder und neuerdings vermehrt

zu hören. In der Arche nahm Udo Scheer die gängigen, sanft

freundlichen Rück-Sichten auf den DDR-Alltag auf, um sie eine

nach der anderen durch Fakten und Anekdoten zu widerlegen

Märkische Allgemeine









MEINUNGSUMFRAGEN





Ostdeutsche zunehmend unzufrieden

Ostdeutsche werden seit acht Jahren immer unzufriedener mit ihrer

Lebenssituation

mdr.de



Jeder Neunte im Osten Deutschlands wünscht sich die DDR zurück

bild.de



Brandenburger SPD zweifelt Studie an

In der märkischen SPD wird die Studie als wenig glaubwürdig

beurteilt. Seit Jahren betreibe der Sozialverband Volkssolidarität

gemeinsam mit der Linkspartei diese Schwarzmalerei, kritisiert

SPD-Sozialexpertin Sylvia Lehmann

Märkische Allgemeine









WEITERE PRESSEMELDUNGEN





Weimar:

Einsicht in Stasi-Akten - Andrang war kaum zu bewältigen

Dass fast 20 Jahre nach der Wende das Interesse an Einsicht in

Stasi-Akten ungebrochen ist, zeigte sich am Dienstag im Neubau

der Stadtverwaltung an der Schwanseestraße. Vom übergroßen

Andrang wurden auch die erfahrenen MitarbeiterInnen der Außen-

stelle Erfurt der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) überrascht. Die

Schlange der vor Raum 127 geduldig wartenden Bürger reichte

bisweilen die Treppe ins Erdgeschoss hinab

TLZ.de





Vorwärts in die DDR

Was haben wir doch alle Angst gehabt vor Linken, vor Sozialismus

und Sozialisierung. Und jetzt? Nicht die Linke siegt, sondern Wirt-

schaft und Manager kapitulieren. Ausgerechnet zum 60. Jahrestag

der Bundesrepublik steht die soziale Marktwirtschaft, Deutschlands

wirtschaftliches und ordnungspolitisches Kerninventar, vor dem

Ausverkauf – so viel Staat war selten

wiwo.de





Keine Absage an Rot-Rot

Die brandenburgische SPD hält sich die Option auf ein Bündnis mit

der Linken nach der Landtagswahl im Herbst ausdrücklich offen. "Wir

haben hohen Respekt vor den Wählern", sagte SPD-Generalsekretär

Klaus Ness

Märkische Allgemeine





Wanka ist neue Landesvorsitzende der CDU in Brandenburg

Die Brandenburger Wissenschaftsministerin Johanna Wanka wurde am

Sonnabend wie erwartet zur neuen Vorsitzenden der Brandenburger

CDU gewählt. Sie forderte die Landespartei zu einem Neuanfang auf.

CDU-Generalsekretär Pofalla unterstützte sie und warnte auf dem

Parteitag vor Rot-Rot in Brandenburg

Tagesspiegel I und Tagesspiegel II





Geldauflage für Finanzchef von Gazprom Germania

Felix Strehober muss wegen der Abgabe einer falschen Versicherung

an Eides Statt eine Geldzahlung leisten. Der Manager hatte in einem

Rechtsstreit mit der WELT behauptet: "Ich bin niemals Angestellter

oder sonst wie hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staats-

sicherheit (MfS) gewesen."

Die Welt





Das Misstrauen in Person - Stasi-Personalchef tot

Er war der wichtigste Mann hinter Erich Mielke: Generalleutnant

Günter Möller war für Ordnung und Diszplin in der DDR-Staats-

sicherheit zuständig. Der Hardliner ließ sogar die eigenen Leute

abhören. In der Wendenacht aber sorgte er mit dafür, dass keine

Schüsse fielen

einestages.spiegel.de









MIT VORSICHT ZU GENIESSEN - NACHRICHTEN VON GANS LINKS:





Benefizkonzert für die Opfer des Stalinismus

mit dem Kammermusikensemble "Memorial" und

Solisten vom St. Petersburger Konservatorium.

Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Rachmaninow u. a.

23. Januar 2009, 19:30 Uhr

Grunewaldkirche

Bismarckallee 28b

14193 Berlin

neues-deutschland.de





Der Kaiser aus Amerika

Obama ist würdiger Nachfolger Napoleons. Weil der im 19. Jahr-

hundert scheiterte, befinden wir uns seit 1945 innerhalb des

amerikanischen Imperiums. Eine steile These zur Inauguration

taz.de









INTERNATIONALE GESCHICHTE UND POLITIK





Prominenter Menschenrechtsanwalt in Moskau erschossen

Der bekannte russische Menschenrechts-Anwalt Stanislaw Markelow

und die regierungskritische Journalistin Anastasija Baburowa sind

am Montag in Moskau auf offener Straße erschossen worden

russland.ru, tagesanzeiger.ch, Frankfurter Rundschau





Putin über Merkel: "Sie hat mit mir geschimpft"

Bei seiner Deutschland-Visite gibt Russlands Premier Putin den

Krisenmanager, der weiß, wo im Gasstreit die Schuldigen sitzen

sueddeutsche.de





Butovo: Stalins Schädelstätte bei Moskau

Hier ließ der Diktator während des "großen Terrors" täglich durch

Genickschuss töten

Die Presse, Österreich





Massengräber in Marienburg - Das Geheimnis der Gebeine

Sie schaufelten eine Baugrube und entdeckten ein Massengrab:

In Malbork, dem ehemaligen Marienburg, werden seit Jahren immer

neue Massengräber entdeckt. Was geschah nach Kriegsende in der

früheren preußischen Stadt? Wurden die Bürger Opfer einer Seuche -

oder grausamer Kriegsverbrechen?

einestages.spiegel.de und Märkische Allgemeine



"Die Russen haben alle abgeholt"

Mit elf Jahren sah Gerhard Hintz, wie seine Verwandten und Freunde

verschleppt wurden

Bild.de und 20minuten.ch





Verborgene Spur in die USA

Am Donnerstag läuft der Film Operation Walküre in Deutschland an.

Die *-Attentäter um Graf Stauffenberg suchten damals vergeblich

Unterstützung bei den Alliierten

Kölner Stadt-Anzeiger



Stauffenberg setzte erst einen Braunschweiger auf * an

newsclick.de





Keine Spur mehr von Augenhöhe

Mit Obamas Amtsantritt schwinden die angelsächsischen Gemeinsamkeiten

Welt Online









TV-TIPS





Sa, 24.01.09, 13:15 Uhr, Phönix

Mit Fantasie gegen den Mangel

Eine lustvolle Betrachtung ungewohnt anarchischer DDR-Geschichte





Mo, 26.01.09, 20:05 Uhr, n-tv

Spiegel TV Zeitreise

September-Oktober 1990: Wem gehört die DDR? / Sowjetarmee /

Suizide in der ehemaligen DDR





Mo, 26.01.09, 22.05 Uhr, mdr

Versöhnung oder Fegefeuer

Wem nützen heute die Stasi-Akten?





Di, 27.01.09, 22:05 Uhr, mdr

Plan und Pleite

Erich Honecker setzt seit seinem Machtantritt 1971 und dem

8. Parteitag auf Wohltaten fürs Volk. Die besten Werktätigen

sollen sich in den besten Hotels erholen. Einheit von Wirtschafts-

und Sozialpolitik, so heißt das im Jargon der SED-Oberen





Mi, 28.01.09, 23:00 Uhr, ARD

Meine DDR

Fast 20 Jahre nach ihrem Ende wird über die DDR lebendiger denn

je diskutiert. Der Streit um die Deutung des SED-Regimes ist ein

wiederkehrender Beiklang der politischen Debatte der Bundesrepublik.

Einigkeit besteht noch lange nicht, auch wenn die Einheit längst

vollzogen ist





Sa, 31.01.09, 23:20 Uhr, BR

Alltag einer Behörde

Das Ministerium für Staatssicherheit





So, 01.02.09, 17:03 Uhr, Eins Extra

Die Aktuelle Kamera

In den Tagen des Mauerfalls wollten sie plötzlich alle sehen:

die Aktuelle Kamera ("AK"). Nie zuvor waren die Nachrichten

des DDR-Fernsehens so begehrt. Gezeigt wurde, was 37 Jahre

lang tabu war - das, was die Menschen wirklich bewegte









VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN





Potsdam, 28. und 29. Januar, jeweils 19 Uhr



"Ortsgespräche"

von Dirk Jungnickel

im Theaterschiff Potsdam



Information und Tickets: reiseland-brandenburg.de





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Berlin - Donnerstag, 29. Januar 2009, 19.00 Uhr



Geschichte wird gemacht.
Die Friedliche Revolution 1989/90

Die DDR lebt - und war nie so schön wie heute. Die Erinnerungen an die Diktatur
verblassen. Die Stasi mutiert zu einem normalen Geheimdienst, das totalitäre Herr-
schaftssystem zu einem sozialen Wohlfahrtsstaat. Wie kommt es dazu? Folgt die
Geschichte Gesetzen, oder wird sie gemacht? Wie beeinflusst der öffentliche Diskurs
nachträglich das Bild der DDR und der Friedlichen Revolution im kollektiven und
kulturellen Gedächtnis der Deutschen?

Vortrag: Liza Candidi (Universität Udine)

Podiumsdiskussion u.a. mit:
Michael Jürgs (Publizist)
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk (Historiker)
Hannelore Steer (bis April 1008 stellv. Intendantin des RBB)

Moderation: Uwe P. Richter (Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.)

Veranstalter: Berliner Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheits-
dienstes der ehemaligen DDR und Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.


Ort: European School of Management and Technology (ehemaliges Staatsratsgebäude),
Berlin-Mitte, Schlossplatz 1





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Suhl: Donnerstag, 29. - Samstag 31. Januar 2009



Geschichtsmesse:

20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit



Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der

SED-Diktatur, gefördert vom Bundesministerium für Verkehr,

Bau und Stadtentwicklung

Schirmherrschaft: Bundesminister Wolfgang Tiefensee



Programmablauf: stiftung-aufarbeitung.de





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Berlin - Montag, 9. Februar 2009, 19 - 21 Uhr



Aufbruch in die Demokratie (II)

Über gewonnene und verlorene Hoffnungen politischer Akteure

Veranstalter: Evangelische Akademie zu Berlin



Weitere Informationen und Anmeldung: eaberlin.de





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Berlin, 18.-20. Februar 2009



Tagung "Die Deutsche Frage in SBZ und DDR"

Zeitzeugen und Historiker erörtern und debattieren die Geschichte

der deutschen Frage aus der Perspektive der Bevölkerung und der

Opposition in der SBZ und DDR und kontrastieren sie zur westlichen

Geschichtsschreibung und -forschung bis 1990



Veranstalter: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,

Berliner Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheits-

dienstes der ehemaligen DDR und Deutsche Gesellschaft e.V.



Weitere Informationen und Anmeldung: stiftung-aufarbeitung.de





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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:



Bundesstiftung Aufarbeitung



Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen



Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen









AUSSTELLUNGEN





Falkensee

"Verhaftungen durch die sowjetischen Sicherheitsorgane"

Eine Ausstellung, die am 13. Februar im Heimatmuseum eröffnet wird,

zeichnet 15 Sachsenhausen-Schicksale nach. Kuratorin ist Ines Reich,

wissenschaftliche Mitarbeiterin von Gedenkstätte und Museum

Sachsenhausen. Unterstützt wird sie von Beatrice Falk und Friedrich

Heuer von der Klio, Gesellschaft für historische Recherche und Bildung

Märkische Allgemeine





Plauen

Vogtlankonservatorium zeigt zwei Ausstellungen zur Wende

Die Ausstellungen "Prager Züge" und "20 Jahre Friedliche Revolution

und Deutsche Einheit" wird am 26. Januar, 16 Uhr im Vogtlandkonser-

vatorium "Clara Wieck" in Plauen eröffnet

spitzenstadt.de









BUCHBESPRECHUNGEN





Kindheit und Jugend in zwei deutschen Diktaturen

Zwanzig Jahre nach der Friedlichen Revolution wissen viele Jugend-

liche nur wenig über die DDR. Erst recht nicht darüber, wie sie

wirklich war. Mit "Kinder in Uniform" gibt das Schulmuseum Leipzig

erneut ein Buch heraus, das die Generationen miteinander verbindet.

16 Leipziger Schüler und Studenten befragten ihre Eltern und Groß-

eltern zu deren Erinnerungen an die DDR- und *-Jugendorganisationen

Leipziger Internet Zeitung





Ehrhart Neubert

Unsere Revolution: Die Geschichte der Jahre 1989 / 90

Mitteldeutsche Zeitung





Merle Hilbk:

Die Chaussee der Enthusiasten

Die Journalistin Merle Hilbk hat auf einer Reise durch die Republik

Russlanddeutsche getroffen. Mitgebracht hat sie beeindruckende

Porträts

Rheinischer Merkur









ZITATE





Wer sich zum Ärger hinreißen lässt,

büßt für die Sünden anderer.



Konrad Adenauer
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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 08.05.2009, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

STACHELDRAHT - ONLINE




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



















Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

im Folgenden erhalten Sie wieder einige ausgewählte
Internet-Artikel aus der vergangenen Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup


















REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG





Stephan Hilsberg, MdB:
Zwangsausgesiedelte in Opferpension einbeziehen
Die bisherigen Entschädigungs- und Ausgleichsleistungen für
Zwangsausgesiedelte stehen in keinem Verhältnis zur ihren erlittenen
Verlusten und Demütigungen. Zwar sind die Zwangsausgesiedelten
allesamt juristisch rehabilitiert worden. Alleine die daraus folgende
materielle Entschädigung resp. Wiedergutmachung ist, wie bei vielen
anderen Opfergruppen auch äußerst mangelhaft
stephan-hilsberg.de

Abwahl nach 18 Jahren erfolgreicher Mandatsausübung
stephan-hilsberg.de







INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN





Die Einheit lässt sich nicht zum Denkmal machen
Die Politik war sich einig, dass Berlin ein Einheitsdenkmal braucht.
Nun ist der Wettbewerb um die Gestaltung dieses Denkmals
gescheitert. Eine fulminante Pleite, denn keiner der 525 Entwürfe
fand bei der Jury Gnade
tagesspiegel.de, berlin-magazin.info, presseportal.de

Das Kronprinzenpalais zeigt den "kompletten Schrott"
Vor einer Woche wurde der Wettbewerb zum Einheitsdenkmal
ergebnislos abgebrochen. Keiner der mehr als 500 Entwürfe konnte
die Jury nur ansatzweise überzeugen. Im Gegenteil: Jury-Mitglieder
sprachen von "komplettem Schrott". Dennoch werden die Entwürfe
ausgestellt. Morgenpost Online hat sich umgeschaut

Rede von Kulturstaatsminister Bernd Neumann anlässlich
der Präsentation der Wettbewerbsarbeiten
bundesregierung.de

Die 532 gescheiterten Entwürfe für das Freiheits- und
Einheitsdenkmal in Berlin sind u. a. auch im Internet zu sehen
bbr.bund.de und bundesregierung.de

Koalition: Einheitsdenkmal-Wettbewerb nicht gescheitert
bundestag.de


Andreas Apelt im Gespräch
Nachdem sich unter den mehr als 500 Entwürfen für ein "Freiheits-
und Einheitsdenkmal" in Berlin keiner gefunden hat, der die Jury
zufrieden stellt, soll es nun einen beschränkten Einladungswettbewerb
geben. Das sagte Andreas Apelt von der Deutschen Gesellschaft, die
das Einheitsdenkmal initiiert hat. Zwar habe man einen ehrgeizigen
Zeitplan, so Apelt. Bei einem Denkmal dieser Tragweite dürfe man
aber auch nicht alles übers Knie brechen
dradio.de

Zeitplan für das Einheitsdenkmal steht
Nun soll ein zweiter Wettbewerb gestartet und - wie ursprünglich
geplant - am 9. November ein Siegerentwurf präsentiert werden
morgenpost.de

Schmitz plädiert für gezielte Künstler-Ansprache
Berlins Kulturstaatssekretär André Schmitz will eine künftige
Ausschreibung für das Einheitsdenkmal in der Mitte der deutschen
Hauptstadt einfacher gestalten
ad-hoc-news.de und spiegel.de

"Künstler sind unfähig, Denkmäler zu entwerfen"
Der Wettbewerb für ein nationales Einheitsdenkmal in Berlin
ist gescheitert. Überraschend ist das nicht: Auch bei anderen
Denkmalprojekten seit der deutschen Einheit sind die Künstler
der Zeitgeschichte nicht gerecht geworden
welt.de

Kommentar: Nicht die Kunst hat versagt
tagesspiegel.de

"Kunst hat mit Demokratie relativ wenig zu tun"
tagesspiegel.de

Der kulturpolitische Schaden, den das Scheitern des offenen
Wettbewerbs zum Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal anrichtet,
ist größer, als die Beteiligten glauben
faz.net

Einheitsdenkmal: Eklat bei Ausstellungs-Eröffnung
Während Florian Mausbach, Präsident des Bundesamts für Bauwesen,
Wolfgang Thierse und Kulturstaatsminister Bernd Neumann als
Auslober und Jury-Mitglieder die Entscheidung des Preisgerichts
verteidigten, den zweistufigen Wettbewerb nach der ersten Stufe
abzubrechen, gab es Buhrufe und empörte Zwischenrufe zahlreicher
Wettbewerbsteilnehmer. Aus dem Sitzungsprotokoll der Jury geht
deutlich hervor, dass am Ende nicht in der Sache, sondern aus
politischen Gründen gegen alle Entwürfe gestimmt worden war,
um die Debatte über den Standort und die Funktion des Denkmals
neu zu entfachen
tagesspiegel.de

Im Dickicht der Stätten
Berlin debattiert über das Einheitsdenkmal - der Tagesspiegel-Autor
Michael Zajonz machte einen Rundgang durch die vielfältige Gedenk-
Topografie der Hauptstadt
tagesspiegel.de

Satire: "Niemand hat die Absicht, ein Einheitsdenkmal zu errichten."
welt.de



Leipziger für Einheitsdenkmal am Wilhelm-Leuschner-Platz
Wenn man die Online-Befragung auf www.leipzig.de und die Voten
im Rahmen der Ausstellung im Neuen Rathaus ernst nimmt, dann
favorisieren die Leipzigerinnen und Leipziger den Wilhelm-Leuschner-
Platz als Standort für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in ihrer Stadt
l-iz.de und leipzig-seiten.de



Neumann garantiert Bestand der Stasi-Unterlagen-Behörde
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) gibt eine Bestands-
garantie für die Birthler-Behörde ab: Die Akten des Staatssicherheits-
dienstes der DDR sollen in Berlin weiter öffentlich zugänglich bleiben
und nicht, wie von den Mitarbeitern befürchtet, in den Kellern des
Koblenzer Bundesarchivs verschwinden
presseportal.de oder finanznachrichten.de



Potsdam: Stasi-Beauftragter auch für *-Opfer zuständig
Der künftige Stasi-Beauftragte, den Brandenburg als letztes
ostdeutsches Bundesland 20 Jahre nach dem Mauerfall ernennt,
soll auch für Betroffene der *-Diktatur zuständig sein. Die
Koalitionsfraktionen von SPD und CDU verabschiedeten am
Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf, der im Juli
beschlossen werden soll
tagesspiegel.de und lr-online.de

Kommentar: Lausitzer Rundschau

Mothes legt Pläne für Stasi-Beauftragten vor
Der als erster Brandenburger Stasi-Beauftragte gehandelte
Jörn Mothes hat in Potsdam seine Vorstellungen von dem
geplanten Amt erläutert
rbb-online.de mit Video

Statt "Stasi-Beauftragter" brachte Mothes für das neue Amt die
Bezeichnung "Landesbeauftragter für Diktaturfolgen" ins Gespräch
Märkische Allgemeine

Wer von zwei Diktaturen in Deutschland spricht, muss wissen, wie
viel Verharmlosung des Nationalsozialismus er auf sich laden will
Märkische Allgemeine



Potsdam: Kabinett verabschiedet Erinnerungskonzept
Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) weiß von den Opfern des
Faschismus, die sich sorgen, dass ihre Leiden relativiert werden.
Dass sich auf der anderen Seite manche Opfer des Stalinismus als
»Opfer zweiter Klasse« sehen, darauf verweist sie. Die Erinnerung
an die Zeit zwischen 1933 und 1990 in einem Papier abzuhandeln,
dies birgt zwangsläufig die Gefahr einer unzulässigen Gleichsetzung
von *-Regime und DDR
neues-deutschland.de



"Die DDR war auf jeden Fall eine inhumane Diktatur"
Es war eine schonungslose Rede: Der Präsident des Bundes-
verfassungsgerichts Hans-Jürgen Papier hat auf dem Jahrestreffen
der Stasi-Beauftragten die DDR als Unrechtsstaat bezeichnet.
Gleichzeitig lobte er die Arbeit der Stasi-Beauftragten und warnte
die Justiz, die DDR-Aufarbeitung zu behindern
welt.de



Kley in Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Der FDP-Landtagsabgeordnete Gerry Kley aus Halle (Saale) ist
am Mittwoch in Berlin in den Vorstand der Bundesstiftung zur
Aufarbeitung der SED-Diktatur gewählt worden
halleforum.de



Magdeburg: Direktor der Gedenkstätten gibt Amt auf
Joachim Scherrieble zieht Konsequenz aus Kritik an seiner Arbeit
Mitteldeutsche Zeitung und ad-hoc-news.de







AUFARBEITUNG





Berliner Urteil: Stasi-Spitzel darf anonym bleiben
Erneut hat ein ehemaliger Stasi- Spitzel erfolgreich gegen einen
Medienbericht geklagt, der seinen Klarnamen nennt. Das Berliner
Landgericht hat dem RBB-Magazin "Kontraste" am Dienstag verboten,
über die Stasi-Vergangenheit des Klägers als "IM Wilfried" zu
berichten. Der frühere Spitzel arbeitet als Stuntman und ist mit
einer bekannten TV- Schauspielerin liiert
tagesspiegel.de und faz.net



"Aber eigentlich war die DDR ..."
War die DDR ein Unrechtsstaat? Um sich mit solchen Fragen zu
beschäftigen, muss man eines akzeptieren: Die Runde bei Anne Will
hat eine Komödie gegeben. Prominente Gäste waren Wolfgang
Schäuble und Wolfgang Thierse. Vermisst hat man dagegen einen
schlagfertigen Demagogen der Linken, deren Vertreter Ulrich Maurer
sich mit dem Historiker Hubertus Knabe anlegen musste
cicero.de

Anne Will und die einheitsgraue DDR
Knabe verglich die heutige DDR-Verklärung mit dem Umgang mit der
*-Vergangenheit Mitte der 60er Jahre. Auch damals habe, so
Knabe, 20 Jahre nach dem Ende des Regimes kaum einer die
negativen Seiten der vergangenen Diktatur sehen wollen. Die drei
Politroboter reagierten wie zu erwarten: Autobahn!
ef-magzin.de

Wolfgang Schäuble hat keine Zweifel, dass die DDR ein Unrechtsstaat
war. Mit Ironie kommentiert er: "So ein Rechtsstaat war das, dass
selbst der Text der Nationalhymne verboten war."
welt.de

Video: daserste.ndr.de



Steinmeier nennt DDR Unrechtsstaat
Der SPD-Kanzlerkandidat eröffnete eine Ausstellung zum Mauerfall
auf dem Berliner Alexanderplatz und bezog klar Stellung gegen
eine Verklärung der DDR. Damit widersprach er dem SPD-Minister-
präsidenten von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering.
Dieser hatte vor wenigen Wochen gesagt, in der DDR habe es einen
"Schuss Willkür" gegeben. Er verwahrte sich aber ausdrücklich
davor, die SED-Diktatur einen "Unrechtsstaat" zu nennen.
focus.de

Wolf Biermann brüskierte Frank-Walter Steinmeier
Berliner Kurier

Ausstellung "Mauerfälle" - Das war unsere Revolution
faz.net



Junge Union: Ministerpräsident Sellering verweigert sich
Anfragen und Einladungen zu DDR-Aussagen werden nicht
beantwortet. Nachdem die Junge Union Mecklenburg-Vorpommern
den Ministerpräsidenten Erwin Sellering Anfang April zu einer
Gesprächsrunde über die DDR-Geschichte eingeladen hatte, um
sachlich die von ihm getroffenen Aussagen zum Unrecht in der
DDR zu diskutieren, scheint der Regierungschefs eine Antwort
verweigern zu wollen
mvregio.de



"Die juristische Aufarbeitung der DDR-Diktatur ist gescheitert"
Wie viele Menschen, die im Namen des SED-Regimes Straftaten
und Verbrechen begingen, erhielten nach 1990 eine Haftstrafe?
Die überraschende Antwort: 46. Diese und viele andere Zahlen
zeigen, dass es eine umfassende juristische Aufarbeitung des
DDR-Unrechts nicht gab. Und jetzt ist es zu spät
welt.de



Das Exempel
Keinen hatte die DDR so sehr im Visier wie den Schriftsteller Jürgen
Fuchs. Im Westen ging der Psychoterror durch die Stasi weiter – bis
hin zur Autobombe. Sein Krebstod 1999 schürte den Verdacht, er sei
radioaktiv vergiftet worden
tagesspiegel.de



Leugnung von Stasi-Unrecht soll bestraft werden
Die Leugnung von Verbrechen kommunistischer Staaten muss nach
Ansicht der Thüringer Stasi-Beauftragten Hildigund Neubert unter
Strafe gestellt werden. Ihrer Ansicht nach würde dies helfen, der
Verbreitung totalitärer Gedanken entgegenzutreten
Naumburger Tageblatt, welt.de und n24.de

CSU verlangt Ächtung der Leugnung von Stasi-Verbrechen
Die stellvertretende CSU-Generalsekretärin, Dorothee Bär, verlangt
ein stärkere öffentliche Ächtung der Leugnung von Verbrechen
kommunistischer Diktaturen. «Diejenigen, die das Unrecht von SED
und Stasi leugnen, dürfen in Zukunft nicht mehr ungeschoren davon
kommen»
charivari.com und news-adhoc.com



Merkel ruft zur Beschäftigung mit DDR-Geschichte auf
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zur stärkeren Beschäftigung
mit der DDR-Vergangenheit aufgerufen. "Insbesondere die junge
Generation muss sich mit dieser Zeit beschäftigen, damit sie um den
Wert der Freiheit und der Demokratie weiß", sagte Merkel am
Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft
epd.de



Dopingopfer planen Proteste bei WM
DDR-Dopingopfer planen bei der Leichtathletik-WM in Berlin
zahlreiche Proteste. Der Sport dürfe nicht in alten Mustern
weitergeführt werden, so die Ex-Sprinterin Ines Geipel
spox.com



Aufklärung eines Massenmords
Archäologen helfen dabei, einen Massenmord vom Februar 1945
aufzuklären. In brandenburgischen Jamlitz werden die Überreste
von 753 * des Lagers Lieberose vermutet
taz.de







ERINNERN UND GEDENKEN





Kanzlerin Merkel besucht Stasi-Gefängnis
Das Datum ihres Besuchs sei nicht zufällig gewählt, sagte Merkel.
Am 7. Mai 1989 machten Bürgerrechtler bei den DDR-Kommunal-
wahlen erstmals Wahlfälschungen publik. Der 7. Mai sei der Anfang
vom Ende der DDR gewesen
bild.de

"Ich zeigte der Kanzlerin meine Stasi-Hölle"
bild.de

Härte bis zum Untergang
spiegel.de

Videos: tagesschau.de ("DDR-Diktatur") und faz.net

Als die Stasi Angela Merkel anwerben wollte
Im Gespräch mit Schülern plauderte Merkel frei über ihre eigenen
Erfahrungen mit dem System. Sie berichtete, wie die Stasi sie
anwerben wollte - und wie sie die Offerte ablehnte
welt.de (mit weiterem Video)

Die Kanzlerin und ihre Leerstelle
Wenn Angela Merkel über ihre Vergangenheit redet, dann erzählt sie
meistens nur Anekdoten. Über ihre Biografie bis 1989 ist verhältnis-
mäßig wenig bekannt
stern.de



Jürgen Fuchs: Gegen die Feigheit
Vor zehn Jahren starb der Schriftsteller einen rätselhaften Tod.
Sein Biograf Udo Scheer erinnert sich an Begegnungen mit dem
DDR-Bürgerrechtler
merkur.de



Drei Nationen gedachten ihrer Opfer von Krieg und Gewalt
Zu einem kleinen Empfang mit Gästen aus Italien und Russland hatte
Treuenbrietzens Bürgermeister Michael Knape (FDP) eingeladen.
Neben Vertretern der italienischen und russischen Botschaften ehrten
auch Bürger aus Berlin, Italien sowie Vereine, Stadtverordnete und
Schüler aus Treuenbrietzen gemeinsam italienische, russische und
deutsche Kriegsopfer
Märkische Allgemeine



Stalins deutsche Lager
Nach dem 8. Mai 1945 wurden Zehntausende in die "Speziallager"
in Ostdeutschland verschleppt. Das Tagebuch eines evangelischen
Pastors dokumentiert jetzt den kommunistischen Terror dort
rp-online.de



Sowjetisches Ehrenmal in Prenzlau umfassend restauriert
Im Oktober 2007 begannen umfassende Sanierungsarbeiten
am Denkmal, die mit der Neugestaltung der Außenanlage im
Dezember 2008 abgeschlossen werden konnten. Finanziert wurde
das Projekt mit Mitteln vom Bund aus dem Fond der Instandsetzungs-
und Pflegepauschale sowie aus Mitteln des Landes und der Stadt
nordkurier.de



Dresden: Linke will 8. Mai zum offiziellen Gedenktag erklären
Der 8. Mai als Tag der Befreiung soll aus Sicht der Linken auch in
Sachsen zum offiziellen Gedenktag erklärt werden
dernewsticker.de

Vor 50 Jahren wurde in Berlin-Treptow das sowjetische Ehrenmal
eingeweiht. Es ist riesig, pathetisch und schön. Im Zwei-plus-vier-
Vertrag wurde der antikommunistischen Bundesrepublik auferlegt,
diese Ehrenmäler zu schützen
jungewelt.de







20 JAHRE MAUERFALL UND DEUTSCHE EINHEIT





Vor 20 Jahren: Eine Fälschung zu viel
Als ein Staatsanwalt Walter Wachsmuth die bei der Polizei
von Bürgerrechtlern eingereichte Anzeige wegen Wahlfälschung
während der Kommunalwahlen am 7. Mai 1989 nebst einigen
anderen Unterlagen auf den Tisch legte, zögerte der Verwaltungs-
richter am Kreisgericht Gera nicht lange: Wenige Wochen nach
seiner einstimmigen Wahl zum Richter durch den Geraer Stadtrat
am 20. Juli unterschrieb er eine Anordnung auf Durchsuchung und
Beschlagnahme gegen den 1. Sekretär der SED-Bezirksleitung
Gera, Herbert Ziegenhahn, und ordnete damit die Durchsuchung
von Räumen der damaligen Bezirksleitung an
Ostthüringer Zeitung, abendblatt.de und faz.net

Die letzte Wahlfälschung der SED
"Die Auszählung der Stimmen erfolgt im Wahllokal. Sie ist öffentlich
und wird vom Wahlvorstand durchgeführt. Nach Öffnen der Wahl-
urnen sind die Stimmzettel zu zählen." So hieß es klar und eindeutig
im Wahlgesetz der DDR von 1976, Paragraf 37
morgenpost.de

Wählen, ohne eine Wahl zu haben
Südthüringer Zeitung

Die Wut nach dem Wahlbetrug
bild.de

Wahlfälschung ließ die SED-Macht in der Lausitz bröckeln
Es war die erste landesweit organisierte Aktion der DDR-Opposition.
Als am 7. Mai 1989 die Stimmen zur Kommunalwahl ausgezählt
wurden, waren vielerorts Regimekritiker dabei. Sie wiesen auch
in der Lausitz nach: Es wurde gefälscht
lr-online.de und mdr.de

Der SED-Kader Günter Polauke half beim Wahlbetrug
Günter Polauke hat einen kräftigen Händedruck und wirkt jünger
als 60 Jahre. Viel jünger sogar. Er ist seit 14 Jahren Präsident
eines großen Berliner Sportvereins, der fast bankrott war und
dessen Blüte sich seinem energischen Engagement verdankt.
Die ersten beiden deutschen Medaillen in Peking, die haben Sportler
vom TSC Berlin geholt, sagt er stolz. Günter Polauke ist ein Macher.
Und Sozialdemokrat. Den SPD-Politiker Wolfgang Thierse nennt er
"einen Freund". Das war vor 20 Jahren, am 7. Mai 1989, anders
taz.de

Führende SED-Funktionäre wurden später wegen Wahlfälschung zu
Bewährungsstrafen verurteilt. Wenn die Richter der Argumentation
von Otto Schily gefolgt wären, hätte es Freisprüche gegeben. Schily
war Verteidiger des abgelösten Dresdner Oberbürgermeisters
Wolfgang Berghofer und hatte den Standpunkt vertreten, diese Wahl
sei gar keine Wahl gewesen und deshalb könne auch niemand wegen
Wahlfälschung verurteilt werden
Märkische Allgemeine

Einen Tee für die Spitzel
Der ehemalige hallesche Bürgerrechtler Matthias Waschitschka
erinnert sich an den wachsenden Widerstand gegen den Urnengang
Mitteldeutsche Zeitung



Erinnerung an Massenflucht im Sommer 1989
Er war bei den historischen Ereignissen im Sommer 1989 hautnah
dabei: Stefan Biricz, damals Bezirksgendarmeriekommandant von
Eisenstadt, erlebte die Flucht hunderter DDR-Bürger über die Grenze
ins Burgenland
orf.at



Mauerfall-Jubiläum: Wowereit vermisst Plan der Regierung
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) fordert von
der Bundesregierung endlich eine eigene Planung für das Mauerfall-
Jubiläum im November. Er habe den Eindruck, dass die große
Koalition den 9. November noch gar nicht auf dem Terminplan habe
news-adhoc.com



Revoluzzer auf Gottes Gehaltsliste
Die Kirchen waren eine treibende Kraft der friedlichen Revolution.
Die Pfarrer waren finanziell unabhängig vom Staat, was mutige
Aktionen erleichterte
taz.de



Der Staatsfeind lauerte überall
Die Stasi war aktiv und versuchte es mit Zuckerbrot und Peitsche
Naumburger Tageblatt



Wie die Stasi mit Zeitschaltuhren ausgetrickst wurde
Der Journalist Siegbert Schefke wurde jahrelang von der Stasi
oberserviert. "Operativer Vorgang Satan" nannte die Stasi ihn.
Im Gespräch mit tagesschau.de erzählt er, wie er den Staat
bekämpfte

Video: tagesschau.de "Staatssicherheit"







BILDUNGSPOLITIK / ZEITZEUGENBERICHTE





Thüringen:
SPD will SED-Millionen für politische Bildung verwenden
Die SPD will ehemaliges Parteivermögen der SED zur Aufarbeitung
der DDR-Vergangenheit in Thüringen einsetzen. «Die Kenntnisse
Jugendlicher über die DDR sind leider oft nur lückenhaft», sagte
SPD-Bildungspolitiker Hans-Jürgen Döring am Mittwoch in Erfurt.
dernewsticker.de



Uni Magdeburg: DDR-Geschichte für Lehrer
Zur Stärkung der Demokratie ist nach Ansicht von Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) eine intensive Ausein-
andersetzung mit der DDR-Geschichte unerlässlich. "Davon hängt
unsere Demokratieakzeptanz in ganz wesentlichem Umfang ab",
sagte er bei der Auftaktveranstaltung einer Fortbildungsreihe für
Geschichtslehrer verschiedener Schultypen an der Uni Magdeburg
Mitteldeutsche Zeitung



DDR-Unrecht - Der blinde Fleck im Schulsystem
"20 Jahre nach dem Mauerfall erreicht die Verklärung der DDR einen
neuen Höhepunkt", stellt Klaus Schroeder, der Leiter des Forschungs-
verbundes SED-Staat an der FU Berlin im Spiegelinterview fest
mvregio.de



Torgau: Ehemalige Werkhofinsassen sprachen vor Pädagogen
Im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung sächsischer Fachberater
für das Schulfach Geschichte sprachen in der Erinnerungs- und
Begegnungsstätte im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof
Torgau die ehemaligen Insassen Stefan Lauter und Kerstin Kuzia
mit den Pädagogen über ihre Erinnerungen, die sie mit der Anstalt
verknüpfen
torgauerzeitung.com



Ex-Bürgerrechtlerin lässt an der DDR kein gutes Haar
Der DDR kann Freya Klier nichts abgewinnen. "Da war eins schlimmer
als das andere“, antwortet sie an diesem Mittwochnachmittag im
Humboldt-Gymnasium Potsdam auf eine Schülerfrage, ob denn in der
DDR nicht irgendetwas besser war als heute in der Bundesrepublik
Märkische Allgemeine



Die Krokodilstränen des Egon Krenz
Gästebuch-Eintragungen bei artikel-eins.com







WEITERE PRESSEMELDUNGEN





Die bösen und die guten Deutschen
Die DDR stilisierte sich zum besseren deutschen Staat, der im
Gegensatz zur Bundesrepublik die Lehren aus der jüngsten Geschichte
gezogen habe
sueddeutsche.de



Die Marke DDR und ihr Verschwinden
Die Ostalgie ist eine Summe von Wahrnehmungsstörungen und
Entzugserscheinungen von Dingen, die man einmal loswerden wollte
Ostthüringer Zeitung



Berliner Finanzsenator: Marx-Engels-Forum bebauen
Noch thront die Bronzeskulptur von Karl Marx und Friedrich Engels
überlebensgroß inmitten der Grünanlage zwischen dem Nikolaiviertel
und der Karl-Liebknecht-Straße, während in ihrem Rücken die
Bauvorbereitungen für das Humboldt-Forum auf dem Schloßplatz
anlaufen
morgenpost.de



Kommt Rot-Grün zurück nach Berlin?
Die rot-rote Regierung in der Hauptstadt steht vor dem Verlust ihrer
Mehrheit. Die SPD-Abgeordnete Canan Bayram ist gestern aus der
Partei und der Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ausgetreten
rp-online.de

Rot-rotes Beben
Dem Beispiel Canan Bayrams folgend wollen weitere SPD-Frauen,
die mit dem Kurs der Parteispitze nicht einverstanden sind, nach
Tagesspiegel-Informationen die SPD verlassen. Beide Fraktionschefs
wollen dagegen ihre Koalition fortsetzen



Bundeswehr-Sanitäterin will keine Mörderin sein
Die FDJ lebt. Der Jugendverband der ehemaligen DDR hat - wenn
auch in unbedeutender Größe - Wende, Wiedervereinigung und
Globalisierung überstanden. Auch das FDJ-Emblem, das einst fast
alle Jugendlichen mal am Blauhemd trugen, gibt es in unveränderter
Form (www.fdj.de). Doch während die alte FDJ eine ihrer Haupt-
aufgaben darin sah, Berufsoffiziere für die Nationale Volksarmee zu
rekrutieren, sind Soldaten der Bundeswehr für die geistigen Enkel
von Egon Krenz heute Mörder. Gestern mussten sich zwei Berliner
FDJ-Aktivisten vor dem Amtsgericht Jena wegen Beleidigung verant-
worten. Dem 31-jährigen Maurer Ringo M. und dem 24-jährigen
Schüler Johannes O. wird vorgeworfen, am 29. Dezember 2007 in
der Jenaer Fußgängerzone Löbderstraße am Rathaus eine 44-jährige
Frau aus Hamburg zweimal mit dem Begriff "Mörderin" betitelt zu
haben. Grund: sie war 15 Jahre als Rettungsassistentin bei der
Bundewehr tätig
Ostthüringer Zeitung



Günter Grass' Studenten-Schelte
"Hier sitzen lauter junge Leute", sagt Grass. Im Audimax befinden
sich fast nur Studenten. "Ich vermisse diese Generation! Wo höre ich
eure Stimme?" ruft der Nobelpreisträger. Es sei mucksmäuschenstill
im Land, von den Universitäten hören man rein gar nichts. "Mich regt
das auf mit meinen 81 Jahren!"
sueddeutsche.de



Netz-Sperren: Online-Petition gegen Sperrlisten
Eine Online-Petition gegen die Einführung der geplanten Internet-
sperren wurde beim Deutschen Bundestag eingereicht. Bis zum
16. Juni haben Bürger nun Zeit, ihre Stimme online für das Vorhaben
und damit gegen die Sperren abzugeben
chip.de, netzwelt.de, netzeitung.de, taz.de



»Zeit des Zorns. Streitschrift für eine gerechte Gesellschaft«
In ihrem am 2. Mai erscheinenden Buch »Zeit des Zorns« .
Jutta Ditfurth, wie sich das Kapital die globale Wirtschaftskrise
zunutze macht, um sich der noch verbliebenen sozialen und
demokratischen Errungenschaften ebenso wie ökologischen
Erfordernissen zu entledigen. ­Ihre Prognose: Der weltweite
ökonomische Abschwung wird nicht zum Zusammenbruch des
Kapitalismus führen, vielmehr besteht die Gefahr, daß er gestärkt
aus ihm hervorgeht
jungewelt.de



1. Mai: Wiedersehen mit der Farm der Tiere
Die Nomenklatura lebt! Sie nennt sich heutzutage nur anders
diepresse.com

Nach dem revolutionären 1. Mai: Dort die Lügen - hier die Wahrheit
ef-magazin.de



"Wir suchen *"
Zunächst tat Friedhelm Weinberg die Einladung als Gag ab. Russische
Filmfirma suchte Deutsche, um * und Soldaten zu synchronisieren
spiegel.de



Wer soll denn noch Möbel kaufen?
Die Wirtschaftskrise, die Japan heimsucht, ist auch die Krise einer
Gesellschaft in der Altersfalle
nzz.ch



"Der Staat allein kann es nicht schaffen"
Für scharfe Kritik an Managern nutzte Deutschlands Kanzlerin
Angela Merkel (CDU) eine Tagung ihrer Partei zum Thema
"20 Jahre Mauerfall, 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland"
nachrichten.at, afp.de, sueddeutsche.de,

Die Krise trifft zuallererst die Globalisierungsgewinner
nachrichten.finanztreff.de



Die Weltwirtschaftskrise - nicht Untergang, sondern Rettung?
Entgegen der weit verbreiteten - und durchaus sinnvollen - Diskussion
über alle möglichen Aspekte und Konsequenzen der heutigen Wirt-
schaftskrise ist dies keineswegs eine akademische Übung, sondern
soll sehr ernsthaft die anscheinend völlig vergessenen "guten Seiten"
dieser Krise in Erinnerung bringen - bekannter Maßen haben
Menschen und Politiker vor allem ein Kurzzeit-Gedächtnis
asienkurier.com






INTERNATIONALE GESCHICHTE UND POLITIK





Auf CD: 20 Songs aus der Zeit des Umbruchs in Osteuropa
"Man wird die roten Götzen schleifen, viele werden's nicht begreifen."
Prophetische - und sehr mutige - Worte waren das im Herbst 1989,
auch wenn die Agonie des Staatssozialismus da bereits im Gange war
Märkische Allgemeine und derwesten.de



Väterchen wird Mörderchen
Das Wiesbadener Filmfestival goEast zeigt: Im osteuropäischen Kino
beginnt die Aufarbeitung des Stalinismus
welt.de

Verwundete Seelen, verwüstete Landschaften
artechock.de

Schmerzvolle Erinnerungen an Repressionen
Giessener Allgemeine



Russland: Die Macht des KGB ist ungebrochen
Anfang der 1990er-Jahre schien in Russland das Ende des
gefürchteten Geheimdienstes KGB greifbar. Doch bis heute behalten
die "Tschekisten" viele Schlüsselpositionen im Staatsapparat
Deutsche Welle



Steinbach: "Es geht nicht um meine Person"
BdV-Präsidentin bekräftigt Anspruch auf Sitz im Stiftungsrat
des Vertriebenenzentrums
dradio.de



US-Militärhilfe - Stalins amerikanische Laster
Gemeinsam gegen *: Während des Zweiten Weltkrieges lieferte
die USA wichtiges Kampfmaterial an die Russen, auch den fahrbahren
Untersatz für die "Stalinorgel". Im Zuge des Kalten Krieges wurde
dieser Aspekt der Zusammenarbeit verdrängt. Nun kann man sich
darüber nochmal ausführlich informieren
welt.de



'World War II Behind Closed Doors'
Even good guys acted badly in heat of battle: "If * invaded hell,
I would at least make a favorable reference to the Devil in the House
of Commons."
post-gazette.com, calendarlive.com

Making a deal with the devil
miamiherald.com



"Das Regime war damals wirklich ratlos"
Václav Havel über Samtene Revolution in der Tschechoslowakei.
Wie stark der Zufall 1989 Regie führte und warum alles so rasch ablief
derstandard.at



Jugo-Nostalgie: Mit Marschall Tito zurück in die Jugend
Als aus der slowenischen Hauptstadt Laibach (Ljubljana) jüngst die
Kunde nach Belgrad drang, der dortige Stadtrat plane, eine Straße
nach Josip Broz Tito zu benennen, hat das an dessen ehemaliger
Wirkungsstätte kaum für Erstaunen gesorgt. Man kennt seine
Slowenen hier und weiß seit langem, dass der Herrscher über das
zweite Jugoslawien in Slowenien bei vielen bis heute (oder zumindest
heute wieder) populär ist
faz.net



Die vergessene Hölle der Adria
Ein neuer Film dokumentiert die Geschichte der jugoslawischen
Gefängnisinsel Goli Otok, eines Lagers für politisch Gefangene -
in Kroatien immer noch Tabuthema - Überlebende kämpfen um
Gedenkstätte
derstandard.at und orf.at



Der Superstar der Verzweifelten
Belgrad fürchtet sich vor einem Textilarbeiter in Novi Pazar,
der sich aus sozialer Not selbst verstümmelte
derstandard.at



"Wogegen müssen wir revoltieren, Herr Theodorakis?"
Zur Person Mikis Theodorakis: Im Zweiten Weltkrieg geht der junge
Theodorakis in den Widerstand gegen die deutschen und italienischen
Besatzer, wird verhaftet und gefoltert. Als Kommunist wird er 1947
aus dem befreiten Griechenland auf die nahe Chios gelegene Insel
Ikaria verbannt. Er erleidet erneut intensive Folter. Nach der
Freilassung beginnt er in der Mitte der fünfziger Jahre mit seinen
Kompositionen und entdeckt die griechische Volksmusik für sich.
Mit der Filmmusik zu "Alexis Sorbas" wird er 1964 weltberühmt.
faz.net



Rechte Geschichtsklitterung
Italiens Tag der Befreiung: Regierung will auch Faschisten ehren
neues-deutschland.de

Berlusconi: Antifaschist für einen Tag
Am Befreiungstag erinnert sich Italien an den Beginn des Aufstands
der Partisanen gegen Mussolini. Überraschend verneigte sich dieses
Jahr auch Ministerpräsident Silvio Berlusconi vor den roten Wider-
standskämpfern
tagesanzeiger.ch



Südtiroler Schützenprotest verlief ohne gröbere Zwischenfälle
Ohne gröbere Zwischenfälle ist eine Demonstration der Südtiroler
Schützen gegen das faschistische Alpini-Denkmal in Bruneck über die
Bühne gegangen. Nach Angaben des Veranstalters nahmen an der
Kundgebung "Gegen Faschismus und für Tirol" rund 3.500 Personen
teil. Im Vorfeld sorgten die Auflagen der Bozner Quästur, die die
Veranstaltung zeitlich und örtlich beschränkt hatten, für Kritik bei
den Schützen
tt.com, tirol.orf.at, ots.at

Union für Südtirol: "Wo bleibt die Befreiung?"
dolomiten.it








TV-TIPPS





Sa, 09.05.09, 14:45 Uhr, ZDF .
Recht auf Vergessen?
Stasi-Opfer und Stasi-Täter vor Gericht



Sa, 09.05.09, 21:00 Uhr, Phönix
Der Anfang vom Ende
Wider besseres Wissen "korrigierte" die SED-Führung die Ergebnisse
der Kommunalwahlen im Jahr 1989. Die erstarkte Opposition schaffte
es mit viel Phantasie und Chuzpe, die Wahlauszählungen in vielen
Teilen des Landes zu überprüfen und somit den Wahlbetrug nachweis-
bar zu machen. Die gefälschten Kommunalwahlen am 7.Mai 1989
waren der Anfang vom Ende der DDR



So, 10.05.09, 08:00 Uhr, mdr
Hinter Stacheldraht geboren
Kinder in den sowjetischen Lagern in Deutschland



Di, 12.05.09, 20:15 Uhr, ZDF
Baby Bundesrepublik - Wie unsere Demokratie laufen lernte
Die zweite Republik - sie war einerseits ein Geschöpf aus dem
Brutkasten der Alliierten, andererseits hatte sie auch viele deutsche
Väter und einige Mütter. Den Anstoß zum Zeugungsakt gaben die
Sieger. Es war keine Idee der Deutschen, einen Weststaat auf den
Weg zu bringen, sondern ein Auftrag der Amerikaner. Und die
politischen Köpfe der "Eingeborenen von Trizonesien", wie die West-
zonen damals besungen wurden, wollten ihn anfangs nur zögernd
ausführen. Denn es bedeutete eine Vertiefung der deutschen Spaltung.
Entsprechend skeptisch beobachteten die Westmächte, wie die
Schüler der Demokratie eine Verfassung entwarfen. Die Telefone
der westdeutschen Staatsgründer wurden abgehört; argwöhnisch
beäugten die Geheimdienste der Siegermächte die Geburt der
Bundesrepublik. Mit dem Ergebnis, dem Grundgesetz, waren die
Paten dann allerdings sehr zufrieden



Mi, 13.05.09, 21:00 Uhr, ARTE
Als der Ostblock Geschichte wurde
Ungarn: Der Grenzer am Eisernen Vorhang
auch Sa, 16.05.09, 14:00 Uhr



Do, 14.05.09, 09:45 Uhr, HR
Das Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen
Kaum ein Ort in der DDR war so geheim wie das Gefängnis des
Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen.
Die Untersuchungshäftlinge, die dort einsaßen, wussten nicht, wo
sie sich befanden; oft wussten sie nicht einmal, in welcher Stadt sie
waren







VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN





Berlin - Von Mai bis Juli 2009

Gesprächskreis für SED-Verfolgte im Umfeld der Samariter-
kirche Berlin-Friedrichshain
Der Gesprächskreis hat zum Ziel, einen Raum zu schaffen, in dem ein
solidarischer Austausch über SED-Verfolgungserfahrungen stattfinden
kann. Biographische Belastungen sollen dadurch bewusster gemacht
und durch den sozial-kreativen Rahmen ein wenig abgeschwächt
werden. Begleitende psychosoziale Einzelgespräche sind bei Bedarf
und Wunsch möglich. Da die Laufzeit der Gruppe nur ein Vierteljahr
ist, sollen nur mittlere, aber keine tiefgreifenden psychologischen
Prozesse angeregt werden
inter-homines.org


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Berlin, seit 1. Mai 2009

«Wir waren so frei … Momentaufnahmen 1989/1990»
Mit dem Sturz der Regierung in der DDR 1989 befasst sich ab
1. Mai eine Ausstellung in der Deutschen Kinemathek in Berlin
news-adhoc.com


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Berlin - Samstag, 9. Mai 2009, 12 bis 22 Uhr

Jürgen Fuchs – Schriftsteller und Bürgerrechtler
Gespräche und Konzerte anlässlich des 10. Todestages
von Jürgen Fuchs
Heinrich-Böll-Stiftung


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Berlin - Sonntag, 10. Mai bis Dienstag 12. Mai 2009

Tagung:
Mauer und Grenze
Denkmal und Gedenken

Tagung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz bei
dem Beauftragten für Kultur und Medien, in Zusammenarbeit
mit der Stiftung Berliner Mauer
berliner-mauer-gedenkstaette.de


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Berlin - Montag, 11. Mai 2009, 18 Uhr

Buchpremiere :
Die verklärte Diktatur
Der verdrängte Widerstand gegen den SED-Staat
mit Dr. Wolfgang Welsch (Soziologe/ Publizist, Heidelberg)

Berliner Rathaus, 10178 Berlin, Eingang über Jüdenstrasse, Raum 338

Mit dem vorliegenden Buch ist es Wolfgang Welsch gelungen, den
Widerstand in und außerhalb der DDR zu ., die These
einer DDR-Opposition kritisch zu hinterfragen, das gegenwärtige
Geschichtsbild zu beschreiben, die Repression des MfS zu skizzieren
und die Haftbedingungen politischer Häftlinge zu beleuchten.

Osteuropa-Zentrum Berlin
Ruschestr. 103
10365 Berlin
Tel: 030/ 9939316, Fax: 030/ 994 01888
www.osteuropa-zentrum.de


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Berlin - Dienstag, 12. Mai 2009, 19 Uhr

Zensiert, verschwiegen, vergessen
Autorinnen in Ostdeutschland 1945-1989

Prof. Ines Geipel, Schriftstellerin, Professorin für Verssprache in Berlin
und ehemalige DDR-Weltklasse-Sprinterin liest aus ihrem soeben
erschienenen Buch

Als Expertin für eine ostdeutsche Archäologie weiblichen Schreibens
schildert Ines Geipel erschütternde Lebensgeschichten von Autorinnen
in der DDR, deren Werke aus politischen Gründen ohne Öffentlichkeit
blieben. Als staatsgefährdend eingestuft, zensiert oder völlig totge-
schwiegen, entstanden die Texte ohne jede Rezeption durch das
Publikum. Es wurden Dokumente künstlerischer Authentizität in einer
Zeit, in der Kritisches durchweg extrem behandelt wurde. Das Buch
ist ein originärer Beitrag zur Aufarbeitung der deutschen Nachkriegs-
geschichte. Als Überblick über regimekritische, bislang unbekannte
Autorinnen eröffnet es zugleich einen neuen Blick auf die Angst der
Diktatur vor dem Wort.

Förderverein
Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.
Nikolaikirchplatz 5-7
10178 Berlin (Nikolaiviertel)
Tel.: 2834327, Fax: 28097193


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Bautzen - Dienstag, 12. Mai 2009, 19:00 Uhr

Die Friedliche Revolution im Stasi-Gefängnis
Vortrag und Buch über Aufruhr im "Gelben Elend"
openpr.de


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Berlin - Mittwoch, 13. Mai 2009, 19.30

Mit 16 nach Sibirien - Deportationen deutscher Frauen und
Mädchen in die Sowjetunion 1944/45
Filmvorführung mit anschließender Diskussion in Anwesenheit der
Regisseurin Daniela Hendel im Rahmen des Frauengesprächskreises
im Gemeindehaus des Pfarramtes Buch, Alt-Buch 36 (gegenüber
vom Eingang Schloßpark Buch)


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Berlin - Mittwoch, 13. Mai 2009, 18 Uhr

Buchpremiere des Romans Die Immigrantin
mit Roumen M. Evert (Schriftsteller, Berlin)

Berliner Rathaus, 10178 Berlin, Eingang über Jüdenstrasse, Raum 338

Der Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die nach dem
Fall des Kommunismus dem Massenelend in ihrer bulgarischen Heimat
entflieht, um schließlich im Wiener Exil durch einen irrationalen Akt
der Befreiung zu sich selbst zu finden

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osteuropa-Zentrum Berlin und
Dittrich-Verlag


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Magdeburg, 15. - 16. Mai 2009

Tagung "Kommunismus in Asien"
20 Jahre Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens
Die Veranstaltung soll des Jahrestages des Massakers auf dem Platz
des Himmlischen Friedens gedenken und über historische und aktuelle
Entwicklungen in China, Vietnam und Nordkorea informieren.

Informationen und Anmeldung (bis 11. Mai 2009):
Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg
Umfassungsstraße 76, 39124 Magdeburg
Tel.: 0391-2445590, Fax: 0391-2445599
Mail: info-moritzplatz@stgs.sachsen-anhalt.de

Teilnahmegebühr: 20 €.


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Berlin, 22. – 24. Mai 2009

Aufarbeitung der Aufarbeitung.
Muss die Auseinandersetzung mit der DDR in die zweite Runde?"
Frühjahrstagung 2009 des Autorenkreises der Bundesrepublik
in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Ort: Konrad-Adenauer-Akademie Berlin

Veranstalter:
Autorenkreis der Bundesrepublik. Forum für Literatur und Politik

Programm: autorenkreis-bundesrepublik.de

Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben.
Um Anmeldung wird gebeten unter: anmeldung-berlin@kas.de


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Berlin, 28. bis 31. Mai 2009

Geschichtsforum 1989 | 2009:
Europa zwischen Teilung und Aufbruch

Internationales Forum für Wissenschaft,
Kultur, Politik, Medien und Öffentlichkeit

geschichtsforum09.de


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Berlin - Samstag, 30. Mai 2009, 11:00 - 17:30 Uhr

Was brachte die kommunistische Diktatur zu Fall?
Revolutionsdynamiken Ostmitteleuropas im Vergleich

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, welche Bedingungen den
Zusammenbruch der hochgerüsteten und international anerkannten
Regime des Ostblocks möglich machten. Ihre Beantwortung soll vor
dem Hintergrund gängiger Revolutionstheorien durch einen Vergleich
der unterschiedlichen Revolutionsdynamiken in einzelnen ostmittel-
europäischen Ländern erfolgen.

Gemeinsame Veranstaltung von Viadrina Evangelischer Akademie zu
Berlin im Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Hörsaal 1070,


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Bildungszentrum Schloss Wendgräben, Mi 10. - Fr 12. Juni 2009

Die deutsche Einheit im Spiegel der Literatur
Literatur zur Deutschen Einheit

Mit Udo Scheer, Jana Jürß, Günter Ullmann, Dr. Jörg Bernig, Nicki
Pawlow, Dr. Karsten Dümmel, Marianne Pumb, Jürgen K. Hultenreich

kas.de


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen






BUCHBESPRECHUNGEN





Viktor Jerofejew: Abrechnung mit Russland
Russlands größter Feind ist die eigene Bevölkerung. Folter ist ein
Schlüsselwort im Leben der Russen. Russland hat immer, durch
seine gesamte Geschichte hindurch, sein Volk tyrannisiert, gequält
und verhöhnt. Bemäntelt von den ideologischen Doktrinen des
Zarismus oder Kommunismus, vernichtete es absichtlich das Volk
in apokalyptischen Dimensionen - durch Kriege, Hunger, Epidemien,
Säuberungen oder Repressionen

Viktor Jerofejew: Russische Apokalypse
dradio.de



So sperrte das DDR-Regime seine Bürger ein
Am 9. November jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 20. Mal.
Viele neue Bücher befassen sich mit der Wende von 1989. Besonders
lesenswert: Frederick Taylors «Die Mauer»
Baseler Zeitung



"Wir müssen aufhören, die Krise zu ästhetisieren"
Peter Sloterdijks neues Buch kommt im Befehlston daher: "Du mußt
dein Leben ändern". Ein Gespräch über die "Massenfrivolität" des
Neoliberalismus und die Krise als Katastrophenfilm
taz.de



Das Leben war bescheiden schön
Ein Rückblick von Frauen, die zwischen den Kriegen geboren wurden
dtv.de



Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2009
Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung (JHK) wurde
1993 von Hermann Weber begründet. Es widmet sich der Erforschung
des Kommunismus als europäischem und globalem Phänomen und
informiert in Aufsätzen, Forschungsberichten, Dokumentationen
und Rezensionen über neue Ergebnisse der internationalen
Kommunismusforschung. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur hat seit 2004 die Trägerschaft des JHK übernommen
stiftung-aufarbeitung.de







HUMOR




Als ein Mann am Zeitungskiosk "Neues Deutschland" kaufen will,
muß er hören: "Ist noch nicht da..." Als er daraufhin "Die Freiheit"
aus Halle kaufen will, muß er hören: "Geht nicht, Die Freiheit kommt
erst mit dem neuen Deutschland."






ZITATE




Die Gelehrten
sind nicht immer
die Klügsten.

Deutsches Sprichwort
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Aktiver Kamerad


Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 17.05.2009, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

STACHELDRAHT - ONLINE




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur









Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

im Folgenden erhalten Sie wieder einige ausgewählte
Internet-Artikel aus der vergangenen Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup






REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG





Die Linke: Wir sind Rechtsnachfolgerin der SED
Vor Gericht hat die neue Linke ihr Verhältnis zur alten SED
klargestellt. Lafontaines Partei bezeichnete sich selbst als
Rechtsnachfolgerin der Partei von Honecker und Ulbricht.
Dank dieser Einlassung gewann die Linke einen Prozess
gegen ein Boulevardblatt. Doch der Preis dafür ist hoch
aol.de

Hubertus Knabe: SED-Opfer können ihre Schadensersatz-
forderungen jetzt direkt an die Linken-Zentrale schicken
bild.de

INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN


Bislang keine Zusage für «Geschichtspark» Sachsenhausen
Der Umgang mit den Gedenkstätten für die *-Opfer hat zu einer
hitzigen Debatte im Landtag geführt. Kulturministerin Johanna Wanka
(CDU) widersprach am Donnerstag Aussagen, die Landesregierung
habe Zusagen nicht eingehalten
ad-hoc-news.de

Wanka macht der DDR "schwere Vorwürfe"
neues-deutschland.de



Einvernehmen im Landtag zu künftigem Stasi-Beauftragten
Der Landtag hat sich am Mittwoch erstmals mit dem Gesetzentwurf
der Koalitionsfraktionen von SPD und CDU zur Einsetzung eines
Landesbeauftragten für Stasi-Opfer befasst. Dabei herrschte
fraktionsübergreifend Einvernehmen, dass ein solcher Beauftragter
auch 20 Jahre nach dem Mauerfall noch eingesetzt werden sollte.
Das gebiete schon der Respekt vor den Opfern
ad-hoc-news.de

Ein Stasibeauftragter müsste sich auch um die Aufarbeitung an den
Schulen kümmern. Es ist höchste Zeit. Und für eine ganze Generation
von Schülern zu spät
pnn.de

Eine späte Verbeugung
In der Debatte über die Schaffung eines Diktaturopfer-Beauftragten
herrschte im brandenburgischen Landtag seltene Einigkeit.
Für die Linke versprach Heinz Vietze Mitarbeit und gestand seine
Verantwortung ein
pnn.de

Hingeschustertes Stasi-Gesetz
Linkspartei sieht verfassungsrechtliche Bedenken beim Beauftragten
für Diktaturfolgen
neues-deutschland.de



Potsdam:
Birthler-Behörde richtet im ehemaligen Stasi-Gefängnis Büro ein
Die Stasi-Unterlagenbehörde kooperiert mit der Stadt Potsdam
und unterstützt die Arbeit der Gedenkstätte "Lindenstraße 54/55".
Oberbürgermeister Jann Jakobs und Marianne Birthler unter-
zeichneten eine Kooperationsvereinbarung zu Bürgerberatungen,
einer Ausstellung und Schüler-Projektarbeit
pnn.de I und pnn.de II



Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel
anlässlich der Jubiläumsveranstaltung
"Vor 20 Jahren - Am Vorabend der friedlichen Revolution"
bundesregierung.de und super-illu.de



Opfer des Unrechtstaats DDR
Mit dem Schreiben begann er 1966, doch erst nach dem Ende der
DDR konnten seine Gedichte und Prosastücke als Buch erscheinen.
Jetzt ist der Dichter Günter Ullmann im Alter von 62 Jahren gestorben
geest-verlag.de, dradio.de, otz.de I und otz.de II

Ullmann war den wiederholten Verhören der Staatssicherheit
psychisch nicht gewachsen. Immer wieder konfrontierten ihn
die Vernehmer mit intimem Wissen. Quelle war Manfred Böhme,
ein enger Bekannter, der der Staatssicherheit über Ullmann
regelmäßig berichtete. Infolge dieser Repressalien hatte Ullmann
mit psychischen Problemen zu kämpfen, litt zeitweise unter
Verfolgungswahn und beging zwei Selbstmordversuche
mdr.de und mz-web.de



Alles Stasi - oder was?
Die vergessenen Verantwortlichen der SED-Diktatur

Die Redaktion der Zeitschrift HORCH UND GUCK lädt für ihr am
1. Dezember 2009 erscheinendes Heft 66 (4/2009) ein zu Beiträgen
zum obigen Thema.

Termine:
15. Juni 2009 - Abstracts
30. September 2009 - Redaktionsschluss
27. Oktober 2009 - Anzeigenschluss
1. Dezember 2009 - Erscheinungsdatum
horch-und-guck.info







AUFARBEITUNG





Stasi-Akten: Schnipsel dauern etwas länger
Die computergestützte Wiederherstellung zerrissener Stasi-Akten
wird sich deutlich länger hinziehen als geplant. 16.250 Säcke voller
Aktenschnipsel hatte der DDR-Geheimdienst nach seiner Auflösung
1990 hinterlassen
tagesspiegel.de



Wie Jürgen Fuchs die Stasi-Verhöre überstand
Er diktierte seine politischen Auffassungen, bis dem Vernehmer der
Arm schmerzte: Der Schriftsteller Jürgen Fuchs (1950-1999) war in
den 70er-Jahren neun Monate lang den harten Verhören der Stasi
ausgesetzt. Dennoch blieb er standhaft. Der Preis war eine ruinierte
Gesundheit, schreibt Historiker Hubertus Knabe
welt.de



Das Netzwerk der Spitzel
Das Misstrauen der DDR-Regierung war groß: 1989 waren 91.015
hauptamtliche Mitarbeiter beim Ministerium für Staatssicherheit
beschäftigt. Ein Apparat, der auch Kontakte zu Geheimdiensten
anderer Länder unterhielt
dw-world.de



Das Land Utopia
Es mochte noch so furchtbar zugehen im ersten deutschen Arbeiter-
und-Bauern-Staat - der Glaube an eine gute DDR war nicht zu
erschüttern. Wenn die SED nur etwas Macht abgäbe, Wahlen nicht
gefälscht würden, wenn es statt politischer Zensur nur eine
ästhetische gäbe, etwas mehr Reisefreiheit, etwas mehr Öffentlich-
keit, überhaupt etwas weniger Repression, dann wäre die DDR der
bessere Teil Deutschlands.
faz.net



Die unbegriffene DDR
Die DDR war ein Absurdistan zwischen Versklavung und schein-
emanzipierter Wichtigkeit des Einzelnen. Die deutsche Einheit
katapultierte die geschützt und unterdrückt lebenden Ostdeutschen
aus einer Zeitblase in die Weltmarktwirklichkeit zurück. Vorher
konnte man den Staat für alles verantwortlich machen, da er ja
für alles verantwortlich sein wollte
mdr.de



Puzzle aus Stasi-Unterlagen mit brisantem Inhalt
IM "Rudi" war ein ganz Gewissenhafter. Seit 1978 stand der
Frankfurter inkognito in Stasi-Diensten, listete auf acht Seiten
unter anderem Zeitgenossen auf, die eine Liebesbeziehung zu
Partnern aus dem Westen unterhielten
morgenpost.de



Rheinland-Pfalz: Kita-Leiterin ein Stasi-Spitzel
Was der eine oder andere hinter vorgehaltener Hand mutmaßte, hat
sich bewahrheitet: Die mit 60. 000 Euro abgefundene Leiterin der
kommunalen Kindertagesstätte war Inoffizielle Mitarbeiterin (IM)
des Ministeriums für Staatssicherheit
rheinpfalz.de



Unwillige Vollstrecker
Über Honecker, Demjanjuk und die deutsche Justiz
tagesspiegel.de

Demjanjuk-Versteherin des Tages: Vera Lengsfeld
jw: "Wer Menschen in Gaskammern treibt, ist Opfer des Stalinismus"
jungewelt.de



Suche erfolglos
Die dreiwöchige Suche nach Gebeinen von 753 ermordeten jüdischen
KZ-Häftlingen im südbrandenburgischen Jamlitz ist nach Auskunft des
Innenministeriums in Potsdam erfolglos geblieben. Dort wurde das
bundesweit größte Massengrab jüdischer Opfer von KZ-Außenlagern
vermutet. Bisher wurden keine sterblichen Überreste von Gefangenen
und damit auch kein Massengrab entdeckt. Über die Ergebnisse werde
nach Auswertung der Befunde in einigen Tagen informiert. Denkmal-
pfleger und Archäologen hatten auf einem 5.000 Quadratmeter
großen Grundstück gegraben
faktuell.de

Im Dorf der namenlosen Toten
Jamlitz am Rande des Spreewalds - ein Provinzdorf wie viele andere.
Mit einem Unterschied: Hier stand im Krieg ein KZ-Außenlager.
Hunderte Tote sollen noch verscharrt sein. Doch auch die jüngste
Suche nach dem Massengrab blieb erfolglos. Was bleibt, sind
grauenvolle Geschichten über Morde und Tod
spiegel.de



Oktoberfest-Attentat: Opfer fordern neue Ermittlungen
Zweifel am Ermittlungsergebnis: Knapp 30 Jahre nach dem
Terroranschlag auf das Münchner Oktoberfest soll der Fall neu
aufgerollt werden
augsburger-allgemeine.de und sueddeutsche.de

Die Asservatenkammer ist leer
Die Bundesanwaltschaft bestätigt die Vernichtung der Spuren
vom Oktoberfest-Attentat. Neue Ermittlungen lehnt sie ab
sueddeutsche.de und ad-hoc-news.de



Wer erschoss Siegfried Buback?
Der Verfassungsschutz will eine brisante RAF-Akte für immer unter
Verschluss halten. Zum Wohl des Volkes soll die Aussage einer
Ex-Terroristin nach FOCUS-Informationen dem Zugriff der Polizei
entzogen bleiben
3sat.de und zeit.de

Buback-Sohn: Verfassungsschutz hat RAF-Terroristin Becker gedeckt
ad-hoc-news.de und jurablogs.com







POLITIK UND AUFARBEITUNG





Erwin Sellering nimmt die DDR-Juristen in Schutz
Erwin Sellering steht zu seinen umstrittenen Äußerungen zur DDR.
Diesmal verteidigt Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident,
der selbst aus dem Westen stammt, die Richter des SED-Staates.
Es seien auch gerechte Urteile gefällt worden, so Sellering. Also sei
die DDR kein "totaler Unrechtsstaat" gewesen
welt.de

Angela Merkel rügt Sellering für DDR-Verklärung
welt.de

Richard Schröder: An der Freiheit hat es zwar gefehlt, aber dafür
hatte jeder einen Kindergartenplatz
Märkische Allgemeine



Schorlemmer attackiert Merkel: DDR nicht dämonisieren
Der Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer hat vor einer
totalen Dämonisierung der DDR gewarnt. Er kritisierte in der "Ostsee-
Zeitung" Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel, die auf dem
umstrittenen Begriff Unrechtsstaat bestehe
n-tv.de, presseportal.de, mvregio.de und ostsee-zeitung.de



Gesine Schwan: Begriff 'Unrechtsstaat' ist untauglich
In der Diskussion über die DDR hält die SPD-Kandidatin für das Amt
des Bundespräsidenten, Gesine Schwan, den Begriff Unrechtsstaat für
untauglich. "Ich kann damit nichts verbinden. Es suggeriert, dass in
diesem Staat immer nur Unrecht geschehen ist, und das würde ich so
nicht aufrechterhalten können"
sueddeutsche.de

Sachsen-Anhalt: Kontroverse um den Unrechtsstaat
Landtag streitet in einer Debatte zum Grundgesetz auch über die DDR
mz-web.de



Merkel spricht über die DDR
Die DDR-Straßenverkehrsordnung war gut, sonst nichts, sagt die
Kanzlerin. Dagegen habe die West-CDU immer alles richtig gemacht
tagesspiegel.de

Merkel fordert von Linkspartei Distanzierung von DDR-Diktatur
reuters.com

Anpassung und Aufbegehren
tagesspiegel.de



Lafontaine attackiert Merkel als SED-Kämpferin
Im Streit um die Aufarbeitung der DDR-Zeit verschärft Linken-Chef
Oskar Lafontaine den Ton. Die Forderung von Kanzlerin Angela
Merkel, die Linke müsse ihr Verhältnis zur DDR klären, gab Lafontaine
zurück. Merkel und die CDU hätten in der DDR wichtige Rollen gespielt
netzeitung.de, tagesanzeiger.ch, welt.de und merkur-online.de



Tillichs Probleme mit seiner DDR-Vergangenheit
Der CDU-Politiker hat einen Fragebogen zu seiner DDR-Vergangenheit
offensichtlich falsch beantwortet - Hunderten Verwaltungsangestellten
wurde in vergleichbaren Fällen gekündigt. Schon gibt es erste Rück-
trittsforderungen
spiegel.de, sueddeutsche.de I und sueddeutsche.de II

Tillich bleibt nach Richterspruch Antwort schuldig
Vor einer Woche entschied das Dresdner Verwaltungsgericht, dass
Stanislaw Tillich (CDU) weitere Fragen zu seiner DDR-Biografie
beantworten muss. Der SPD-Abgeordnete Karl Nolle kritisiert die
nun durch die Staatskanzlei gegebenen Auskünfte und wirft Tillich
"Taschenspielertricks" vor
mdr.de, welt.de, tagesspiegel.de und ad-hoc-news.de

Hahn fordert TV-Duell mit Ministerpräsident Tillich
André Hahn, Fraktionschef der Linken im Landtag, hält eine
rot-rot-grüne Koalition in Sachsen für eine realistische Option
lvz-online.de

Tillich liebäugelt mit Schwarz-Grün
Sachsens Regierungschef öffnet sich für neue Koalitionen. Mit den
Grünen sieht er Schnittmengen, die FDP verortet er dagegen "nicht
eindeutig im bürgerlichen Lager"
zeit.de



Brandenburg/Havel
Stellvertretende Parteivorsitzende der Linken bleibt im Amt
Ilona Friedland äußert sich erstmals öffentlich zu ihrer Mandats-
rückgabe in der SVV von Brandenburg an der Havel: "Es ist mir
aber wichtig, zu erklären, dass meine Mandatsrückgabe keinesfalls
ein Eingeständnis der Anschuldigungen einer Stasimitarbeit ist
shortnews.de, maerkischeallgemeine.de meetingpoint-brandenburg.de,

CDU drängt auf Stasi-Überprüfung und begrüßt Friedlands Rücktritt
havelstadt.de

Dombrowski: "Schweigen im Walde statt klarer Aussagen"
meetingpoint-brandenburg.de



Stavenhagen: Bürgermeister tritt aus der CDU aus
Bernd Mahnke, 55 Jahre alt, ist seit 1984 Bürgermeister in der
mecklenburgischen Stadt Stavenhagen. Er war Mitglied der SED,
1990 machte er als parteiloser Bürgermeister unverdrossen im
Amt weiter. Schließlich fand er in die CDU. Jetzt, nach achtzehn
Jahren Mitgliedschaft, ist er wieder ausgetreten
faz.net







ERINNERN UND GEDENKEN





Einheitsdenkmal: Zuviel Harmonie
Der Wettbewerb für das Einheitsdenkmal ist gescheitert.
Die Anforderungen waren nicht zu komplex, sondern zu schlicht.
Sie suggerierten ein falsches Geschichtsbild
taz.de

Einheitsdenkmal: Plädoyer für den freien Blick
tagesspiegel.de



Die Mauer als Weltkulturerbe?
Die Reste der Berliner Mauer sollten nach Ansicht eines
Denkmalpflege-Experten zum UNESCO-Welterbe erklärt werden
rbb-online.de und morgenpost.de



Erinnerung an den 8. Mai 1945 fand nur geringe Resonanz
"Wir begehen heute den Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus,
nicht des Zusammenbruchs oder der Kapitulation." Mit diesem Satz
eröffnete die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Die Linke)
am sowjetischen Ehrenmal in Kyritz ein öffentliches Gedenken an
das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 64 Jahren
maerkischeallgemeine.de

Blankenfelde-Mahlow: Kranzniederlegung anlässlich des 64. Jahres-
tages der Befreiung vom Faschismus
maerkischeallgemeine.de







20 JAHRE MAUERFALL UND DEUTSCHE EINHEIT





Erich Loest lässt alte Kader von neuen Revolutionen träumen
Loest hat sich einen Prototypen der Wendezeit erfunden, Dieter
Ratzel, der vor zwanzig Jahren Sekretär der SED-Bezirksleitung in
Leipzig war und dort nun eine Anwaltskanzlei führt. Dieser Ratzel lädt
nun die alten Genossen, die ebenfalls reüssiert haben beim einstigen
Klassenfeind, ins erste Restaurant am Platze, um die Revolution zu
feiern. Denn was nur dieser intime Kreis durchschaut: Ratzel und sein
Team waren es, die 1989 die Wende erzwungen haben. Sie haben
den Staat geopfert, um die Partei zu retten, haben die DDR mit Hilfe
des Kapitalismus saniert. Und nun sehen sie die Zeit nahen für den
zweiten Teil der Revolution, der auf eine neue Diktatur des Partei-
proletariats zuläuft.
sueddeutsche.de



Glückwünsche für Vordenker der friedlichen Revolution
Der frühere Erfurter Propst Heino ***** feiert am Freitag seinen
80. Geburtstag. Der Theologe gilt als einer der Vordenker der
friedlichen Revolution in der DDR. Seine Freiheitsrede von 1972
ist ein Klassiker der kirchlichen Zeitgeschichte. "Christus befreit -
darum Kirche für andere" hieß das Papier, in dem ***** die
Position der evangelischen Kirchen in der DDR . und
einen "verbesserlichen Sozialismus" forderte
mdr.de I , mdr II und presseecho.de



Das Jahr in dem die Deutsche Einheit 20 Jahre alt wird
Gastkommentar von Horst Anstatt: Schon Vergessen - Kein Schwamm
wischt das Blut der unschuldigen Mauertoten weg. Dass die Frauen
und Männer, die sich in der DDR gegen das SED-Regime und für
Freiheit und Demokratie einsetzten, ihrem Gewissen folgten und
dafür schwer bestraft wurden
mvregio.de







BILDUNGSPOLITIK / ZEITZEUGENBERICHTE





Gefangen in der Geschichte
Besuch im Stasi-Gefängnis, Diskussion mit Zeitzeugen: Die Kultus-
minister ermuntern Schulen, mehr über die DDR zu sprechen
sueddeutsche.de



Im 'U-Boot' wurden Stasi-Schergen zu Folterern
Im Berliner Gefängnis Hohenschönhausen schrieb die Geheimpolizei
ein dunkles Kapitel DDR-Geschichte
nn-online.de



"Antigone" regt zum Erinnern im Stasi-Knast an
Laut schlägt eine Gefängnistür zu. Ein junges Mädchen, Antigone, ist
gerade abgeführt worden. Verzweifelt hat sie sich aufgebäumt, weil
sie lebendig eingemauert werden soll, nachdem sie bewusst gegen ein
Gebot der Obrigkeit verstoßen hat. An einem denkwürdigen Ort, in
der früheren Sonderhaftanstalt der Staatssicherheit in Bautzen, spielt
sich die Szene ab
Lausitzer Rundschau



Beim Stasi-Verhör mit Leuchten geblendet
Den Beamten fiel sie nicht auf. Antje Baum stieg in West-Berlin aus
der S-Bahn - und damit war ihr 1959 die Flucht aus der DDR
gelungen. Noch gab es keine Mauer. Dennoch geriet sie später in die
Fänge der Staatssicherheit. Seit 35 Jahren lebt sie in Osnabrück und
trägt den Nachnamen ihres Mannes: Barbrock. Gestern besuchte sie
die Klasse 10B des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums
neue-oz.de



Mit Kerzen zur Montagsdemo
Fünf Gymnasiasten suchten Spuren des Herbstes 1989 in Dermbach
freies-wort.de



Zwei Unrechtssysteme in Fünfeichen
Vor dem Hintergrund der lobenswerten Arbeit der AG Fünfeichen zum
NKWD-Lager scheint die Fünfeichen-Geschichte von 1939 bis 1945 in
den vergangenen Jahren im öffentlichen Bewusstsein ins Hintertreffen
geraten zu sein
nordkurier.de



Brandenburgs Schüler haben ein idealisiertes Bild der DDR
Schüler des katholischen Gymnasiums Bernhardinum in Brandenburg
wollen die Wahrheit über den SED-Staat hören. Jetzt handelt der
Bildungsminister
merkur.de



Jorge Semprún: «Ich bin ein Überlebender aus Buchenwald»
Im Zweiten Weltkrieg schloss er sich der französischen Résistance an,
die * stecken ihn dafür ins KZ Buchenwald. Dort verblüffte er die
SS mit seinem guten Deutsch, später schrieb er erfolgreiche Bücher
über die schlimme Zeit
netzeitung.de







WEITERE PRESSEMELDUNGEN





"Großartig" - Bundestag würdigt Grundgesetz
Abgeordnete aller Fraktionen haben am Donnerstag im Bundestag das
Grundgesetz als Garanten für Freiheit, Wohlstand und Demokratie in
Deutschland gewürdigt
faz.net und rp-online.de

"Weltweit werden wir darum beneidet"
sueddeutsche.de

*-Eckardt und Gysi streiten über DDR
thueringer-allgemeine.de

Abgeordnete schwänzen Jubiläums-Debatte
bild.de



"Heidewitzka, Herr Kapitän" - Adenauers Hymnen-Handstreich
Konrad Adenauer grollt. "Heidewitzka, Herr Kapitän", tönt es ihm
bei einem Besuch in Chicago entgegen. Eine Verlegenheitslösung
der amerikanischen Gastgeber, Westdeutschland hat nun mal nach
dem Krieg noch keine offizielle Hymne. Den Bundeskanzler nervt es
gehörig, bei offiziellen Empfängen Schunkelschlager und Verball-
hornungen wie "Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien" zu hören.
Im April 1950 reicht es ihm
n-tv.de



"Kommunismus ist schön"
Peter Sodann kandidiert für die Linke als Bundespräsident, weil
er die Welt zum Besseren verändern will - Sich selbst beschreibt
er als "betenden Kommunisten"
derstandard.at



Aus Stalins Steinbrüchen auf den Laufsteg
Susanne Erichsen, die erste Miss Germany
welt.de



Berlin: Weg mit der Leere zwischen Schloss und Alex
Der Krieg und die sozialistischen Hauptstadtpläne der DDR-
Stadtplaner haben tiefe Wunden im Herzen Berlins hinterlassen.
Berlins historisches Zentrum ist geprägt durch namenlose Leere
und breite Autoschneisen. Das muss sich ändern, fordert der
ehemalige Senatsbaudirektor Hans Stimmann
morgenpost.de



Berlin: Türkisches Wechselspiel verschafft Wowereit Luft
Die Mehrheiten im Berliner Abgeordnetenhaus haben sich innerhalb
einer Woche zum zweiten Mal verschoben. Die Grünen-Abgeordneten
Bilkay Öney tritt aus Partei und Fraktion aus und wechselt zur SPD.
Gerade erst war eine andere türkischstämmige Abgeordnete den
umgekehrten Weg gegangen
welt.de



Umfrage: Deutsche sind stolz auf ihr Land
60 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik sind die Deutschen mit
ihrem Land in hohem Maß zufrieden, sehnen sich aber zunehmend
nach mehr sozialer Sicherheit
stern.de, spiegel.de und news-adhoc.com



Bundestag: US-Atomwaffen sollen in Deutschland bleiben
Der Bundestag hat einen sofortigen Abzug der amerikanischen
Atomwaffen aus Deutschland abgelehnt. Außenminister Steinmeier ist
jedoch prinzipiell für eine Verbannung der Sprengköpfe aus dem Land
focus.de und bundestag.de



Große Dame rechnet mit FDP ab
Die FDP boomt in der Krise. Doch die ehemalige FDP-Politikerin
Hildegard Hamm-Brücher feiert nicht: Westerwelle sei ein "reiner
Machtpolitiker", der einen abgewirtschafteten Kapitalismus schütze
taz.de



Fräulein Stolz und der Hitlergruß
Sie leugnet den *, verbreitet Verschwörungstheorien,
fühlt sich als Justizopfer: Die Rechtsanwältin Sylvia Stolz wurde
wegen Volksverhetzung erneut zu einer Haftstrafe verurteilt.
Die Lebensgefährtin des Rechtsextremisten Horst Mahler
quittierte das Urteil mit dem Hitlergruß
spiegel.de und wormser-zeitung.de







INTERNATIONALE GESCHICHTE UND POLITIK





Russland: Neuer Stil und Alter Kurs
Überall im postsowjetischen Raum und besonders ausgeprägt in
Russland hat sich eine «Als-ob-Demokratie» etabliert. Man tut so, als
halte man freie Wahlen ab, dabei sind deren Ergebnisse verfälscht
nzz.ch



Militärparade: Russland feiert seinen Sieg über *
Mit mehreren Militärparaden im ganzen Land hat Russland am
Samstag des Endes des Zweiten Weltkriegs vor 64 Jahren gedacht.
Der Sieg über * sei ein "Beispiel und eine Lektion für alle Völker"
sagte Präsident Dmitrij Medwedjew
diepresse.com

Victory Day Festivities In Moscow
Earlier this year, Russia’s NTV channel aired a documentary that
focused on the 1942-43 battles at Rzhev where as many as a million
Soviet soldiers died, largely due to the high command's strategic
errors and utter indifference to casualties. The film drew protests
from veteran groups and parliament members
forbes.com

Sachsenhausen: Blumen für das Kriegsende
EU-Präsident Pöttering und Sejmmarschall Komorowski legten
Kränze nieder
maerkischeallgemeine.de



Russland kämpft um Geschichte
Viele Russen empören sich vor allem darüber, wie Moskaus ehemalige
Vasallen mit der gemeinsamen Geschichte umgehen. Nun soll es ein
Gesetz geben, das harte Strafen für alle vorsieht, die die Verdienste
der Sowjetunion beim Sieg über Hitlerdeutschland leugnen
tagesspiegel.de



CIA-Folter: Elf Tage wach gehalten
Der US-Geheimdienst CIA durfte Terrorverdächtigte unter der
Bush-Regierung laut einem Pressebericht bis zu elf Tage lang
per Schlafentzug wach halten. Die tagelange Prozedur hätten
mehr als 25 Terrorverdächtige ertragen müssen
blick.ch, 123recht.net, derstandard.at und kleinezeitung.at

Obama will Folterbilder nicht veröffentlichen
dcrs.de

Condoleeza Rice: Guantánamo war vorbildlich
Frankfurter Rundschau



Iran fürchtet Einfluss westlicher Medien
Trotz sich wiederholender Razzien und drastischer Strafen schauen
Millionen Menschen im Iran Satellitenfernsehen und hören
Radiosendungen des Exils. Das Forschungsinstitut des iranischen
Parlaments hat eine 38-seitige Studie verfasst, die sich mit
ausländischen Fernsehanstalten wie BBC und Voice of America
(VOA) beschäftigt. Ihnen wird Subversion vorgeworfen
welt.de



"Der Weg nach Lateinamerika führt über Havanna!"
In den vergangenen Jahrzehnten haben die USA die Embargoschraube
gegen Kuba immer stärker angezogen. Zehn US-Präsidenten -
Republikaner und Demokraten - erwiesen ihrem Land damit einen
Bärendienst. Sie halfen Castro nur bei der Stabilisierung seiner Macht.
Barack Obama erklärte die bisherige Kuba-Politik für gescheitert - und
verkündete einen Richtungswechsel
dradio.de

Neun Bootsflüchtlinge aus Haiti vor Florida ertrunken
Bis zu 4000 Euro müssen Flüchtlinge für einen illegalen
Wassertransport in die USA bezahlen. Oft ist es eine Fahrt
in den Tod
netzeitung.de und sz-online.de



Olympia-Boykott 1984 - Die Idee von den vierzig Goldfavoriten
Jeder Start ein Olympiasieg - die Sportführung der DDR plante bei den
Sommerspielen von Los Angeles einen sensationellen Coup
faz.net



Spionage: Physiker Broda verriet Sowjets Atomgeheimnisse
Der Bruder des früheren SPÖ-Justizministers Christian Broda war
ein Meisterspion des KGB. Entlarvt wurde Broda von Alexander
Wassilijew, einem ehemaligen sowjetischen Parteijournalisten,
der Zugang zu den KGB-Archiven hatte
diepresse.com



Die Sänger des Aufbruchs
Der Text der inoffiziellen Hymne der Solidarnosc handelt von einem
Sänger, der den Menschen mit einem Lied über die nahe Morgen-
dämmerung die Kraft und den Mut gibt, auf die Straße zu gehen,
Denkmäler zu stürzen und Mauern einzureißen
faz.net



Schweizer bauen sich eine neue DDR
Wir basteln uns eine Plattenbau-Siedlung: Ein Berliner verkauft
im Web Bastelbögen von DDR-Gebäuden. Die sind besonders
bei Schweizern beliebt
thurgauerzeitung.ch



"Sieg Heil"-Rufe bei Gedenkfeier - fünf Jugendliche verhaftet
Die 14- bis 17-Jährigen sollen gestanden haben, eine Gedenkfeier
zur Befreiung des KZ Ebensee in Oberösterreich mit nationalsozia-
listischen Parolen gestört zu haben, Besuchergruppen mit Plastik-
geschossen aus Kalaschnikow-Attrappen beschossen und verletzt
zu haben, den Hitlergruß gezeigt und "Sieg Heil" gerufen zu haben.
Ihnen drohen bis zu fünf Jahren Haft
oe24.at und kreiszeitung.de







TV-TIPPS





Di, 19.05. um 20:15 Uhr, rbb
Tod auf der Spree - Das Unglück auf der MS Heimatland
In Berlin-Treptow ereignet sich im Sommer 1951 das folgenschwerste
Unglück der Binnenschifffahrt der DDR. Etwa 120 Kinder aus dem
Stadtbezirk Prenzlauer Berg gehen mit Lehrern und Betreuern an Bord
des Motorschiffes "Heimatland", um einen Ausflug zu machen



Di, 19.05. um 21:02 Uhr, ARTE
Deutsche und Deutsche - Sind wir ein Volk?
Seit 20 Jahren leben die Deutschen wieder in einem gemeinsamen
Staat. Doch bilden sie tatsächlich wieder ein Volk? Die Dokumentation
von Jan Peter spürt den Befindlichkeiten der Bewohner der ehe-
maligen DDR und der alten Bundesrepublik Bonner Prägung nach.
Dabei stellt der Filmemacher fest, dass sich die Deutschen aus den
beiden Landesteilen oft kaum kennen und es immer noch Ressen-
timents dem jeweils anderen gegenüber gibt



Mi, 20.05. um 03:30 Uhr, Phönix
Alltag in Berlin - Die 80er Jahre
Am Anfang der achtziger Jahre herrschte scheinbar Ruhe in Ost und
West, am Ende gab es gewaltige Veränderungen: Berlin - die
eingezäunte Frontstadt bzw. die Hauptstadt der DDR - wurde zur
wiedervereinten Metropole inmitten eines sich wandelnden Europas

Mi, 20.05. um 04:30 Uhr, Phönix
Alltag in Berlin - Die 90er Jahre
1990 - die Mauer ist weg. Was nun? Es soll zusammenwachsen,
was zusammengehört. Die 90er-Jahre in Berlin sind geprägt von
den Annäherungsversuchen zwischen Ost und West



Mi, 20.05. um 17:05 Uhr, n24
Der Fall der Mauer
Die Berliner Mauer, in der DDR-Propaganda als "antifaschistischer
Schutzwall" bezeichnet, war Teil der innerdeutschen Grenze.
28 Jahre lang trennte sie West-Berlin vom Ostteil der Stadt und
der DDR - vom 13. August 1961 bis zum 9. November 1989.
Sie war eines der bekanntesten Symbole für den Kalten Krieg
und die Teilung Deutschlands. Der Fall der Mauer - und der DDR -
Szenen einer fast 30-jährigen Geschichte und ihrer noch länger
reichenden Hintergründe



Mi, 20.05. um 19:30 Uhr, n-tv
Das Stasi-Puzzle
Sie sind Überreste unserer unheilvollen Vergangenheit: Tausende
zerrissene Akten der Staatssicherheit. Noch heute warten viele
der Stasi-Opfer vergeblich auf eine Aufklärung ihrer Fälle - doch
das mühevolle Sortieren der Aktenreste nimmt Jahre in Anspruch.
Ein neues, computergestütztes Verfahren kann bei der Sisyphos-
Arbeit helfen. n-tv Wissen hat die Entwickler begleitet



Mi, 20.05. um 21:50 Uhr, und Sa, 23.05. um 14:00 Uhr, ARTE
Litauen: Das Mädchen und die Panzer
In der Nacht zum 13. Januar 1991 rollen in Vilnius der Hauptstadt
der litauischen Sowjetrepublik, russische Panzer. Ihr Ziel ist der
Fernsehturm, das Symbol der Unabhängigkeit der kleinen baltischen
Republik. Dort haben sich Tausende Litauer versammelt, um ihre
Freiheit zu verteidigen, darunter auch die 23-jährige Loreta
Asanaviciuté. Als die sowjetischen Truppen anrücken, fassen die
Menschen sich an den Händen, bilden eine Kette um den Turm.
Insgesamt 14 Litauer sterben in dieser Nacht, in der sowjetische
Spezialeinheiten den Fernsehturm einnehmen. Auch Loreta erliegt
ihren Verletzungen



Mi, 20.05. um 21:00 Uhr u. Sa, 23.05. um 14:55 Uhr, ARTE
Einmal Freiheit und zurück - DDR-Flüchtlinge kehren zurück
Einige der Flüchtlinge, die die DDR Richtung Westen verlassen hatten,
kehrten später in ihre Heimat zurück. Die meisten traten diesen Weg
an, weil ihre Angehörigen nicht ausreisen durften, sondern oft harten
Schikanen ausgesetzt waren. Doch gab es nach der Rückkehr keine
sofortige Familienzusammenführung. Vielmehr war das erste Ziel
das Aufnahmelager Röntgental bei Berlin. Die Dokumentation
rekonstruiert die bedrückende Atmosphäre des Aufnahmeheims
und dokumentiert mit Hilfe zahlreicher Zeitzeugen die Schicksale
von DDR-Rückkehrern



Do, 21.05. um 00:40 Uhr, ZDF
Die lange Nacht der Bundesrepublik
60 Jahre deutsche Geschichte in sechs Kapiteln
60 Jahre deutsche Geschichte in sechs Kapiteln, von den Gründer-
jahren bis heute: In 200 Minuten bietet die Sendung ein buntes
Kaleidoskop deutsch-deutscher Befindlichkeiten, spannt den Bogen
von Politik, Wirtschaft und Kultur bis zu Lebensgefühlen, Musik-
richtungen und Modetrends



Do, 21.05. um 22:30 Uhr, mdr
Fröhlich sein und singen - Ferienlager in der DDR
Fast jedes Kind der DDR war einmal in einem Ferienlager und kennt
noch den Geschmack von Pfefferminztee und Dreifruchtmarmelade.
Rund eine Million Kinder fuhren jeden Sommer für nur 20 Mark in
einen organisierten Urlaub. Dort erlebte man den ersten großen
Kinofilm, die erste Nachtwanderung, die erste Disko, die erste große
Liebe. Ferienlager in der DDR - das war der schönste Platz im
Sozialismus, behaupten heute im Nachgang der Geschichte fast
alle Zeitzeugen. Die Einrichtung, Förderung und Finanzierung von
Ferienlagern war eine der wichtigsten jugendpolitischen Maßnahmen
der DDR. Durch die Organisation der Ferienzeit sollte eigentlich die
sozialistische Erziehung außerhalb der Schule systematisch fortgesetzt
werden



Do, 21.05. um 23:45 Uhr, ARD
Die Mauertoten - Wie wurden die Familien bestraft?
Die DDR - ein Unrechtsstaat? Einige Politiker haben die anstehenden
Wahlen im Blick und das Thema zur parteipolitischen Profilierung
entdeckt. Ein Schlussstrich im deutsch-deutschen Jubiläumsjahr
2009? Eine Diskussion, für die einige Ostdeutsche mit Sicherheit
wenig Verständnis haben. All jene nämlich, die zum Opfer des SED-
Regimes geworden sind. Viele sind in diesem Zusammenhang bereits
zu Wort gekommen oder posthum gewürdigt worden, doch eine
Gruppe von Leidtragenden wurde bisher so gut wie vergessen.
Die Hinterbliebenen der Mauertoten, deren Leiden mit dem Tod ihrer
Angehörigen erst begann



Sa, 23.05. um 20:15 Uhr, RTL
Ranking-Show: Die 25 emotionalsten Deutschland-Momente
Rund 4.000 DDR-Bürger haben sich im September 1989 auf das
Gelände der Deutschen Botschaft in Prag geflüchtet und leben dort
unter menschenunwürdigen Bedingungen. Bundesaußenminister
Hans-Dietrich Genscher erreicht in Verhandlungen mit der DDR,
dass die Menschen in die Bundesrepublik ausreisen dürfen. In einer
bewegenden Rede vom Balkon der Deutschen Botschaft in Prag am
30. September 1989, 18.58 Uhr, verkündet Hans-Dietrich Genscher
den DDR-Bürgern die Ausreisegenehmigung. Macht der ehemalige
Bundesaußenminister das Rennen bei Sonja Zietlow?



So, 24.05. um 14:00 Uhr, Phönix
1949 - Gründung der beiden deutschen Staaten
16.15 Goodbye DDR - Ulbricht und der Anfang



TV-Vorschau:

«Die Grenze»: Mauerbau und «kleine DDR»
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland verschlechtert sich so sehr,
dass der gesellschaftliche Zusammenhalt bröckelt. Extreme politische
Parteien gewinnen an Rückhalt in der Bevölkerung, die Radikalisierung
geht so weit, dass sich ein Bundesland als «kleine DDR» abspaltet
und die Mauer wieder aufgebaut wird. Dieses Szenario spielt der TV-
Zweiteiler «Die Grenze» durch, den die Produktionsfirma Teamworx
für Sat.1 herstellt. Die Dreharbeiten beginnen am 3. Juni in Rostock
mv-online.de und presseportal.de







VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN





Einladung

"Das . von Zeitz"
Pfarrer Oskar Brüsewitz, ein Vorläufer der Friedlichen Revolution

Pfarrer Oskar Brüsewitz, der durch seine Selbstverbrennung ein
Zeichen gegen die Unterdrückung der Glaubensfreiheit in der DDR
setzte, hätte in diesem Jahr am 30. Mai seinen 80. Geburtstag
begangen.

Dies ist der Union der Opferverbände kommunistischer Gewalt-
herrschaft UOKG e.V. Anlass, gemeinsam mit den Partnern
Stiftung Berliner Mauer und Versöhnungsgemeinde Berlin-Wedding
Oskar Brüsewitz mit einer Veranstaltung zu ehren, die den
Spannungsbogen zwischen dem ". von Zeitz" 1976 und der
Friedlichen Revolution 1989 aufzeigen will.

Mittwoch, 20. Mai 2009, um 19:30 Uhr,
Gedenkstätte Berliner Mauer, Dokumentationszentrum,
Bernauer Straße 111, 13355 Berlin

Damalige Positionen der Kirche und des Staates werden von dem
Historiker Dr. Helmut Müller-Enbergs vorgestellt. Er ist Autor des
Buches "Das .. Das Opfer des Pfarrers Brüsewitz aus Rippicha
und die evangelische Kirche" sowie der Abhandlung "Das Zusam-
menspiel von Staatssicherheit und SED nach der Selbstverbrennung
des Pfarrers Oskar Brüsewitz". Prof. Dr. Harald Schultze, Oberkirchen-
rat i. R. und 1974-1986 Mitglied des Evangelischen Konsistoriums
Magdeburg, beleuchtet die Vorgänge aus innerkirchlicher Sicht.
Zur Thematik publizierte er "Das Signal von Zeitz – Reaktionen auf
die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz". Wie positioniert sich
die evangelische Kirche in der Gegenwart zu Oskar Brüsewitz?
Wie sollte in der heutigen Öffentlichkeit eine Würdigung seiner
erbrachten Widerstandsleistung aussehen? Auch diese Fragen
sollen im Rahmen der Veranstaltung, die im zweiten Teil den
Dokumentarfilm "Der Störenfried. Ermittlungen zu Oskar Brüsewitz"
präsentiert, erörtert werden.

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft
(UOKG ) ist der Dachverband von über 30 Vereinen und Verbänden
politisch Verfolgter aus der SBZ und der DDR.


Für Rückfragen:
Thomas Klein
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gedenkstätte Berliner Mauer
Tel. 030 / 467 9866 61
klein@berliner-mauer-gedenkstaette.de


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Leipzig - 19.05.2009, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Studentischer Widerstand gegen das SED-Regime
Mit den Belter-Dialogen widmet sich die Konrad-Adenauer-Stiftung
gemeinsam mit der Universität Leipzig den Impulsen zu Zivilcourage
und dem Widerstand der Beltergruppe - dem studentischen Wider-
stand gegen das SED-Regime an der Universität Leipzig
uni-protokolle.de


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Berlin, 22. – 24. Mai 2009

Aufarbeitung der Aufarbeitung.
Muss die Auseinandersetzung mit der DDR in die zweite Runde?"
Frühjahrstagung 2009 des Autorenkreises der Bundesrepublik
in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

Ort: Konrad-Adenauer-Akademie Berlin

Veranstalter:
Autorenkreis der Bundesrepublik. Forum für Literatur und Politik

Programm: autorenkreis-bundesrepublik.de

Ein Tagungsbeitrag wird nicht erhoben.
Um Anmeldung wird gebeten unter: anmeldung-berlin@kas.de


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Berlin, 28. bis 31. Mai 2009

Geschichtsforum 1989 | 2009:
Europa zwischen Teilung und Aufbruch

Internationales Forum für Wissenschaft,
Kultur, Politik, Medien und Öffentlichkeit

geschichtsforum09.de


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Berlin - Samstag, 30. Mai 2009, 11:00 - 17:30 Uhr

Was brachte die kommunistische Diktatur zu Fall?
Revolutionsdynamiken Ostmitteleuropas im Vergleich

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, welche Bedingungen den
Zusammenbruch der hochgerüsteten und international anerkannten
Regime des Ostblocks möglich machten. Ihre Beantwortung soll vor
dem Hintergrund gängiger Revolutionstheorien durch einen Vergleich
der unterschiedlichen Revolutionsdynamiken in einzelnen ostmittel-
europäischen Ländern erfolgen.

Gemeinsame Veranstaltung von Viadrina Evangelischer Akademie zu
Berlin im Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Hörsaal 1070,


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Bildungszentrum Schloss Wendgräben, Mi 10. - Fr 12. Juni 2009

Die deutsche Einheit im Spiegel der Literatur
Literatur zur Deutschen Einheit

Mit Udo Scheer, Jana Jürß, Günter Ullmann, Dr. Jörg Bernig, Nicki
Pawlow, Dr. Karsten Dümmel, Marianne Pumb, Jürgen K. Hultenreich

kas.de


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen






BUCHBESPRECHUNGEN





Die Geschichtspolitik der Sieger
Wolfgang Wippermann schreibt über die Dämonisierung der DDR

Wolfgang Wippermann
Dämonisierung durch Vergleich: DDR und Drittes Reich.
literaturkritik.de



Josef der Schreckliche
Stalins Leben - ohne Schnörkel geschildert

Stefan Creuzberger:
Stalin. Machtpolitiker und Ideologe
faz.net



Unter Stalin ging es uns noch gut!
Zwei Bücher von Wolfgang Leonhard und Christina Jung beschäftigen
sich mit dem politischen System des Stalinismus
literaturkritik.de



Europa 1900-1914 - Jungfrau und Dynamo
Zu Beginn seines Buches präsentiert Philipp Blom die These,
dass unsere heutige Welt der damaligen gleiche: "Erst mit dem
Zusammenbruch des Sowjetreichs haben wir wieder eine offene
Zukunft und mit ihr auch die Erregung und die radikale Ungewiss-
heit der Jahre zwischen 1900 und 1914, als alles möglich schien."
Vergleiche hinken bekanntlich, aber das Stichwort von der radikalen
Ungewissheit wird wohl bei vielen gerade heute auf Zustimmung
stoßen

Philipp Blom:
Der taumelnde Kontinent. Europa 1900- 1914.
tagesspiegel.de







HUMOR




"Die Erfolge der sowjetischen Wissenschaft werden der gesamten
Menschheit zugute kommen", erklärt ein russischer Gastdozent an
der Ost-Berliner Universität.
"Unsere Sputniks waren nur ein Anfang. Bald wird der Tag kommen,
an dem man zum Flughafen Berlin-Schönefeld geht und eine Fahr-
karte zum Mond oder zur Venus kaufen kann!"
"Einfach phantastisch!", meint ein Student:
"Vielleicht hätten wir von dort Anschluss nach Hamburg oder Köln!"





ZITATE




Der Mensch muss sich stets auf neue
Überraschungen gefasst machen.

Max Planck




































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BeitragVerfasst am: 24.05.2009, 21:15    Titel: Antworten mit Zitat

STACHELDRAHT - ONLINE




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



















Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden,

im Folgenden erhalten Sie wieder einige ausgewählte
Internet-Artikel aus der vergangenen Woche.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup


















REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG





Länder wollen Ehrenrente für SED-Opfer nachbessern
Der Bundesrat will die Berechnungsgrundlagen der sogenannten DDR-
Opferrente verändern, damit Anspruchsberechtigte mit Kindern nicht
mehr benachteiligt sind
bundesrat.de, Mitteldeutsche Zeitung und news-adhoc.com

"Keine 'SED-Opferrente' für Schwerverbrecher"
mvticker.de







INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN





9,9 Millionen Euro für Sanierung der ehemaligen Stasi-Zentrale
Der Bund hat die Verteilung der 500 Millionen Euro aus dem zweiten
Konjunkturpaket festgelegt, die für die Sanierung von Bundesbauten
bereitstehen. Die Aufträge müssen bis Mitte 2010 vergeben und
das Geld muss bis 2011 ausgegeben sein, wie Bundesbauminister
Wolfgang Tiefensee (SPD) am Donnerstag in Berlin erklärte
pr-inside.com und welt.de



Sachsenhausen:
Hochkreuz soll an Opfer des Speziallagers erinnern
Ein acht Meter hohes Kreuz soll künftig an die Opfer des NKWD-
Lagers in Oranienburg erinnern, in dem zwischen 1945 und 1950
bis zu 15 000 Menschen inhaftiert waren. Das Hochkreuz und dessen
Aufstellung auf dem Gräberfeld finanziert das Land mit insgesamt
36 500 Euro. Die Stadt kostet das Projekt keinen Cent, trotzdem
mussten die Mitglieder des Hauptausschusses darüber abstimmen.
"Ich möchte nicht, dass Schuldige mit einem Kreuz bedacht werden",
kritisierte der Fraktionschef der Linken. Für Bujok unverständlich,
wieso für den lange geplanten Gedächtnispark am Klinkerwerk das
Land kein Geld hat, für das Kreuz aber schon
Märkische Allgemeine



Erfurt: Unklarheit über Trägerschaft des "Stasi- Knastes"
Im Dezember 2005 kamen Zeitzeugen und Interessierte zusammen,
um die Geschichte der Haftanstalt der Staatssicherheit in Erfurt
aufzuarbeiten und Informationen für Besucher zugänglich zu machen.
Die Thüringer Landesbeauftragte für Stasi- Unterlagen, der Verein
"Freiheit" sowie zahlreiche Zeitzeugen machten es möglich, das
ehemalige Gefängnis Anfang 2006 als Gedenkstätte zu eröffnen.
Seitdem informierten sich über 40 000 Interessierte und viele
Schulklassen über das einstige Ministerium für Staatssicherheit und
dessen Haftanstalt. Im Januar diesen Jahres beschloss jedoch die
Landesregierung, der Stiftung "Ettersberg" die Trägerschaft zu
übertragen. Unklar ist, warum die Stiftung die Stätte übernehmen
soll, zumal dieser das nötige Geld und Personal fehlt, um das Projekt
weiter zu führen
mediathek-thueringen.de



Kulturstaatsminister beteiligt sich am Bürgerfest
Beim Bürgerfest am 23. Mai in Berlin, mit dem das 60-jährige
Bestehen der Bundesrepublik Deutschland gefeiert wird, präsentiert
sich Kulturstaatsminister Bernd Neumann mit vielen Einrichtungen
und Initiativen. Die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, die
Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Gedenkstätte
Berlin-Hohenschönhausen sind ebenfalls vor Ort. Untere anderem
kann hier ein ehemaliger Gefangenentransportwagen besichtigt und
mit Zeitzeugen gesprochen werden
bundesregierung.de

60 Jahre Bundesrepublik Deutschland - der Bundesrat feiert mit
pressrelations.de







AUFARBEITUNG





Benno Ohnesorg von Stasi-Spitzel erschossen
Der Polizist Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten
Benno Ohnesorg aus nächster Nähe erschoss, war Mitglied der SED
und Inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit
faz.net I u. II, welt.de, tagesschau.de, spiegel.de, sueddeutsche.de I u. II

Was Karl-Heinz Kurras der Stasi versprach
welt.de, sueddeutsche.de, tagesspiegel.de

Mord verjährt nicht: Neue Strafanzeige gegen Ohnesorg-Todesschützen
merkur-online.de



Suche in Stasi-Akten nach Wiesn-Anschlag
In der Birthler-Behörde lagern 6000 bis 8000 Blatt Akten der DDR-
Staatssicherheit, die sich allein mit dem Oktoberfest-Attentat vom
September 1980 befassen: Bis ins Detail war die Stasi über die
Ermittlungen informiert, selbst das Einsatztagebuch der Münchner
Polizei lag den Spionen im Osten vor, in dem jeder Anrufer in der
Einsatzzentrale notiert wurde
sueddeutsche.de



Vernichtet, aber nicht verloren
Mühsam zusammengepuzzelte Frankfurter Stasi-Unterlagen enthalten
brisantes Material
Märkische Allgemeine und shortnews.de



Grevesmühlen: Abgeordnete als Stasispitzel entlarvt
Dreieinhalb Jahre dauerte die Überprüfung im Kreistag, jetzt kam
ans Licht: Vier Kommunalpolitiker haben vor der Wende für das
Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gearbeitet
ln-online.de



"Die Täter bekommen Streicheleinheiten"
Doping-Opfer Uwe Trömer fühlt sich durch die Entscheidungen von
Sport und Politik verraten, Trainer, die ihre Teilnahme am DDR-
Dopingsystem zugeben, weiter zu beschäftigen. Im Interview spricht
er über Persilscheine für Trainer, über Vertrauensmissbrauch und
Aufklärungsverweigerung im Sport
faz.net



IM "Jenny" - ARD-Moderatorin unter Stasi-Verdacht
2009 ist für Renate Krawielicki mit besonderen Erinnerungen
verbunden. Vor 20 Jahren war die heutige WDR-Redakteurin
Sprecherin der "Aktuellen Kamera" und damit eine "Bildschirm-
persönlichkeit" des SED-Staates. Ein Aktenfund in der Birthler-
Behörde belastet jetzt die ehemalige Nachrichtensprecherin
welt.de



Wie die DDR ihre Rückkehrer zermürbte
Der spätere Brandenburger Innenminister Alwin Ziel war einer von
ihnen. Am Morgen hatte noch sein Bruder angerufen, aus Kanada.
Er hatte gewarnt: "Mach das nicht. Die haben dich angelogen. Die
werden dich behandeln, wie du dir das nicht vorstellen kannst." Alwin
Ziel aber stieg an diesem Tag des Jahres 1988 in Hamburg trotzdem
in sein Auto, fuhr auf die Autobahn Richtung Berlin. Richtung DDR,
zurück in das Land, das er erst vor ein paar Monaten verlassen hatte
Märkische Allgemeine



Dokumentation: So fälschte die SED Wahlen
Die von Innenminister Bechler (SED) im Land Brandenburg
angeordnete "Korrektur" der Stimmzettel hat zu schweren
Zerwürfnissen zwischen den SPD- und KPD-Elementen innerhalb
der SED geführt. In Woltersdorf bei Erkner verließen die alten SPD-
Mitglieder den Wahlausschuß und lehnten es ab, das Wahlergebnis,
das in grotesker Weise gefälscht war, zu unterzeichnen
welt.de



TV in Ost und West
Vom «Kennzeichen D» bis zum «Schwarzen .»
Die Mauer fiel nicht zuletzt durch eine Fernsehsendung - die von der
legendären Pressekonferenz mit Günter Schabowski und die mit den
Bildern vom Berliner Grenzübergang Bornholmer Straße, die die
Massen in Ost-Berlin erst richtig anlockten. Das «mediale Finale»
zeigt nur, dass die Wirkung des Massenmediums Fernsehen auch
im Verhältnis beider deutscher Staaten eine enorme Rolle spielte
szon.de

Rundfunkarchiv veröffentlicht Archiv des DDR-Fernsehens auf DVD
news-adhoc.com



60 Jahre Arbeit für Deutschland
Die Heimatvertriebenen waren nicht Sprengstoff
sondern Hefe für Deutschland
Bund der Vertriebenen

Umgelogen
Schon im Herbst 1945 hatte die sowjetische Besatzungsmacht
angeordnet, dass deutsche Flüchtlinge und Heimatvertriebene
aus dem offiziellen Sprachgebrauch zu streichen sind. Es gab
nur noch Umsiedler. Die waren gut beraten, den Mund zu halten.
Erst, weil sie als Habenichtse kamen und schon deshalb nichts
zu sagen hatten, dann aus politischen Gründen. Wahrheit ist nur
selten gefragt. In Diktaturen kann sie schlimme Folgen haben.
Wer wollte das riskieren?
Märkische Allgemeine







POLITIK UND AUFARBEITUNG





Platzeck kritisiert DDR-Debatte
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die Debatte
über die Bewertung des DDR-Regimes scharf kritisiert. Dieser Streit
fördere nur die Nostalgie und "widere" viele Ostdeutsche an
spiegel.de

"Die DDR ist seit 1990 mausetot. Wir müssen sie nicht noch mal
beerdigen"
tagesspiegel.de

Matthias Platzeck - Meister der unklaren Worte
Der Ministerpräsident schrieb ein Buch mit dem bezeichnend sperrigen
Titel »Zukunft braucht Herkunft«
neues-deutschland.de

Mehr Beachtung für DDR-Errungenschaften
Etliche Errungenschaften der DDR hätten aus Sicht von Brandenburgs
Ministerpräsident Matthias Platzeck ( SPD ) schon bei der deutschen
Wiedervereinigung übernommen werden sollen
merkur-online.de und super-illu.de



Gegenwind aus der Ost-SPD für Gesine Schwan
Nachdem die Präsidentschaftskandidatin sich geweigert hat, die DDR
als Unrechtsstaat zu bezeichnen, erwägt der SPD-Bundestags-
abgeordnete Stephan Hilsberg, ihr die Unterstützung zu verweigern.
Auch andere Politiker üben Kritik. Gregor Gysi dagegen unterstützt
die Kandidatin
tagesspiegel.de und zeit.de

Prinzipien statt Parteikarriere
Stephan Hilsberg, sozialdemokratischer Bundestagsabgeordneter
aus Ostdeutschland, ist ein Mann von Prinzipien. Und weil die
Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan die DDR nicht
als "Unrechtsstaat" bezeichnen möchte, überlegt der 53-Jährige
Bürgerrechtler öffentlich, Schwan seine Stimme zu verweigern
handelsblatt.com

Hilsberg wählt jetzt doch Schwan
focus.de

Rechts-, Halbrechts-, Unrechtsstaat
Mit ihrer Äußerung, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen, verwirrt
Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan die politischen Begriffe
tagesspiegel.de

An ihren Worten erkennt ihr sie
Gastkommentar zur Diskussion "War die DDR ein Unrechtsstaat?"
von Christean Wagner, Chef der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
welt.de



DDR "auf Unrecht gegründet"
Birthler warnt vor Relativierung des Unrechts zu DDR-Zeiten
AFP, n-tv.de



Leiern statt feiern - 60 Jahre BRD bei "Maischberger"
60 Jahre Bundesrepublik - sind die besten Jahre vorbei? Fragte
Sandra Maischberger und redete mit Kanzlerin, Journalisten und
zwei Ostdeutschen vor allem über 20 Jahre Mauerfall. Das Ergebnis
war verheerend: keine großen Linien, keine Aufarbeitung und schon
gar keine Feierstimmung
spiegel.de und fr-online.de

In über tausend Jahren deutscher Geschichte, so Guido Knopp,
spielten 40 Jahre DDR ohnehin "keine Rolle". Knopp war es dann
auch, der Maischbergers Frage nach den besten Jahren schließlich
doch noch beantwortete. Er findet: "Die besten Jahren beginnen
gerade." So hätte es Angela Merkel auch sagen können.
derwesten.de



Stasi wollte Angela Merkel anwerben
Kanzlerin Merkel hat zu DDR-Zeiten einen Anwerbeversuch der Stasi
abgewehrt. In einem Interview berichtet sie, wie ein Mitarbeiter des
Ministeriums sie angesprochen hat - und wie sie den Offizier wieder
los wurde
spiegel.de, sz-online.de, welt.de, sueddeutsche.de I und II, bild.de

Merkel warnt vor Verklärung der DDR
n24.de



Merkel besucht Kirchentag in Bremen
Gemeinsam mit dem Historiker Timothy Garton Ash (Oxford)
diskutierte sie über Menschenrechte und Demokratie
tagesschau.de, faz.net, tagesspiegel.de, welt.de

2011 wird Katrin *-Eckardt Präsidentin des Kirchentags in
Dresden sein. Ihren ersten besuchte sie zu DDR-Zeiten. Heute.de
erklärt sie, warum sie dort kein Blatt vor den Mund nahm

Die Atheisten sind auch schon da: Mit "Rock gegen Gott" oder
dem "Heidenspaß-Festival" kritisieren die "Bremer Atheisten
und Freidenker" den Kirchentag
rp-online.de

Kirchentag: Biermann sagt wegen Stolpe ab
Wegen eines geplanten Auftritts des ehemaligen brandenburgischen
Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) beim Evangelischen
Kirchentag in Bremen hat Liedermacher Wolf Biermann eine
Teilnahme am Protestantentreffen abgelehnt
morgenpost.de, taz.de, bild.de und n-tv.de



"Man hätte die SED verbieten sollen"
Nach Ansicht der Leiterin der Stasi-Unterlagen-Behörde, Marianne
Birthler, hätte die SED nach der friedlichen Revolution von 1989
verboten werden müssen. Marianne Birthler im Gespräch über den
Unrechtsstaat DDR, die Täter der SED-Diktatur und die Parteiraison
der Linken
faz.net







ERINNERN UND GEDENKEN





Denkmal aus Stacheldraht und Beton
Zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR ist die Mauer nicht nur
weitgehend aus der Topografie verschwunden, sondern bei vielen
auch aus dem Bewusstsein. Ein Fall für Historiker und Denkmal-
pfleger, die sich nun auf einer Tagung für Denkmalschutz in Berlin zu
einer Bestandsaufnahme trafen. Sie berieten, wie das Gedenken an
die Teilung Deutschlands und die Maueropfer bewahrt werden kann
dradio.de



Leipzig:
Zwei Standorte im Wettbewerbsverfahren zu Einheitsdenkmal
Die Stadt Leipzig will das Wettbewerbsverfahren für das geplante
Freiheits- und Einheitsdenkmal an zwei Standorten einleiten. Die
beiden Favoriten sind der Augustusplatz und der Wilhelm-Leuschner-
Platz, wie Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) am Donnerstag
mitteilte. Aus dem Rennen sei dagegen der Hauptbahnhofsvorplatz,
der in einer im April durchgeführten Bürgerbefragung nur wenige
Befürworter gefunden habe
ad-hoc-news.de, lvz-online.de



Spuren der Geschichte, die unter die Haut gehen
Geraer Verein Gedenkstätte Amthordurchgang e.V. arbeitet
mit großem Engagement ein Stück DDR-Vergangenheit auf:
Rund 18.300 Besucher kamen bis jetzt seit der Eröffnung
im November 2005 in die Gedenk- und Begegnungsstätte
ins Torhaus im Amthordurchgang 9 in Gera
gera.de



Die Revolution versteckt ihre Helden
Noch immer zieht die Nikolaikirche Menschen zum Friedensgebet an.
Doch 20 Jahre nach dem Mauerfall ist vom Hauch der Weltgeschichte
in der sächsischen Metropole nicht mehr viel zu spüren. Eine Suche
nach den Spuren des Widerstands gegen die DDR-Diktatur
merkur.de



Erfurt illuminiert eine Leuchtschrift für Willy Brandt
Mit einer weißen Leuchtschrift "Willy Brandt ans Fenster" grüßt
seit Mittwoch heute an Thüringens Landeshauptstadt Erfurt ihre
Besucher. Der 1,40 Meter hohe Schriftzug wurde auf dem Dach
des vor zwei Jahren restaurierten einstigen Hotels "Erfurter Hof"
gegenüber dem neuen Hauptbahnhof montiert
welt.de



Jena: Das neue Deutschland in bewegenden Fotos
Nach dem Erfolg der ersten Ausstellung mit Fotografien von
Harald Hauswald in der Goethe Galerie wird es jetzt eine
Neuauflage geben. Ab 8. bis zum 20. Juni zeigt er unter dem
Titel "Bewegungen - Von Ost nach West-Ost" eine neue Auswahl
seiner Fotos, flankiert wiederum von Texten des Schriftstellers
Lutz Rathenow
Ostthüringer Zeitung



Ein Dichter der Anfänge und der Aufbrüche
Zum Tod des Lyrikers Günter Ullmann
welt.de oder volksstimme.de



DDR-Vergangenheit - Nichts ist mehr wie früher
Antje Bärenwaldt wuchs in Ostberlin auf. 20 Jahre nach der Wende
begibt sie sich in Pankow auf Spurensuche. Die Welt ihrer Kindheit
scheint heute so gut wie verschwunden
merkur.de







BILDUNGSPOLITIK / ZEITZEUGENBERICHTE





Berlin: Das Spiel mit der DDR
Eine interaktive Ausstellung im Freizeit- und Erholungszentrum FEZ
will Kindern die DDR nahebringen. Statt sich mit dem Unrechtsstaat
und der Diktatur zu befassen, sollen sie den Alltag von damals
nacherleben - und Spaß haben
taz.de



Stachel des Unrechts sitzt noch tief
Reichenbacher Opfer des ehemaligen DDR-Ministeriums für
Staatssicherheit stellen sich Podiumsdiskussion
freiepresse.de



Neues Unterrichtsmaterial zur Wende in der DDR
Neues Unterrichtsmaterial zur friedlichen Revolution von 1989/1990
in der DDR wird derzeit an die weiterführenden Schulen in Berlin
und Brandenburg ausgeliefert. Die Broschüre wurde vom Berliner
Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen gemeinsam mit dem
Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)
erarbeitet. Einzelexemplare können beim LISUM unter Telefon
03378-209 204 bestellt werden.
ad-hoc-news.de



Zersetzung und Denunziation
Bremen: Ausstellung 'Feind ist, wer anders denkt' beleuchtet das
Wirken der Stasi
kreiszeitung.de und ad-hoc-news.de

Die Schweine im Land
Edgar H. war ein Denunziant, von klein auf schon und schließlich
hauptberuflich. Bis er unehrenhaft entlassen wurde - vom Ministerium
für Staatssicherheit: Auch diesen Mitläufer-Lebenslauf zeichnet die
Ausstellung "Feind ist, wer anders denkt" nach
taz.de



Die Ossis hatten weniger Trainingsmöglichkeiten
Jever: Joachim Gauck begeisterte mit einem Vortrag über die
Befindlichkeiten der Menschen in Ost- und Westdeutschland
jeversches-wochenblatt.de







WEITERE PRESSEMELDUNGEN





Peter Sodann - Kommissar Peinlich
Dies ist ein Heimspiel. Hundert Gäste sind gekommen, im Schnitt
deutlich älter als 60, noch immer Bewohner eines Landes, das es
seit 1990 nicht mehr gibt. Aber sie gibt es noch, heimatlos, übrig
geblieben. Sie sind in der DDR groß geworden, im neuen Deutschland
sind sie nicht angekommen. Im "Neuen Deutschland" schon. Im
Münzenbergsaal der sozialistischen Tageszeitung, die einst die
Verlautbarungen der SED druckte und nun der Linken publizistisch
zu Diensten ist, wird er erwartet: Peter Sodann, Präsidentschafts-
kandidat, an den die Parteiführung der Linken nur ungern erinnert
wird
badische-zeitung.de, rp-online.de, neues-deutschland.de

"Die Linke sollte das Land aus der Opposition heraus verändern"
bild.de

Die deutschen Bundespräsidenten seit 1949
Schweizer Fernsehen



"Ich schütze, ich gefährde sie nicht"
Innenminister Schäuble vergleicht den Protest gegen die Vorrats-
datenspeicherung mit dem gegen die Volkszählung von 1987 - und
sagt, warum er sich durch den Slogan "Stasi 2.0" beleidigt fühlt
taz.de



60 Jahre Grundgesetz: Neonazis demonstrieren in München
Am 23. Mai wird das Grundgesetz der BRD 60 Jahre alt. Während
das für die ganze Republik ein Grund zum Feiern ist, wollen Neonazis
in München dagegen demonstrieren
abendzeitung.de

Kandidat von rechts außen
Mit dem Liedermacher Frank Rennicke stellt die NPD einen selbst
für ihre Verhältnisse radikalen Bewerber für das Amt des Bundes-
präsidenten auf
welt.de



Rufmord im KZ - Streit in Gedenkstätte Dachau
Der Historiker Michael Wolffsohn und Barbara Distel, die frühere
Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, liefern sich einen bizarren
Streit um Gedenkkultur
taz.de, bild.de und juedische.at



Junge Frau nach Brandanschlag auf Auto festgenommen
Die Frau soll versucht haben, einen hochwertigen Mazda in Friedrichs-
hain anzuzünden: Deshalb hat die Polizei in der Nacht zu Montag eine
21-jährige Berlinerin festgenommen. Alexandra R. ist schon mehrfach
wegen politisch motivierter Straftaten in Erscheinung getreten. Doch
der Verdacht ließ sich bisher nicht erhärten: Nach der Vernehmung
musste die Staatsanwaltschaft die Frau wieder auf freien Fuß setzen.
Die Ermittlungen gegen sie dauern an. Damit ist erstmals nach langer
Zeit ein mutmaßlicher Brandstifter aus der linken Szene gefasst
worden
tagesspiegel.de, morgenpost.de I und II



Neue Turbulenzen für deutsche Banken
Die Bankenaufsicht BaFin warnt vor zu erwartenden Kreditausfällen.
Er sei sich ziemlich sicher, «dass unsere Banken in ein paar Monaten
die volle Wucht der schärfsten aller bisherigen Rezessionen in ihren
Kreditportfolien spüren werden», sagte BaFin-Präsident Jochen Sanio
diepresse.com und ruhrnachrichten.de







INTERNATIONALE GESCHICHTE UND POLITIK





Russland: FSB soll historische Wahrheit schützen
Gemäß eines Dekrets von Präsident Medwedew soll eine 28-köpfige
Sonderkommission die historische Wahrheit u. a. über den 2.Weltkrieg
gegen Fälschungen verteidigen. Ein Gesetzentwurf droht auch
ausländischen "Geschichtsfälschern" mit Gefängnisstrafen
aktuell.ru, polskaweb.eu, faz.net

Ukrainischer Präsident: Alle Sowjet-Symbole entfernen
Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko hat seinem Land
die Entfernung aller sowjetischer Symbole empfohlen. Juschtschenko
sagte in einem Waldgebiet nahe der Hauptstadt Kiew, wo die
Geheimpolizei des Sowjet-Diktators Josef Stalin zwischen 1937 und
1941 zehntausende Menschen umbrachte, die Ukraine sei von zwei
"totalitären Regimen" unterdrückt worden, dem kommunistischen
und dem faschistischen. "Sie sind in ihrer Menschen verachtenden
Substanz gleich, sie sind in ihrer beispiellosen Größenordnung von
Ermordungen identisch", sagte Juschtschenko. "Dies sind nicht die
Symbole unserer Geschichte", sagte Juschtschenko über die sowje-
tischen Gedenkstätten. Die Ukraine müsse von den Symbolen jenes
Regimes befreit werden, das "Millionen Unschuldiger umbrachte"
AFP

Weißrussische Journalisten informierten sich über Erinnerungskultur
Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung waren 15 unabhängige
Journalistinnen und Journalisten aus Weißrussland Ende April für fünf
Tage zu einem Studien- und Informationsprogramm in Deutschland,
um Stätten der Erinnerungskultur in Berlin und Brandenburg zu
besuchen und sich über Bildungsprogramme zur Vergangenheits-
bewältigung zu informieren
kas.de



Obama plant symbolträchtigen Deutschland-Besuch
US-Präsident Barack Obama kommt Anfang Juni wieder nach
Deutschland - und wird in jedem Fall das ehemalige KZ Buchenwald
bei Weimar besichtigen. Der Direktor der KZ-Gedenkstätte
Buchenwald, Volkhard Knigge, sieht in dem Besuch Obamas ein
wichtiges Signal für die Überlebenden des *-Terrorlagers
merkur-online.de, n-tv.de, bazonline.ch und freies-wort.de



George W. Obama
Die Entscheidung des US-Präsidenten, die Militärtribunale für
Gefangene in Guantanamo aufrecht zu erhalten, mag innenpolitisch
und taktisch betrachtet richtig sein. Moralisch und juristisch aber ist
sie ein Desaster
ftd.de und tagesspiegel.de

Die amerikanischen Militärtribunale haben eine lange Tradition,
und nicht erst George W. Bush nutzte sie für politische Zwecke
sueddeutsche.de

US-Folterstreit - Der Zorn des 'Anglers'
Ex-Bush-Vize Dick Cheney greift Barack Obama an. Er nennt
den Präsidenten ein Sicherheitsrisiko, verteidigt Folter als
"harte Verhörmethode" und erklärt: "Ich bereue gar nichts"
focus.de und welt.de

Die Veröffentlichung von Bildern, die die Misshandlung und Folter
zeigen, könnten "eine amerikafeindliche Stimmung schüren
tagesblick.de, taz.de

Was sollen wir sehen?
nzz.ch



Juschtschenko - ein Revolutionsführer ohne Volk
Der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko hat in Zürich über
den Westkurs seiner Heimat gesprochen – und erhielt viel Applaus.
Daheim aber ist er weit weniger beliebt
tagesanzeiger.ch

«Volk entscheidet über EU- oder Nato-Beitritt»
Der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko hat sich in dieser
Woche zu einem offiziellen Besuch in der Schweiz aufgehalten. Im
Interview spricht er über aussenpolitische Ziele und innenpolitische
Konflikte in seinem Land. Er äussert sich auch über seine Heilung in
Genf von einem Giftanschlag
nzz.ch und rian.ru

Ukraine steht Bankensterben bevor
Die Regierung der ehemaligen Sowjetrepublik befürchtet, dass von
den 180 Geschäftsbanken nur etwa 100 die Krise überstehen werden
kurier.at



Schwere Bankenpleite in Florida
Es ist bereits die 34. US-Regionalbank, die in diesem Jahr pleite ging.
Doch die Bank United ist der mit Abstand teuerste Zusammenbruch
eines amerikanischen Geldhauses in diesem Jahr
taz.de



Warum Russlands Herz aus Stahl blutet
Im russischen Tscherepowez schlägt die Wirtschaftskrise voll durch.
Der einzige Großbetrieb der Stadt - das Stahlkombinats Severstal -
schwächelt. Die nachlassende Nachfrage nach Stahl sorgt für Arbeits-
losigkeit. Die Menschen kämpfen gegen den Niedergang einer bislang
starken Wirtschaftsregion
welt.de



Hacker lieben deutsche Firmen
Der Verfassungsschutz hat festgestellt, dass deutsche Firmen
zunehmend Ziel von Wirtschaftsspionage durch Hacker-Angriffe
werden. Laut Handelsblatt hat die Behörde vor allem chinesische
und russische Dienste im Verdacht
n-tv.de und spiegel.de



50 Jahre «Befreiung» - China feiert, Tibet protestiert
Chinas kommunistische Führung hat den 50. Jahrestag der
Abschaffung der tibetischen Regierung nach dem Volksauf-
stand 1959 als «Tag der Befreiung von der Leibeigenschaft»
in dem Hochland gefeiert
nachrichten.ch



Anfrage an Bundeskanzler Faymann wegen "Geheimtreffens"
Das BZÖ wird eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler
Werner Faymann (SPÖ) richten, um "Aufklärung über seine
mysteriöse Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz in Athen zu
erhalten". Laut BZÖ handelt es sich bei der Bilderberg-Konferenz
um "ein vor der Öffentlichkeit streng geheim gehaltenes Treffen
von bis zu 140 Spitzenpolitikern und Superindustriellen, ergänzt
durch meinungsmachende Wissenschaftler. Alle Bilderberger sind
zu strengstem Stillschweigen verpflichtet."
orf.at

Bilderberg-Konferenz in Athen befasst sich mit Weltwirtschaftkrise
ibtimes.de, griechenland.net, shortnews.de

Elite fern der Demokratie
Die Linke-Abgeordnete Gesine Lötzsch will die Bilderberg-
Konferenz im Deutschen Bundestag thematisieren
jungewelt.de

Liste der Teilnehmer Bilderberg 2009
blog.hiphop.de



BBC-Fernsehen: Polen auch ein Opfer der Alliierten
Die Geschichte des zweiten Weltkrieges wirft gerade durch
die Öffnungen von Archiven im Osten Europas, den USA
und Großbritannien immer neue Fragen auf
polskaweb.eu







TV-TIPPS





Fr, 22.05. um 20:15 Uhr, ZDF
Der Kriminalist - Mauer im Kopf
Krimi


Sa, 23.05. um 14:00 Uhr, VOX
"Wer sind meine Eltern?"
Adoptivkinder auf Spurensuche


Sa, 23.05. um 21:45 Uhr, Phönix
Das Geheimnis der verlorenen Atombomben
Operation Broken Arrows


Do, 28.05. um 20:15 Uhr, . KI.KA
Projekt D
Deutschland ist im Jahr 2009 durch eine enorme Ballung von
Ereignissen geprägt: Das "Trend"-Thema: 90 Jahre Gründung
der Weimarer Republik, 70 Jahre Kriegsbeginn, 60 Jahrestag
der doppelten Staatsgründung und 60 Jahre Grundgesetz,
20 Jahre Mauerfall, Bundespräsidentenwahl und Bundestagswahl


Fr, 29.05. um 09:55 Uhr, Arte
Deutsche und Deutsche - Sind wir ein Volk?
20 Jahre nach der Wende sind in Deutschland die sichtbaren
Zeichen der Teilung überwunden. Im Osten des Landes präsentieren
sich die Straßen ohne Schlaglöcher, die Innenstädte erblühen im
Glanz renovierter Häuserzeilen. Die Mauer ist derart gründlich
verschwunden, dass man in Berlin sogar überlegt, ein Teilstück für
die Touristen aus aller Welt wieder aufzubauen. Und doch haben es
die Deutschen schwer, sich als gemeinsames Volk zu empfinden


So, 31.05. um 11:45 Uhr, Phönix
Meine Geschichte: Die 60er Jahre
Wolfgang Weidner war 1962 zehn Jahre alt, als sein kriegsversehrter
Vater beschloss, mit der Familie in den Westen zu fliehen. Als selb-
ständiger Busunternehmer ständig von der Verstaatlichung bedroht,
sah der Vater keine Perspektive mehr in der DDR. Der Weihnachtstag
wurde zur Flucht ausgewählt, man wollte sicher sein, dass nicht allzu
viele Menschen unterwegs sind


Sa, 06.06. um 22:00 Uhr, VOX
Spiegel TV
Dokumentation über das DDR-Frauenzuchthaus Hoheneck


So, 21.06. um 23.50 Uhr, ZDF-History mit Guido Knopp
War doch nicht alles schlecht? - Streitfall DDR
Das historische Urteil über die DDR ist auch zwei Jahrzehnte nach
ihrem Untergang noch immer offen. Erwin Sellering, Ministerpräsident
von Mecklenburg-Vorpommern erklärte jüngst, er verwahre sich
dagegen, "die DDR als totalen Unrechtsstaat zu verdammen, in dem
es nicht das kleinste bisschen Gutes gab". Im Zeichen der weltweiten
Finanzkrise ist der Streit um die Bewertung der DDR neu entfacht.
ZDF-History bringt die Argumente beider Seiten auf den Prüfstand
presseecho.de







VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN





Berlin - Mittwoch, 27. Mai 2009, 19 Uhr

Im Osten beginnt das Eis zu schmelzen.
Das polnische Experiment 1989
Podiumsdiskussion mit Gesine Schwan, Gerd Poppe,
Andreas Pflüger und Seweryn Blumsztajn
mauerfall09.de


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Erfurt - Mittwoch, 27. Mai 2009

Klang-Sprach-Performance im einstigen Erfurter Stasi-Knast
Die Klang Projekte Weimar e.V veranstaltet am 27 Mai im ehemaligen
Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Erfurt eine Klang-
Sprach-Performance unter dem Motto «Worte, die die Freiheit
suchen»


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Berlin - Donnerstag, 28. Mai 2009, 15 Uhr

Aufarbeitung von DDR-Unrecht
Im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin wird der 7. Band
der Dokumentationsreihe "Strafjustiz und DDR-Unrecht" vorgestellt,
der u. a. den Themen Gefangenenmisshandlung und Doping gewidmet
sein wird. Zu dieser Buchvorstellung haben die Herausgeber des
Bandes Frau Professor Dr. Ines Geipel zu einem Vortrag mit dem Titel
"Aufarbeitung der Aufarbeitung. Muss die Auseinandersetzung mit der
DDR in die zweite Runde?" eingeladen
stiftung-aufarbeitung.de


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Berlin, 28. bis 31. Mai 2009

Geschichtsforum 1989 | 2009:
Europa zwischen Teilung und Aufbruch
Internationales Forum für Wissenschaft,
Kultur, Politik, Medien und Öffentlichkeit
geschichtsforum09.de


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Berlin - Samstag, 30. Mai 2009, 11:00 - 17:30 Uhr

Was brachte die kommunistische Diktatur zu Fall?
Revolutionsdynamiken Ostmitteleuropas im Vergleich

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, welche Bedingungen den
Zusammenbruch der hochgerüsteten und international anerkannten
Regime des Ostblocks möglich machten. Ihre Beantwortung soll vor
dem Hintergrund gängiger Revolutionstheorien durch einen Vergleich
der unterschiedlichen Revolutionsdynamiken in einzelnen ostmittel-
europäischen Ländern erfolgen.

Gemeinsame Veranstaltung von Viadrina Evangelischer Akademie zu
Berlin im Hauptgebäude der Humboldt-Universität, Hörsaal 1070,


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Bildungszentrum Schloss Wendgräben, Mi 10. - Fr 12. Juni 2009

Die deutsche Einheit im Spiegel der Literatur
Literatur zur Deutschen Einheit

Mit Udo Scheer, Jana Jürß, Günter Ullmann, Dr. Jörg Bernig, Nicki
Pawlow, Dr. Karsten Dümmel, Marianne Pumb, Jürgen K. Hultenreich

kas.de


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen






BUCHBESPRECHUNGEN





Schwierige Freundschaft mit den Siegern der Geschichte
"Der Handschlag zwischen Siegern und Besiegten wurde von oben
befohlen und war natürlich für beide Seiten eine Herausforderung",
konstatiert PD Dr. Silke Satjukow, Historikerin an der Friedrich-
Schiller-Universität Jena

Silke Satjukow,
Befreiung? Die Ostdeutschen und 1945
Informationsdienst Wissenschaft



Der Glaube an die Formbarkeit der Welt
Archie Browns Geschichte des Kommunismus nimmt die Propaganda
beim Wort

Archie Brown:
Aufstieg und Fall des Kommunismus. Propyläen Verlag, Berlin 2009
faz.net



Mehr Tote als an der innerdeutschen Grenze
Die Westgrenze Rumäniens erstreckt sich 448 Kilometer zu Ungarn
und 546 Kilometer zu Serbien hin, davon 290 Kilometer Donauverlauf.
Die Fluchtabenteuer haben sich aber hauptsächlich an der Grenze zu
dem ehemaligen Jugoslawien und an der Donau abgespielt, da Ungarn
ein ähnliches kommunistisches Regime wie Rumänien hatte, während
man von Jugoslawien leichter in den freien Westen gelangen konnte

Johann Steiner und Doina Magheti (Herausgeber):
"Die Gräber schweigen. Berichte von der blutigsten Grenze Europas"
siebenbuerger.de I und II



Doppelte Verlierer: deutsch-böhmische Antifaschisten
Alena Wagnerová versammelt in ihrem Band 15 Gedächtnis-Porträts
von deutschböhmischen Antifaschisten, Repräsentanten für jene ca.
130 000 Sudentendeutschen, die trotz entschiedener Gegnerschaft
zu * und unbedingter Loyalität gegenüber der Tschechoslowa-
kischen Republik nach dem Zweiten Weltkrieg vertrieben bzw. im
Rahmen der Antifaschisten-Transporte ausgesiedelt wurden

Alena Wagnerová (Hg.):
Helden der Hoffnung. Die anderen Deutschen aus den Sudeten
1935-1989. u. a. mit Beiträgen von Stefan Dölling, Pit Fiedler,
Rosemarie Mieder u. einem Grußwort von Lenka Reinerová
tlz.de



Buch über von der Stasi verfolgte Autorinnen
Ein Buch wie dieses könnte man auch über vergessene Dichter aus
der Sowjetunion, Chile oder Nordkorea schreiben. Ines Geipel schrieb
es über Opfer des DDR-Regimes. Am Montag besuchte die einstige
ostdeutsche Weltklasseleichtathletin und heutige Professorin an der
Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin das Literatur-
haus und stellte ihr neues Buch vor

Ines Geipel:
Zensiert, verschwiegen, vergessen -
Autorinnen in Ostdeutschland 1945-1989
welt.de







HUMOR




In der Straßenbahn tritt ein hoher SED-Funktionär einer Dame auf
den Fuß, worauf diese ihm eine Ohrfeige gibt. Sofort steht ein Mann
auf und verprügelt den Funktionär nach Leibeskräften.
"Warum schlagen Sie ihn zusammen? Hat er sie etwa auch auf den
Fuß getreten?" fragt die Dame neugierig.
"Ach, so war das. Und ich dachte, es gehe endlich los..."





ZITATE




Ein Quäntlein Glück ist besser
als ein Pfund Weisheit

Deutsches Sprichwort
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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 25.08.2009, 13:55    Titel: Antworten mit Zitat

STACHELDRAHT - ONLINE




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur




Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kameraden und Mitstreiter,

anbei erhalten Sie wieder eine Auswahl aktueller Internet-
Presseartikel sowie TV-Tipps und Veranstaltungshinweise.

Falls Sie den Wochenrückblick einmal weiterleiten möchten,
bedenken Sie bitte, dass dann die Links zu den Artikeln
zumeist nur funktionieren, wenn Sie zuvor in Ihrem E-Mail-
Postfach den HTML-Editor mit einem Mausklick aktivieren.

Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup














INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN







Oranienburg: Land verteilt Geld aus DDR-Parteivermögen
Die Gedenkstätte Sachsenhausen (Oberhavel) bekommt 950 000
Euro. Damit soll die sogenannte Zone II des sowjetischen Spezial-
lagers zugänglich gemacht werden. Dies sei bereits seit langem ein
Wunsch der Opferverbände gewesen, sagte Brandenburgs Kultur-
ministerin Johanna Wanka (CDU) in Potsdam
maerkischeallgemeine.de, info-potsdam.de


Gedenkstätte Leistikowstraße in Potsdam sucht Zeitzeugen
In der Ende 2008 gegründeten Gedenk- und Begegnungsstätte
Leistikowstraße Potsdam haben die Vorbereitungen für den Aufbau
einer künftigen Dauerausstellung zur Geschichte des ehemaligen
Untersuchungsgefängnisses der sowjetischen Spionageabwehr in der
Leistikowstraße 1 begonnen. Da die Gedenkstätte bisher über keine
eigene Sammlung verfügt, suchen die Mitarbeiter Fotos, Erinnerungs-
stücke und Zeitzeugen zur Geschichte des Untersuchungsgefängnisses
sowie des sowjetischen Sperrgebiets, des "Militärstädtchens Nr. 7" am
Neuen Garten.

Gesucht werden zum Beispiel Film- oder Fotoaufnahmen des 1916
vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein errichteten Hauses Mirbach-
straße 1 (jetzt Leistikowstraße 1) oder seiner Umgebung in der
Nauener Vorstadt. Außerdem sucht die Gedenkstätte Zeitzeugen,
die im Untersuchungsgefängnis inhaftiert waren, denen der Ort aus
anderen Gründen bekannt ist oder die einen ehemaligen Häftling
kennen. Ebenso werden Personen um ihre Unterstützung gebeten, die
1945 oder später Kontakt zu den sowjetischen Truppen oder Zutritt
zum Städtchen hatten.

"Um die Geschichte des Untersuchungsgefängnisses anschaulich zu
erzählen, benötigen wir dringend Gegenstände, Erinnerungsstücke
und Fotos, die wir in der künftigen Ausstellung zeigen können, sowie
Zeitzeugen oder Angehörige, die uns ihre Geschichten anvertrauen",
sagte Gedenkstättenleiterin Dr. Ines Reich. "Wir bitten daher alle, die
zu den genannten Themen etwas beitragen können, sehr herzlich um
ihre Unterstützung, damit wir das eindrucksvolle, aber noch stumme
ehemalige Gefängnisgebäude zum Sprechen bringen können."

Ansprechpartnerin: Bettina Altendorf, Tel. 0331 / 20 11 540
(montags bis freitags 9 - 16 Uhr);
E-Mail: altendorf@gedenkstaette-leistikowstrasse.de
Hinweise werden auf Wunsch vertraulich behandelt.

Information: www.gedenkstaette-leistikowstrasse.de



Gedenkstätte zu DDR-Unrecht in Cottbus geplant
Cottbus Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. hat seit dem ver-
gangenen Mittwoch mit notariellem Vertrag einen Teil des ehemaligen
Gefängnisses an der Bautzener Straße übernommen. Das teilt der
Vorsitzende Dieter Dombrowski mit. Der Verein wolle dort eine
Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsstätte einrichten, die an das
Tausendfache SED-Unrecht erinnere
lr-online.de



Stasi-Unterlagenbehörde wird in Hessen aktiv
Die Erfurter Außenstelle der Bundesbeauftragten für die Unterlagen
der Stasi hat ihre Beratungsaktivitäten auf Nordhessen und Süd-
niedersachsen ausgedehnt
hna.de



Jugendwerkhof: "Die Geschichte des Hauses ist mächtig"
Torgau. Noch weist nichts auf die neue Dauerausstellung hin.
Noch herrscht in den künftigen Ausstellungsräumen der Gedenk-
stätte im ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhof trostlose
Leere. Und dennoch hat man bereits das Bergfest hinter sich
gebracht. Die theoretische Vorarbeit zu "Ich bin als Mensch
geboren und will als Mensch hier raus. Der GJWH Torgau im
Erziehungssystem der DDR" ist so gut wie abgeschlossen
torgauerzeitung.com



"Regt wirklich zum Nachdenken an"
Bundestags-Vizepräsidentin Katrin *-Eckardt besuchte Point Alpha
freies-wort.de



Diskus-Werfer Robert Harting beleidigt Doping-Opfer
Nach seinem verbalen Angriff auf den Doping-Opfer-Hilfe-Verein
(DOHV) wird der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) über
mögliche Konsequenzen für Diskuswerfer Robert Harting beraten
bild.de I u. II, focus.de, sueddeutsche.de u. II, welt.de

Dopingopfer entsetzt über Robert Hartings Äußerungen
sueddeutsche.de, faz.net, derwesten.de, ksta.de

Kritik an Harting, aber kein Rechtsstreit
rp-online.de, mv-online.de

"Die braven sind selten die erfolgreichen Athleten"
faz.net, maerkischeallgemeine.de, spiegel.de



"Ich bitte euch, kein Mittelchen zu schlucken"
Es ist ein Sensationsfund: Vor fast 50 Jahren schrieb die DDR-
Rudertrainerin Johanna Sperling einen Brief an ihre Sportlerinnen -
und warnte sie vor Doping. Das Dokument beweist, dass die
Folgen der Leistungsmanipulation bereits damals bekannt waren
spiegel.de, sueddeutsche.de



Doping in der DDR - Jenapharm mitverantwortlich
Der Arzneihersteller Jenapharm stellte laut einer Studie seit den
1960er-Jahren Dopingmittel und Präparate zur Verschleierung von
Doping her
derstandard.at, mdr.de, apotheke-adhoc.de



Der Osten im Westen - Blicke "von drüben" auf die DDR.
Die Redaktion der Zeitschrift Horch und Guck lädt für ihr am 1. März
2010 erscheinendes Heft 67 (1/2010) ein zu Beiträgen zum obigen
Thema
horch-und-guck.info









ERINNERN UND GEDENKEN







Mit dem Picknickkorb in die Freiheit
Ein ungarischer Grenzer wollte vor 20 Jahren nicht mehr Gefängnis-
wärter spielen und ließ die DDR-Flüchtlinge durch den schon
brüchigen Zaun nach Österreich. "Etwas Dümmeres hätte mir nicht
passieren können. Mir war klar, aller Wahrscheinlichkeit nach werde
ich für Monate oder Jahre im Gefängnis landen." Arpad Bella ist nicht
eingesperrt worden, er ist heute ein Held
sueddeutsche.de

Merkel erinnert in Ungarn an Grenzöffnung 1989




focus.de I und II



Eine Stele erinnert an Kleinmachnower Grenzopfer
Es sind die letzten Worte, die Walter Kittel auf seiner Flucht hört:
"Ich habe mir geschworen, hier kommt keiner mehr lebend raus!"
Wenige Augenblicke später ist der 22-Jährige tot, erschossen von
dem DDR-Soldaten, der ihn anschrie. Auge in Auge mit seinem Mörder
starb Kittel mit dem Rücken zur Grenze in der Nähe des Garten-
grundstücks An der Stammbahn 53 in Kleinmachnow. Er und sein
Fluchtbegleiter hatten sich bereits ergeben. Dennoch wurde Kittel
in der Nacht des 18.Oktober 1965 mit 30 Schüssen in Brust und
Bauch getötet
pnn.de



Denkmal für Opfer des Kommunismus erneut geschändet
Das Denkmal für die Opfer kommunistischer Gewalt im thüringischen
Arnstadt ist erneut beschmiert worden. Dabei wurde unter anderem
ein Teil der Inschrift ("Den Opfern kommunistischer Gewalt 1945 -
1989") mit schwarzer Farbe übermalt
jungefreiheit.de



Die Wende auf 3000 Quadratmetern
Leipzig bekommt ein 3000 Quadratmeter großes Wende-Gemälde.
Der Maler Michael Fischer-Art will das Monumentalwerk auf die
Giebelseite eines Hauses am Brühl in der Innenstadt bringen.
Er würde das Bild sogar der Stadt als Einheitsdenkmal schenken
Mitteldeutsche Zeitung, newsmax.de, sn-online.de

Taugt dieses Bild als Einheitsdenkmal?
bild.de









AUFARBEITUNG







Was wollte Marx überhaupt?
In der Wirtschaftskrise wird die Marxsche Kapitalismuskritik wieder
attraktiv. Für die Übel des Kommunismus werden allein Stalin & Co.
verantwortlich gemacht. Warum das ein fataler Fehler ist.
Von Barbara Zehnpfennig, Professorin für Politische Theorie und
Ideengeschichte an der Universität Passau
welt.de oder debatte.welt.de



Als Erkennungszeichen ein großes A im Fenster
Es war an einem Spätsommertag Anfang September 1988, als die
Kirche von Eisfeld von Ausreisewilligen besetzt wurde. Zunächst hatte
eine Handvoll Leute den Superintendenten gebeten, die Kirche vor
der 500-Jahrfeier besichtigen zu dürfen. Der Superintendent selbst
übernahm die Führung. Es kamen immer mehr Zuhörer. Schließlich
waren 18 Erwachsene und 14 Kinder in der Kirche. Plötzlich stellte
sich ein junger Mann vor den Altar und erklärte, sie alle stammten aus
dem Kreis Sonneberg und wollten in die Bundesrepublik übersiedeln.
Sie würden die Kirche nicht eher verlassen, bis ihre Forderungen
erfüllt seien
freies-wort.de



Wie sich die DDR-Grenzer beim Mauerfall fühlten
Es ist ein Fund, von dem man nicht zu träumen gewagt hätte:
Ein Filmoffizier der Nationalen Volksarmee der DDR nimmt zwei Tage
nach dem Mauerfall die Kamera in die Hand und fragt seine Grenzer-
kameraden, wie sie sich gerade fühlen. Es ist ein Vorstoß ins Herz
der Schockstarre
welt.de



Ansturm auf Stasi-Akten
Das Wendejubiläum beschert der Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin
eine Flut von Anträgen auf Akteneinsicht. Bis zum 30. Juni sind
rund 50 000 Anträge auf persönliche Akteneinsicht eingegangen,
bis Jahresende rechnet die Behörde mit mehr als 100 000 Anfragen.
2008 hatten rund 87 000 Menschen ihre Stasi-Akte angefordert.
"Offenbar ist das Interesse auch davon abhängig, wie stark das
Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird", sagte die Bundes-
beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler
Märkische Allgemeine



Die Stasi kontrollierte Peter Maffay
BILD druckt exklusiv Auszüge aus der autorisierten Biographie
"Auf dem Weg zu mir". In dem Kapitel "Der Osten" enthüllt der
Autor Edmund Hartsch, wie Peter Maffay bei seinem Auftritt 1986
in der DDR von der Stasi überwacht wurde



Fund von Kopien echter Stasi-Akten aufgeklärt
Der Betroffene hatte die Kopien «Im Vertrauen auf den korrekten
Umgang» an eine Filmproduktionsfirma übergeben
mz-web.de, bstu.bund.de









POLITIK UND AUFARBEITUNG







Linke-Chef Bisky fordert Neubewertung der DDR
Die Linke fordert zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR deren
wissenschaftliche Neubewertung. Parteichef Lothar Bisky beklagt
einen "unhistorischen" Umgang mit der Geschichte. Bei der deutschen
Vereinigung sei dem Osten "der Bonner Politikstil aufgepfropft"
worden. Die "Kultur der Wendezeit" hätte der Westen verdrängt
welt.de



"Viele Ostdeutsche sind nicht geheilt"
Der Wessi läuft psychisch rund, der Ossi nicht. Oder ist es genau
andersrum? Der Psychotherapeut und Bestsellerautor Hans-Joachim
Maaz spricht im Interview mit SPIEGEL ONLINE über die Fehler nach
dem Mauerfall: "Wir Ostdeutschen hätten die Macht übernehmen
müssen, statt sie zu verkaufen."



"Wir sind keine Ostrepublik"
Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm zieht sich in Kürze aus
der Politik zurück. Im Interview spricht er über die Aufarbeitung der
Stasi-Geschichte in Brandenburg und auch über Ministerpräsident
Platzeck hat er noch etwas zu sagen
faz.net



Schönbohm will Ostdeutschland missionieren
"Entbürgerlichung", "Verwahrlosung" - mit kernigen Begriffen hat
sich Brandenburgs Innenminister Schönbohm zum Zustand der
Gesellschaft in den neuen Ländern geäußert. Seine Lösung: das
Christentum stärken. Kritik gibt es von allen Seiten - sogar von
der katholischen Kirche
maerkischeallgemeine.de, tagesspiegel.de

«Ich bin anderer Meinung und habe auch eine andere
Wahrnehmung», sagte Brandenburgs CDU-Vorsitzende
Johanna Wanka (CDU)
netzeitung.de

Schorlemmer gegen Zwangschristianisierung des Ostens
ad-hoc-news.de



Als 1,5 Millionen Bürger die DDR verlassen wollten
Ein BND-Bericht verunsicherte im Sommer 1989 die DDR-Führung.
Im Süden des Landes hoffte jeder Zehnte auf eine Übersiedlung in
den Westen
welt.de



1989: Das Ende einer Illusion
Entscheidend für die Massenbewegungen des Jahres 1989 waren
unter anderem die nicht erfüllten Versprechungen der kommunis-
tischen Machthaber, die den "Wettbewerb um die Herzen der
Menschen" gegenüber dem westlichen Lebensmodell verloren
orf.at









BILDUNGSPOLITIK / ZEITZEUGENBERICHTE






VHS Lüdenscheid stellt spannende Programmreihe vor
Angeregt durch die Bundesstiftung Aufarbeitung der Geschichte
der SED-Diktatur findet ab Anfang Oktober bis März 2010 eine
Veranstaltungsreihe zum Thema statt. Federführend dabei Stadt
und Volkshochschule (VHS) Lüdenscheid in Zusammenarbeit mit
verschiedenen Kooperationspartnern. Ein spannendes Thema mit
tollem Bildungsaspekt, das Lüdenscheid lebendig macht und von
Schule allein nicht zu leisten ist
derwesten.de



Uta Maria Kuder und Peter Stein besuchen Stasi-Gedenkstätte
Rostock. Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Stein besuchte
gemeinsam mit Jugendlichen, die im "TeAM Deutschland" der CDU
organisiert sind und Justizministerin Uta Maria Kuder die Rostocker
Stasigedenkstätte
mvregio.de



Projekt in Perleberg: Was von der DDR in Erinnerung bleibt
Jugendliche befragen Zeitzeugen im DDR-Geschichtsmuseum
Märkische Allgemeine



Kreuzfahrt ins Rostocker "Stasi-Museum"
Immer mehr Kreuzfahrtpassagiere entscheiden sich nach Ankerlegung
in Rostock für einen Tagesausflug ins "Stasi-Museum". Besonders
Briten, Amerikaner und Nordiren stellen sich der Aufbereitung
deutscher Geschichte. Diese etwas andere Urlaubsbeschäftigung ruft
dabei intensive Gefühle hervor
welt.de



Kinderfernsehen in der DDR
Pittiplatsch, Schnatterinchen und das Sandmännchen: Die Kinder-
sendungen des DDR-TV sollten die Kleinsten zum Singen und
Sporttreiben animieren - und die jungen Zuschauer ganz nebenbei
auf das sozialistische Leben einschwören
einestages.spiegel.de









WEITERE PRESSEMELDUNGEN







Immer wieder anecken
Wo sie ist, gibt es Probleme, denn sie macht, was sie will. In der DDR
wurde Vera Lengsfeld so zum Star, nach der Wende zur Nervensäge.
"Die soll sich untersuchen lassen!", riefen CDU-Politiker in ihre
Auftritte hinein. Jetzt macht sie für die Partei noch mal Wahlkampf
tagesspiegel.de = zeit.de

"Busenplakat" bekommt gute Noten
stuttgarter-zeitung.de



Genossen Nummer 1a und 1b
Das Ziel ist klar definiert: mindestens zehn Prozent sollen die beiden
Politstars Lafontaine und Gysi bei der Bundestagswahl für die Links-
partei holen. Der eine im Westen, der andere im Osten. Das Spitzen-
tandem läuft erstaunlich rund - vor allem weil klar ist, wer das Sagen
hat
tagesschau.de



Landtagswahl: Rot-rote Stellungskämpfe in Thüringen
SPD und Die Linke streiten darum, wer im Falle einer Mehrheit für
ein rot-rot-grünes Bündnis bei den Landtagswahlen den Minister-
präsidenten stellen darf. In den Umfragen liegt die Linke vor den
Sozialdemokraten. Doch das ist für die SPD noch lange kein Grund,
deren Spitzenmann Bodo Ramelow zu wählen
welt.de

Ramelow: "Wir sind der Koch, die SPD ist der Kellner."
bild.de

Mit einer "rekonstruierten" Biografie über Dieter Althaus versucht
die Linke im Thüringer Wahlkampf, dem CDU-Ministerpräsidenten
zu schaden
focus.de



So darf Ihr Chef Sie bespitzeln
Ob Konten-Screening, E-Mail-Mitschrift oder spezielle Krankenakten -
manche Chefs schrecken bei der Ausspionierung ihrer Angestellten
vor nichts zurück. Das Schlimme dabei: Noch immer gibt es kein
spezielles Gesetz, das Arbeitnehmer davor schützt
bild.de



"Eine Flucht hatte ich als letzten Ausweg im Kopf"
Kanzlerin Angela Merkel spricht über ihre Zeit in der DDR
bild.de



Ein Schuss Aufbruchstimmung
Bundeskanzlerin Merkel wünscht sich zur Bewältigung der
Wirtschaftskrise die Risikobereitschaft des Jahres 1989 zurück
sueddeutsche.de



Wir sind wieder Optimisten
Gut, dass wir die Statistiker haben. Quasi mit amtlichem Siegel haben
sie die Rezession in der vergangenen Woche für beendet erklärt
faz.net



Garant einer objektiven Berichterstattung
Die Deutsche Presseagentur dpa wird 60 Jahre alt
Nürnberger Zeitung



DDR-Kultauto soll als Öko-Trabi zurückkehren
In der DDR mussten die Menschen oft bis zu 14 Jahre auf ihren
eigenen Trabant warten, nach der Wende kam das Kultauto jedoch
schnell aus der Mode. Jetzt will der Spezialfahrzeugehersteller IndiKar
aus Wilkau-Haßlau bei Zwickau den Wagen wieder salonfähig machen
szon.de, lvz-online.de



100 Milliarden Euro fließen pro Jahr in den Osten
Bei der Alimentierung Ostdeutschlands ist kein Ende in Sicht. Auch
in Zukunft fließen rund 100 Milliarden Euro jährlich von West nach
Ost - so eine Studie der FU Berlin. Zwar wird die Abhängigkeit noch
Jahrzehnte andauern
welt.de

Auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung klagen viele über unter-
schiedliche Lebensverhältnisse in Ost und West. Doch wie sehr sich
die Lage in den neuen Ländern im Vergleich zum Jahr 1989 verbessert
hat, wird gern übersehen
welt.de



Bei der Schlacht in Kunersdorf ging Preußen unter
Vor 250 Jahren ging Preußen zum ersten Mal unter: Die Schlacht
von Kunersdorf war verloren, da rettete König Friedrich II. das
"Mirakel des Hauses Brandenburg". Dieses Wunder, eine aussichtslose
Situation überwunden zu haben, indem man standhaft blieb, wurde
zum Erbstück preußisch-deutscher Militärmacht
welt.de










INTERNATIONALE GESCHICHTE UND POLITIK







Stalin. 1917-1953: Der Tyrann und das Sowjetreich
Am 13. Juni 1907, kurz nach 10.30 Uhr, zerbirst auf dem Eriwanskij-
Platz in Tiflis die Ruhe eines schwülen Morgens. Bomben explodieren,
mindestens 20 Männer feuern mit Pistolen auf einen von Kosaken
bewachten Geldtransport des Zaren. Als der Überfall vorbei ist, zählen
Polizisten etwa 90 Tote und Verwundete. Das Geld, eine Viertelmillion
Rubel, ist fort, genauso wie die Gangster. Der Drahtzieher dieses
spektakulären Raubes am Rande des Russischen Reichs ist ein 29-
jähriger Georgier. Skrupellos, klein, mit Pockennarben an Gesicht und
Händen, die dunklen Augen honigfarben gesprenkelt
presseportal.de, finanznachrichten.de



"Der Ribbentrop-Molotow-Pakt war ein Meisterstück Stalins"
Am 23. August jährt sich die Unterzeichnung des Nichtangriffsvertrags
zwischen der Sowjetunion und Deutschland zum 70. Mal. Über seine
Bedeutung und Bewertungen dieses Dokuments spricht der ehemalige
russische Botschafter in der BRD, heute Vizechef des Auswärtigen
Duma-Ausschusses, Juli Kwizinski
de.rian.ru

Molotow: Kritik an London und Paris
freitag.de



"Wir müssen mit den Deutschen nach Moskau marschieren"
Er war vom Krieg besessen, er wollte von der "allerletzten Kugel
in der allerletzten Schlacht getroffen werden" - und starb nach
einem mysteriösen Autounfall in einem Spitalbett in Heidelberg am
21. Dezember 1945: Viersterne-General George S. Patton jr., eine
amerikanische Heeresführer-Legende. Wenige Monate zuvor hatte
er in den Kreuther Bergen das "Undenkbare" gewagt: deutsche
Kampfverbände gegen die Sowjetunion aufzustellen
merkur-online.de

Der amerikanische General George Patton verlangte hysterisch, den
Vormarsch der amerikanischen Truppen über die Elbe, durch Polen
und die Ukraine bis nach Stalingrad fortzusetzen, um den Krieg in der
Stadt zu beenden, in der * geschlagen worden war. Patton nannte
die Russen 'die Nachkommen Dschingis Khans'. Auch Churchill war bei
der Wahl von Bezeichnungen für die Menschen der Sowjetunion nicht
besonders zimperlich. Er bezeichnete die Bolschewiken als 'Barbaren'
und 'bösartige Paviane'
saarbreaker.com



Waffen des Wahnsinns
Den * wurde im Zweiten Weltkrieg eigentlich alles zugetraut,
gerade was die Entwicklung von allerhand geheimen Wunderwaffen
anging. Gerüchte gingen um, Deutschland besäße eine Magnetwaffe,
mit der feindliche Flieger vom Himmel geholt werden könnten. Auch
war die Rede von einem gigantischen Flammenwerfer, der feindliche
Jäger noch in Tausenden Metern Höhe am Himmel hätte grillen
können. Die vielleicht erstaunlichste Legende war jene, dass die
Deutschen eine Art Lupensatelliten in die Erdumlaufbahn geschossen
hätten, mit dem sie durch die Bündelung des Sonnenlichts rund um
den Globus ganze Städte niederbrennen könnten
einestages.spiegel.de



FBI beschattete Leonard Bernstein
Rund 800 Seiten umfasst seine Akte, eine Partitur des Misstrauens
und der Paranoia: Leonard Bernstein, weltberühmter US-Dirigent,
wurde jahrzehntelang vom FBI bespitzelt. Der Grund: angebliche
"kommunistische Umtriebe"
spiegel.de, sueddeutsche.de



CIA heuerte private Terroristenjäger an
Terroristenführer sollten im Rahmen eines Geheimprogramms
aufgespürt und ermordet werden
wienerzeitung.at, zeit.de, kurier.at









TV-TIPPS







Fr, 21.08. um 22:00 Uhr, mdr
So, 23.08. um 14:00 Uhr, mdr
Unter uns - Geschichten, die man nicht vergisst
zu Gast u. a. Katrin Behr: sie wurde in der DDR aus
ihrer Familie gerissen und zwangsadoptiert



Sa, 22.08. um 00:05 Uhr, 3sat
Die Klärung eines Sachverhalts
Kurzfilm, Deutsche Erstausstrahlung
Karl-Marx-Stadt 1985: Im Rahmen einer 24-stündigen Befragung
versucht ein Offizier der Staatssicherheit, den jungen Ingenieur
Jürgen Schulz von seinem Ausreisewunsch in die BRD abzubringen.
Um dieses Ziel zu erreichen, zieht er alle Register. Parallel werden
die privaten Hintergründe des Ausreisewunschs erzählt: Schulz'
schwangere Frau möchte nach einem Schlaganfall ihres Vaters zu
ihren Eltern, die in den Westen gegangen sind



Sa, 22.08. um 11:30 Uhr, NDR
Wenn Tote stören - Vom Sterben an der Mauer
Am Nachmittag des 12. Februar 1987 verabschiedet sich der junge
Ost-Berliner Lutz Schmidt von seiner Frau, um im Kombinat Autotrans
seine Nachtschicht anzutreten. Was Karin Schmidt nicht weiß: Heute
ist der Tag X, an dem ihr Mann über die Mauer nach West-Berlin
fliehen will. Zusammen mit einem Kollegen überwindet er die tief
gestaffelten Sperranlagen bei Treptow mit einer simplen Leiter. Sein
Freund schafft den Sprung in den Westen, Lutz Schmidt wird an der
letzten Grenzmauer von der Leiter heruntergeschossen - Tod durch
Herzschuss. Seine Familie wird anschließend jahrelang von der Stasi
observiert und drangsaliert. Er ist einer der letzten Mauertoten



Sa, 22.08. um 19:55 Uhr, ZDF .
Zeit ohne Eltern
Der Dokumentarfilm erzählt die Familiengeschichte von Jana Birner
und Franziska Kriebisch, die in der DDR aufgewachsen sind. Sie teilen
die traumatische Erfahrung, von ihren Eltern von einem Tag auf den
anderen getrennt worden zu sein, als diese von der Stasi verhaftet
wurden



Sa, 22.08. um 21:00 Uhr, Phönix
Sigmund Jähn - Deutschlands erster Raumfahrer
Am 26. August 1978 flog an Bord des sowjetischen Raumschiffs
Sojus 31 der Offizier der DDR-Luftstreitkräfte Sigmund Jähn als
erster Deutscher zusammen mit dem Kosmonauten Valerij Bykowski
zur Orbitalstation Salut 6, wo er bis zum Ende der Mission am
3. September Experimente durchführen und Aufnahmen von der Erde
machen sollte. Mit Archivbildern und Zeitzeugenberichten lässt der
Film das Ereignis noch einmal Revue passieren



So, 23.08. um 11:00 Uhr, 3sat
Die andere Jugend - Demo, Disco, Diskussionen
Tramper, Punks und andere Jugendbewegungen, die sich neben den
offiziellen, von der Freien Deutschen Jugend vorgegebenen Möglich-
keiten, entwickelten, hatten in der DDR keinen Platz. Sie blühten im
Verborgenen, und die Stasi versuchte mit allen Mitteln, sie einzu-
dämmen



So, 23.08. um 22:50 Uhr, BR alpha
Vor 70 Jahren: *-Stalin-Pakt
Hans von Herwarth - Der Mann, der die Amerikaner über den *-
Stalin-Pakt informierte



Mo, 24.08.09, Phönix
Der Kommunismus - Geschichte einer Illusion
5:00 Uhr: Sieg der Revolution
5.45 Uhr: Aufstieg zur Supermacht
6:30 Uhr: Zerfall der Macht



Di, 25.08. um 10:55 Uhr, Arte
Abrechnung mit Stalin
Das Jahr 1956



Do, 27.08. um 00:05 Uhr, mdr
"Wir wollten nur noch raus!" - Ein Dorf flieht in den Westen
Am Abend des 2. Oktober 1961 fliehen 53 Bewohner eines Dorfes
aus Thüringen in den Westen. Es ist die größte Flucht über die inner-
deutsche Grenze. Insgesamt 14 Familien lassen alles zurück und
riskieren ihr Leben, um dem streng kontrollierten und reglementierten
Alltag im "Sperrgebiet" an der DDR-Grenze zu entgehen



Do, 27.08. um 12:30 Uhr, Phönix
Deutsche Schicksalstage - 1. September 1939
Der Film zeigt die Entwicklung in den letzten Tagen vor dem
Schicksalstag: die Drohung Hitlers gegen Polen, die Kriegs-
vorbereitungen in Deutschland, Polen und den Westmächten.
Und er beleuchtet das Abkommen zweier Diktatoren, das den
Krieg erst möglich gemacht hat - den *-Stalin-Pakt



Do, 27.08. um 22:05 Uhr, rbb
Verschlusssache "Waffenbrüder"
Die Straftaten der Sowjetarmee



Fr, 28.08. um 08:30 Uhr, SWR
Meine Geschichte - Leben im Krieg
Ursula Müller war 21 Jahre alt, als die Rote Armee 1945 in Berlin
einmarschierte. Hautnah und in plastischen Worten berichtet
Ursula Müller von den Schrecknissen, die sie als junges Mädchen
mit ansehen musste



Sa, 29.08.09, 11:30 Uhr, NDR
Staatsfeinde hinter Gittern
Politische Häftlinge in der DDR



Sa, 29.08. um 21:00 Uhr, Phönix
Die ausgezeichnete Republik
Orden, Abzeichen und Medaillen in der DDR



Sa, 29.08. um 21:10 Uhr, n-tv
Stalin - Psychogramm eines Diktators



Folgende Sendung wurde vom Fernsehsender leider auf einen
unbekannten Zeitpunkt verschoben:
Sa, 05.09. um 22.10 Uhr, VOX
Spiegel TV - Thema u. a.: Politische Haft im ehemaligen DDR-Frauen-
Gefängnis Hoheneck



Di, 22.09. um 20.15 Uhr, ZDF
Flucht in die Freiheit 1: Mit dem Mut der Verzweiflung
Sie sprangen über Stacheldraht, fälschten Pässe, riskierten ihr Leben
im Todesstreifen, kaperten U-Bahnen - einer stahl sogar einen
Panzerwagen, um die Mauer zu überwinden. Nachdem das SED-
Regime in der Nacht zum 13. August 1961 in Berlin die Sektoren-
grenzen zum Westen geschlossen hatte, versuchten Tausende
Menschen die Absperrungen zu überwinden und in den Westen zu
fliehen. Zwanzig Jahre nach Fall der Mauer widmet das ZDF einigen
besonders bewegenden Flüchtlingsschicksalen eine zweiteilige
Dokumentation

Zweiter Teil: Dienstag, 29. September 2009, 20.15 Uhr









VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN







Berlin - Mittwoch, 26. August 2009, 19 Uhr

"Gründungsfieber" - Die Opposition als Kristallisationspunkt
des gesellschaftlichen Aufbruchs

Im August 1989 bahnte sich in der DDR ein gesellschaftlicher
Aufbruch an. Die vielen kleinen Zirkel und Kreise der Opposition
wandelten sich in einer Art „Gründungsfieber“ zu politischen Parteien
und Gruppierungen. Dadurch gelang es, immer offener aufzutreten
und die Straßen zu erobern. Die Bevölkerung erwachte aus dem
verordneten Zwangsschlaf. Die Revolution kündigte sich an.
Der Westen war verwundert und besorgt. War die Opposition der
Kristallisationspunkt der Opposition? Worin unterschieden sich die
Gruppierungen und Parteien? Wie verhielten sich die Blockparteien
und die etablierten Parteien im Westen?

Kurzvortrag:
Professor Dr. Wolfgang Schuller, Konstanz
Diskussion:
Dr. Michael Bartuscheck, Chemiker, 1989 Mitbegründer von
Demokratie Jetzt
Bärbel Bohley, Künstlerin, 1989 Mitbegründerin des Neuen Forums
Reinhard Weißhuhn, Architekt, 1989 Mitglied der Initiative Frieden
und Menschenrechte
Gert Weisskirchen, außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im
Bundestag, 1989 MdB-SPD mit Kontakten zu DDR-Oppositionellen
Moderation: Sven-Felix Kellerhoff, Journalist bei DIE WELT / Berliner
Morgenpost

Ort: Berliner Rathaus, Großer Saal - Berlin-Mitte, Rathausstraße
Der Eintritt ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich


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Berlin - Donnerstag, 27. August 2009, 19.00 Uhr

Eröffnung der Sonderausstellung
"Mit der S-Bahn in den Westen"

Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

28 Jahre lang, von 1961 bis zum Mauerfall 1989, war die S-Bahn ein
Symbol für das geteilte Berlin. Warum die West-Berliner sie nach dem
Mauerbau boykottierten, wie Ostdeutsche sie für eine Flucht in den
Westen nutzten und wann die erste S-Bahn wieder durch ganz Berlin
fuhr, erzählt die Ausstellung anhand vieler Zeitzeugenberichte, Bild-
und Tondokumente.

Begrüßung:
Dr. Axel Klausmeier , Direktor der Stiftung Berliner Mauer
Bettina Effner , Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager
Marienfelde

Einführung in die Ausstellung: Andrea Szatmary und Claudia Rücker,
Kuratorinnen

Im Anschluss: Aufführung von Theaterspielszenen, die auf Zeit-
zeugenberichten beruhen und 2010 in Waggons der Berliner S-Bahn
zu sehen sein werden.
Schauspieler/innen: Saskia Kästner, Frank Roder und Lale Weisshaar;
Regie: Georg Piller

Die Ausstellung ist bis 31. Januar 2010 zu sehen. Eintritt frei.


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Berlin - Sonntag, 30. August 2009 um 15:00 Uhr

"Tunnelfluchten in der Bernauer Straße"
Sonderführung von Dr. Maria Nooke

In der Führung werden die Orte aufgesucht, an denen in den Jahren
von 1962 bis 1971 Fluchttunnel von Ost- nach West-Berlin gegraben
wurden. Die Besucher/innen werden über die Hintergründe und
Abläufe der Fluchtversuche informiert und erhalten einen Einblick in
die vielfältige Geschichte der Tunnelfluchten.
Dauer ca. 2 Stunden,
anschl. Dokumentarfilm "Heldentod", Dauer ca. 50 Minuten.
Teilnahmegebühr: 3 Euro
Treffpunkt: Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer,
Bernauer Straße 111, 13355 Berlin


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Berlin - Dienstag, 1. September 2009, 19 Uhr

Grit Hartmann, Journalistin aus Leipzig, präsentiert das
mit Uwe Müller verfasste Werk

Vorwärts und vergessen
Kader, Spitzel und Komplizen: Das gefährliche Erbe
der SED-Diktatur

Die Aufarbeitung der zweiten deutschen Diktatur hat das
wiedervereinte Land gründlich überfordert. In ihrem Buch
"Vorwärts und vergessen!" zeigen die Autoren Uwe Müller
und Grit Hartmann eine kritische Bilanz dieses Versagens
auf, das unsere Demokratie insgesamt beschädigt hat.
So nehmen ehemalige SED-Funktionäre, CDU-Blockflöten
und Stasi-Spitzel wieder Schlüsselpositionen in Politik,
Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien ein. Der westdeutsche
Rechtsstaat war unfähig oder unwillig, die Staatsverbrechen
der DDR zu ahnden, und politische Häftlinge der DDR haben
nie eine angemessene Entschädigung erhalten. Das Erbe
der SED-Herrschaft wirkt auf fatale Weise fort.

Förderverein
Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.
Nikolaikirchplatz 5-7
10178 Berlin (Nikolaiviertel)
Tel.: 2834327, Fax: 28097193


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Berlin - Donnerstag, 3. September 2009, 19.00 Uhr

"Entführt - Menschenraum im Auftrag der Stasi"

Jahrelang praktizierte die DDR Menschenraub als politisches
Kampfmittel im Kalten Krieg. Zahlreiche Menschen sind aus
politischen Gründen aus dem Westen in die DDR entführt
worden. Zu Ihnen zählte auch der Journalist Karl Wilhelm Fricke.
Der Deutschlandfunk und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung
der SED-Diktatur nehmen den 80. Geburtstag von Dr. h.c. Karl
Wilhelm Fricke zum Anlass, um an dieses besonders dunkle
Kapitel der SED-Herrschaft zu erinnern

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
Kronenstr. 5, 10117 Berlin
stiftung-aufarbeitung.de


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Potsdam - Donnerstag, 3. September 2009, 19.00 Uhr

"Weggesperrt"
Buchpremiere des neuen Romans von Grit Poppe

Anschließend Zeitzeugen-Gespräch mit
Kerstin Kuzia und Stefan Lauter
Moderation: Hendrik Röder, Brandenburgisches Literaturbüro

"Weggesperrt" wird die 14-jährige Anja in dem gleichnamigen Roman
für Jugendliche und Erwachsene, der 1988/89 in der DDR spielt.
Nach der Verhaftung ihrer Mutter durch die Stasi gerät Anja in einen
Jugendwerkhof und erlebt dort Schikanen und Gewalt. Doch es kommt
noch schlimmer: Als Anja die Demütigungen nicht mehr aushält und
ausrastet, wird sie in den Geschlossenen Jugendwerkhof Torgau
verlegt - eine Einrichtung der "Jugendhilfe", in der Heranwachsende
hinter Schloss und Riegel mit Arbeit, Sport, Drill und harten Strafen
diszipliniert und umerzogen werden sollten.

Ort: Gedenkstätte "Lindenstraße 54/55"
Lindenstraße 54/55, 14467 Potsdam

Veranstalter: Potsdam-Museum, Brandenburgisches Literaturbüro,
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam


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Berlin - 3.-5. September 2009

"Korrekturen! Die Geschichte ist nicht zu Ende"
Open-Air Theater - vor und in der Kapelle der Versöhnung

Mit seiner Reihe "Korrekturen! Die Geschichte ist nicht zu Ende"
gastiert das Maxim Gorki Theater mit zwei ungewöhnlichen
Inszenierungen an einem ungewöhnlichen Ort

3. September 2009: "Zwei Ansichten"
Regie: Robert Thalheim
Mit Julischka Eichel und Roland Kukulies
Kapelle der Versöhnung

4./5. September 2009, "Herztier"
Regie: Felicitas Brucker
Mit Anja Schneider
Miniaturbühne, Vorplatz der Kapelle der Versöhnung,
Bernauer Straße 4, (Höhe Hussitenstraße), 10115 Berlin

Beginn jeweils 20 Uhr, Eintritt frei


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Bergisch Gladbach - Donnerstag, 10. September 2009, 19.00 Uhr

Eröffnung der Wanderausstellung
"Doppelpässe – Wie die Deutschen die Mauer umspielten"
Ort: Kulturhaus Zanders, Hauptstraße 267, 51465 Bergisch Gladbach
Info: doppelpaesse.de
Ausstellungsbetreuung:
Dr. Michael Schäbitz, Tel.: ++49(0)30-44351710
www.zentrum-deutsche-sportgeschichte.de
www.exhibeo-berlin.de


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Erfurt, 18. - 20. September 2009

"9. Erfurter Gespräch zur geistigen Situation der Zeit"
Titel: Geist und Revolution. Geschichtstheologische Fragen
an die gesellschaftlichen Umbrüche von 1789 und 1989

Veranstalter:
Bonhoeffer-Haus e.V. und Ev. Bruderschaft St. Georgs-Orden

Ort: Augustinerkloster zu Erfurt

Bitte beachten Sie für die Teilnahme, dass nach einer schriftlichen
Anmeldung und deren Bestätigung auch die termingemäße
Überweisung des ausgewiesenen Tagungsbeitrags erfolgen muss.

Für Rückfragen stehe ich aus Urlaubsgründen erst ab 25. 08. 2009
wieder zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen im Namen der Organisatoren

Thomas Dahnert

Bonhoeffer-Haus e. V. und
St. Georgs-Orden / Evangelische Bruderschaft.

c/o Gedenkbibliothek
Nikolaikirchplatz 5-7
10178 Berlin
Tel. 030 283 43 27
Fax 030 280 97 193


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Bundesstiftung Aufarbeitung

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen

Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen









BUCHVORSTELLUNGEN







Spuren der DDR Vergangenheit
Eine autobiographische Erzählung der Autorin Manuela Polaszczyk.
Durch einen Fluchtversuch, der misslang, kam sie in der DDR ins
Zuchthaus. Sie wurde ausgekauft und kam so in den Westen. Ihr
Buch zeigt, was danach kam. Wie sehr die Vergangenheit der DDR,
die Gegenwart beeinflusste und wie sie heute damit lebt

Manuela Polaszczyk:
Spuren der DDR Vergangenheit
news-eintrag.de



Im Rausch der Daten
Die Historikerin Kristie Macrakis gibt in "Die Stasi-Geheimnisse" einen
detaillierten Einblick in die Überwachungsarbeit des Ministeriums für
Staatssicherheit der DDR

Kristie Macrakis:
Die Stasi-Geheimnisse. Methoden und Technik der DDR-Spionage
dradio.de



Ein bisschen Folter
Die Folterkeller der Diktaturen blendet der Heilbronner Historiker
Alexander Bahar aus. Seine Darstellung fokussiert die Degeneration
der ältesten Demokratie zum Folterstaat. Sie beschreibt, wie die USA
unter Bush, Cheney und Rumsfeld die Folterpraktiken in Bagram,
Abu Ghraib, Guantanamo und vielen anderen global verteilten
Geheimgefängnissen der CIA auslösten

Alexander Bahar:
Folter im 21. Jahrhundert. Auf dem Weg in ein neues Mittelalter?
sueddeutsche.de



Eine Reise ins tiefste Dunkel der Nacht
Es sei das "Vorrecht der Dichter, vernunftlos zu träumen". Mit dieser
Behauptung verteidigte in den Achtziger Jahren der kommunistische
Schriftsteller Stephan Hermlin die "Freiheit der Poesie" gegenüber den
"parteilichen" Instrumentalisierungen der Kunst im "real existierenden
Sozialismus" der DDR. Ins Heutige übertragen hieße das: die Dichtung
darf rücksichtslos "unkorrekt" sein, also radikal vom allgemeinen
Konsens abweichen. Ein solches "Vorrecht, vernunftlos zu träumen",
hat der 1967 geborene amerikanische Schriftsteller Nicholson Baker
ergriffen

Nicholson Baker: Menschenrauch
wildmagazin.de, titel-magazin.de









HUMOR





Warum ist die DDR-Wirtschaft in die Knie gegangen?
Weil sie gerade zum Sprung ansetzten wollte um die
kapitalistische Wirtschaft zu überholen.








ZITATE





Omnia vincit labor« - Arbeit überwindet alles

Virgil, römischer Dichter



























































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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 13.11.2009, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kameraden und Mitstreiter,

nach überstandenem grippalem Infekt möchte ich mich zunächst
herzlich bei all jenen Leserinnen und Lesern bedanken, die mir
eine gute und rasche Genesung gewünscht haben.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die seit
Jahresbeginn diesen Onlinedienst als Ergänzung zur Zeitschrift
"der stacheldraht" fördert, hat mich gebeten, die versendeten
Informationen zu straffen und auf folgende Themenbereiche zu
konzentrieren:
- Informationen über die Arbeit der Opferverbände
- Veranstaltungsinformationen
- Aktuelle Hinweise für Berater, zur Rechtssprechung und
zur Gesetzeslage (Beratungsinformationen).

Ich habe daher begonnen die Erscheinungsform des Wochenrück-
blicks zu überarbeiten und hoffe, dass sie Ihnen zusagt.

Reinhard Dobrinski, Vorsitzender des Forums zu Aufklärung und
Erneuerung e.V., hat im Jahr 2006 eine Strafanzeige wegen
Mordes gegen Unbekannt gestellt. Hintergrund waren Berichte
über Massaker sowjetischer Truppen im Raum Treuenbrietzen
im April 1945. Im Auftrag von Reinhard Dobrinski sende ich
Ihnen im Anhang das nun eingegangene Antwortschreiben der
Staatsanwaltschaft Potsdam zu Ihrer Information.


Mit freundlichen Grüßen

Theodor Mittrup















INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN




Liebe Lesende,

am 13. November ab 19.00 Uhr wird Frau Heidemarie Puls aus
dem Torgaubuch "Schattenkinder hinter Torgauer Mauern" lesen.
Es ist jetzt schon zu sehen, dass wir Sie Fragen sollten, wie viele
Sitzgelegenheiten wir bereitstellen müssen.

Und noch ein Hinweis:
Am 17. Dezember 2009 um 17.00 Uhr
Filmvorführung: Zeit ohne Eltern

danach
17.12.2009, 19.00 Uhr
Lesung mit Grit Poppe - Weggesperrt -
anschließend Zeitzeugengespräche

Wir bitten Sie, um eine Kurzmail für unsere Gästeliste.

Liebe Grüße aus Friedrichshain

Paul T. Bayer
BuchHandlung[89]
10245 Berlin
Grünbeger Str.84
<box>



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Dauerausstellung im ehemaligen GJWH in Torgau eröffnet
Am 7. November, fast 20 Jahre nachdem der letzte Insasse den
Geschlossenen Jugendwerkhof (GJWH) Torgau verlassen hatte, wurde
in Anwesenheit der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen,
Marianne Birthler, dem Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Staats-
minister Dr. Johannes Beermann, Sachsens Landwirtschaftsminister
Frank Kupfer und einer Vielzahl lokaler Polit-Prominenz die feierliche
Eröffnung der neuen Dauerausstellung vollzogen. Sie trägt den Titel:
"Ich bin als Mensch geboren und will als Mensch hier raus!"
torgauerzeitung.com



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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) e.V. und
weitere Opferverbände rufen auf zur Teilnahme an der

Gedenkfeier der Opferverbände für die Toten des sowjetischen Speziallagers
Berlin-Hohenschönhausen

am Sonntag, 15. November 2009, 11.00 Uhr auf dem Friedhof Hohenschönhausen,
Gärtnerstraße 7 / Ecke Rhinstraße, 13055 Berlin.

Zwischen Mai 1945 und Oktober 1946 waren im Speziallager Berlin-Hohenschönhausen
an der Genslerstraße etwa 20 000 Menschen interniert. Hunderte, andere Schätzungen
gehen von über 3000 Menschen aus, verloren ihr Leben. Auf dem Friedhof in der
Gärtnerstraße sind die Gebeine namenloser Toter bestattet, die von 1995 bis 1999 bei
Suchgrabungen in der Umgebung des ehemaligen NKWD-Lagers aufgefunden wurden.

Mit freundlichen Grüßen
UOKG-Geschäftsstelle

Union der Opferverbände
kommunistischer Gewaltherrschaft
UOKG e.V.
Ruschestr. 103, Haus 1
10365 Berlin
Tel.: 030-55779354
Fax: 030-55779340
www.uokg.de



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Opferverband vergleicht Platzeck mit Hindenburg
Nach dem umstrittenen Vergleich vom Umgang mit Linken und
Mitgliedern der Waffen-SS durch Ministerpräsident Matthias Platzeck
(SPD) melden sich auch Platzeck-Kritiker mit einer *-. zu
Wort. In Potsdam habe es "schon einmal die Reinwaschung eines
Extremisten" gegeben, erklärte gestern Abend Rainer Wagner,
Vorsitzender der Union der Opferverbände kommunistischer
Gewaltherrschaft, auf einer Lichter-Kundgebung vor dem früheren
Stasi-Gefängnis in der Lindenstraße
maerkischeallgemeine.de, pnn.de

Rot-Rot - «Das ist ein schmerzhafter Vorgang»
ad-hoc-news.de

Die Macht der Kerzen
meetingpoint-brandenburg.de



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SED-Opfer starten Aktion gegen das Vergessen
Menschenrechtsorganisationen und Opferverbände werden in
Deutschland in den nächsten Wochen eine Aktion gegen das
Vergessen des DDR-Unrechts starten. Ziel ist es, vor allem die
Kultusministerien sowie die Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland
für das Thema zu sensibilisieren. "Nur wenn wir die Vergangenheit
nicht vergessen, können wir den Grundstein für die Zukunft legen",
sagte der Sprecher der Internationalen Gesellschaft für Menschen-
rechte (IGFM), Martin Lessenthin
tlz.de

WELT-Autorin misshandelt
Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez, die zusammen mit ihrem
Ehemann regelmäßig Kolumnen für die WELT schrieb, ist nach
eigenen Angaben und Informationen der Internationalen Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM) am Wochenende misshandelt und
vorübergehend festgenommen worden
welt.de



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Zwangsadoptionen zu DDR-Zeiten
Geraer Verein hilft dabei, Familienangehörige wiederzufinden
Video: youtube.com



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Hubertus Knabe fordert zentrale Gedenkstätte in Berlin
Der Direktor der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,
Hubertus Knabe sagte, viele Verfolgte fühlten sich und ihr Leid
unzureichend gewürdigt. Er unterstütze die Forderung ihrer Verbände
nach einem zentralen Gedenkort für die Opfer des Kommunismus.
«Die bestehenden Mahnmale sind oft klein und versteckt und erinnern
nur an die Mauertoten - und nicht an die vielen anderen, deren Leben
zerstört wurde»
focus.de, news-adhoc.com



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Vertriebenen-Chefin: Westerwelle «erkauft» sich Vertrauen
Der Streit um die Vertriebenen-Stiftung nimmt an Schärfe zu. Die
Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach
(CDU), wirft Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) vor, er
wolle sich Vertrauen im benachbarten Ausland «erkaufen». Steinbach
reagierte damit auf die Ablehnung ihrer Person im Beirat der Stiftung
«Flucht, Vertreibung, Versöhnung» durch den FDP-Chef
de.euronews.net, ad-hoc-news.de

BdV-Generalsekretärin Michaela Hriberski: Außenminister Westerwelle
irrt, wenn er meint, dass es bei der Besetzung des Stiftungsrates
durch den Bund der Vertriebenen um "persönliche Interessen" bzw.
"persönliche Pläne" von BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB geht
bund-der-vertriebenen.de

Denkmal für deutsche Opfer in Postelberg (Tschechien)
Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach MdB,
begrüßt den Beschluss des Stadtrates von Postelberg/Postoloprty,
den in der Stadt im Juni 1945 von Tschechen gefolterten und
ermordeten Deutschen ein Denkmal zu setzen
bund-der-vertriebenen.de



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<if>
<endif>

mdr: Nachrichten Süd-Thüringen
10.11.2009 | 10:30 Uhr

Eisfeld: Gedenkstätte eingeweiht
Mit einer Festveranstaltung mit den beiden Landräten
aus Hildburghausen und Coburg ist am Nachmittag eine
Gedenkstätte am ehemaligen Grenzübergang eingeweiht worden.
Der Hildburghäuser Landrat Thomas Müller appelierte an die
mehr als 300 Gäste, die Ereignisse vor 20 Jahren nicht zu
vergessen. Dass die Diktatur friedlich überwunden wurde,
sei eine große Leistung der Bürger gewesen, so der Kreis-
schef. Vor der Öffnung der Gedenkstätte war es zu einem
Eklat gekommen. Die Bürgermeisterin und Linke-Politikerin
Kerstin Heintz ließ Schrifttafeln entfernen, auf denen
unter anderem zu lesen war, dass die DDR ein Unrechtsstaat
gewesen sei. Es sei vereinbart worden, nur Zeitdokumente
auszustellen und die Ereignisse von damals nicht zu
kommentieren, so Heintze.


zugesandt von:

--
Manfred Wagner
Werner-John-Strasse 20
D-07407 Rudolstadt/Thüringen
Tel.: D-03672 427411
e-mail: m.wgr@t-online.de

Weitere Informationen: np-coburg.de



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Salzgitter: Gedenktafel erinnert an SED-Verbrechen
Ein Teil der Berliner Mauer und eine Gedenktafel erinnern an die
Zentrale Erfassungsstelle in Salzgitter und den 20. Jahrestag des
Mauerfalls. Die Erfassungsstelle hatte von 1961 bis 1989 die
Verbrechen des SED-Regimes dokumentiert und sich nach der
Wiedervereinigung noch bis 1992 um die Aufarbeitung dieser
Straftaten gekümmert. "Die Erfassungsstelle war das Archiv des
Unrechts, der Dorn im Fleisch der DDR", sagte Oberstaatsanwalt
Hans-Jürgen Grasemann, der damalige Sprecher der Behörde
newsclick.de



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Potsdam Leistikowstraße: Gedenkstätte im Halbschlaf
Sporadische Öffnungszeiten, keine Interimsausstellung, mangelhafte
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit: Die Arbeit im für 2,2 Millionen
Euro sanierten ehemaligen KGB-Gefängnis steht in der Kritik
pnn.de



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Cottbus: "denk-mal" an Künstler in Haft
Aus Anlass des 20. Jahrestags des Mauerfalls widmet das Menschen-
rechtszentrum in Cottbus den oppositionellen Künstlern der DDR
noch bis Ende des Monats eine Ausstellung. Gewürdigt werden diese
Künstler als Opfer des sozialistischen Regimes und als Widerständler
gegen die Diktatur in jener Stadt, in der sie einst in dem berüchtigten
Zuchthaus als politische Gefangene einsaßen
freiepresse.de

Psychische Folter hinter Mauern
lr-online.de



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Hessen: Grüne verlangen bessere Hilfen für SED-Opfer
Die Landtagsfraktion der Grünen in Hessen hat sich für eine Aus-
weitung der Hilfen für die Opfer des SED-Regimes ausgesprochen.
«Gesundheitliche Schäden, die aus Verfolgung, Haft und Folter
resultieren, müssen endlich qualifiziert festgestellt werden»,
forderte die sozialpolitische Sprecherin Kordula Schulz-Asche
ad-hoc-news.de



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"Stille Helden" der friedlichen Revolution erhalten Bambi
Drei "Stille Helden" der friedlichen DDR-Revolution 1989 erhalten in
diesem Jahr den Medienpreis Bambi. Die ehemaligen Oppositionellen
Christoph Wonneberger, Siegbert Schefke und Aram Radomski
werden für ihren Einsatz in Leipzig vor 20 Jahren geehrt, wie die
Hubert Burda Media mitteilte. Die Männer hätten die Montags-
demonstrationen initiiert, heimlich gefilmt und die Videos unter
Gefährdung ihrer persönlichen Freiheit westdeutschen Journalisten
zugespielt
ad-hoc-news.de, lr-online.de, SUPERillu

Ein Aufruf, der Geschichte machte
dradio.de



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Preis "Gegen Vergessen - Für Demokratie" für Eppelmann
Der frühere DDR-Bürgerrechtler Rainer Eppelmann ist mit dem Preis
"Gegen Vergessen - Für Demokratie" ausgezeichnet worden. Damit
würdigt die gleichnamige Stiftung Eppelmanns Verdienste für Freiheit
und Demokratie unter der SED-Diktatur und zur Zeit der friedlichen
Revolution
domradio.de



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Deutsche Gesellschaft ehrt Moderatoren vom "Runden Tisch"
Die drei Kirchenmänner, die 1989/1990 am Runden Tisch der DDR
zwischen Opposition und Staatsmacht vermittelten, wurden jetzt
mit dem Preis der Deutschen Gesellschaft für ihre Verdienste um
die deutsche und europäische Verständigung ausgezeichnet: Der
katholische Monsignore Dr. Karl-Heinz Ducke aus Jena, und seine
evangelischen Amtsbrüder Pastor Martin Lange und Oberkirchenrat
i. R. Martin Ziegler
superillu.de



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Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend finden Sie den Link zum zehnten Newsletter "20 Jahre
Friedliche Revolution und Deutsche Einheit", der Sie wie immer über
den neuesten Stand bundesweiter Projekte und Initiativen anlässlich
der Erinnerungsjahre 2009 und 2010 informiert.

stiftung-aufarbeitung.de

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Herzliche Grüße, Ihre Bundesstiftung Aufarbeitung









ERINNERN - GEDENKEN - AUFARBEITUNG




Brandenburg: Die Wut eines Stasi-Opfers auf Rot-Rot
Dieter Dombrowski, CDU-Generalsekretär in Brandenburg, saß in der
DDR wegen "versuchter Republikflucht" in Haft. Dass jetzt ehemalige
Stasi-Mitarbeiter an der neuen Landesregierung beteiligt sind, ist für
ihn unerträglich. Auf WELT ONLINE erzählt er von der Haft und der
neuen Angst vieler Stasi-Opfer
welt.de

CDU-Politiker in Häftlingsanzug bei Platzeck-Eid
morgenpost.de, bild.de, tagblatt.de, maerkischeallgemeine.de



Ex-Stasi-Häftling bricht Aktion gegen das Vergessen ab
Er wollte ein Zeichen gegen das Vergessen setzen - nun musste
der frühere Stasi-Häftling Carl-Wolfgang Holzapfel (65) seine alte
Gefängniszelle in Berlin vorzeitig verlassen
merkur-online.de, tagesspiegel.de, news.bbc.co.uk

Leserbrief zu "Aktion 'Stasiknast' abgebrochen" von André Kockisch,
Referent für Öffentlichkeitsarbeit in der Gedenkstätte Berlin-
Höhenschönhausen
tagesspiegel.de

Videos: daserste.de, bbc.co.uk, stern.de, Spiegel TV, ZDF Aspekte



Stasi-Opfer berichtet an Schulen
"Politik ist nicht nur, was man im Fernsehen sieht." Also sprach der
einstige Stasi-Häftling Thomas Lukow und hat auf diese Art an zwei
Tagen 250 Waldseer Schülern Nachhilfe in Zeitgeschichte erteilt.
Seinem jugendlichen Publikum riet er dringend, die Dinge zu hinter-
fragen und den Weg eines "mündigen selbstständigen Bürgers" zu
gehen
szon.de



"Vielen hängt die Ostalgie zum Hals raus"
Ex-Stasi-Spitzel in Landesparlamenten, ein Minderwertigkeitsgefühl im
Osten. Im Interview spricht Liedermacher Stephan Krawczyk über den
Spitzelstaat DDR, dessen Erben - und die Mauer in den Köpfen
stern.de



Theater: "Manch einer hat innerlich gejubelt"
Wachmänner nehmen die Gäste zur Pause hart ran. Fahnen, blaue
Halstücher, weiße Hemden und Blusen, es gibt Rotkäppchensekt.
Ostalgiegefahr im Stadt- und Freiheitsmuseum Kraichgau? Mitnichten.
Die Klischees sind echt. Und die Mauer-Revue ist ein spezieller Fall,
weil sie aus der Praxis kommt. Holger und Christine Friedrich haben
den real existierenden Sozialismus gelebt, geliebt, gehasst und
schließlich verlassen
rnz.de



Schauspiel: Wenig Zuschauer trotz überzeugender Leistung
Neun Monate nach der Grenzöffnung macht sich die 45-jährige
Roswitha Berger (Monika Heitzinger) auf den Weg von West-
deutschland in die DDR. Sie will ihr Kind wiederfinden. Im Gepäck
hat sie die Stasi-Akte, die belegt, dass ihre Tochter vor 17 Jahren zur
Zwangsadoption freigegeben wurde, nachdem die junge Familie bei
ihrer Republikflucht über die Tschechoslowakei verhaftet worden war.
Erika und Werner Steinmann (Taleke Gätz und Christian Döscher)
haben das kleine Mädchen adoptiert. Aus Hanne Berger war Marion
Steinmann (Christina Ostler) geworden
merkur-online.de



Das Zuchthaus Cottbus
Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls stellt Dr. Tomas Kittan
in der reich illustrierten Broschüre "Das Zuchthaus Cottbus" aus der
Reihe "Cottbuser Blätter" die politische Sonderrolle der Haftanstalt
seiner Heimatstadt vor. Er sah dafür rund 10.000 Archivalien ein und
fand 1000 Zeitzeugen
niederlausitz-aktuell.de, moz.de, regia-verlag.de, ad-hoc-news.de



Verfemte Autorinnen
Ines Geipel gastierte im Huchel-Haus mit ihrem Buch "Zensiert,
verschwiegen, vergessen" - ein Band gegen die Nostalgie
maerkischeallgemeine.de









SUCHANZEIGEN




Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit richte ich höflich eine Suchanfrage für meinen Großvater, der bis heute
noch als vermisst gilt:

Name: Christ
Vorname: Richard
Geburtsdatum: 29.08.1883
Geburtsort: Berlin

Mein Großvater wird seit dem 18.07.1945 in Königs Wusterhausen vermisst.

Er wohnte in Königs Wusterhausen und war Justizinspektor. Im Jahr 1945
wurde er zweimal von den Russen festgenommen, verhört und wieder
freigelassen. Die dritte Festnahme ohne Freilassung erfolgte am 18.07.1945.
Den Erzählungen nach war er im Lager in Sachsenhausen.

Vielleicht können Sie mir weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüssen

Friederike Christ
<stb>









VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN




Berlin - Freitag, 13. November 2009, 19.30 Uhr

Ines Geipel und Andreas Petersen:
Black Box DDR. Unerzählte Leben unterm SED-Regime
Lesung und Gespräch mit vielen Autoren und Zeitzeugen des
Buches, die bislang Unerzähltes aus einem untergegangenen
Land, quer durch vier Jahrzehnte und durch das gesamte
»Kollektiv Ost« berichten. »Black Box DDR« ist eine einmalige
Sozialstudie, ein wirklicher Erfahrungscontainer

Theater »Eigenreich« Greifswalder Straße 212/213,
2. Hinterhof - Berlin, Prenzlauer Berg

Eintritt frei, anschließend Imbiss.


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Berlin - Sonntag, 15. November 2009, 12:00 bis 17:00 Uhr

Tag der offenen Tür im neuen Besucherzentrum
Gedenkstätte Berliner Mauer informiert über Fortgang der Erweiterung

Das neue Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer ist der
erste fertig gestellte Teil der geplanten Erweiterung entlang der
Bernauer Straße. Das Gelände des ehemaligen Mauerstreifens wird
bereits baulich auf die dort entstehende Außenausstellung vorbereitet.
Über das architektonische Konzept mit dem neuen Besucherzentrum
und die inhaltlichen Planungen für die Ausstellung über die Geschichte
von Mauer und Teilung können sich Besucher am Tag der offenen Tür
informieren. Die Führungen sind kostenlos, eine Voranmeldung ist
nicht erforderlich. Treffpunkt ist am Infotresen.


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Berlin - Sonntag, 15. November 2009, 19.00 Uhr

Das P. E. N. Zentrum deutschsprachiger Autoren im Ausland
und das Literaturhaus Berlin laden ein zu der Veranstaltung

"Russland und das freie Wort"
- Tag des inhaftierten Schriftstellers -

mit
Dr. Vera Ammer, Memorial Deutschland
Dr. Konstantin Asadowski, P. E. N. Präsident St. Petersburg

Anara Churikova, Sängerin
Jewgeni Goldberg, Pianist

Günter Nooke
Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung

Freya Klier, Autorin P. E. N.
Doris Liebermann, Autorin P. E. N.
Dr. Boris Schapiro, Autor P. E. N.

Ort:
Literaturhaus Berlin-Charlottenburg
Fasanenstrasse 23, 10 719 Berlin

Eintritt frei


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Horstmar/Steinfurt - 13. bis 20. November 2009

Im Visier der Stasi
Der Schriftsteller Lutz Rathenow kommt auf Einladung der Stadt
Horstmar und der Volkshochschule Steinfurt zu einer Lese- und
Diskussionsreise in den Kreis Steinfurt. Dabei wird er am kommenden
Dienstag (17. November) um 20 Uhr auch zu einem Lese- und
Gesprächsabend in den Borchorster Hof kommen
westfaelische-nachrichten.de


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Berlin, 20. - 22. November 2009

Entspannungspolitik
Stabilitäts- oder Erosionsfaktor für das kommunistische System?

Ort: Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder
Veranstalter: Evangelische Akademie zu Berlin
Anmeldung erforderlich


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Berlin - Montag, 23. November 2009, 18 Uhr

Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch:
"Manfred 'Ibrahim' Böhme. Ein rekonstruierter Lebenslauf"

Zehn Jahre nach seinem Tod stellt die Berliner Journalistin Christiane
Baumann die erste durchgehende Lebensbeschreibung von Manfred
Böhme vor, die sie im Auftrag der Robert-Havemann-Gesellschaft
rekonstruiert hat. Für dieses Buch wertete die Autorin seinen Nachlass
aus, recherchierte in regionalen Archiven, sprach mit Zeitzeugen und
Betroffenen und sichtete die zahlreichen von Böhme verfassten Stasi-
Berichte

Im Gespräch:
Christiane Baumann (Autorin)
Ulrike Poppe (DDR-Bürgerrechtlerin)
Moderation: Hans-Jürgen Börner (Journalist, ehemaliger ARD-
Korrespondent in der DDR)

Ort: Literaturwerkstatt Berlin
Knaackstraße 97 (Kulturbrauerei)
10435 Berlin

Eintritt frei

havemann-gesellschaft.de


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Berlin - Donnerstag, 26. November 2009, 9 bis 19 Uhr

Auferstanden aus Ruinen -
Droht eine Renaissance des Kommunismus?
Eine Tagung in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

20 Jahre nach dem Sturz der kommunistischen Diktaturen in Europa
scheint der Marxismus wieder auf dem Vormarsch zu sein. In den
meisten Staaten des früheren Ostblocks haben sich die ehemaligen
Staatsparteien unter neuem Namen etablieren können. Vielerorts ist
es nicht gelungen, die Demokratie in der Tiefe der Gesellschaft zu
verankern. Finanzkrise, Globalisierungsfolgen und soziale Fragen
bescheren der Ideologie von der Abschaffung des Kapitalismus
auch im Westen neuen Zulauf. Sind die Lehren aus 40 Jahren
Staatssozialismus schon wieder in Vergessenheit geraten?

Programm und Anmeldung: stiftung-hsh.de


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Magdeburg - Donnerstag, 26.11.2009, 19:00 Uhr

"Militär und Gesellschaft in der DDR - die NVA im Herbst 1989"
Gemeinsame Veranstaltung der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg
in der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, der Magdeburgischen
Gesellschaft von 1990 e. V. und der Verband der Reservisten der
Deutschen Bundeswehr, Landesgruppe Sachsen-Anhalt
Ort: Hotel Ratswaage, Magdeburg

Weitere Informationen:
Sascha Möbius
Leiter der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg
Umfassungsstraße 76, 39124 Magdeburg
Tel.: 0391 - 2445592, Fax: 0391 - 2445599
Email: Sascha.Moebius@stgs.sachsen-anhalt.de


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Berlin, Dienstag, 01. Dezember 2009, 18 Uhr

Doppelt verfolgt - Das Schicksal von Arno Wend

Keine andere Partei hat so unter dem DDR-Sozialismus gelitten wie
die SPD. Beispielhaft steht dafür das Schicksal des 1906 geborenen
Sozialdemokraten Arno Wend. Von den Nationalsozialisten verfolgt,
kam er nach dem Krieg zurück in seine Heimatstadt Dresden, wo
er einer der führenden Köpfe der sächsischen SPD wurde. 1948
verhaftete ihn die sowjetische Geheimpolizei und brachte ihn in ihre
zentrale Untersuchungshaftanstalt nach Berlin-Hohenschönhausen.
Ein Jahr saß er in dem dunklen Kellergefängnis unter unsäglichen
Bedingungen. 1950 wurde er zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt.
Als man ihn fünf Jahre später begnadigte, siedelte er in die Bundes-
republik über, wo er 1980 starb.

Der Historiker Mike Schmeitzner . in seinem Buch den
Lebensweg von Arno Wend. Anhand zahlreicher unveröffentlichter
Quellen erinnert er an ein Kapitel der SPD-Geschichte, das vielfach
in Vergessenheit geraten ist.

Programm und Anmeldung: stiftung-hsh.de


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Berlin - Mittwoch, 2. Dezember 2009, 19 Uhr

Weggesperrt
Lesung und Gespräch mit Grit Poppe und Vorbildern des Romans

DDR 1988. Die 14-jährige Anja lebt ein relativ sorgenfreies Leben.
Als ihre Mutter einen Ausreiseantrag aus der DDR stellt, ändert sich
alles. Mitten in der Nacht wird sie abgeholt und in ein Heim gebracht,
ohne dass sie den Grund erfährt. Anja ist geschockt von den
Zuständen im Heim und der Willkür der Erzieher. Als sie eines Tages
ausrastet, bringt man sie nach Torgau, der sogenannten »Endstation«.
Torgau ist wie ein Gefängnis: Stahltore, Gitter, Stacheldraht und
Hunde. Willkür, Demütigungen und Gewalt steigen ins Unermessliche.
Anjas einziger Trost: Sie lernt Tom kennen … Ohne dass Anja etwas
davon ahnt, hat sich indessen »draußen« so einiges verändert: der
Herbst 89 beginnt...

Im DDR Museum liest die Autorin Auszüge und spricht mit den
Zeitzeugen Kerstin Kuzia und Stefan Lauter, deren Erlebnisse
Grundlage des Romans sind.

Es sprechen:
Grit Poppe, Autorin, Potsdam
Kerstin Kuzia, Zeitzeugin
Stefan Lauter, Zeitzeuge

Ort: DDR-Museum, Besucherzentrum
Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin
direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom
Eintritt: kostenlos

Weitere Informationen und Anmeldung:
ddr-museum.de


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Potsdam - Donnerstag, 3. Dezember 2009, 18 Uhr

Podiumsdiskussion: Traumatisierungen in (Ost-)Deutschland
Ostdeutsche haben an der jüngeren deutschen Geschichtsschreibung
bisher wenig Anteil. So geraten ihre seelischen Traumata, hervor-
gerufen durch Nazizeit und Krieg, durch Flucht und Vertreibung oder
durch stalinistische Repression und Stasi-Praxis, leicht in Vergessen-
heit. Sie werden verdrängt, verleugnet, vergessen.

Das Jahr 1989 brachte den DDR-Bürgern Freiheit und Demokratie.
Für manche war dieser Prozess auch verbunden mit Entfremdung,
Verlust und emotionaler Obdachlosigkeit. Die daraus resultierenden
seelischen Verwundungen werden nun, 20 Jahre nach dem Mauerfall,
zunehmend sichtbar. Sprachlosigkeit und Tabus, Scham und Schuld-
gefühle verhindern nicht nur jede Wundheilung, sondern verursachen
selbst Verletzungen. Diese Verletzungen spielen auch bei der Weiter-
gabe von Traumata an die nächsten Generationen eine zentrale Rolle.
So wird dieser Teil der Geschichte des letzten Jahrhunderts nicht nur
zu einer Herausforderung für die psychologische und .-
tische Praxis, sondern für uns alle.

Veranstalter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung
in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für . und
Psychotherapie Berlin

Anmeldung: martina.weyrauch@blzpb.brandenburg.de



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Berlin, 3.-4. Dezember 2009

Fachtagung:
Psychologische Beratung für Betroffene von Systemunrecht
und Gewaltherrschaft in Diktaturen

Die Evangelische Konferenz für Familien- und Lebensberatung e.V.
möchte Sie einladen, sich mit dem Thema der "Diktaturfolgen-
beratung" auseinanderzusetzen und die Situation der Ratsuchenden
und die gesellschaftlichen Hintergründe zu diskutieren und zu
reflektieren

Evangelische Konferenz für Familien- und
Lebensberatung e.V. - Fachverband für
Psychologische Beratung und Supervision
Ziegelstraße 30, 10117 Berlin
Tel.: (030) 28 30 39 27
Fax: (030) 28 30 39 26
eMail: ekful@t-online.de
Web: www.ekful.de
www.evangelische-beratung.info


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Berlin - Dienstag, 14. Dezember 2009, 19 Uhr

Mauerblümchen
Lesung mit Holly-Jane Rahlens

November 1989. Zwei Wochen nach der Maueröffnung betritt Molly,
Typ Mauerblümchen, die S-Bahn in Richtung Ostberlin. Dort begegnet
sie dem Ostberliner Mick. Und beide müssen feststellen, dass noch
viele Mauern fallen müssen – auch in ihnen selbst. »Mauerblümchen«
ist die Geschichte einer Liebe auf den ersten Blick und einer Reise in
ein unbekanntes Land, auf der zwei junge Menschen die Liebe und
die Rätsel der deutsch-deutschen Entfremdungen entdecken. Jugend-
literaturpreisträgerin Holly-Jane Rahlens hat eine tiefsinnige Ost-
West-Liebesgeschichte geschrieben, die jüngere Leser in einen der
aufregendsten Momente deutscher Geschichte entführt und bei allen
anderen die unvergesslichen Erinnerungen an die Wendezeit wachruft.

Ort: DDR-Museum, Besucherzentrum
Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin
direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom
Eintritt: kostenlos

Weitere Informationen und Anmeldung:
ddr-museum.de


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer

Bundesstiftung Aufarbeitung

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Robert Havemann Gesellschaft e.V.

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen









HUMOR


Ein Trabant überfährt ein Huhn. Das Huhn springt auf und ruft:
"Wo ist der Hahn jetzt hin?"







ZITATE


Was hilft aller Sonnenaufgang,
wenn wir nicht aufstehen.

Georg Christoph Lichtenberg
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 26.01.2010, 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kameraden und Mitstreiter,
auch im Jahr 2010 gibt es weiterhin den Wochenrückblick der UOKG. Da in diesem Jahr Frau Carola Schulze und ich die Gestaltung des Wochenrückblicks übernommen haben, wird der Wochenrückblick von nun an in etwas geänderter Form erscheinen. Schwerpunkt des Wochenrückblicks sind nun vermehrt Themen, mit welchen sich Opferverbände, Aufarbeitungsinitiativen und -institutionen naturgemäß beschäftigen.

Frau Schulze und ich hoffen, Ihnen gefällt der neue Auftritt des Wochenrückblicks. Wir bitten Sie, sich mit Anregungen, Wünschen oder Kritik an uns zu wenden. Haben Sie ein bestimmtes Thema, welches Niederschlag in dem Wochenrückblick finden sollte, so zögern Sie nicht, uns dies zu senden. Wir freuen uns über Ihre Resonanz.

Nun viel Freude beim Lesen,

mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse










INFORMATIONEN AUS VERBÄNDEN UND INSTITUTIONEN




In Berlin soll ein Museum zum Gedenken an den Widerstand in der DDR
erinnern. Dies hat der Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses laut
Hamburger Abendblatt jüngst beschlossen.

Im ehemaligen Stasi-Gefängnis in der Potsdamer Lindenstraße hat eine
Dauerausstellung über die Geschichte des Gefängisses eröffnet.

Nach wie vor bewegt die Situation im Land Brandenburg die Gemüter. Neue Stasifälle in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung ( Märkische Allgemeine 1, Märkische Allgemeine 2 ). Auch im Landkreis Spree-Neisse, berichtet die Märkische Allgemeine von neuen Stasi-Enthüllungen.
Im Zusammenhang mit der anstehenden OB – Wahl in Potsdam meldet der Tagesspiegel, auch der Bürgemeisterkandidat der Linkspartei, Henning Scherfenberg, hätte seine Dienste als IM zur Verfügung gestellt. Als solcher soll er auch Berichte über sexuelle Neigungen weitergegeben haben ( queer.de). Wegen seine Stasi-Tätigkeit gerät Scherfenberg laut Märkische Allgemeine auch in seiner eigenen Partei unter Druck, zumal er die Stasi-Enttarnung dem Tagesspiegel zufolge jahrelang verhindert haben soll. Dennoch will er nicht auf die Kandidatur verzichten, wie er unlängst der Online-Ausgabe der Welt kundtat.

Auch den Potsdamer Landtag lässt das Thema nicht los. Nach mehreren Stasi-Enthüllungen welche Brandenburger Landtagsabgeordnete betrafen, hat der Landtag über ein Gesetz diskutiert, nach welchem die Abgeordneten auf eine Stasi-Tätigkeit überprüft werden sollten.
Inzwischen hat der Landtag nach einer Expertenanhörung ( Märkische Allgemeine ) ein Überprüfungsgesetz verabschiedet ( RBB-Online)
Dennoch führt dies noch immer nicht zur Befriedung, denn es gibt Unmut über die geplante Besetzung einer von dem Landtag eingesetzten Überprüfungskommission ( Märkische Allgemeine ).
Laut ad hoc news ist die Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, unglücklich mit der Berufung von Helmuth Müller-Enbergs in die Kommission. Dieser sei „ Mitarbeiter ihrer Behörde, und es sei nicht seine Aufgabe, Akten zu bewerten“. Diese Sichtweise stieß aber nach einem Bericht der Welt auf Unverständnis im Brandenburger Landtag. Zudem vermutet die Zeitung, liege der wahre Grund für die Sichtweise Birthlers in deren persönlichen Verhältnis zu Müller-Enbergs, welches seit langem zerüttet sei.

Kaum scheint sich die Stasi Debatte zum Ende zu neigen, berichtet die Bild Zeitung über einen neuen Aufreger in Brandenburg: Bei einer Zuwendung für das vierzigste Dienstjubiläum Brandenburger Beamter sollen auch die Dienstzeiten von Grenzsoldaten und SED-Kadern angerechnet werden. Dies löste bei Opferverbänden und der Opposition große Empörung aus. Die Regierung sieht sich nun genötigt, auf die Jubiläumszuwendungen doch zu verzichten ( Potsdamer neueste Nachrichten, BILD ).
Mehr zu diesem Thema: Ad Hoc News, Märkische Allgemeine RBB-Online

Die Brandenburger Stasi-Debatte ist damit also noch nicht beendet. Die
montäglichen Protestkundgebungen in der Potsdamer Innenstadt werden also
noch eine Weile anhalten ( Märkische Allgemeine ).

Doch nicht nur in Brandenburg gibt es eine Debatte über Stasi-Verstrickungen. Auch die altehrwürdigen Bayreuther Festspiele haben ihren Stasi-Fall. So soll nach einer Pressemitteilung auf der Homepage der Bayreuther Festspiele der Pressesprecher der Bayreuther Festspiele, Peter Emmerich, inoffizieller Mitarbeiter der Stasi gewesen sein. Inzwischen äußerte sich die Festspielleiterin Katharina Wagner, sie wolle trotz der Stasivorwürfe an Emmerich festhalten (Märkische Allgemeine)

Schließlich ist auch im sächsischen Landtag die IM-Vergangenheit von Abgeordneten gemäß der Leipziger Rundschau ein Thema

Mit einem großen Bürgerfest in der Berliner Normannenstraße feierte die BStU den zwanzigsten Jahrestag der Erstürmung der Berliner Stasizentrale
( Der Tagesspiegel, Die Welt)
Zu diesem Thema gab die Bundesbeauftragte Birthler ein Interview in der Zeit.
Bei einem Festakt im Berliner Maxim Gorki-Theater zu diesem Anlass feierte das Stück „Staatssicherheiten“, in welchem 15 ehemalige politische Häftlinge der DDR über ihr Schicksal erzählen, seine Berliner Premiere (Berliner Morgenpost)

Die Gedenkstätte Bernauer Straße verzeichnet im zwanzigsten Jahr nach der friedlichen Revolution dem Berliner Kurier zufolge einen Besucherrekord. Weiterhin dürfen sich die Macher der Gedenkstätte freuen, denn der Ausbau geht voran ( Die Welt ). Dennoch gibt es der Märkischen Oderzeitung zufolge auch Grund zur Sorge, denn die original erhaltene Mauer in der Bernauer Straße ist vom Einsturz bedroht.

Auch die Gedenkstätte Hohenschönhausen feiert einen Besucherrekord.

Grund sich zu freuen hat auch der Vorgänger Birthlers: Joachim Gauck wird 70.
Zu diesem Anlass hat die Bundesregierung eine Pressemitteilung herausgegeben.


Weitere Meldungen:

DDR Dopingopfer klagt auf Rente

Die Welt

DDR Aufarbeitung in der Schule
Die Zeit

Stasi Verdacht gegen den Sicherheitsbeauftragten von Hansa Rostock
MV Regio

Heidi Stein will niedersächsische Gruppe für Aufklärungsarbeit mitgründen
newsclick.de

„Stasi Tag“ an der Leibniz Schule in Wiesbaden
Wiesbadener Kurier

Am Jamlitzer Bahnhof soll ein Jugendzentrum entstehen
Märkische Allgemeine

Austellung in Cottbus: „Künstler in Gefangenschaft“
Freie Presse

Über die Debatte um ein neues Gedenkstättengesetz in Sachsen
ad hoc news

Fahndungsplakat als Geschenk für die Gedenkstätte Bautzen
Bild

Bericht über den Stand der Rekonstruktion zerrissener Stasiakten
Datensicherheit.de


Wanderausstellung in Lich/Hessen: „20 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit - als die Flüchtlinge aus der DDR nach Gießen kamen“
Giesener Anzeiger

Zum Tod des Kabarettisten und politischen Häftlings Manfred Bartz
Passauer neue Presse

Film der BStU über die Stasi
Deutsche Welle



Über die Debatte um Äußerung der Bischöfin Junkermann bezüglich der Versöhnung mit Stasi Spitzeln
Freies Wort

Die Sächsische Zeitung berichtet über eine Sportschule, die einen Vortrag zum Thema „Doping in der DDR“ in ihren Räumlichkeiten untersagte. Der Schulleiter musste inzwischen bei der Schulaufsichtsbehörde zum Rapport antreten ( Sächsische Zeitung )

Die Robert Havemann Gesellschaft informiert über die geplanten Aktivitäten für das kommende Jahr
Berlin Magazin

Ausgleichsamt Osnabrück schließt
Neue Osnabrücker Zeitung

Über die Fälle der Opferrente in der Region Unterfranken
Radio Gong

Über die Fälle der Opferrente in Sachsen – Anhalt
Mitteldeutsche Zeitung

Über die Fälle der Opferrente in Thüringen
Kölnische Rundschau

Über die Vertreibungen von Polen
Die Welt

Presseschau zur Münchner Securitate-Tagung
Siebenbürger Zeitung

1989 - Anmerkungen zum Epochenbruch. Eine Ausstellung in der Kunsthalle Wien
Neue Züricher Zeitung



VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN




Berlin - Freitag, 22. Januar 2010, Informations- und Dokumentationszentrum der BStU – 20 Uhr und 22 Uhr

Die Akte „Romeo“
Szenische Lesung mit Silvia Voigt und Alexander Unger



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Potsdam – 25. Januar 2010 – 18.00 Uhr

7. Montags - Demonstration gegen Rot-Rot in Brandenburg
- Stasi raus aus Stadt und Land!



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Berlin – Dienstag, 26. Januar 2010 – Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus

Buchvorstellung: Dr. Dmitrij Chmelnizki / Viktor Suworov:
Überfall auf Europa

siehe hierzu den angehängten Veranstaltungsplan der Gedenkbibliothek



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Berlin – Mittwoch, 27. Januar, 19:00 Uhr – Axel – Springer Str. 65d

Das Jahr der deutschen Einheit. Fehldeutungen und Irrtümer


Podiumsdiskussion der Robert Havemann Gesellschaft. Mit:
Markus Meckel, 1990 Außenminister der DDR,
Prof. Dr. Andreas Röder, Universität Mainz,
Prof. Dr. Michael Succow, Universität Greifswald.
www.havemann-gesellschaft.de



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Berlin - bis zum 27. Januar 2010 - Lichthof des Auswärtigen Amtes

Die heile Welt der Diktatur - Herrschaft und Alltag in der DDR

Fotoausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung gemeinsam mit dem Magazin
„Stern“. Fotografien des Fotografen Harald Schmitt mit Texten
des Historikers und Publizisten Stefan Wolle
www.stiftung-aufarbeitung.de
siehe hierzu den Bericht in der Mitteldeutschen Zeitung



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Berlin – 27. Januar 2010, 19:30 Uhr – Dokumentationszentrum
Bernauer Str.




Die Versöhnungskirche - vor 25 Jahren gesprengt, doch nicht
vergessen


Podium zur Kirchensprengung mit:
Dr. Gerhard Sälter,
Dr. Petra Bahr
Probst a.D. Dr. Karl-Heinrich Luetke.
Moderation: Dr. Axel Klausmeier
www.berliner-mauer-gedenkstaette.de/
siehe zu dieser Veranstaltung den Artikel im Tagesspiegel



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Berlin – 28. Januar 2010, 14:55 Uhr – Kapelle der Versöhnung

Gedenktag zur Sprengung der Versöhnungskirche

Turmkreuz-Prozession mit anschließender Meditation auf dem Elisabeth-Friedhof

Abschluss der Gedenkveranstaltung im Wandelgang der Kapelle mit Gespräch und Imbiss

www.berliner-mauer-gedenkstaette.de




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Berlin – Donnerstag, 28. Januar 2010 – Bundesministerium für Bildung und Forschung

Buchpremiere: Jaqueline Boysen – Das „weiße Haus in Ost Berlin.
Die ständige Vertretung der Bundesrepublik in der DDR
Stiftung Aufarbeitung



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Berlin – Donnerstag, 28. Januar 2010 – Prenzlauer Allee 227/228

Eröffnung der Ausstellung "Gegenentwürfe - Der
Prenzlauer Berg vor, während und nach dem Mauerfall"
Eine Ausstellung des Amtes für Kultur und
Bildung/Museumsverbund Pankow in Kooperation mit dem
Berliner Geschichtsverein Nord-Ost e. V. und der
Ausstellungsagentur


Es sprechen:

Dr. Michail Nelken, Bezirksstadtrat für Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung,
Dr Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Stiftung zur Aufarbeitung der SED
Diktatur,
Siegfried Zoels,
Vorsitzender der Robert Havemann Gesellschaft und
Bernt Roder, Leiter des Museumsverbunds Pankow
Infos unter: 030-902 95 39 17



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Weimar - Freitag, 5. Februar 2010, 19.30 Uhr

Die Auflösung des sowjetischen Speziallagers
Buchenwald 1950 und die Folgen
Vortrag von Dr. Bodo Ritscher
foerderverein-buchenwald.de




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Suhl - 25. bis zum 27. Februar 2010

» 3. Geschichtsmesse: 20 Jahre Deutsche Einheit in Europa«
Die »Geschichtsmesse: 20 Jahre Deutsche Einheit in Europa« wird
inzwischen zum dritten Mal von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung
der SED-Diktatur veranstaltet. Sie findet wieder buchstäblich mitten
in Deutschland – in Suhl – statt. Die dreitägige Veranstaltung bietet
»Anbietern« und »Abnehmern« der historisch-politischen Bildungs-
arbeit die Gelegenheit, sich einen Überblick über die aktuellen
Angebote zum Thema zu verschaffen
stiftung-aufarbeitung.de




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Wangen im Allgäu - Samstag, 13. März 2010, 18 Uhr

"Zerrissene Leben - *, Stalin und die Folgen"
Präsentation des neuen Buches von Bruni Adler in der
Stadtbibliothek Wangen im Allgäu
bruniadler.de



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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer

Bundesstiftung Aufarbeitung

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Robert Havemann Gesellschaft e.V.

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen




Wir bitten Sie auch um Beachtung der Anhänge (Presseinformation Frauenverband BdV sowie Veranstaltungsplan Gedenkbibliothek für die Opfer des Stalinismus).
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Sigmaster
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BeitragVerfasst am: 23.02.2010, 09:44    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK


Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten Sie in Ergänzung zum Wochenrückblick für die 7. Kalenderwoche noch noch folgende Mitteilung zu beachten:



Die Initiative Mahnmal zum Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft
trifft sich in der kommenden Woche zu ihrer nächsten Sitzung in den Räumen der UOKG
in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße. Eine der nächsten Aufgaben ist
die Entwicklung eines eigenen Briefkopfes der Initiative. Wer dazu mit Grafikkenntnissen beitragen könnte ist herzlich eingeladen mitzuwirken. Weitere Mitstreiter und Interessenten sind natürlich ebenfalls herzlich Willkommen. Ansprechpartner ist der Leiter der Initiative Mahnmal, Herr Ernst-O. Schönemann, . schoenemann@uokg.de

Mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse





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Sigmaster
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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 27.02.2010, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK


Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax:-40


Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


Sehr geehrte Damen und Herren,




wir wünschen Ihnen viel Freude beim Studium des aktuellen UOKG-Wochenrückblicks.




Mit freundlichen Grüßen

Florian Kresse

Carola Schulze













INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK







In Brandenburg werden bei Jubiläumsgratifikationen von Beamten Dienstzeiten bei Stasi oder DDR-Grenztruppen nicht mehr berücksichtigt.

Märkische Allgemeine




Die Behörde der Brandenburger Stasi-Beauftragten ist künftig dem Landtag unterstellt.

Adhoc




Streit um Diktaturenvergleich: Sachsen-Anhalts SPD-Staatssekretär verbietet Mitarbeitern der Stiftung Gedenkstätten die Teilnahme an einer Tagung zum Vergleich von *- und SED-Diktatur.

Focus




FDP will Verhalten von Staatssekretär Erben im Innenausschuss des Landtages von Sachsen-Anhalt thematisieren.

Halle Forum




Ein Porträt der Brandenburger Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur Ulrike Poppe

Rheinischer Merkur




Heinrich-Böll-Stiftung lud in Potsdam zur Diskussion mit Ulrike Poppe ein.

Märkische Allgemeine




Der Bundestagsausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung veranlasst auf Antrag der Union die Stasi-Überprüfung des Bundestagsabge-ordneten und Landeschefs der Brandenburger Linken Thomas Nord.

rp-online




Die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur zum dritten Mal organisierte Geschichtsmesse beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Thema "20 Jahre Deutsche Einheit in Europa" und findet immer größeres Interesse in den alten Bundesländern.

MZ-Web




Ende Oktober vorigen Jahres hatte die Birthler-Behörde schwere Vorwürfe gegen den Bremer SPD-Politiker Jürgen Pohlmann erhoben, jetzt kommt der Fall zu den Akten.

Weser Kurier




Im deutschen Vancouver-Team stehen auch Athleten des ostdeutschen Wintersportzentrums Oberwiesenthal im Erzgebirge. Dort hat die Aufarbeitung der DDR-Altlasten nicht wirklich stattgefunden. Viele Ex-Stasi-Mitarbeiter sind weiter im Amt.

Deutschlandfunk




Ein neues Kooperationsprojekt zwischen dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und der Universität Potsdam untersucht die Geschichte der Potsdamer Lindenstraße 54/55 von 1945-1989.

idw-online










ZEITHISTORISCHE THEMEN







Jutta Fleck, die Frau vom Checkpoint Charlie, erzählte Zehntklässlern aus ihrem Leben.

Echo online




Die Gedenkstätte Berliner Mauer errichtet in dieser Woche einen nachgebil-deten Wachturm an der Bernauer Straße.

Tagesspiegel




Der Forschungsverbund SED-Staat erstellte ein Gutachten über die Haftanstalt Cottbus während der *-Zeit und in der DDR. Dieses ist als Arbeitspapier beim Forschungsverbund abrufbar.

Cottbus




Schülern auf zeitgemäße Art Wissen über die DDR vermitteln – dieses Ziel haben sich der MITTELDEUTSCHE RUNDFUNK und der Verband der Geschichtslehrer für ihr gemeinsames Schulprojekt gesetzt.




Der Schriftsteller Richard Wagner äußerte sich in einem Interview zu gegen ihn gerichteten Spitzelaktionen.

FAZ net




Im Auftrag von US-Militäraufklärung und DDR-Geheimdienst-

Enttarnte Agenten berichten erstmalig über ihre Aktivitäten im Kalten Krieg

Newsmax







REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG







Die Internetpräsenz der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur finden Sie unter:

http://www.aufarbeitung.brandenburg.de

Die Seite befindet sich derzeit noch im Aufbau.

Die Beratungsstelle zu Rehabilitierungs- und Entschädigungsfragen ist ab dem 01.03.2010 erreichbar:

Petra Morawe
Tel.: (0331) 237 292-21

Reinhard Schult
Tel.: (0331) 237 292-20




Ein Grundsatzurteil des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig zur Rehabilitierung der damaligen Opfer: Die „Bodenreform“ war politische Verfolgung.

Bundesverwaltungsgericht




Ein Fallbeispiel zum oftmals schwierigen Kampf um berufliche Rehabilitierung:

Adhoc News




Die Außenstelle Erfurt der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR wird in Bad Salzungen eine Außensprechstunde anbieten. Sie findet am 25. März in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr im Bad Salzunger Rathaus statt.

Beratung










INFORMATIONEN AUS DEN VERBÄNDEN




Die Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945-1950 lädt am 27. März 2010 anlässlich des 60. Jahrestages der Schließung des Speziallagers Sachsenhausen zu einer Gedenkveranstaltung unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Matthias Platzeck und mit freundlicher Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung ein. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Anlagen sowie der Web-Seite der Arbeitsgemeinschaft.

http://www.lager-sachsenhausen.de/




Die UOKG äußerte sich in einer Pressemitteilung zu der Auseinandersetzung

um die geplante Veranstaltung " Diktaturvergleich als Methode der Extremismusforschung / Hingucken : Sowohl nach rechts als auch nach links !"

http://www.uokg.de/Archiv/2010-02-22%20PM_Diktaturvergleich-.pdf




Auch die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) positionierte sich dazu.

Volksstimme




Das Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. sucht Dokumente oder Fotos von 1860-1990 über das Zuchthaus Cottbus.

Gesucht werden auch Bücher mit Hafterinnerungen, Manuskripte, Urteile, Briefe und herausgeschmuggelte Gegenstände.

Auch ehemalige Häftlinge, die ihre Geschichte erzählen oder gern mit

Gleichgesinnten reden wollen, können sich an das Menschenrecchtszentrum wenden.

Außerdem werden Zeitzeugen gesucht, die über ihre Erlebnisse vor Schülern berichten möchten.

Der Verein "Menschenrechtszentrum Cottbus" gründete sich am 31. Oktober 2007 nach einem Treffen von mehreren hundert ehemaligen politischen Gefangenen und interessierten Bürgern in der ehemaligen Haftanstalt Cottbus.

Tel.: (0355) 48 38 33 3

Mail: info@menschenrechtszentrum-cottbus.de

www.menschenrechtszentrum-cottbus.de













VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN







Berlin-8. März-19.00 Uhr




Politisch verfolgte Frauen in der SBZ und in der DDR

Podiumsgespräch in der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5.




Mit:

Rosemarie Studera, 1946 wegen angeblicher Spionage verhaftet; bis 1947 in Potsdam Lindenstraße inhaftiert

Margot Jann, 1945 wegen antikommunistischer Tätigkeit zum Tode verurteilt; wegen ihrer Jugend zu zehn Jahren Haft „begnadigt“; 1950 aus dem Frauengefängnis Hoheneck entlassen

Gerda Janson, 1950 wegen Spionage und antisowjetischer Hetze zu 25 Jahren Arbeitslager in Sibirien/Workuta verurteilt; 1955 entlassen

Irmgardt Nitz, 1951 wegen „Verunglimpfung“ von Adolf Hennecke verhaftet, nach Workuta verschleppt, 1955 entlassen.Po

Veranstaltungsflyer




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Am 11. März 2010 feiern wir den 100. Geburtstag von Robert Havemann. Die Robert-Havemann-Gesellschaft würdigt dieses Ereignis mit mehreren Veranstaltungen:




11. März 2010

Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, Berlin Mitte

19 Uhr

Begegnungen mit Robert Havemann

Briefe, Gespräche, Lieder

mit Wolf Biermann, Thomas Klingenstein, Katharina Meinel, Gerd Poppe, Karin Wilke

Lesung: Alexander Bandilla, Moderation: Uwe Richter




12. März 2010

Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin Mitte

9 bis 12 Uhr

Annäherung an Robert Havemann

Schulveranstaltung mit Schülerinnen und Schülern der "Robert-Havemann-Oberschule" und des Oberstufenzentrums „Edith Stein“




12. März 2010

Heinrich Böll Stiftung, Schumannstraße 8, Berlin Mitte

14 bis 20 Uhr

Robert Havemann und die Opposition in der DDR

Symposium u. a. Mit: Bernd Florath, Katja Havemann, Sybille Havemann, Dieter Hoffmann, Gisela Kuck, Hubert Laitko, Francisco Martinez, Wolfgang Templin, Tomas Villimek, Joachim Widmann, Manfred Wilke




weitere Informationen unter:

www.boell.de

www.havemann-gesellschaft.de

Eine Kooperationsveranstaltung der Robert-Havemann-Gesellschaft e. V. und der Heinrich Böll Stiftung - gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.




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25. Februar bis 13. März 2010



Ausstellung „Feind ist, wer anders denkt"

Mo – Sa 9 – 18 Uhr
Eintritt frei
Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
Rheinstraße 23-25
Wiesbaden

hr-online




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Das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) und die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR laden am 03. und 08. März 2010 mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13 zu einer Vorführung des Filmes „Ein Volk unter Verdacht – Die Staatssicherheit der DDR“ ein.

Niederlausitz-Aktuell




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Im Museum in der Runden Ecke Leipzig finden vom 18. bis 21. März 2010 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Leipzig liest“ zahlreiche interessante Buchpremieren, Lesungen und Diskussionen statt.

http://www.runde-ecke-leipzig.de/cms/Veranstaltungen.308.0.html?&L=




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Eine Übersicht der Veranstaltungen in der Gedenkstätte Bautzen im 1. Halbjahr

2010 finden Sie hier

http://www.stsg.de/cms/stsg/veranstaltungen/aktuell







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Buchpremiere am 21. März, 11.00 Uhr, im Berliner Ensemble
GÜNTER GRASS IM VISIER: DIE STASI-AKTE
Günter Grass im Gespräch mit Kai Schlüter und Christoph Links
Es liest Martin Seifert

http://www.berliner-ensemble.de/spielplan.php?c=1&date=2010-03










DIVERSES







Heft 67 der Zeitschrift zur kritischen Aneignung der DDR-Diktatur „HORCH UND GUCK“ erscheint am 1. März 2010 und widmet sich dem Thema „Der Osten im Westen- Blicke "von drüben" auf die DDR“.

Heft 68 erscheint am 1. Juni 2010 und beschäftigt sich mit „Recht und Gerechtigkeit- Die Justiz und das Erbe der Diktatur“.

Horch und Guck







Ein Zeitzeugenportal zum Thema Friedliche Revolution und Deutsche Einheit finden Sie unter folgendem Link:

Zeitzeugenportal










WEITERE VERANSTALTUNGEN UND HINWEISE FINDEN SIE UNTER:




http://www.stiftung-aufarbeitung.de/




http://www.havemann-gesellschaft.de/




Stiftung Berliner Mauer




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Sigmaster
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Anmeldedatum: 19.10.2007
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 19.03.2010, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhalten Sie den Wochenrückblick für die neunte Kalenderwoche. Bitte beachten Sie vor den Pressemitteilungen auch die Suchanzeige und den Hinweis über den Wettbewerb zur Errichtung eines Einheitsdenkmals

Viel Freude beim Lesen,
mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse


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Sehr geehrte Damen und Herren,

uns erreicht eine Bitte um AUFKLÄRUNG des Schicksals von Willam THAERMANN, geb. 14.7. 1886 in Leipzig,
zuletzt wohnhaft in POTSDAM, verhaftet "1945, 46 oder 47" - seither "spurlos" verschwunden.

Verstorben angeblich 1949 laut Auskunft des Roten Kreuzes Moskau, 1 9 7 5.

Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich diese Anfrage des Enkels weit "streue": Manchmal sind es Zufälle, die weiterführen.

Herzlichen Dank für Ihr NACHDENKEN über W. T.

Ihr Richard Buchner


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Der Deutsche Bundestag hat am 9. November 2007 beschlossen, dass die Bundesrepublik Deutschland zum Gedenken an die Friedliche Revolution im Herbst 1989 und an die Wiedergewinnung der staatlichen Einheit Deutschlands ein Denkmal der Freiheit und Einheit Deutschlands errichtet.
Das Denkmal für Freiheit und Einheit soll als nationales Symbol in der Mitte der deutschen Hauptstadt errichtet werden. Seine Aussagekraft und Wirkung sollen sich über die Form und Gestalt entfalten.
Als Standort für das zukünftige Denkmal der Freiheit und Einheit wurde der Sockel des ehemaligen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. auf der Schlossfreiheit festgelegt.

Der Deutsche Bundestag hat sich in mehreren Beschlüssen mit dem Thema beschäftigt. In der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien wurde im Juli 2009 die Zielsetzung des Denkmals noch einmal eingegrenzt und präzisiert:

Die Erinnerung an die Friedliche Revolution im Herbst 1989 und die Wiedererlangung der Deutschen Einheit soll künstlerischer Schwerpunkt des Freiheits- und Einheitsdenkmals sein.
Der Beitrag der Leipziger Bürgerinnen und Bürger, der eine herausragende Rolle bei der Friedlichen Revolution spielte soll - unabhängig von diesem Wettbewerb - dort mit einem eigenen Denkmal gewürdigt werden.
Das in der Nähe liegende Deutsche Historische Museum wird eine zusätzliche, breite Information ermöglichen. Hier werden die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung 1990 im Zusammenhang der gesamten Geschichte der Freiheits- und Einheitsbewegung in Deutschland dargestellt. Ein Ort der Information im Wettbewerbsbereich ist nicht vorgesehen.

Es wird ein Verfahren eingeleitet, das aus einem nichtoffenen Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren (Teilnahmewettbewerb) besteht. Das heißt, der Auslober fordert interessierte Fachleute (Künstler, Architekten, Landschaftsarchitekten) öffentlich zur Bewerbung auf. Eignungskriterien werden vom Auslober festgelegt, um besonders qualifizierte Bewerber zu gewinnen. Ein Auswahlgremium wählt aus den eingegangenen Bewerbungen circa 30 Teilnehmer aus. Mit den ausgewählten Teilnehmern wird der Wettbewerb durchgeführt. Diese Teilnehmer reichen ihre Entwürfe ein, die dann von einer Jury bewertet werden.
Weitere Information auf der Homepage Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung


INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK


Die Wiedergutmachung für Opfer von Missbrauch und Misshandlungen in DDR-Kinderheimen steht noch ganz am Anfang, zu wenig ist darüber bekannt. Im Gegensatz dazu kamen gestern weitere Fälle in kirchlichen Einrichtungen ans Licht.
Thüringer Landeszeitung

In Thüringen melden sich immer mehr Betroffene, die von Missbrauchsfällen in DDR-Kinderheimen berichten. Wie der Thüringer Berater für SED-Opfer, Manfred May, MDR 1 RADIO THÜRINGEN sagte, haben sich seit Juni vergangenen Jahres rund 160 Betroffene gemeldet.
MDR

Wenn Anna von ihrer Jugend erzählt, sind ihre Augen meist geschlossen. Als ob sie ihrem Gegenüber vor Scham nicht ins Gesicht sehen kann. Dabei ist nicht sie es, die sich schämen muss. Es sind die Menschen, die ihre Kindheit zerstörten: die sie schlugen, Tag und Nacht schikanierten, sexuell misshandelten, vergewaltigten. Es sind die Erzieher im ehemaligen Spezialkinderheim "Ernst Schneller" in Eilenburg und im Jugendwerkhof Torgau, beides in Sachsen.
Generalanzeiger

Die brandenburgische CDU kann bei der laufenden Stasi-Überprüfung ihrer Landtagsabgeordneten bislang als einzige Partei noch keine Ergebnisse vermelden. Hintergrund für die Verzögerung ist ein Sammelantrag der 19-köpfigen CDU-Fraktion. Den kann die Stasi-Unterlagenbehörde aber nicht bearbeiten. Da es in Brandenburg für die Überprüfung von Abgeordneten bisher keine gesetzliche Grundlage gab, konnte die Birthler-Behörde nur Privatanträge – und zwar von jedem Abgeordneten einzeln gestellt – bearbeiten.
Märkische Allgemeine

Nun hat auch die FDP in Brandenburg einen Stasi-Skandal: Rainer Siebert, Schatzmeister der Partei, soll als Inoffizieller Mitarbeiter für das DDR-Ministerium für Staatssicherheit Kameraden der Nationalen Volksarmee bespitzelt haben. Der FDP-Politiker zog nun Konsequenzen.
Die Welt, NTV, Neues Deutschland, Spiegel Online

Die Landtagsfraktion der Linken trägt nach Ansicht ihrer Vorsitzenden Kerstin Kaiser Verantwortung für die schwierige Startphase der rot-roten Landesregierung. «Wir haben viel verschuldet», sagte Kaiser am Samstag auf dem Landesparteitag der Linken in Potsdam bezogen auf die verheimlichten Stasi-Kontakte einiger Abgeordneter. Dadurch sei in der Öffentlichkeit «Vertrauen enttäuscht« worden. Eindringlich mahnte sie Mandatsträger ihrer Partei, «die Öffentlichkeit nicht im Unklaren zu lassen über unsere politischen Biografien».
Berlin Online

Die Regierung in Brandenburg streitet mit der Opposition über den richtigen Auftrag der Enquetekommission zur Untersuchung der Stolpe-Ära. Die Lausitzer Rundschau sprach mit der CDU-Fraktionsvorsitzenden Johanna Wanka über das Gremium.
Lausitzer Rundschau

Thomas Nord ist als Landesvorsitzender der Linken für die kommenden zwei Jahre bestätigt worden. Auf dem Parteitag am Samstag in Potsdam stimmten für den 1957 geborenen Kulturwissenschaftler 77 Prozent der Delegierten. Vor zwei Jahren hatte er noch über 86 Prozent erreicht. In einem einstimmig angenommenen Leitantrag mit dem Titel "Opponieren, regieren, konsolidieren, verjüngen" sprachen sich die 136 Delegierten für die Beibehaltung des Begriffes "demokratischer Sozialismus" im Parteiprogramm aus.
Märkische Oderzeitung

Zu diesem Thema auch:
Neues Deutschland

Bei der politischen Neubewertung der Nachwendejahre durch eine Enquete-Kommission des Landtags wird die Diktaturbeauftragte Ulrike Poppe eine beratende Funktion ausüben. Die Opposition begrüßte am Dienstag den Vorschlag der Koalitionsfraktionen, Poppe als beratendes Mitglied für die Kommission zu benennen.
Ad-hoc News
Hierzu auch:
Märkische Allgemeine
und die
Potsdamer neuste Nachrichten

Im Mai werden Gesine Lötzsch und Klaus Ernst beim Linke-Parteitag in Rostock voraussichtlich zur neuen Doppelspitze der Linken gewählt. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sprechen beide über Porschefahren, Bibeln, die Doppelspitze, die SPD und den Diktaturbegriff.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Offenbar war der Mann der designierten Linkspartei-Vorsitzenden, der Berlinerin Gesine Lötzsch, als Inoffizieller Mitarbeiter für die Stasi tätig. Gesine Lötzsch hatte ihren Mann jedoch bislang immer als Opfer des SED-Regimes dargestellt. Doch Ronald Lötzsch gehört offenbar auch zu den Tätern.
Berliner Morgenpost
Hierzu auch:
Mitteldeutsche Zeitung, Spiegel Online, Die Zeit

Hierzu äußerte sich auch der innenpolitische Sprecher der Grünen Wolfgang Wieland
Die Welt

Nauen: Die Nauener Stadtverordneten, der Bürgermeister sowie die Fachbereichsleiter in der Verwaltung werden auf eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) überprüft. Einen entsprechenden Antrag auf Akteneinsicht bei der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen wird gestellt. Dafür sprachen sich jetzt die Mitglieder des Nauener Hauptausschusses aus.
Märkische Allgemeine

Falkensee: In der größten Stadt des Havellands kommt es zu einer Überprüfung der Stadtspitze auf eine Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der ehemaligen DDR.
Die Mark Online

Nordwestmecklenburg: Der Streit um Schönbergs stasibelasteten Ex-Bürgermeister Michael Heinze hat seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Stadtvertreter erklärten seine Wahl zum Bürgermeister für ungültig. Sechs der elf Stadtvertreter stimmten für eine Neuwahl. Ob und wann es allerdings Neuwahlen geben wird, ist noch unklar.
Schweriner Volkszeitung

Crimmitschau: Die Stadträte in Crimmitschau lassen sich erneut auf eine mögliche Tätigkeit als Stasi-Spitzel überprüfen. Die Mehrzahl der Abgeordneten hat einem entsprechenden Beschlussvorschlag von CDU und SPD zugestimmt und damit den Prüfauftrag ausgelöst
Freie Presse

Usedom – Zinnowitz: Deutlich kürzer und unspektakulärer als von einigen Abgeordneten und Einwohnern vermutet, verlief am Dienstagabend die Gemeindevertretersitzung in Zinnowitz. Denn es war die erste Beratung nach dem in der vergangenen Woche ergangenen Urteil des Verwaltungsgerichts Greifswald, wonach die Bürgermeisterwahl vom Juni vergangenen Jahres ungültig bleibt.
Nordkurier

Wusterwitz: Nach Beetzsee will Wusterwitz als zweite Gemeinde im Altkreis Brandenburg alle Volksvertreter auf eine mögliche Stasi-Zusammenarbeit überprüfen lassen. Das haben die Gemeindevertreter am Mittwoch einstimmig beschlossen.
Märksiche Allgemeine

Der Zentralrat der * in Deutschland fordert eine Neuausrichtung der umstrittenen "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung" und droht ansonsten mit Boykott. Im SPIEGEL warnt Salomon Korn, Vertreter des Zentralrats im Stiftungsrat: Wenn das Thema Vertreibung "nicht im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und dem nationalsozialistischen Menschheitsverbrechen" dargestellt werde, werde er sein Amt zunächst ruhen lassen. Gegebenenfalls werde der Zentralrat das Gremium auch verlassen. "Wir werden keine Alibifunktion ausüben. Es gibt für uns klare Grenzen", sagt Korn.
Spiegel online

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekennt sich ausdrücklich zur Arbeit der Vertriebenenstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“. Die Aufarbeitung von Flucht und Vertreibung als Teil deutscher Geschichte sei „außerordentlich wichtig, wenn nicht unabdingbar“
Bild

Seit 1990 sind Schleusingen und Plettenberg ein Städte-Paar und zwei deutsche Staaten eins. Joachim Gauck hielt die Festrede.
Freies Wort

Die Schüler an Berliner Schulen sollen künftig besser über die SED-Diktatur aufgeklärt werden. Mit diesem Ziel unterzeichneten am Dienstag die Stasi-Bundesbeauftragte Marianne Birthler und Berlins Schulsenator Jürgen Zöllner (SPD) ein Kooperationsabkommen, wie die Birthler-Behörde in Berlin mitteilte.
RBB Online
Hierzu auch die
Die Taz
sowie ein Interview mit Joachim Gauck in der
Taz

Ex-Bürgerrechtlicher Meckel beklagt Trend zur Glorifizierung der DDR
Neue Osnabrücker Zeitung

Die Finanzierung des geplanten Revolutionsdenkmals im sächsischen Plauen ist weitgehend gesichert. Im Februar sei die Summe der eingegangenen Spenden auf rund 52.500 Euro gestiegen, sagte Projektgruppenleiter Wolfgang Sachs am Montag auf epd-Anfrage in der Vogtlandstadt
Evangelischer Pressedienst

Dass das alternative Jugendkulturprojekt „Freiland“ gerade im politischen Potsdam nicht nur Freunde hat, ist hinlänglich bekannt. Dass die Versuche, es zu verhindern, selbst die Grenze der persönlichen Diffamierung überschreiten, ist dann aber doch eine neue Qualität. So versuchten interessierte Kreise, mit Dirk Harder eine zentrale Figur in der Jugendszene und den erklärten Bewerber um die Trägerschaft des Projekts öffentlich unmöglich zu machen. Das funktioniert nach Ansicht mancher Mitbürger in Brandenburg immer noch am zuverlässigsten, indem man dem Betroffenen eine Stasi-Vergangenheit nachsagt – so auch in diesem Fall
Märkische Allgemeine

Sachsen-Anhalts Landtag hat in einer aktuellen Stunde an die erste freie Volkskammerwahl vor 20 Jahren erinnert. Weitere Themen der heutigen Sitzung sind die Entwicklung des Rechtsextremismus und ein neues Beamtenbesoldungsgesetz. Am Freitag steht der Streit um die Lehrerfortbildung im "Roten Ochsen" und die Kompetenzen des Datenschutzbeauftragten auf der Agenda.
MDR

Bitte kein Einheits-Denkmal in Berlin! Alle hundert Meter erinnert und mahnt uns irgendetwas: Haben wir nicht genug Denkmäler in Berlin?
BZ

Kinder-Uni startet mit Birthler-Vortrag
Märkische Oderzeitung

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden wird sich im April mit den Stasi-Vorwürfen gegen ihren Präsidenten Hartmut Paul befassen. Das solle bei der turnusmäßigen Vollversammlung der Kammer passieren, berichtet die «Sächsische Zeitung» am Freitag unter Berufung auf das IHK-Präsidium.
Bild


ZEITHISTORISCHE THEMEN


Rainer Eppelmann blickt zurück auf den Fall der Berliner Mauer vor 20 Jahren
Allgemeine Zeitung Mainz

Gedenken. Eine Konferenz in Berlin würdigt das Schaffen und Leben des Bürgerrechtlers Robert Havemann.
Nordkurier

„Ich werde nicht über die Stasi reden“, sagt Joachim Gauck überraschend, denn so war er eigentlich angekündigt. „Das kann man ja auch alles nachlesen.“ Stattdessen steht er jetzt in der Aula der Gustav-Heinemann-Schule in Rüsselsheim, hebt die rechte Hand mit dem abgespreizten Daumen senkrecht über den Kopf und brüllt: „Immer bereit!“ So hatten Schüler in der DDR montags zum Fahnenappell und jeden Morgen ihre Lehrer auf die Aufforderung „Seid bereit!“ hin zurück zu grüßen.
FAZ

Kultusminister Roland Wöller und Rainer Eppelmann, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, haben Montagvormittag in Dresden Schülern des Gymnasiums Dresden-Cotta symbolisch "ihre" Ausstellung zum Thema "Der Alltag in der DDR" übergeben. Das Land Sachsen hat gleich 150 Plakatsätze bestellt, welche an Schulen im gesamten Freistaat verteilt werden.
Leipzig Fernsehen

Mit 1113 Besuchern ist die Ausstellung „Feind ist, wer anders denkt“ am Wochenende im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst zu Ende gegangen. Seit 24. Februar 2010 war die Dokumentation der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen gezeigt worden, in der Ideologie und Arbeitsweise der Staatssicherheit der ehemaligen DDR und ausgewählte Biografien von Menschen, die ins Visier der Stasi gerieten, dargestellt werden
Homepage von Bad Villbel

„Sozialistischer Frühling“ – so nannten die SED-Machthaber beschönigend die Zwangskollektivierung in ihrem Machtbereich. Mehr als 400.000 Bauern und deren Familienangehörigen nötigten sie im Frühjahr 1960 in die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG), erzwangen damit eine Agrarstruktur, die die neuen Bundesländer bis heute prägt. Überall zwischen Elbe und Oder verloren die Bauern in diesen Tagen weitgehend ihre Rechte, selbst die fragwürdigen Gesetze der DDR deckten das radikale Vorgehen keinesfalls – das SED-Regime zeigte ungeniert sein „hässliches Gesicht“.
Potsdam ABC

Zwangskollektivierung oder Vergenossenschaftlichung? Schon an der Begriffsfindung für den "Sozialistischen Frühling" im Jahr 1960 scheiden sich die Geister in Brandenburg. Während Bauern und das bürgerliche Lager von Zwangskollektivierung sprechen, macht Die Linke den Begriff Vergenossenschaftlichung geltend und verweist auch auf freiwillige Zusammenschlüsse zu Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG).
Nordkurier

Vor 20 Jahren durften die DDR-Bürger erstmals ihr Kreuz machen, wo sie wollten. Bürgerbewegungen und gewendete Blockflöten, die umbenannte SED und Ableger von Westparteien kämpften um ihre Stimmen. Als Wahlkampfhelfer aus dem Westen erlebte Bernhard F. Reiter die historische Abstimmung hautnah.
Spiegel Online

Für Sabine Bergmann-Pohl begann vor 20 Jahren ein neues Leben: Am 18. März 1990 wurde die Ärztin, damals 43, Präsidentin des ersten frei gewählten DDR-Parlaments und damit gleichzeitig Staatsoberhaupt.
Taz

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in den ersten freien DDR-Volkskammerwahlen vom 18. März 1990 den endgültigen Sieg der Friedlichen Revolution. “Dieser Tag markiert das Ende der ehemaligen Diktatur des Proletariats”, so Merkel in ihrem heute veröffentlichten Video-Podcast
Ad-hoc News

Der Schriftsteller Ingo Schulze hätte sich gewünscht, dass die ersten freien Wahlen in der DDR nicht die letzten gewesen wären. Die DDR-Bürger hätten "an den Weihnachtsmann geglaubt, und Kohl hat den Weihnachtsmann gegeben".
Deutschlandradio

Die Volkskammerwahlen vom 18. März 1990 legten die Grundlage für den Neubeginn in der Mark / Von Manfred Stolpe
Märkische Allgemeine

Zu der Volkskammerwahl vor 20 Jahren auch
FAZ Neues Deutschland Die Taz Die Zeit NDR-Online,

Zwei Filmemacher und ein Buchautor liefern umfassende Innenansichten der letzten DDR-Regierung
Märksiche Allgemeine

„Ich habe mich gefühlt wie auf einem anderen Stern“, sagt Professor Richard Schröder, wenn er zurückdenkt an die Zeit vor 20 Jahren: endlich Demokratie, endlich Selbstbestimmung, endlich freie Wahlen. Zugleich beschlich ihn aber das mulmige Gefühl: „Hoffentlich kriegen wir das auf die Reihe!“Märkische Allgemeine


REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG


Opferrente für knapp 37 000 frühere DDR-Häftlinge

«Die Opfer sollten entschädigt werden»
Leitender Erzieher des DDR-Kinderheims in Pretzsch über sexuellen Missbrauch in Kinderheimen der ehemaligen DDR
Mitteldeutsche Zeitung



Im 20. Jahr der deutschen Einheit bekommen knapp 37 000 frühere politische DDR-Häftlinge eine Opferrente. Zweieinhalb Jahre nach Einführung der SED-Opferpension ist in den ostdeutschen Bundesländern und Berlin ein großer Teil der Anträge entschieden, ergab eine Umfrage der dpa
Focus Online

7250 ehemalige politische Häftlinge der DDR bekommen derzeit in Berlin eine Opferrente. Mehrere Tausend Anträge auf eine Rente sind allerdings noch nicht bearbeitet worden. Auch ehemalige Stasi-Mitarbeiter sind unter den Rentenbeziehern.
Berliner Morgenpost

Zweieinhalb Jahre nach dem Start der SED- Opferrente erhalten in Thüringen derzeit 5935 Menschen eine solche Entschädigung. Fast alle bekommen den vollen Satz von 250 Euro pro Monat.
Südthüringer Zeitung

Als Entschädigung für ihre politische Verfolgung in der DDR erhalten rund 6000 Sachsen-Anhalter eine SED- Opferpension.
Mitteldeutsche Zeitung

Zweieinhalb Jahre nach Einführung der SED-Opferrente sind in Sachsen bislang fast 9200 Anträge bewilligt worden.
Sächsische Zeitung

20 Jahre nach dem Fall der Mauer hat sich das Verwaltungsgericht Göttingen mit dem Schicksal einer 63-Jährigen beschäftigt, die laut den Akten des einstigen Ministeriums für Staatssicherheit zu DDR-Zeiten als Stasi-Spitzel gearbeitet hat.
Hessisch Niedersächsische Allgemeine


AUS DEN VERBÄNDEN


Die 2007 einführte Rente für Opfer des SED-Regimes ist nach Ansicht des Bundes der Stalinistisch-Verfolgten (BSV) zu Unrecht auf ehemalige politische DDR-Häftlinge beschränkt. Auch die Hinterbliebenen von SED-Opfern sollten die staatliche Zuwendung künftig beantragen dürfen, forderte Peter Stimming, Vorstandsmitglied im BSV-Landesverband Berlin-Brandenburg, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Vorbild müssten die Regelungen bei den Entschädigungen für Opfer des Nationalsozialismus sein, wo bis heute zahlreiche Hinterbliebene eine Rente erhielten.
Bild

Die Bezirksgruppe Reichenbach/Auerbach/Elsterberg/ Oberes Vogtland der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) hat einen neuen Vorstand gewählt. Vorsitzender ist Werner Dietz, stellvertretende Vorsitzende seine Ehefrau Petra, die gleichzeitig als Opferbeauftragte für den Vogtlandkreis tätig ist.
Freie Presse

Waldheim kennen sie alle drei aus der schlimmsten Zeit ihres Lebens: Rolf Starke, Hartmut Brix und Horst Radigk saßen in der DDR als Politische hinter Gittern. Die drei gehören zur Wurzener Bezirksgruppe der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS). Sie treffen sich einmal im Monat mit zehn anderen, die erst seit zwanzig Jahren über die gravierenden Brüche in ihren Biographien sprechen können, ohne Gefahr zu laufen, wegen Verleumdung wieder im Gefängnis zu landen.
Leipziger Volkszeitung

Am 1. April findet das „Cottbus Treffen“ des Menschenrechtszentrums Cottbus statt.
Weitere Informationen unter:
Menschenrechtszentrum Cottbus


VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN


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Halle – 17: März bis 23. Mai 2010 - täglich

ALL YOU NEED IS BEAT - BEAT IN DER DDR.

Beatles Museum, Alter Markt 12, 06108 Halle (Saale)
Die Ausstellung dokumentiert auf 20 Großtafeln die Beatbewegung der DDR, inklusive Thema "BEATLES in der DDR". Unter dem Motto ALL YOU NEED IS BEAT
wird die Zeit zwischen 1955 und 1975 thematisiert. Bandverbote durch DDR Behörden, Haarschneideaktionen gegen die Elvis-Tolle oder Verhaftungen wegen 'Rowdytum'
gehören dabei zu den Themen. Zu sehen sind Zeitzeugenberichte, Ausstellungsstücke und alle BEATLES-Alben, die die DDR-Plattenfirma Amiga veröffentlichte.
Beatles Museum Halle

siehe hierzu auch die Artikel in:
Mitteldeutsche Zeitung Die Zeit


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Leipzig - 18. bis 21.März 2010

Die Leipziger Buchmesse steht bevor und mit ihr das beim Publikum beliebte Lesefestival "Leipzig liest". In diesem Jahr lädt das Bürgerkomitee Leipzig e.V. wieder vom 18. bis 21.03.2010 zu zahlreichen Buchpremieren, Lesungen und Diskussionen mit Autoren wie etwa Stephan Krawczyk, Jana Hensel und Richard Wagner ein.

Weitere Informationen finden Sie unter
Runde Ecke Leipzig


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Halle 19.März 2010 - 13.15 Uhr – 20.03. ca. 13.30 Uhr

Diktaturvergleich als Methode der Extremismusforschung –
Hingucken: Sowohl nach rechts als auch nach links!
Lehrerfortbildung (Seminar-Nr.: 0-03/2010)
Referenten: Prof. Dr. Eckard Jesse, Chemnitz; Dr. des. André Gursky, Halle (Saale);
OstA Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Braunschweig; Dr. Peter Lang, München; Dr. Hilmar Steffen,
Magdeburg; Dr. Udo Baron, Burgdorf; Dr. Rudolf van Hüllen, Krefeld


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Berlin – 23. März 2010 – 19:00 Uhr

Verraten. Sechs Freunde, ein Spitzel, mein Land und ein Traum

Inga Wolf präsentiert ihre Film-Dokumentation
Veranstalter: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus, Tel.: 030 - 2 83 43 27,
Fax: 030 - 28 09 71 93, www.gedenkbibliothek.de
Ort: Nikolaikirchplatz 5–7, 10178 Berlin-Mitte


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Berlin – 25. März 2010 - 19.00 Uhr

Krokodil in Nacken / Auf der Sonnenseite

Lesung mit Klaus Kordon in der Buchhandlung89, Grünberger Straße 84 in Berlin-Friedrichshain

Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Ein Zeitpanorama, wie es spannender nicht sein könnte.


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Graffiti-Bilder zur jüngsten Vergangenheit Deutschlands sind ab diesem Donnerstag im ehemaligen Stasi-Gefängnis in Bautzen ausgestellt. Junge Menschen aus ganz Sachsen hatten im vergangenen Jahr den Aufruf «Demokratie versprühen» wörtlich genommen. Mit der Spraydose setzten sie ihre Gedanken zu dem Thema um. Mehr als 20 von etwa 50 entstandenen Werken werden bis 30. April im Original gezeigt, sagte Susanne Hattig von der Gedenkstätte Bautzen. Die Wanderschau war bereits in Leipzig und Plauen zu sehen. Weitere Stationen in diesem Jahr sind Chemnitz und Dresden
Bild

Hier der Link zu der Gedenstätte Bautzen
Gedenkstätte Bautzen


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Halle – 25. März 2010 16.00–18.00 Uhr

Öffentliche Beratung für Geschädigte der kommunistischen Diktatur
An jedem letzten Donnerstag im Monat.
Veranstalter: Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte,
Tel.: 03 45 - 2 03 60.40,
Fax: .41
www.zeit-geschichten.de,
E-Mail: zeit-geschichten@t-online.de
Ort: Große Ulrichstr. 51 (Eingang Schulstraße), 06108 Halle (Saale)


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Chemnitz - 25.März 2010 - 19.00 Uhr

„Honecker kommt in den Himmel ...“
Politischer Witz und Staatsmacht in der DDR
Referent: Christoph Kleemann, ehem. BstU
Veranstalter: BStU, Außenstelle Chemnitz,
Tel.: 03 71 - 80 82.0

Ort: BStU, Jagdschänkenstraße 56, 09117 Chemnitz


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Potsdam - 25. März - 2010 -

Gesicht zur Wand
Dokumentarfilm (2009) von Stefan Weinert

Podium: Stefan Weinert, Regisseur; Catharina Mäge, Andreas Behrens, Zeitzeugen;
Moderation: Gisela Rüdiger, ehem. BstU
Veranstalter: BStU, Berlin, Tel.: 030 - 23 24.88 74, gemeinsam mit dem Filmmuseum
Potsdam
Ort: Filmmuseum, Breite Straße 1 A (Marstall), 14467 Potsdam


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Weimar – 21. April 2010 – 11.00 Uhr bis 17:30

Aufbruch in die Demokratie - Erfahrungen und Berichte aus ostdeutschen Kommunen nach der freien Kommunalwahl im Mai 1990
Kommunalkongress des Bundesministeriums des Innern in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Deutschen Landkreistag sowie unter Mitwirkung der Thüringer Landesregierung

Weitere Informationen unter:
Bundesministerium des Innern


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"20 Jahre Deutsche Einheit" – Schülerwettbewerb der Stiftung Berliner Mauer startet
Fast 20 Jahre sind seit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und dem Ende des Kalten Krieges vergangen. Immer noch wirken diese Ereignisse nach – nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.
Die Schülergeneration von heute hat die Wiedervereinigung nicht mehr erlebt, lebt aber mit ihren Folgen.
Mit dem Wettbewerb will die Stiftung Berliner Mauer Schülerinnen und Schüler dazu anregen, sich mit ihren individuellen Perspektiven auf das wiedervereinigte Deutschland auseinanderzusetzen.
Einsendeschluss: 5. Juli 2010
Stiftung Berliner Mauer


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Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungshinweise in dem Newsletter des Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen Anhalt.
Newsletter des LStU Sachsen Anhalt


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Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf die die regional gegliederte Übersicht über die derzeit stattfindenden Ausstellungen der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
BStU Austellungsübersicht, BStU Veranstaltungskalender


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer

Bundesstiftung Aufarbeitung

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Robert Havemann Gesellschaft e.V.

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen









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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur








Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhalten Sie den Wochenrückblick für die fünfzehnte Kalenderwoche

Viel Freude beim Lesen, gesegnete Ostertage,
mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse



INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK


Pinnow - Geht es nach der CDU-Fraktion von Pinnow, sollen alle Gemeindevertreter in naher Zukunft auf eine etwaige Stasitätigkeit überprüft werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage soll auf der nächsten Sitzung des Gremiums am kommenden Donnerstag, 15. April, ab 19 Uhr im Amtsgebäude zur Abstimmung vorgelegt werden.
Märkische Oderzeitung

Bad Saarow - Die Gemeindevertreter von Bad Saarow werden bei der Birthler-Behörde in Berlin auf mögliche Zusammenarbeit mit der DDR-Staatssicherheit überprüft. Darauf haben sich die Gemeindevertreter am Montag bei ihrer Sitzung geeinigt. Demnach wird Amtsdirektor Carsten Krappmann entsprechende Anträge stellen.
Märkische Oderzeitung

Kyritz - 50 Jahre nach der Zwangskollektivierung widmet der Brandenburger Bauernbund den Opfern ein Denkmal. Die nach den Angaben bundesweit erste Mahntafel wird am 25. April in Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) aufgestellt. «Der Standort Kyritz ist exemplarisch. Hier steht schon das Denkmal zur Bodenreform», sagte Reinhard Jung, Geschäftsführer des Bauernbundes Brandenburg. Von Januar bis April 1960 wurden 400 000 Bauern in der DDR gezwungen, ihr Eigentum in Produktionsgenossenschaften einzubringen. Viele entzogen sich mit Suizid oder Flucht in den Westen dem Zwang.
Welt

Neue Dokumente der Birthler-Behörde beweisen, dass der Landtagsabgeordnete Gerd-Rüdiger Hoffmann länger mit dem DDR-Geheimdienst zusammengearbeitet hat, als bisher bekannt. Hoffmann trat wegen des innerparteilichen Drucks aus der Landtagsfraktion aus, sein Mandat will er behalten.
Welt, Märkische Allgemeine, Neues Deutschland

Sachsen-Anhalts Stasi-Beauftragter Gerhard Ruden will sein Amt doch nicht aufgeben. Das Justizministerium teilte am Mittwoch mit, Ruden habe seinen Antrag auf Entlassung zurückgezogen. Laut Ministerium kann ein Entlassungsgesuch innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Damit kehre Ruden automatisch in das Amt des Stasi-Beauftragten zurück.
MDR

In der Gedenkstätte des früheren Jugendwerkhofs Torgau (Sachsen) haben sich in dieser Woche Dutzende Opfer sexueller und körperlicher Gewalt in DDR-Kinderheimen gemeldet. "Mittlerweile haben sich an uns auch Betroffene gewandt, die in den 50er Jahren in Heimen waren. Die Fälle ziehen sich bis in die 80er Jahre", sagte Michael Wildt von der Gedenkstätte am Freitag
Mitteldeutsche Zeitung

Dazu auch:
ZDF
sowie
Neues Deutschland, Deutsche Welle

Von Missbrauch in DDR-Kinderheimen und Werkhöfen betroffenen Kindern muss nach Auffassung der Brandenburger Stasi-Beauftragten Ulrike Poppe möglichst schnell und umfassend geholfen werden
Welt

Für das Grenzmuseum Schifflersgrund als besuchenswerten außerschulischen Lernort will Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) verstärkt werben. Das versprach die Politikerin gestern Nachmittag nach ihrem Rundgang nicht nur Vorsitzendem Wolfgang Ruske vom Arbeitskreis Grenzinformation und seinen Mitarbeitern, sondern auch Michael Dölle und Gustav Nolte, beide Lehrer der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege
Hessisch-Niedersächsische Allgemeine

Die Stasi-Unterlagenbehörde informiert über den Stand der automatischen Aktenrekonstruktion
Märkische Allgemeinem Potsdamer Neueste Nachrichten

Stories von beiden Seiten der Oder - In Frankfurt (Oder) und Slubice entsteht ein einzigartiges Archiv von Lebensgeschichten
Märkische Allgemeine

Die ersten beiden von vorerst sieben Informationstafeln zum DDR-Grenzregime wurden am Sonntag feierlich auf dem Kolonnenweg zwischen Spechtsbrunn und Tettau der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Beisein von Sieglinde Bunde - die heute 57-Jährige hatte 1973 versucht bei Spechtsbrunn den Todesstreifen zu überwinden, und war dabei in eine Sprengfalle getreten - sowie der Töchter von Fritz Zapf, übergab Gustav Humann, Vorsitzender des Vereins Netzwerk für Demokratie, die Mahnmale ihrer Bestimmung.
Freies Wort

Der frühere Bürgermeister von Schönberg (Nordwestmecklenburg), Michael Heinze (Linke), zieht im Streit um seine Wiederwahl vor Gericht. Heinze habe eine Klage gegen die Stadtvertretung eingereicht, teilte am Dienstag das Verwaltungsgericht Schwerin mit.
Ostseezeitung

Während die Berliner Vertriebenen-Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung von einer Krise in die nächste taumelt, macht sich das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität in Warschau an die Arbei
Die Zeit

„Wir werden sie noch brauchen“ - über die Notwendigkeit der Birthler Behörde
Südthüringer Zeitung

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) will das Wahlrecht in Mecklenburg-Vorpommern modernisieren. Das Kommunalwahl- und das Landtagswahlgesetz sollen zusammengeführt werden, wie das Ministerium am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Eine Stasi-Tätigkeit von Bürgermeister- und Landratskandidaten soll künftig vor der Wahl veröffentlicht werden, um eine Diskussion darüber vor dem Urnengang zu ermöglichen
Ostseezeitung, NDR

Die Vergangenheit holt Ex-Stasi-IM ein - Schlammschlacht zwischen McDonald´s und Franchise-Nehmer
Nürnberger Neueste Nachrichten

Auch 20 Jahre nach dem Ende der DDR beantragen noch immer viele Menschen Einsicht in Stasi-Akten. "Es fordern immer mehr Familienmitglieder die Unterlagen über ihre verstorbenen Angehörigen an", sagte die Leiterin der Stasiunterlagen-Behörde in Thüringen, Hildigund Neubert, zur Vorlage ihres Tätigkeitsberichts. Wie viele Anträge gestellt wurden, konnte sie allerdings nicht sagen.
MDR

Diskussion von Konrad-Adenauer-Stiftung und Christlich-Demokratischen Juristen - Wer Versöhnung will, muss mit dem anderen zu tun haben wolle
Volksstimme

Das Justizministerium hat die Ausschreibung für die Neubesetzung der Stelle des Stasi-Landesbeauftragten auf den Weg gebracht. An diesem Samstag soll eine Anzeige in der «Magdeburger Volksstimme» und in der «Mitteldeutschen Zeitung» erscheinen. «Wir sind dabei, das fertig zu machen», sagte Ministeriumssprecherin Karola Waterstraat am Donnerstag der dpa. Die Ausschreibung soll auch im Internet veröffentlicht werden. Termin für den Amtsantritt ist der 15. Juni. Der neue Beauftragte tritt die Nachfolge von Gerhard Ruden an, dem die Amtsgeschäfte wegen umstrittener Äußerungen untersagt wurden. Rudens Amtszeit wäre ohnehin Mitte Juni zu Ende gegangen.
Mtteldeutsche Zeitung

Die Gemeindevertreter von Groß Kreutz (Havel) lassen sich auf eine mögliche Stasi-Mitarbeit überprüfen. Mit dem Vorsitzenden des Rates, Franz-Herbert Schäfer, sprach Heiko Hesse.
Märkische Allgemeine


ZEITHISTORISCHE THEMEN


Ramsloh - Unter dem Titel „SED-Diktatur: Alles schon vergessen?“ berichtet der in der DDR inhaftierte politische Häftling Rainer Dellmuth am Mittwochvormittag, 14. April, Schülern des LSG in Ramsloh. Den Kontakt zwischen Schule und Dellmuth stellte das Hermann-Ehlers-Bildungswerk in Oldenburg her.
Nordwestzeitung

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur will sich mit der Aufarbeitung der SED befassen. Wenn man hinzufügt, dass die Stiftung seit zwölf Jahren existiert, wird die Binsenweisheit zur Kuriosität. Ja, was, in Honnis Namen, hat sie bisher gemacht?
Der Tagesspiegel

Zur Psychologie des Terrors im totalitären System der DDR
HaGalil.com

Das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte mit Sitz in Jena erinnert an den Tod des Jenaers Matthias Domaschk vor 29 Jahren. In der Nacht vom 11. auf den 12. April 1981 war der junge Mann in der Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Gera gestorben. Der bis heute ungeklärte Tod des 23-Jährigen erschütterte nachhaltig den Glauben an einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“.
Jena TV

…sonst kommst du nach SCHWEDT! – Buch über DDR-Militärgefängnis erscheint im Greifenverlag
PR Center

Wiedervereinigung kinderleicht: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und Bundesministerium des Innern fördern Grundschulprojekt "Spiel der Deutschen Einheit" von capito
Bildungsklick

Der Umgang der Schulen mit der DDR-Geschichte ist zentrales Thema des dreitägigen Bundeskongresses der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in der nächsten Woche (16. bis 18. April) in Neustrelitz. Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet, darunter Vertreter von Opferverbänden, sollen mit Schülergruppen aus Mecklenburg-Vorpommern ins Gespräch kommen, wie die Geschichte der Diktatur im Unterricht vermittelt wird und wie sich Jugendliche für diese Zeit interessieren, wie Mecklenburg-Vorpommerns Landesbeauftragte Marita Pagels-Heineking am Dienstag in Schwerin mitteilte.
Ostseeblick Nienhagen

Zwei Hühner und das Politbüro - Zwangskollektivierung in der DDR war Thema eines Gesprächs mit Experten und Zeitzeugen
Freies Wort

Würden wir von Angela Merkel reden, wenn die DDR noch DDR wäre? Die DDR hat die Frauen gestärkt – aber erst nach der Wende. Die DDR legte ihren starken Frauen Zügel an, meint der ehemalige Dissident Lutz Rathenow.
Der Tagesspiegel

War es der sozialistische Frühling auf dem Lande oder eine brutale Zwangskollektivierung? Im Frühjahr 1960 fand die 1952 angeschobene Bildung Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (LPG) in der DDR ihren Abschluss. Wie die damaligen Ereignisse zu bewerten sind, damit beschäftigen sich demnächst die linksgerichtete Rosa-Luxemburg-Stiftung und der christlich-konservative Bauernbund in Kyritz.
Neues Deutschland

Der Bundesnachrichtendienst (BND) soll das Bonner Kanzleramt 1990 aufgefordert haben, die Bürgerkomitees und runden Tische in Ostdeutschland abzuschaffen und weitere Stasi-Enthüllungen zu verhindern. Die neuen, basisdemokratisch geprägten Gremien der DDR, die von Kirchenleuten, Bürgerrechtlern und politisch Verfolgten geprägt waren, soll der BND als "Störfaktor" bezeichnet haben. Das geht nach Informationen der Berliner Zeitung aus einem bislang unbekannten Vermerk über ein Gespräch im Bonner Kanzleramt hervor.
Süddeutsche Zeitung

" Die Stasi war überall " – das vermuteten viele Bürger. Wie das System wirklich funktionierte, untersucht jetzt eine Forschergruppe. Ein Vortrag zu ersten Ergebnissen zum Thema " Die Staatssicherheit in Halberstadt " lockte zahlreiche Interessierte zum jüngsten familienkundlichen Abend in das Gleimhaus.
Volksstimme


REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG


DDR-Kinderheime rücken zunehmend in den Fokus
Freies Wort

Im zwanzigsten Jahr nach der friedlichen Revolution von 1989 ist das Interesse an der Aufarbeitung der eigenen Geschichte deutlich gestiegen. So stellten 2009 in Thüringen noch einmal 761 Opfer der SED-Justiz einen Antrag auf strafrechtliche Rehabilitierung und damit rund 200 mehr als im Jahr zuvor.
Süddthueringer Zeitung

Thüringen: Fast 30.000 DDR-Opfer seit 1991 rehabilitiert
Evangelischer Pressedienst


AUS DEN VERBÄNDEN


Aus Anlass des 150 jährigen Bestehens der „roten Hölle“ in Cottbus trafen sich in der alten Ruine rund 150 Ex-Häftlinge, die wegen politischer Delikte verurteilt und hier eingesperrt waren zu einer großen Gedenkfeier.
BZ

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) hat in Berlin den 60. Jahrestag ihres Bestehens gefeiert. Bei einer Festveranstaltung würdigten nach Angaben eines Sprechers zahlreiche Redner am Samstag die Arbeit des Verbandes. Die VOS wurde 1950 in West-Berlin gegründet. Sie vereint nach eigenen Angaben bundesweit Opfer der SED-Diktatur und zählt rund 6000 Mitglieder.
Ad-hoc News, RBB-Online

Wir möchten Sie auf das Erscheinen des Heftes 56 von „Gerbergasse 18“ des Vereins Geschichtswerkstatt Jena e. V hinweisen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Geschichtswerkstatt Jena

Unna. Es war doch nicht alles schlecht in der DDR. – Wenn Dieter Rother diesen Satz hört, macht es ihn wütend. Denn der 78-Jährige ist selbst Zeitzeuge, er hat vier Jahre seines Lebens in einem DDR-Knast gesessen und kennt das System der Unterdrückung.
Der Westen.de

Über 15.000 Säcke mit Papierschnipseln - das ist eine der Hinterlassenschaften des ehemaligen DDR-Ministeriums für Staatssicherheit. Angerichtet wurde diese Zerstörung von Stasi-Mitarbeitern zur Wendezeit. Ein Forschungsprojekt am Berliner Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik möchte die Rekonstruktion der Akten virtuell beschleunigen.
D-Radio.de


VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN



Oranienburg – 17. April 2010 – 13 – 18 Uhr

Gedenkstätte Sachsenhausen lädt zu Begegnungen und Gesprächen mit Überlebenden ein

Am Tag vor der zentralen Gedenkveranstaltung anlässlich der Befreiung der Häftlinge des KZ Sachsenhausen vor 65 Jahren lädt die Gedenkstätte Sachsenhausen am Samstag, 17. April 2010, in der der Zeit von 13 bis 18 Uhr zu einem "Tag der Begegnung" ein. Neben Begegnungen und Gesprächen mit Überlebenden des KZ Sachsenhausen stehen ein vielfältiges Kulturprogramm, eine Ausstellungseröffnung, eine Filmpremiere sowie die Verleihung des "Oranienburger Toleranzpreises" auf dem Programm.

Interessenten, die am 17. April mit Überlebenden des KZ Sachsenhausen zusammen treffen wollen, werden gebeten, sich beim Besucherdienst der Gedenkstätte anzumelden (Tel. 03301-200260, E-Mail: wagner@gedenkstaette-sachsenhausen.de).


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Biesental - 17./18. April 2010 - 8 – 16:00 Uhr

Die Bunker der DDR-Führung werden wieder für die Öffentlichkeit geöfffnet.
Weitere Informationen unter:
http://www.ddr-bunker.de/bunker/


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Trier – 18. April – 11.15 Uhr

Theatercafé: „Ich war Staatsfeind Nr. 1“

Das Theater Trier lädt ein zum Theatercafé zur Uraufführung des Schauspiels "Ich war Staatsfeind Nr. 1" für Sonntag, 18. April, um 11.15 Uhr. Das Schauspiel, das ab dem 25. April auf der Großen Bühne zu sehen ist, beruht auf authentischen Erlebnissen des Autors Wolfgang Welsch.
Dazu der: Triersche Volksfreund


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Berlin – 19. April 2010 10.00–17.00 Uhr

50 Jahre Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in Ostdeutschland – Die
Folgen der kommunistischen Agrarpolitik als eine aktuelle Herausforderung

Referenten: Dr. Jens Schöne (LStU Berlin), Dr. Falco Werkentin (Buchautor), Dr. Daniela
Münkel (BStU), Dr. Jörg Gerke (Buchautor), Dr. Uwe Bastian (Buchautor)
Anmeldung bis 12. April 2010: AbL-Büro, Georg Janssen, Fax: 0 41 31 - 40 77 58,
E-Mail: abl_de@yahoo.de
Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e. V., gemeinsam mit der Stiftung
zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und den Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
Ort: Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Bundesunmittelbare Stiftung des
öffentlichen Rechts), Kronenstraße 5, 10117 Berlin, Tel.: 030 - 31 98 95.0,
www.stiftung-aufarbeitung.de,
E-Mail: buero@stiftung-aufarbeitung.de


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Magdeburg – 19.April 2010 - 19.00 Uhr

Staatssicherheit und Leistungssport in der Region Magdeburg

Referent: Jörg Stoye, Leiter der Magdeburger Außenstelle der Stasi-Unterlagen-Behörde (BstU)

Veranstalter: BStU, Magdeburg, Tel.: 03 91 - 62 71.0, gemeinsam mit der Städtischen
Volkshochschule Magdeburg
Ort: Volkshochschule, Leibnizstraße 23, 39104 Magdeburg


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Gessin - 19.April 2010 - 19.30 Uhr

Eigentor – Der F.C. Hansa Rostock und die Stasi
Ausstellungseröffnung und Vortrag
Referent: Dr. Volker Höffer, BstU
Veranstalter: BStU, Außenstelle Rostock,
Tel.: 03 82 08 - 8 26.0, gemeinsam mit dem
Mittelhof Gessin e.V., Gessin Nr. 7a, 17139 Basedow OT Gessin
Ort: Dorfhaus und Kirchkapelle, 17139 Gessin


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Erfurt – 19.April 2010 - 19.30 Uhr

Die Bürgerinitiative „Altstadtentwicklung“ - Bürgerengagement von 1987–1989 in Erfurt

Vortrag
Referent: Matthias Sengewald, Diakon
Veranstalter: BStU, Außenstelle Erfurt, Tel.: 03 61 - 55 19.0, gemeinsam mit der Gesellschaft für Zeitgeschichte e. V. und dem Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ (ThürAZ).
Ort: Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5, 99084 Erfurt


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Berlin – 20. April 2010 – 19:00 Uhr

„Die Opposition in der DDR und die deutsche Frage 1989/90“

Dr. Andreas H. Apelt, Mitgründer der Partei „Demokratischer Aufbruch“ und der „Deutschen Gesellschaft e.V.“,
präsentiert sein Sachbuch.

Ort:
Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.
Nikolaikirchplatz 5-7
10178 Berlin
Tel.: 2834327 / Fax: 28097193

weitere Informationen:
Gedenkbibliothek zu Ehren der Oper des Stalinismus


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Coswig – 20. April 2010 - 10.00 Uhr

„20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“
Austellungseröffnung

Veranstalter: Landesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehem. DDR in Sachsen-Anhalt, BStU, Außenstelle Halle und Stadt Coswig (Anhalt)
Gestaltung: Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Bundesunmittelbare Stiftung des
öffentlichen Rechts)
Ort: Rathaus, Am Markt 1, 06869 Coswig (Anhalt)


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Berlin – 22.April 2010 - 19.30 Uhr

"Die Wiederauferstehung der Berliner Mauer als ein Ort des Erinnerns"

Vortrag von Prof. Dr. Hope Harrison
Ort: Besucherzentrum, Bernauer Strasse 119
13355 Berlin

Weitere Informationen:
Gedenkstätte Berliner Mauer


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Erfurt – 22. April 2010 - 18.40 Uhr

„Giftspinne“, „Cobra“, „Tiger“ - Das MfS und die Medien
Vortrag
Referent: Christian Booß, BstU
Veranstalter: BStU, Außenstelle Erfurt, Tel.: 03 61 - 55 19.0, gemeinsam mit der Stadtverwaltung Erfurt, Amt für Bildung – Volkshochschule
Ort: Volkshochschule, Schottenstraße 7, 99084 Erfurt


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Zwickau – 22. April 2010 - 19.00 Uhr

Die Staatssicherheit in Zwickau und Werdau
Vortrag
Referent: Dr. Helmut Müller-Enbergs, BstU
Veranstalter: BStU, Außenstelle Chemnitz, Tel.: 03 71 - 80 82.0, gemeinsam mit dem Zwickauer Hilfezentrum e. V.
Ort: Alter Gasometer, Kleine Biergasse 3, 08056 Zwickau


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Leipzig und Halle – 24.April 2010 - 18.00–01.00 Uhr

Museumsnacht

diverse Veranstaltungen in Halle und Leipzig, unter anderem:

• Ehemalige Hinrichtungsstätte in der Alfred-Kästner-Straße (Zugang über Arndtstraße) geöffnet.
In der Leipziger Südvorstadt befand sich ab 1960 die zentrale Hinrichtungsstätte der DDR. In einem streng abgetrennten Teil der Strafvollzugseinrichtung Alfred-Kästner-Straße wurden alle im Land ausgesprochenen Todesurteile unter absoluter Geheimhaltung vollstreckt.
Während der Museumsnacht wird das Bürgerkomitee Leipzig e. V. ständig Führungen durch die authentischen Räume der ehemaligen Hinrichtungsstätte durchführen, die sonst nicht zu besichtigen ist.

• Elfte Leipziger Museumsnacht in der „Runden Ecke“ unter dem Motto „Die schöne Nachbarin“

19.00 Uhr: Filmvorführung: „Schöne Nachbarin!“ – Ein Lehrfilm für Stasi-Anwerber, der Methoden zeigt, wie man eine inoffizielle Mitarbeiterin daran hindert, ihren Dienst zu beenden.

20.00 Uhr: „Schöne Nachbarin?“: Irena Kukutz, eine der Autorinnen des Buches „Geschützte Quelle“ erzählt von Ihrer Begegnung mit der ehemaligen IM Irena Lenz.

23.30 Uhr: Filmvorführung: Nachbarn, die sich lieben lernen: „Die Legende von Paul und Paula“ als Abschluss der elften Museumsnacht in Leipzig.

18–01 Uhr: Schöne Nachbarinnen: Deutsch-deutsche Beziehungen unter Stasi-Kontrolle,
ständig Führungen

18–01 Uhr: Eine Schöne Nachbarin ist das: Frauen wie du und ich. Frauen von nebenan, die als Inoffizielle Mitarbeiterin tätig waren, ständig Führungen

18–01 Uhr: Wie Nachbarn eins werden: Sonderausstellung „Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution“ mit exklusiven Exponaten, ständig Führungen

18–01 Uhr: Des Nachbars Heim: „Konspirative Wohnungen“ als Orte der Bespitzelung – Erhalten Sie einen Einblick, wie die Wohnungen von Inoffiziellen Mitarbeitern zur Bespitzelung genutzt wurde.

Veranstalter: Bürgerkomitee Leipzig e. V., Tel.: 03 41 - 9 61 24 43, www.runde-ecke-leipzig.de
Ort: Alfred-Kästner-Straße (Zugang über Arndtstraße) bzw. Gedenkstätte Museum
in der „Runden Ecke“, Dittrichring 24, 04109 Leipzig
24.04. (Sa), 18.00–01.00 Uhr • Leipzig

Weitere Informationen unter:
Homepage der Museumsnacht



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Kyritz - 25. April 2010 - 10.30 bis 12.00 Uhr

Einweihung Gedenkstein "Den Opfern der Zwangskollektivierung"
anschließend ab 13.30 Uhr
Podiumsdiskussion in "Bluhm´s Hotel & Restaurant am Markt;
Maxim-Gorki-Str. 34; 16866 Kyritz

Weitere Infos:
Deutscher Bauernbund e.V.
Geschäftsstelle

Adelheidstr. 1
D - 06484 Quedlinburg

Tel: 03946 – 708906
Fax: 03946 – 708907

E-Mail: bauernbund@t-online.deHomepage: bauernbund@t-online.deHomepage: bauernbund@t-online.deHomepage: bauernbund@t-online.deHomepage: www.bauernbund.info


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Fünfeichen – 25. April 2010 – 14:30

25. April 2010 Kranzniederlegung aus Anlass des 65. Jahrestages der Schließung des Kriegsgefangenenlagers

Beginn: 14.00 Uhr, Ort: Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen/ Fläche zwischen Glockenturm und Denkmal

25. April 2010 Gedenkfeier mit ökumenischem Gottesdienst und Kranzniederlegung aus Anlass des 65. Jahrestages des Beginns des Speziallagers Nr. 9

Beginn: gegen 14.30 Uhr, Ort: Kreuz südliches Gräberfeld


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Berlin - 04. Mai – 19:00 Uhr

Die Gezeichneten. Gulag-Häftlinge nach der Entlassung
Buchpräsentation und Zeitzeugengespräch gemeinsam mit dem Metropol Verlag Berlin
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10177 Berlin



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Ketschendorf – 8. Mai 2010 – 11:00 Uhr

Die Initiativgruppe des Internierungslagers Ketschendorf führt am 8. Mai 2010 ihre diesjährige Gedenkveranstaltung durch. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, Fürstenwalde Süd, Schillerstr. Um 12.30 Uhr folgt die Fortsetzung der Gedenk-veranstaltung im Gedenkhain nahe der Autobahn. Am Nachmittag findet die Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des Vorstandes statt.

Am Vortag, 7. Mai 2010, wird die Initiativgruppe um 14.00 Uhr ein Gedenken an den Namensplatten auf dem Waldfreidhof in Halbe durchführen. Dazu wird um 13.00 Uhr ein Bus kostenlos ab dem Hotel „Kaiserhof“ Fürstenwalde nach Halbe und zurück fahren. Übernachtungsmöglichkeiten sind zu günstigen Konditionen im Hotel „Kaiserhof“ vorhanden.


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Anlässlich 20 Jahre Wiedervereinigung und 65 Jahre Endes des Naziregimes lädt der Verband politisch Verfolgter des Kommunismus VPVDK am 8. Mai 2010, 13.00 Uhr, zur Jahreshauptversammlung nach 38228 Salzgitter/ Lichtenberg, Burgbergstr. 54 c ein.

Bereits um 12.00 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte auf dem Burgberg in Salzgitter-Lichtenberg statt


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Berlin - 18. Mai 2010 - 19 Uhr

Zensiert, verschwiegen, vergessen
Buchvorstellung mit der Autorin Ines Geipel und Schauspielstudenten

Ort: DDR-Museum, Besucherzentrum, Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin

Die Texte dieser Autorinnen blieben ungedruckt. Sie passten nicht in das Schema des sozialistischen Realismus. Die Schriftstellerinnen wurden verfemt, verfolgt und teilweise eingesperrt. Ines Geipel begab sich in den Archiven auf Spurensuche und hat erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. In zwölf Porträts vergessener Schriftstellerinnen aus der DDR öffnet sie den Zugang zu einer bisher unbekannte literarische Welt. Ines Geipel war in der DDR Leistungssportlerin und wurde zum Doping gezwungen, heute ist sie Schriftstellerin und Professorin an der Schauspielschule »Ernst Busch«. Zwei ihrer Studenten tragen die Texte vor.


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Der Verband ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) führt vom 21. bis 24. Mai 2010 in Bad Kissingen ein Pfingstseminar zum Thema „Die SED-Aktivitäten im Westen“ durch.

Kontakt über: www.vers-online.org


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Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungshinweise in dem Newsletter des Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen Anhalt.
Newsletter des LStU Sachsen Anhalt


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Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf die die regional gegliederte Übersicht über die derzeit stattfindenden Ausstellungen der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
BStU Austellungsübersicht, BStU Veranstaltungskalender


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer

Bundesstiftung Aufarbeitung

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Robert Havemann Gesellschaft e.V.

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen
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BeitragVerfasst am: 16.04.2010, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-52/-53, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur





Sehr geehrte Damen und Herren,



eine erkenntnisreiche Lektüre des akuellen UOKG-Wochenrückblicks wünschen

Carola Schulze
Florian Kresse









INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK







Bei den Mitgliedern der brandenburgischen Landesregierung gibt es keine Hinweise auf eine frühere Stasi-Tätigkeit.

rbb




Der inzwischen fraktionslose Brandenburger Landtagsabgeordnete Gerd-Rüdiger Hoffmann (Linke) hat wesentlich länger mit der DDR-Staatssicherheit zusammengearbeitet als bislang bekannt.

MOZ

Focus




Die Thüringer Landtagsabgeordneten werden erneut auf eine eventuelle Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit überprüft.

mdr




Ruden nach Medienberichten mit heftiger Kritik der Opferverbände konfrontiert

Volksstimme




Der ehemalige Bürgerrechtler Stephan Hilsberg soll nach dem Willen der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) neuer Stasi-Beauftragter des Landes Sachsen-Anhalt werden

Ad hoc




Bei der Suche nach einem Kandidaten für das Amt des Landesbeauftragten für Stasiunterlagen in Sachsen-Anhalt sind inzwischen zwei Namen im Gespräch.

MZ




Stasi-Beauftragter will Amt doch nicht zur Verfügung stellen, Ministerium leitet Disziplinarverfahren ein

Halle Forum




Landesregierung untersagt Ruden die Amtsgeschäfte.

mdr




Die von der Bundesregierung berufene unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung von Kindesmissbrauch, Christine Bergmann, fordert auch Betroffene aus DDR-Zeiten auf, sich zu melden.

Sächsische Zeitung




Nach Bekanntwerden von Misshandlungsfällen im DDR-Jugendwerkhof Torgau in Sachsen haben sich weitere Betroffene gemeldet. Die Zahl der Opfer, die von Übergriffen und Misshandlungen berichteten, sei auf mehr als 30 gestiegen, sagte die Leiterin der Gedenkstätte "Geschlossener Jugendwerkhof Torgau", Gabriele Beyler.

Spiegel




Nach dem jüngsten Schweizer Urteil zum früheren SED-Vermögen ist noch nicht mit Einnahmen in Millionenhöhe zu rechnen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig

rbb




Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur will die Rolle der führenden Partei in der DDR sowie ihre Geschichte innerhalb der kommunisti-schen Bewegung stärker ins Blickfeld von Forschung und politischer Bildung rücken.

Tagesspiegel




Mauergedenkstätte wird erweitert. Mit einem "Fenster des Gedenkens" will die Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße in Berlin-Mitte an die Toten der Berliner Mauer erinnern.

rbb




Das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth will seine Besucherzahlen verdoppeln. Außerdem wurde die Grundlage zur Stärkung der wissenschaftli-chen Kompetenz der Einrichtung gelegt.

Frankenpost




Nach der symbolischen Grundsteinlegung zum Denkmal für die politisch Verfolgten in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR zwischen 1945 und 1989 vor einigen Monaten ist jetzt in Jena das Fundament für den neuen Erinnerungsort gelegt worden.

TLZ







ZEITHISTORISCHE THEMEN







In den vergangenen Jahren wurde bereits über die Zustände im Spezialkinder-heim Meerane und im geschlossenen Jugendwerkhof Torgau berichtet. Gewalt, Schikanen und Demütigungen gehörten offenbar zum Alltag in den DDR-Einrichtungen für "schwererziehbare" Kinder und Jugendliche.

mdr




1965: Demo für den Beat in der DDR

Thueringer Allgemeine




Im Radiofeature „Wo sind wir bloß hingekommen? Die letzten Monate der Stasi im Originalton“ wurden Tonbänder ausgewertet, auf denen die Stasi ihren eigenen Telefonverkehr dokumentiert hat.

Feature




In der DDR-Psychiatrie herrschten trotz Reformbestrebungen katastrophale Zustände, auch politischer Missbrauch.

MAZ




Fluchthelfer und Aufklärer- Früher brachte Hartmut Richter DDR-Bürger über die Grenze, heute kämpft er gegen die Verklärung der Vergangenheit

Rheinischer Merkur










REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG







Die Bundesregierung will eine Benachteiligung von Eltern bei der SED-Opferrente beseitigen. Zweieinhalb Jahre nach Einführung der Entschädigung für ehemalige politische Häftlinge aus der DDR signalisierte die Regierung Zustimmung zu einem entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesrates, wie der Bundestag am Dienstag mitteilte. Demnach wird das Kindergeld künftig nicht mehr dem Einkommen der Betroffenen zugerechnet.

Open report




Die Bundesregierung stimmt in ihrer Stellungnahme zudem dem Vorstoß der Länderkammer zu, die Mindesthaftdauer bezüglich der Opferpension auf 180 Tage festzulegen. Auch hinsichtlich der Berücksichtigung von Beiträgen zur betrieblichen Altersversorgung bei der Überprüfung der Einkommmenssituation hält die Bundesregierung nach eigenen Angaben eine Klarstellung für sinnvoll.

Die Bundesregierung teilt mit, dass bisher 46.250 Betroffenen die Opferpension gewährt wurde.

Lexisnexis




Der Zwangsaufenthalt in DDR-Spzialkinderheimen wird derzeit durch Landgerichte noch nicht strafrechtlich rehabilitiert, obwohl ein entsprechendes Urteil des Bundesverfassungsgerichtes vorliegt.

Die rbb-Sendung „Klartext“ berichtete über die Erfahrungen eines Betroffenen mit der Justiz.

rbb




Rund 240 ehemalige Heimkinder aus den drei DDR- Nordbezirken, dem heutigen Mecklenburg-Vorpommern, haben seit Juli 2009 Anträge auf strafrechtliche Rehabilitierung bei den Landgerichten Rostock, Schwerin und Neubrandenburg gestellt. Bisher ist über die überwiegende Anzahl dieser Anträge nicht entschieden worden, sie werden von den Staatsanwaltschaften geprüft.

Ostsee-Zeitung




Die Außenstelle Erfurt der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR wird in Roßleben eine Außensprechstunde anbieten. Sie findet am 20. April in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr in der Stadtverwaltung 06571 Roßleben, Am Weinberg 24 statt.

Info










AUS DEN VERBÄNDEN







Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) hat in einem Schreiben an Ministerpräsident Prof. Dr. Wolfgang Böhmer den Bürgerrechtler und Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei in der DDR Stephan Hilsberg zum neuen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen des Landes Sachsen-Anhalt vorgeschlagen. Die entsprechende Presseerklärung finden Sie hier:

PM




Verärgert und zutiefst empört hat die UOKG zur Kenntnis genommen, dass Gerhard Ruden seinen Rücktritt vom Amt des Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt zurückgezogen hat.

Eine Presseerklärung finden Sie dazu in der Anlage.




Die UOKG mahnt in der Diskussion um die Ruden-Nachfolge zur Sachlichkeit.

PM







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Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) begeht den 60. Jahrestag ihrer Gründung. Die Festveranstaltung "60 Jahre VOS" findet am 9. April 2010, 10.00-13.00 im Hotel "Berlin, Berlin", Lützowplatz 17, 10785 Berlin statt.




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Die Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen informiert über folgende Termine:




25. April 2010 Kranzniederlegung aus Anlass des 65. Jahrestages der Schließung des Kriegsgefangenenlagers

Beginn: 14.00 Uhr, Ort: Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen/ Fläche zwischen Glockenturm und Denkmal




25. April 2010 Gedenkfeier mit ökumenischem Gottesdienst und Kranzniederlegung aus Anlass des 65. Jahrestages des Beginns des Speziallagers Nr. 9

Beginn: gegen 14.30 Uhr, Ort: Kreuz südliches Gräberfeld













Die Initiativgruppe des Internierungslagers Ketschendorf führt am 8. Mai 2010 ihre diesjährige Gedenkveranstaltung durch. Die Veranstaltung beginnt um 11.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche, Fürstenwalde Süd, Schillerstr. Um 12.30 Uhr folgt die Fortsetzung der Gedenk-veranstaltung im Gedenkhain nahe der Autobahn. Am Nachmittag findet die Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des Vorstandes statt.

Am Vortag, 7. Mai 2010, wird die Initiativgruppe um 14.00 Uhr ein Gedenken an den Namensplatten auf dem Waldfreidhof in Halbe durchführen. Dazu wird um 13.00 Uhr ein Bus kostenlos ab dem Hotel „Kaiserhof“ Fürstenwalde nach Halbe und zurück fahren. Übernachtungsmöglichkeiten sind zu günstigen Konditionen im Hotel „Kaiserhof“ vorhanden.







Anlässlich 20 Jahre Wiedervereinigung und 65 Jahre Endes des Naziregimes lädt der Verband politisch Verfolgter des Kommunismus VPVDK am 8. Mai 2010, 13.00 Uhr, zur Jahreshauptversammlung nach 38228 Salzgitter/ Lichtenberg, Burgbergstr. 54 c ein.

Bereits um 12.00 Uhr findet eine Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte auf dem Burgberg in Salzgitter-Lichtenberg statt.







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Der Verband ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) führt vom 21. bis 24. Mai 2010 in Bad Kissingen ein Pfingstseminar zum Thema „Die SED-Aktivitäten im Westen“ durch.

Kontakt über: www.vers-online.org













VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN







Frankfurt (Oder) – 11. April 2010 – 15.00 Uhr




Eröffnung einer Ausstellung über das frühere sowjetische Internierungslager Ketschendorf




Ort: Gedenk- und Dokumentationsstätte für die Opfer politischer Gewaltherrschaft, Collegienstraße 10, Frankfurt (Oder)

Info




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Halle(Saale) – 13. April 2010 – 20.00 Uhr




Vergleich oder Gleichsetzung?

Zur aktuellen Debatte um das Gefahrenpotential von Links- und Rechtsextremismus




Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt




Ort: Stadtmuseum, Christian-Wolff-Haus, Gr. Märkerstraße 10, Halle (Saale)

Programm




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Grenzlandmuseum Eichsfeld - 13. April 2010- 19.30 Uhr




Der aus dem thüringischen Suhl stammende Schriftsteller Peter Fischer liest im Grenzlandmuseum Eichsfeld e. V. (www.grenzlandmuseum.de) Duderstädter Straße 7 aus seinem Roman "Der Schein", der eine Jugend im geteilten Deutschland zum Thema hat.

Näheres über den Schriftsteller und Lyriker ("Ananake), der heute in Achim bei Bremen lebt, findet sich unter:

www.literaturhaus-bremen.de/site/literaturschaffende/detail.html?writer=3314




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Berlin – 19. April 2010 – 10.00-17.00 Uhr




Tagung




50 Jahre Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in Ostdeutschland. Die Folgen der kommunistischen Agrarpolitik als eine aktuelle Herausforderung

Programm




Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin




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Zeithain – 23. April 2010 – 17.00 Uhr




Gedenkveranstaltung aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers Zeithain

Ort: Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, 01619 Zeithain, An der Gröditzer Straße










Leipzig – 24. April 2010 – 18.00-1.00 Uhr




Leipziger und Hallenser Museumsnacht 2010 im Museum in der "Runden Ecke"

Programm




Ort: Museum in der Runden Ecke, Dittrichring 24, 04109 Leipzig

Veranstalter: Bürgerkomitee Leipzig




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Halle (Saale) – 26.04.2010 - 11 Uhr

Gedenkveranstaltung für die verfolgten Studenten und Dozenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg




Veranstalter: Zeit-Geschichte(n) e. V. – Verein für erlebte Geschichte

Ort: Halle, Universitätsplatz, Löwengebäude (Aula)




Literaturhinweis:
Sibylle Gerstengarbe, Horst Hennig:
Opposition, Widerstand und Verfolgung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945 - 1961: Eine Dokumentation
Leipziger Universitätsverlag 2009




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Leipzig – 3. Mai 2010 – 19.00 Uhr




"Wir sind das Volk!" - Montagsgespräch mit Hinrich Lehmann-Grube

Der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister erinnert sich an seine Amtszeit und den Aufbau der Stadt Leipzig nach 1989




Ort: Museum in der Runden Ecke, Dittrichring 24, 04109 Leipzig

Veranstalter: Bürgerkomitee Leipzig




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Berlin - 04. Mai – 19:00 Uhr




Die Gezeichneten. Gulag-Häftlinge nach der Entlassung

Buchpräsentation und Zeitzeugengespräch gemeinsam mit dem Metropol Verlag Berlin



Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10177 Berlin







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Wiesbaden – 5. Mai – 19.00 Uhr




Am Ende der Aufarbeitung? Die SED-Diktatur in der politischen Bildung

Vortrag von Prof. Dr. Klaus Schröder, Forschungsverbund SED-Staat

Ort: Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Wiesbaden, Taunusstr. 4-6




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Berlin - 18. Mai 2010 - 19 Uhr




Zensiert, verschwiegen, vergessen

Buchvorstellung mit der Autorin Ines Geipel und Schauspielstudenten




Ort: DDR-Museum, Besucherszentrum, Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin




Die Texte dieser Autorinnen blieben ungedruckt. Sie passten nicht in das Schema des sozialistischen Realismus. Die Schriftstellerinnen wurden verfemt, verfolgt und teilweise eingesperrt. Ines Geipel begab sich in den Archiven auf Spurensuche und hat erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. In zwölf Porträts vergessener Schriftstellerinnen aus der DDR öffnet sie den Zugang zu einer bisher unbekannte literarische Welt. Ines Geipel war in der DDR Leistungssportlerin und wurde zum Doping gezwungen, heute ist sie Schriftstellerin und Professorin an der Schauspielschule »Ernst Busch«. Zwei ihrer Studenten tragen die Texte vor.




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Jena, Stadtmuseum, bis 23. Mai 2010




„Poesie des Untergrunds“, Ausstellung über die DDR-Künstlerszene vom Prenzlauer Berg

MZ










Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten



www.stiftung-aufarbeitung.de




www.bstu.bund.de




www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de




www.havemann-gesellschaft.de
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BeitragVerfasst am: 02.05.2010, 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-52/-53, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



Sehr geehrte Damen und Herren,



wir präsentieren Ihnen den aktuellen UOKG-Wochenrückblick.

Eine interessante Lektüre wünschen

Carola Schulze
Florian Kresse





INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK

Wenn sich am Freitag der Runde Tisch konstituiert, wird der sexuelle Missbrauch in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen der DDR offenbar keine Rolle spielen. Diese Einschätzung legt die 60 Personen umfassende Teilnehmerliste nahe.

Tagesspiegel




Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet mit einem Grußwort eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am Freitag, 23. April. An einer anschließenden Podiumsdiskussion «Demokratische Aufbruch. Von der Bürgerbewegung zur Parteidemokratie in der DDR» nehmen auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung und Mitgründer der Partei Demokratische Aufbruch (DA), Rainer Eppelmann, sowie weitere ehemalige Bürgerrechtler und Politologen teil, wie ein Sprecher der Stiftung am Dienstag sagte.

Open Report




Der mit Stasi-Vorwürfen konfrontierte Präsident der Dresdner Industrie- und Handelskammer hat auf der IHK-Vollversammlung am Mittwoch seinen Rücktritt erklärt.

AD HOC




Ulrike Poppes neues Domizil- Brandenburger Aufarbeitungsbeauftragte zieht mit ihrem Büro im Mai in Potsdams Mitte.

MAZ




Die Landesregierung Sachsen- Anhalt will die Bezüge des Stasi-Beauftragten Gerhard Ruden (CDU) kürzen.

Volksstimme




Baustart für den Platz des 9. November 1989: Am ehemaligen Grenzübergang an der Bösebrücke in Prenzlauer Berg soll bald eine Gedenkstätte an den Mauerfall erinnern.

Tagesspiegel




Die Stasi-Unterlagenbehörde in Erfurt hat ihren 50.000. Besucher empfangen. Sie klärt seit 1996 über Struktur und Arbeitsweise der Staatssicherheit auf.

Info




Im Rahmen einer Ausstellungsserie über Lager in Deutschland arbeitet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) derzeit an einer Exposition über die Speziallager des sowjetischen Geheimdienstes auf dem Gebiet der ehemaligen DDR

Nordkurier
















ZEITHISTORISCHE THEMEN







Wie war das Leben in der DDR wirklich? Bei Projekten der Thüringer Stasiunterlagenbehörde sollen junge Leute hautnah erfahren, wie sich Diktatur anfühlte. Zum Beispiel an der Rudolstädter Regelschule "Friedrich Schiller"

TLZ




Die Dichterin Sarah Kirsch feierte ihren 75. Geburtstag. Nachdem die Autorin im November 1976 die Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns unterzeichnet hatte, galt sie als unerwünschte Person.

MAZ




Nur die halbe Wahrheit- Ausgerechnet Hermann Kant schreibt eine Satire über die DDR.

WELT




1960 war die Kollektivierung der DDR-Landwirtschaft abgeschlossen. Viele Bauern wurden durch Zwang LPG-Mitglieder.

MAZ




In dem von Dr. Martin Sabrow, Direktor des Potsdamer Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF), herausgegebenen Buch „Erinnerungsorte der DDR“ erinnern 49 Autoren ihre ganz persönlichen Orte.

pnn




Der Kronzeuge: Günter Polauke war als Bürgermeister an der Fälschung der Kommunalwahlen 1989 beteiligt. Er ist der Einzige, der darüber spricht.

MDR










REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG







Ehemalige politische Häftlinge, die jetzt erst ihre strafrechtliche Rehabilitierung und die Opferrente beantragen, können hoffen, dass ihnen in Zukunft durch lange Verfahrensdauer kein Nachteil mehr entsteht.
Das Thüringer Oberlandesgericht (OLG) hat am 09.12.2009 festgestellt, dass die Opferrente bereits beantragt werden kann, wenn der strafrechtliche Rehabilitierungsbeschluss noch nicht ergangen ist. Rehabilitierung und Opferrente können jetzt also gleichzeitg beantragt werden. Die Auszahlung kann dann nach der Rehabilitierung rückwirkend zum Monat nach der Antragstellung erfolgen.
„Wer zwar die Rehabilitierung, bisher aber noch nicht die Opferrente beantragt hat, sollte dies nun schnell nachholen“ sagt Thomas Heinemann, der Berater bei der Thüringer Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen.
Die Entscheidung des Thüringer OLG ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Da sie von der anderer OLG abweicht, darf das Thüringer OLG in der Sache nicht abschließend entscheiden. Es musste die Sache dem Bundesgerichtshof zur Entscheidung vorlegen. Diese bleibt nunmehr abzuwarten. „Bis dahin rate ich allen Betroffenen, gegen Entscheidungen, die bei verspäteter Vorlage der gerichtlichen Rehabilitierungsentscheidung die Zahlung nicht ab dem Zeitpunkt der Antragstellung vorsehen, unbedingt Rechtsmittel einzulegen.“ rät Heinemann.

Info







Beratungstermine der LStU Thüringen

zu allen Fragen der Rehabilitierung und Entschädigung




Dienstag 27. April 2010, 10.00-17.00 Uhr
Dienstgebäude Triebes der Stadtverwaltung
Schäferstr. 2
07950 Zeulenroda-Triebes




Donnerstag 29. April 2010, 9.00 – 16.30 Uhr
Landratsamt Kyffhäuserkreis (Kleines Sitzungszimmer)
Markt 8
Sondershausen




Dienstag 18. Mai 2010, 10.00 - 17.00 Uhr
Stadtverwaltung (großer Ratssaal)
Marktstr. 1
99947 Bad Langensalza




Mittwoch 03. Juni 2010, 10.00 - 17.00 Uhr
Stadtverwaltung (Bürgersaal neben dem Rathaus)
Markt 15
99734 Nordhausen







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Bürgerberatung der Beauftragten des Landes Brandenburg
zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Eisenhüttenstadt

Berater: Reinhard Schult

Beginn: 27.04.2010 11.00 Uhr

Ende: 17:00 Uhr

Ort: Rathaus Eisenhüttenstadt
Zentraler Platz 1
15890 Eisenhüttenstadt




Die Besucher können sich dort zur Einsichtnahme in Stasi-Akten ebenso informieren wie zu Archiven, in denen sich wichtige Unterlagen aus der Zeit der ehemaligen DDR befinden – zum Beispiel zur Klärung von Rentenversicherungszeiten – und zur Rehabilitierung und Wiedergutmachung von SED-Unrecht nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen.










AUS DEN VERBÄNDEN







Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) veröffentlichte am 22.April die Presseerklärung „Runder Tisch sexueller Missbrauch ohne DDR-Opfer“.

PM




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Die Aktionsgemeinschaft Recht und Eigentum (ARE) informiert in Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft Recht und Eigentum (FRE):




Gedenkfeier in Kampehl

Vor 50 Jahren: Abschluss der DDR-Zwangskollektivierung 1960

Erinnerung und Würdigung: Fortwirkende Konsequenzen




Freitag, 23.04.2010, 17.00 Uhr

Herrenhaus Kampehl („Schloß Blücher“)

in 16845 Neustadt/Dosse




Zur Einleitung und Planung der weiteren Dokumentation berichtet der ARE-Vorsitzende Graf von Schwerin




Ein Zeugnis ganz besonderer Art wird vorgestellt: Das „Tagebuch der 50er Jahre“ von Dr. Ulrich Woronowicz. Der Autor des Buches, der als Pfarrer in der Prignitz das Geschehen ganz nah miterlebte, zieht sein Resümé.




Die Auswirkungen auf die heutigen Probleme im ländlichen Raum behandelt

Dr. agr. Klaus Kemper, früherer langjähriger FAZ-Wirtschaftsredakteur und Agrarwirtschaftler.




Sowie: “Aktuelle Gedanken eines Zeitzeugen aus zwei Systemen“ von Dipl. Landw. Karl Homer, ARE-Vorstandsmitglied und Sprecher der Neusiedler-Erben







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Zum alljährlichen Frühjahrstreffen hat die Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen am 25. April nach Neubrandenburg eingeladen. Der Tag beginnt mit der Jahresrechenschaftslegung in der Hochschule Neubrandenburg (9.30 Uhr). Mit Kranzniederlegungen in der Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen wird sowohl des 65. Jahrestages der Schließung des Kriegsgefangenlagers Fünfeichen als auch des 65. Jahrestages der Eröffnung des Speziallagers Nummer 9 gedacht (ab 14 Uhr).
Das ehemalige KZ-Außenlager in der Ihlenfelder Straße wurde nach der Räumung durch die SS im Zuge des Endes des 2. Weltkrieges durch den NKWD als eine Art Auffanglager für politische Häftlinge genutzt. Hier kamen die Internierten in der Regel nur kurz unter, ehe sie unter anderem nach Fünfeichen, in das NKWD-Lager Ketschendorf oder aber in Lager in der Sowjetunion abtransportiert wurden, sagte Dr. Rita Lüdtke, Vorsitzende der AG Fünfeichen.
Genauere Angaben zum Lager fehlen, es bestand aber wohl nur bis Sommer 1945. Erstmals gibt die AG in diesem Jahr eine Liste mit den Namen von 123 Toten heraus, die nach der Wende in einem Massengrab zwischen der Ihlenfelder Straße und dem Burgholz geborgen wurden und höchstwahrscheinlich im Lager Ihlenfelder Straße gestorben waren.










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Die Initiativgruppe Buchenwald 1945-1950 e.V. informiert darüber, dass das 20. Buchenwaldtreffen am Samstag, 5. Juni 2010, gemeinsam mit dem Tag der Begegnung der Gedenkstätte Buchenwald anlässlich des 65. Jahrestages der Einrichtung und des 60. Jahrestages der Auflösung des Speziallagers Buchenwald stattfindet. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die Thüringer Landesregierung für die noch lebenden Häftlinge des Speziallagers Buchenwald einen Empfang geben.




Ablaufplan:

9.30 Abfahrt eines kostenlosen Sonderbusses ab Bahnhof Weimar nach Buchenwald

10.00 Festansprache auf dem Appellplatz




11.00 Andacht mit ökumenischem Gottesdienst am Gedenkplatz




ab 12.15 gesondertes Programm für die ehemaligen Häftlinge




Für die Angehörigen und die anderen Teilnehmer des Buchenwaldtreffens:

12.00-13.00 Mittagspause




ab 13.00 Besuch des Museums für das Speziallager, der Gedenkplätze auf den Gräberfeldern oder von Ausstellungen




14.10 Rückfahrt eines kostenlosen Sonderbusses zum Bahnhof Weimar







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Am 5. Mai 2010 findet die Mitgliederversammlung des Bautzen-Komitees im Bautzener Brauhaus, Thomas-Mann-Str. 7 statt.

Im Vorfeld ist ab 8.15 die Besichtigung der Außenanlagen des „Gelben Elends“ möglich. Dafür ist bis zum 24. April eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle des Bautzen-Komitees notwendig.



















VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN







Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erinnert am Sonntag, 25. April 2010, 12.00 Uhr mit einer Gedenkveranstaltung und einem anschließenden Empfang an die Befreiung der Häftlinge des Zuchthauses Brandenburg vor 65 Jahren.

Anmeldung: Tel.: 03301-810927, rast@stiftung-bg.de

Kostenloser Bus ab Berlin nach Brandeburg/Havel, Abfahrt 8.30 Uhr vom Alexanderplatz

Dokumentationsstelle Brandenburg

Nähere Informationen finden Sie in den Anlagen.







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Berlin – 23.04.2010 - 19.30 Uhr



Spielfilm "Bürgschaft für ein Jahr" mit Katrin Sass und Jaecki Schwarz
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Strasse 119,
13355 Berlin

Info







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2. Leipziger und Hallenser Museumsnacht am

24.04.2010 von 18.00 bis 1.00 Uhr




Ausführliche Informationen des Veranstalters Bürgerkomitee Leipzig finden Sie in der Anlage.







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Berlin – 25.04.2010 - 11.00 Uhr



Matinee mit Lesung und Gespräch mit Katrin Sass
Sie liest aus ihrer Biografie "Das Glück wird niemals alt"
Moderation: Prof. Jürgen Haase (Geschäftsführer Progress Film-Verleih)

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Strasse 119,
13355 Berlin

Info







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Berlin – 25.04.2010 - 14.00 Uhr



Mauerradtour I: "Transitwege und Kontrollpunkte"
5 Euro pro Person, Fahrräder sind mitzubringen, mit Voranmeldung
Treffpunkt: S-Bahnhof Griebnitzsee

Info







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Berlin – 25.04.2010 - 15.00 Uhr



"Wer will Mauerexperte werden?"
Kostenfreie Führung (mit Voranmeldung)
Treffpunkt: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin







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Berlin - 28. April 2010 – 19.00 Uhr




Podiumsdiskussion




Zwischen Boulevard und Hofberichterstattung.
DDR-Medien im Wandel




Ort: ARD-Hauptstadtstudio, Berlin-Mitte, Wilhelmstr. 67 a

Begrüßung: Ulrich Deppendorf (Chefredakteur Fernsehen und Studioleiter im ARD-Hauptstadtstudio)

Diskussion mit:
Ines Krüger (Fernsehmoderatorin, 1990 beim Jugendmagazin Elf99)
Christoph Singelnstein (Hörfunkdirektor des rbb, 1990 Mitarbeit im DDR-Hörfunkrat)
Klaus Wolfram (BasisDruck Verlag, 1990 Herausgeber der Zeitung DIE ANDERE)
Uwe Spindeldreier (Bundespresseamt, 1991 Sachsen-Radio, 1992-1999 MDR)

Moderation: Robin Lautenbach (Fernsehkorrespondent im ARD-Hauptstadtstudio)

Eine Veranstaltung des Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Robert-Havemann-Gesellschaft in Kooperation mit dem ARD-Hauptstadtstudio.




Aus Sicherheitsgründen Einlass nur mit Voranmeldung:

Fax: 030 / 44 71 08 19 oder per E-Mail: info@havemann-gesellschaft.de









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Berlin – 29./ 30. April 2010




Europa erinnert sich für die Zukunft
Abschlusskonferenz der Gesprächsreihe "Doppelgedächtnis: Debatten für Europa"




Veranstaltungsort: Europäische Akademie Berlin, Bismarckallee 46/48, 14193 Berlin




Die Konferenz „Europa erinnert sich für die Zukunft“ soll einen Beitrag zum Austausch der Erfahrungen und Erkenntnisse der Europäer mit und über Diktatur und Demokratie leisten. Auf Berichte aus den einzelnen Ländern dazu, was für Ergebnisse die Forschung, die Politik und die Gesellschaft bei der Aufarbeitung der Diktaturen erzielt und erreicht haben, folgen Gespräche darüber, was für eine Rolle die Aufarbeitung in der nationalen und in der europäischen Politik spielt. Die Konferenz widmet sich der Frage, ob und wie der Umgang der Europäer mit ihrer Geschichte die gegenwärtige Politik und die Gesellschaften prägt, wie das Teilen der Erfahrungen und das gesamteuropäische Besinnen auf demokratische Werte gelingen?




Eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa e.V. gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und des Bundesministerium des Innern.




Programm und Anmeldung







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Berlin - 4. Mai 2010 - 19.00 Uhr




Die Gezeichneten

Gulag-Häftlinge nach der Entlassung




Buchpräsentation

des Metropol Verlages in Verbindung mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur




Begrüßung

Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin Bundesstiftung Aufarbeitung

Friedrich Veitl, Verleger, Metropol Verlag




Einführung

Dr. Meinhard Stark, Universität Bonn




Podiumsgespräch mit:

Karl Heinz Vogeley, 1929 geboren, 1945 bis 1953 im Gulag, nach der Entlassung lebte er in der DDR

Lothar Scholz, 1928 geboren, 1947 bis 1955 im Gulag, nach der Entlassung lebte er in der Bundesrepublik Deutschland

Dr. Meinhard Stark, Autor




Moderation: Dr. Jens Hüttmann, Bundesstiftung Aufarbeitung




Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Kronenstraße 5, 10117 Berlin




Eintritt frei / Anmeldung nicht erforderlich







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Potsdam - 4. Mai - 19.30 Uhr



Eröffnung der Videoinstallation „Lindenhotel“ von Stefan Roloff




Ort: Potsdam Museum , Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 in Potsdam

Begrüßung: Claus Peter Ladner, Vorsitzender der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“
Grußwort: Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg
Einführungen: Dr. Jutta Götzmann, Direktorin des Potsdam Museums
Bob Bahra, ehemaliger politischer Häftling

Die Videoinstallation von Stefan Roloff in Zusammenarbeit mit dem Potsdam Museum - Lindenstraße 54/55 unterstützt von der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“. wird gezeigt vom
5. Mai bis 6. Juni 2010 DI - SO 10 - 18 Uhr

Es wird darum gebeten, bis zum 30. April 2010 die Teilnahme zu bestätigen.
Telefonisch: 0331 2901717 oder per mail: lindenstrasse_54@yahoo.de






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Potsdam - 6 . Mai 2010 - 19 Uhr




Die Wiederentdeckung eines vergessenen Autors –

zum 80. Geburtstag von Horst Bienek (1930 bis 1990)




Der Journalist und Filmemacher Tilman Urbach spricht über Leben

und Werk des Autors, der Schauspieler Michael Schrodt liest aus

den bislang unveröffentlichten »Potsdamer Tagebüchern«




Begrüßung: Gabriele Schnell, Potsdam Museum

Moderation: Hendrik Röder, Brandenburgisches Literaturbüro

In der Veranstaltungsreihe „M e n s c h e n u n t e r D i k t a t u r e n“ des Potsdam Museums – Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam ( ZZF )

Kooperationsveranstaltung mit dem Brandenburgischen Literaturbüro




Ort: Gedenkstätte Lindenstr. 54/ 55




Eintritt: 5 €, ermäßigt 3 €







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21. Bautzen-Forum – 6.- 7. Mai 2010




Unrechtsstaat DDR –

Willkür. Gewalt. Macht.




Ort: Bautzener Brauhaus, Großer Saal, Thomas-Mann-Str. 7




Programm und Anmeldung







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Erfurt – 18. Mai 2010 – 20.00 Uhr




Lesung und Buchvorstellung mit Roman Grafe


Die Schuld der Mitläufer
Anpassen oder Widerstehen in der DDR

Ort: 99084 Erfurt , Anger 28

Gemeinsame Veranstaltung der TLStU mit der Buchhandlung Peterknecht und Freiheit e.V. Förderverein Gedenkstätte Andreasstraße

Das Schweigen der Mehrheit
Man musste kein Held sein, um in der DDR zumindest passiven Widerstand zu leisten. Ohne die Mitläufer hätte die Diktatur nicht vierzig Jahre lang so funktioniert. Das Regime konnte sich auf das Schweigen der Mehrheit verlassen.
Die Mehrheit der DDR-Bürger passte sich stärker an, als sie tatsächlich musste. Sie wollten »einfach ganz normal leben« in der SED-Diktatur. Sie ließen alltägliche Möglichkeiten des gefahrlosen Widersprechens und Widerstehens ungenutzt. So hat man es sich und den Herrschenden bequem gemacht. Der Satz »Es war nicht alles schlecht in der DDR« bedeutet auch: Wir haben es uns gut gehen lassen, als es anderen schlecht ging – den Unangepassten, den politischen Häftlingen, den gescheiterten Flüchtlingen und ihren Angehörigen.

In Grafes Buch erzählen zwölf Autoren wie Wolf Biermann und Erich Loest von Anpassung und Verweigerung in der DDR – kurze Geschichten, charakteristische Alltagsepisoden aus den vierzig Jahren der Diktatur. Auch das mitunter eigene Versagen der Autoren wird benannt.







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Berlin - 17. bis 19. Mai 2010




„Reise in ein fernes Land“? Die DDR als Teil gesamtdeutscher Geschichte in der Bildungspraxis




Tagung




Veranstalter: Bildungswerk der Humanistischen Union in Zusammenarbeit mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur




Ort: Tagungshotel Christophorus im Johannesstift Berlin-Spandau

Schönwälder Allee 26/3, 13587 Berlin




Programm und Anmeldung (bis 3. Mai)







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Jena: In Kooperation mit der Gesellschaft für Zeitgeschichte (Erfurt) und der BStU-Außenstelle Suhl veranstaltet das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte „Matthias Domaschk“ auch in diesem Jahr eine Vortragsreihe zugleich in Jena, Erfurt und Suhl. Die Reihe präsentiert laufende und abgeschlossene Forschungen, die jeweils auch auf der Auswertung von Beständen aufbauen. Eröffnet wird die diesjährige Vortragsreihe in Erfurt mit dem Beitrag des Berliner Historikers Reiner Merker zum Thema Die Gruppe „Künstler für Andere“. Diese Gruppe wurde in Jena im Oktober 1986 aus einem Freundeskreis heraus gegründet. Das Anliegen der Gruppe war eine konkrete Solidaritätsarbeit für die Dritte Welt jenseits der staatlich verordneten und nicht nachvollziehbaren Solidaritätskampagnen. Bereits diese selbständige Form der Solidarität führte zur Bearbeitung durch das Ministerium für Staatssicherheit. Weitere Informationen gibt es im Internet unter

www.thueraz.de












Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Seiten



www.stiftung-aufarbeitung.de




www.bstu.bund.de




www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de




www.havemann-gesellschaft.de
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BeitragVerfasst am: 14.05.2010, 22:38    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-51/-54, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur


Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhalten Sie den aktuellen Wochenrückblick.

Viel Freude beim Lesen,
mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse



INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK


Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat gestern bei einer Sondersitzung des Hauptausschusses Vorwürfe der Opposition scharf zurückgewiesen. Was hier geschehe, grenze an Verleumdung. CDU, FDP und Grüne hatten die Sondersitzung verlangt. Der Grund: Angeblich »unklare Positionierung« der Landesregierung zu den Zwangsmaßnahmen im Zuge der Bildung Landwirtschaftlicher Produktionsgenossenschaften (LPG) in der DDR.
Neues Deutschland

Man kann Autoren und ihre Bücher auch vernichten, ohne sie zu verbrennen. Indem man sie mundtot macht. Indem man ihre Bücher verbietet oder gar nicht erst drucken lässt. Man kennt das gut aus Diktaturen. Gedankenfreiheit ist solchen Regimes etwas zutiefst Suspektes. Die Ostdeutschen haben das noch besonders in Erinnerung. Es gibt eine Sammlung "Die verschwiegene Bibliothek". Dort ist unveröffentlichte Literatur der DDR zusammengetragen, von rund 100 Autoren und mit über 40 000 Seiten. Sie umfasst die Zeit vom Beginn der fünfziger Jahre bis zur politischen Wende 1989. Sie umschließt Schicksale, die nicht selten tragisch endeten.
Freies Wort

Die Idee ist neu: Die Deutsch-deutsche Gedenkstätte in Mödlareuth und die Hofer Jugendherberge starten ein gemeinsames Projekt: "Auf den Spuren des geteilten Landes" heißt das Konzept, das interaktive Wochenseminare, Informationstage zur politischen Bildung und viele weitere, interessante und abwechslungsreiche Angebote für Schulklassen bietet.
Frankenpost

Das Thüringer Konzept für die Aufarbeitung von DDR-Unrecht soll unter der Führung des Direktors der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Volkhard Knigge, entstehen. Wie Kultus-Staatssekretär Thomas Deufel am Dienstag mitteilte, wird Knigge eine Wissenschaftlerkommission leiten, die noch im Mai ihre Arbeit aufnehmen soll. Knigge sei damit von Kultusminister Christoph Matschie (SPD) beauftragt worden.
MDR

Kultusstaatssekretär Thomas Deufel hat Kritik am Beginn der Abrissarbeiten in der früheren Stasi-Untersuchungshaftanstalt in der Erfurter Andreasstraße zurückgewiesen. So sei der Vorwurf der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Hildigund Neubert, durch die vorbereitenden Arbeiten könnte historisch Wertvolles verloren gehen, aus der Luft gegriffen, sagte Deufel am Dienstag in Erfurt. Die Arbeiten, denen das Denkmalamt zugestimmt habe, beträfen ausschließlich den nicht-gedenkstättenbezogenen Teil der Anlage.
Ad-hoc news

Nach erfolgreicher Sanierung ist in der Gedenkstätte am Moritzplatz auch wieder die Reihe "Zeitzeugencafé" angelaufen. Am vergangenen Sonnabend besuchten im Rahmen eines Tagesseminars der Siedlergemeinschaft Nordwest 50 Teilnehmer aus "Texas", Neu-Olvenstedt und Neustädter Feld dazu die Gedenkstätte in der Neuen Neustadt.
Volksstimme

Bei der Enthüllung eines Mahnmals für die Opfer der *-Militärjustiz in der Gedenkstätte Fort Zinna ist es gestern Nachmittag zu einem Eklat gekommen. Ludwig Baumann, der Vorsitzende der Bundesvereinigung Opfer der *-Militärjustiz e. V., protestierte am Rednerpult vor den über 100 Teilnehmern erneut gegen die Gesamtgestaltung der Gedenkstätte und forderte Änderungen und Richtigstellungen auf einer Texttafel.
Torgauer Zeitung
Ad hoc News

Nach jahrelangem Streit um verschwundene DDR-Millionen ist die Bank Austria im März in zweiter Instanz zu einer Entschädigungszahlung von rund 240 Mio. Euro verurteilt worden. Die Bank hat heute, Montag, dagegen berufen. Sie spricht weiter von nur "angeblichen" Forderungen Deutschlands (Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben, Ex-Treuhandanstalt) und weist jeden Untreuevorwurf von sich.
Der Standard

Bildungsministerium will DDR-Geschichte früher an Schulen lehren lassen / Lob von FDP und Grünen
Potsdamer neueste Nachrichten

Was wohl Wilhelm Pieck dazu sagen würde? Künftig kann man für Events einen Raum namens «Politbüro» in jenem Haus mieten, in dem der DDR-Staatspräsident ein und aus ging.
Borkener Zeitung

Am 8. Mai feiert die Linkspartei wieder die „antifaschistische“ DDR. Selbst DDR-Gegner glauben die Mär vom Antifaschismus. In Wahrheit machten viele *-Verbrecher in der SED Karriere.
Focus

Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall sind die Schattenseiten der DDR nicht vergessen: In Bautzen erinnert jedes Jahr die Friedrich-Ebert-Stiftung an den Unrechtsstaat DDR.
detector.fm



ZEITHISTORISCHE THEMEN


Reinhard Schult war aktiv in der DDR-Bürgerbewegung, u.a. 1989 als Mitbegründer des "Neuen Forums". Heute ist er Mitarbeiter des Berliner und Brandenburger Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen. Über die aktuellen und künftigen Aufgaben der Behörde sowie die Rolle der Bürgerbewegungen heute ist er bei "FIGARO trifft ..." im Gespräch mit Moderator Thomas Bille.
MDR Figaro

In 57 Jugendwerkhöfen der DDR wurden Jungen und Mädchen, die nicht dem Ideal des sozialistischen Bürgers entsprachen, umerzogen. Bei wem das nicht gelang, der kam nach Torgau – wo es den schlimmsten Missbrauch Deutschlands gab.
Katholische Nachrichten

"Die Geschichte der deutschen Einheit hat mit einer Lüge begonnen", schreibt und sagt Jana Hensel. Sie meint - Willy Brandt und sein berühmtes "Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört", gesprochen am Abend des 10. November 1989 auf dem Balkon des Schöneberger Rathauses. Hensel: "Das hat er aber in Wahrheit nie gesagt."
Schweriner Volkszeitung

Er wickelte sich bei minus 50 Grad einen nassen Lappen um den Fuß, rieb dann Salz in die Wunde - alles nur, um zu überleben: Nikolai Galkin überstand das Zwangslager unter Stalin, indem er sich selbst verstümmelte. Die russische Militärparade zum Jahrestag des Kriegsendes sieht er skeptisch.
Spiegel Online

Eine ihren Geschichts- und Deutschunterricht ergänzende Doppelstunde der besonderen Art erlebten gestern die Schüler der Klasse 10 / 3 des Genthiner Bismarck-Gymnasiums : Dr. Andreas Schulze von der Konrad-Adenauer-Stiftung und Birgit Krüger von der Außenstelle Magdeburg der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen waren zu Gast und hatten den Schriftsteller Lutz Rathenow mitgebracht, der den Zehntklässlern, die sich im Geschichtsunterricht gegenwärtig mit der DDR befassen, anhand seiner Biografie einen Einblick in die DDR-Alltäglichkeiten, aber auch in das DDR-System, zu dem 200 000 politische Häftlinge gehören, gewährte.
Volksstimme

Michael Jürgs (65) hat sich für sein Buch „Die Treuhändler – Wie Helden und Halunken die DDR verkauften“ mit der Treuhandanstalt beschäftigt. Ralf Schuler sprach mit ihm über die Bilanz dieser wohl umstrittensten Nachwende-Behörde.
Märkische Allgemeine

Zwischen Tipi und Plattenbau - ZDF-"blickpunkt - Die Reportage" beleuchtet Indianerkult in der DDR
Presseportal


AUS DEN VERBÄNDEN


Die Union der Opferverbände kommunistischer Internetherrschaft hat einen neuen Internetauftritt. Die neuegestaltete Web-Seite des Dachverbands finden Sie wie gewohnt unter www.uokg.de.



Das Pfingsttreffen des Verbandes Ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) findet vom 21.5.-24.5.2010 im Heiligenhof in Bad Kissingen statt.

Programm

Rahmenthema: Die SED-Aktivitäten im Westen

Freitag, 21. Mai 2010

20.00 Uhr Dr. Peter Moeller, Echterdingen
Eröffnung: Begrüßung, Einführung in die Thematik und Vorstellung der Referenten
Sonnabend, 22. Mai 2010

09.00-10.15 Uhr Joachim Lampe, Karlsruhe, Bundesanwalt a.D.
"Wir haben dem Frieden gedient" - Sicherheits- und Militärdoktrin waren durch Auslandsaufklärung nicht zu beeinflussen

10.45-12.00 Uhr Joachim Lampe, Karlsruhe, Bundesanwalt a.D.
Die strafrechtliche Aufarbeitung der gegen die Bundesrepublik gerichteten operativen Tätigkeit des MfS

14.30-15.45 Uhr Joachim Jauer, Berlin, ZDF, DDR- und Osteuropa-Korrespondent
Wandel durch Wahrheit - Der Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa

16.15-17.30 Uhr Dr. Helmut Müller-Enbergs, Berlin, Publizist

Die DDR-Spionage in der Bundesrepublik
Sonntag, 23. Mai 2010

09.00-10.15 Uhr Dr. Martin Jander, Berlin, Dozent und Journalist
Vereint gegen *? - Die DDR und der westdeutsche Linksterrorismus

10.45-12.00 Uhr Dr. Rudolf van Hüllen, Extremismusforscher
Westliche Fehlwarnehmungen in Sachen Staatssicherheit

19.30-20.30 Uhr Willy H. Schreiber, Markt Schwaben, Zeitzeuge
Lesung: "Im Visier - Chronik einer Flucht"
Montag, 24. Mai 2010

09.30-10.45 Uhr Ernest Wichner, Literaturhaus Berlin
Verbracht ins Gelände - Mit Herta Müller und Oskar Pastior auf Recherchereise in der Ukraine

11.00-12.00 Uhr Dipl. Ing. Dietmar Kausch, Wardenburg
Inhaltliche und methodische Auswertung des Seminars, Kritik und Anregungen

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Vorstand:

Verband Ehemaliger Rostocker Studenten (VERS)
Dr. Peter Moeller
Fleinsbachstr. 1/1
70771 Leinfelden-Echterdingen

Tel.: 0711 - 77 67 49
Fax: 0711 - 77 77 658
E-Mail: moe.vers@t-online.de


REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG


Petershagen-Eggersdorf (moz) Am Dienstag hält die Brandenburger Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) ihre nächste Sprechstunde im Doppeldorf ab. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr sind betroffene und interessierte Bürger dazu im Jugendklub nahe der Giebelseehalle in der Elbestraße herzlich willkommen.
Märkische Oderzeitung


VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN



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Berlin – 16 Mai 2010 – 19:00 Uhr

Der Goldene Löffel

Lesung und Gesprächsabend mit dem Autor Chaim Noll und Vera Lengsfeld, Vorsitzende der Europäischen Kommission für Menschenrechte.

Ort:
Buchhandlung89
Grünberger Straße 84
10245 Berlin

Tel.: 030 / 29 04 96 11
Fax.: 030 / 29 04 96 13
veranstaltungen@buchhandlung89.de
www.buchhandlung89.de


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Frankfurt (Oder)-16. Mai 2010-11.00-17.00 Uhr

Internationaler Museumstag und Sonntagsöffnung der Gedenkstätte

15.00 Uhr Lesung und Gespräch mit Grit Poppe, Autorin, und Kerstin Kuzia, Zeitzeugin: Weggesperrt- Jugendwerkhöfe in der DDR

Ort: Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“, Collegienstr. 10, 15230 Frankfurt (Oder)


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Erfurt-17. Mai 2010-19.30 Uhr

Zwischen Hass und Hoffnung- Die Bluesmessen in der DDR 1979-1986

Vortrag, Referent: Dirk Moldt, Historiker

Ort: Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5, 99084 Erfurt


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Berlin – 18. Mai 2010 – 19 Uhr

"Verdrängter Terror" - Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland

Dr. Bettina Greiner, Historikerin aus Berlin, stellt ihre neuste Studie vor

siehe hierzu auch den Artikel in der Welt

Ort:
Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus e.V.
Nikolaikirchplatz 5-7
10178 Berlin ( Nikolaiviertel)
Tel.: 2834327 Fax: 28097193



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Berlin - 18. Mai 2010 - 19 Uhr

Zensiert, verschwiegen, vergessen
Buchvorstellung mit der Autorin Ines Geipel und Schauspielstudenten

Ort: DDR-Museum, Besucherzentrum, Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin

Die Texte dieser Autorinnen blieben ungedruckt. Sie passten nicht in das Schema des sozialistischen Realismus. Die Schriftstellerinnen wurden verfemt, verfolgt und teilweise eingesperrt. Ines Geipel begab sich in den Archiven auf Spurensuche und hat erstaunliche Ergebnisse zutage gefördert. In zwölf Porträts vergessener Schriftstellerinnen aus der DDR öffnet sie den Zugang zu einer bisher unbekannte literarische Welt. Ines Geipel war in der DDR Leistungssportlerin und wurde zum Doping gezwungen, heute ist sie Schriftstellerin und Professorin an der Schauspielschule »Ernst Busch«. Zwei ihrer Studenten tragen die Texte vor.


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Bautzen- 18. Mai 2010-19.00 Uhr

„Die verriegelte Zeit“
Filmvorführung mit anschließendem Podiumsgespräch

Ort: Landgericht Bautzen, Lessingstraße 7, 02625 Bautzen

Ablauf: 19.00 Uhr Begrüßung durch den Präsidenten des Landgerichts Bautzen Konrad Gatz
19.10 Uhr Grußwort des Staatssekretärs der Justiz und für Europa Dr. Wilfried Bernhardt
19.20 Uhr Vorfilm Inselwitz (1990)
19.25 Uhr Hauptfilm "Verriegelte Zeit“ (1990)
20.50 Uhr Podiumsgespräch


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Berlin – 19. Mai 2010 – 19:30

Mauer in der Literatur

Vortrag von Doris Liebermann.
Aus der Vortragsreihe: „Kunst im geteilten und wiedervereinigten Deutschland.

Ort:
Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer,
Bernauer Straße 119,
13355 Berlin


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Hamburg-19. Mai 2010-19.00 Uhr

Honeckers Erben- Die Wahrheit über DIE LINKE

Lesung mit Dr. Hubertus Knabe

Ort: Hotel Steigenberger, Heiligengeistbrücke 4

Anmeldung: karsten.duemmel@kas.de


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Berlin-20.Mai 2010-19.30 Uhr

Feindbilder - die Fotos und Videos der Stasi
DVD-Premiere und Diskussion mit Ulrike Poppe

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum Bernauer Strasse 119, 13355 Berlin


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Berlin – 21. Mai 2010 – 11:30

Einladung zur Eröffnung des ersten Abschnitts des neuen Gedenkstättenareals
Eröffnung des ersten Abschnitts des neuen Gedenkstättenareals:
„Die Mauer und der Todesstreifen“


Ansprachen

Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin

Bernd Neumann
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien

Dr. Axel Klausmeier
Direktor der Stiftung Berliner Mauer

Holger Kulick
Vorsitzender des Gedenkstättenausschusses der Ev. Sophien-Gemeinde Berlin

Rainer Wagner
Vorsitzender der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft


Gang über das Gelände zum „Fenster des Gedenkens“


Stille durch Musik
Schülerinnen und Schüler des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach

Ort: Bernauer Straße / Ecke Gartenstraße. Gegenüber dem neuen Besucherzentrum


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Neubrandenburg-25. Mai 2010-19.00 Uhr

Der Mann mit der Doppelrolle- Biographische Studie zu Manfred Ibrahim Böhme
Lesung und Gespräch mit Christiane Baumann, Autorin

Ort: BStU, Neustrelitzer Str. 120, 17033 Neubrandenburg


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Berlin – 26. Mai 2010 -

Planwirtschaft vor dem Kollaps - Die Herstellung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion
Podiumsdiskussion mit:

Prof. Dr. Werner Plumpe, Wirtschaftshistoriker, Universität Frankfurt/M.
Dr. Thilo Sarrazin, Bundesbank-Vorstand, Stellvertretender Vorsitzender der Berliner Wirtschaftsgespräche e. V.
Prof. Dr. Richard Schröder, Theologe, Berlin
Prof. Dr. André Steiner, Wirtschaftshistoriker, Universität Potsdam
Moderation:
Dr. Jens Schöne, Stellvertretender Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

Ort:
Deutsche Kreditbank AG (DKB)
Berlin-Mitte, Taubenstr. 7 – 9
Aus Sicherheitsgründen Einlass nur mit Voranmeldung per Fax: 030/44 71 08 19 oder per E-Mail: info@havemann-gesellschaft.de

Eine gemeinsame Veranstaltung des Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und der Robert Havemann Gesellschaft in Koproduktion mit den Berliner Wirtschaftsgesprächen e.V. und der Deutschen Kreditbank AG.


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Berlin – 27. Mai – 19:30

„Der Bruch“: Rolf Hoppe im Gespräch über außergewöhnliche Dreharbeiten mit Götz George

Filmreihe: „Film im Umbruch - Die Zeit von Mauerfall und Einheit“

Am 27.05. um 19.30 Uhr steht der Filmklassiker „Der Bruch“ im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung aus der Filmreihe von PROGRESS und der Stiftung Berliner Mauer in der Gedenkstätte an der Bernauer Straße. Die herausragende Kriminalkomödie mit Ost-West-Startbesetzung entstand 1988, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, und lief 1989 außer Konkurrenz im Wettbewerb der Berlinale. Basierend auf einem realen und spektakulären Bankeinbruch in die Verkehrskreditbank im Jahr 1951, zeichnen Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase und Regisseur Frank Beyer ein Detail getreues, Ironie durchsetztes Bild der verwirrenden Zustände im Nachkriegs-Berlin. Der damalige Tatort Charlottenstraße/Unter den Linden befand sich ganz in der Nähe der innerdeutschen Grenze.

Donnerstag, 27.05.2010, 19.30 Uhr, Gespräch & Filmvorführung im Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Straße 119/Ecke Gartenstraße


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Dresden-27. Mai 2010-18.00 Uhr

Täter haben ein Gesicht. Warum die Aufarbeitung von SED-Unrecht nicht anonym erfolgen darf

Vortrag von Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Oberstaatsanwalt

Ort: BStU, Riesaer Str. 7, 01129 Dresden


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Suhl-31.05.2010 19.30 Uhr

Sehnsuchtsfetzen- Erfahrungen aus Gesprächen mit ehemaligen Heimkindern der DDR
Vortrag, Referent: Manfred May

Ort: BStU-Außenstelle Suhl, Weibergstraße 34, 98527 Suhl


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Berlin – 16. Juni 2010 – 19:30


„AGENTEN, FASCHISTEN UND PROVOKATEURE” – SCHICKSALSTAG 17. JUNI 1953

Filmvorführung mit anschließendem Gespräch

Ort:
Akademie der Konrad Adenauer Stiftung
Tiergartenstr. 35
10785 Berlin


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Bitte beachten Sie auch die Veranstaltungshinweise in dem Newsletter des Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen Anhalt.
Newsletter des LStU Sachsen Anhalt


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Außerdem lohnt es sich, einen Blick auf die die regional gegliederte Übersicht über die derzeit stattfindenden Ausstellungen der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
BStU Austellungsübersicht, BStU Veranstaltungskalender


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Weitere Veranstaltungshinweise und Informationen:

Stiftung Gedenkstätte Berliner Mauer

Bundesstiftung Aufarbeitung

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Robert Havemann Gesellschaft e.V.

Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen










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BeitragVerfasst am: 04.07.2010, 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK

Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft
UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-52/-53


Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhalten Sie den aktuellen Wochenrückblick.
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Carola Schulze
Florian Kresse








INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK


Christian Wulff in seiner Antrittsrede als Bundespräsident: „Bitte berichten Sie auch künftig über Ihre Erfahrungen mit der SED-Diktatur, bitte erzählen Sie auch weiterhin von Ihrer Liebe zur Freiheit. Das tut besonders denen gut, die das SED-Unrecht erlitten und die Selbstbefreiung der Menschen in der DDR erstritten haben, und es ist unersetzlich für die Jüngeren, die Ihnen zuhören - und verstehen...“


FAZ





"Ihr hättet über euren SED-Schatten springen können!" Nach der Wahl entfremden sich Rot-Grün und die Linken.


WELT





Gaucks Lust an der Debatte hat bei Sozialdemokraten und Grünen freiheitliche Wurzeln freigelegt, die in den vergangenen Jahren verschüttet waren.


WELT



„Die Linkspartei hat sich wieder als eine geschlossene Kaderpartei erwiesen.“


SZ





Joachim Gauck im Interview über seine Biografie, Theologie und politisches Bewusstsein in der Konsumgesellschaft


Planet Interview





Der sächsische SPD-Landtagsabgeordnete Karl Nolle wird in der geplanten Neuauflage seines Buches „Sonate für Blockflöten und Schalmeien“ umstrittene Passagen über den früheren CDU-Abgeordneten und ehemaligen Innenminister Heinz Eggert streichen.


SZ-Online





„Bekennen, bereuen und vergeben"- Diskussion mit Ulrike Poppe in Templin


Nordkurier








ZEITHISTORISCHE THEMEN








Mit der Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion, die am 1. Juli 1990 in Kraft trat, erhielt der Osten Deutschlands die D-Mark.


Rheinischer Merkur





Rainer Eckert, Chef des Zeitgeschichtlichen Forums Leipzig, über 1989, den Irrtum »Wende« und Biermanns Klampfe


ZEIT





Filmische DDR-Aufarbeitung: Benno Fürmann mimt in „Der Mauerschütze“ einen Ex-Grenzsoldaten. Weil Schuldgefühle ihm das Leben zur Hölle machen, sucht er die Frau eines seiner Opfer.


News










REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG








Die Stiftung für ehemalige politische Häftlinge ist ab dem 1. Juli 2010 unter einer neuen Adresse erreichbar:


Stiftung für ehemalige politische Häftlinge, An der Marienkapelle 10, 53179 Bonn


Es gibt keinerlei Veränderungen bezüglich der Telefonnummern.




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Nach dem Tod eines politischen Häftlings kann sich der hinterbliebene Ehepartner an die Stiftung für ehemalige politische Häftlinge wenden und dort überprüfen lassen, ob er/sie einen Anspruch auf Unterstützungsleistungen hat. Dies ist nur dann der Fall, wenn eine „unmittelbare Mitbetroffenheit“ des Ehepartners vorliegt, das heißt, die Ehe bereits vor der Inhaftierung oder relativ kurz nach der Haftentlassung eingegangen wurde.




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Potsdam -05.07.2010-10.00–18.00 Uhr




Bürgersprechstunde der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen (BStU)


Übergangsweise alle 14 Tage am Montag, beginnend ab dem 29. März 2010, können hier in der Zeit von 10 bis 18 Uhr Bürgerinnen und Bürger der Stadt und Umgebung Anträge auf persönliche Akteneinsicht stellen und weiterführende Auskünfte zu diesem Thema erhalten.


Veranstalter: BStU, Berlin, Tel.: 030 - 23 24.71 71




Ort: Gedenkstätte Lindenstraße 54, 14467 Potsdam












AUS DEN VERBÄNDEN








Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) gratulierte dem neuen Bundespräsidenten Christian Wulff. Eine entsprechende Pressemitteilung finden Sie als Anlage vor.




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Christian Wulff und Joachim Gauck wandten sich in Grußbotschaften an die Teilnehmer des UOKG-Verbändetreffens am 19./20. Juni 2010 in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.


Schreiben Wulff


Schreiben Gauck




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Wir möchten darauf hinweisen, dass die UOKG auch weiterhin ab dem 1. Juli 2010 postalisch ausschließlich unter der folgenden Adresse zu erreichen ist:


UOKG, Ruschestr. 103, Haus 1, 10365 Berlin




Die Besucheradresse lautet ab dem 1. Juli:


UOKG, Frankfurter Allee, Haus 14, 10365 Berlin




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Kürzlich ist die Tagungsbroschüre zum UOKG-Kongress „Die Anerkennung haft- und verfolgungsbedingter Gesundheitsschäden- kritische Situations-beschreibung und Erörterung von Lösungsmöglichkeiten“ erschienen.


Die Broschüre kann kostenlos über die UOKG-Geschäftsstelle bezogen werden:


Tel.: 030-55779352, E-Mail: schulze@uokg.de




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Der Niedersächsische Verband politisch Verfolgter des Kommunismus (VPVDK) informiert darüber, dass die Ausstellung „Alltag in der DDR“, die im Schloss Salzgitter gezeigt wurde, innerhalb von 5 Wochen 7000 Besucher zu verzeichnen hatte. Die Exposition ist zukünftig als Wanderausstellung vorgesehen und soll unter Begleitung durch Zeitzeugen in Rathäusern und Schulen Niedersachsens gezeigt werden.


Kürzlich fand in Salzgitter eine Kranzniederlegung am einzigen Denkmal statt, das in den alten Bundesländern den Opfern des Kommunismus gewidmet ist.


Der Verband VPVDK wird in den nächsten Monaten einen 19-jährigen Jugendbeauftragten in den Vorstand berufen.
















VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN








Berlin-2. Juli bis 4. Juli 2010


Veranstaltungen der Robert-Havemann-Gesellschaft im Rahmen der Open-Air-Ausstellung "Friedliche Revolution 1989/90" auf dem Berliner Alexanderplatz






2. Juli


19.00 Uhr Sinti – Swing – Berlin


Sinti-Swing-Berlin wurde 1985 in Ost-Berlin von den Brüdern Alfred,


Fredi und Wilfried Ansin zusammen mit ihrem Schwager Hans


Lauenberger gegründet. Die vier Musiker sind Sinti, d. h. deutsche


„Zigeuner“ mit ihrer eigenen Musiktradition – dem Sinti-Swing.


Konzert




03. Juli


13.00 bis 21.00 Uhr


Open-Air-Ausstellung Friedliche Revolution


Kompetente Gesprächspartner beantworten Ihre Fragen.


Veranstaltungsort: Open-Air-Ausstellung


Friedliche Revolution 1989/90,


Berlin-Alexanderplatz


13.00 Uhr Kostenlose Führung durch die Ausstellung mit einem Zeitzeugen.


16.00 Uhr Kostenlose Führung durch die Ausstellung mit einem Zeitzeugen.


19 Uhr


RENFT – Die Legende lebt


Die Kultband aus dem Osten Deutschlands.


Konzert




04. Juli


12.00 bis 21.00 Uhr


Open-Air-Ausstellung Friedliche Revolution


In Kooperation Gedenkstätte Hohenschönhausen


Kompetente Gesprächspartner beantworten Ihre Fragen.


Veranstaltungsort: Open-Air-Ausstellung


Friedliche Revolution 1989/90,


Berlin-Alexanderplatz


14.30 Uhr Kostenlose Führung durch die Ausstellung, speziell für Kinder.


16.30 Uhr Kostenlose Führung durch die Ausstellung mit einem Zeitzeugen.


18.30 Uhr Kostenlose Führung durch die Ausstellung mit einem Zeitzeugen.


14.00 bis 20.00 Uhr


Lesemarathon


Was seit der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit geschrieben


wurde: Rückblick, Aufarbeitung, Kritik, Erinnerung,


Ostalgie und linke Mythen, Poesie in neuem Licht. Zu jeder vollen


Stunde lesen bekannte Autoren aus Büchern und anderen Papieren:


Helmuth Frauendorfer, Bettina Greiner, Hubertus Knabe, Marko Martin,


Lutz Rathenow, Anne Voorhoeve, Richard Wagner.


20.00 Uhr Zeitzeuge Radio – eine Audioinstallatation von Moritz von Rappard




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Leipzig, 3. Juli 2010, 14.00 Uhr




Stadtrundgang "Auf den Spuren der Friedlichen Revolution"
Der Rundgang führt zu den Brennpunkten der Friedlichen Revolution in der Leipziger Innenstadt, von der Nikolaikirche über den Augustusplatz bis hin zur "Runden Ecke" ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit. Treffpunkt: Hauptportal Nikolaikirche


Veranstalter: Bürgerkomitee Leipzig e.V.





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Berlin-04.07.2010-15.00 Uhr




Öffentliche Führung: Die Bernauer Straße nach dem Mauerbau


Dauer: ca. 1 Stunde, Kosten: 3,- € p. P.




Treffpunkt: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119, 13355 Berlin
Anmeldung nicht erforderlich






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Leipzig-5. Juli 2010-19.00 Uhr




Montagsgespräche in der „Runden Ecke“:


Helmut du Menil




Helmut du Mênil wurde 1929 in Zittau geboren. Nach dem zweiten Weltkrieg studierte er Volkswirtschaft in Leipzig und lernte dort Herbert Belter kennen, um den sich die nach ihm benannte studentische Widerstandsgruppe formierte. Gemeinsam setzten sie sich aktiv gegen die neue SED-Diktatur, die zu jener Zeit maßgeblich vom sowjetischen Stalinismus geprägt war, ein. Über Helmut du Mênils Kontakte zum RIAS gaben sie Informationen über die Verhältnisse an der Universität Leipzig an den Westberliner Radiosender weiter und verteilten im Vorfeld der Volkskammerwahl im Oktober 1950 Flugblätter gegen die Einheitsliste der SED in der Leipziger Innenstadt. Ein Teil der Widerstandsgruppe wurde daraufhin verhaftet und von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Haft, Herbert Belter sogar zum Tode verurteilt und in Moskau hingerichtet. Du Mênil, sein engster Vertrauter, konnte unmittelbar nach seiner Verhaftung nach West-Berlin fliehen. In der Bundesrepublik schlug Helmut du Mênil eine Bankkarriere ein, bis er 1990 wieder nach Leipzig zurückkehrte: Als Chef der Treuhand-Filiale war er wesentlich an der wirtschaftlichen Umgestaltung der ehemaligen DDR mit den überwiegend staatseigenen Betrieben beteiligt. In dieser Zeit konnte er auch Einsicht in seine Stasi-Akte nehmen und musste feststellen, dass er von einem ehemaligen Studienkollegen bespitzelt worden war. Bis 1998 leitete er die Nachfolgegesellschaft der Treuhand BVS und lebt heute in Süddeutschland und in der Schweiz.




Ort: Museum in der „Runden Ecke“, ehemaliger Stasi-Kinosaal, Dittrichring 24, 04109 Leipzig




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Berlin-6. Juli 2010, 19.00 Uhr




„Der Schein“- Lesung mit dem Autor Peter Fischer


Peter Fischer, geb. 193 in Suhl, arbeitete als Redakteur. Er kam nach politischer Haft in der DDR und Freikauf 1975 in den Westteil Berlins.




Ort: DDR-Museum, Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin






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Rostock -06.07.2010-19.00 Uhr




Opposition und Widerstand in der DDR


Ausstellungseröffnung. Einführung von Michael Siegel (Stiftung Ettersberg Weimar)




Veranstalter: BStU, Außenstelle Rostock, Tel.: 03 82 08 - 8 26.0




Ort: Dokumentations- und Gedenkstätte der BStU in der ehemaligen U-Haft der Stasi in Rostock, Hermannstraße 34b (Zugang über Augustenstraße/ Grüner Weg), 18055 Rostock




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Berlin-7. Juli 2010-11.00 Uhr




Parlament der Bäume


Steine gegen Krieg+++Gewalt+++Mauer


1945 – 1961 - 1989








Im Kontext der Überarbeitung des Parlaments der Bäume, das am 30. September 2010 als Teil des Berliner Mauerkonzepts der Öffentlichkeit übergeben werden wird, stellt Ben Wagin einen Erinnerungsstein und die Beschriftung der Plastiken an der Großen Querallee im Tiergarten vor, die als erste künstlerische Protestaktion gegen den Mauerbau an diesem geschichtsträchtigen Ort zwischen 1961 und 1963 entstanden sind.





Unmittelbar neben dem Kanzleramt und gegenüber dem Reichstag stehen die Arbeiten in einer höchst prominenten Exposition – ehemals einer Westberliner Randlage und nun nach der Wiedervereinigung im Zentrum des Regierungsviertels. Ben Wagin als einer der Träger des damaligen Bildhausymposions stellt damit den Zusammenhang mit seinem Parlament der Bäume her und erschließt die 20 Kunstwerke für die Besucher des Regierungsviertels und den Tiergarten.





Zur Übergabe und historischen Einordnung spricht der Gedenkstättenreferent des Landes Berlin, Rainer E. Klemke.




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Neubrandenburg -07.07.2010-19.00 Uhr




Der Mann mit den zwei Gesichtern – Biographische Studie zu Manfred Ibrahim Böhme




Lesung und Gespräch




Ort: BStU, Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120, 17033


Neubrandenburg




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Görslow (bei Schwerin)-09.07.2010-14.00–20.00 Uhr und 10.07.2010-10.00-18.00 Uhr




Tage der offenen Tür




„Verlorene Jahre“ – Heimerziehung, Jugendwerkhöfe und der Einfluss des MfS




09.07., 14.00 Uhr Ausstellungseröffnung mit Vortrag: „Auf Biegen und Brechen“. Geschlossener Jugendwerkhof Torgau 1964–1989. Vortrag durch Michael Wildt, Initiative Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.


09.07., 19.00 Uhr Konzert: „Bobby Stark Holland Unplugged“. Bobby Stark Holland, Liedermacher; Begleitung: Christian Umbach


10.07., 14.00 Uhr Buchlesung: „Schattenkinder hinter Torgauer Mauern“. Autorin: Heidemarie Puls


10.07., 15.30 Uhr Podiumsgespräch: „Verlorene Jahre“ – Heimerziehung und Jugendwerkhöfe.


Mit: Heidemarie Puls, Zeitzeugin; Anne Drescher, LStU; Sigrid Fritzlar, Landeshauptarchiv;


Moderation: Corinna Kalkreuth, BStU


Archivführungen beide Tage 16.00, 17.00, 18.00 Uhr


Beratungsangebot der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR




Ort: BStU, Außenstelle Schwerin, 19065 Görslow (bei Schwerin)






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Dresden -10.07.2010-18.00–01.00 Uhr




Museumssommernacht: Bürgerberatung – Archivführungen – Verkauf von


Publikationen




18.30 Uhr Vortrag zur Ausstellung: Der Abzug der Westgruppe der sowjetisch-russischen Truppen aus Deutschland 1990–94; Referent: Bernhard Mroß, ehem. Dolmetscher des Bundeswehr-Verbindungskom-mandos zu den sowjetischen Streitkräften


20.30 Uhr Vortrag zur Ausstellung: Der letzte Fluchtversuch mit einem Ballon aus der DDR.


Erinnerungsbericht von Jan Hübler, Zeitzeuge


Musikalische Begleitung durch die Nacht mit der Trommelgruppe Tussangana


22.00 Uhr Nachtkonzert der Trommelgruppe Tussangana




Veranstalter: BStU, Außenstelle Dresden, in Kooperation mit der Wilhelm-Külz-Stiftung und der Landeshauptstadt Dresden




Ort: BStU, Riesaer Straße 7, 01129 Dresden






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Berlin-23.07.2010-19.30 Uhr




Filme im Umbruch - Die Zeit von Mauerfall und Einheit: Dokumentarfilme der Umbruchszeit




Filmabend mit Regisseur Thomas Heise. Gezeigt werden "Die Lösung" (Animation, 1987), "Imbiß spezial" (1990), "Volkspolizei" (1985/2001).
Moderation: Maren Niemeiyer, Goethe-Institut
Kooperationsveranstaltung mit dem PROGRESS-Film-Verleih.




Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119/ Ecke Gartenstr., 13355 Berlin




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Berlin-29. Juli 2010-19.30 Uhr




„Und plötzlich waren wir Verbrecher“- Geschichte einer Republikflucht




Buchpräsentation, Lesung, Gespräch




Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119/ Ecke Gartenstr., 13355 Berlin




Programminformation











DIVERSES







Das neue Heft des Vereins Geschichtswerkstatt Jena „Gerbergasse 18“ ist erschienen. Und zwar mit dem Hauptthema „Das braune Erbe – Der Antifaschismus der DDR“.


Info
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Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: 17.07.2010, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-52/-53, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhalten Sie den aktuellen Wochenrückblick.

Viel Freude beim Lesen,
mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse






INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK







Düsseldorf ist der falsche Ort, um Rot-Rot-Grün den Weg zu ebnen. Krafts Ministerriege zeigt, dass sich SPD und Grüne dessen bewusst sind.

WELT online







Wie beeinflusste die Stasi frühere Bundestage? Union und FDP wollen die Einwirkung des MfS auf die westdeutschen Parlamente vor 1990 untersuchen.

SZ




Die Birthler-Behörde hat jetzt Stasi-Akten über die mutmaßliche *-Vergangenheit von westdeutschen Geheimdienstlern und Polizisten freigegeben.

OTZ




Der Historiker Michael Wolffsohn hält es für lohnenswert, den MfS-Akten über belastete West-Geheimdienstler nachzugehen.

Thueringer Allgemeine




Ehemalige ****-Mitglieder haben in westdeutschen Sicherheitsdiensten Karriere gemacht. Die Sensation liegt jedoch woanders.

WELT




Wie hält's Du's mit der SPD? An dieser Frage scheiden sich in der Linkspartei die Geister. Nach dem trotzigen „Nein“ bei der Bundespräsidentenwahl hört man nun überraschend sachliche Töne. Trotzdem ist unwahrscheinlich, dass die Linke in absehbarer Zeit bündnisfähig sein wird.

FAZ net




Verschlossene Türen mit Gesprächen öffnen. Beim Thema Missbrauch ist Transparenz wichtig, sagt die Regierungsbeauftragte Christine Bergmann und sieht dabei keinen Unterschied, ob der Missbrauch in einer katholischen Einrichtung in Bayern oder im Jugendwerkhof Torgau in der DDR geschah.

Info




Rot-Rot will Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder schaffen.

Um das Schicksal misshandelter Heimkinder aufzuklären und sie im Erwachsenenleben zu unterstützen, wollen die Berliner Regierungsfraktionen von SPD und der Linken eine Anlauf- und Beratungsstelle initiieren.

Tagesspiegel




Putsch-Pläne bei der Brandenburger Landes-FDP. Partei- und Fraktionschefs sollen abgelöst werden.

PNN

PNN




1,5 Mio. Euro nimmt die OFB Projektentwicklung Frankfurt am Main in die Hand, um den ehemaligen Stasi-Knast in der Erfurter Andreasstraße in ein Büro- und Verwaltungsgebäude umzubauen. Dabei müssen die Entwickler viel Fingerspitzengefühl beweisen, weil neben den Büros für Freiberufler eine große Dauerausstellung an die unselige Geschichte des denkmalgeschützten Gebäudes erinnern soll.

Info




Lenin ließ für Humboldt keinen Platz - Zeitzeugen berichten vom Studium an der Humboldt-Universität

Tagesspiegel




Der frühere Stasi-Spitzel Karl-Heinz Kurras wehrt sich gegen die Rückzahlung staatlicher Beihilfen. Eine entsprechende Klage ist beim Berliner Verwaltungsgericht eingegangen.

Berliner Morgenpost




Straße erinnert an Maueropfer Chris Gueffroy.

Tagesspiegel







ZEITHISTORISCHE THEMEN







Schnelle Privatisierung, entschlossene Sanierung, behutsame Stilllegung: So sollte die Wirtschaft der DDR 1990 fit gemacht werden für den Weltmarkt. Ob das gelungen ist, bleibt umstritten.

Rheinischer Merkur




Vor 30 Jahren wurde der DDR-Kritiker Bernd Moldenhauer erdrosselt. Eine Spurensuche

WELT







REHABILITIERUNG UND ENTSCHÄDIGUNG







Neues Angebot des LStU Sachsen- Anhalt:

Sprechstunden zur unterstützenden Beratung




Eine große Anzahl von Menschen sieht sich heute in ihrer Person als zerbrochen und in ihrer Biographie als unwiederbringlich beschädigt an. Deshalb ist es notwendig eine psychosoziale Beratung für Einzelpersonen anzubieten, die über das bisherige Beratungsangebot des Landesbeauftragten hinausgeht.

Damit sollen Wege gefunden werden, die vielfältigen Formen des systembedingten Unrechts, die seelischen Verletzungen, das Erstarrtsein im Gestern, das jahrelange Schweigen und die gestörten Beziehungen zu verstehen und heilend zu verändern.

Dieses Projekt soll aber auch die Möglichkeit bieten, eigene Schuld im Zusammenhang mit einer Verstrickung in das System in einer angstfreien und geschützten Umgebung mit Hilfe eines erfahrenen Beraters zu bearbeiten und mit sich selbst versöhnt zu werden.

Das Beratungsangebot ist an Menschen gerichtet, die noch lange nach dem erlittenen Unrecht durch den SED-Staat in vielfältiger Weise darunter leiden, insbesondere:

• zu Unrecht Inhaftierte,

• von Zersetzungsmaßnahmen durch den DDR-Staatssicherheitsdienst Betroffene,

• durch Repressalien in Beruf oder Ausbildung beschädigte Personen,

• Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erlitten haben,

• Verschleppte und deren Angehörige,

• Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,

• Personen die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten haben

• Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS

Die Sprechstunden zur unterstützenden Beratung werden ermöglicht durch eine im Doppelhaushalt 2010/11 durch den Landtag Sachsen-Anhalt hierfür erweiterte Haushaltsposition.

Nach einer Pilotphase in Dessau-Roßlau und Weißenfels seit Februar 2010 wird das Projekt nunmehr seit Mai in Dessau-Roßlau und der Hansestadt Salzwedel und ab Juni 2010 zusätzlich am Sitz der Behörde in Magdeburg und in Halle (Saale) durchgeführt.




Weitere Informationen:

LStU Sachsen-Anhalt , Klewitzstraße 4, 39112 Magdeburg

Telefon: 03 91 - 5 67.50 51

E-Mail: poststelle@lstu.justiz.sachsen-anhalt.de













AUS DEN VERBÄNDEN

Die Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) äußerte sich in der Presseerklärung „Empörung bei SED-Opfern über Duldungsmodell von Rot-Grün in NRW“ anlässlich der Wahl Hannelore Krafts zur Ministerpräsidentin.

PM




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Das XX. Mahn- und Gedenktreffen der Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V. findet am 3. und 4. September 2010 in Mühlberg/Elbe/Neuburxdorf statt.

Auszüge aus dem Programm:




3. September

17.00 Uhr Eröffnung und Vortrag im Rathaussaal Mühlberg/Elbe

Dr. Hans-Jürgen Grasemann, Braunschweig, zum Thema: „Die DDR- ein Unrechtsstaat?“




4. September

9.30 Uhr Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Denkmal für die verstorbenen Kriegsgefangenen auf dem Friedhof Neuburxdorf

10.30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst, Predigt Rainer Wagner, UOKG-Bundesvorsitzender

11.30 Uhr Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung am Hochkreuz für die Opfer des Speziallagers einschließlich Einweihung der Texttafel im Bereich der Namensträger, Ansprache: Günter Nooke, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt
















VERANSTALTUNGSINFORMATIONEN







Gedenkstätte Sachsenhausen - 18. Juli 2010 – 14.00 Uhr




Öffentliche Führung "Sowjetisches Speziallager Nr. 7 / Nr. 1 (1945 bis 1950) in Sachsenhausen"

Referent: Alexander Heinert, wiss. Mitarbeiter




Am Sonntag, 18. Juli 2010, findet um 14 Uhr in der Gedenkstätte Sachsenhausen eine öffentliche Führung zur Geschichte des sowjetischen Speziallagers in Sachsenhausen statt, das der sowjetische Geheimdienst NKWD von August 1945 bis Frühjahr 1950 in den Baracken des ehemaligen KZ Sachsenhausen betrieb. Im Rahmen der Führung wird über das Schicksal der rund 60.000 Inhaftierten berichtet, von denen nahezu 12.000 an Hunger und Krankheiten verstarben. Einen Schwerpunkt bildet die Besichtigung des Speziallager-Museums.




Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Straße der Nation 22, 16515 Oranienburg

Treffpunkt: Besucherinformationszentrum

Teilnehmergebühr: 3 Euro (ermäßigt 2 Euro)

Information: www.stiftung-bg.de




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Berlin - 18.07.2010 – 15.00 Uhr



"Flucht im geteilten Deutschland"

Immer mittwochs und sonntags jeweils um 15.00 Uhr bietet die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde öffentliche Führungen durch die ständige Ausstellung "Flucht im geteilten Deutschland" an.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Dauer: ca. 1,5 h
Führungsentgelt: 2,50/erm. 1,50

Für Gruppen können andere Termine vereinbart werden.




Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - Stiftung Berliner Mauer
Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin

Kontakt und weitere Informationen







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Berlin-23.07.2010-19.30 Uhr



Filme im Umbruch - Die Zeit von Mauerfall und Einheit: Dokumentarfilme der Umbruchszeit




Filmabend mit Regisseur Thomas Heise. Gezeigt werden "Die Lösung" (Animation, 1987), "Imbiß spezial" (1990), "Volkspolizei" (1985/2001).
Moderation: Maren Niemeiyer, Goethe-Institut
Kooperationsveranstaltung mit dem PROGRESS-Film-Verleih.




Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119/ Ecke Gartenstr., 13355 Berlin




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Berlin - 27.07.2010 – 19.00 Uhr



„Weichenstellung für die Integration“




PODIUMSDISKUSSION ZUM EHEMALIGEN NOTAUFNAHMELAGER MARIENFELDE
Moderation:
Bettina Effner (Leiterin Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde)

Podiumsteilnehmer:
Franz Allert (Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales)
Harald Fiss (Ehrenvorsitzender des Fördervereins der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und langjähriger Leiter des ehemaligen Notaufnahmelagers)
Nelli Stanko (Mitarbeiterin im Integrationsamt des Landesamtes für Gesundheit und Soziales)




Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde - Stiftung Berliner Mauer
Marienfelder Allee 66/80, 12277 Berlin







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Berlin – 27. Juli 2010 – 19.00 Uhr




„Stalins Beutezug“, Buchvorstellung mit dem Autor Dr. Bogdan Musial




Ort: Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus/Stalinismus,

Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 Berlin













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-----------------------------FRIEDLICHE REVOLUTION 1989/90

Berlin-29. Juli 2010-19.30 Uhr




„Und plötzlich waren wir Verbrecher“- Geschichte einer Republikflucht




Buchpräsentation, Lesung, Gespräch




Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119/ Ecke Gartenstr., 13355 Berlin




Programminformation







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Berlin - Ausstellung „Von Liebe und Zorn: Jung Sein in der DDR „

Bis Ende August präsentiert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen die Ausstellung „Von Liebe und Zorn – Jung Sein in der Diktatur“. Die Schau des Vereins Freiheit e.V. beschäftigt sich mit dem Alltagsleben Erfurter Jugendliche, die nicht in das sozialistische Ideal der DDR hineinpassten und daher Repressionen durch den Staat erleiden mussten. Neben umfangreichem Bild- und Textmaterial erzählen die Protagonisten an Hörstationen von ihren Schicksalen. Die Ausstellung ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Die Besucher tauchen ein in die Lebenswelt von Jugendlichen, die zwischen 1973 und 1983 in Erfurt wegen ihres Anders Seins vom Staat beobachtet wurden. Viele mussten Einschränkungen und Repressionen erdulden, weil sie das Ideal der „sozialistischen Persönlichkeit“ ablehnten. Westliche Musik zu hören war ebenso gefährlich, wie die Lebensweise des „Klassenfeindes“ zu bevorzugen. Die Ausstellung richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, die die SED-Diktatur nur vom Hörensagen oder aus Büchern kennen.




Ort: Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Genslerstraße 66, 13055 Berlin






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Leipzig – 2. August 2010 – 19.00 Uhr




"Wir sind das Volk!" - Montagsgespräche in der "Runden Ecke" mit Klaus-Ewald Holst




Zum Doppeljubiläum von Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit lädt das Bürgerkomitee Leipzig e. V. jeden ersten Montag im Monat zum Gespräch mit Zeitzeugen ein. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise für Freiheit und Demokratie engagierten und einen gleichermaßen außergewöhnlichen wie exemplarischen Lebensweg haben. Diesmal mit Klaus-Ewald Holst, dem Vorstandsvorsitzenden der Verbundnetz Gas AG.




Ort: Museum in der "Runden Ecke", ehemaliger Stasi-Kinosaal, Dittrichring 24, 04109 Leipzig




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Berlin – 4. August 2010- 19.00 Uhr




„Sportverräter?“- Fluchthilfe im deutsch-deutschen Sport




Eine Veranstaltung der Bundesstiftung Aufarbeitung

und des Zentrums deutsche Sportgeschichte Berlin-Brandenburg e.V.

Programm




Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstr. 5, 10117 Berlin




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Berlin - 12.08.2010 – 19.30 Uhr



„Wir haben viel verloren, aber das Höchste gewonnen: unsere Freiheit“ - Berichte von DDR-Flüchtlingen über die Situation nach dem Mauerbau




Lesung von Flüchtlingsberichten mit dem Schauspieler Matthias Habich u.a.

In Kooperation mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.




Ort: Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer, Bernauer Str. 119/ Ecke Gartenstr., 13355 Berlin

Programm










DIVERSES







Der Förderverein der Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen schreibt zum zweiten Mal den Hohenschönhausen Preis aus. Durch den Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die sich in herausgehobener Weise um die kritische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur verdient gemacht haben. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert. Preisträger 2008 war der Schriftsteller und Autor Joachim Walther.
Gesucht werden sowohl herausragende wissenschaftliche Arbeiten als auch interessante künstlerische Projekte oder journalistische Arbeiten, die sich mit der SED Diktatur auseinandersetzen. Die Arbeiten können bis einschließlich

27. August 2010 beim Förderverein eingereicht oder vorgeschlagen werden.

Weitere Informationen
















WEITERE INFORMATIONEN FINDEN SIE AUF FOLGENDEN SEITEN



www.stiftung-aufarbeitung.de




www.bstu.bund.de




www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de




www.havemann-gesellschaft.de




www.stiftung-hsh.de




Stiftung Sächsische Gedenkstätten
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BeitragVerfasst am: 20.08.2010, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

DER WOCHENRÜCKBLICK




Herausgegeben von der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft UOKG e.V.
Ruschestraße 103, Haus 1, 10365 Berlin, Tel. 030 557793-52/-53, Fax: -40



Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur



Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit erhalten Sie den aktuellen Wochenrückblick.

Viel Freude beim Lesen,
mit freundlichen Grüßen

Carola Schulze
Florian Kresse



INFORMATIONEN AUS INSTITUTIONEN UND POLITIK


Strausberg - Eine erneute Überprüfung der Stadtverordneten auf Mitarbeit beim früheren Ministerium für Staatssicherheit (MfS) wird es vorerst nicht geben. Der Hauptausschuss lehnte am Mittwochabend mit der Mehrheit der Linken eine Vorlage der offenen Fraktion ab. SPD und Bürgermeisterin Elke Stadeler enthielten sich.
Märkische Oderzeitung

Sie hieß schon seit 1946 so, und sie wird auch in Zukunft so heißen. Wenn CDU-Gemeinderat Dieter Wahl von der Clara-Zetkin-Straße spricht, ist er ganz konservativ. Clara Zetkin, Alterspräsidentin des letzten frei gewählten Reichstags der Weimarer Republik, gehört für ihn zum historischen Erbe des Stadtbezirks dazu. Schließlich lebte die Politikerin und Frauenrechtlerin von 1890 an in Sillenbuch. Dass ihr Parteibuch das der Kommunistischen Partei Deutschlands war, stört den Christdemokraten nicht. "Sie war doch Demokratin, oder?", sagt Wahl. Völlig sicher ist er sich offenbar nicht.
Stuttgarter-Nachrichten

DDR-Symbole sollten endlich verboten werden. Das forderte der Spandauer CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Wegner in der B.Z.. Und jetzt muss sich auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) mit dem Thema befassen.
BZ
Bitte beachten Sie zu diesem Thema die angehängte Pressemitteilung der UOKG.

Hohenschönhausen-Jubiläum: Gunnar Schupelius fragt sich, warum die Stasi-Gedenkstätte vergessen wurde.
BZ

Auf dem Gelände des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in Berlin-Hohenschönhausen erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer der SED-Diktatur. Neue Räume sollen künftig eine bessere Betreuung der Besucherinnen und Besucher ermöglichen. Die Kosten teilen sich der Bund und das Land Berlin.
Pressemitteilung der Bundesregierung

Nach der Entdeckung eines Massengrabes von etwa 15 ermordeten Sudetendeutschen in Tschechien geht die Polizei Hinweisen auf einen noch lebenden Beteiligten an den Exekutionen kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nach. Die Namen der mutmaßlichen Verantwortlichen der Ermordung von etwa 15 Sudetendeutschen im Zentrum Tschechiens würden auf mehreren deutschen Internetseiten genannt, sagte der Ermittler Michal Laska der Zeitung "Hospodarske Noviny".
AFP

Bis 2012 soll die Außenanlage der zentralen Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße 111 (Foto: dpa) fertig sein. Die dem einstigen Westberlin zugewandte Außenmauer ist natürlich ein ganz wichtiger Bestandteil der Anlage. Aber die Mauerblöcke sind durch das Gehacke der Mauerspechte so brüchig geworden, dass sie zu einer Gefahr für die Besucher und den Straßenverkehr werden könnten.
Märkische Allgemeine

Das Bundesverfassungsgericht hat § 6 Abs. 2 Nr. 4 AAÜG für verfassungsgemäß erklärt. Nach dieser Vorschrift werden die Renten für Personengruppen in leitenden Funktionen im Partei- und Staatsapparat der DDR eingeschränkt.
Hierzu die Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts
Dies gefällt dem Neuen Deutschland nicht.

Am Checkpoint Charlie sieht es aus wie in Disneyland. Das soll sich ändern. Pläne gibt es schon.
BZ

In einem Gespräch mit der "Berliner Zeitung" warf Wowereit (SPD) hat den Westdeutschen vor, den Ostdeutschen nicht aufgeschlossen genug zu begegnen. Im alten Westen wollten manche nicht wahrhaben, wie das Befinden ist, sagte Wowereit. Das gelte selbst für Berlin, wo die Bevölkerung sich in den 20 Jahren seit der Wiedervereinigung am stärksten gemischt habe.
BZ

In "Der Liebe wegen" geht es um die Liebe, aber auch um Abhängigkeiten und Macht. Autor Lutz Rathenow und Illustrator Frank Ruprecht lassen zwei Vereinigungsgeschichten in Text und Bild zusammenfließen.
MDR

Die Stadt Geisa und die Point Alpha Stiftung haben am Freitag den Gesellschaftsvertrag zur Gründung der Point Alpha Akademie unterzeichnet. Die Akademie wird ihren Sitz im historischen Amtsgerichtsgebäude (unser Bild links) in Geisa an der thüringischen/hessischen Landesgrenze haben, das derzeit aus den Mitteln der Bundesregierung und des Wissenschafts- und Kulturministeriums des Freistaates Thüringen im Rahmen des Konjunkturpaketes II saniert wird.
Osthessen News

Die Landtagsfraktion der Grünen in Thüringen hat das Innenministerium aufgefordert, den Umgang mit Stasi-Akten zu prüfen
BILD

Im Februar 1989 ratterten an der Britzer Allee im Treptow-Köpenicker Ortsteil Baumschulenweg zum letzten Mal Maschinenpistolen-Salven, denen ein DDR-Flüchtling zum Opfer fiel. Seit diesem Freitag trägt die Britzer Allee den Namen von Chris Gueffroy. Er war der letzte Mensch, der an der Berliner Mauer durch Waffeneinsatz sein Leben lassen musste.
Märkische Oderzeitung

Junge Generationen wissen nichts über Grenzschicksale - Pflicht in Schulen?
Osthessen News

Königswartha - Der juristische Streit um die Bürgermeisterwahl in Königswartha geht in eine neue Runde: Der Fall wird jetzt vor dem Oberverwaltungsgericht verhandelt. Der Landkreis Bautzen erklärte 2008 die Wahl von Georg Paschke(CDU) für ungültig. Begründet wurde dies mit der fehlenden „Stasi-Erklärung“. Das Oberverwaltungsgericht geht nun davon aus, dass nochmal geprüft werden muss, ob die fehlende Erklärung Grund genug ist, die Wahl für ungültig zu erklären.
Sächsische Zeitung

Kopf des Tages: Rainer Eppelmann - der Aufklärer
Berliner Morgenpost

Anlässlich des 49. Jahrestages des Mauerbaus erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz MdB folgendesAd-Hoc News:


ZEITGESCHICHTLICHE THEMEN


Im Schulsystem der DDR sehen manche bis heute ein Stück Sozialismus, das funktionierte und wert gewesen wäre, übernommen zu werden. Doch der Schein trügt: Das System war weder gerecht noch sozial durchlässig - als Vorbild taugt es nicht.
Frankfurter Allgemeine

Im Spätsommer 1990 besetzen mutige Bürgerrechtler zum zweiten Mal die Stasizentrale in der Berliner Normannenstraße. Ihr Ziel war, die Öffnung der Stasiakten verbindlich in den Einigungsvertrag aufzunehmen. Die Akten und die Hinterlassenschaft der SED-Diktatur beschäftigt uns bis heute. Ein Rückblick auf 20 Jahre Aufarbeitung von Marita Pagels-Heineking, Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Mecklenburg- Vorpommern.
Norddeutsche Neueste Nachrichten

Vor 49 Jahren,